{"id":8365,"date":"2025-01-30T14:05:49","date_gmt":"2025-01-30T13:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=8365"},"modified":"2025-02-10T09:45:31","modified_gmt":"2025-02-10T08:45:31","slug":"korperpolitik-ein-symposium-uber-feministische-kunst-aus-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/30\/korperpolitik-ein-symposium-uber-feministische-kunst-aus-polen\/","title":{"rendered":"K\u00f6rperpolitik. Ein Symposium \u00fcber feministische Kunst aus Polen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"lead\">Zur Ausstellung von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b in der GfZK Leipzig<\/div>\n<p><strong>07.02.2025 \/ 17:00\u201319:00 Uhr<\/strong><br \/><strong>08.02.2025 \/ 11:00\u201318:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>mit Susanne Altmann, Iwona Dorota Bigos, Alexandra Ivanciu &amp; Jolanta Nowaczyk, Agata Jakubowska, Heike Munder, Doroth\u00e9 Orczyk, Outside the Box (Verena Triesethau, Magda Wlostowska &amp; Katharina Zimmerhackl), Karolina Rosiejka-Magierowska, Gabriele St\u00f6tzer &amp; Jaros\u0142aw Suchan<\/p>\n<p>Konzeption:\u00a0<strong>Sabine Weier<\/strong>\u00a0mit\u00a0<strong>Julia Gollan<\/strong>\u00a0&amp;\u00a0<strong>Franciska Z\u00f3lyom<\/strong><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der\u00a0<a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2024\/02\/23\/maria-pininska-beres\/\">Ausstellung\u00a0<strong>Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b<\/strong><\/a>\u00a0befasst sich ein zweit\u00e4giges Symposium mit Vortr\u00e4gen und k\u00fcnstlerischen Beitr\u00e4gen in der GfZK mit dem Werk von\u00a0<a href=\"https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/maria-pininska-beres\">Pini\u0144ska-Bere\u015b<\/a>\u00a0und feministischer Kunst in Polen. Dabei steht ihre Geschichte im 20. Jahrhundert im Fokus und Aspekte wie die Bedeutung von Performance, der Einfluss der politischen Realit\u00e4t in der Volksrepublik Polen auf das k\u00fcnstlerische Arbeiten sowie Parallelen zur Situation von K\u00fcnstlerinnen in der DDR. Dar\u00fcber hinaus gibt das Symposium Einblicke in die Geschichte reproduktiver Rechte, feministische K\u00e4mpfe und die queere Bewegung in Polen heute sowie die damit assoziierte visuelle Kultur.<\/p>\n<p>Die GfZK pr\u00e4sentiert die erste umfassende Einzelausstellung von\u00a0<a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Maria_Pini%C5%84ska-Bere%C5%9B\">Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b<\/a>\u00a0(1931\u20131999) in Deutschland. Zu ihrem Werk z\u00e4hlen Skulpturen, Objekte, Installationen und Performances. Im Zentrum ihrer poetisch-politischen Kunst steht die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit und den damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Neben Kolleginnen wie\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Natalia_LL\">Natalia LL<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ewa_Partum\">Ewa Partum<\/a>\u00a0gilt Pini\u0144ska-Bere\u015b als Pionierin der feministischen Kunst in Polen. Sie positionierte sich gegen die strukturelle Gewalt von Staat und Kirche und befragte aus dieser Perspektive heraus auch den Kunstbetrieb kritisch. Das Symposium begleitet die Ausstellung, die bis zum 23. Februar 2025 in der GfZK zu sehen ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_12855\" class=\"wp-caption aligncenter\">\n<div id=\"attachment_12855\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12855\" class=\"img-fluid wp-image-12855\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2024\/02\/Maria-Pininska-Beres-Landscape-Annexation-1980-aus-dem-Archiv-der-Familie-%C2%A9-The-Maria-Pininska-Beres-and-Jerzy-Beres-Foundation_strona-1024x673.