{"id":3271,"date":"2022-02-08T11:32:23","date_gmt":"2022-02-08T10:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=3271"},"modified":"2022-06-08T08:07:16","modified_gmt":"2022-06-08T06:07:16","slug":"ryszard-kaja-heimatland-seelenheimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2022\/02\/08\/ryszard-kaja-heimatland-seelenheimat\/","title":{"rendered":"Ryszard Kaja: Heimatland &#8211; Seelenheimat"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"kvgmc6g5 cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql\"><strong>VERNISSAGE: 10.02.2022, 19:00 Uhr<br \/><\/strong>Ort: Polnisches Institut, Galerie, Burgstra\u00dfe 27, 10178 Berlin<br \/><span style=\"text-decoration: underline\">Anmeldung erforderlich<\/span>: berlin@instytutpolski.pl<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Eine Teilnahme an die Veranstaltung ist nur Personen gestattet, die vollst\u00e4ndig geimpft oder bereits von einer Infektion genesen sind (2G), eine FFP2-Maske tragen sowie einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen k\u00f6nnen oder eine Booster-Impfung erhalten haben.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Die neue Ausstellung in der Galerie des Polnischen Instituts Berlin l\u00e4dt Euch f\u00fcr eine Reise duch der Welt von Ryszard Kaja ein.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Ryszard Kaja (1962-2019): Maler, Grafiker, B\u00fchnen- und Plakatgestalter. Er war einer der meistverkauften und produktiven zeitgen\u00f6ssischen Plakatgestalter in Polen. In der Tradition seines Vaters Zbigniew Kaja, der der ber\u00fchmten polnischen Plakatschule angeh\u00f6rte, malte Kaja seine Plakate mit verschiedenen Techniken: &#8222;Ich verwende alles: Feder, Bleistift, Tinte, Farbtinte, Gouache, Kaffeesatz, Tee, Asche &#8211; alles, was mich umgibt, nicht nur den Computer\u201d. Die Hauptinspiration f\u00fcr alle seine Werke war die spezifische Wahrnehmung der Welt aus der Prosa von Bohumil Hrabal.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<pre><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3272 \" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/Zrzut-ekranu-2022-02-8-o-11.23.14.png\" alt=\"\" width=\"508\" height=\"731\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/Zrzut-ekranu-2022-02-8-o-11.23.14.png 626w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/Zrzut-ekranu-2022-02-8-o-11.23.14-209x300.png 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3273 \" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/Zrzut-ekranu-2022-02-8-o-11.23.35.png\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"733\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/Zrzut-ekranu-2022-02-8-o-11.23.35.png 627w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/Zrzut-ekranu-2022-02-8-o-11.23.35-209x300.png 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><br \/>\u201ePolska (wo\u0301dka, s\u0301ledz\u0301, ogo\u0301rki)\u201d (Polen. Wodka, Hering, Gurken),<br \/>Plakat aus der Serie \u201ePolska\u201c (Polen), Polnische Plakatgalerie in Breslau<span style=\"color: #1e1e1e;font-family: Menlo, Consolas, monaco, monospace;font-size: 15px\"><br \/><\/span>\u201eZadupie\u201d (Am Arsch der Welt), Plakat aus der Serie \u201ePolska\u201c (Polen), Polnische Plakatgalerie in Breslau<\/pre>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\"><em>Text von Ewelina Muraszkiewicz (\u00dcbersetzung: Bernd Karwen):<\/em><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Niemand, der die Chance hatte, Ryszard Kajas opulente Welt zu betreten, konnte ihr gegen\u00fcber gleichg\u00fcltig bleiben. Man kann nicht achselzuckend an einem K\u00fcnstler vor\u00fcbergehen, der