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SUMMARY:filmPOLSKA Award: Strajk. Die Heldin von Danzig
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DESCRIPTION:Der filmPOLSKA-Ehrenpreis geht in diesem Jahr an den Regisseur,
Drehbuchautor und Produzenten Volker Schlöndorff, der sich u. a. mit
seinen Filmen „Die Blechtrommel“ (1979), „Der Unhold“ (1996) und
„Strajk. Die Heldin von Danzig“ (2006) um die deutsch-polnischen
Beziehungen verdient gemacht hat. Darüber hinaus wird ihm im
Andrzej-Wajda-Jahr 2026 auch für sein Engagement für die
deutsch-polnischen kulturellen Beziehungen gedankt – u. a. durch seine
langjährige Freundschaft mit dem polnischen Star-Regisseur, seine
Lehrtätigkeit an der Wajda School in Warschau sowie seine Einführungen zu
Vorführungen von Wajdas Filmen in Deutschland.
Strajk. Die Heldin von DanzigR: Volker Schlöndorff, PL/D 2006, 104 min,
OmeU
Die alleinerziehende Analphabetin Agnieszka Kowalska lernt neben der Arbeit
als Schweißerin Lesen und Schreiben, so dass sie schließlich die nötige
Prüfung bestehen und Kranführerin der Danziger Lenin-Werft werden kann.
Die herzliche Frau engagiert sich für ihre Kolleg*innen und legt sich
dafür notfalls selbst mit der Werftleitung an – so auch 1970, als es zu
Protesten kommt, die gewaltsam niedergeschlagen werden.
Als zehn Jahre später auf der Werft erneut gestreikt wird, schließt sich
Agnieszka einer oppositionellen Gruppe um den Elektriker Lech Wałęsa an.
Ihr Protest wird landesweit Millionen Menschen mobilisieren und der Anfang
vom Ende des Sozialismus bzw. Kommunismus im östlichen Europa sein. Doch
Agnieszka stellt sich trotz ihrer enormen Popularität und Energie nicht an
die Spitze der Bewegung, sondern überlässt diese Rolle den Männern.
Schlöndorff schuf mit seiner fiktiven Filmbiografie keine historisch
exakte Rekonstruktion der Ereignisse, sondern formte mit viel Empathie eine
Hauptfigur mit Ecken und Kanten, die an das historische Vorbild der
Kranführerin Anna Walentynowicz angelehnt ist. Damit stieß er bei
polnischen Zeitzeug*innen auf Widerstand, erhielt jedoch auch
Rückendeckung u. a. von Andrzej Wajda. [Rainer Mende]
B: Andreas Pflüger, Sylke Rene Meyer, Maciej KarpińskiK: Andreas HöferS:
Peter Przygodda, Wanda ZemanM: Jean Michel JarreD: Katharina Thalbach,
Andrzej Chyra, Dominique Horwitz, Andrzej Grabowski, Dariusz Kowalski, Ewa
Telega, Wojciech Pszoniak, Wojciech Solarz, Krzysztof Kiersznowski, Jowita
Budnik u. a.
Traditionell wird zur Eröffnung des Festivals der filmPOLSKA Award
verliehen. Mit diesem Ehrenpreis wird Personen und Institutionen gedankt,
die sich um die Verbreitung des polnischen Filmschaffens in Deutschland und
die deutsch-polnischen Beziehungen im Bereich Film verdient gemacht haben.
Zu den bisherigen Preisträger*innen gehören u. a. goEAST, das Neiße
Film­festival, das Nipkow-Programm, Coco Spezial, Jan Schulz-Ojala, Knut
Elstermann, Erika &amp; Ulrich Gregor, Margarete Wach, Artur Brauner,
Antoni Komasa-Łazarkiewicz &amp; Mary Komasa sowie das Festival DOK
Leipzig.
Veranstaltung auf FacebookInfo: facebook.com/filmpolska.berlin,
citykinowedding.deOrt: City-Kino Wedding, Müllerstr. 74, 13349 Berlin 
 
 
21. filmPOLSKA – Polnisches Filmfestival
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin, filmPOLSKA
Unterstützer: Adam-Mickiewicz-Institut, Polski Instytut Sztuki Filmowej /
Polish Film Institute, Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der
Republik Polen aus dem Fond für Kulturförderung
Kooperationspartner: Cineville, Deutsches Historisches Museum /
Zeughauskino, FilmFestival Cottbus, Filmuniversität Babelsberg KONRAF
WOLF, Millenium Docs Against Gravity, Mokry Nos Psa, Polish Filmmakers
Association, Topographie des Terrors, Wajda School &amp; Studio
Medienpartner: art-in-berlin, Berliner Filmfestivals, Cosmo, Filmlöwin,
Fluxfm, Indiekino &amp; Cinematic Berlin, radio3, RAUSGEGANGEN, taz
Das Festival wird organisiert mit finanzieller Unterstützung des
Adam-Mickiewicz-Instituts, des Polnischen Filminstituts / Polski Instytut
Sztuki Filmowej und des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der
Republik Polen aus dem Fond für Kulturförderung.
Das Adam-Mickiewicz-Institut ist eine staatliche Kultureinrichtung und
wurde im Jahr 2000 gegründet. Ziel des Instituts ist es, auf der ganzen
Welt anhaltendes Interesse für die polnische Kultur zu wecken. Es wird
entsprechend den Leitlinien der polnischen Außenpolitik in Zusammenarbeit
mit ausländischen Partnern im internationalen Austausch sowie im Dialog
mit dem Publikum umgesetzt. Bis zum Jahr 2023 führte das Institut in über
70 Ländern auf sechs Kontinenten Projekte durch. Organisator des
Adam-Mickiewicz-Instituts ist das Ministerium für Kultur und Nationales
Erbe der Republik Polen.
 
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Titelbild: Strajk. Die Heldin von Danzig © Norbert Kuhröber &amp; Maciej
Lisiecki
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