{"id":6667,"date":"2024-05-21T16:42:39","date_gmt":"2024-05-21T14:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=6667"},"modified":"2024-07-24T11:24:17","modified_gmt":"2024-07-24T09:24:17","slug":"queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/","title":{"rendered":"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>23.05.2024, 19:00, Filmmuseum Potsdam<br \/><\/strong><em><strong>Nina<br \/><\/strong><\/em>Drama, R: Olga Chajdas, PL 2018, 130 min, OmdU<br \/><br \/>Das Leben der Franz\u00f6sischlehrerin Nina w\u00e4re erheblich angenehmer, wenn sie endlich schwanger w\u00e4re. Aber diverse Versuche mit allen m\u00f6glichen Mitteln schlagen fehl, es bleibt nur noch ein Ausweg: Eine Leihmutter muss gefunden werden. Das geschieht im 21. Jahrhundert nat\u00fcrlich mit Hilfe von Portalen und Agenturen \u2013 aber es bleibt eine Frage des Vertrauens, so dass sich auf diesem Wege keine geeignete Frau finden l\u00e4sst.<br \/><br \/>In diesem Moment kracht Ninas Wagen mit dem Auto der erheblich j\u00fcngeren Magda zusammen. Die arbeitet im Flughafen und f\u00fchrt ein sehr unstetes Leben. Sie betr\u00fcgt ihre Freundin ununterbrochen, ihre Freizeit verbringt sie im Frauen-Fu\u00dfballclub oder auf Partys mit vornehmlich weiblichem Publikum. Nach ersten Aversionen n\u00e4hern sich die beiden grundverschiedenen Frauen zaghaft einander an, denn Nina sieht in Magda die ideale Leihmutter. Was hingegen nicht Teil ihres perfekt ausgearbeiteten Plans war: Magda wird f\u00fcr zunehmend nicht nur als Ersatzmutter attraktiv und stellt damit ihre ganze heile Familienwelt in Frage. <em>[Rainer Mende]<br \/><br \/><\/em><strong>Olga Chajdas<\/strong> (geb. 1983) studierte in Warschau und \u0141\u00f3d\u017a. Sie ist Regisseurin von Theaterst\u00fccken, Filmen und Fernsehserien. Sie drehte u. a. die Kurzfilme \u201eNina\u201c (2011) und \u201e3 x mi\u0142o\u015b\u0107\u201c (2016), bevor sie mit \u201eNina\u201c ihren ersten Langspielfilm ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>B: Marta Konarzewska, Olga Chajdas<br \/>K: Tomasz Naumiuk<br \/>S: Kasia Adamik<br \/>M: Andrzej Smolik<br \/>D: Julia Kijowska, Eliza Rycembel, Andrzej Konopka u.\u00a0a.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>13.06.2024, 19:00, Filmmuseum Potsdam<br \/><\/strong><em><strong>Wszystkie nasze strachy \/ Alle unsere \u00c4ngste<br \/><\/strong><\/em>Drama, R: \u0141ukasz Ronduda &amp; \u0141ukasz Gutt, PL 2021, 94 min, Omdu<\/p>\n<p>In Daniel Rycharski scheinen zwei Welten aufeinander zu prallen. Einerseits sind seine Aktionen und Installationen fester Bestandteil der urbanen Kunstszene, wo auch sein Bekenntnis zur Homosexualit\u00e4t kein gro\u00dfes Thema ist. Andererseits lebt er nach wie vor in der erzkonservativen Provinz, wo er sich nicht nur als Teil der Dorfgemeinschaft versteht, sondern auch als engagiertes Mitglied der volksfrommen Kirchengemeinde. Kunst und Gesellschaft sind f\u00fcr ihn untrennbar miteinander verbunden, doch mit seinen Skulpturen und Happenings eckt er bei den unmittelbaren Nachbarn massiv an \u2013 vor allem, wenn er darin die Ausgrenzung von LGBT-Personen thematisiert.<br \/><br \/>Ronduda erweist sich erneut als Meister darin, die soziale Relevanz von Kunst verst\u00e4ndlich zu bebildern. In seinem trotz des theoretischen Unterbaus empathischen, bisweilen zu Tr\u00e4nen r\u00fchrenden Drama gelingt ihm ein seltenes Kunstst\u00fcck: Er verweist nicht nur auf gesellschaftliche Gr\u00e4ben, sondern schl\u00e4gt auch Br\u00fccken dar\u00fcber und zeigt, wie scheinbar unvers\u00f6hnliche politische Lager miteinander in Dialog treten k\u00f6nnen. Und das nicht nur in der Theorie: Rycharski gibt es wirklich.