{"id":8219,"date":"2025-01-14T10:35:46","date_gmt":"2025-01-14T09:35:46","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=8219"},"modified":"2025-04-14T10:32:41","modified_gmt":"2025-04-14T08:32:41","slug":"dress-to-impress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/14\/dress-to-impress\/","title":{"rendered":"Dress to Impress \/ In Pracht geh\u00fcllt"},"content":{"rendered":"\n<p data-olk-copy-source=\"MessageBody\">06.02.2025 bis 12.04.2025 \/\u00a0Bode-Museum<br \/><strong>Er\u00f6ffnung: 05.02.2025, 17:30<\/strong><br \/><br \/><strong>Die Er\u00f6ffnung ist \u00f6ffentlich und der Eintritt ist frei \u2013 es ist die einzige M\u00f6glichkeit, die Ausstellung zu sehen, ohne den Eintrittspreis des Bode-Museums zu bezahlen!<\/strong><br \/><br \/>Besucher sollten an diesem Tag zwischen 17 und 17.30 Uhr zum Haupteingang kommen. Es wird Wachpersonal geben, das alle Besucher in den Gobelinsaal f\u00fchrt. Nach dem offiziellen Teil gibt es einen kleinen Empfang. W\u00e4hrend der Er\u00f6ffnungsfeier besteht nur Zutritt zu den Ausstellungsr\u00e4umen und dem Gobelinsaal, nicht zum gesamten Museum. Vom 6.02. bis 12.04. zahlen Besucher den regul\u00e4ren Eintrittspreis des Bode-Museums: 12 Euro normal, 6 Euro erm\u00e4\u00dfigt.<\/p>\n<div>\n<p><strong>Die Sonderpr\u00e4sentation zeigt glamour\u00f6se\u00a0<\/strong><strong>Gew\u00e4nder aus dem mittelalterlichen Nubien, die weltliches und religi\u00f6ses Prestige ausdr\u00fccken. Die Rekonstruktionen basieren auf Wandmalereien aus der Kathedrale von Faras. Diese befinden sich heute in den Sammlungen des Nationalmuseums in Warschau und des Sudan-Nationalmuseums in Khartum. Diese pr\u00e4chtigen Leihgaben treten mit ausgew\u00e4hlten Textilien aus der\u00a0<a title=\"Sammlung des Museums f\u00fcr Byzantinische Kunst\" href=\"https:\/\/www.smb.museum\/museen-einrichtungen\/skulpturensammlung-und-museum-fuer-byzantinische-kunst\/sammeln-forschen\/sammlung\/#c5349\">Sammlung des Museums f\u00fcr Byzantinische Kunst<\/a>\u00a0und des\u00a0<a title=\"Museums f\u00fcr Islamische Kunst\" href=\"https:\/\/www.smb.museum\/museen-einrichtungen\/museum-fuer-islamische-kunst\/home\/\">Museums f\u00fcr Islamische Kunst<\/a>\u00a0in Dialog.<\/strong><\/p>\n<p>Die glamour\u00f6se Kleidung in den Wandmalereien von Faras ist von besonderer Eleganz und offenbart eine eigene Symbolik. Zun\u00e4chst noch orientiert an der h\u00f6fischen Tracht von Byzanz, vermischt sich ihr Dekor im Laufe der Jahrhunderte mit afrikanischer Farbenpracht und Motivsprache, aber auch mit arabischen Einfl\u00fcssen zu einem einzigartigen Kleidungsstil.<\/p>\n<h3>Aufwendig rekonstruierte Gew\u00e4nder<\/h3>\n<p>F\u00fcnf Gew\u00e4nder f\u00fcr k\u00f6nigliche M\u00fctter, K\u00f6nige und einen Bischof namens Marianos wurden auf der Grundlage der Malereien aus der Kathedrale von Faras und arch\u00e4ologischem Material aufwendig rekonstruiert. Ein Forschungsteam der Universit\u00e4t Warschau und der SWPS-Universit\u00e4t hat es sich zur Aufgabe gemacht, die prachtvollen Gew\u00e4nder der nubischen K\u00f6nigsfamilie und der geistlichen W\u00fcrdentr\u00e4ger aus der Kathedrale von Faras zu erforschen und zu rekonstruieren.<\/p>\n<h3>Kleidung, K\u00f6nigreich und Kirche<\/h3>\n<p>Wie heute stellten Kleidung und Accessoires im mittelalterlichen Nubien, dem Grenzgebiet des heutigen s\u00fcdlichen \u00c4gypten und n\u00f6rdlichen Sudan, eine Form der nonverbalen Kommunikation dar, wobei jedes Element seine eigene Bedeutung hatte. Die Kathedrale von Faras, die in den 1960er Jahren von polnischen Arch\u00e4ologen ausgegraben wurde, enthielt eine gro\u00dfe Anzahl von Wandmalereien. Dargestellt sind unter anderem die einflussreichsten offiziellen und kirchlichen Pers\u00f6nlichkeiten des nubischen K\u00f6nigreichs Makuria. In dieser Region wurde bereits im 6.\u00a0Jahrhundert, ausgehend von Konstantinopel, der Hauptstadt des byzantinischen Reiches, das Christentum als neuer Glaube eingef\u00fchrt. Bis in das 14.