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"526\" aria-describedby=\"caption-attachment-12855\" \/><p id=\"caption-attachment-12855\" class=\"wp-caption-text\">Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b \u2013 Landscape Annexation (1980) aus dem Archiv der Familie \u00a9 The Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b and Jerzy Bere\u015b Foundation<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Programm:<\/strong><\/p>\n<p><strong>7. Februar<\/strong><\/p>\n<p>17 Uhr<br \/>Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p>17:15 Uhr<br \/>Impuls Iwona Dorota Bigos: Zur Situation von K\u00fcnstlerinnen und feministischer Kunst in der Volksrepublik Polen<\/p>\n<p>Iwona Dorota Bigos ist Kunsthistorikerin und leitet das Museum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, das Teil des Nationalmuseums in Wroc\u0142aw ist. Dort war die Ausstellung <em>Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b<\/em>\u00a0zu sehen, bevor sie nach Leipzig kam. In ihrem Impuls gibt sie anhand ausgew\u00e4hlter Beispiele Einblicke in die Situation von K\u00fcnstler*innen in der Volksrepublik Polen vor der politischen Wende 1989.<\/p>\n<p>17:45 Uhr<\/p>\n<p>Susanne Altmann und Gabriele St\u00f6tzer: \u2026 hab ich euch nicht blendend am\u00fcsiert? Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber feministische Kunst und die Arbeit als K\u00fcnstlerin in der DDR<\/p>\n<p>Gabriele St\u00f6tzer z\u00e4hlt zu den wichtigsten deutschen K\u00fcnstlerinnen im Feld der feministischen Kunst. Ihre Performances, Super-8-Filme und Fotografien, insbesondere die in den 1980er Jahren und zum Teil mit der K\u00fcnstlerinnengruppe Erfurt in der DDR entstandenen, wurden in den vergangenen Jahren in vielen Ausstellungen gezeigt und in Publikationen kontextualisiert. Ihre k\u00fcnstlerische Arbeit war stark von ihrer Erfahrung als Frau und politisch Verfolgte in einem repressiven, patriarchalen System gepr\u00e4gt. Susanne Altmann arbeitet als Wissenschaftlerin und Kuratorin. Die k\u00fcnstlerische Produktion von Frauen in der ehemaligen DDR erforscht sie innerhalb eines osteurop\u00e4ischen Bezugsrahmens. Damit unterl\u00e4uft sie die noch immer g\u00e4ngige Praxis, Positionen vor dem Hintergrund der westlichen Kunstgeschichte zu betrachten.<\/p>\n<p>In Anschluss an das Gespr\u00e4ch werden die Super-8-Film signale (1989, 28`34&#8222;) und \u2026 hab ich euch nicht blendend am\u00fcsiert? (1989, 6`) gezeigt<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>8. Februar<\/strong><\/p>\n<p>11 Uhr <br \/>Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p>11:20 Uhr<br \/>Vortrag Agata Jakubowska: Die Ausstellungen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b in den Jahren 1970 und 1980 im Kontext des Diskurses \u00fcber die Kunst von Frauen im sozialistischen Polen<\/p>\n<p>In diesem Vortrag spricht die Kunsthistorikerin Agata Jakubowska \u00fcber zwei Ausstellungen: eine Einzelausstellung von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b im Jahr 1970 und das Women&#8217;s Art Festival, an dem sie 1980 teilnahm. Jakubowska vollzieht nach, wie sich das Werk und die Position der K\u00fcnstlerin in diesem Jahrzehnt ver\u00e4ndert haben und wie sich der Diskurs \u00fcber Frauen und feministische Kunst in Polen im selben Zeitraum entwickelte.<\/p>\n<p>11:50 Uhr<br \/>Vortrag Doroth\u00e9 Orczyk: Performance als weiblicher Widerstand. Zur Bedeutung von Performance im Werk von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Promotion \u00fcber Performance-Kunst als Widerstand untersucht\u00a0Doroth\u00e9 Orczyk die k\u00fcnstlerische Praxis von vier polnischen Performance-K\u00fcnstlerinnen, deren Arbeit sich mit der Situation von Frauen besch\u00e4ftigte: Natalia LL (1937-2022), Zofia Kulik (1947), Ewa Partum (1945) und Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b (1931-1999). In diesem Vortrag gibt die Kunstwissenschaftlerin Doroth\u00e9 Orczyk Einblicke in ihre aktuelle Forschung mit einem Schwerpunkt auf dem Schaffen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b.