{"id":4465,"date":"2022-09-27T16:16:59","date_gmt":"2022-09-27T14:16:59","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=4465"},"modified":"2022-10-11T13:54:43","modified_gmt":"2022-10-11T11:54:43","slug":"women-make-film-wanda-jakubowska","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2022\/09\/27\/women-make-film-wanda-jakubowska\/","title":{"rendered":"Women Make Film: Wanda Jakubowska"},"content":{"rendered":"\n<div>\n<p>Im Rahmen seiner Reihe \u00fcber bedeutende Regisseurinnen in der Kinogeschichte pr\u00e4sentiert das Arsenal \u2013 Institut f\u00fcr Film und Videokunst eine Auswahl der Arbeiten von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanda_Jakubowska\"><strong>Wanda Jakubowska<\/strong><\/a> (1907\u20131998). Mit dem Namen der polnischen Regisseurin ist vor allem ein Film verbunden: \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_letzte_Etappe_(1948)\">Ostatni Etap \/ Die letzte Etappe<\/a>\u201c war 1947 der erste Spielfilm \u00fcberhaupt, der den Holocaust darzustellen versuchte, und basierte auf Jakubowskas eigenen Erfahrungen als Inhaftierte in Auschwitz-Birkenau und Ravensbr\u00fcck.<\/p>\n<p>Weit weniger bekannt ist sie f\u00fcr ihr gesamtes filmisches Schaffen, das eine Spanne von 50 Jahren und an die 20 Filme umfasst. Ihre Bedeutung f\u00fcr das polnische Filmschaffen ist unumstritten: 1930 war sie Gr\u00fcndungsmitglied der Avantgarde-Filmgruppe START, die experimentelle Kurz- und Dokumentarfilme produzierte. Ihr erster Spielfilm entstand 1939, konnte durch den Kriegsbeginn aber nie aufgef\u00fchrt werden und gilt als verschollen. Nach dem Krieg konnte sie im Filmgesch\u00e4ft schnell wieder Fu\u00df fassen, von 1949 bis 1974 lehrte sie au\u00dferdem an der Filmhochschule \u0141\u00f3d\u017a.<\/p>\n<p>Die Auseinandersetzung mit dem Faschismus und ihre Erfahrungen im Krieg, in dem sie im Widerstand t\u00e4tig war, pr\u00e4gte ihre politische Haltung. Die Erinnerung daran durchzog ihr filmisches Werk. Dem Stil des sozialen Realismus blieb sie bis zu ihrem letzten Film 1988 treu. Zeitlebens setzte sie sich f\u00fcr die Belange der Kommunistischen Partei Polens ein. Das machte sie zu einer umstrittenen Figur in der polnischen Kulturszene und mag ein Grund sein, weshalb ihre Filme mit Ausnahme von \u201eDie letzte Etappe\u201c so unbekannt geblieben sind. Neben den vier Filmen zwischen 1947 und 1985, die sich direkt mit Konzentrations- und Arbeitslagern und der Erinnerung daran auseinandersetzen, drehte sie unter anderem auch zwei Kinderfilme und mit \u201eSoldier of Victory\u201c einen monumentalen Film \u00fcber einen sozialistischen Musterhelden. <em>[Text: Arsenal]<\/em><\/p>\n<p>Veranstalter: Arsenal \u2013 Institut f\u00fcr Film und Videokunst e.