{"id":12030,"date":"2026-04-07T11:40:51","date_gmt":"2026-04-07T09:40:51","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=12030"},"modified":"2026-04-13T13:25:32","modified_gmt":"2026-04-13T11:25:32","slug":"hana-umeda-rapeflower","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2026\/04\/07\/hana-umeda-rapeflower\/","title":{"rendered":"HANA UMEDA | Rapeflower"},"content":{"rendered":"\n<p>RAPEFLOWER\u00a0ist eine Untersuchung, die im eigenen K\u00f6rper stattfindet.\u00a0Im K\u00f6rper selbst, nicht im diskursiven Raum, verflechten sich Erfahrungen sexueller Gewalt \u2013 sowohl eigene als auch geerbte und erlernte \u2013 mit Abwehr- und \u00dcberlebensstrategien. Dies ist eine Geschichte \u00fcber Vergewaltigung als Zustand und nicht als einmaliges Ereignis.<\/p>\n\n\n\n<p>Sich als \u00dcberlebende*r zu identifizieren, bedeutet oft, zu schweigen. Um nicht zum Objekt des Mitleids zu werden, macht man sich unsichtbar. Die Vermeidung der Konfrontation mit der Erfahrung der Vergewaltigung kann zu einem Zwang f\u00fchren, die traumatische Situation auf der Suche nach verlorener Kontrolle zu wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p>In&nbsp;<em>RAPEFLOWER<\/em>&nbsp;greift Hana Umeda die Traditionen des klassischen japanischen Jiutamai-Tanzes auf, einer Kunstform aus dem 19. Jahrhundert, die in Japan ausschlie\u00dflich von Frauen ausge\u00fcbt wurde. F\u00fcr viele von ihnen war der Tanz mit Gewalterfahrungen verbunden, da sie in kleinen R\u00e4umen w\u00e4hrend geschlossener Vorstellungen sexuellen \u00dcbergriffen ausgesetzt waren. Die Bewegung, die Anspannung des K\u00f6rpers, sein Eingeschlossen-Sein und die Erstarrung \u2013 all das findet sich im Jiutamai-K\u00f6rper wieder und wird von den Meister*innen kontinuierlich an die n\u00e4chsten Generationen von T\u00e4nzerinnen weitergegeben. Ausgehend von ihrer pers\u00f6nlichen Geschichte und der Jiutamai-Tradition reflektiert Umeda dar\u00fcber, ob Tanz oder Theater zu einem Raum der Emanzipation und Heilung werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konzept, Regie, Choreografie, Text, Performance: Hana Umeda, Dramaturgie, Mitarbeit am Text: Weronika Murek, Video: Martyna Miller, Musik: Olga Mys\u0142owska, Lichtregie: Aleksandr Prowali\u0144ski, Outside Eye: Joanna Nuckowska, Produktion: Komuna Warszawa Theatre<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Produktion von Hana Umeda. Das Projekt wurde von KOMUNA WARSZAWA produziert und im Rahmen des Open Call for Performance 2024 ausgew\u00e4hlt. Die Recherchen f\u00fcr die Performance wurden im Rahmen des SoDA-M.A.-Programms vom HZT Berlin durchgef\u00fchrt. Diese Arbeit wurde mit finanzieller Unterst\u00fctzung der Europ\u00e4ischen Union produziert. Medienpartner:&nbsp; Missy Magazine, Siegess\u00e4ule, taz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hana Umeda<\/strong>&nbsp;(alias Sada Hanasaki) ist eine rebellische Jiutamai-T\u00e4nzerin der Hanasaki-ryu. Ihre k\u00fcnstlerische Praxis ist k\u00f6rperbasiert und bewegt sich zwischen den Schnittstellen von Choreografie, Performance, Theater und bildender Kunst. Oftmals besch\u00e4ftigt sie sich mit Themen wie patriarchaler, spiritueller oder rassistischer Gewalt, die sie durch Autodokumentarismus und die verk\u00f6rperte Praxis des Jiutamai erforscht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info: <\/strong><a href=\"https:\/\/sophiensaele.com\/de\/stueck\/rapeflower\"><strong>Hana Umeda: RAPEFLOWER \u2013 Sophiens\u00e6le | Freies Theater in Berlin<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Karten: <\/strong><a href=\"https:\/\/sophiensaele.reservix.de\/tickets-rapeflower-in-berlin-sophiensle-hochzeitssaal-am-12-4-2026\/e2535703\"><strong>Sophiensaele Ticketshop &#8211; RAPEFLOWER tickets, Sophiensaele, 10178 Berlin &#8211; order online<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ort<\/strong>: Sophiens\u00e6le, Sophienstra\u00dfe 18, 10178 Berlin<br><br><br>[ Foto: Pat Mic ]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RAPEFLOWER\u00a0ist eine Untersuchung, die im eigenen K\u00f6rper stattfindet.\u00a0Im K\u00f6rper selbst, nicht im diskursiven Raum, verflechten sich Erfahrungen sexueller Gewalt \u2013 sowohl eigene als auch geerbte und erlernte \u2013 mit Abwehr- und \u00dcberlebensstrategien. 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Diese Arbeit wurde mit finanzieller Unterst\u00fctzung der Europ\u00e4ischen Union produziert. Medienpartner:  Missy Magazine, Siegess\u00e4ule, taz.\\nHana Umeda (alias Sada Hanasaki) ist eine rebellische Jiutamai-T\u00e4nzerin der Hanasaki-ryu. Ihre k\u00fcnstlerische Praxis ist k\u00f6rperbasiert und bewegt sich zwischen den Schnittstellen von Choreografie, Performance, Theater und bildender Kunst. 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