{"id":8106,"date":"2025-01-03T12:09:22","date_gmt":"2025-01-03T11:09:22","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=8106"},"modified":"2026-03-27T08:58:52","modified_gmt":"2026-03-27T07:58:52","slug":"ausstellungsreihe-was-nehmen-wir-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/03\/ausstellungsreihe-was-nehmen-wir-mit\/","title":{"rendered":"Ausstellungsreihe &#8222;Was nehmen wir mit?&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Austellung 1: <span style=\"color: #993300\"><a style=\"color: #993300\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/10\/14\/wendepunkte-und-wie-weiter\/\"><span style=\"font-size: revert;font-weight: revert\">Wendepunkt(e) und wie weiter? | <\/span>Karin Sander und Micha\u0142 Martychowiec<\/a><\/span><br \/>Austellung 2: <span style=\"color: #993300\"><a style=\"color: #993300\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2024\/12\/17\/vernissage-white-noise-celina-kanunnikava-vitalii-shupliak\/\">White Noise | Celina Kanunnikava &amp; Vitalii Shupliak<\/a><\/span><br \/>Ausstellung 3: <\/strong><span style=\"color: #993300\"><a style=\"color: #993300\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/03\/22\/unsichtbare-arbeit-pinar-ogrenci-und-raman-tratsiuk\/\"><strong style=\"font-size: revert;font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif\">Unsichtbare Arbeit | P\u0131nar \u00d6\u011frenci und Raman Tratsiuk<\/strong><\/a><\/span><\/p>\n<p>Kunst \u2013 obwohl sie selbst nicht die Kraft besitzt, um die Realit\u00e4t direkt zu ver\u00e4ndern \u2013 hat die Macht, uns wichtige Fragen zu stellen und uns zum Nachdenken \u00fcber den Ort und die Zeit, in der wir leben, anzuregen. Die sechsteilige Ausstellungsreihe in der Galerie des Polnischen Instituts in Berlin greift daher aktuelle und zeitgen\u00f6ssische Themen auf und konfrontiert uns mit der Frage: \u201eWas nehmen wir mit?\u201c Die einzelnen Ausstellungen sind so aufgebaut, dass sie dazu anzuregen dar\u00fcber nachzudenken, was wir hinter uns lassen, was wir aus der Vergangenheit lernen und was wir in die Zukunft mitnehmen sollten.<\/p>\n<p>Die Galerie des Polnischen Instituts in Berlin \u00f6ffnet sich mit gro\u00dfen Fenstern zur Spree und zur Museumsinsel. Diese Offenheit wird auch durch das Programm der sechs Ausstellungen unterstrichen, das mit dem (g)lokalen Charakter der deutschen Hauptstadt verkn\u00fcpft ist. Den Anfang macht die Ausstellung von Karin Sander und Micha\u0142 Martychowiec, die das Potenzial f\u00fcr politische Durchbr\u00fcche in den Mittelpunkt stellt, betrachtet in vor dem Hintergrund ausgew\u00e4hlter Wendepunkte der Geschichte (z.B. 1968 und 1989), des Ausgangs der letzten Parlamentswahlen in Polen und \u2013 auf der anderen Seite \u2013 der wachsenden nationalistischen Tendenzen in Europa, auch in Deutschland. W\u00e4hrend der ersten drei Tage der Ausstellung im \u00f6ffentlichen Raum vor dem Polnischen Institut werden Anne Peschken und Marek Pisarsky zusammen mit einer Gruppe von Freiwilligen ein mobiles Anti-Denkmal und Kommunikationstool namens \u201eWanderboje\u201c verwenden, um Passanten Fragen zu stellen wie \u201eWas nehmen wir mit?\u201c oder \u201eWendepunkt(e) und wie weiter?