\u00a0V. in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.arsenal-berlin.de\">www.arsenal-berlin.de<\/a><br \/><strong>Ort:<\/strong> Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4>PROGRAMM:<\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><strong>02.10.2022 \/ 20:00 (Wiederholung 25.10.2022 \/ 20:00)<\/strong><\/span><br \/><strong><a href=\"https:\/\/www.arsenal-berlin.de\/kino\/filmvorfuehrung\/ostatni-etap-1016\/\">Ostatni Etap \/ Die letzte Etappe<\/a><br \/><\/strong>Spielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1948, 109 min, OmdU, mit einer Einf\u00fchrung von <strong>Monika Talarczyk<br \/><\/strong>B: Wanda Jakubowska &amp; Gerda Schneider<br \/>K: Boris Monastyrski<br \/>S: R\u00f3\u017ca Pstroko\u0144ska<br \/>M: Roman Palester<br \/>D: Wanda Bart\u00f3wna, Hugette Faget, Tatjana G\u00f3recka, Antonina G\u00f3recka, Maria Winogradowa, Barbara Drapi\u0144ska, Aleksandra Sl\u0105ska u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Das Drehbuch schrieb Jakubowska zusammen mit der deutschen Kommunistin Gerda Schneider, die ebenfalls in Auschwitz inhaftiert war. Zusammen kehrten sie 1947 an den Ort des Verbrechens zur\u00fcck und filmten inmitten der \u00fcbriggebliebenen Baracken, Arbeitslager und Fabriken und unter Mitwirkung vieler weiblicher \u00dcberlebenden. \u201eDie letzte Etappe\u201c schildert das Schicksal einer Gruppe von weiblichen Gefangenen, die sich dem Widerstand im Lager anschlie\u00dft. Als die Hauptfigur Marta nach einem missgl\u00fcckten Fluchtversuch vor den Augen ihrer Mith\u00e4ftlinge gehenkt werden soll, schneidet sie sich die Pulsadern auf, w\u00e4hrend im Himmel schon die alliierten Flugzeuge kreisen. \u201eNie wieder Auschwitz\u201c sind ihre letzten Worte.<\/p>\n<p>Wanda Jakubowska sagte \u00fcber ihren bekanntesten Film: \u201eDem Wunsch, den Film zu drehen, verdanke ich wahrscheinlich, dass ich \u00fcberhaupt noch lebe. Er beh\u00fctete mich davor, Auschwitz nur subjektiv zu erleben, und erlaubte mir sp\u00e4ter, alles, was mich damals umgab, als eine besondere Art von Dokumentation zu behandeln. Ich sammelte das Material, indem ich mit Frauen von verschiedenen Lagerkommandos sprach. Ich war verpflichtet, die Realit\u00e4t so exakt wie m\u00f6glich darzustellen, obwohl ich von Anfang an wusste, dass sich die Wahrheit \u00fcber Auschwitz gar nicht verfilmen l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n<p>Zu seiner Zeit wurde der Film weltweit mit viel Interesse aufgenommen. Sp\u00e4ter geriet er in Vergessenheit und wurde erst ab den Neunzigerjahren wieder \u00f6fter aufgef\u00fchrt. 2019 wurde er digital restauriert. <em>[Text: Arsenal]<\/em><\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><strong>03.10.2022 \/ 20:00<\/strong><\/span><br \/><strong><a href=\"https:\/\/www.arsenal-berlin.de\/kino\/filmvorfuehrung\/spotkania-w-mroku-1018\/\">Spotkania w mroku \/ Begegnung im Zwielicht<\/a><br \/><\/strong>Spielfilm, R: Wajda Jakubowska, PL\/DDR 1960, 102 min, OmdU<br \/>B: Wajda Jakubowska<br \/>K: Kurt Weber<br \/>M: Stanis\u0142aw Skrowaczewski<br \/>S: R\u00f3\u017ca Pstroko\u0144ska<br \/>D: Zofia S\u0142aboszowska, Horst Drinda, Erich Franz, Charlotte K\u00fcter, Emil Karewicz, Ilona Mikke u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Die gefeierte polnische Pianistin Magdalena ist in Westdeutschland auf Konzerttour, die f\u00fcr sie zu einer Reise in die Vergangenheit wird. Als 18-J\u00e4hrige wurde sie nach Deutschland in ein Zwangslager verschleppt und verliebte sich dort in Steinlieb, den jungen Besitzer einer Schuhfabrik. Ihn sucht sie nun wieder auf, ebenso wie den Antifaschisten Wenk, der ihr damals