\u00a0Jahrhundert blieb Makuria ein christlicher Staat. Viele Kirchen entstanden in dieser Zeit, die mit monumentalen Bildnissen von Angeh\u00f6rigen des Hofes und des Klerus ausgeschm\u00fcckt wurden. Sie sollten den Gl\u00e4ubigen die Verbindung zwischen K\u00f6nigreich und Kirche vor Augen f\u00fchren.<\/p>\n<h3>Aus dem Louvre auf die Museumsinsel Berlin<\/h3>\n<p>Nach einer ersten Pr\u00e4sentation im Pariser Louvre werden die Gew\u00e4nder nun im Bode-Museum zusammen mit ausgew\u00e4hlten Textilien aus der Sammlung des Museums f\u00fcr Byzantinische Kunst und des Museums f\u00fcr Islamische Kunst ausgestellt, anhand derer die verschiedenen, in der Sp\u00e4tantike und im fr\u00fchen Mittelalter gebr\u00e4uchlichen Techniken und Dekors erkl\u00e4rt werden. Dar\u00fcber hinaus dokumentiert die Ausstellung die Forschungsergebnisse eines Projekts, das die Autorit\u00e4tsbeziehungen zwischen Kirche und Staat in Nubien untersucht und gleichzeitig das Bewusstsein f\u00fcr die derzeitige dramatische Situation im Sudan und die Bedrohung des reichen kulturellen Erbes des Landes sch\u00e4rft.<\/p>\n<h3>UNESCO-Initiative zur Rettung des kulturellen Erbes von Nubien<\/h3>\n<p>In den 1960er Jahren beschloss die \u00e4gyptische Regierung, den Assuan-Hochdamm zu bauen. Zur Erforschung und Rettung von Gebieten, die durch die \u00dcberflutung durch den Nil bedroht waren, beteiligten sich Wissenschaftler*innen aus sechsundzwanzig L\u00e4ndern an einer UNESCO-Initiative zur Rettung des kulturellen Erbes von Nubien. Ein polnisches Team unter der Leitung von Prof. Kazimierz Micha\u0142owski von der Universit\u00e4t Warschau erforschte in diesem Zusammenhang die Stadt Faras, eine der mittelalterlichen Hauptst\u00e4dte des K\u00f6nigreichs Nobadia, das zwischen dem sechsten und dem Ende des siebten Jahrhunderts existierte und sich \u00fcber das Gebiet des heutigen S\u00fcd\u00e4gypten und Nordsudan erstreckte. Bis ins 14.\u00a0Jahrhundert blieb Faras dann die Hauptstadt der n\u00f6rdlichen Provinz des K\u00f6nigreichs Makuria. Die Entdeckung einer Kathedrale und einer Reihe einzigartiger Wandmalereien war der Beginn zahlreicher Studien, die bis heute einen Schwerpunkt der polnischen Forschungen bilden. Das Nationalmuseum in Warschau beherbergt in der Faras-Galerie eine weltweit einzigartige Sammlung nubischer Kunst des Mittelalters.<\/p>\n<p>Gerade jetzt, w\u00e4hrend des verheerenden B\u00fcrgerkriegs im Sudan, sollen die dort seit Jahrzehnten durchgef\u00fchrten Forschungen die Welt daran erinnern, dass zusammen mit den Menschen dieses Landes auch sein reiches kulturelles Erbe stark bedroht ist. So bleibt zu hoffen, dass die internationale Gemeinschaft die Friedensbem\u00fchungen im Sudan unterst\u00fctzen wird.\u00a0<strong>#keepeyesonsudan<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Eine Sonderpr\u00e4sentation der\u00a0<a title=\"Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst\" href=\"https:\/\/www.smb.museum\/museen-einrichtungen\/skulpturensammlung\/home\/\">Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst<\/a>\u00a0\u2013 Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin, der arch\u00e4ologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Warschau und der Fakult\u00e4t f\u00fcr Design der SWPS-Universit\u00e4t Warschau<\/p>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>06.02.2025 bis 12.04.2025<br \/>Opening: 05.02.2025, 17:30<br \/><a href=\"https:\/\/www.smb.museum\/museen-einrichtungen\/bode-museum\/home\/\">Bode-Museum<\/a><strong style=\"font-size: revert;color: initial\"><br \/><br \/>The special exhibition shows glamourous garments from medieval Nubia that express secular and religious prestige. The reconstructions are based on wall paintings from the cathedral of Faras. These are now in the collections of the National Museum in Warsaw and the Sudan National Museum in Khartoum. These magnificent loans enter into dialogue with selected textiles from the <a title=\"Collection of the Museum of Byzantine Art\" href=\"https:\/\/www.smb.museum\/en\/museums-institutions\/skulpturensammlung\/collections-research\/collection\/#c5349\">collection of the Museum of Byzantine Art<\/a>\u00a0and the\u00a0<a title=\"Museum of Islamic Art\" href=\"https:\/\/www.smb.museum\/en\/museums-institutions\/museum-fuer-islamische-kunst\/home\/\">Museum of Islamic Art<\/a>.