{"id":5089,"date":"2023-04-13T15:46:00","date_gmt":"2023-04-13T13:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=5089"},"modified":"2023-06-22T17:17:38","modified_gmt":"2023-06-22T15:17:38","slug":"filmpolska-reloaded-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2023\/04\/13\/filmpolska-reloaded-2\/","title":{"rendered":"filmPOLSKA reloaded #2"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>20.04.2023, 18:00, Berlin \/ fsk Kino<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bukolika<br \/><\/strong>Dokumentarfilm, R: Karol Pa\u0142ka, 70 min, OmeU<br \/><br \/>Das bauf\u00e4llige Haus, in dem Danusia und ihre Tochter Basia leben, scheint nicht nur in einer anderen Welt zu stehen, sondern auch in einer anderen Zeit. Die funkelnden Neubauten der Hochh\u00e4user sind Lichtjahre entfernt von diesem Ort, von dem es selbst bis zum n\u00e4chsten Dorf ein langer Weg ist \u2013 und der doch voller Leben steckt. Denn Unmengen von Tieren und Geistern bev\u00f6lkern das Geh\u00f6ft und zwei Personen bieten schon ausreichend Konfliktpotenzial.<br \/><br \/>W\u00e4hrend die Mutter in einer Zeitschleife gefangen scheint, holt die Tochter subtil die Neuzeit ins Haus, die sogar Mobilnetz hat. So spiegelt sich in diesem Mikrokosmos das ganze Leben mit seinen allt\u00e4glichen Reibereien, kleinen Ausbr\u00fcchen und grundlegenden Entscheidungen: aufbegehren oder aufgeben, widersprechen oder schweigen, gehen oder bleiben?<br \/><br \/>Die Kamera ist den Protagonistinnen unendlich nah, der Schnitt pr\u00e4zise und unaufgeregt. Im Zusammenspiel mit den dr\u00f6hnenden Ethno-Sounds der ukrainischen Band <a href=\"https:\/\/dakhabrakha.com.ua\/\">DakhaBrakha<\/a>\u00a0entwickeln die ruhigen, stimmigen Bilder in diesem \u201eHirtengedicht\u201c einen hypnotischen Sog, der nur im abgedunkelten Kinosaal mit aufgedrehten Lautsprechern seine volle Wirkung entfaltet.<br \/><br \/>Der Fotograf <strong>Karol Pa\u0142ka<\/strong> (geb. 1991) hat in Katowice und Warschau studiert. Mit seinem dritten Dokumentarfilm \u201eBukolika\u201c gewann er u. a. die Silberne Taube bei DOK Leipzig 2021.<br \/><br \/>B\/K: Karol Pa\u0142ka<br \/>S: Katarzyna Boniecka<br \/>M: We Will Fail<br \/><br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5090 size-large aligncenter\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/BUCOLIC_dir-Karol-Palka_prod-Wajda-Studio-2021_still2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/BUCOLIC_dir-Karol-Palka_prod-Wajda-Studio-2021_still2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/BUCOLIC_dir-Karol-Palka_prod-Wajda-Studio-2021_still2-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/BUCOLIC_dir-Karol-Palka_prod-Wajda-Studio-2021_still2-768x512.