half und der sich nun gegen die Aufr\u00fcstung Westdeutschlands engagiert. Als sie begreift, dass Steinlieb sich an der Diffamierung und Verfolgung Wenks beteiligt, ist sie zutiefst entt\u00e4uscht \u2013 \u00fcber ihn pers\u00f6nlich wie \u00fcber die politische Entwicklung der Bundesrepublik. <em>[Text: Arsenal]<\/em><\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000\">06.10.2022 \/ 20:00<\/span><\/strong><br \/><a href=\"https:\/\/www.arsenal-berlin.de\/kino\/filmvorfuehrung\/koniec-naszego-swiata-1023\/\"><strong>Koniec naszego \u015bwiata<\/strong><strong> \/ The End of Our World<br \/><\/strong><\/a>Spielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1964, 138 min, OmU<br \/>B: Wajda Jakubowska<br \/>K: Kazimierz Wawrzyniak<br \/>S: Lidia Pstroko\u0144ska<br \/>M: Kazimierz Serocki<br \/>D: <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Lech_Skolimowski\">Lech Skolimowski<\/a>, Teresa Wici\u0144ska, <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Krystyn_W%C3%B3jcik&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Krystyn W\u00f3jcik<\/a>, <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/w\/index.php?title=W%C5%82adys%C5%82aw_G%C5%82%C4%85bik&amp;action=edit&amp;redlink=1\">W\u0142adys\u0142aw G\u0142\u0105bik<\/a>, <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Tadeusz_Ho%C5%82uj\">Tadeusz Ho\u0142uj<\/a>, <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Tadeusz_Madeja\">Tadeusz Madeja<\/a>, <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Edward_Kusztal\">Edward Kusztal<\/a>, <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Tadeusz_Teodorczyk\">Tadeusz Teodorczyk<\/a>\u00a0u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Tadeusz Ho\u0142uj kehrt Jakubowska nach \u201eDie letzte Etappe\u201c ein zweites Mal filmisch nach Auschwitz zur\u00fcck. Der \u00dcberlebende Henryk nimmt zwei amerikanische Touristen mit dem Auto nach Auschwitz mit. Sie wollen sich das dortige Museum anschauen und Henryk zeigt ihnen zun\u00e4chst widerstrebend den Ort, wobei eigene Erinnerungen hochkommen.<\/p>\n<p>Henryk war inhaftiert worden, weil er in Warschau einer Frau zu Hilfe gekommen war, die von einem deutschen Polizisten misshandelt wurde. In Auschwitz wird er zum \u201eMuselmann\u201c, der schon dem Tod geweiht ist. Mit Unterst\u00fctzung einiger Mitgefangener kann er \u00fcberleben und schlie\u00dft sich dem Widerstand an. W\u00e4hrend die junge Amerikanerin sich als Tochter von Juden herausstellt, die im Holocaust ermordet wurden, ist ihr Begleiter erschreckend oberfl\u00e4chlich und steht f\u00fcr die Ignoranz einer neuen Zeit. <em>[Text: Arsenal]<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4472 size-full\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/09\/Wanda-Jakubowska-End-of-our-world.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"490\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/09\/Wanda-Jakubowska-End-of-our-world.jpg 640w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/09\/Wanda-Jakubowska-End-of-our-world-300x230.