{"id":8259,"date":"2026-01-21T11:33:00","date_gmt":"2026-01-21T10:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=8259"},"modified":"2026-02-23T13:44:04","modified_gmt":"2026-02-23T12:44:04","slug":"76-berlinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2026\/01\/21\/76-berlinale\/","title":{"rendered":"Berlinale \u2013 76. Internationale Filmfestspiele Berlin"},"content":{"rendered":"\n<p>Auch bei der 76. Ausgabe des gr\u00f6\u00dften deutschen Filmfestivals sind wieder Filme zu sehen, die in Polen ko-\/produziert wurden oder polnische Themen behandeln.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Sa \/ 14.2. \/ 14:00 \/ European Film Market \/ Polish Cinema Stand #183 \/ f\u00fcr Fachbesucher<br \/><\/em><strong>D\u0142ugie nogi kr\u00f3tkich metra\u017cy. Praktzczny panel dla filmowc\u00f3w w shortach<br \/>The Long Game of Short Films. A Practical Panel For Shorts Filmmakers<br \/><\/strong>Diskussion mit <strong>Natalia Koniarz<\/strong>, <span class=\"x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h\" dir=\"auto\"><strong>Kamila Dorbach<\/strong>, <strong>Marlena Gabryszewska<\/strong>, <strong>Piotr Ma\u015blak<\/strong>, <strong>Ania Serdiukow<\/strong>, <strong>Ala Nunu<\/strong>, <strong>Marcin Ma\u0142aty\u0144ski<\/strong> und <strong>Dominik Mirecki<\/strong><br \/>Moderation: <strong>Marta Krzeptowska<\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Sa \/ 14.2. \/ 17:00 \/ Cubix 5 \/ \u00a0Vorstellung f\u00fcr Presse und Fachpublikum<br \/><\/em><em>Do \/ 19.2. \/ 18:15 \/ Urania<br \/><\/em><em>Fr \/ 20.2. \/ 16:30 \/ Cubix 8<br \/><\/em><em>Fr \/ 20.2. \/ 19:00 \/ Colosseum 1<br \/><\/em><em>Sa \/ 21.2. \/ 12:00 \/ Kino Betonhalle@Silent Green<br \/><\/em><em>Sa \/ 21.2. \/ 16:00 \/ Zoo Palast 2<br \/><\/em><strong><a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2026\/programm\/202613463.html\">Kontrewers<\/a><br \/><\/strong><em>Berlinale Shorts<br \/><\/em>Dok, R: Zuza Banasi\u0144ska, NL\/PL 2026, 21min, poln.\/engl. OmeU<\/p>\n<p>Der Geist eines besessenen M\u00e4dchens, das seit Jahrhunderten in einem Stein gefangen ist, begegnet der 102-j\u00e4hrigen Gro\u00dfmutter von Regisseur*in Zuza Banasi\u0144ska. Die fromme Frau liegt in ihrem Wohnzimmer und wartet auf den Tod. Der Geist f\u00fchlt sich zu ihr hingezogen und h\u00e4lt sie f\u00fcr seine lange verschollene Mutter. Was als Spuk beginnt, verwandelt sich in einen surrealen, z\u00e4rtlichen Dialog. Bei der Begegnung zwischen sich selbst, der Gro\u00dfmutter und dem Stein verwebt Zuza Banasi\u0144ska Inszeniertes, Dokumentarisches und Archivmaterial. Der Akt des Filmens stellt dabei auch den Versuch dar, die Pr\u00e4senz der Gro\u00dfmutter einzufangen und die Spuren ihres Lebens sowie der Leben all jener aufzuzeigen, deren F\u00fcrsorge und Traumata sie in sich tr\u00e4gt. Kontrewers versteht Besessenheit als eine nichtlineare Form der Kommunikation, als eine Aushandlung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen. Was einst begraben war, taucht zwischen den Generationen wieder auf und zeigt sich in K\u00f6rpern und Gesten \u2013 \u00fcberall dort, wo Erinnerungen sp\u00fcrbar werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>So \/ 15.2. \/ 15:00 \/ Cubix 5<br \/><\/em><em>Di \/ 17.2. \/ 19:00 \/ Deutsche Kinemathek \u2013 Halle<br \/><\/em><em>Fr \/ 20.2. \/ 16:30 \/ Cubix 5<br \/><\/em><strong><a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2026\/programm\/202611174.html\">La double vie de V\u00e9ronique \/ Die zwei Leben der Veronika<\/a><br \/><\/strong><em>Retrospektive<br \/><\/em>Spielfilm, R: Krzysztof Kie\u015blowski, PL\/NOR 1991, 98 min, frz.