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/BUCOLIC_dir-Karol-Palka_prod-Wajda-Studio-2021_still2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/BUCOLIC_dir-Karol-Palka_prod-Wajda-Studio-2021_still2-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><br \/><br \/><\/p>\n<p>***<br \/><br \/><strong>17.05.2023, 18:00, Berlin \/ fsk Kino<br \/><br \/><\/strong><strong>Wszystkie nasze strachy \/ Alle unsere \u00c4ngste<br \/><\/strong>Drama, R: \u0141ukasz Ronduda &amp; \u0141ukasz Gutt, PL 2021, 94 min, Omdu<br \/><br \/>In Daniel Rycharski scheinen zwei Welten aufeinander zu prallen. Einerseits sind seine Aktionen und Installationen fester Bestandteil der urbanen Kunstszene, wo auch sein Bekenntnis zur Homosexualit\u00e4t kein gro\u00dfes Thema ist. Andererseits lebt er nach wie vor in der erzkonservativen Provinz, wo er sich nicht nur als Teil der Dorfgemeinschaft versteht, sondern auch als engagiertes Mitglied der volksfrommen Kirchengemeinde. Kunst und Gesellschaft sind f\u00fcr ihn untrennbar miteinander verbunden, doch mit seinen Skulpturen und Happenings eckt er bei den unmittelbaren Nachbarn massiv an \u2013 vor allem, wenn er darin die Ausgrenzung von LGBT-Personen thematisiert.<br \/><br \/>Ronduda erweist sich erneut als Meister darin, die soziale Relevanz von Kunst verst\u00e4ndlich zu bebildern. In seinem trotz des theoretischen Unterbaus empathischen, bisweilen zu Tr\u00e4nen r\u00fchrenden Drama gelingt ihm ein seltenes Kunstst\u00fcck: Er verweist nicht nur\u00a0auf\u00a0gesellschaftliche Gr\u00e4ben, sondern schl\u00e4gt auch Br\u00fccken dar\u00fcber und zeigt, wie scheinbar unvers\u00f6hnliche politische Lager miteinander in Dialog treten k\u00f6nnen. Und das nicht nur in der Theorie: Rycharski gibt es wirklich.<br \/><br \/><strong>\u0141ukasz Ronduda<\/strong> (geb. 1976) ist Regisseur, Drehbuchautor und Kurator des Museums f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst in Warschau. In seinen drei Spielfilmen \u201ePerformer\u201c (2015), \u201eSerce mi\u0142os\u0107i\u201c (2017) und \u201eWszystkie nasze strachy\u201c verbindet er Kunst, K\u00fcnstlerportr\u00e4ts und dramatische Geschichte zu einem Gesamtkunstwerk mit ganz eigener Handschrift.<br \/><br \/>Der Kameramann <strong>\u0141ukasz Gutt<\/strong> (geb. 1980) hat ein Studium an der Schlesischen Universit\u00e4t Katowice absolviert. Er stand seit 2005 f\u00fcr zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien- und TV-Produktionen hinter der Kamera, darunter alle Spielfilme von \u0141ukasz Ronduda. Als Regisseur deb\u00fctierte er 2010 mit dem Dokumentarfilm \u201eOdyseja z\u0142omowa\u201c. \u201eWszystkie nasze strachy\u201c ist sein Langspielfilm-Deb\u00fct.<br \/><br \/>B: \u0141ukasz Ronduda, Micha\u0142 Oleszczyk, Katarzyna Sarnowska<br \/>K: \u0141ukasz Gutt<br \/>S: Przemys\u0142aw Chru\u015bcielewski, Kamil Grzybowski<br \/>M: Igor K\u0142aczy\u0144ski, Marcin Lenarczyk, Bartosz \u0141upi\u0144ski<br \/>D: Dawid Ogrodnik, Maria Maj, Andrzej Chyra, Oskar Rybaczek, Jacek Poniedzia\u0142ek, Agata \u0141abno, Jowita Budnik, Ewa Konstancja Bu\u0142hak u.\u00a0a.<br \/><br \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5091 size-large\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/WSZYSTKIE_NASZE_STRACHY__Fot_Jaroslaw_Sosinski_fotos_nr_-1121-1024x524.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"524\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/WSZYSTKIE_NASZE_STRACHY__Fot_Jaroslaw_Sosinski_fotos_nr_-1121-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/WSZYSTKIE_NASZE_STRACHY__Fot_Jaroslaw_Sosinski_fotos_nr_-1121-300x153.