{"id":6148,"date":"2023-09-27T16:29:30","date_gmt":"2023-09-27T14:29:30","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=6148"},"modified":"2023-11-28T17:05:33","modified_gmt":"2023-11-28T16:05:33","slug":"vernissage-der-ausstellung-zwei-kriege-ein-leid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2023\/09\/27\/vernissage-der-ausstellung-zwei-kriege-ein-leid\/","title":{"rendered":"Vernissage der Ausstellung \u201eZwei Kriege \u2013 ein Leid\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>15:50-16:00 \u2013 Er\u00f6ffnung der Vernissage<br \/>16:00-16:20 \u2013 Ansprachen<br \/>16:20-16:40 \u2013 Gef\u00fchrter Rundgang durch die Ausstellung<\/p>\n<p>\u201eIch putze Zimmer und erledige noch andere Arbeiten. Jerzy kam gesund aus dem Krankenhaus, jetzt ist er wieder krank mit einer Lungenentz\u00fcndung und Wasser im K\u00f6rper. Ich mache mir gro\u00dfe Sorgen, dass sich sein Zustand verschlechtert\u201c, hei\u00dft es in einem Brief, den ein Kind im Lager an der Przemys\u0142owa-Stra\u00dfe schrieb. Diese und viele andere Erinnerungen polnischer und ukrainischer Kinder, die von den Schrecken des Krieges betroffen waren, zeigt die j\u00fcngste Ausstellung des Museums der Polnischen Kinder \u2013 Opfer des Totalitarismus mit dem Titel \u201eZwei Kriege \u2013 ein Leid\u201c. Sie wird am 2. Oktober 2023 um 15:50 Uhr auf dem Washingtonplatz in Berlin er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eZwei Kriege \u2013 ein Leid\u201c erz\u00e4hlt eine universelle Geschichte \u00fcber die Erfahrungen von Kindern, die in den Strudel dramatischer historischer Ereignisse gerieten und infolge bewaffneter Konflikte in Gefangenschaft oder im Exil leben mussten bzw. m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eDie von uns erstellte Ausstellung soll alle daran erinnern, dass jeder bewaffnete Konflikt das Leid von Kindern nach sich zieht. Unabh\u00e4ngig von der historischen Epoche ist dies die krasseste Manifestation historischen Unrechts\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Ireneusz Piotr Maj, Direktor des Museums der Polnischen Kinder \u2013 Opfer des Totalitarismus.<\/p>\n<p>Die tragischen Schicksale der j\u00fcngsten Kriegsopfer werden anhand von Ausz\u00fcgen aus Briefen junger H\u00e4ftlinge des deutschen NS-Konzentrationslagers f\u00fcr Kinder in \u0141\u00f3d\u017a und Briefen und Mitteilungen ukrainischer Kinder aus der Zeit nach dem Angriff der Russischen F\u00f6deration auf ihr Land geschildert.<\/p>\n<p>\u201eIn diesen Briefen k\u00f6nnen wir Gemeinsamkeiten erkennen \u2013 den Wunsch nach Sicherheit und h\u00e4uslicher W\u00e4rme sowie die unausl\u00f6schliche Hoffnung auf ein besseres Morgen. 78 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen, doch heute schlie\u00dft sich der Kreis der Geschichte und wir sind Zeugen des Leidens der Kinder in der Ukraine und des an ihnen begangenen Unrechts. Trotz der fast acht Jahrzehnte, die vergangen sind, sehen wir, dass das Ausma\u00df und die Dimension dieser Trag\u00f6dien gleich sind\u201c, f\u00fcgt Dr. Ireneusz Piotr Maj hinzu.<\/p>\n<p>Die Ausstellung besteht aus vierundzwanzig Schautafeln. Die ersten vier Tafeln f\u00fchren in die Themen der Ausstellung ein, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen 20 Tafeln die Geschichten von Kindern erz\u00e4hlen, die vom Krieg betroffenen waren bzw. sind. Zehn dieser Tafeln zeigen Briefe von kleinen H\u00e4ftlingen des Lagers an der Przemys\u0142owa-Stra\u00dfe, w\u00e4hrend weitere zehn Schautafeln ukrainische Kinder portr\u00e4tieren, die infolge der russischen Invasion aus ihren Elternh\u00e4usern fliehen mussten.<\/p>\n<p>\u201eIch konnte nicht verstehen, wie das passieren konnte, als Milit\u00e4rflugzeuge \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinwegflogen, Panzer durch die Stra\u00dfen fuhren, \u00fcberall K\u00e4mpfe tobten und das Haus von Explosionen ersch\u00fcttert wurde \u2026 wie Strom, Internet, Wasser und Heizung ausfallen und die Lebensmittel knapp werden k\u00f6nnen \u2026\u201c, \u00a0erinnert sich Alina, eine Zeugin des Angriffs der Russischen F\u00f6deration auf die Ukraine.