{"id":13112,"date":"2026-08-07T15:51:04","date_gmt":"2026-08-07T13:51:04","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?page_id=13112"},"modified":"2026-08-12T20:41:50","modified_gmt":"2026-08-12T18:41:50","slug":"panorama-extremsituationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/","title":{"rendered":"filmPOLSKA Panorama: Extremsituationen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">\n<p>Manche suchen nach Herausforderungen, andere geraten ungewollt hinein. Was sie alle eint: Auf das, womit sie dann zurechtkommen m\u00fcssen, waren sie nicht vorbereitet. Sie kommen in Situationen, f\u00fcr die es kein Lehrbuch, keine Bedienungsanleitung und kein YouTube-Tutorial gibt. Urpl\u00f6tzlich finden sie sich in politischen Umbr\u00fcchen wieder, erleben h\u00e4usliche Gewalt oder fragw\u00fcrdiges Gesch\u00e4ftsgebaren, bekommen soziale Ungerechtigkeiten zu sp\u00fcren oder verzweifeln an der Scheinheiligkeit moralischer Instanzen. Passiv zu sein ist keine Option, ein Entkommen gibt es nicht \u2013 au\u00dfergew\u00f6hnliche Verh\u00e4ltnisse erfordern au\u00dfergew\u00f6hnliches Verhalten.<\/p>\n<p>Die Protagonist*innen der sechs Filme des diesj\u00e4hrigen Panoramas m\u00fcssen \u2013 allein oder mit Unterst\u00fctzung von Gleichgesinnten \u2013 der Realit\u00e4t ins Auge blicken und Strategien entwickeln, um nicht unter die R\u00e4der zu kommen. Oder besser noch: die Situation zum Besseren zu ver\u00e4ndern. Werden sie scheitern? Oder werden sie Held*innen? <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p>Die Filme:<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/#brat\">Brat \/ Brother \/ Der Bruder<\/a><\/strong> von Maciej Sobieszcza\u0144ski<strong><br \/><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/#chopin\">Chopin, Chopin \/ Chopin. Eine Sonate in Paris<\/a><\/strong> von Micha\u0142 Kwieci\u0144ski<strong><br \/><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/#czlowiek\">Cz\u0142owiek do wszystkiego \/ The Assistant \/ Ein Mann f\u00fcr alles<\/a><\/strong> von Wilhelm &amp; Anna Sasnal<strong><br \/><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/#dom\">Dom Dobry \/ Home Sweet Home<\/a><\/strong> von Wojciech Smarzowski<strong><br \/><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/#ministranci\">Ministranci \/ The Altar Boys<\/a><\/strong> von Piotr Domalewski<strong><br \/><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/21-filmpolska\/panorama-extremsituationen\/#zima\">Zima pod znakiem wrony \/ Winter of the Crow \/ Winter im Zeichen der Kr\u00e4he<\/a><\/strong> von Kasia Adamik<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">\n<h4><strong><a id=\"brat\"><\/a>Brat \/ Brother \/ Der Bruder<\/strong><\/h4>\n<p><br \/>PL 2025<br \/>98 min, OmdU &amp; eU<br \/>R: Maciej Sobieszcza\u0144ski<br \/>B: Maciej Sobieszcza\u0144ski, Grzegorz Puda<br \/>K: Jolanta Dylewska<br \/>S: Rafa\u0142 Listopad<br \/>M: Antoni Komasa-\u0141azarkiewicz<br \/>D: Filip Wi\u0142komirski, Tytus Szymczuk, Agnieszka Grochowska, Julian \u015awie\u017cewski, Jacek Braciak, Jakub Kamie\u0144ski, Tomasz Schuchardt u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Das Leben ist nicht leicht, wenn man sich wie Agnieszka als alleinerziehende Mutter mit zwei (pr\u00e4-)pubert\u00e4ren S\u00f6hnen herumschlagen muss, w\u00e4hrend der Ehemann im Knast sitzt. Und nur wenige Wege f\u00fchren aus dem Teufelskreis aus prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen und Gewalt, die im Hochhausviertel der mittelpolnischen Kleinstadt \u017byrard\u00f3w an jeder Ecke lauern.