{"id":11392,"date":"2025-12-02T11:18:57","date_gmt":"2025-12-02T10:18:57","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=11392"},"modified":"2026-01-16T11:51:19","modified_gmt":"2026-01-16T10:51:19","slug":"versoehnung-fur-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/12\/02\/versoehnung-fur-europa\/","title":{"rendered":"Vers\u00f6hnung f\u00fcr Europa"},"content":{"rendered":"\n<p>Das heutige Europa wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf Vers\u00f6hnung aufgebaut. Ehemalige Feinde verwirklichten ihren Traum von einer Gemeinschaft auf Augenh\u00f6he.\u00a0Ein Beispiel daf\u00fcr ist diese Wanderausstellung, die bereits in verschiedenen europ\u00e4ischen St\u00e4dten gezeigt wurde. Nach Stationen in Rom, Warschau und G\u00f6rlitz ist sie nun in Berlin zu sehen.<\/p>\n<p>Die Ausstellung unterstreicht die Bedeutung des Briefes, in dem der Breslauer Erzbischof Boles\u0142aw Kominek, geb\u00fcrtiger Schlesier, den ber\u00fchmten Satz \u201eWir vergeben und bitten um Vergebung\u201c schrieb. Diese Botschaft wurde zur Inspiration f\u00fcr eine neue Perspektive in den Beziehungen zwischen den Nationen, insbesondere zwischen Polen und Deutschen, und wies den Weg zu Dialog und gegenseitigem Respekt. Sie war auch der Beginn der Suche nach gegenseitigem Verst\u00e4ndnis nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde \u2013 ungeachtet der Teilung Deutschlands und des Eisernen Vorhangs, der Europa in einen demokratischen Westen und einen kommunistischen Osten teilte \u2013 zu einem Fundament des sp\u00e4ter vereinten Europas.<\/p>\n<p>Zu sehen sind Faksimiles der Dokumente der Vers\u00f6hnungskorrespondenz, darunter das von Erzbischof Boles\u0142aw Kominek in deutscher Sprache verfasste Manuskript des Briefes der polnischen Bisch\u00f6fe. Ebenfalls pr\u00e4sentiert werden die endg\u00fcltige Fassung der Botschaft an die deutschen Bisch\u00f6fe sowie die Antwort der deutschen Hierarchie.<\/p>\n<p>Die Ausstellung zeigt, wie diese Botschaft die Zukunft Europas gepr\u00e4gt hat und wie wichtig es gerade heute ist, sich an diese Ereignisse zu erinnern. Sie ist\u00a0eines der Projekte im Rahmen des \u201e<strong>Jahres der Vers\u00f6hnung<\/strong>\u201c, das die Stadt Wroc\u0142aw 2025 begeht. Das \u201eJahr der Vers\u00f6hnung\u201c umfasst Dutzende von k\u00fcnstlerischen, p\u00e4dagogischen, wissenschaftlichen und sozialen Veranstaltungen und Projekten sowie Konzerte und Ausstellungen.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-11392 gallery-columns-3 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-3.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-3-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-3.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-4.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-4-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-4.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-2.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-2-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto-2.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<hr \/>\n<p><strong>\u00dcber das \u201eJahr der Vers\u00f6hnung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das heutige Europa wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf Vers\u00f6hnung aufgebaut. Ehemalige Feinde verwirklichten ihren Traum von einer Gemeinschaft auf Augenh\u00f6he. Im Jahr\u00a02025 fallen drei Jahrestage von Ereignissen zusammen, die die wichtigsten europ\u00e4ischen Grundwerte ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt haben: Der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, der 60. Jahrestag der ber\u00fchmten Botschaft der polnischen Bisch\u00f6fe an ihre deutschen Amtsbr\u00fcder und der 45. Jahrestag der Gr\u00fcndung der Gewerkschaft \u201eSolidarno\u015b\u0107\u201c.