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/WSZYSTKIE_NASZE_STRACHY__Fot_Jaroslaw_Sosinski_fotos_nr_-1121-768x393.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/WSZYSTKIE_NASZE_STRACHY__Fot_Jaroslaw_Sosinski_fotos_nr_-1121-1536x785.jpg 1536w, https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/04\/WSZYSTKIE_NASZE_STRACHY__Fot_Jaroslaw_Sosinski_fotos_nr_-1121.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><br \/>***<br \/><br \/><strong>21.06.2023, 18:00, Berlin \/ fsk Kino<br \/><br \/><\/strong><strong>Erotica 2022<br \/><\/strong>Episodenfilm, R: Anna Kazejak, Anna Jadowska, Kasia Adamik, Jagoda Szelc, Olga Chajdas \/ 137 min, OmeU<br \/><br \/>Eine Frau erstickt in einer Welt mit strikt getrennten Geschlechtern an ihrer Ehe mit einem untreuen Mann. Eine zweite wird aus einem havarierten Zug evakuiert und n\u00e4hert sich illegal einem jungen Mann an. Eine dritte \u00fcbt mit einem Roboterkind f\u00fcr die Elternschaft und wartet sehns\u00fcchtig auf die Genehmigung daf\u00fcr. Eine vierte kann in einer postapokalyptischen Betonwelt nur noch betrunken Sex haben. Eine f\u00fcnfte versammelt Leidensgenossinnen um sich und begibt sich auf einen Rachefeldzug an der M\u00e4nnerwelt.<br \/><br \/>In f\u00fcnf Episoden entwerfen Regisseurinnen nach Drehb\u00fcchern namhafter Schriftstellerinnen \u2013 unter ihnen die Nobelpreistr\u00e4gerin Olga Tokarczuk und Bestseller-Autorin Joanna Bator \u2013 dystopische Visionen \u00fcber eine nicht allzu fern liegende Zukunft. Im Speziellen besch\u00e4ftigen sie sich mit der Rolle der Frauen. Bereitet gesellschaftlicher Fortschritt den Weg zur Emanzipation? Bleibt in einer von Technik dominierten Welt Platz f\u00fcr Gef\u00fchle?<br \/><br \/>Folgt man den Autorinnen, ist die Zukunft wenig verhei\u00dfungsvoll. Missst\u00e4nde werden nicht beseitigt, sondern eher noch verst\u00e4rkt, soziale Ungleichheiten manifestiert, Freiheit und Individualit\u00e4t bleiben auf der Strecke. F\u00fcr Gef\u00fchle, Sinnlichkeit und Erf\u00fcllung bleibt in der kalten, d\u00fcsteren Realit\u00e4t kein Platz.<br \/><br \/>Die Regisseurin und Drehbuchautorin Anna Jadowska (geb. 1973) hat Polonistik in Wroc\u0142aw sowie Regie an der Filmhochschule \u0141\u00f3d\u017a studiert. Nach einigen Kurzfilmen deb\u00fctierte sie 2003 mit ihrem Spielfilm \u201eDotknij mnie\u201c. Es folgten zahlreiche Episoden von TV-Serien sowie Spiel- und Dokumentarfilme, darunter das international mit Preisen \u00fcberh\u00e4ufte Drama \u201eDzikie r\u00f3\u017ce\u201c (2017).<br \/><br \/>Die Regisseurinnen <strong>Kasia Adamik<\/strong> (geb. 1972, u. a. \u201eBoisko bezdomnych\u201c 2018), <strong>Anna Kazejak<\/strong> (geb. 1979, u. a. \u201eObietnica\u201c 2014), <strong>Olga Chajdas<\/strong> (geb. 1983, u. a. \u201eNina\u201c 2018) und <strong>Jagoda Szelc<\/strong> (geb. 1984, u. a. \u201eWie\u017ca. Jasny dzie\u0144\u201c 2017) geh\u00f6ren zur j\u00fcngeren und j\u00fcngsten Generation von Regisseurinnen, welche die polnische Filmszene immer st\u00e4rker pr\u00e4gen.