<\/p>\n<p>Doch der 14-j\u00e4hrige Dawid scheint einen entdeckt zu haben. Er ist ein passabler Judoka und hat in seinem Trainer Adam einen Mentor, der ihm bei tadelloser F\u00fchrung auf der Matte und im Leben einen Platz auf einem Sportgymnasium in Gda\u0144sk verschaffen k\u00f6nnte. Leider haben einige Menschen in Dawids Umgebung etwas gegen seine potenzielle Erfolgsgeschichte.<\/p>\n<p>Maciej Sobieszcza\u0144ski kann sich in seinem Sozialdrama klassischen Zuschnitts auf seine Protagonist*innen blind verlassen \u2013 allen voran Filip Wi\u0142komirski als Dawid und Agnieszka Grochowska als seine \u00fcberforderte Mutter halten die permanente N\u00e4he der Kamera souver\u00e4n aus und verk\u00f6rpern Figuren mit Ecken und Kanten, die eine T\u00fcr weiter wohnen k\u00f6nnten. Dabei schafft er es, ohne billige Schwarz-Wei\u00df-Malerei auch im tristen Milieu der sozial Abgeh\u00e4ngten einen Silberstreif am Horizont zu entdecken. <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p><em>Vorf\u00fchrungen in Kooperation mit dem FilmFestival Cottbus<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff\"><em>10.09. \/ 19:30 \/ City-Kino Wedding \/ zu Gast: Maciej Sobieszcza\u0144ski<br \/><\/em><em>11.09. \/ 18:00 \/ Sputnik \/ zu Gast: Maciej Sobieszcza\u0144ski<br \/><\/em><em>12.09. \/ 20:00 \/ Kino Krokodil \/ zu Gast: Maciej Sobieszcza\u0144ski<br \/><\/em><em>14.09. \/ 20:00 \/ Klick Kino<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div id=\"attachment_13221\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13221\" class=\"wp-image-13221\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Brat-Lukasz-Ba\u0328k-Monolith-Films_strona.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Brat-Lukasz-Ba\u0328k-Monolith-Films_strona.jpg 1000w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Brat-Lukasz-Ba\u0328k-Monolith-Films_strona-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Brat-Lukasz-Ba\u0328k-Monolith-Films_strona-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-13221\" class=\"wp-caption-text\">Maciej Sobieszcza\u0144ski: Brat \/ Der Bruder \u00a9 \u0141ukasz Ba\u0328k \/ Monolith Films<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">\n<h4><strong><a id=\"chopin\"><\/a>Chopin, Chopin \/ Chopin. <\/strong><strong>Eine Sonate in Paris<\/strong><\/h4>\n<p><br \/>PL 2025<br \/>114 min, OmdU<br \/>R: Micha\u0142 Kwieci\u0144ski<br \/>B: Bartosz Janiszewski<br \/>K: Micha\u0142 Soboci\u0144ski<br \/>S: Piasek &amp; W\u00f3jcik<br \/>M: Robot Koch<br \/>D: Eryk Kulm, Jos\u00e9phine de La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Theo Grundmann Brechet, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Paris in den Drei\u00dfigerjahren des 19. Jahrhunderts. Fryderyk bzw. Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin spielt im Salon Pleyel vor der gehobenen Gesellschaft und gibt pausenlos Klavierstunden, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die adeligen Damen himmeln ihn an, selbst der K\u00f6nig geh\u00f6rt zu seinen Bewunderern. Aber richtig wohl f\u00fchlt sich der Pole nur in seinem engsten Freundeskreis, in dem er regelrecht aufbl\u00fcht.<\/p>\n<p>Wie der polnische Originaltitel \u201eChopin, Chopin!\u201c andeutet, geht es in dem opulenten Ausstattungsfilm um zwei Seiten einer historischen Person \u2013 die gefeierte \u00f6ffentliche und im Kontrast dazu die private, deren Liebesbeziehungen scheitern, die vom Verlust der Heimat geplagt ist und deren t\u00f6dliche Krankheit sich wie ein Schatten \u00fcber das rauschhafte Leben in den Salons Europas legt.