{"id":2693,"date":"2021-08-12T17:33:46","date_gmt":"2021-08-12T15:33:46","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=2693"},"modified":"2022-01-15T02:01:19","modified_gmt":"2022-01-15T01:01:19","slug":"grose-kunst-fur-die-grose-leinwand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/08\/12\/grose-kunst-fur-die-grose-leinwand\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Kunst f\u00fcr die gro\u00dfe Leinwand"},"content":{"rendered":"\n<p>Er\u00f6ffnung: <strong>19.08.2021 \/ 19:00<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Heutzutage finden Filmplakate kaum noch Beachtung \u2013 sie sind unauff\u00e4llig, massenhaft produziert und nach wenigen bekannten Mustern gestaltet. Als fester, aber eigentlich weitgehend verzichtbarer Bestandteil einer Werbekampagne sind sie allt\u00e4glich geworden.<\/p>\n<p>Es gab jedoch eine Zeit, in der das Plakat f\u00fcr Filme der wichtigste Werbetr\u00e4ger war: die erste Botschaft, ein visueller Teaser, der uns einen Vorgeschmack auf die Geschichte gab, die uns erwartete. Nach der Vorf\u00fchrung war es m\u00f6glicherweise das einzige verf\u00fcgbare Souvenir, Objekt der Begierde begeisterter Kinobesucher. Diese Erfahrung haben mehrere Generationen von Kinog\u00e4ngern nicht nur in Polen gemacht, sondern auch in der DDR. In einer Zeit, in welcher der Zugang zu Medien eingeschr\u00e4nkt war, erfreute sich das Filmplakat gro\u00dfer Beliebtheit und erm\u00f6glichte es, ein St\u00fcck der Filmwelt ganz f\u00fcr sich allein zu besitzen.<\/p>\n<p>Die Plakatkunst insgesamt ist in Polen ein besonderes Ph\u00e4nomen. In den 1960er-Jahren bildete sich eine Str\u00f6mung heraus, die als \u201ePolnische Plakatschule\u201c bekannt wurde. Das Plakat \u2013 urspr\u00fcnglich lediglich ein Werbetr\u00e4ger \u2013 wurde immer mehr zu einem eigenst\u00e4ndigen Kunstwerk. Der k\u00fcnstlerische Aspekt trat in den Vordergrund und das Plakat lieferte nicht l\u00e4nger nur einen \u201eAusschnitt\u201c aus einem Film, sondern eine individuelle Interpretation des K\u00fcnstlers.<\/p>\n<p>Filmplakate aus dem letzten Jahrhundert bieten dem Betrachter mehr als nur Bilder von Schauspielern aus dem jeweiligen Film. Ihre Betrachtung l\u00e4dt uns ein dar\u00fcber nachzudenken, welche Geschichte sie uns erz\u00e4hlen wollen, welche R\u00e4ume sie in unserer Vorstellungskraft er\u00f6ffnen, welchen k\u00fcnstlerischen Wegen ihre Autoren folgen, in welchen kulturellen oder politischen Kontexten sie die Zeichen ihrer Botschaft setzen.<\/p>\n<p>Die Ausstellung nimmt eine besondere Perspektive ein. Sie stellt paarweise Plakate f\u00fcr jeweils denselben Film einander gegen\u00fcber, die von verschiedenen K\u00fcnstlern unter Verwendung unterschiedlicher kultureller und politischer Codes erstellt wurden. Man k\u00f6nnte sagen: Mit jedem Plakatpaar f\u00fchren uns zwei Erkenntnispfade in eine Welt, die wir noch nicht kennen. Das Plakat ist kein Film, sondern ein Schl\u00fcssel zum Film und gleichzeitig zu unserer Traumwelt. Es ist eine Art von Vorgeschmack auf das, was mit uns geschehen wird; das Versprechen einer Reise oder gro\u00dfer Gef\u00fchle.<\/p>\n<p>Bei der Vorbereitung der Ausstellung waren nicht die Qualit\u00e4t eines Films oder sein Bekanntheitsgrad ma\u00dfgeblich, sondern der k\u00fcnstlerische Gehalt seiner Plakate. Die k\u00f6nnen einerseits Gebrauchsgegenst\u00e4nde wie beispielsweise Stra\u00dfenschilder sein, andererseits aber auch eigenst\u00e4ndige k\u00fcnstlerische Artefakte, die dank ihrem \u00e4sthetischen Wert mehr liefern als nur eine vage Vorahnung der Welt auf der Leinwand.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass diese Plakate in zwei verschiedenen, durch die sozialistische Ideologie verbundenen Kulturkreisen entstanden, verleiht der Ausstellung eine zus\u00e4tzliche Dimension und fordert dazu heraus, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Muss man unbedingt aus dem gleichen kulturellen Kontext wie der Autor stammen, um seine Plakate zu verstehen, oder ist ihre Botschaft universell?