<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>The glamorous clothing in Faras&#8217;s wall paintings is particularly elegant and reveals its own symbolism. Initially inspired by the courtly costume of Byzantium, over the centuries, its d\u00e9cor has blended African colours and motifs with Arabic influences to create a unique style of dress.<\/p>\n<h3>Painstakingly Reconstructed Robes<\/h3>\n<p>Five robes for royal mothers, kings and bishop Marianos have been painstakingly reconstructed on the basis of the paintings from Faras cathedral and archaeological material. A research team from the University of Warsaw and SWPS University has been tasked with researching and reconstructing the splendid robes of the Nubian royal family and ecclesiastical dignitaries from the cathedral of Faras.<\/p>\n<h3>Clothing, Kingdom and Church<\/h3>\n<p>As today, clothing and accessories in medieval Nubia, now between the southern border of Egypt and Khartoum, were a form of non-verbal communication, with each element having its meaning. The cathedral of Faras, which was excavated by Polish archaeologists in the 1960s, contained many wall paintings. They depict, among others, the most influential official and ecclesiastical figures of the Nubian kingdom of Makuria. Christianity was introduced in this region as a new faith in the 6th century from Constantinople, the capital of the Byzantine Empire. Makuria remained a Christian state until the 14th century. Many churches were built during this period, decorated with monumental images of members of the court and clergy. They were intended to demonstrate to the faithful the connection between the kingdom and the church.<\/p>\n<h3>From the Louvre to the Museumsinsel Berlin<\/h3>\n<p>After an initial presentation in the Louvre in Paris, they will be exhibited in the Bode Museum together with selected textiles from the Museum of Byzantine Art collection, which will be used to explain the various techniques and decorations used in late antiquity and the early Middle Ages. Apart from that the exhibition documents the research results of a project that investigates the relations of authority between Church and state in Nubia.<\/p>\n<h3>UNESCO-led Initiative to Save the Cultural Heritage of Nubia<\/h3>\n<p>In the 1960s, the Egyptian government decided to build the Aswan High Dam. To study and salvage areas threatened by flooding by the Nile, scholars from twenty-six countries participated in a UNESCO-led initiative to save the cultural heritage of Nubia. A Polish team directed by Prof. Kazimierz Micha\u0142owski from the University of Warsaw chose as their research site the city of Faras, one of the medieval capitals of the Kingdom of Nobadia, which existed in today\u2019s southern Egypt and northern Sudan between the sixth and end of the seventh century and then as the capital of the northern province of the kingdom of Makuria until the fourteenth century. The discovery of the cathedral and unique murals marked the beginning of studies that remain a Polish specialty today. Faras Gallery at the National Museum in Warsaw houses a globally unique collection of medieval Nubian art.<\/p>\n<p>Particularly now, during the devastating civil war in Sudan, these efforts remind the world that not only the people of this country but also its rich heritage is under severe threat. We hope that the international community will support peace efforts in Sudan.\u00a0<strong>#keepeyesonsudan<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>A special exhibition of the\u00a0<a title=\"Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst\" href=\"https:\/\/www.smb.museum\/en\/museums-institutions\/skulpturensammlung-und-museum-fuer-byzantinische-kunst\/home\/\">Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst<\/a>\u00a0\u2013 Staatliche Museen zu Berlin in cooperation with the Faculty of Archaeology of the University of Warsaw and the Faculty of Design of the SWPS University of Warsaw<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>06.02.2025 bis 12.04.2025 \/\u00a0Bode-MuseumEr\u00f6ffnung: 05.02.2025, 17:30 Die Er\u00f6ffnung ist \u00f6ffentlich und der Eintritt ist frei \u2013 es ist die einzige M\u00f6glichkeit, die Ausstellung zu sehen, ohne den Eintrittspreis des Bode-Museums zu bezahlen! 