{"id":12681,"date":"2026-07-18T22:20:33","date_gmt":"2026-07-18T20:20:33","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=12681"},"modified":"2026-07-18T22:20:36","modified_gmt":"2026-07-18T20:20:36","slug":"beziehungsweise-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2026\/07\/18\/beziehungsweise-europa\/","title":{"rendered":"BEZIEHUNGSWEISE EUROPA"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zum ersten Mal in der Geschichte der Leipziger Buchmesse pr\u00e4sentieren sich 2027 mit Polen, Frankreich und Deutschland drei L\u00e4nder<\/strong><strong> \u2013 in der politischen Sph\u00e4re auch als Weimarer Dreieck bekannt \u2013<\/strong><strong> gemeinsam als Gastland.\u00a0Getragen wird der\u00a0Auftritt\u00a0von den drei Kulturinstituten der L\u00e4nder \u2013 dem Goethe-Institut, dem Institut\u00a0fran\u00e7ais\u00a0und dem Polnischen Institut.\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Kurator\u00a0<strong>Thorsten D\u00f6nges\u00a0<\/strong>(Literarisches Colloquium Berlin)\u00a0entwickeln\u00a0<strong>Myriam Louviot<\/strong>\u00a0(Institut\u00a0fran\u00e7ais),\u00a0<strong>Karolina Golimowska<\/strong>\u00a0(Polnisches Institut) und\u00a0<strong>Wolf Iro<\/strong>\u00a0(Goethe-Institut)\u00a0mit\u00a0\u201eBeziehungsweise Europa\u201c\u00a0derzeit ein Programm, das literarische Perspektiven aus\u00a0Polen, Frankreich und Deutschland\u00a0zusammenf\u00fchrt und zugleich Impulse f\u00fcr aktuelle gesellschaftliche Debatten in Europa setzt. Es soll neugierig machen. Neugierig aufeinander, neugierig auf Literatur und neugierig auf den Austausch von Ideen und Perspektiven.<\/p>\n<p>Das Wort \u201ebeziehungsweise\u201c vereint die Begriffe <em>Beziehung<\/em> und <em>weise<\/em>. Der Auftritt des Weimarer Dreiecks auf der Leipziger Buchmesse 2027 widmet sich den Beziehungen, die die drei L\u00e4nder und Gesellschaften verbinden, zugleich aber auch weiteren Beziehungen, so beispielsweise zwischen Wissenschaft, Literatur und anderen K\u00fcnsten, zwischen literarischen Genres, zwischen Geschichte und Tradition, Mensch und Natur, Technologie und Medien.\u00a0<\/p>\n<p>Das Weimarer Dreieck ist urspr\u00fcnglich ein politischer Begriff: Polen, Frankreich und Deutschland haben sich dazu bekannt, die europ\u00e4ische Idee gemeinsam zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln. Seit seiner Gr\u00fcndung 1991 steht das Weimarer Dreieck f\u00fcr Dialog, Verst\u00e4ndigung und die gemeinsame Verantwortung f\u00fcr die Zukunft Europas.<\/p>\n<p><strong>Astrid B\u00f6hmisch<\/strong>, Direktorin der Leipziger Buchmesse, betont zum Gastlandauftritt des Weimarer Dreiecks: \u201eGro\u00dfartig, dass der Gastlandauftritt des Weimarer Dreiecks auf der Leipziger Buchmesse 2027 ein \u00fcberraschendes und zugleich starkes Zeichen setzt. Die Idee, Frankreich, Polen und Deutschland gemeinsam in den Mittelpunkt zu r\u00fccken, hat uns sofort \u00fcberzeugt, weil sie das Gastlandkonzept zeitgem\u00e4\u00df weiterdenkt: Nicht die Repr\u00e4sentanz einer nationalen Literatur steht im Vordergrund, sondern es \u00f6ffnet sich ein grenz\u00fcberschreitender Raum f\u00fcr Literatur, kulturelle Fragen sowie gesellschaftliche und politische Debatten. Wir freuen uns sehr darauf, unser Buchmesse-Publikum auf diese Entdeckungsreise mitzunehmen.\u201c<\/p>\n<p>Welche Themen\u00a0bestimmen die gesellschaftlichen Debatten\u00a0in Deutschland, Frankreich und Polen?\u00a0Was waren und sind Bedingungen f\u00fcr Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung?\u00a0Wie entstehen Vertrauen, aber auch Misstrauen und Missverst\u00e4ndnisse? Welche Rolle spielen Geschichte und Geschichtsbilder f\u00fcr gegenw\u00e4rtige Debatten?