auf derart subtile und zugleich f\u00fcr sich typische Weise die Wirklichkeit beschreibt. In jedem noch so kleinen Ausdruck seines Schaffens k\u00f6nnen wir seine aufmerksame Beobachtung des Alltags entdecken. Kaja hat ein eigenes Universum geschaffen, das begeistert und neugierig macht. Es zieht den Betrachter mit einem Federstrich in eine ganz eigene Wanderung hinein. Er hat uns in der Hand, wir stehen in seinem Bann. Wir begeben uns auf eine Reise, die auf mystische Weise wie aus Spinnweben gewoben ist. Nachdem die Rauchwolke der Zigarette verflogen ist, sehen wir durch die offenen T\u00fcren eine Welt, die in ihrem Chaos perfekt ist.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Unser erster Halt ist ziemlich weitl\u00e4ufig, denn wir besuchen Polen. Wir folgen Kajas Spuren durch ausgew\u00e4hlte St\u00e4dte, Regionen, Orte und Un-Orte. Wir betrachten ein k\u00fcnstlerisches Reisetagebuch. Wir kommen in bekannte und weniger bekannte Gegenden. Warum? Die Plakate aus dieser Serie sind keine touristischen und keine Werbeplakate im engeren Sinne, sie \u00fcberzeugen uns nicht von der Attraktivit\u00e4t eines Ortes, sie wollen niemanden davon \u00fcberzeugen, einen Ort zu besuchen. Obwohl es schwerf\u00e4llt, zu widerstehen. Wir betrachten Polen mit Kajas Augen. Wir k\u00f6nnen in der Hohen Tatra klettern, auf der Weichsel bis nach Gda\u0144sk schippern oder die B\u0142\u0119d\u00f3w-W\u00fcste durchqueren. Tiefgr\u00fcndigere Beobachter erforschen die Zusammenh\u00e4nge zwischen bestimmten Orten und dem Lebenslauf des K\u00fcnstlers. Machen wir also einen kurzen Halt in Warnowo und betrachten wir das malerische Haus inmitten einer bl\u00fchenden Wiese! Hierher kehrte der K\u00fcnstler jedes Jahr mit seinem Partner Leszek in die Sommerfrische zur\u00fcck. Hier entstanden viele seiner Arbeiten, hier lie\u00df er sich inspirieren. Jeder Betrachter kann seinen eigenen Pfad w\u00e4hlen, sich auf eigene Erfahrungen und Beobachtungen berufen. Manchmal wird sich diese Wahrnehmung mit dem treffenden und hellsichtigen Blick des Ryszard Kaja decken.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Wenn wir in die Tiefe des totalen Kaja-Lands vordringen, sto\u00dfen wir auf Theaterkulissen. Eben jenes Theater hat den K\u00fcnstler \u00fcber zwanzig Jahre lang vereinnahmt, was sich in hunderten von B\u00fchnenbildern f\u00fcr Oper und Ballett niederschlug. Von ihm stammen auch atemberaubende Kost\u00fcme \u2013 je nach Bedarf mal schwere, fleischige, \u00fcppig verziert wie die f\u00fcr \u201eBoris Godunow\u201c, mal leichte, luftige, fast schwebende Stoffe wie jene f\u00fcr die Oper \u201eMadame Butterfly\u201c. Es lohnt sich, hier einen Moment innezuhalten und sich die Details und ausgew\u00e4hlten Stoffe genau anzuschauen, den Entstehungsprozess der Entw\u00fcrfe nachzuverfolgen, um dann vor dem inneren Auge die dargestellten Helden in den so vielf\u00e4ltigen B\u00fchnenbildern agieren zu sehen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Das k\u00fcnstlerische \u0152uvre Ryszard Kajas mag \u00fcberw\u00e4ltigen, aber jeder findet darin etwas f\u00fcr sich \u2013 sei es in der Plakatserie \u201ePolen\u201c, den Theaterentw\u00fcrfen oder anderen Werken seines k\u00fcnstlerischen Schaffens. Zusammengehalten wird das Werk durch Kajas charakteristischen Stil, der selbst im Sparsamen noch hinterlistig reich ist, mit sicher gef\u00fchrtem Strich und \u2013 das ist das Wichtigste \u2013 einer Prise Humor, der manchmal auch recht scharf daherkommt. All dies paart sich mit Neugier auf die Welt zu einem prachtvollen barocken Capriccio.