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><span style=\"color: #000000\"><strong>09.10.2022 \/ 20:00<\/strong><\/span><br \/><\/span><strong><a href=\"https:\/\/www.arsenal-berlin.de\/kino\/filmvorfuehrung\/zaproszenie-1032\/\">Zaproszenie \/ Die Einladung<\/a><br \/><\/strong>Spielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1985, OmU<br \/>B: Wajda Jakubowska<br \/>K: Maciej Kijowski<br \/>S: Zenon Pi\u00f3recki<br \/>M: Piotr Marczewski<br \/>D: Antonina Gordon-G\u00f3recka, Maria Probosz, Kazimierz Witkiewicz, Leszek \u017bentara, Wies\u0142awa Mazurkiewicz u.\u00a0a.<\/p>\n<p>Auch in ihrem vorletzten Film kontrastiert Jakubowska die Gegenwart mit der Erinnerung an den Krieg. Die Hauptfigur Anna ist \u00dcberlebende eines Konzentrationslagers und angesehene Kinder\u00e4rztin. Ihr fr\u00fcherer Verlobter Piotr \u2013 ihre geplante Heirat wurde durch den Krieg verhindert und sp\u00e4ter verm\u00e4hlte sich Anna mit einem anderen Mann in der Annahme, Piotr sei gestorben \u2013, der mittlerweile als Wissenschaftler in den USA lebt, kommt zu Besuch nach Polen.<\/p>\n<p>Anna besucht mit ihm die Orte, die sie nicht vergessen kann: Auschwitz, Sachsenhausen, Ravensbr\u00fcck. Annas von den Erfahrungen des Krieges geformten \u00dcberzeugungen und Werte heben sich stark ab von denen ihrer Tochter Natalia, die dem Materialismus anh\u00e4ngt und Piotrs Einladung in die USA gerne annimmt. <em>[Text: Arsenal]<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"l7ghb35v kjdc1dyq kmwttqpk gh25dzvf jikcssrz\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4473 size-full\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/09\/Wanda-Jakubowska-Zaproszenie_opr.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/09\/Wanda-Jakubowska-Zaproszenie_opr.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/09\/Wanda-Jakubowska-Zaproszenie_opr-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen seiner Reihe \u00fcber bedeutende Regisseurinnen in der Kinogeschichte pr\u00e4sentiert das Arsenal \u2013 Institut f\u00fcr Film und Videokunst eine Auswahl der Arbeiten von Wanda Jakubowska (1907\u20131998). 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Mit dem Namen der polnischen Regisseurin ist vor allem ein Film verbunden: \u201eOstatni Etap \/ Die letzte Etappe\u201c war 1947 der erste Spielfilm \u00fcberhaupt, der den Holocaust darzustellen versuchte, und basierte auf Jakubowskas eigenen Erfahrungen als Inhaftierte in Auschwitz-Birkenau und Ravensbr\u00fcck.\\nWeit weniger bekannt ist sie f\u00fcr ihr gesamtes filmisches Schaffen, das eine Spanne von 50 Jahren und an die 20 Filme umfasst. Ihre Bedeutung f\u00fcr das polnische Filmschaffen ist unumstritten: 1930 war sie Gr\u00fcndungsmitglied der Avantgarde-Filmgruppe START, die experimentelle Kurz- und Dokumentarfilme produzierte. Ihr erster Spielfilm entstand 1939, konnte durch den Kriegsbeginn aber nie aufgef\u00fchrt werden und gilt als verschollen. Nach dem Krieg konnte sie im Filmgesch\u00e4ft schnell wieder Fu\u00df fassen, von 1949 bis 1974 lehrte sie au\u00dferdem an der Filmhochschule \u0141\u00f3d\u017a.