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SUMMARY:FIRE. From the Cosmos to the Commons
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DESCRIPTION:Programmreihe: Fünf Jahre – Fünf Elemente. Element 2: Feuer
Eröffnungswochenende: Samstag 20.6., 17:00–21:00 &amp; Sonntag, 21.6.,
13:00–19:00
Künstler*innen: Hala Alnaji, Saodat Ismailova, Nikita Kadan, Hamedine
Kane, Annette Kelm, Lene Markusen, Mark Morris, Neda Saeedi, Mikołaj
Sobczak, Cecilia Vicuña &amp; Coco BergholmKuratiert von Joanna Warsza,
Stadtkuratorin Hamburg
FIRE präsentiert eine Reihe ortsspezifischer Arbeiten von Hamburger und
internationalen Künstler*innen, die sich mit der politischen,
ökologischen und spirituellen Dimension des Feuers in Zeiten akuter
gesellschaftlicher Dringlichkeit auseinandersetzen. Im Zentrum steht das
heute allgegenwärtige Gefühl einer herannahenden Katastrophe und die
Frage, wie sich Gift in Medizin, Verwirrung in Stärke, Verlust in
Erneuerung und Widerstandskraft verwandeln lassen.
Die Ausstellung findet am Mahnmal St. Nikolai statt, einer ehemaligen
Hauptkirche Hamburgs im Herzen der Hansestadt, die im Laufe ihrer
Geschichte zweimal durch Brände zerstört wurde. Sie ist heute ein Ort des
Erinnerns und der Begegnung. Täglich wird das Mahnmal von tausenden
Besucher*innen aufgesucht; es ist ein Ort, an dem die Erinnerung an
Zerstörung und die unwiederbringlichen Folgen menschlichen Handelns auf
Hoffnung trifft – und Raum für Reflexion und Heilung entsteht. Vor
diesem Hintergrund fragen die zeitgenössischen Kunstwerke, demokratisch,
zugänglich und zugleich vielschichtig präsentiert, wie sich der Kreislauf
von Zerstörung und Erneuerung durchbrechen lässt und welche Wege hin zu
einer gewaltfreien, planetarischen Koexistenz denkbar sind.
Wir betrachten die Ursprünge des Begriffs „Apokalypse” und seine
griechischen Wurzeln „apokalypsis”, die „Enthüllung” und „Suche
nach der Wahrheit” bedeuten, in diesem Sinne ist die Apokalypse stets
gegenwärtig. Insbesondere außerhalb westlicher Rahmenbedingungen haben
indigene und kolonisierte Völker sie als Denkfigur genutzt, um ihre
Erfahrungen mit endzeitlichen Traumata durch koloniale Gewalt und
ökologische Zerstörung zu erzählen. Die FIRE-Ausstellung setzt sich mit
dem derzeitigen katastrophalen Weltzustand, der Notwendigkeit von Handlung
und Repair und mit Kritik und Hoffnung auseinander. Mit der Überzeugung,
dass Kunst dabei hilft, eine kollektive Widerstandsfähigkeit aufzubauen,
und uns Auswege aus der Krise aufzeigt. Getreu dem Ausspruch Antonio
Gramscis „Pessimismus des Intellekts, Optimismus des Willens“
vermittelt die Ausstellung, dass man selbst unter schwierigsten Bedingungen
an die Kraft des Kollektivs, der Kreativität und des politischen Willens
glauben sollte, um Realität zu verändern.Stadtkuratorin Hamburg ist ein
eigenständiges, kuratorisches Format für Kunst im öffentlichen Raum, das
2013 in Hamburg initiiert wurde und seit 2024 unter der Trägerschaft des
Kunsthaus Hamburg steht. Ziel ist es, sowohl die Aufmerksamkeit auf
Hamburgs wichtige und oft übersehene Kunstsammlung im Stadtraum zu lenken
als auch relevante soziale und politische Themen durch temporäre
Kunstinterventionen im öffentlichen Raum aufzugreifen. Die Ausstellung
FIRE ist Teil der Reihe From the Cosmos to the Commons – Vom All zum
Allgemeingut. Das mehrjährige Programm widmet sich fünf zentralen
Elementen – Kosmos (2025), Feuer (2026), Luft (2027), Erde (2028) und
Wasser (2029) – und entfaltet entlang dieser Themen die Idee einer
planetarischen Öffentlichkeit.
*****Save the date:
FIRE. From the Cosmos to the Commons am Mahnmal St. NikolaiKuratiert von
Joanna Warsza, Stadtkuratorin HamburgEröffnungswochenende: Samstag, 20.6.,
17:00-21:00 &amp; Sonntag, 21.6., 13:00–19:0021.6.–21.9.2026
Satellitenprojekte:Keiner rannte von Andrey KlassenKunsthaus Hamburg im
Projektraum Admiralitätstraße 75Kuratiert von Anna Nowak,
Geschäftsführung und Künstlerische Leitung des Kunsthaus Hamburg
Eröffnung 6.6., 12:00Ausstellungsdauer: 7.6.–20.9.2026
Sunflower Fields von Agnes DenesKunstinstallation am
Hammaburg-PlatzEröffnung 21.6., 16:30–18:00Ausstellungsdauer:
21.6.–21.9.2026
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