<em> [Rainer Mende]<br \/><br \/><\/em><strong>\u0141ukasz Ronduda<\/strong> (geb. 1976) ist Regisseur, Drehbuchautor und Kurator des Museums f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst in Warschau. In seinen drei Spielfilmen \u201ePerformer\u201c (2015), \u201eSerce mi\u0142os\u0107i\u201c (2017) und \u201eWszystkie nasze strachy\u201c verbindet er Kunst, K\u00fcnstlerportr\u00e4ts und dramatische Geschichte zu einem Gesamtkunstwerk mit ganz eigener Handschrift.<br \/><br \/>Der Kameramann <strong>\u0141ukasz Gutt<\/strong> (geb. 1980) hat ein Studium an der Schlesischen Universit\u00e4t Katowice absolviert. Er stand seit 2005 f\u00fcr zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien- und TV-Produktionen hinter der Kamera, darunter alle Spielfilme von \u0141ukasz Ronduda. Als Regisseur deb\u00fctierte er 2010 mit dem Dokumentarfilm \u201eOdyseja z\u0142omowa\u201c. \u201eWszystkie nasze strachy\u201c ist sein Langspielfilm-Deb\u00fct.<br \/><br \/>B: \u0141ukasz Ronduda, Micha\u0142 Oleszczyk, Katarzyna Sarnowsk<br \/><span style=\"font-size: revert;color: initial\">K: \u0141ukasz Gutt<br \/><\/span>S: Przemys\u0142aw Chru\u015bcielewski, Kamil Grzybowski<br \/>M: Igor K\u0142aczy\u0144ski, Marcin Lenarczyk, Bartosz \u0141upi\u0144ski<br \/>D: Dawid Ogrodnik, Maria Maj, Andrzej Chyra, Oskar Rybaczek, Jacek Poniedzia\u0142ek, Agata \u0141abno, Jowita Budnik, Ewa Konstancja Bu\u0142hak u.\u00a0a.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>04.07.2024, 19:00, Filmmuseum Potsdam<br \/><\/strong><em><strong>P\u0142yn\u0105ce wie\u017cowce \/ Tiefe Wasser<br \/><\/strong><\/em>R: Tomasz Wasilewski, PL 2013, 89 min, OmdU<br \/><br \/>Leistungsschwimmer Kuba steht unter Druck. Seine Mutter m\u00f6chte ihren Sohn f\u00fcr sich haben und will, dass Freundin Sylwia auszieht. Sein Trainer will, dass er sich mehr anstrengt. Doch Kuba trifft keine Entscheidungen und entzieht sich den Erwartungen. Dass er leistungssteigernde Mittel nimmt, beh\u00e4lt er ebenso f\u00fcr sich wie den schnellen Sex mit M\u00e4nnern im Klo der Schwimmhalle.<br \/><br \/>Als er in einer Kunstgalerie Micha\u0142 kennen lernt, scheint zum ersten Mal in Kubas Leben die M\u00f6glichkeit auf, sich in einen Mann verlieben. Untertauchen und widerstandslos durchs Leben zu gleiten, funktionieren nicht mehr als Strategie. Sylwia sch\u00f6pft Verdacht, seine Mutter kann nicht loslassen und f\u00fcr Micha\u0142 ist kein Platz in seinem Leben reserviert. Verzweifelt sucht Kuba eine M\u00f6glichkeit, sich freizuschwimmen.<br \/><br \/>Tomasz Wasilewskis visuell meisterhaftes und im polnischen Kontext erstaunlich offenherzig erz\u00e4hltes Drama \u00fcber die schwule Selbstfindung eines jungen Mannes erhielt auf dem Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary 2013 den Preis der Sektion \u201eEast of the West\u201c. Die \u00fcberragenden Schauspieler*innen vermitteln auf zupackende Weise die Sehnsucht der Jugend nach einem selbstbestimmten Leben und nach sexueller Freiheit.<em> [Salzgeber]<br \/><br \/><\/em>B: Tomasz Wasilewski<br \/>K: Jakub Kijowski<br \/>S: Aleksandra Gowin<br \/>M: Baasch<br \/>D: Mateusz Banasiuk, Marta Nieradkiewicz, Bartosz Gelner, Katarzyna Herman u.\u00a0a.<\/p>\n<p><br \/>Veranstalter: Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam, Filmmuseum Potsdam &amp; Polnisches Institut Berlin, unterst\u00fctzt von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg e.V.<br \/><br \/><strong style=\"font-size: revert;color: initial\">Info:<\/strong><span style=\"font-size: revert;color: initial\"> https:\/\/www.facebook.com\/polnischerfilmclub, https:\/\/www.filmmuseum-potsdam.de<\/span><\/p>\n<p><strong>Ort:<\/strong> Filmmuseum, Breite Stra\u00dfe 1A, 14467 Potsdam<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.05.