<br \/><br \/>B: Anna Kazejak, Olga Tokarczuk, Anna Jadowska, Gra\u017cyna Plebanek, Kasia Adamik, Joanna Bator, Jagoda Szelc, Ilona\u00a0Witkowska, Gaja Grzegorzewska<br \/>K: Ita Zbroniec-Zajt, Ma\u0142gorzata Szy\u0142ak, Jacqueline Sobiszewski, Przemys\u0142aw Brynkiewicz, Rafa\u0142 Paradowski<br \/>S: Maciej Pawli\u0144ski, Anna Koc-Wittels, Kasia Adamik, Anna Garncarczyk<br \/>M: Joanna Duda<br \/>D: Agata Buzek, Monika Piku\u0142a, Agnieszka \u017bulewska, Sara Celler-Jezierska, Ma\u0142gorzata Bela u.\u00a0a.<\/p>\n<p><br \/><strong>Veranstalter<\/strong>: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem fsk Kino<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> https:\/\/fsk-kino.peripherfilm.de<\/p>\n<p><strong>Ort:<\/strong> fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20.04.2023, 18:00, Berlin \/ fsk Kino BukolikaDokumentarfilm, R: Karol Pa\u0142ka, 70 min, OmeU Das bauf\u00e4llige Haus, in dem Danusia und ihre Tochter Basia leben, scheint nicht nur in einer anderen Welt zu stehen, sondern auch in einer anderen Zeit. 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Andererseits lebt er nach wie vor in der erzkonservativen Provinz, wo er sich nicht nur als Teil der Dorfgemeinschaft versteht, sondern auch als engagiertes Mitglied der volksfrommen Kirchengemeinde. Kunst und Gesellschaft sind f\u00fcr ihn untrennbar miteinander verbunden, doch mit seinen Skulpturen und Happenings eckt er bei den unmittelbaren Nachbarn massiv an \u2013 vor allem, wenn er darin die Ausgrenzung von LGBT-Personen thematisiert.Ronduda erweist sich erneut als Meister darin, die soziale Relevanz von Kunst verst\u00e4ndlich zu bebildern. In seinem trotz des theoretischen Unterbaus empathischen, bisweilen zu Tr\u00e4nen r\u00fchrenden Drama gelingt ihm ein seltenes Kunstst\u00fcck: Er verweist nicht nur\u00a0auf\u00a0gesellschaftliche Gr\u00e4ben, sondern schl\u00e4gt auch Br\u00fccken dar\u00fcber und zeigt, wie scheinbar unvers\u00f6hnliche politische Lager miteinander in Dialog treten k\u00f6nnen. 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Die funkelnden Neubauten der Hochh\u00e4user sind Lichtjahre entfernt von diesem Ort, von dem es selbst bis zum n\u00e4chsten Dorf ein langer Weg ist \u2013 und der doch voller Leben steckt. Denn Unmengen von Tieren und Geistern bev\u00f6lkern das Geh\u00f6ft und zwei Personen bieten schon ausreichend Konfliktpotenzial.W\u00e4hrend die Mutter in einer Zeitschleife gefangen scheint, holt die Tochter subtil die Neuzeit ins Haus, die sogar Mobilnetz hat. So spiegelt sich in diesem Mikrokosmos das ganze Leben mit seinen allt\u00e4glichen Reibereien, kleinen Ausbr\u00fcchen und grundlegenden Entscheidungen: aufbegehren oder aufgeben, widersprechen oder schweigen, gehen oder bleiben?Die Kamera ist den Protagonistinnen unendlich nah, der Schnitt pr\u00e4zise und unaufgeregt. 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Andererseits lebt er nach wie vor in der erzkonservativen Provinz, wo er sich nicht nur als Teil der Dorfgemeinschaft versteht, sondern auch als engagiertes Mitglied der volksfrommen Kirchengemeinde. Kunst und Gesellschaft sind f\u00fcr ihn untrennbar miteinander verbunden, doch mit seinen Skulpturen und Happenings eckt er bei den unmittelbaren Nachbarn massiv an \u2013 vor allem, wenn er darin die Ausgrenzung von LGBT-Personen thematisiert.Ronduda erweist