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These magnificent loans enter into dialogue with selected textiles from the collection of the Museum of Byzantine Art\u00a0and the\u00a0Museum of Islamic Art.\\nThe glamorous clothing in Faras's wall paintings is particularly elegant and reveals its own symbolism. Initially inspired by the courtly costume of Byzantium, over the centuries, its d\u00e9cor has blended African colours and motifs with Arabic influences to create a unique style of dress.\\nPainstakingly Reconstructed Robes\\nFive robes for royal mothers, kings and bishop Marianos have been painstakingly reconstructed on the basis of the paintings from Faras cathedral and archaeological material. A research team from the University of Warsaw and SWPS University has been tasked with researching and reconstructing the splendid robes of the Nubian royal family and ecclesiastical dignitaries from the cathedral of Faras.\\nClothing, Kingdom and Church\\nAs today, clothing and accessories in medieval Nubia, now between the southern border of Egypt and Khartoum, were a form of non-verbal communication, with each element having its meaning. The cathedral of Faras, which was excavated by Polish archaeologists in the 1960s, contained many wall paintings. They depict, among others, the most influential official and ecclesiastical figures of the Nubian kingdom of Makuria. Christianity was introduced in this region as a new faith in the 6th century from Constantinople, the capital of the Byzantine Empire. Makuria remained a Christian state until the 14th century. Many churches were built during this period, decorated with monumental images of members of the court and clergy. They were intended to demonstrate to the faithful the connection between the kingdom and the church.\\nFrom the Louvre to the Museumsinsel Berlin\\nAfter an initial presentation in the Louvre in Paris, they will be exhibited in the Bode Museum together with selected textiles from the Museum of Byzantine Art collection, which will be used to explain the various techniques and decorations used in late antiquity and the early Middle Ages. Apart from that the exhibition documents the research results of a project that investigates the relations of authority between Church and state in Nubia.\\nUNESCO-led Initiative to Save the Cultural Heritage of Nubia\\nIn the 1960s, the Egyptian government decided to build the Aswan High Dam. To study and salvage areas threatened by flooding by the Nile, scholars from twenty-six countries participated in a UNESCO-led initiative to save the cultural heritage of Nubia. A Polish team directed by Prof. Kazimierz Micha\u0142owski from the University of Warsaw chose as their research site the city of Faras, one of the medieval capitals of the Kingdom of Nobadia, which existed in today\u2019s southern Egypt and northern Sudan between the sixth and end of the seventh century and then as the capital of the northern province of the kingdom of Makuria until the fourteenth century. The discovery of the cathedral and unique murals marked the beginning of studies that remain a Polish specialty today. Faras Gallery at the National Museum in Warsaw houses a globally unique collection of medieval Nubian art.\\nParticularly now, during the devastating civil war in Sudan, these efforts remind the world that not only the people of this country but also its rich heritage is under severe threat. We hope that the international community will support peace efforts in Sudan.