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamNinaDrama, R: Olga Chajdas, PL 2018, 130 min, OmdU Das Leben der Franz\u00f6sischlehrerin Nina w\u00e4re erheblich angenehmer, wenn sie endlich schwanger w\u00e4re. Aber diverse Versuche mit allen m\u00f6glichen Mitteln schlagen fehl, es bleibt nur noch ein Ausweg: Eine Leihmutter muss gefunden werden. Das geschieht im 21. Jahrhundert nat\u00fcrlich mit Hilfe von Portalen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":78,"featured_media":6668,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[149,163],"tags":[],"class_list":["post-6667","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","category-programm-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam - Instytut Polski w Berlinie<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"pl_PL\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam - Instytut Polski w Berlinie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"23.05.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamNinaDrama, R: Olga Chajdas, PL 2018, 130 min, OmdU Das Leben der Franz\u00f6sischlehrerin Nina w\u00e4re erheblich angenehmer, wenn sie endlich schwanger w\u00e4re. Aber diverse Versuche mit allen m\u00f6glichen Mitteln schlagen fehl, es bleibt nur noch ein Ausweg: Eine Leihmutter muss gefunden werden. Das geschieht im 21. Jahrhundert nat\u00fcrlich mit Hilfe von Portalen [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Instytut Polski w Berlinie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-05-21T14:42:39+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-07-24T09:24:17+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"984\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"460\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"mw\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Napisane przez\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"mw\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Szacowany czas czytania\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5 minut\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"event\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/\",\"name\":\"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#primaryimage\"},\"image\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211-300x140.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\"],\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\",\"datePublished\":\"2024-05-21T14:42:39+02:00\",\"dateModified\":\"2024-07-24T09:24:17+02:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/\"]}],\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"startDate\":\"2024-05-23\",\"endDate\":\"2024-07-04\",\"eventStatus\":\"EventScheduled\",\"eventAttendanceMode\":\"OfflineEventAttendanceMode\",\"location\":{\"@type\":\"place\",\"name\":\"\",\"address\":\"\",\"geo\":{\"@type\":\"GeoCoordinates\",\"latitude\":\"\",\"longitude\":\"\"}},\"description\":\"23.05.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamNinaDrama, R: Olga Chajdas, PL 2018, 130 min, OmdUDas Leben der Franz\u00f6sischlehrerin Nina w\u00e4re erheblich angenehmer, wenn sie endlich schwanger w\u00e4re. Aber diverse Versuche mit allen m\u00f6glichen Mitteln schlagen fehl, es bleibt nur noch ein Ausweg: Eine Leihmutter muss gefunden werden. Das geschieht im 21. Jahrhundert nat\u00fcrlich mit Hilfe von Portalen und Agenturen \u2013 aber es bleibt eine Frage des Vertrauens, so dass sich auf diesem Wege keine geeignete Frau finden l\u00e4sst.In diesem Moment kracht Ninas Wagen mit dem Auto der erheblich j\u00fcngeren Magda zusammen. Die arbeitet im Flughafen und f\u00fchrt ein sehr unstetes Leben. Sie betr\u00fcgt ihre