<\/p>\n<p>Die Identit\u00e4t des heutigen Wroc\u0142aw basiert auf den Werten, die sich aus diesen Jahrestagen ergeben: Frieden, Vers\u00f6hnung, Dialog und Solidarit\u00e4t. Dementsprechend hat der Stadtrat von Wroc\u0142aw das Jahr 2025 zum Jahr der Vers\u00f6hnung erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Ein entscheidender Prozess bei der \u00dcberwindung der Folgen des Zweiten Weltkriegs war die polnisch-deutsche Vers\u00f6hnung, und ein Meilenstein in diesem Prozess war das Schreiben der polnischen Bisch\u00f6fe an die deutschen Bisch\u00f6fe von 1965 mit dem Titel \u201eBotschaft der polnischen Bisch\u00f6fe an ihre deutschen Br\u00fcder in Christi Hirtenamt\u201d. Im Dokument findet sich\u00a0der ber\u00fchmte Satz, in dem der Gedanke der Vers\u00f6hnung zusammengefasst wurde: \u201eWir gew\u00e4hren Vergebung und bitten um Vergebung\u201d. Verfasser des Briefes war der Erzbischof von Wroc\u0142aw Boles\u0142aw Kominek, der diese Botschaft direkt in deutscher Sprache formulierte. Er war ein Mensch, der bereits in den 1960er Jahren von einem gemeinsamen, vereinten Europa tr\u00e4umte, das den Eisernen Vorhang \u00fcberwinden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der im Brief der polnischen Bisch\u00f6fe enthaltene Gedanke war die erste Initiative nach dem Zweiten Weltkrieg, den Begriff der \u201eVergebung\u201d aus dem Bereich der zwischenmenschlichen Ethik auf die Politik zu \u00fcbertragen. Auf die polnische Botschaft antworteten die deutschen Bisch\u00f6fe mit einem Schreiben vom 5. Dezember 1965.<\/p>\n<p>Der Briefwechsel zwischen den katholischen Bisch\u00f6fen Polens (als Vertreter der Nation der Opfer des Zweiten Weltkriegs) und Deutschlands (als Vertreter der Nation der Besatzer und T\u00e4ter des Zweiten Weltkriegs) schuf ein Modell der Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung zwischen den konfliktbeladenen Parteien, das sich auf universelle Werte beruft &#8211; Wahrheit, Dialog und Vergebung.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wird vom <a href=\"https:\/\/www.gov.pl\/web\/kultura\/\">Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen<\/a> im Rahmen des Programms \u201e<a href=\"https:\/\/www.gov.pl\/web\/kultura\/kultura-inspirujaca-2025-2026\">Inspirierende Kultur 2025\u20132026<\/a>\u201c kofinanziert.<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.rokpojednania.pl\">www.rokpojednania.pl<\/a><br \/><strong>Eintritt:<\/strong> frei<br \/><strong>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong> 09:00\u201318:00 (au\u00dfer bei geschlossenen Veranstaltungen)<br \/><strong>Ort:<\/strong> Rotes Rathaus, Rathausstr. 15, 10178 Berlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das heutige Europa wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf Vers\u00f6hnung aufgebaut. 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Jahrestag der Gr\u00fcndung der Gewerkschaft \u201eSolidarno\u015b\u0107\u201c.\\nDie Identit\u00e4t des heutigen Wroc\u0142aw basiert auf den Werten, die sich aus diesen Jahrestagen ergeben: Frieden, Vers\u00f6hnung, Dialog und Solidarit\u00e4t. Dementsprechend hat der Stadtrat von Wroc\u0142aw das Jahr 2025 zum Jahr der Vers\u00f6hnung erkl\u00e4rt.