<\/p>\n<p>Micha\u0142 Kwieci\u0144ski m\u00f6chte weder ein Denkmal vergolden noch eine Ikone vom Sockel sto\u00dfen. Er pfeift auf millimetergenaue historische Rekonstruktion und biografische Langzeitstudien, sondern greift sich eine Phase aus Chopins Leben heraus, die er in einer der teuersten polnischen Filmproduktionen aller Zeiten rauschhaft vor uns ausbreitet. Dabei schreckt er vor elektronischen Sounds ebenso wenig zur\u00fcck wie vor rasanten Szenenwechseln und ausufernden Kamerafahrten. Sein wertvollstes Ass im \u00c4rmel ist aber Hauptdarsteller Eryk Kulm, der sich nicht nur mit Schwung in die Stimmungsschwankungen seines Vorbilds wirft, sondern f\u00fcr die Aufnahmen auch selbst in die Tasten gegriffen hat. <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff\"><em>10.09. \/ 20:00 \/ Klick Kino \/ zu Gast: Micha\u0142 Kwieci\u0144ski<br \/><\/em><em>11.09. \/ 18:00 \/ Thalia \/ zu Gast: Micha\u0142 Kwieci\u0144ski<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_12818\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12818\" class=\"wp-image-12818\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/07\/Chopin-3_strona.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"606\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/07\/Chopin-3_strona.jpg 1320w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/07\/Chopin-3_strona-300x227.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/07\/Chopin-3_strona-1024x776.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/07\/Chopin-3_strona-768x582.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-12818\" class=\"wp-caption-text\">Micha\u0142 Kwieci\u0144ski: Chopin, Chopin \/ Chopin. Eine Sonate in Paris \u00a9 Neue Visionen<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">\n<h4><strong><a id=\"czlowiek\"><\/a>Cz\u0142owiek do wszystkiego \/ The Assistant<\/strong><strong> \/ Ein Mann f\u00fcr alles<\/strong><\/h4>\n<p><br \/>PL 2025<br \/>124 min, OmdU &amp; eU<br \/>R: Wilhelm Sasnal, Anna Sasnal<br \/>B\/K: Wilhelm Sasnal<br \/>S: Aleksandra Gowin<br \/>D: Piotr Trojan, Agnieszka \u017bulewska, Andrzej Konopka, Juliusz Chrz\u0105stowski, Roman Gancarczyk, Ewa Kolasi\u0144ska, Miko\u0142aj Kubacki, Micha\u0142 Majnicz, Aleksandra Nowosadko, Marta Ojrzy\u0144ska u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Dem jungen Christoph Marti ist klar, dass er mit seiner dr\u00f6gen T\u00e4tigkeit als Buchbinder nicht gl\u00fccklich wird. Deshalb heuert er Hals \u00fcber Kopf als titelgebender \u201eMann f\u00fcr alles\u201c bei dem Erfinder und Unternehmer Tobler an. Der w\u00fcnscht sich explizit jemanden, der nicht blind Befehle ausf\u00fchrt, sondern selbstst\u00e4ndig und weise handelt.<\/p>\n<p>Von nun an lebt und arbeitet Marti auf dem Anwesen von Tobler und dessen anspruchsvoller Frau, die sich kaum f\u00fcr ihre Tochter interessiert \u2013 und entdeckt zunehmend Ungereimtheiten. Ununterbrochen bringt der Brieftr\u00e4ger Rechnungen, w\u00e4hrend Toblers Unternehmen kaum Einnahmen generiert. Nach au\u00dfen wird der sch\u00f6ne Schein gewahrt, w\u00e4hrend hinter den Kulissen Firma und Familie auf eine Katastrophe zusteuern. Immer dringender stellt sich Marti die Frage: Wo endet seine Loyalit\u00e4t als Bediensteter und wann ist der Zeitpunkt gekommen, den Finger in die offene Wunde zu legen?