\/poln. OmeU, FSK 12<\/p>\n<p>Polen 1990. Die S\u00e4ngerin Weronika f\u00fchlt sich \u201enicht allein auf der Welt\u201c. Tats\u00e4chlich lebt in Frankreich ihr Ebenbild \u2013 V\u00e9ronique. Fast kommt es in Krakau zu einer Begegnung der beiden; doch schon f\u00e4hrt V\u00e9ronique im Reisebus davon. Sie hat aber zuvor, ohne es zu bemerken, Weronika fotografiert. Auch V\u00e9ronique ist S\u00e4ngerin; auch ist sie herzkrank. Doch w\u00e4hrend Weronika f\u00fcr den Gesang ihr Leben gibt, gibt V\u00e9ronique ihn auf und wird Musiklehrerin. Beim Besuch eines Marionettentheaters verliebt sie sich in den Puppenspieler. Als er sie wenige N\u00e4chte sp\u00e4ter anruft, h\u00f6rt V\u00e9ronique auf einmal das Lied, das Weronika vor ihrem Tod sang.<\/p>\n<p>Hier gl\u00fcht die Magie zwischen Krzysztof Kie\u015blowski, Darstellerin Ir\u00e8ne Jacob und Komponist Zbigniew Preisner. Mit nur wenigen zeitgeschichtlichen Ankern operierend, macht Kie\u015blowski sich die Stilmittel der franz\u00f6sischen Postmoderne zu eigen. Offen f\u00fcr vielerlei Deutungen, lassen sich die im Film geschilderten \u201eHerzenssachen\u201c und das gleicherma\u00dfen in Polen wie in Paris goldgelb strahlende Licht als Visionen des Regisseurs interpretieren: von einer latenten Seelenverwandtschaft, aber auch von einer \u00e4sthetischen Konvergenz zwischen Ostmittel- und Westeuropa.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>So \/ 15.2. \/ 21:30 \/ Berlinale Palast<br \/><\/em><em>Mo \/ 16.2. \/ 18:45 \/ Uber Eats Music Hall<br \/><\/em><em>Mi \/ 18.2. \/ 10:00 \/ HKW 1 \u2013 Miriam Makeba Auditorium<br \/><\/em><em>Do \/ 19.2. \/ 16:15 \/ Haus der Berliner Festspiele<br \/><\/em><em>So \/ 22.2. \/ 22:00 \/ Haus der Berliner Festspiele<br \/><\/em><strong><a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2026\/programm\/202614604.html\">Dust<\/a><br \/><\/strong><em>Wettbewerb<br \/><\/em>Spielfilm, R: Anke Blond\u00e9, B\/PL\/GR\/UK 2026, 109 min, niederl.\/engl. mit dt.\/engl. UT, Weltpremiere<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1999 erreicht die belgischen Unternehmer Luc und Geert die Nachricht, dass Journalisten ihr Netzwerk aus Briefkastenfirmen aufdecken wollen. Eine Vorstandssitzung wird eilig einberufen. Beweise m\u00fcssen vernichtet, Diskretion erwirkt werden \u2013 schon morgen fr\u00fch wird die Polizei vor der T\u00fcr stehen. Nach dem Meeting gehen beide auseinander und beginnen ihren letzten Tag als freie, reiche und m\u00e4chtige M\u00e4nner. Technikgenie Luc zieht sich in seine Villa zur\u00fcck. Er bekommt den Eindruck, dass seine Frau Alma offenbar die ganze Zeit Bescheid wusste. Als er seinen Partner und Vertrauten Geert wiederholt nicht erreicht, wird ihm mulmig zumute. Der charismatische Salesman Geert hat in seinem bunkerartigen Haus Zuflucht in den Armen seines Fahrers und Liebhabers gesucht. Er verf\u00fcgt \u00fcber Insiderwissen und ringt mit der Versuchung zu handeln, wohl wissend, dass er damit diejenigen verraten w\u00fcrde, die ihm am n\u00e4chsten stehen. Luc f\u00e4hrt zur\u00fcck in die Firma und bleibt in einem gewaltigen Sturm mit dem Auto im Schlamm stecken. Wenig sp\u00e4ter findet Geert das verlassene Auto vor und ger\u00e4t in Panik. Allm\u00e4hlich wird beiden klar, dass sie nicht auf der Flucht sind, sondern sich auf etwas zubewegen, dem sie nicht l\u00e4nger aus dem Weg gehen k\u00f6nnen: Verantwortung \u2013 und aufeinander.