\u00a0Das Programm fragt nach einer gemeinsamen Gestaltung der Zukunft und danach, wie wir Krisen und \u00c4ngsten besser begegnen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus richtet sich der Blick auf den Einfluss neuer Technologien auf Gesellschaft, Politik und Literatur, auf die Genres, die den Buchmarkt derzeit pr\u00e4gen, sowie auf die Frage, wie sich die Bedeutung von Kunst und Literatur aus der Perspektive eines jungen Publikums ver\u00e4ndert.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Thomas Michelon,<\/strong> Leiter des Institut fran\u00e7ais Deutschland, erkl\u00e4rt zum gemeinsamen Gastlandauftritt: \u201eIn der \u00dcberzeugung, dass der Aufbau einer neuen europ\u00e4ischen Einheit untrennbar mit der intellektuellen Kooperation zwischen unseren L\u00e4ndern verbunden ist, haben sich die Tr\u00e4ger dieses Projekts zusammengetan, um diesen neuen Zusammenschluss vorzustellen, durch den die breite \u00d6ffentlichkeit (vor allem die Jugend) ganz im Geiste der Leipziger Buchmesse \u2013 einem Ort der Entdeckungen und der Freude am direkten Kontakt mit dem zeitgen\u00f6ssischen Schaffen \u2013 nicht nur neue literarische Trends in unseren jeweiligen L\u00e4ndern entdecken, sondern sich auch ein Bild von unseren unterschiedlichen Blickwinkeln auf die gro\u00dfen demokratischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verschaffen kann.\u201c<\/p>\n<p><strong>Katarzyna Sitko<\/strong>, Direktorin des Polnischen Instituts Berlin, betont: \u201eDie Teilnahme Polens an der Buchmesse im Rahmen des Weimarer Dreiecks als Gastland ist eine einzigartige Gelegenheit zu zeigen, dass die polnische Literatur ebenso wie die deutsche und die franz\u00f6sische Literatur ein integraler Bestandteil des europ\u00e4ischen Erbes und der zeitgen\u00f6ssischen Kultur ist. Indem wir einander lesen, bauen wir engere Beziehungen auf, st\u00e4rken die Bindungen zwischen den europ\u00e4ischen Gesellschaften und festigen eine Gemeinschaft, die auf Dialog, Vielfalt und gegenseitigem Respekt basiert. Das ist heute besonders wichtig, da ein starkes Europa nicht nur politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch dauerhafte kulturelle Bindungen ben\u00f6tigt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Katharina von Ruckteschell-Katte<\/strong>, Abteilungsleiterin Kultur und Bildung Goethe-Institut, hebt hervor: \u201eDas Weimarer Dreieck ist zun\u00e4chst ein politischer Begriff: Drei L\u00e4nder haben sich dazu bekannt, die europ\u00e4ische Idee gemeinsam zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln. Mit Blick auf die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte ist das alles andere als selbstverst\u00e4ndlich \u2013 und gerade deshalb bemerkenswert. Unser Gastlandauftritt nimmt diese Konstellation zum Ausgangspunkt und richtet den Blick dar\u00fcber hinaus: auf die vielf\u00e4ltigen kulturellen, insbesondere literarischen Verbindungen zwischen den drei L\u00e4ndern, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Wir danken dem Ausw\u00e4rtigen Amt f\u00fcr die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.\u201c<\/p>\n<p>Das Programm l\u00f6st sich bewusst vom klassischen \u201eGastlandauftritt\u201c und von der Idee, es gebe vermeintlich homogene Nationalliteraturen. Vielmehr soll zwischen den Zeilen gelesen werden, zwischen den Sprachen, zwischen allen Identit\u00e4tszuschreibungen. Der gemeinsame Gastlandauftritt betont: Austausch, Solidarit\u00e4t und Zusammenarbeit sind wichtiger denn je.