<\/p>\n<p>Das K\u00fcnstlerpaar Sasnal interpretiert Robert Walsers Text \u201eDer Geh\u00fclfe\u201c auf den ersten Blick klassisch, in gem\u00e4chlichem Tempo und historischer Ausstattung. Doch mit den anschwellenden Unklarheiten in der Handlung wird auch ihr Stil fluid \u2013 das Tempo zieht an und verlangsamt sich, immer mehr Fehler schleichen sich in die Bildebene und die Handlung kippt bisweilen ins Fantastische. Virtuos entwickeln sie ihren Stoff mit allen audiovisuellen Mitteln, die ihnen zur Verf\u00fcgung stehen. <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff\"><em>11.09. \/ 20:00 \/ Klick Kino \/ zu Gast: Andrzej Konopka<br \/><\/em><em>14.09. \/ 20:00 \/ Kino Krokodil \/ zu Gast: Anna <\/em><em>&amp; Wilhelm Sasnal<br \/><\/em><em>15.09. \/ 18:00 \/ Wolf Kino \/ zu Gast: Anna <\/em><em>&amp; Wilhelm Sasnal<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div id=\"attachment_13223\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13223\" class=\"wp-image-13223\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Czlowiek-od-wszystkiego-Anka-Wilhelm-Sasnal_strona.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Czlowiek-od-wszystkiego-Anka-Wilhelm-Sasnal_strona.jpg 1000w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Czlowiek-od-wszystkiego-Anka-Wilhelm-Sasnal_strona-300x181.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Czlowiek-od-wszystkiego-Anka-Wilhelm-Sasnal_strona-768x462.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-13223\" class=\"wp-caption-text\">Wilhelm &amp; Anna Sasnal: Cz\u0142owiek do wszystkiego \/ Ein Mann f\u00fcr alles<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">\n<h4><strong><a id=\"dom\"><\/a>Dom Dobry \/ Home Sweet Home<\/strong><\/h4>\n<p><br \/>PL 2025<br \/>107 min, OmdU &amp; eU<br \/>R\/B: Wojciech Smarzowski<br \/>K: Pawe\u0142 Tybora<br \/>S: Krzysztof Komander<br \/>M: Miko\u0142aj Trzaska<br \/>D: Agata Turkot, Tomasz Schuchardt, Agata Kulesza, Maria Soboci\u0144ska, \u0141ukasz Gawro\u0144ski, Arkadiusz Jakubik, Magdalena Smalara, Julia Kijowska, Andrzej Konopka u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Die nicht mehr blutjunge Go\u015bka h\u00e4lt es kaum noch bei ihrer biestigen Mutter aus, die selbst zu Weihnachten nicht aufh\u00f6ren kann, zu saufen und an ihrer Tochter herumzun\u00f6rgeln. Zum Gl\u00fcck taucht der kultivierte Grzesiek auf, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Als es zu Hause wieder kracht, packt Go\u015bka kurzentschlossen ihre Koffer und zieht bei ihm ein.<\/p>\n<p>Schlagartig scheint sich alles zum Guten zu wenden \u2013 sie bereisen gemeinsam die Welt, auf den Heiratsantrag in Venedig folgen die Hochzeit und die Geburt einer Tochter. Doch die h\u00e4usliche Idylle entwickelt sich sukzessive zum Albtraum. Denn in den eigenen vier W\u00e4nden wird Grzesiek zum Tyrannen, der vor psychischer und physischer Gewalt nicht zur\u00fcckschreckt.<\/p>\n<p>Smarzowski schafft es auch mit seinem neunten Kinofilm wieder auf beeindruckende Weise, Kritikerlob und Preise einzusammeln, gleichzeitig die Kinokassen klingeln zu lassen und auch noch eine gesellschaftliche Debatte anzusto\u00dfen. Dabei erweist er sich gemeinsam mit Krzysztof Komander wieder als Meister am Schneidetisch und bew\u00e4ltigt \u2013 auch dank der Leistungen von Agata Turkot und Tomasz Schuchardt als Go\u015bka und Grzesiek \u2013 den Spagat zwischen allgemein zug\u00e4nglichem Drama und anspruchsvollem Autorenfilm. <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff\"><em>12.09. \/ 20:30 \/ Sputnik \/ zu Gast: Wojciech Smarzowski<br \/><\/em><em>13.09. \/ 20:00 \/ fsk Kino \/ zu Gast: Wojciech Smarzowski<br \/><\/em><em>14.09. \/ 19:30 \/ City-Kino Wedding \/ zu Gast: Wojciech Smarzowski<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div id=\"attachment_13224\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13224\" class=\"wp-image-13224\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Dom-dobry-IKH-Pictures-Promotion_strona.