\u201c Parallel zum Beginn der polnischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft im Januar 2025 wird das Thema Desinformation und Fake News aufgegriffen und \u2013 dank der Arbeit von Vitalii Shupliak und Celina Kanunnikava \u2013 das Bewusstsein daf\u00fcr gesch\u00e4rft, wie man es vermeiden kann, antidemokratischer Propaganda auf den Leim zu gehen. Dann wirft die Reihe mit den Arbeiten von P\u0131nar \u00d6\u011frenci und Raman Tratsiuk einen Blick auf das, was normalerweise unsichtbar ist, n\u00e4mlich die Saisonarbeit von Menschen aus Mittel- und Osteuropa in Deutschland, darunter auch Pol*innen, beispielsweise bei der Spargelernte. Die vierte Ausstellung der Reihe befasst sich mit der Handlungsf\u00e4higkeit und dem Widerstand von Frauen angesichts repressiver, ausgrenzender politischer und religi\u00f6ser Systeme und l\u00e4sst die Werke von Ewa Partum und Mehtap Baydu \u2013 zwei Berlinerinnen aus Polen bzw. der T\u00fcrkei \u2013 miteinander in einen Dialog treten. Die Er\u00f6ffnung ihrer Ausstellung wird von einer Performance von Krzysztof Leon Dziemaszkiewicz begleitet, der in einer queeren Poetik den Zustand eines K\u00f6rpers pr\u00e4sentiert, der die Binarit\u00e4t \u00fcberschreitet. In der folgenden Ausstellung geht es wiederum um positive \u00d6kofiktionen wie die der Pilze, die vielleicht in Zukunft unseren Planeten retten k\u00f6nnen, wie Joanna Hoffmann und Theresa Schubert mit ihren Werken sinnlich erz\u00e4hlen werden. Nicht unbedeutend ist die Tatsache, dass das Pilzesammeln als eine typisch polnische Leidenschaft gilt, die bereits von Adam Mickiewicz in seinem romantischen Epos \u201ePan Tadeusz\u201c (1834) beschrieben wurde. Die abschlie\u00dfende Ausstellung widmet sich wiederum der Oder als nicht-menschlichem Akteur, der Polen und Deutschland verbindet und um den sich K\u00fcnstler*innen von beiden Seiten der Grenze sorgen \u2013 Cecylia Malik, Mitgr\u00fcnderin der Initiative \u201eSiostry Rzeki \/ Flussschwestern\u201c, und Tom Kretschmer.<\/p>\n<p>Die in Berlin lebende K\u00fcnstlerin Kama Sokolnicka ist die Autorin der grafischen Gestaltung der gesamten Serie.<\/p>\n<p>Alle sechs Themen sind durch einen solidarischen, f\u00fcrsorglichen und inklusiven Denkansatz verbunden, was sich auch in der Solidarit\u00e4t mit Fl\u00fcchtlingen und unterdr\u00fcckten Menschen \u00e4u\u00dfert, die aus der Ukraine oder Belarus auswandern mussten (z. B. die Arbeiten von Vitalii Shupliak oder Celina Kanunnikava), sowie mit den Bed\u00fcrfnissen nicht-menschlicher Akteure wie der Oder. Im Rahmen der Ausstellungsreihe \u201eWas nehmen wir mit?\u201c und in den Programmen der zahlreichen Begleitveranstaltungen werden kritische Fragen zu Machtverh\u00e4ltnissen, Populismus und Desinformation sowie zur aktuellen gesellschaftspolitischen und \u00f6kologischen Situation im Allgemeinen gestellt, die jenseits eines dualistischen Denkens in nationalpolnisch-deutschen Begriffen betrachtet werden. Das Programm ber\u00fccksichtigt sowohl etablierte K\u00fcnstler*innen als auch solche, die gerade erst ihre ersten Schritte in der Kunstwelt machen. Im Rahmen jedes einzelnen Themas wird der Schwerpunkt so gesetzt, dass die Besonderheit Berlins als dynamische multikulturelle Stadt hervorgehoben wird, in der das Polnische Institut ein wichtiger Punkt auf der Landkarte ist.<\/p>\n<p><em>Marta Smoli\u0144ska <br \/><\/em><em>Kuratorin der Ausstellungsreihe \u201eWas nehmen wir mit?