\u00a0#keepeyesonsudan\\nA special exhibition of the\u00a0Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst\u00a0\u2013 Staatliche Museen zu Berlin in cooperation with the Faculty of Archaeology of the University of Warsaw and the Faculty of Design of the SWPS University of Warsaw\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/14\/dress-to-impress\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/csm_nachbildung-der-byzantinischen-tracht-einer-koeniglichen-mutter-von-makuria-detail_xl_60ae485d81.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/csm_nachbildung-der-byzantinischen-tracht-einer-koeniglichen-mutter-von-makuria-detail_xl_60ae485d81.jpg\",\"width\":949,\"height\":464},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/14\/dress-to-impress\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Dress to Impress \/ In Pracht geh\u00fcllt\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Berlinie\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4\",\"name\":\"mw\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"mw\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Dress to Impress \/ In Pracht geh\u00fcllt - Instytut Polski w Berlinie","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/14\/dress-to-impress\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Dress to Impress \/ In Pracht geh\u00fcllt - Instytut Polski w Berlinie","og_description":"06.02.2025 bis 12.04.2025 \/\u00a0Bode-MuseumEr\u00f6ffnung: 05.02.2025, 17:30 Die Er\u00f6ffnung ist \u00f6ffentlich und der Eintritt ist frei \u2013 es ist die einzige M\u00f6glichkeit, die Ausstellung zu sehen, ohne den Eintrittspreis des Bode-Museums zu bezahlen! 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Es wird Wachpersonal geben, das alle Besucher in den Gobelinsaal f\u00fchrt. Nach dem offiziellen Teil gibt es einen kleinen Empfang. W\u00e4hrend der Er\u00f6ffnungsfeier besteht nur Zutritt zu den Ausstellungsr\u00e4umen und dem Gobelinsaal, nicht zum gesamten Museum. Vom 6.02. bis 12.04. zahlen Besucher den regul\u00e4ren Eintrittspreis des Bode-Museums: 12 Euro normal, 6 Euro erm\u00e4\u00dfigt.\nDie Sonderpr\u00e4sentation zeigt glamour\u00f6se\u00a0Gew\u00e4nder aus dem mittelalterlichen Nubien, die weltliches und religi\u00f6ses Prestige ausdr\u00fccken. Die Rekonstruktionen basieren auf Wandmalereien aus der Kathedrale von Faras. Diese befinden sich heute in den Sammlungen des Nationalmuseums in Warschau und des Sudan-Nationalmuseums in Khartum. Diese pr\u00e4chtigen Leihgaben treten mit ausgew\u00e4hlten Textilien aus der\u00a0Sammlung des Museums f\u00fcr Byzantinische Kunst\u00a0und des\u00a0Museums f\u00fcr Islamische Kunst\u00a0in Dialog.\nDie glamour\u00f6se Kleidung in den Wandmalereien von Faras ist von besonderer Eleganz und offenbart eine eigene Symbolik. Zun\u00e4chst noch orientiert an der h\u00f6fischen Tracht von Byzanz, vermischt sich ihr Dekor im Laufe der Jahrhunderte mit afrikanischer Farbenpracht und Motivsprache, aber auch mit arabischen Einfl\u00fcssen zu einem einzigartigen Kleidungsstil.\nAufwendig rekonstruierte Gew\u00e4nder\nF\u00fcnf Gew\u00e4nder f\u00fcr k\u00f6nigliche M\u00fctter, K\u00f6nige und einen Bischof namens Marianos wurden auf der Grundlage der Malereien aus der Kathedrale von Faras und arch\u00e4ologischem Material aufwendig rekonstruiert. Ein Forschungsteam der Universit\u00e4t Warschau und der SWPS-Universit\u00e4t hat es sich zur Aufgabe gemacht, die prachtvollen Gew\u00e4nder der nubischen K\u00f6nigsfamilie und der geistlichen W\u00fcrdentr\u00e4ger aus der Kathedrale von Faras zu erforschen und zu rekonstruieren.\nKleidung, K\u00f6nigreich und Kirche\nWie heute stellten Kleidung und Accessoires im mittelalterlichen Nubien, dem Grenzgebiet des heutigen s\u00fcdlichen \u00c4gypten und n\u00f6rdlichen Sudan, eine Form der nonverbalen Kommunikation dar, wobei jedes Element seine eigene Bedeutung hatte. Die Kathedrale von Faras, die in den 1960er Jahren von polnischen Arch\u00e4ologen ausgegraben wurde, enthielt eine gro\u00dfe Anzahl von Wandmalereien. Dargestellt sind unter anderem die einflussreichsten offiziellen und kirchlichen Pers\u00f6nlichkeiten des nubischen K\u00f6nigreichs Makuria. In dieser Region wurde bereits im 6.