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Dom-dobry-IKH-Pictures-Promotion_strona.jpg 1000w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Dom-dobry-IKH-Pictures-Promotion_strona-300x166.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Dom-dobry-IKH-Pictures-Promotion_strona-768x425.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-13224\" class=\"wp-caption-text\">Wojciech Smarzowski: Dom Dobry \/ Home Sweet Home \u00a9 IKH Pictures Promotion<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\"><hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong><a id=\"ministranci\"><\/a>Ministranci \/ The Altar Boys<\/strong><\/h4>\n<p><br \/>PL 2025<br \/>105 min, OmdU &amp; eU<br \/>R\/B: Piotr Domalewski<br \/>K: Piotr Soboci\u0144ski jr<br \/>S: Agnieszka Gli\u0144ska<br \/>M: Dyspensa, Wojciech Urba\u0144ski<br \/>D: Tobiasz Wajda, Bruno B\u0142ach-Baar, Miko\u0142aj Juszczyk, Filip Juszczyk, Daria Kalinchuk, S\u0142awomir Orzechowski, Tomasz Schuchardt, Kamila Urz\u0119dowska, Artur Paczesny u.\u00a0a.<\/p>\n<p>In dem unspektakul\u00e4ren Provinzort ist nicht viel los, deshalb ist die Kirche das kulturelle Zentrum der Stadt. Vier Jungs aus unterschiedlichen sozialen Schichten sind hier Messdiener und merken schon fr\u00fch, dass sie in dieser Welt keine Gerechtigkeit zu erwarten brauchen \u2013 auch nicht in dem heiligen Haus, das eigentlich im Namen Gottes Werte vermitteln sollte.<\/p>\n<p>Wenn selbst die Diener Gottes vor allem durch Gier, Doppelmoral und kriminelle Machenschaften auffallen, wer k\u00fcmmert sich dann noch um Anstand und Moral? Das Teenie-Quartett nimmt die Sache selbst in die Hand, zieht sich als Graswurzel-Bewegung Tarnkappen \u00fcber, rappt anonym seine Weltsicht in die Handykamera und macht sich dann in die Spur, um das zu tun, was die Erwachsenen vers\u00e4umen \u2013 Schwachen helfen, Opfern Beistand leisten, Arme unterst\u00fctzen, Mittel gerecht verteilen.<\/p>\n<p>Piotr Domalewski wendet sich ein St\u00fcck vom schn\u00f6rkellosen Stil seiner Sozialdramen (\u201eStille Nacht\u201c, \u201eI Never Cry\u201c) ab und erz\u00e4hlt uns ein modernes M\u00e4rtyrer-M\u00e4rchen. Seine Superhelden sind Kinder, souver\u00e4n gespielt von Teenagern ohne Leinwanderfahrung, die uns mit unverbrauchtem Idealismus vormachen, dass die Welt nicht so bleiben muss, wie sie ist. Dabei umschifft er gekonnt Pathos, Sch\u00f6nf\u00e4rberei und Schwarzmalerei, erlaubt sich eine Dosis Magie und ber\u00fchrt sozialpolitische ebenso wie religi\u00f6se und ethische Fragen. <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #0000ff\">11.09. \/ 19:30 \/ City-Kino Wedding<\/span><br \/><\/em><span style=\"color: #0000ff\"><em>12.09. \/ 20:00 \/ Klick Kino<br \/><\/em><em>13.09. \/ 20:00 \/ Kino Krokodil<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div id=\"attachment_13225\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13225\" class=\"wp-image-13225 size-full\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Ministranci-Lukasz-Ba\u0328k_strona.