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SUMMARY:Kasia Wolińska: Phoenix.Sun
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DESCRIPTION:ab 12 Jahren, Dauer ca. eine Stunde
Termine:24.08.2026 / 20:0025.08.2026 / 18:0026.08.2026 / 18:00
„Phoenix.Sun“ ist eine Solo-Choreografie von Kasia Wolińska, die in
Zusammenarbeit mit dem Komponisten Heinal, dem Videokünstler Denis
Kozerawski und der Dramaturgin Jette Büchsenschütz entstanden ist. Das
Projekt geht von dem Wunsch aus, ein Feuer zu entfachen und gleichzeitig
die Mechanismen des Verbrennens und Ausbrennens zu erarbeiten, die dem
zeitgenössischen Paradigma der (kreativen) Arbeit innewohnen.
Das neue Werk basiert, wie auch Wolińskas frühere Choreografien, auf
somatischen, geisteswissenschaftlichen und visuellen Untersuchungen, die
sich um das Element Feuer drehen, mit einer besonderen Faszination für die
brennenden Werke von Władysław Hasior sowie für die Mystik von Hildegard
von Bingen – die Visionen eines „feuchten Feuers“ beschwört –
einer sich erneuernden schöpferischen Kraft, die in den Zyklen des
planetarischen Lebens, des religiösen Opfers und der Netzwerke kultureller
Bedeutungen verankert ist.
„Phoenix.Sun“ positioniert den tanzenden Körper, eingebunden in einen
Strom aus Klang und Videoprojektionen, als Quelle affektiver Landschaften,
die die in sie eingetauchten Zuschauer*innen durch Zustände der
Verblüffung über die Schönheit und den Schrecken eines Feuers führen,
die Prophezeiungen von Ende und Anfang verströmen, Versprechen der
Erneuerung durch das Feuer, bei gleichzeitiger Möglichkeit der völligen
Vernichtung. Die Choreografie wird zu einem solaren Traum, einem
(potenziell) unendlichen Prozess aus Klage und Geburt, Trägheit und
Ekstase.
Die in Gdańsk geborene Choreografin, Tänzerin und Autorin Kasia Wolińska
lebt derzeit zwischen Berlin und Wien. Sie hat unter anderem mit Lina
Gomez, Sergiu Matis, Helena Waldmann, Anna Nowicka, Rosalind Crisp, Anton
Vidokle und Rafał Dominik zusammengearbeitet. Ihre eigenen
choreografischen Arbeiten, darunter „KISS“, „Salvage“, „Dance“
und „Pilgrim Dance“, wurden unter anderem in Warschau, im Radialsystem,
im Hebbel am Ufer und in der Tanzfabrik in Berlin sowie in der Judson
Church (New York), im Het Veem (Amsterdam), in der Dansehallerne
(Kopenhagen) und beim Norberg Festival präsentiert. Ihre gemeinsam und
eigenständig verfassten Texte wurden im e-flux Journal, in Paletten, in
„Dialog. Ein Magazin für zeitgenössische Dramaturgie“ sowie in den
Büchern „Danceolitics“ und „Choreografia Autonomie“ (Art Stations
Foundation) veröffentlicht. Derzeit ist sie außerdem Mitglied von
systering, einem internationalen Kollektiv aus Künstler*innen,
Autor*innen, Dramaturg*innen und Kulturschaffenden.
Konzept, Choreografie und Darstellerin: Kasia WolińskaMusikkomposition und
Performance: HeinaliVideo: Denis KozerawskiDramaturgie: Jette
BüchsenschützChoreografische Beratung: Jasna L. VinovrškiKostüme: Ewa
Wolińska, Kasia WolińskaLichtdesign: Hanna Kritten TangsooProduktion:
Zuza Kubiak, Madla Zelenková, Kasia WolińskaTourmanagerin: Zuza Kubiak
Koproduktion: Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer, Adam-Mickiewicz-Institut
und Polnisches Institut Berlin; Studio Hrdinů, Deutsch-Tschechischer
Zukunftsfonds, CultureMoves Europe, Festival Ciało/Umysł, Nationales
Institut für Musik und Tanz, Stadt Warschau
Partner: Im_Flieger, Bears in the Park / Residenzprogramm, Lokomotiva
Skopje, Stanica Belgrade, Polka Dot Foundation, Gdański Archipelag Kultury
Dieses Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen
Union realisiert. Die hierin,geäußerten Ansichten spiegeln in keiner
Weise die offizielle Meinung der Europäischen Union wider.
Info: kasiawolinska.weebly.comTickets:
tanzimaugust.de/produktion/detail/kasia-wolinska-phoenixsunOrt:
St.-Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin
 
Foto © Hana Fasching
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