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Mo \/ 16.2. \/ 17:30 \/ Haus der Berliner Festspiele<br \/><\/em><em>Di \/ 17.2. \/ 15:30 \/ Urania<br \/><\/em><em>Mi \/ 18.2. \/ 10:00 \/ Cubix 7<br \/><\/em><em>Sa \/ 21.2. \/ 17:50 \/ Cubix 7<br \/><\/em><em>So \/ 22.2. \/ 22:30 \/ Cubix 5<br \/><\/em><strong><a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2026\/programm\/202601639.html\">Traces<\/a><br \/><\/strong><em>Panorama Dokumente<br \/><\/em>Dok, R: Alisa Kovalenko &amp; Marysia Nikitiuk, UKR\/PL 2026, 85 min, ukr. OmeU, Weltpremiere<\/p>\n<p>Der Film nimmt ukrainische Frauen in den Blick, die w\u00e4hrend des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben und sich weigern, dar\u00fcber zu schweigen. Er begleitet Iryna Dovhan, eine Betroffene, die zur Aktivistin geworden ist und die Erinnerungen betroffener Frauen in den zur\u00fcckeroberten Gebieten der Ukraine dokumentiert. Anhand ihrer Geschichte schafft der Film das Portr\u00e4t eines kollektiven Traumas, er\u00f6ffnet aber auch Raum f\u00fcr Hoffnung. Iryna versammelt \u00dcberlebende in einem Kreis aus Mut und F\u00fcrsorge. Gemeinsam verwandeln sie ihren Schmerz in Kraft im Kampf f\u00fcr Wahrheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Unterst\u00fctzung. Traces ist nicht nur reine Dokumentation von Kriegsverbrechen, sondern auch ein Zeugnis f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und die Solidarit\u00e4t unter den Frauen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>[Texte: <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/\">Berlinale.de<\/a>]<\/em><\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\">https:\/\/www.berlinale.de<\/a><br \/><strong>Ort:<\/strong> verschiedene Orte in Berlin<br \/><br \/><\/p>\n<pre>Foto: Premiere von \"Viceroy's House\" bei der Berlinale 2017 (Ausschnitt) \u00a9 <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:Martin_Kraft\">Martin Kraft<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/photo.martinkraft.com\/\">photo.martinkraft.com<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:MJK33168_Viceroy%27s_House_(Berlinale_2017).jpg\">Wikipedia<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/pre>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch bei der 76. 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Was einst begraben war, taucht zwischen den Generationen wieder auf und zeigt sich in K\u00f6rpern und Gesten \u2013 \u00fcberall dort, wo Erinnerungen sp\u00fcrbar werden.\\nSo \/ 15.2. \/ 15:00 \/ Cubix 5Di \/ 17.2. \/ 19:00 \/ Deutsche Kinemathek \u2013 HalleFr \/ 20.2. \/ 16:30 \/ Cubix 5La double vie de V\u00e9ronique \/ Die zwei Leben der VeronikaRetrospektiveSpielfilm, R: Krzysztof Kie\u015blowski, PL\/NOR 1991, 98 min, frz.\/poln. OmeU, FSK 12\\nPolen 1990. Die S\u00e4ngerin Weronika f\u00fchlt sich \u201enicht allein auf der Welt\u201c. Tats\u00e4chlich lebt in Frankreich ihr Ebenbild \u2013 V\u00e9ronique. Fast kommt es in Krakau zu einer Begegnung der beiden; doch schon f\u00e4hrt V\u00e9ronique im Reisebus davon. Sie hat aber zuvor, ohne es zu bemerken, Weronika fotografiert. Auch V\u00e9ronique ist S\u00e4ngerin; auch ist sie herzkrank. Doch w\u00e4hrend Weronika f\u00fcr den Gesang ihr Leben gibt, gibt V\u00e9ronique ihn auf und wird Musiklehrerin. Beim Besuch eines Marionettentheaters verliebt sie sich in den Puppenspieler. Als er sie wenige N\u00e4chte sp\u00e4ter anruft, h\u00f6rt V\u00e9ronique auf einmal das Lied, das Weronika vor ihrem Tod sang.