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Ministranci-Lukasz-Ba\u0328k_strona.jpg 1000w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Ministranci-Lukasz-Ba\u0328k_strona-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Ministranci-Lukasz-Ba\u0328k_strona-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-13225\" class=\"wp-caption-text\">Piotr Domalewski: Ministranci \/ The Altar Boys \u00a9 \u0141ukasz Ba\u0328k<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong><a id=\"zima\"><\/a>Zima pod znakiem wrony \/ Winter of the Crow \/ Winter im Zeichen der Kr\u00e4he<\/strong><\/h4>\n<p><br \/>PL\/LU\/D\/SE\/GB 2025<br \/>112 min, OmdU<br \/>R: Kasia Adamik<br \/>B: Sandra Buchta, Kasia Adamik, Lucinda Coxon<br \/>K: Tomasz Naumiuk<br \/>S: Andonis Trattos<br \/>M: Emre Sevindik<br \/>D: Lesley Manville, Zofia Wich\u0142acz, Andrzej Konopka, Sascha Ley, Tom Burke, Rhianne Baretto, Jo Hole, Melissa Dalton, Julian Nest u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Eigentlich will die renommierte, aber nicht sonderlich liebensw\u00fcrdige Psychologie-Professorin Joan Andrews nur einen Vortrag auf einem Warschauer Fachkongress halten und dann sofort wieder zur\u00fcck nach England verschwinden. Doch unvermittelt erwacht sie in einem Albtraum \u2013 es ist der 13. Dezember 1981, General Jaruzelski ruft das Kriegsrecht aus, Polens Grenzen werden geschlossen, Miliz und Geheimdienst beginnen ihre Jagd auf Oppositionelle.<\/p>\n<p>Ohne Gep\u00e4ck, Pass und Sprachkenntnisse irrt die Ausl\u00e4nderin quer durch das graue, kalte Warschau, findet Hilfe und Unterschlupf bei Fremden aus dem Solidarno\u015b\u0107-Milieu und hat bald selbst den Geheimdienst an den Fersen. Eine Schl\u00fcsselrolle spielt dabei ihre Polaroidkamera, deren Aufnahmen einerseits die Verbrechen des Staatsapparates dokumentieren, gleichzeitig aber auch ihre oppositionellen Helfer*innen belasten k\u00f6nnen. Und dann sind da noch \u00fcberall diese Kr\u00e4hen als Boten einer finsteren Zeit \u2013 oder ihres Unterbewusstseins?<\/p>\n<p>Kasia Adamik rollt die traumatische Geschichte des Kriegszustands noch einmal f\u00fcr die gro\u00dfe Leinwand auf \u2013 als historischen Thriller mit symbolischem Unterbau, der die Ereignisse der fr\u00fchen Achtzigerjahre auch f\u00fcr ein ausl\u00e4ndisches Publikum verst\u00e4ndlich schildert. Dabei st\u00fctzt sie sich auf die Kurzgeschichte \u201eProfessor Andrews in Warschau\u201c von Olga Tokarczuk, in der es neben der Zeitgeschichte um das Verh\u00e4ltnis zwischen Traum und Realit\u00e4t geht. <em>[Rainer Mende]<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff\"><em>10.09. \/ 20:30 \/ Sputnik \/ zu Gast: Andrzej Konopka<br \/><\/em><\/span><span style=\"color: #0000ff\"><em>13.09. \/ 15:30 \/ Thalia<br \/><\/em><\/span><span style=\"color: #0000ff\"><em>15.09. \/ 19:30 \/ City-Kino Wedding<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div id=\"attachment_13226\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13226\" class=\"wp-image-13226\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Zima-pod-znakiem-wrony_strona.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Zima-pod-znakiem-wrony_strona.jpg 1000w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Zima-pod-znakiem-wrony_strona-300x189.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/08\/Panorama-Zima-pod-znakiem-wrony_strona-768x484.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-13226\" class=\"wp-caption-text\">Kasia Adamik: Zima pod znakiem wrony \/ Winter im Zeichen der Kr\u00e4he<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche suchen nach Herausforderungen, andere geraten ungewollt hinein. 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