\u201c in der Galerie des Polnischen Instituts in Berlin 2024\u20132025<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Austellung 1: Wendepunkt(e) und wie weiter? | Karin Sander und Micha\u0142 MartychowiecAustellung 2: White Noise | Celina Kanunnikava &amp; Vitalii ShupliakAusstellung 3: Unsichtbare Arbeit | P\u0131nar \u00d6\u011frenci und Raman Tratsiuk Kunst \u2013 obwohl sie selbst nicht die Kraft besitzt, um die Realit\u00e4t direkt zu ver\u00e4ndern \u2013 hat die Macht, uns wichtige Fragen zu stellen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":78,"featured_media":8137,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[163],"tags":[111],"class_list":["post-8106","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-programm-de","tag-ausstellung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Ausstellungsreihe &quot;Was nehmen wir mit?&quot; - Instytut Polski w Berlinie<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/03\/ausstellungsreihe-was-nehmen-wir-mit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"pl_PL\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ausstellungsreihe &quot;Was nehmen wir mit?&quot; - Instytut Polski w Berlinie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Austellung 1: Wendepunkt(e) und wie weiter? 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Die sechsteilige Ausstellungsreihe in der Galerie des Polnischen Instituts in Berlin greift daher aktuelle und zeitgen\u00f6ssische Themen auf und konfrontiert uns mit der Frage: \u201eWas nehmen wir mit?\u201c Die einzelnen Ausstellungen sind so aufgebaut, dass sie dazu anzuregen dar\u00fcber nachzudenken, was wir hinter uns lassen, was wir aus der Vergangenheit lernen und was wir in die Zukunft mitnehmen sollten.\nDie Galerie des Polnischen Instituts in Berlin \u00f6ffnet sich mit gro\u00dfen Fenstern zur Spree und zur Museumsinsel. Diese Offenheit wird auch durch das Programm der sechs Ausstellungen unterstrichen, das mit dem (g)lokalen Charakter der deutschen Hauptstadt verkn\u00fcpft ist. Den Anfang macht die Ausstellung von Karin Sander und Micha\u0142 Martychowiec, die das Potenzial f\u00fcr politische Durchbr\u00fcche in den Mittelpunkt stellt, betrachtet in vor dem Hintergrund ausgew\u00e4hlter Wendepunkte der Geschichte (z.B. 1968 und 1989), des Ausgangs der letzten Parlamentswahlen in Polen und \u2013 auf der anderen Seite \u2013 der wachsenden nationalistischen Tendenzen in Europa, auch in Deutschland. W\u00e4hrend der ersten drei Tage der Ausstellung im \u00f6ffentlichen Raum vor dem Polnischen Institut werden Anne Peschken und Marek Pisarsky zusammen mit einer Gruppe von Freiwilligen ein mobiles Anti-Denkmal und Kommunikationstool namens \u201eWanderboje\u201c verwenden, um Passanten Fragen zu stellen wie \u201eWas nehmen wir mit?\u201c oder \u201eWendepunkt(e) und wie weiter?\u201c Parallel zum Beginn der polnischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft im Januar 2025 wird das Thema Desinformation und Fake News aufgegriffen und \u2013 dank der Arbeit von Vitalii Shupliak und Celina Kanunnikava \u2013 das Bewusstsein daf\u00fcr gesch\u00e4rft, wie man es vermeiden kann, antidemokratischer Propaganda auf den Leim zu gehen. Dann wirft die Reihe mit den Arbeiten von P\u0131nar \u00d6\u011frenci und Raman Tratsiuk einen Blick auf das, was normalerweise unsichtbar ist, n\u00e4mlich die Saisonarbeit von Menschen aus Mittel- und Osteuropa in Deutschland, darunter auch Pol*innen, beispielsweise bei der Spargelernte. Die vierte Ausstellung der Reihe befasst sich mit der Handlungsf\u00e4higkeit und dem Widerstand von Frauen angesichts repressiver, ausgrenzender politischer