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SUMMARY:„Lemberg. Eine Vorstellung“: Buchvorstellung mit Ziemowit Szczerek und Thomas Weiler
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DESCRIPTION:Eintritt freiDie Veranstaltung wird Deutsch-Polnisch simultan gedolmetscht
Lemberg, Lwiw, Lwów — eine Stadt wie ein Zauberwürfel. Ukrainisch,
polnisch, galizisch, österreichisch, jüdisch, europäisch, postsowjetisch
— ihre Farben wechseln mit jeder Drehung. Wer sie ordnen will, hält am
Ende ein schillerndes, widersprüchliches Bild in der Hand. Denn diese
Stadt erfindet sich immer wieder neu.Für Ziemowit Szczerek ist Lwiw seine
Stadt. Seit Jahren kehrt er hierher zurück, kennt ihre Geschichte und ihre
Schmerzpunkte, ihre Mythen und Masken. Er liest mit Joseph Roth, Stanisław
Lem und Juri Andruchowytsch gegen den Galizien-Mythos an, spricht mit
Bürgermeistern, Künstlern, Nationalisten,Hipstern, Rentnern und
Kriegsflüchtlingen — und streift durch Friedhöfe, Außenbezirke und
Disney-Kneipen.Im unverkennbaren Szczerek-Sound entsteht ein vielstimmiges
Porträt zwischen Reportage und Essay: eine literarische Expedition in eine
Stadt im Dauerzustand der Verwandlung — zerrissen, lebendig, europäisch.
Die polnische Ausgabe „Wymyślone miasto Lwów“ erschien 2022 im Verlag
czarne.
 
Ziemowit Szczerek (*1978) ist Intellektueller und Journalist. Der
Ukraine-Kenner ist fasziniert vom Osten Europas sowie von
„geo-politischen, geschichtlichen und kulturellen Kuriositäten“, wie
er selbst sagt. Für „Mordor kommt und frisst uns auf“ (Voland &amp;
Quist 2017 / „Przyjdzie Mordor i nas zje, czyli tajna historia
Słowian“, Korporacja Ha!art 2013) erhielt er den Paszport-Preis der
„Polityka“ und war für den Nike-Literaturpreis, sowie den
Internationalen Literaturpreis des HKW Berlin nominiert. 2019 erschien bei
Voland &amp; Quist sein Roman „Sieben. Das Buch der polnischen
Dämonen“ („Siódemka“, Wydawnictwo Ha!art 2014), übersetzt aus dem
Polnischen von Thomas Weiler.
Thomas Weiler (*1978) übersetzt und vermittelt seit seinem
Übersetzerstudium in Leipzig, Berlin und St. Petersburg Belletristik und
Kinderliteratur aus dem Polnischen, Russischen und Belarussischen. 2017
erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis, 2019 den
Karl-Dedecius-Preis, 2024 wurde er mit dem Paul-Celan-Preis und der
August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung
geehrt. 2025 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse (Übersetzung).
In Zusammenarbeit mit Voland und Quist und dem Kulturforum östliches
Europa       
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