\u00a0Jahrhundert, ausgehend von Konstantinopel, der Hauptstadt des byzantinischen Reiches, das Christentum als neuer Glaube eingef\u00fchrt. Bis in das 14.\u00a0Jahrhundert blieb Makuria ein christlicher Staat. Viele Kirchen entstanden in dieser Zeit, die mit monumentalen Bildnissen von Angeh\u00f6rigen des Hofes und des Klerus ausgeschm\u00fcckt wurden. Sie sollten den Gl\u00e4ubigen die Verbindung zwischen K\u00f6nigreich und Kirche vor Augen f\u00fchren.\nAus dem Louvre auf die Museumsinsel Berlin\nNach einer ersten Pr\u00e4sentation im Pariser Louvre werden die Gew\u00e4nder nun im Bode-Museum zusammen mit ausgew\u00e4hlten Textilien aus der Sammlung des Museums f\u00fcr Byzantinische Kunst und des Museums f\u00fcr Islamische Kunst ausgestellt, anhand derer die verschiedenen, in der Sp\u00e4tantike und im fr\u00fchen Mittelalter gebr\u00e4uchlichen Techniken und Dekors erkl\u00e4rt werden. Dar\u00fcber hinaus dokumentiert die Ausstellung die Forschungsergebnisse eines Projekts, das die Autorit\u00e4tsbeziehungen zwischen Kirche und Staat in Nubien untersucht und gleichzeitig das Bewusstsein f\u00fcr die derzeitige dramatische Situation im Sudan und die Bedrohung des reichen kulturellen Erbes des Landes sch\u00e4rft.\nUNESCO-Initiative zur Rettung des kulturellen Erbes von Nubien\nIn den 1960er Jahren beschloss die \u00e4gyptische Regierung, den Assuan-Hochdamm zu bauen. Zur Erforschung und Rettung von Gebieten, die durch die \u00dcberflutung durch den Nil bedroht waren, beteiligten sich Wissenschaftler*innen aus sechsundzwanzig L\u00e4ndern an einer UNESCO-Initiative zur Rettung des kulturellen Erbes von Nubien. Ein polnisches Team unter der Leitung von Prof. Kazimierz Micha\u0142owski von der Universit\u00e4t Warschau erforschte in diesem Zusammenhang die Stadt Faras, eine der mittelalterlichen Hauptst\u00e4dte des K\u00f6nigreichs Nobadia, das zwischen dem sechsten und dem Ende des siebten Jahrhunderts existierte und sich \u00fcber das Gebiet des heutigen S\u00fcd\u00e4gypten und Nordsudan erstreckte. Bis ins 14.\u00a0Jahrhundert blieb Faras dann die Hauptstadt der n\u00f6rdlichen Provinz des K\u00f6nigreichs Makuria. Die Entdeckung einer Kathedrale und einer Reihe einzigartiger Wandmalereien war der Beginn zahlreicher Studien, die bis heute einen Schwerpunkt der polnischen Forschungen bilden. Das Nationalmuseum in Warschau beherbergt in der Faras-Galerie eine weltweit einzigartige Sammlung nubischer Kunst des Mittelalters.\nGerade jetzt, w\u00e4hrend des verheerenden B\u00fcrgerkriegs im Sudan, sollen die dort seit Jahrzehnten durchgef\u00fchrten Forschungen die Welt daran erinnern, dass zusammen mit den Menschen dieses Landes auch sein reiches kulturelles Erbe stark bedroht ist. So bleibt zu hoffen, dass die internationale Gemeinschaft die Friedensbem\u00fchungen im Sudan unterst\u00fctzen wird.\u00a0#keepeyesonsudan\nEine Sonderpr\u00e4sentation der\u00a0Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst\u00a0\u2013 Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin, der arch\u00e4ologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Warschau und der Fakult\u00e4t f\u00fcr Design der SWPS-Universit\u00e4t Warschau\n\u00a0\n----------------------------------------------------------\n06.02.2025 bis 12.04.2025Opening: 05.02.2025, 17:30Bode-MuseumThe special exhibition shows glamourous garments from medieval Nubia that express secular and religious prestige. The reconstructions are based on wall paintings from the cathedral of Faras. These are now in the collections of the National Museum in Warsaw and the Sudan National Museum in Khartoum. These magnificent loans enter into dialogue with selected textiles from the collection of the Museum of Byzantine Art\u00a0and the\u00a0Museum of Islamic Art.\nThe glamorous clothing in Faras's wall paintings is particularly elegant and reveals its own symbolism. Initially inspired by the courtly costume of Byzantium, over the centuries, its d\u00e9cor has blended African colours and motifs with Arabic influences to create a unique style of dress.