\u00a0<\/p>\n<p>Die Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis zum 21. M\u00e4rz 2027 statt.\u00a0<\/p>\n<p><em>****<br \/>Das <strong>Polnische Institut<\/strong> ist als Einrichtung des Ministeriums f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten der Republik Polen mit Aufgaben der polnischen \u00f6ffentlichen und kulturellen Diplomatie betraut. Es vermittelt nicht nur polnische Kultur in Ausland, sondern m\u00f6chte viel mehr Interesse und Begeisterung f\u00fcr alle Aspekte des facettenreichen gesellschaftlichen Lebens in Polen wecken. Es versteht sich auch als Mittler, Plattform und kompetenter Ansprechpartner f\u00fcr Kulturschaffende und K\u00fcnstler*innen, sowie f\u00fcr Institutionen und Kultureinrichtungen, die an einem Austausch mit Polen interessiert sind. <\/em><a href=\"http:\/\/www.instytutpolski.pl\/\"><em>www.instytutpolski.pl<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Das <strong>Institut fran\u00e7ais<\/strong> ist die zentrale Einrichtung Frankreichs f\u00fcr die internationale Kulturpolitik. Es unterst\u00fctzt das Netzwerk der kulturellen Zusammenarbeit im Ausland, begleitet K\u00fcnstlerinnen, K\u00fcnstler und Kulturakteure bei ihrer internationalen Entwicklung und f\u00f6rdert den Dialog zwischen Kulturen sowie die franz\u00f6sische Sprache und Mehrsprachigkeit. In Deutschland engagiert es sich gemeinsam mit seinen Partnerzentren in 25 St\u00e4dten f\u00fcr die F\u00f6rderung der franz\u00f6sischen Sprache und Kultur. <\/em><a href=\"http:\/\/www.institutfrancais.de\/\"><em>www.institutfrancais.de<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Das <strong>Goethe-Institut<\/strong> ist das weltweit t\u00e4tige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit derzeit 154 Instituten in 100 L\u00e4ndern f\u00f6rdert es die Kenntnis der deutschen Sprache, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verf\u00fcgt das Goethe-Institut insgesamt \u00fcber rund 1.000 Anlaufstellen weltweit. <\/em><a href=\"https:\/\/www.goethe.de\/\"><em>www.goethe.de<\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal in der Geschichte der Leipziger Buchmesse pr\u00e4sentieren sich 2027 mit Polen, Frankreich und Deutschland drei L\u00e4nder \u2013 in der politischen Sph\u00e4re auch als Weimarer Dreieck bekannt \u2013 gemeinsam als Gastland.\u00a0Getragen wird der\u00a0Auftritt\u00a0von den drei Kulturinstituten der L\u00e4nder \u2013 dem Goethe-Institut, dem Institut\u00a0fran\u00e7ais\u00a0und dem Polnischen Institut.\u00a0\u00a0 Gemeinsam mit dem Kurator\u00a0Thorsten D\u00f6nges\u00a0(Literarisches Colloquium Berlin)\u00a0entwickeln\u00a0Myriam 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Indem wir einander lesen, bauen wir engere Beziehungen auf, st\u00e4rken die Bindungen zwischen den europ\u00e4ischen Gesellschaften und festigen eine Gemeinschaft, die auf Dialog, Vielfalt und gegenseitigem Respekt basiert. Das ist heute besonders wichtig, da ein starkes Europa nicht nur politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch dauerhafte kulturelle Bindungen ben\u00f6tigt.\u201c\\nKatharina von Ruckteschell-Katte, Abteilungsleiterin Kultur und Bildung Goethe-Institut, hebt hervor: \u201eDas Weimarer Dreieck ist zun\u00e4chst ein politischer Begriff: Drei L\u00e4nder haben sich dazu bekannt, die europ\u00e4ische Idee gemeinsam zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln. Mit Blick auf die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte ist das alles andere als selbstverst\u00e4ndlich \u2013 und gerade deshalb bemerkenswert. Unser Gastlandauftritt nimmt diese Konstellation zum Ausgangspunkt und richtet den Blick dar\u00fcber hinaus: auf die vielf\u00e4ltigen kulturellen, insbesondere literarischen Verbindungen zwischen den drei L\u00e4ndern, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Wir danken dem Ausw\u00e4rtigen Amt f\u00fcr die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.