\\nDie Auseinandersetzung mit dem Faschismus und ihre Erfahrungen im Krieg, in dem sie im Widerstand t\u00e4tig war, pr\u00e4gte ihre politische Haltung. Die Erinnerung daran durchzog ihr filmisches Werk. Dem Stil des sozialen Realismus blieb sie bis zu ihrem letzten Film 1988 treu. Zeitlebens setzte sie sich f\u00fcr die Belange der Kommunistischen Partei Polens ein. Das machte sie zu einer umstrittenen Figur in der polnischen Kulturszene und mag ein Grund sein, weshalb ihre Filme mit Ausnahme von \u201eDie letzte Etappe\u201c so unbekannt geblieben sind. Neben den vier Filmen zwischen 1947 und 1985, die sich direkt mit Konzentrations- und Arbeitslagern und der Erinnerung daran auseinandersetzen, drehte sie unter anderem auch zwei Kinderfilme und mit \u201eSoldier of Victory\u201c einen monumentalen Film \u00fcber einen sozialistischen Musterhelden. [Text: Arsenal]\\nVeranstalter: Arsenal \u2013 Institut f\u00fcr Film und Videokunst e.\u00a0V. in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin\\nInfo: www.arsenal-berlin.deOrt: Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin\\n\u00a0\\nPROGRAMM:\\n\u00a0\\n02.10.2022 \/ 20:00 (Wiederholung 25.10.2022 \/ 20:00)Ostatni Etap \/ Die letzte EtappeSpielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1948, 109 min, OmdU, mit einer Einf\u00fchrung von Monika TalarczykB: Wanda Jakubowska &amp; Gerda SchneiderK: Boris MonastyrskiS: R\u00f3\u017ca Pstroko\u0144skaM: Roman PalesterD: Wanda Bart\u00f3wna, Hugette Faget, Tatjana G\u00f3recka, Antonina G\u00f3recka, Maria Winogradowa, Barbara Drapi\u0144ska, Aleksandra Sl\u0105ska u.\u00a0a.\\nDas Drehbuch schrieb Jakubowska zusammen mit der deutschen Kommunistin Gerda Schneider, die ebenfalls in Auschwitz inhaftiert war. Zusammen kehrten sie 1947 an den Ort des Verbrechens zur\u00fcck und filmten inmitten der \u00fcbriggebliebenen Baracken, Arbeitslager und Fabriken und unter Mitwirkung vieler weiblicher \u00dcberlebenden. \u201eDie letzte Etappe\u201c schildert das Schicksal einer Gruppe von weiblichen Gefangenen, die sich dem Widerstand im Lager anschlie\u00dft. Als die Hauptfigur Marta nach einem missgl\u00fcckten Fluchtversuch vor den Augen ihrer Mith\u00e4ftlinge gehenkt werden soll, schneidet sie sich die Pulsadern auf, w\u00e4hrend im Himmel schon die alliierten Flugzeuge kreisen. \u201eNie wieder Auschwitz\u201c sind ihre letzten Worte.\\nWanda Jakubowska sagte \u00fcber ihren bekanntesten Film: \u201eDem Wunsch, den Film zu drehen, verdanke ich wahrscheinlich, dass ich \u00fcberhaupt noch lebe. Er beh\u00fctete mich davor, Auschwitz nur subjektiv zu erleben, und erlaubte mir sp\u00e4ter, alles, was mich damals umgab, als eine besondere Art von Dokumentation zu behandeln. 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[Text: Arsenal]\\n***\\n03.10.2022 \/ 20:00Spotkania w mroku \/ Begegnung im ZwielichtSpielfilm, R: Wajda Jakubowska, PL\/DDR 1960, 102 min, OmdUB: Wajda JakubowskaK: Kurt WeberM: Stanis\u0142aw SkrowaczewskiS: R\u00f3\u017ca Pstroko\u0144skaD: Zofia S\u0142aboszowska, Horst Drinda, Erich Franz, Charlotte K\u00fcter, Emil Karewicz, Ilona Mikke u.\u00a0a.