<\/p>\n<p>12:20 Uhr<br \/>Dialogischer Rundgang in der Ausstellung <em>Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b<\/em> mit Heike Munder und Jaros\u0142aw Suchan<\/p>\n<p>Heike Munder und Jaros\u0142aw Suchan haben die aktuell in der GfZK zu sehende Einzelausstellung mit wichtigen Skulpturen, Objekten und Performance-Dokumentationen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b kuratiert. In diesem Rundgang besprechen sie anhand der Kunstwerke zuvor in den Vortr\u00e4gen und anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chen aufgekommene\u00a0 Thesen und Fragen.<\/p>\n<p>13:30 Uhr<br \/>Gemeinsames Mittagessen im GfZK Caf\u00e9<\/p>\n<p>14:30 Uhr<br \/>Gespr\u00e4ch &amp; Lesung mit Magda Wlostowska sowie Verena Triesethau und Katharina Zimmerhackl von outside the box: Queere und feministische K\u00e4mpfe in Polen<\/p>\n<p>outside the box \u2013 Zeitschrift f\u00fcr feministische Gesellschaftskritik ist eine Ende 2008 in Leipzig gegr\u00fcndetes Zeitschriftenkollektiv, in deren bisher erschienenen acht Ausgaben sich Kunst, Theorie und Praxis vereinen. Zuletzt erschien 2023 Ausgabe #8 zum Thema \u201eK\u00e4mpfe&#8221;. Gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Magda Wlostowska gehen die Redakteurinnen Katharina Zimmerhackl und Verena Triesethau queeren und feministischen K\u00e4mpfen in Polen nach. Dabei geben sie unter anderem Einblicke in die Geschichte reproduktiver Rechte, feministischer K\u00e4mpfe und der queeren Bewegung und diskutieren die aktuelle Lage in Polen. Aus dieser Perspektive schauen sie auch auf die zunehmend regressiven Tendenzen weltweit und die dadurch wieder notwendig werdenden K\u00e4mpfe rund um sexuelle Selbstbestimmung. Dazu lesen und diskutieren sie Beitr\u00e4ge aus den letzten Ausgaben.<\/p>\n<p>15:45 Uhr<br \/>Vortrag Karolina Rosiejka: Visueller Widerstand. Die \u00e4sthetische Landschaft der \u201eschwarzen Proteste\u201c und des Frauen*streiks in Polen<\/p>\n<p>In dieser Pr\u00e4sentation gibt Karolina Rosiejka Einblicke in die im Zusammenhang mit der Protestbewegung Czarny Protest [schwarzer Protest] und dem Strajk Kobiet [Frauen*streik] entstandene visuelle Kultur. Die Proteste begannen 2016 als Reaktion auf eine drohende Versch\u00e4rfung des Abtreibungsrechts in Polen. Im Fokus von Rosiejkas Analyse stehen k\u00fcnstlerische Arbeiten, Artefakte und visuelle Praktiken, die sich im aktivistischen Feld entwickelt haben. Gemeinsam ist allen die Kritik an der Situation polnischer Frauen vor dem Hintergrund einer zunehmend restriktiven Abtreibungspolitik. Um dieser Realit\u00e4t etwas entgegenzusetzen, formulieren sie M\u00f6glichkeiten des Widerstands und entwerfen eine alternative Zukunft, die von der vorherrschenden soziopolitischen Ordnung abweicht.<\/p>\n<p>Ab 16:30 Uhr<\/p>\n<p>Performance und Get-Together mit Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk: About Flowers and Choice<\/p>\n<p>Die Performance \u201eAbout Flowers and Choice\u201c m\u00f6chte eine Diskussion \u00fcber das Recht auf Abtreibung erm\u00f6glichen. Durch das Erz\u00e4hlen von Geschichten und das Austauschen von Erfahrungen baut sie Br\u00fccken zwischen den Heiler*innen und Hexen von gestern und den Aktivist*innen von heute. W\u00e4hrend der Performance werden Spenden f\u00fcr den Kauf der Pille danach gesammelt, die an Kollektive gehen, die sie wiederum in L\u00e4nder weiterleiten, in denen der Zugang dazu eingeschr\u00e4nkt ist. Das Projekt ruft zur Solidarit\u00e4t auf und l\u00e4dt zum Handeln ein. Daf\u00fcr schaffen die K\u00fcnstler*innen einen geselligen Raum, in dem Ideen und Aktionen f\u00fcr reproduktive Gerechtigkeit diskutiert werden k\u00f6nnen. Informationen \u00fcber den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch in Mittel- und Osteuropa haben sie hier versammelt: Library of Collective Disobedience <a href=\"http:\/\/www.libraryofcollectivedisobedience.com\">http:\/\/www.libraryofcollectivedisobedience.com<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_12856\" class=\"wp-caption aligncenter\">\n<div id=\"attachment_12856\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12856\" class=\"img-fluid wp-image-12856\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2024\/02\/Maria-Pininska-Beres-Prayer-for-Rain-1977-aus-dem-Archiv-der-Familie-%C2%A9-The-Maria-Pininska-Beres-and-Jerzy-Beres-Foundation_strona-1024x657.