\u201c\\nDas Programm l\u00f6st sich bewusst vom klassischen \u201eGastlandauftritt\u201c und von der Idee, es gebe vermeintlich homogene Nationalliteraturen. Vielmehr soll zwischen den Zeilen gelesen werden, zwischen den Sprachen, zwischen allen Identit\u00e4tszuschreibungen. Der gemeinsame Gastlandauftritt betont: Austausch, Solidarit\u00e4t und Zusammenarbeit sind wichtiger denn je.\u00a0\\nDie Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis zum 21. 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Es soll neugierig machen. Neugierig aufeinander, neugierig auf Literatur und neugierig auf den Austausch von Ideen und Perspektiven.\nDas Wort \u201ebeziehungsweise\u201c vereint die Begriffe Beziehung und weise. Der Auftritt des Weimarer Dreiecks auf der Leipziger Buchmesse 2027 widmet sich den Beziehungen, die die drei L\u00e4nder und Gesellschaften verbinden, zugleich aber auch weiteren Beziehungen, so beispielsweise zwischen Wissenschaft, Literatur und anderen K\u00fcnsten, zwischen literarischen Genres, zwischen Geschichte und Tradition, Mensch und Natur, Technologie und Medien.\u00a0\nDas Weimarer Dreieck ist urspr\u00fcnglich ein politischer Begriff: Polen, Frankreich und Deutschland haben sich dazu bekannt, die europ\u00e4ische Idee gemeinsam zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln. Seit seiner Gr\u00fcndung 1991 steht das Weimarer Dreieck f\u00fcr Dialog, Verst\u00e4ndigung und die gemeinsame Verantwortung f\u00fcr die Zukunft Europas.\nAstrid B\u00f6hmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse, betont zum Gastlandauftritt des Weimarer Dreiecks: \u201eGro\u00dfartig, dass der Gastlandauftritt des Weimarer Dreiecks auf der Leipziger Buchmesse 2027 ein \u00fcberraschendes und zugleich starkes Zeichen setzt. Die Idee, Frankreich, Polen und Deutschland gemeinsam in den Mittelpunkt zu r\u00fccken, hat uns sofort \u00fcberzeugt, weil sie das Gastlandkonzept zeitgem\u00e4\u00df weiterdenkt: Nicht die Repr\u00e4sentanz einer nationalen Literatur steht im Vordergrund, sondern es \u00f6ffnet sich ein grenz\u00fcberschreitender Raum f\u00fcr Literatur, kulturelle Fragen sowie gesellschaftliche und politische Debatten. Wir freuen uns sehr darauf, unser Buchmesse-Publikum auf diese Entdeckungsreise mitzunehmen.\u201c\nWelche Themen\u00a0bestimmen die gesellschaftlichen Debatten\u00a0in Deutschland, Frankreich und Polen?\u00a0Was waren und sind Bedingungen f\u00fcr Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung?\u00a0Wie entstehen Vertrauen, aber auch Misstrauen und Missverst\u00e4ndnisse? Welche Rolle spielen Geschichte und Geschichtsbilder f\u00fcr gegenw\u00e4rtige Debatten?\u00a0Das Programm fragt nach einer gemeinsamen Gestaltung der Zukunft und danach, wie wir Krisen und \u00c4ngsten besser begegnen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus richtet sich der Blick auf den Einfluss neuer Technologien auf Gesellschaft, Politik und Literatur, auf die Genres, die den Buchmarkt derzeit pr\u00e4gen, sowie auf die Frage, wie sich die Bedeutung von Kunst und Literatur aus der Perspektive eines jungen Publikums ver\u00e4ndert.