\\nDie gefeierte polnische Pianistin Magdalena ist in Westdeutschland auf Konzerttour, die f\u00fcr sie zu einer Reise in die Vergangenheit wird. Als 18-J\u00e4hrige wurde sie nach Deutschland in ein Zwangslager verschleppt und verliebte sich dort in Steinlieb, den jungen Besitzer einer Schuhfabrik. Ihn sucht sie nun wieder auf, ebenso wie den Antifaschisten Wenk, der ihr damals half und der sich nun gegen die Aufr\u00fcstung Westdeutschlands engagiert. Als sie begreift, dass Steinlieb sich an der Diffamierung und Verfolgung Wenks beteiligt, ist sie zutiefst entt\u00e4uscht \u2013 \u00fcber ihn pers\u00f6nlich wie \u00fcber die politische Entwicklung der Bundesrepublik. [Text: Arsenal]\\n***\\n06.10.2022 \/ 20:00Koniec naszego \u015bwiata \/ The End of Our WorldSpielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1964, 138 min, OmUB: Wajda JakubowskaK: Kazimierz WawrzyniakS: Lidia Pstroko\u0144skaM: Kazimierz SerockiD: Lech Skolimowski, Teresa Wici\u0144ska, Krystyn W\u00f3jcik, W\u0142adys\u0142aw G\u0142\u0105bik, Tadeusz Ho\u0142uj, Tadeusz Madeja, Edward Kusztal, Tadeusz Teodorczyk\u00a0u.\u00a0a.\\nBasierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Tadeusz Ho\u0142uj kehrt Jakubowska nach \u201eDie letzte Etappe\u201c ein zweites Mal filmisch nach Auschwitz zur\u00fcck. Der \u00dcberlebende Henryk nimmt zwei amerikanische Touristen mit dem Auto nach Auschwitz mit. Sie wollen sich das dortige Museum anschauen und Henryk zeigt ihnen zun\u00e4chst widerstrebend den Ort, wobei eigene Erinnerungen hochkommen.\\nHenryk war inhaftiert worden, weil er in Warschau einer Frau zu Hilfe gekommen war, die von einem deutschen Polizisten misshandelt wurde. In Auschwitz wird er zum \u201eMuselmann\u201c, der schon dem Tod geweiht ist. Mit Unterst\u00fctzung einiger Mitgefangener kann er \u00fcberleben und schlie\u00dft sich dem Widerstand an. W\u00e4hrend die junge Amerikanerin sich als Tochter von Juden herausstellt, die im Holocaust ermordet wurden, ist ihr Begleiter erschreckend oberfl\u00e4chlich und steht f\u00fcr die Ignoranz einer neuen Zeit. [Text: Arsenal]\\n***\\n09.10.2022 \/ 20:00Zaproszenie \/ Die EinladungSpielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1985, OmUB: Wajda JakubowskaK: Maciej KijowskiS: Zenon Pi\u00f3reckiM: Piotr MarczewskiD: Antonina Gordon-G\u00f3recka, Maria Probosz, Kazimierz Witkiewicz, Leszek \u017bentara, Wies\u0142awa Mazurkiewicz u.\u00a0a.\\nAuch in ihrem vorletzten Film kontrastiert Jakubowska die Gegenwart mit der Erinnerung an den Krieg. Die Hauptfigur Anna ist \u00dcberlebende eines Konzentrationslagers und angesehene Kinder\u00e4rztin. Ihr fr\u00fcherer Verlobter Piotr \u2013 ihre geplante Heirat wurde durch den Krieg verhindert und sp\u00e4ter verm\u00e4hlte sich Anna mit einem anderen Mann in der Annahme, Piotr sei gestorben \u2013, der mittlerweile als Wissenschaftler in den USA lebt, kommt zu Besuch nach Polen.\\nAnna besucht mit ihm die Orte, die sie nicht vergessen kann: Auschwitz, Sachsenhausen, Ravensbr\u00fcck. Annas von den Erfahrungen des Krieges geformten \u00dcberzeugungen und Werte heben sich stark ab von denen ihrer Tochter Natalia, die dem Materialismus anh\u00e4ngt und Piotrs Einladung in die USA gerne annimmt. 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Mit dem Namen der polnischen Regisseurin ist vor allem ein Film verbunden: \u201eOstatni Etap \/ Die letzte Etappe\u201c war 1947 der erste Spielfilm \u00fcberhaupt, der den Holocaust darzustellen versuchte, und basierte auf Jakubowskas eigenen Erfahrungen als Inhaftierte in Auschwitz-Birkenau und Ravensbr\u00fcck.