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"514\" aria-describedby=\"caption-attachment-12856\" \/><p id=\"caption-attachment-12856\" class=\"wp-caption-text\">Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b \u2013 Prayer for Rain (1977) aus dem Archiv der Familie \u00a9 The Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b and Jerzy Bere\u015b Foundation<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p>Veranstalter: Galerie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Leipzig gef\u00f6rdert durch das Adam-Mickiewicz-Institut und unterst\u00fctzt durch das Polnische Instiut Berlin \u2013 Filiale Leipzig<\/p>\n<p>Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Nationalmuseum in Wroc\u0142aw und dem Kunstmuseum Den Haag, gef\u00f6rdert durch das Adam-Mickiewicz-Institut, kofinanziert durch das Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen, die Stiftung f\u00fcr deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen; diese Ma\u00dfnahme wird mitfanziert auf der Grundlage des vom S\u00e4chsischen Landtag beschlossenen Haushalts<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/gfzk.de\/2024\/dekoerperpolitik-ein-symposium-ueber-feministische-kunst-aus-polen-zur-ausstellung-maria-piniska-bereenbodypolitics-a-symposium-on-feminist-art-from-poland-accompanying-the-exhibition-ma\/\">gfzk.de\/2024\/dekoerperpolitik-ein-symposium-ueber-feministische-kunst-aus-polen-zur-ausstellung-maria-piniska-bereenbodypolitics-a-symposium-on-feminist-art-from-poland-accompanying-the-exhibition-ma<\/a><br \/><strong>Teilnahme:<\/strong>\u00a0kostenfrei, Anmeldung unter\u00a0<a href=\"mailto:welcome@gfzk.de\">welcome@gfzk.de<\/a>\u00a0mit Betreff \u201eSymposium\u201c<br \/><strong>Ort:<\/strong>\u00a0Galerie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Karl\u2013Tauchnitz-Str. 9\u201311, 04107 Leipzig<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Ausstellung von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b in der GfZK Leipzig 07.02.2025 \/ 17:00\u201319:00 Uhr08.02.2025 \/ 11:00\u201318:00 Uhr mit Susanne Altmann, Iwona Dorota Bigos, Alexandra Ivanciu &amp; Jolanta Nowaczyk, Agata Jakubowska, Heike Munder, Doroth\u00e9 Orczyk, Outside the Box (Verena Triesethau, Magda Wlostowska &amp; Katharina Zimmerhackl), Karolina Rosiejka-Magierowska, Gabriele St\u00f6tzer &amp; Jaros\u0142aw Suchan Konzeption:\u00a0Sabine Weier\u00a0mit\u00a0Julia Gollan\u00a0&amp;\u00a0Franciska Z\u00f3lyom Anl\u00e4sslich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":78,"featured_media":8366,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[163],"tags":[111,346],"class_list":["post-8365","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-programm-de","tag-ausstellung","tag-vortrag-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>K\u00f6rperpolitik. 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Neben Kolleginnen wie\u00a0Natalia LL\u00a0oder\u00a0Ewa Partum\u00a0gilt Pini\u0144ska-Bere\u015b als Pionierin der feministischen Kunst in Polen. Sie positionierte sich gegen die strukturelle Gewalt von Staat und Kirche und befragte aus dieser Perspektive heraus auch den Kunstbetrieb kritisch. Das Symposium begleitet die Ausstellung, die bis zum 23. Februar 2025 in der GfZK zu sehen ist.