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>AUSSTELLUNG: 11.02. \u2013 10.04.2022<\/strong><\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">\u00d6ffnungszeiten der Galerie: Mi-Fr 14:00-18:00 Uhr<br \/>Eintritt frei<br \/>Vor Ort besteht die 2G Regel und Maskenpflicht!<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Veranstalter: Polnisches Institut Berlin<\/div>\n<div class=\"cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle\">Ort: Polnisches Institut, Galerie, Burgstra\u00dfe 27, 10178 Berlin<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VERNISSAGE: 10.02.2022, 19:00 UhrOrt: Polnisches Institut, Galerie, Burgstra\u00dfe 27, 10178 BerlinAnmeldung erforderlich: berlin@instytutpolski.pl Eine Teilnahme an die Veranstaltung ist nur Personen gestattet, die vollst\u00e4ndig geimpft oder bereits von einer Infektion genesen sind (2G), eine FFP2-Maske tragen sowie einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen k\u00f6nnen oder eine Booster-Impfung erhalten haben. \u00a0 Die neue Ausstellung in der Galerie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":78,"featured_media":3276,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[149,163],"tags":[111,126,121],"class_list":["post-3271","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","category-programm-de","tag-ausstellung","tag-kunst","tag-programm"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - 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Er war einer der meistverkauften und produktiven zeitgen\u00f6ssischen Plakatgestalter in Polen. In der Tradition seines Vaters Zbigniew Kaja, der der ber\u00fchmten polnischen Plakatschule angeh\u00f6rte, malte Kaja seine Plakate mit verschiedenen Techniken: \"Ich verwende alles: Feder, Bleistift, Tinte, Farbtinte, Gouache, Kaffeesatz, Tee, Asche - alles, was mich umgibt, nicht nur den Computer\u201d. Die Hauptinspiration f\u00fcr alle seine Werke war die spezifische Wahrnehmung der Welt aus der Prosa von Bohumil Hrabal.\n\u00a0\n \u201ePolska (wo\u0301dka, s\u0301ledz\u0301, ogo\u0301rki)\u201d (Polen. Wodka, Hering, Gurken),Plakat aus der Serie \u201ePolska\u201c (Polen), Polnische Plakatgalerie in Breslau\u201eZadupie\u201d (Am Arsch der Welt), Plakat aus der Serie \u201ePolska\u201c (Polen), Polnische Plakatgalerie in Breslau\n\u00a0\nText von Ewelina Muraszkiewicz (\u00dcbersetzung: Bernd Karwen):\n\u00a0\nNiemand, der die Chance hatte, Ryszard Kajas opulente Welt zu betreten, konnte ihr gegen\u00fcber gleichg\u00fcltig bleiben. Man kann nicht achselzuckend an einem K\u00fcnstler vor\u00fcbergehen, der auf derart subtile und zugleich f\u00fcr sich typische Weise die Wirklichkeit beschreibt. In jedem noch so kleinen Ausdruck seines Schaffens k\u00f6nnen wir seine aufmerksame Beobachtung des Alltags entdecken. Kaja hat ein eigenes Universum geschaffen, das begeistert und neugierig macht. Es zieht den Betrachter mit einem Federstrich in eine ganz eigene Wanderung hinein. Er hat uns in der Hand, wir stehen in seinem Bann. Wir begeben uns auf eine Reise, die auf mystische Weise wie aus Spinnweben gewoben ist. Nachdem die Rauchwolke der Zigarette verflogen ist, sehen wir durch die offenen T\u00fcren eine Welt, die in ihrem Chaos perfekt ist.