\u00a0\nThomas Michelon, Leiter des Institut fran\u00e7ais Deutschland, erkl\u00e4rt zum gemeinsamen Gastlandauftritt: \u201eIn der \u00dcberzeugung, dass der Aufbau einer neuen europ\u00e4ischen Einheit untrennbar mit der intellektuellen Kooperation zwischen unseren L\u00e4ndern verbunden ist, haben sich die Tr\u00e4ger dieses Projekts zusammengetan, um diesen neuen Zusammenschluss vorzustellen, durch den die breite \u00d6ffentlichkeit (vor allem die Jugend) ganz im Geiste der Leipziger Buchmesse \u2013 einem Ort der Entdeckungen und der Freude am direkten Kontakt mit dem zeitgen\u00f6ssischen Schaffen \u2013 nicht nur neue literarische Trends in unseren jeweiligen L\u00e4ndern entdecken, sondern sich auch ein Bild von unseren unterschiedlichen Blickwinkeln auf die gro\u00dfen demokratischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verschaffen kann.\u201c\nKatarzyna Sitko, Direktorin des Polnischen Instituts Berlin, betont: \u201eDie Teilnahme Polens an der Buchmesse im Rahmen des Weimarer Dreiecks als Gastland ist eine einzigartige Gelegenheit zu zeigen, dass die polnische Literatur ebenso wie die deutsche und die franz\u00f6sische Literatur ein integraler Bestandteil des europ\u00e4ischen Erbes und der zeitgen\u00f6ssischen Kultur ist. Indem wir einander lesen, bauen wir engere Beziehungen auf, st\u00e4rken die Bindungen zwischen den europ\u00e4ischen Gesellschaften und festigen eine Gemeinschaft, die auf Dialog, Vielfalt und gegenseitigem Respekt basiert. Das ist heute besonders wichtig, da ein starkes Europa nicht nur politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch dauerhafte kulturelle Bindungen ben\u00f6tigt.\u201c\nKatharina von Ruckteschell-Katte, Abteilungsleiterin Kultur und Bildung Goethe-Institut, hebt hervor: \u201eDas Weimarer Dreieck ist zun\u00e4chst ein politischer Begriff: Drei L\u00e4nder haben sich dazu bekannt, die europ\u00e4ische Idee gemeinsam zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln. Mit Blick auf die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte ist das alles andere als selbstverst\u00e4ndlich \u2013 und gerade deshalb bemerkenswert. Unser Gastlandauftritt nimmt diese Konstellation zum Ausgangspunkt und richtet den Blick dar\u00fcber hinaus: auf die vielf\u00e4ltigen kulturellen, insbesondere literarischen Verbindungen zwischen den drei L\u00e4ndern, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Wir danken dem Ausw\u00e4rtigen Amt f\u00fcr die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.\u201c\nDas Programm l\u00f6st sich bewusst vom klassischen \u201eGastlandauftritt\u201c und von der Idee, es gebe vermeintlich homogene Nationalliteraturen. Vielmehr soll zwischen den Zeilen gelesen werden, zwischen den Sprachen, zwischen allen Identit\u00e4tszuschreibungen. Der gemeinsame Gastlandauftritt betont: Austausch, Solidarit\u00e4t und Zusammenarbeit sind wichtiger denn je.\u00a0\nDie Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis zum 21. 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Es unterst\u00fctzt das Netzwerk der kulturellen Zusammenarbeit im Ausland, begleitet K\u00fcnstlerinnen, K\u00fcnstler und Kulturakteure bei ihrer internationalen Entwicklung und f\u00f6rdert den Dialog zwischen Kulturen sowie die franz\u00f6sische Sprache und Mehrsprachigkeit. In Deutschland engagiert es sich gemeinsam mit seinen Partnerzentren in 25 St\u00e4dten f\u00fcr die F\u00f6rderung der franz\u00f6sischen Sprache und Kultur. www.institutfrancais.de\nDas Goethe-Institut ist das weltweit t\u00e4tige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit derzeit 154 Instituten in 100 L\u00e4ndern f\u00f6rdert es die Kenntnis der deutschen Sprache, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. 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