\\n[caption id=\\\"attachment_12855\\\" align=\\\"aligncenter\\\" width=\\\"800\\\"] Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b \u2013 Landscape Annexation (1980) aus dem Archiv der Familie \u00a9 The Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b and Jerzy Bere\u015b Foundation[\/caption]\\n\u00a0\\nProgramm:\\n7. Februar\\n17 UhrBegr\u00fc\u00dfung\\n17:15 UhrImpuls Iwona Dorota Bigos: Zur Situation von K\u00fcnstlerinnen und feministischer Kunst in der Volksrepublik Polen\\nIwona Dorota Bigos ist Kunsthistorikerin und leitet das Museum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, das Teil des Nationalmuseums in Wroc\u0142aw ist. Dort war die Ausstellung Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b\u00a0zu sehen, bevor sie nach Leipzig kam. In ihrem Impuls gibt sie anhand ausgew\u00e4hlter Beispiele Einblicke in die Situation von K\u00fcnstler*innen in der Volksrepublik Polen vor der politischen Wende 1989.\\n17:45 Uhr\\nSusanne Altmann und Gabriele St\u00f6tzer: \u2026 hab ich euch nicht blendend am\u00fcsiert? Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber feministische Kunst und die Arbeit als K\u00fcnstlerin in der DDR\\nGabriele St\u00f6tzer z\u00e4hlt zu den wichtigsten deutschen K\u00fcnstlerinnen im Feld der feministischen Kunst. Ihre Performances, Super-8-Filme und Fotografien, insbesondere die in den 1980er Jahren und zum Teil mit der K\u00fcnstlerinnengruppe Erfurt in der DDR entstandenen, wurden in den vergangenen Jahren in vielen Ausstellungen gezeigt und in Publikationen kontextualisiert. Ihre k\u00fcnstlerische Arbeit war stark von ihrer Erfahrung als Frau und politisch Verfolgte in einem repressiven, patriarchalen System gepr\u00e4gt. Susanne Altmann arbeitet als Wissenschaftlerin und Kuratorin. Die k\u00fcnstlerische Produktion von Frauen in der ehemaligen DDR erforscht sie innerhalb eines osteurop\u00e4ischen Bezugsrahmens. Damit unterl\u00e4uft sie die noch immer g\u00e4ngige Praxis, Positionen vor dem Hintergrund der westlichen Kunstgeschichte zu betrachten.\\nIn Anschluss an das Gespr\u00e4ch werden die Super-8-Film signale (1989, 28`34``) und \u2026 hab ich euch nicht blendend am\u00fcsiert? (1989, 6`) gezeigt\\n\u00a0\\n8. Februar\\n11 Uhr Begr\u00fc\u00dfung\\n11:20 UhrVortrag Agata Jakubowska: Die Ausstellungen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b in den Jahren 1970 und 1980 im Kontext des Diskurses \u00fcber die Kunst von Frauen im sozialistischen Polen\\nIn diesem Vortrag spricht die Kunsthistorikerin Agata Jakubowska \u00fcber zwei Ausstellungen: eine Einzelausstellung von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b im Jahr 1970 und das Women's Art Festival, an dem sie 1980 teilnahm. Jakubowska vollzieht nach, wie sich das Werk und die Position der K\u00fcnstlerin in diesem Jahrzehnt ver\u00e4ndert haben und wie sich der Diskurs \u00fcber Frauen und feministische Kunst in Polen im selben Zeitraum entwickelte.\\n11:50 UhrVortrag Doroth\u00e9 Orczyk: Performance als weiblicher Widerstand. Zur Bedeutung von Performance im Werk von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b\\nF\u00fcr ihre Promotion \u00fcber Performance-Kunst als Widerstand untersucht\u00a0Doroth\u00e9 Orczyk die k\u00fcnstlerische Praxis von vier polnischen Performance-K\u00fcnstlerinnen, deren Arbeit sich mit der Situation von Frauen besch\u00e4ftigte: Natalia LL (1937-2022), Zofia Kulik (1947), Ewa Partum (1945) und Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b (1931-1999). In diesem Vortrag gibt die Kunstwissenschaftlerin Doroth\u00e9 Orczyk Einblicke in ihre aktuelle Forschung mit einem Schwerpunkt auf dem Schaffen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b.\\n12:20 UhrDialogischer Rundgang in der Ausstellung Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b mit Heike Munder und Jaros\u0142aw Suchan\\nHeike Munder und Jaros\u0142aw Suchan haben die aktuell in der GfZK zu sehende Einzelausstellung mit wichtigen Skulpturen, Objekten und Performance-Dokumentationen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b kuratiert. In diesem Rundgang besprechen sie anhand der Kunstwerke zuvor in den Vortr\u00e4gen und anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chen aufgekommene\u00a0 Thesen und Fragen.