\nPainstakingly Reconstructed Robes\nFive robes for royal mothers, kings and bishop Marianos have been painstakingly reconstructed on the basis of the paintings from Faras cathedral and archaeological material. A research team from the University of Warsaw and SWPS University has been tasked with researching and reconstructing the splendid robes of the Nubian royal family and ecclesiastical dignitaries from the cathedral of Faras.\nClothing, Kingdom and Church\nAs today, clothing and accessories in medieval Nubia, now between the southern border of Egypt and Khartoum, were a form of non-verbal communication, with each element having its meaning. The cathedral of Faras, which was excavated by Polish archaeologists in the 1960s, contained many wall paintings. They depict, among others, the most influential official and ecclesiastical figures of the Nubian kingdom of Makuria. Christianity was introduced in this region as a new faith in the 6th century from Constantinople, the capital of the Byzantine Empire. Makuria remained a Christian state until the 14th century. Many churches were built during this period, decorated with monumental images of members of the court and clergy. They were intended to demonstrate to the faithful the connection between the kingdom and the church.\nFrom the Louvre to the Museumsinsel Berlin\nAfter an initial presentation in the Louvre in Paris, they will be exhibited in the Bode Museum together with selected textiles from the Museum of Byzantine Art collection, which will be used to explain the various techniques and decorations used in late antiquity and the early Middle Ages. Apart from that the exhibition documents the research results of a project that investigates the relations of authority between Church and state in Nubia.\nUNESCO-led Initiative to Save the Cultural Heritage of Nubia\nIn the 1960s, the Egyptian government decided to build the Aswan High Dam. To study and salvage areas threatened by flooding by the Nile, scholars from twenty-six countries participated in a UNESCO-led initiative to save the cultural heritage of Nubia. A Polish team directed by Prof. Kazimierz Micha\u0142owski from the University of Warsaw chose as their research site the city of Faras, one of the medieval capitals of the Kingdom of Nobadia, which existed in today\u2019s southern Egypt and northern Sudan between the sixth and end of the seventh century and then as the capital of the northern province of the kingdom of Makuria until the fourteenth century. The discovery of the cathedral and unique murals marked the beginning of studies that remain a Polish specialty today. Faras Gallery at the National Museum in Warsaw houses a globally unique collection of medieval Nubian art.\nParticularly now, during the devastating civil war in Sudan, these efforts remind the world that not only the people of this country but also its rich heritage is under severe threat. We hope that the international community will support peace efforts in Sudan.\u00a0#keepeyesonsudan\nA special exhibition of the\u00a0Skulpturensammlung und Museum f\u00fcr Byzantinische Kunst\u00a0\u2013 Staatliche Museen zu Berlin in cooperation with the Faculty of Archaeology of the University of Warsaw and the Faculty of Design of the SWPS University of Warsaw"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/14\/dress-to-impress\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/csm_nachbildung-der-byzantinischen-tracht-einer-koeniglichen-mutter-von-makuria-detail_xl_60ae485d81.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/csm_nachbildung-der-byzantinischen-tracht-einer-koeniglichen-mutter-von-makuria-detail_xl_60ae485d81.jpg","width":949,"height":464},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/14\/dress-to-impress\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Dress to Impress \/ In Pracht geh\u00fcllt"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8219"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8609,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8219\/revisions\/8609"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}