Freundin ununterbrochen, ihre Freizeit verbringt sie im Frauen-Fu\u00dfballclub oder auf Partys mit vornehmlich weiblichem Publikum. Nach ersten Aversionen n\u00e4hern sich die beiden grundverschiedenen Frauen zaghaft einander an, denn Nina sieht in Magda die ideale Leihmutter. Was hingegen nicht Teil ihres perfekt ausgearbeiteten Plans war: Magda wird f\u00fcr zunehmend nicht nur als Ersatzmutter attraktiv und stellt damit ihre ganze heile Familienwelt in Frage. [Rainer Mende]Olga Chajdas (geb. 1983) studierte in Warschau und \u0141\u00f3d\u017a. Sie ist Regisseurin von Theaterst\u00fccken, Filmen und Fernsehserien. Sie drehte u. a. die Kurzfilme \u201eNina\u201c (2011) und \u201e3 x mi\u0142o\u015b\u0107\u201c (2016), bevor sie mit \u201eNina\u201c ihren ersten Langspielfilm ver\u00f6ffentlichte.\\nB: Marta Konarzewska, Olga ChajdasK: Tomasz NaumiukS: Kasia AdamikM: Andrzej SmolikD: Julia Kijowska, Eliza Rycembel, Andrzej Konopka u.\u00a0a.\\n\u00a0\\n13.06.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamWszystkie nasze strachy \/ Alle unsere \u00c4ngsteDrama, R: \u0141ukasz Ronduda &amp; \u0141ukasz Gutt, PL 2021, 94 min, Omdu\\nIn Daniel Rycharski scheinen zwei Welten aufeinander zu prallen. Einerseits sind seine Aktionen und Installationen fester Bestandteil der urbanen Kunstszene, wo auch sein Bekenntnis zur Homosexualit\u00e4t kein gro\u00dfes Thema ist. Andererseits lebt er nach wie vor in der erzkonservativen Provinz, wo er sich nicht nur als Teil der Dorfgemeinschaft versteht, sondern auch als engagiertes Mitglied der volksfrommen Kirchengemeinde. Kunst und Gesellschaft sind f\u00fcr ihn untrennbar miteinander verbunden, doch mit seinen Skulpturen und Happenings eckt er bei den unmittelbaren Nachbarn massiv an \u2013 vor allem, wenn er darin die Ausgrenzung von LGBT-Personen thematisiert.Ronduda erweist sich erneut als Meister darin, die soziale Relevanz von Kunst verst\u00e4ndlich zu bebildern. In seinem trotz des theoretischen Unterbaus empathischen, bisweilen zu Tr\u00e4nen r\u00fchrenden Drama gelingt ihm ein seltenes Kunstst\u00fcck: Er verweist nicht nur auf gesellschaftliche Gr\u00e4ben, sondern schl\u00e4gt auch Br\u00fccken dar\u00fcber und zeigt, wie scheinbar unvers\u00f6hnliche politische Lager miteinander in Dialog treten k\u00f6nnen. Und das nicht nur in der Theorie: Rycharski gibt es wirklich. [Rainer Mende]\u0141ukasz Ronduda (geb. 1976) ist Regisseur, Drehbuchautor und Kurator des Museums f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst in Warschau. In seinen drei Spielfilmen \u201ePerformer\u201c (2015), \u201eSerce mi\u0142os\u0107i\u201c (2017) und \u201eWszystkie nasze strachy\u201c verbindet er Kunst, K\u00fcnstlerportr\u00e4ts und dramatische Geschichte zu einem Gesamtkunstwerk mit ganz eigener Handschrift.Der Kameramann \u0141ukasz Gutt (geb. 1980) hat ein Studium an der Schlesischen Universit\u00e4t Katowice absolviert. Er stand seit 2005 f\u00fcr zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien- und TV-Produktionen hinter der Kamera, darunter alle Spielfilme von \u0141ukasz Ronduda. Als Regisseur deb\u00fctierte er 2010 mit dem Dokumentarfilm \u201eOdyseja z\u0142omowa\u201c. \u201eWszystkie nasze strachy\u201c ist sein Langspielfilm-Deb\u00fct.B: \u0141ukasz Ronduda, Micha\u0142 Oleszczyk, Katarzyna SarnowskK: \u0141ukasz GuttS: Przemys\u0142aw Chru\u015bcielewski, Kamil GrzybowskiM: Igor K\u0142aczy\u0144ski, Marcin Lenarczyk, Bartosz \u0141upi\u0144skiD: Dawid Ogrodnik, Maria Maj, Andrzej Chyra, Oskar Rybaczek, Jacek Poniedzia\u0142ek, Agata \u0141abno, Jowita Budnik, Ewa Konstancja Bu\u0142hak u.\u00a0a.\\n\u00a0\\n04.07.