sich erneut als Meister darin, die soziale Relevanz von Kunst verst\u00e4ndlich zu bebildern. In seinem trotz des theoretischen Unterbaus empathischen, bisweilen zu Tr\u00e4nen r\u00fchrenden Drama gelingt ihm ein seltenes Kunstst\u00fcck: Er verweist nicht nur\u00a0auf\u00a0gesellschaftliche Gr\u00e4ben, sondern schl\u00e4gt auch Br\u00fccken dar\u00fcber und zeigt, wie scheinbar unvers\u00f6hnliche politische Lager miteinander in Dialog treten k\u00f6nnen. Und das nicht nur in der Theorie: Rycharski gibt es wirklich.\u0141ukasz Ronduda (geb. 1976) ist Regisseur, Drehbuchautor und Kurator des Museums f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst in Warschau. In seinen drei Spielfilmen \u201ePerformer\u201c (2015), \u201eSerce mi\u0142os\u0107i\u201c (2017) und \u201eWszystkie nasze strachy\u201c verbindet er Kunst, K\u00fcnstlerportr\u00e4ts und dramatische Geschichte zu einem Gesamtkunstwerk mit ganz eigener Handschrift.Der Kameramann \u0141ukasz Gutt (geb. 1980) hat ein Studium an der Schlesischen Universit\u00e4t Katowice absolviert. Er stand seit 2005 f\u00fcr zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien- und TV-Produktionen hinter der Kamera, darunter alle Spielfilme von \u0141ukasz Ronduda. 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Eine dritte \u00fcbt mit einem Roboterkind f\u00fcr die Elternschaft und wartet sehns\u00fcchtig auf die Genehmigung daf\u00fcr. Eine vierte kann in einer postapokalyptischen Betonwelt nur noch betrunken Sex haben. Eine f\u00fcnfte versammelt Leidensgenossinnen um sich und begibt sich auf einen Rachefeldzug an der M\u00e4nnerwelt.In f\u00fcnf Episoden entwerfen Regisseurinnen nach Drehb\u00fcchern namhafter Schriftstellerinnen \u2013 unter ihnen die Nobelpreistr\u00e4gerin Olga Tokarczuk und Bestseller-Autorin Joanna Bator \u2013 dystopische Visionen \u00fcber eine nicht allzu fern liegende Zukunft. Im Speziellen besch\u00e4ftigen sie sich mit der Rolle der Frauen. Bereitet gesellschaftlicher Fortschritt den Weg zur Emanzipation? Bleibt in einer von Technik dominierten Welt Platz f\u00fcr Gef\u00fchle?Folgt man den Autorinnen, ist die Zukunft wenig verhei\u00dfungsvoll. Missst\u00e4nde werden nicht beseitigt, sondern eher noch verst\u00e4rkt, soziale Ungleichheiten manifestiert, Freiheit und Individualit\u00e4t bleiben auf der Strecke. F\u00fcr Gef\u00fchle, Sinnlichkeit und Erf\u00fcllung bleibt in der kalten, d\u00fcsteren Realit\u00e4t kein Platz.Die Regisseurin und Drehbuchautorin Anna Jadowska (geb. 1973) hat Polonistik in Wroc\u0142aw sowie Regie an der Filmhochschule \u0141\u00f3d\u017a studiert. Nach einigen Kurzfilmen deb\u00fctierte sie 2003 mit ihrem Spielfilm \u201eDotknij mnie\u201c. Es folgten zahlreiche Episoden von TV-Serien sowie Spiel- und Dokumentarfilme, darunter das international mit Preisen \u00fcberh\u00e4ufte Drama \u201eDzikie r\u00f3\u017ce\u201c (2017).Die Regisseurinnen Kasia Adamik (geb. 1972, u. a. \u201eBoisko bezdomnych\u201c 2018), Anna Kazejak (geb. 1979, u. a. \u201eObietnica\u201c 2014), Olga Chajdas (geb. 1983, u. a. \u201eNina\u201c 2018) und Jagoda Szelc (geb. 1984, u. a. \u201eWie\u017ca. 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