\\nEin entscheidender Prozess bei der \u00dcberwindung der Folgen des Zweiten Weltkriegs war die polnisch-deutsche Vers\u00f6hnung, und ein Meilenstein in diesem Prozess war das Schreiben der polnischen Bisch\u00f6fe an die deutschen Bisch\u00f6fe von 1965 mit dem Titel \u201eBotschaft der polnischen Bisch\u00f6fe an ihre deutschen Br\u00fcder in Christi Hirtenamt\u201d. Im Dokument findet sich\u00a0der ber\u00fchmte Satz, in dem der Gedanke der Vers\u00f6hnung zusammengefasst wurde: \u201eWir gew\u00e4hren Vergebung und bitten um Vergebung\u201d. Verfasser des Briefes war der Erzbischof von Wroc\u0142aw Boles\u0142aw Kominek, der diese Botschaft direkt in deutscher Sprache formulierte. Er war ein Mensch, der bereits in den 1960er Jahren von einem gemeinsamen, vereinten Europa tr\u00e4umte, das den Eisernen Vorhang \u00fcberwinden w\u00fcrde.\\nDer im Brief der polnischen Bisch\u00f6fe enthaltene Gedanke war die erste Initiative nach dem Zweiten Weltkrieg, den Begriff der \u201eVergebung\u201d aus dem Bereich der zwischenmenschlichen Ethik auf die Politik zu \u00fcbertragen. Auf die polnische Botschaft antworteten die deutschen Bisch\u00f6fe mit einem Schreiben vom 5. 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Ehemalige Feinde verwirklichten ihren Traum von einer Gemeinschaft auf Augenh\u00f6he.\u00a0Ein Beispiel daf\u00fcr ist diese Wanderausstellung, die bereits in verschiedenen europ\u00e4ischen St\u00e4dten gezeigt wurde. Nach Stationen in Rom, Warschau und G\u00f6rlitz ist sie nun in Berlin zu sehen.\nDie Ausstellung unterstreicht die Bedeutung des Briefes, in dem der Breslauer Erzbischof Boles\u0142aw Kominek, geb\u00fcrtiger Schlesier, den ber\u00fchmten Satz \u201eWir vergeben und bitten um Vergebung\u201c schrieb. Diese Botschaft wurde zur Inspiration f\u00fcr eine neue Perspektive in den Beziehungen zwischen den Nationen, insbesondere zwischen Polen und Deutschen, und wies den Weg zu Dialog und gegenseitigem Respekt. Sie war auch der Beginn der Suche nach gegenseitigem Verst\u00e4ndnis nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde \u2013 ungeachtet der Teilung Deutschlands und des Eisernen Vorhangs, der Europa in einen demokratischen Westen und einen kommunistischen Osten teilte \u2013 zu einem Fundament des sp\u00e4ter vereinten Europas.\nZu sehen sind Faksimiles der Dokumente der Vers\u00f6hnungskorrespondenz, darunter das von Erzbischof Boles\u0142aw Kominek in deutscher Sprache verfasste Manuskript des Briefes der polnischen Bisch\u00f6fe. Ebenfalls pr\u00e4sentiert werden die endg\u00fcltige Fassung der Botschaft an die deutschen Bisch\u00f6fe sowie die Antwort der deutschen Hierarchie.\nDie Ausstellung zeigt, wie diese Botschaft die Zukunft Europas gepr\u00e4gt hat und wie wichtig es gerade heute ist, sich an diese Ereignisse zu erinnern. Sie ist\u00a0eines der Projekte im Rahmen des \u201eJahres der Vers\u00f6hnung\u201c, das die Stadt Wroc\u0142aw 2025 begeht. Das \u201eJahr der Vers\u00f6hnung\u201c umfasst Dutzende von k\u00fcnstlerischen, p\u00e4dagogischen, wissenschaftlichen und sozialen Veranstaltungen und Projekten sowie Konzerte und Ausstellungen.\n[gallery size=\"large\" link=\"file\" ids=\"11446,11447,11445\"]\n\u00dcber das \u201eJahr der Vers\u00f6hnung\u201c\nDas heutige Europa wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf Vers\u00f6hnung aufgebaut. Ehemalige Feinde verwirklichten ihren Traum von einer Gemeinschaft auf Augenh\u00f6he. Im Jahr\u00a02025 fallen drei Jahrestage von Ereignissen zusammen, die die wichtigsten europ\u00e4ischen Grundwerte ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt haben: Der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, der 60. Jahrestag der ber\u00fchmten Botschaft der polnischen Bisch\u00f6fe an ihre deutschen Amtsbr\u00fcder und der 45. Jahrestag der Gr\u00fcndung der Gewerkschaft \u201eSolidarno\u015b\u0107\u201c.