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamP\u0142yn\u0105ce wie\u017cowce \/ Tiefe WasserR: Tomasz Wasilewski, PL 2013, 89 min, OmdULeistungsschwimmer Kuba steht unter Druck. Seine Mutter m\u00f6chte ihren Sohn f\u00fcr sich haben und will, dass Freundin Sylwia auszieht. Sein Trainer will, dass er sich mehr anstrengt. Doch Kuba trifft keine Entscheidungen und entzieht sich den Erwartungen. Dass er leistungssteigernde Mittel nimmt, beh\u00e4lt er ebenso f\u00fcr sich wie den schnellen Sex mit M\u00e4nnern im Klo der Schwimmhalle.Als er in einer Kunstgalerie Micha\u0142 kennen lernt, scheint zum ersten Mal in Kubas Leben die M\u00f6glichkeit auf, sich in einen Mann verlieben. Untertauchen und widerstandslos durchs Leben zu gleiten, funktionieren nicht mehr als Strategie. Sylwia sch\u00f6pft Verdacht, seine Mutter kann nicht loslassen und f\u00fcr Micha\u0142 ist kein Platz in seinem Leben reserviert. Verzweifelt sucht Kuba eine M\u00f6glichkeit, sich freizuschwimmen.Tomasz Wasilewskis visuell meisterhaftes und im polnischen Kontext erstaunlich offenherzig erz\u00e4hltes Drama \u00fcber die schwule Selbstfindung eines jungen Mannes erhielt auf dem Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary 2013 den Preis der Sektion \u201eEast of the West\u201c. Die \u00fcberragenden Schauspieler*innen vermitteln auf zupackende Weise die Sehnsucht der Jugend nach einem selbstbestimmten Leben und nach sexueller Freiheit. [Salzgeber]B: Tomasz WasilewskiK: Jakub KijowskiS: Aleksandra GowinM: BaaschD: Mateusz Banasiuk, Marta Nieradkiewicz, Bartosz Gelner, Katarzyna Herman u.\u00a0a.\\nVeranstalter: Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam, Filmmuseum Potsdam &amp; Polnisches Institut Berlin, unterst\u00fctzt von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg e.V.Info: https:\/\/www.facebook.com\/polnischerfilmclub, https:\/\/www.filmmuseum-potsdam.de\\nOrt: Filmmuseum, Breite Stra\u00dfe 1A, 14467 Potsdam\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png\",\"width\":984,\"height\":460},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Berlinie\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4\",\"name\":\"mw\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"mw\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam - Instytut Polski w Berlinie","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam - Instytut Polski w Berlinie","og_description":"23.05.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamNinaDrama, R: Olga Chajdas, PL 2018, 130 min, OmdU Das Leben der Franz\u00f6sischlehrerin Nina w\u00e4re erheblich angenehmer, wenn sie endlich schwanger w\u00e4re. Aber diverse Versuche mit allen m\u00f6glichen Mitteln schlagen fehl, es bleibt nur noch ein Ausweg: Eine Leihmutter muss gefunden werden. Das geschieht im 21. Jahrhundert nat\u00fcrlich mit Hilfe von Portalen [&hellip;]","og_url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/","og_site_name":"Instytut Polski w Berlinie","article_published_time":"2024-05-21T14:42:39+00:00","article_modified_time":"2024-07-24T09:24:17+00:00","og_image":[{"width":984,"height":460,"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png","type":"image\/png"}],"author":"mw","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Napisane przez":"mw","Szacowany czas czytania":"5 minut"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"event","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/","name":"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam","isPartOf":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#primaryimage"},"image":["https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211-300x140.