<\/p>\n<p>Die Ausstellung im Rahmen des <a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/07\/19\/16-filmpolska\/\">16. polnischen Filmfestivals filmPOLSKA<\/a> l\u00e4dt zu einem Spaziergang durch die Welt des Films ein, gesehen mit den Augen polnischer und deutscher K\u00fcnstler.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/LH_4xpZwqtI\">https:\/\/youtu.be\/LH_4xpZwqtI<\/a><\/p>\n<p>Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit der <a href=\"https:\/\/www.defa-stiftung.de\/\">DEFA-Stiftung<\/a>, der <a href=\"https:\/\/dydopostergallery.com\/en\/\">Dydo Poster Gallery<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/ckf.waw.pl\/\">Centrum Kultury Filmowej im. Andrzeja Wajdy<\/a><\/p>\n<p>Veranstaltung auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/369335908145498\">Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>Info: <\/strong><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/07\/19\/16-filmpolska\/\">instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/07\/19\/16-filmpolska<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/filmpolska.berlin\">www.facebook.com\/filmpolska.berlin<\/a><br \/><strong>Eintritt:<\/strong> frei<strong><br \/>Ort:<\/strong> Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er\u00f6ffnung: 19.08.2021 \/ 19:00 \u00a0 Heutzutage finden Filmplakate kaum noch Beachtung \u2013 sie sind unauff\u00e4llig, massenhaft produziert und nach wenigen bekannten Mustern gestaltet. Als fester, aber eigentlich weitgehend verzichtbarer Bestandteil einer Werbekampagne sind sie allt\u00e4glich geworden. 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Die k\u00f6nnen einerseits Gebrauchsgegenst\u00e4nde wie beispielsweise Stra\u00dfenschilder sein, andererseits aber auch eigenst\u00e4ndige k\u00fcnstlerische Artefakte, die dank ihrem \u00e4sthetischen Wert mehr liefern als nur eine vage Vorahnung der Welt auf der Leinwand.\nDie Tatsache, dass diese Plakate in zwei verschiedenen, durch die sozialistische Ideologie verbundenen Kulturkreisen entstanden, verleiht der Ausstellung eine zus\u00e4tzliche Dimension und fordert dazu heraus, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Muss man unbedingt aus dem gleichen kulturellen Kontext wie der Autor stammen, um seine Plakate zu verstehen, oder ist ihre Botschaft universell?\nDie Ausstellung im Rahmen des 16. polnischen Filmfestivals filmPOLSKA l\u00e4dt zu einem Spaziergang durch die Welt des Films ein, gesehen mit den Augen polnischer und deutscher K\u00fcnstler.\n[embed]https:\/\/youtu.be\/LH_4xpZwqtI[\/embed]\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit der DEFA-Stiftung, der Dydo Poster Gallery und dem Centrum Kultury Filmowej im. Andrzeja Wajdy\nVeranstaltung auf Facebook\nInfo: instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/07\/19\/16-filmpolska, www.facebook.com\/filmpolska.berlinEintritt: freiOrt: Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin\n\u00a0"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/08\/12\/grose-kunst-fur-die-grose-leinwand\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/08\/2021-08-19-FILM-filmPOLSKA-Ausstellung-Banner.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/08\/2021-08-19-FILM-filmPOLSKA-Ausstellung-Banner.png","width":5000,"height":2617},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2021\/08\/12\/grose-kunst-fur-die-grose-leinwand\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gro\u00dfe Kunst f\u00fcr die gro\u00dfe Leinwand"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/a74d20cf3dac53f5579b2a3ec40f22dd","name":"Rainer Mende","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g","caption":"Rainer Mende"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/mender\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/79"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2693"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3157,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2693\/revisions\/3157"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2723"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}