\\nHier gl\u00fcht die Magie zwischen Krzysztof Kie\u015blowski, Darstellerin Ir\u00e8ne Jacob und Komponist Zbigniew Preisner. Mit nur wenigen zeitgeschichtlichen Ankern operierend, macht Kie\u015blowski sich die Stilmittel der franz\u00f6sischen Postmoderne zu eigen. Offen f\u00fcr vielerlei Deutungen, lassen sich die im Film geschilderten \u201eHerzenssachen\u201c und das gleicherma\u00dfen in Polen wie in Paris goldgelb strahlende Licht als Visionen des Regisseurs interpretieren: von einer latenten Seelenverwandtschaft, aber auch von einer \u00e4sthetischen Konvergenz zwischen Ostmittel- und Westeuropa.\\nSo \/ 15.2. \/ 21:30 \/ Berlinale PalastMo \/ 16.2. \/ 18:45 \/ Uber Eats Music HallMi \/ 18.2. \/ 10:00 \/ HKW 1 \u2013 Miriam Makeba AuditoriumDo \/ 19.2. \/ 16:15 \/ Haus der Berliner FestspieleSo \/ 22.2. \/ 22:00 \/ Haus der Berliner FestspieleDustWettbewerbSpielfilm, R: Anke Blond\u00e9, B\/PL\/GR\/UK 2026, 109 min, niederl.\/engl. mit dt.\/engl. UT, Weltpremiere\\nIm Fr\u00fchjahr 1999 erreicht die belgischen Unternehmer Luc und Geert die Nachricht, dass Journalisten ihr Netzwerk aus Briefkastenfirmen aufdecken wollen. Eine Vorstandssitzung wird eilig einberufen. 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OmeU\nDer Geist eines besessenen M\u00e4dchens, das seit Jahrhunderten in einem Stein gefangen ist, begegnet der 102-j\u00e4hrigen Gro\u00dfmutter von Regisseur*in Zuza Banasi\u0144ska. Die fromme Frau liegt in ihrem Wohnzimmer und wartet auf den Tod. Der Geist f\u00fchlt sich zu ihr hingezogen und h\u00e4lt sie f\u00fcr seine lange verschollene Mutter. Was als Spuk beginnt, verwandelt sich in einen surrealen, z\u00e4rtlichen Dialog. Bei der Begegnung zwischen sich selbst, der Gro\u00dfmutter und dem Stein verwebt Zuza Banasi\u0144ska Inszeniertes, Dokumentarisches und Archivmaterial. Der Akt des Filmens stellt dabei auch den Versuch dar, die Pr\u00e4senz der Gro\u00dfmutter einzufangen und die Spuren ihres Lebens sowie der Leben all jener aufzuzeigen, deren F\u00fcrsorge und Traumata sie in sich tr\u00e4gt. Kontrewers versteht Besessenheit als eine nichtlineare Form der Kommunikation, als eine Aushandlung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen. Was einst begraben war, taucht zwischen den Generationen wieder auf und zeigt sich in K\u00f6rpern und Gesten \u2013 \u00fcberall dort, wo Erinnerungen sp\u00fcrbar werden.\nSo \/ 15.2. \/ 15:00 \/ Cubix 5Di \/ 17.2. \/ 19:00 \/ Deutsche Kinemathek \u2013 HalleFr \/ 20.2. \/ 16:30 \/ Cubix 5La double vie de V\u00e9ronique \/ Die zwei Leben der VeronikaRetrospektiveSpielfilm, R: Krzysztof Kie\u015blowski, PL\/NOR 1991, 98 min, frz.\/poln. OmeU, FSK 12\nPolen 1990. Die S\u00e4ngerin Weronika f\u00fchlt sich \u201enicht allein auf der Welt\u201c. Tats\u00e4chlich lebt in Frankreich ihr Ebenbild \u2013 V\u00e9ronique. Fast kommt es in Krakau zu einer Begegnung der beiden; doch schon f\u00e4hrt V\u00e9ronique im Reisebus davon. Sie hat aber zuvor, ohne es zu bemerken, Weronika fotografiert. Auch V\u00e9ronique ist S\u00e4ngerin; auch ist sie herzkrank. Doch w\u00e4hrend Weronika f\u00fcr den Gesang ihr Leben gibt, gibt V\u00e9ronique ihn auf und wird Musiklehrerin. Beim Besuch eines Marionettentheaters verliebt sie sich in den Puppenspieler. Als er sie wenige N\u00e4chte sp\u00e4ter anruft, h\u00f6rt V\u00e9ronique auf einmal das Lied, das Weronika vor ihrem Tod sang.