und religi\u00f6ser Systeme und l\u00e4sst die Werke von Ewa Partum und Mehtap Baydu \u2013 zwei Berlinerinnen aus Polen bzw. der T\u00fcrkei \u2013 miteinander in einen Dialog treten. Die Er\u00f6ffnung ihrer Ausstellung wird von einer Performance von Krzysztof Leon Dziemaszkiewicz begleitet, der in einer queeren Poetik den Zustand eines K\u00f6rpers pr\u00e4sentiert, der die Binarit\u00e4t \u00fcberschreitet. In der folgenden Ausstellung geht es wiederum um positive \u00d6kofiktionen wie die der Pilze, die vielleicht in Zukunft unseren Planeten retten k\u00f6nnen, wie Joanna Hoffmann und Theresa Schubert mit ihren Werken sinnlich erz\u00e4hlen werden. Nicht unbedeutend ist die Tatsache, dass das Pilzesammeln als eine typisch polnische Leidenschaft gilt, die bereits von Adam Mickiewicz in seinem romantischen Epos \u201ePan Tadeusz\u201c (1834) beschrieben wurde. Die abschlie\u00dfende Ausstellung widmet sich wiederum der Oder als nicht-menschlichem Akteur, der Polen und Deutschland verbindet und um den sich K\u00fcnstler*innen von beiden Seiten der Grenze sorgen \u2013 Cecylia Malik, Mitgr\u00fcnderin der Initiative \u201eSiostry Rzeki \/ Flussschwestern\u201c, und Tom Kretschmer.\nDie in Berlin lebende K\u00fcnstlerin Kama Sokolnicka ist die Autorin der grafischen Gestaltung der gesamten Serie.\nAlle sechs Themen sind durch einen solidarischen, f\u00fcrsorglichen und inklusiven Denkansatz verbunden, was sich auch in der Solidarit\u00e4t mit Fl\u00fcchtlingen und unterdr\u00fcckten Menschen \u00e4u\u00dfert, die aus der Ukraine oder Belarus auswandern mussten (z. B. die Arbeiten von Vitalii Shupliak oder Celina Kanunnikava), sowie mit den Bed\u00fcrfnissen nicht-menschlicher Akteure wie der Oder. Im Rahmen der Ausstellungsreihe \u201eWas nehmen wir mit?\u201c und in den Programmen der zahlreichen Begleitveranstaltungen werden kritische Fragen zu Machtverh\u00e4ltnissen, Populismus und Desinformation sowie zur aktuellen gesellschaftspolitischen und \u00f6kologischen Situation im Allgemeinen gestellt, die jenseits eines dualistischen Denkens in nationalpolnisch-deutschen Begriffen betrachtet werden. Das Programm ber\u00fccksichtigt sowohl etablierte K\u00fcnstler*innen als auch solche, die gerade erst ihre ersten Schritte in der Kunstwelt machen. Im Rahmen jedes einzelnen Themas wird der Schwerpunkt so gesetzt, dass die Besonderheit Berlins als dynamische multikulturelle Stadt hervorgehoben wird, in der das Polnische Institut ein wichtiger Punkt auf der Landkarte ist.\nMarta Smoli\u0144ska Kuratorin der Ausstellungsreihe \u201eWas nehmen wir mit?\u201c in der Galerie des Polnischen Instituts in Berlin 2024\u20132025"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/03\/ausstellungsreihe-was-nehmen-wir-mit\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/banner-1500x1000_WNWM.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/banner-1500x1000_WNWM.jpg","width":1500,"height":1000},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/03\/ausstellungsreihe-was-nehmen-wir-mit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ausstellungsreihe &#8222;Was nehmen wir mit?&#8221;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8106"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8851,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8106\/revisions\/8851"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8137"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}