\nDie Identit\u00e4t des heutigen Wroc\u0142aw basiert auf den Werten, die sich aus diesen Jahrestagen ergeben: Frieden, Vers\u00f6hnung, Dialog und Solidarit\u00e4t. Dementsprechend hat der Stadtrat von Wroc\u0142aw das Jahr 2025 zum Jahr der Vers\u00f6hnung erkl\u00e4rt.\nEin entscheidender Prozess bei der \u00dcberwindung der Folgen des Zweiten Weltkriegs war die polnisch-deutsche Vers\u00f6hnung, und ein Meilenstein in diesem Prozess war das Schreiben der polnischen Bisch\u00f6fe an die deutschen Bisch\u00f6fe von 1965 mit dem Titel \u201eBotschaft der polnischen Bisch\u00f6fe an ihre deutschen Br\u00fcder in Christi Hirtenamt\u201d. Im Dokument findet sich\u00a0der ber\u00fchmte Satz, in dem der Gedanke der Vers\u00f6hnung zusammengefasst wurde: \u201eWir gew\u00e4hren Vergebung und bitten um Vergebung\u201d. Verfasser des Briefes war der Erzbischof von Wroc\u0142aw Boles\u0142aw Kominek, der diese Botschaft direkt in deutscher Sprache formulierte. Er war ein Mensch, der bereits in den 1960er Jahren von einem gemeinsamen, vereinten Europa tr\u00e4umte, das den Eisernen Vorhang \u00fcberwinden w\u00fcrde.\nDer im Brief der polnischen Bisch\u00f6fe enthaltene Gedanke war die erste Initiative nach dem Zweiten Weltkrieg, den Begriff der \u201eVergebung\u201d aus dem Bereich der zwischenmenschlichen Ethik auf die Politik zu \u00fcbertragen. Auf die polnische Botschaft antworteten die deutschen Bisch\u00f6fe mit einem Schreiben vom 5. Dezember 1965.\nDer Briefwechsel zwischen den katholischen Bisch\u00f6fen Polens (als Vertreter der Nation der Opfer des Zweiten Weltkriegs) und Deutschlands (als Vertreter der Nation der Besatzer und T\u00e4ter des Zweiten Weltkriegs) schuf ein Modell der Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung zwischen den konfliktbeladenen Parteien, das sich auf universelle Werte beruft - Wahrheit, Dialog und Vergebung.\nDie Ausstellung wird vom Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen im Rahmen des Programms \u201eInspirierende Kultur 2025\u20132026\u201c kofinanziert.\nInfo: www.rokpojednania.plEintritt: frei\u00d6ffnungszeiten: 09:00\u201318:00 (au\u00dfer bei geschlossenen Veranstaltungen)Ort: Rotes Rathaus, Rathausstr. 15, 10178 Berlin"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/12\/02\/versoehnung-fur-europa\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto_strona.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/2025-12-01-AUSSTELLUNG-Versohnung-fur-Europa-B-Foto_strona.jpg","width":1500,"height":849},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/12\/02\/versoehnung-fur-europa\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Vers\u00f6hnung f\u00fcr Europa"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/a74d20cf3dac53f5579b2a3ec40f22dd","name":"Rainer Mende","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g","caption":"Rainer Mende"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/mender\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/79"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11392"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11450,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11392\/revisions\/11450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}