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wird auf Deutsch und in Englisch zu sehen sein. In diesen beiden Sprachen erscheint auch der begleitende Katalog.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wurde aus Mitteln des Ministers f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe bezuschusst.<\/p>\n<p>Die Medien-Schirmherrschaft f\u00fcr die Ausstellung \u00fcbernahmen TVP Info, TVP Historia und Polskie Radio dla Zagranicy.<\/p>\n<p>Eintritt frei<br \/><br \/>Facebook event:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/243342815354151\">HERE<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15:50-16:00 \u2013 Er\u00f6ffnung der Vernissage16:00-16:20 \u2013 Ansprachen16:20-16:40 \u2013 Gef\u00fchrter Rundgang durch die Ausstellung \u201eIch putze Zimmer und erledige noch andere Arbeiten. Jerzy kam gesund aus dem Krankenhaus, jetzt ist er wieder krank mit einer Lungenentz\u00fcndung und Wasser im K\u00f6rper. 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Trotz der fast acht Jahrzehnte, die vergangen sind, sehen wir, dass das Ausma\u00df und die Dimension dieser Trag\u00f6dien gleich sind\u201c, f\u00fcgt Dr. Ireneusz Piotr Maj hinzu.\\nDie Ausstellung besteht aus vierundzwanzig Schautafeln. Die ersten vier Tafeln f\u00fchren in die Themen der Ausstellung ein, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen 20 Tafeln die Geschichten von Kindern erz\u00e4hlen, die vom Krieg betroffenen waren bzw. sind. 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Trotz der fast acht Jahrzehnte, die vergangen sind, sehen wir, dass das Ausma\u00df und die Dimension dieser Trag\u00f6dien gleich sind\u201c, f\u00fcgt Dr. Ireneusz Piotr Maj hinzu.\nDie Ausstellung besteht aus vierundzwanzig Schautafeln. Die ersten vier Tafeln f\u00fchren in die Themen der Ausstellung ein, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen 20 Tafeln die Geschichten von Kindern erz\u00e4hlen, die vom Krieg betroffenen waren bzw. sind. Zehn dieser Tafeln zeigen Briefe von kleinen H\u00e4ftlingen des Lagers an der Przemys\u0142owa-Stra\u00dfe, w\u00e4hrend weitere zehn Schautafeln ukrainische Kinder portr\u00e4tieren, die infolge der russischen Invasion aus ihren Elternh\u00e4usern fliehen mussten.\n\u201eIch konnte nicht verstehen, wie das passieren konnte, als Milit\u00e4rflugzeuge \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinwegflogen, Panzer durch die Stra\u00dfen fuhren, \u00fcberall K\u00e4mpfe tobten und das Haus von Explosionen ersch\u00fcttert wurde \u2026 wie Strom, Internet, Wasser und Heizung ausfallen und die Lebensmittel knapp werden k\u00f6nnen \u2026\u201c, \u00a0erinnert sich Alina, eine Zeugin des Angriffs der Russischen F\u00f6deration auf die Ukraine.\nDie Ausstellung wird auf Deutsch und in Englisch zu sehen sein. In diesen beiden Sprachen erscheint auch der begleitende Katalog.\nDie Ausstellung wurde aus Mitteln des Ministers f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe bezuschusst.\nDie Medien-Schirmherrschaft f\u00fcr die Ausstellung \u00fcbernahmen TVP Info, TVP Historia und Polskie Radio dla Zagranicy.\nEintritt freiFacebook event:\u00a0HERE"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2023\/09\/27\/vernissage-der-ausstellung-zwei-kriege-ein-leid\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/FB-1200-x-628.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/FB-1200-x-628.jpg","width":1200,"height":628},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2023\/09\/27\/vernissage-der-ausstellung-zwei-kriege-ein-leid\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Vernissage der Ausstellung \u201eZwei Kriege \u2013 ein Leid\u201c"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6148"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6169,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6148\/revisions\/6169"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}