\n\u00a0\nUnser erster Halt ist ziemlich weitl\u00e4ufig, denn wir besuchen Polen. Wir folgen Kajas Spuren durch ausgew\u00e4hlte St\u00e4dte, Regionen, Orte und Un-Orte. Wir betrachten ein k\u00fcnstlerisches Reisetagebuch. Wir kommen in bekannte und weniger bekannte Gegenden. Warum? Die Plakate aus dieser Serie sind keine touristischen und keine Werbeplakate im engeren Sinne, sie \u00fcberzeugen uns nicht von der Attraktivit\u00e4t eines Ortes, sie wollen niemanden davon \u00fcberzeugen, einen Ort zu besuchen. Obwohl es schwerf\u00e4llt, zu widerstehen. Wir betrachten Polen mit Kajas Augen. Wir k\u00f6nnen in der Hohen Tatra klettern, auf der Weichsel bis nach Gda\u0144sk schippern oder die B\u0142\u0119d\u00f3w-W\u00fcste durchqueren. Tiefgr\u00fcndigere Beobachter erforschen die Zusammenh\u00e4nge zwischen bestimmten Orten und dem Lebenslauf des K\u00fcnstlers. Machen wir also einen kurzen Halt in Warnowo und betrachten wir das malerische Haus inmitten einer bl\u00fchenden Wiese! Hierher kehrte der K\u00fcnstler jedes Jahr mit seinem Partner Leszek in die Sommerfrische zur\u00fcck. Hier entstanden viele seiner Arbeiten, hier lie\u00df er sich inspirieren. Jeder Betrachter kann seinen eigenen Pfad w\u00e4hlen, sich auf eigene Erfahrungen und Beobachtungen berufen. Manchmal wird sich diese Wahrnehmung mit dem treffenden und hellsichtigen Blick des Ryszard Kaja decken.\n\u00a0\nWenn wir in die Tiefe des totalen Kaja-Lands vordringen, sto\u00dfen wir auf Theaterkulissen. Eben jenes Theater hat den K\u00fcnstler \u00fcber zwanzig Jahre lang vereinnahmt, was sich in hunderten von B\u00fchnenbildern f\u00fcr Oper und Ballett niederschlug. Von ihm stammen auch atemberaubende Kost\u00fcme \u2013 je nach Bedarf mal schwere, fleischige, \u00fcppig verziert wie die f\u00fcr \u201eBoris Godunow\u201c, mal leichte, luftige, fast schwebende Stoffe wie jene f\u00fcr die Oper \u201eMadame Butterfly\u201c. Es lohnt sich, hier einen Moment innezuhalten und sich die Details und ausgew\u00e4hlten Stoffe genau anzuschauen, den Entstehungsprozess der Entw\u00fcrfe nachzuverfolgen, um dann vor dem inneren Auge die dargestellten Helden in den so vielf\u00e4ltigen B\u00fchnenbildern agieren zu sehen.\n\u00a0\nDas k\u00fcnstlerische \u0152uvre Ryszard Kajas mag \u00fcberw\u00e4ltigen, aber jeder findet darin etwas f\u00fcr sich \u2013 sei es in der Plakatserie \u201ePolen\u201c, den Theaterentw\u00fcrfen oder anderen Werken seines k\u00fcnstlerischen Schaffens. Zusammengehalten wird das Werk durch Kajas charakteristischen Stil, der selbst im Sparsamen noch hinterlistig reich ist, mit sicher gef\u00fchrtem Strich und \u2013 das ist das Wichtigste \u2013 einer Prise Humor, der manchmal auch recht scharf daherkommt. All dies paart sich mit Neugier auf die Welt zu einem prachtvollen barocken Capriccio.\n\u00a0\nAUSSTELLUNG: 11.02. \u2013 10.04.2022\n\u00d6ffnungszeiten der Galerie: Mi-Fr 14:00-18:00 UhrEintritt freiVor Ort besteht die 2G Regel und Maskenpflicht!\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin\nOrt: Polnisches Institut, Galerie, Burgstra\u00dfe 27, 10178 Berlin"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2022\/02\/08\/ryszard-kaja-heimatland-seelenheimat\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/KAJA-FB-820x360-1.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/02\/KAJA-FB-820x360-1.jpg","width":820,"height":360},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2022\/02\/08\/ryszard-kaja-heimatland-seelenheimat\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ryszard Kaja: Heimatland &#8211; Seelenheimat"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3271","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3271"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3271\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4025,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3271\/revisions\/4025"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3276"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3271"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3271"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3271"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}