\nWeit weniger bekannt ist sie f\u00fcr ihr gesamtes filmisches Schaffen, das eine Spanne von 50 Jahren und an die 20 Filme umfasst. Ihre Bedeutung f\u00fcr das polnische Filmschaffen ist unumstritten: 1930 war sie Gr\u00fcndungsmitglied der Avantgarde-Filmgruppe START, die experimentelle Kurz- und Dokumentarfilme produzierte. Ihr erster Spielfilm entstand 1939, konnte durch den Kriegsbeginn aber nie aufgef\u00fchrt werden und gilt als verschollen. Nach dem Krieg konnte sie im Filmgesch\u00e4ft schnell wieder Fu\u00df fassen, von 1949 bis 1974 lehrte sie au\u00dferdem an der Filmhochschule \u0141\u00f3d\u017a.\nDie Auseinandersetzung mit dem Faschismus und ihre Erfahrungen im Krieg, in dem sie im Widerstand t\u00e4tig war, pr\u00e4gte ihre politische Haltung. Die Erinnerung daran durchzog ihr filmisches Werk. Dem Stil des sozialen Realismus blieb sie bis zu ihrem letzten Film 1988 treu. Zeitlebens setzte sie sich f\u00fcr die Belange der Kommunistischen Partei Polens ein. Das machte sie zu einer umstrittenen Figur in der polnischen Kulturszene und mag ein Grund sein, weshalb ihre Filme mit Ausnahme von \u201eDie letzte Etappe\u201c so unbekannt geblieben sind. Neben den vier Filmen zwischen 1947 und 1985, die sich direkt mit Konzentrations- und Arbeitslagern und der Erinnerung daran auseinandersetzen, drehte sie unter anderem auch zwei Kinderfilme und mit \u201eSoldier of Victory\u201c einen monumentalen Film \u00fcber einen sozialistischen Musterhelden. [Text: Arsenal]\nVeranstalter: Arsenal \u2013 Institut f\u00fcr Film und Videokunst e.\u00a0V. in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin\nInfo: www.arsenal-berlin.deOrt: Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin\n\u00a0\nPROGRAMM:\n\u00a0\n02.10.2022 \/ 20:00 (Wiederholung 25.10.2022 \/ 20:00)Ostatni Etap \/ Die letzte EtappeSpielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1948, 109 min, OmdU, mit einer Einf\u00fchrung von Monika TalarczykB: Wanda Jakubowska &amp; Gerda SchneiderK: Boris MonastyrskiS: R\u00f3\u017ca Pstroko\u0144skaM: Roman PalesterD: Wanda Bart\u00f3wna, Hugette Faget, Tatjana G\u00f3recka, Antonina G\u00f3recka, Maria Winogradowa, Barbara Drapi\u0144ska, Aleksandra Sl\u0105ska u.\u00a0a.\nDas Drehbuch schrieb Jakubowska zusammen mit der deutschen Kommunistin Gerda Schneider, die ebenfalls in Auschwitz inhaftiert war. Zusammen kehrten sie 1947 an den Ort des Verbrechens zur\u00fcck und filmten inmitten der \u00fcbriggebliebenen Baracken, Arbeitslager und Fabriken und unter Mitwirkung vieler weiblicher \u00dcberlebenden. \u201eDie letzte Etappe\u201c schildert das Schicksal einer Gruppe von weiblichen Gefangenen, die sich dem Widerstand im Lager anschlie\u00dft. Als die Hauptfigur Marta nach einem missgl\u00fcckten Fluchtversuch vor den Augen ihrer Mith\u00e4ftlinge gehenkt werden soll, schneidet sie sich die Pulsadern auf, w\u00e4hrend im Himmel schon die alliierten Flugzeuge kreisen. \u201eNie wieder Auschwitz\u201c sind ihre letzten Worte.