\nHier gl\u00fcht die Magie zwischen Krzysztof Kie\u015blowski, Darstellerin Ir\u00e8ne Jacob und Komponist Zbigniew Preisner. Mit nur wenigen zeitgeschichtlichen Ankern operierend, macht Kie\u015blowski sich die Stilmittel der franz\u00f6sischen Postmoderne zu eigen. Offen f\u00fcr vielerlei Deutungen, lassen sich die im Film geschilderten \u201eHerzenssachen\u201c und das gleicherma\u00dfen in Polen wie in Paris goldgelb strahlende Licht als Visionen des Regisseurs interpretieren: von einer latenten Seelenverwandtschaft, aber auch von einer \u00e4sthetischen Konvergenz zwischen Ostmittel- und Westeuropa.\nSo \/ 15.2. \/ 21:30 \/ Berlinale PalastMo \/ 16.2. \/ 18:45 \/ Uber Eats Music HallMi \/ 18.2. \/ 10:00 \/ HKW 1 \u2013 Miriam Makeba AuditoriumDo \/ 19.2. \/ 16:15 \/ Haus der Berliner FestspieleSo \/ 22.2. \/ 22:00 \/ Haus der Berliner FestspieleDustWettbewerbSpielfilm, R: Anke Blond\u00e9, B\/PL\/GR\/UK 2026, 109 min, niederl.\/engl. mit dt.\/engl. UT, Weltpremiere\nIm Fr\u00fchjahr 1999 erreicht die belgischen Unternehmer Luc und Geert die Nachricht, dass Journalisten ihr Netzwerk aus Briefkastenfirmen aufdecken wollen. Eine Vorstandssitzung wird eilig einberufen. 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Allm\u00e4hlich wird beiden klar, dass sie nicht auf der Flucht sind, sondern sich auf etwas zubewegen, dem sie nicht l\u00e4nger aus dem Weg gehen k\u00f6nnen: Verantwortung \u2013 und aufeinander.\nMo \/ 16.2. \/ 17:30 \/ Haus der Berliner FestspieleDi \/ 17.2. \/ 15:30 \/ UraniaMi \/ 18.2. \/ 10:00 \/ Cubix 7Sa \/ 21.2. \/ 17:50 \/ Cubix 7So \/ 22.2. \/ 22:30 \/ Cubix 5TracesPanorama DokumenteDok, R: Alisa Kovalenko &amp; Marysia Nikitiuk, UKR\/PL 2026, 85 min, ukr. OmeU, Weltpremiere\nDer Film nimmt ukrainische Frauen in den Blick, die w\u00e4hrend des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben und sich weigern, dar\u00fcber zu schweigen. Er begleitet Iryna Dovhan, eine Betroffene, die zur Aktivistin geworden ist und die Erinnerungen betroffener Frauen in den zur\u00fcckeroberten Gebieten der Ukraine dokumentiert. Anhand ihrer Geschichte schafft der Film das Portr\u00e4t eines kollektiven Traumas, er\u00f6ffnet aber auch Raum f\u00fcr Hoffnung. Iryna versammelt \u00dcberlebende in einem Kreis aus Mut und F\u00fcrsorge. Gemeinsam verwandeln sie ihren Schmerz in Kraft im Kampf f\u00fcr Wahrheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Unterst\u00fctzung. Traces ist nicht nur reine Dokumentation von Kriegsverbrechen, sondern auch ein Zeugnis f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und die Solidarit\u00e4t unter den Frauen.\n[Texte: Berlinale.de]\nInfo: https:\/\/www.berlinale.deOrt: verschiedene Orte in Berlin\nFoto: Premiere von \"Viceroy's House\" bei der Berlinale 2017 (Ausschnitt) \u00a9 Martin Kraft \/ photo.martinkraft.com \/ Wikipedia \/ CC BY-SA 3.0\n\u00a0\n\u00a0"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2026\/01\/21\/76-berlinale\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/Premiere-von-Viceroys-House-bei-der-Berlinale-2017-Martin-Kraft-photo.martinkraft.com-Wikipedia-CC-BY-SA-3.0_cut.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/Premiere-von-Viceroys-House-bei-der-Berlinale-2017-Martin-Kraft-photo.martinkraft.com-Wikipedia-CC-BY-SA-3.0_cut.jpg","width":1500,"height":756},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2026\/01\/21\/76-berlinale\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Berlinale \u2013 76. 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