{"id":6466,"date":"2024-02-05T17:04:53","date_gmt":"2024-02-05T16:04:53","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=6466"},"modified":"2024-02-16T16:27:41","modified_gmt":"2024-02-16T15:27:41","slug":"filmpolska-reloaded-chleb-i-sol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/02\/05\/filmpolska-reloaded-chleb-i-sol\/","title":{"rendered":"Chleb i s\u00f3l \/ Brot und Salz"},"content":{"rendered":"\n<p>Drama, R: Damian Kocur, PL 2022, 99 min, OmdU<\/p>\n<p>Der Student Tymoteusz hat mit seinem Klavierspiel schon Preise gewonnen und es ins Fernsehen geschafft. \u00dcber den Sommer kehrt er in seine trostlose Heimatstadt zur\u00fcck, wo seit seinem Weggang die Welt stehen geblieben zu sein scheint. Die alten Kumpels aus dem Block h\u00e4ngen immer noch in der Gegend herum, kiffen, trinken Dosenbier, labern viel, tr\u00e4umen von Abenteuern in der gro\u00dfen weiten Welt und kommen aus ihrem Viereck aus Badesee, Skatepark, Spielplatz und D\u00f6nerimbiss doch nicht heraus.<\/p>\n<p>Auch Tymoteusz\u2018 Bruder Jacek geh\u00f6rt zur Clique \u2013 ebenfalls ein begabter Pianist, der aber seit einer missgl\u00fcckten Bewerbung das Klavier verstimmt einstauben l\u00e4sst. Statt sich Hoffnungen und Tr\u00e4umen hinzugeben, versinkt er resigniert im provinziellen Sumpf aus Langeweile, Perspektivlosigkeit, Homophobie und plumpem Rassismus. Denn die Wut \u00fcber das so fr\u00fch gescheiterte Leben der Jugendlichen muss sich irgendwo entladen \u2013 warum nicht bei diesen fremden Typen, die so verd\u00e4chtig verschlossenen einen D\u00f6ner nach dem anderen zubereiten?<\/p>\n<p>Wie eine Granate schlug der formal eigenst\u00e4ndige, lose an zeithistorische Ereignisse ankn\u00fcpfende Deb\u00fct-Langfilm in der polnischen Szene ein. Mit Fingerspitzengef\u00fchl, Pr\u00e4zision und stilistischem Selbstbewusstsein, die f\u00fcr einen Newcomer ungew\u00f6hnlich ausgereift sind, erz\u00e4hlt er scheinbar beil\u00e4ufig eine semidokumentarische Geschichte in der \u00c4sthetik eines fr\u00fchen Andreas Dresden, die \u2013 ganz ohne Musik und virtuos im beengenden Seitenverh\u00e4ltnis 4:3 geschnitten \u2013 durch schmerzhafte Authentizit\u00e4t besticht. Denn die Laien-Darsteller*innen spielen sich selbst und ihre eigenen Geschichten.<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xl6xoQr1Zvk<\/p>\n<p><strong>Damian Kocur<\/strong> (geb. 1983 in Katowice) studierte an der Schlesischen Universit\u00e4t Katowice. Als Regisseur ver\u00f6ffentlichte er acht teilweise preisgekr\u00f6nte kurze Spiel- und Dokumentarfilme, bevor er mit \u201eChleb i s\u00f3l\u201c einen Jurypreis beim Filmfestival von Venedig und zahlreiche weitere Preise gewann.<\/p>\n<p>B: Damian Kocur<br \/>K: Tomasz Wo\u017aniczka<br \/>S: Alan Zejer<br \/>D: Tymoteusz Bies, Jacek Bies u. a.<\/p>\n<p>Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem fsk Kino<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"https:\/\/fsk-kino.peripherfilm.de\">fsk-kino.peripherfilm.de<\/a><br \/><strong>Ort:<\/strong> fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drama, R: Damian Kocur, PL 2022, 99 min, OmdU Der Student Tymoteusz hat mit seinem Klavierspiel schon Preise gewonnen und es ins Fernsehen geschafft. \u00dcber den Sommer kehrt er in seine trostlose Heimatstadt zur\u00fcck, wo seit seinem Weggang die Welt stehen geblieben zu sein scheint. 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