\nWanda Jakubowska sagte \u00fcber ihren bekanntesten Film: \u201eDem Wunsch, den Film zu drehen, verdanke ich wahrscheinlich, dass ich \u00fcberhaupt noch lebe. Er beh\u00fctete mich davor, Auschwitz nur subjektiv zu erleben, und erlaubte mir sp\u00e4ter, alles, was mich damals umgab, als eine besondere Art von Dokumentation zu behandeln. Ich sammelte das Material, indem ich mit Frauen von verschiedenen Lagerkommandos sprach. Ich war verpflichtet, die Realit\u00e4t so exakt wie m\u00f6glich darzustellen, obwohl ich von Anfang an wusste, dass sich die Wahrheit \u00fcber Auschwitz gar nicht verfilmen l\u00e4sst.\u201c\nZu seiner Zeit wurde der Film weltweit mit viel Interesse aufgenommen. Sp\u00e4ter geriet er in Vergessenheit und wurde erst ab den Neunzigerjahren wieder \u00f6fter aufgef\u00fchrt. 2019 wurde er digital restauriert. [Text: Arsenal]\n***\n03.10.2022 \/ 20:00Spotkania w mroku \/ Begegnung im ZwielichtSpielfilm, R: Wajda Jakubowska, PL\/DDR 1960, 102 min, OmdUB: Wajda JakubowskaK: Kurt WeberM: Stanis\u0142aw SkrowaczewskiS: R\u00f3\u017ca Pstroko\u0144skaD: Zofia S\u0142aboszowska, Horst Drinda, Erich Franz, Charlotte K\u00fcter, Emil Karewicz, Ilona Mikke u.\u00a0a.\nDie gefeierte polnische Pianistin Magdalena ist in Westdeutschland auf Konzerttour, die f\u00fcr sie zu einer Reise in die Vergangenheit wird. Als 18-J\u00e4hrige wurde sie nach Deutschland in ein Zwangslager verschleppt und verliebte sich dort in Steinlieb, den jungen Besitzer einer Schuhfabrik. Ihn sucht sie nun wieder auf, ebenso wie den Antifaschisten Wenk, der ihr damals half und der sich nun gegen die Aufr\u00fcstung Westdeutschlands engagiert. Als sie begreift, dass Steinlieb sich an der Diffamierung und Verfolgung Wenks beteiligt, ist sie zutiefst entt\u00e4uscht \u2013 \u00fcber ihn pers\u00f6nlich wie \u00fcber die politische Entwicklung der Bundesrepublik. [Text: Arsenal]\n***\n06.10.2022 \/ 20:00Koniec naszego \u015bwiata \/ The End of Our WorldSpielfilm, R: Wanda Jakubowska, PL 1964, 138 min, OmUB: Wajda JakubowskaK: Kazimierz WawrzyniakS: Lidia Pstroko\u0144skaM: Kazimierz SerockiD: Lech Skolimowski, Teresa Wici\u0144ska, Krystyn W\u00f3jcik, W\u0142adys\u0142aw G\u0142\u0105bik, Tadeusz Ho\u0142uj, Tadeusz Madeja, Edward Kusztal, Tadeusz Teodorczyk\u00a0u.\u00a0a.\nBasierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Tadeusz Ho\u0142uj kehrt Jakubowska nach \u201eDie letzte Etappe\u201c ein zweites Mal filmisch nach Auschwitz zur\u00fcck. Der \u00dcberlebende Henryk nimmt zwei amerikanische Touristen mit dem Auto nach Auschwitz mit. Sie wollen sich das dortige Museum anschauen und Henryk zeigt ihnen zun\u00e4chst widerstrebend den Ort, wobei eigene Erinnerungen hochkommen.\nHenryk war inhaftiert worden, weil er in Warschau einer Frau zu Hilfe gekommen war, die von einem deutschen Polizisten misshandelt wurde. In Auschwitz wird er zum \u201eMuselmann\u201c, der schon dem Tod geweiht ist. Mit Unterst\u00fctzung einiger Mitgefangener kann er \u00fcberleben und schlie\u00dft sich dem Widerstand an. W\u00e4hrend die junge Amerikanerin sich als Tochter von Juden herausstellt, die im Holocaust ermordet wurden, ist ihr Begleiter erschreckend oberfl\u00e4chlich und steht f\u00fcr die Ignoranz einer neuen Zeit. 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