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png"],"thumbnailUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png","datePublished":"2024-05-21T14:42:39+02:00","dateModified":"2024-07-24T09:24:17+02:00","author":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#breadcrumb"},"inLanguage":"pl-PL","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/"]}],"@context":"https:\/\/schema.org","startDate":"2024-05-23","endDate":"2024-07-04","eventStatus":"EventScheduled","eventAttendanceMode":"OfflineEventAttendanceMode","location":{"@type":"place","name":"","address":"","geo":{"@type":"GeoCoordinates","latitude":"","longitude":""}},"description":"23.05.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamNinaDrama, R: Olga Chajdas, PL 2018, 130 min, OmdUDas Leben der Franz\u00f6sischlehrerin Nina w\u00e4re erheblich angenehmer, wenn sie endlich schwanger w\u00e4re. Aber diverse Versuche mit allen m\u00f6glichen Mitteln schlagen fehl, es bleibt nur noch ein Ausweg: Eine Leihmutter muss gefunden werden. Das geschieht im 21. Jahrhundert nat\u00fcrlich mit Hilfe von Portalen und Agenturen \u2013 aber es bleibt eine Frage des Vertrauens, so dass sich auf diesem Wege keine geeignete Frau finden l\u00e4sst.In diesem Moment kracht Ninas Wagen mit dem Auto der erheblich j\u00fcngeren Magda zusammen. Die arbeitet im Flughafen und f\u00fchrt ein sehr unstetes Leben. Sie betr\u00fcgt ihre Freundin ununterbrochen, ihre Freizeit verbringt sie im Frauen-Fu\u00dfballclub oder auf Partys mit vornehmlich weiblichem Publikum. Nach ersten Aversionen n\u00e4hern sich die beiden grundverschiedenen Frauen zaghaft einander an, denn Nina sieht in Magda die ideale Leihmutter. Was hingegen nicht Teil ihres perfekt ausgearbeiteten Plans war: Magda wird f\u00fcr zunehmend nicht nur als Ersatzmutter attraktiv und stellt damit ihre ganze heile Familienwelt in Frage. [Rainer Mende]Olga Chajdas (geb. 1983) studierte in Warschau und \u0141\u00f3d\u017a. Sie ist Regisseurin von Theaterst\u00fccken, Filmen und Fernsehserien. Sie drehte u. a. die Kurzfilme \u201eNina\u201c (2011) und \u201e3 x mi\u0142o\u015b\u0107\u201c (2016), bevor sie mit \u201eNina\u201c ihren ersten Langspielfilm ver\u00f6ffentlichte.\nB: Marta Konarzewska, Olga ChajdasK: Tomasz NaumiukS: Kasia AdamikM: Andrzej SmolikD: Julia Kijowska, Eliza Rycembel, Andrzej Konopka u.\u00a0a.\n\u00a0\n13.06.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamWszystkie nasze strachy \/ Alle unsere \u00c4ngsteDrama, R: \u0141ukasz Ronduda &amp; \u0141ukasz Gutt, PL 2021, 94 min, Omdu\nIn Daniel Rycharski scheinen zwei Welten aufeinander zu prallen. Einerseits sind seine Aktionen und Installationen fester Bestandteil der urbanen Kunstszene, wo auch sein Bekenntnis zur Homosexualit\u00e4t kein gro\u00dfes Thema ist. Andererseits lebt er nach wie vor in der erzkonservativen Provinz, wo er sich nicht nur als Teil der Dorfgemeinschaft versteht, sondern auch als engagiertes Mitglied der volksfrommen Kirchengemeinde. Kunst und Gesellschaft sind f\u00fcr ihn untrennbar miteinander verbunden, doch mit seinen Skulpturen und Happenings eckt er bei den unmittelbaren Nachbarn massiv an \u2013 vor allem, wenn er darin die Ausgrenzung von LGBT-Personen thematisiert.Ronduda erweist sich erneut als Meister darin, die soziale Relevanz von Kunst verst\u00e4ndlich zu bebildern. In seinem trotz des theoretischen Unterbaus empathischen, bisweilen zu Tr\u00e4nen r\u00fchrenden Drama gelingt ihm ein seltenes Kunstst\u00fcck: Er verweist nicht nur auf gesellschaftliche Gr\u00e4ben, sondern schl\u00e4gt auch Br\u00fccken dar\u00fcber und zeigt, wie scheinbar unvers\u00f6hnliche politische Lager miteinander in Dialog treten k\u00f6nnen. Und das nicht nur in der Theorie: Rycharski gibt es wirklich. [Rainer Mende]\u0141ukasz Ronduda (geb. 1976) ist Regisseur, Drehbuchautor und Kurator des Museums f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst in Warschau. In seinen drei Spielfilmen \u201ePerformer\u201c (2015), \u201eSerce mi\u0142os\u0107i\u201c (2017) und \u201eWszystkie nasze strachy\u201c verbindet er Kunst, K\u00fcnstlerportr\u00e4ts und dramatische Geschichte zu einem Gesamtkunstwerk mit ganz eigener Handschrift.Der Kameramann \u0141ukasz Gutt (geb. 1980) hat ein Studium an der Schlesischen Universit\u00e4t Katowice absolviert. Er stand seit 2005 f\u00fcr zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien- und TV-Produktionen hinter der Kamera, darunter alle Spielfilme von \u0141ukasz Ronduda. Als Regisseur deb\u00fctierte er 2010 mit dem Dokumentarfilm \u201eOdyseja z\u0142omowa\u201c. \u201eWszystkie nasze strachy\u201c ist sein Langspielfilm-Deb\u00fct.B: \u0141ukasz Ronduda, Micha\u0142 Oleszczyk, Katarzyna SarnowskK: \u0141ukasz GuttS: Przemys\u0142aw Chru\u015bcielewski, Kamil GrzybowskiM: Igor K\u0142aczy\u0144ski, Marcin Lenarczyk, Bartosz \u0141upi\u0144skiD: Dawid Ogrodnik, Maria Maj, Andrzej Chyra, Oskar Rybaczek, Jacek Poniedzia\u0142ek, Agata \u0141abno, Jowita Budnik, Ewa Konstancja Bu\u0142hak u.\u00a0a.\n\u00a0\n04.07.2024, 19:00, Filmmuseum PotsdamP\u0142yn\u0105ce wie\u017cowce \/ Tiefe WasserR: Tomasz Wasilewski, PL 2013, 89 min, OmdULeistungsschwimmer Kuba steht unter Druck. Seine Mutter m\u00f6chte ihren Sohn f\u00fcr sich haben und will, dass Freundin Sylwia auszieht. Sein Trainer will, dass er sich mehr anstrengt. Doch Kuba trifft keine Entscheidungen und entzieht sich den Erwartungen. Dass er leistungssteigernde Mittel nimmt, beh\u00e4lt er ebenso f\u00fcr sich wie den schnellen Sex mit M\u00e4nnern im Klo der Schwimmhalle.Als er in einer Kunstgalerie Micha\u0142 kennen lernt, scheint zum ersten Mal in Kubas Leben die M\u00f6glichkeit auf, sich in einen Mann verlieben. Untertauchen und widerstandslos durchs Leben zu gleiten, funktionieren nicht mehr als Strategie. Sylwia sch\u00f6pft Verdacht, seine Mutter kann nicht loslassen und f\u00fcr Micha\u0142 ist kein Platz in seinem Leben reserviert. Verzweifelt sucht Kuba eine M\u00f6glichkeit, sich freizuschwimmen.Tomasz Wasilewskis visuell meisterhaftes und im polnischen Kontext erstaunlich offenherzig erz\u00e4hltes Drama \u00fcber die schwule Selbstfindung eines jungen Mannes erhielt auf dem Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary 2013 den Preis der Sektion \u201eEast of the West\u201c. Die \u00fcberragenden Schauspieler*innen vermitteln auf zupackende Weise die Sehnsucht der Jugend nach einem selbstbestimmten Leben und nach sexueller Freiheit. [Salzgeber]B: Tomasz WasilewskiK: Jakub KijowskiS: Aleksandra GowinM: BaaschD: Mateusz Banasiuk, Marta Nieradkiewicz, Bartosz Gelner, Katarzyna Herman u.\u00a0a.\nVeranstalter: Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam, Filmmuseum Potsdam &amp; Polnisches Institut Berlin, unterst\u00fctzt von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg e.V.Info: https:\/\/www.facebook.com\/polnischerfilmclub, https:\/\/www.filmmuseum-potsdam.de\nOrt: Filmmuseum, Breite Stra\u00dfe 1A, 14467 Potsdam"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/05\/Zrzut-ekranu-2024-05-21-164211.png","width":984,"height":460},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/05\/21\/queeres-polnisches-kino-polnischer-filmclub-der-universitat-potsdam\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Queeres polnisches Kino | Polnischer Filmclub der Universit\u00e4t Potsdam"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6667"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6670,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6667\/revisions\/6670"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}