\\n13:30 UhrGemeinsames Mittagessen im GfZK Caf\u00e9\\n14:30 UhrGespr\u00e4ch &amp; Lesung mit Magda Wlostowska sowie Verena Triesethau und Katharina Zimmerhackl von outside the box: Queere und feministische K\u00e4mpfe in Polen\\noutside the box \u2013 Zeitschrift f\u00fcr feministische Gesellschaftskritik ist eine Ende 2008 in Leipzig gegr\u00fcndetes Zeitschriftenkollektiv, in deren bisher erschienenen acht Ausgaben sich Kunst, Theorie und Praxis vereinen. Zuletzt erschien 2023 Ausgabe #8 zum Thema \u201eK\u00e4mpfe\\\". Gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Magda Wlostowska gehen die Redakteurinnen Katharina Zimmerhackl und Verena Triesethau queeren und feministischen K\u00e4mpfen in Polen nach. Dabei geben sie unter anderem Einblicke in die Geschichte reproduktiver Rechte, feministischer K\u00e4mpfe und der queeren Bewegung und diskutieren die aktuelle Lage in Polen. Aus dieser Perspektive schauen sie auch auf die zunehmend regressiven Tendenzen weltweit und die dadurch wieder notwendig werdenden K\u00e4mpfe rund um sexuelle Selbstbestimmung. Dazu lesen und diskutieren sie Beitr\u00e4ge aus den letzten Ausgaben.\\n15:45 UhrVortrag Karolina Rosiejka: Visueller Widerstand. Die \u00e4sthetische Landschaft der \u201eschwarzen Proteste\u201c und des Frauen*streiks in Polen\\nIn dieser Pr\u00e4sentation gibt Karolina Rosiejka Einblicke in die im Zusammenhang mit der Protestbewegung Czarny Protest [schwarzer Protest] und dem Strajk Kobiet [Frauen*streik] entstandene visuelle Kultur. Die Proteste begannen 2016 als Reaktion auf eine drohende Versch\u00e4rfung des Abtreibungsrechts in Polen. Im Fokus von Rosiejkas Analyse stehen k\u00fcnstlerische Arbeiten, Artefakte und visuelle Praktiken, die sich im aktivistischen Feld entwickelt haben. Gemeinsam ist allen die Kritik an der Situation polnischer Frauen vor dem Hintergrund einer zunehmend restriktiven Abtreibungspolitik. Um dieser Realit\u00e4t etwas entgegenzusetzen, formulieren sie M\u00f6glichkeiten des Widerstands und entwerfen eine alternative Zukunft, die von der vorherrschenden soziopolitischen Ordnung abweicht.\\nAb 16:30 Uhr\\nPerformance und Get-Together mit Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk: About Flowers and Choice\\nDie Performance \u201eAbout Flowers and Choice\u201c m\u00f6chte eine Diskussion \u00fcber das Recht auf Abtreibung erm\u00f6glichen. Durch das Erz\u00e4hlen von Geschichten und das Austauschen von Erfahrungen baut sie Br\u00fccken zwischen den Heiler*innen und Hexen von gestern und den Aktivist*innen von heute. W\u00e4hrend der Performance werden Spenden f\u00fcr den Kauf der Pille danach gesammelt, die an Kollektive gehen, die sie wiederum in L\u00e4nder weiterleiten, in denen der Zugang dazu eingeschr\u00e4nkt ist. Das Projekt ruft zur Solidarit\u00e4t auf und l\u00e4dt zum Handeln ein. Daf\u00fcr schaffen die K\u00fcnstler*innen einen geselligen Raum, in dem Ideen und Aktionen f\u00fcr reproduktive Gerechtigkeit diskutiert werden k\u00f6nnen. Informationen \u00fcber den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch in Mittel- und Osteuropa haben sie hier versammelt: Library of Collective Disobedience http:\/\/www.libraryofcollectivedisobedience.com.\\n[caption id=\\\"attachment_12856\\\" align=\\\"aligncenter\\\" width=\\\"800\\\"] Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b \u2013 Prayer for Rain (1977) aus dem Archiv der Familie \u00a9 The Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b and Jerzy Bere\u015b Foundation[\/caption]\\nVeranstalter: Galerie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Leipzig gef\u00f6rdert durch das Adam-Mickiewicz-Institut und unterst\u00fctzt durch das Polnische Instiut Berlin \u2013 Filiale Leipzig\\nDie Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Nationalmuseum in Wroc\u0142aw und dem Kunstmuseum Den Haag, gef\u00f6rdert durch das Adam-Mickiewicz-Institut, kofinanziert durch das Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen, die Stiftung f\u00fcr deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen; diese Ma\u00dfnahme wird mitfanziert auf der Grundlage des vom S\u00e4chsischen Landtag beschlossenen Haushalts\\nInfo:\u00a0gfzk.de\/2024\/dekoerperpolitik-ein-symposium-ueber-feministische-kunst-aus-polen-zur-ausstellung-maria-piniska-bereenbodypolitics-a-symposium-on-feminist-art-from-poland-accompanying-the-exhibition-maTeilnahme:\u00a0kostenfrei, Anmeldung unter\u00a0welcome@gfzk.de\u00a0mit Betreff \u201eSymposium\u201cOrt:\u00a0Galerie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Karl\u2013Tauchnitz-Str. 9\u201311, 04107 Leipzig\\n\u00a0\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/30\/korperpolitik-ein-symposium-uber-feministische-kunst-aus-polen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/Zrzut-ekranu-2025-01-30-140433.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/Zrzut-ekranu-2025-01-30-140433.png\",\"width\":1138,\"height\":746},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/30\/korperpolitik-ein-symposium-uber-feministische-kunst-aus-polen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"K\u00f6rperpolitik. 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Dabei steht ihre Geschichte im 20. Jahrhundert im Fokus und Aspekte wie die Bedeutung von Performance, der Einfluss der politischen Realit\u00e4t in der Volksrepublik Polen auf das k\u00fcnstlerische Arbeiten sowie Parallelen zur Situation von K\u00fcnstlerinnen in der DDR. Dar\u00fcber hinaus gibt das Symposium Einblicke in die Geschichte reproduktiver Rechte, feministische K\u00e4mpfe und die queere Bewegung in Polen heute sowie die damit assoziierte visuelle Kultur.\nDie GfZK pr\u00e4sentiert die erste umfassende Einzelausstellung von\u00a0Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b\u00a0(1931\u20131999) in Deutschland. Zu ihrem Werk z\u00e4hlen Skulpturen, Objekte, Installationen und Performances. Im Zentrum ihrer poetisch-politischen Kunst steht die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit und den damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Neben Kolleginnen wie\u00a0Natalia LL\u00a0oder\u00a0Ewa Partum\u00a0gilt Pini\u0144ska-Bere\u015b als Pionierin der feministischen Kunst in Polen. 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In ihrem Impuls gibt sie anhand ausgew\u00e4hlter Beispiele Einblicke in die Situation von K\u00fcnstler*innen in der Volksrepublik Polen vor der politischen Wende 1989.\n17:45 Uhr\nSusanne Altmann und Gabriele St\u00f6tzer: \u2026 hab ich euch nicht blendend am\u00fcsiert? Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber feministische Kunst und die Arbeit als K\u00fcnstlerin in der DDR\nGabriele St\u00f6tzer z\u00e4hlt zu den wichtigsten deutschen K\u00fcnstlerinnen im Feld der feministischen Kunst. Ihre Performances, Super-8-Filme und Fotografien, insbesondere die in den 1980er Jahren und zum Teil mit der K\u00fcnstlerinnengruppe Erfurt in der DDR entstandenen, wurden in den vergangenen Jahren in vielen Ausstellungen gezeigt und in Publikationen kontextualisiert. Ihre k\u00fcnstlerische Arbeit war stark von ihrer Erfahrung als Frau und politisch Verfolgte in einem repressiven, patriarchalen System gepr\u00e4gt. Susanne Altmann arbeitet als Wissenschaftlerin und Kuratorin. Die k\u00fcnstlerische Produktion von Frauen in der ehemaligen DDR erforscht sie innerhalb eines osteurop\u00e4ischen Bezugsrahmens. Damit unterl\u00e4uft sie die noch immer g\u00e4ngige Praxis, Positionen vor dem Hintergrund der westlichen Kunstgeschichte zu betrachten.\nIn Anschluss an das Gespr\u00e4ch werden die Super-8-Film signale (1989, 28`34``) und \u2026 hab ich euch nicht blendend am\u00fcsiert? (1989, 6`) gezeigt\n\u00a0\n8. Februar\n11 Uhr Begr\u00fc\u00dfung\n11:20 UhrVortrag Agata Jakubowska: Die Ausstellungen von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b in den Jahren 1970 und 1980 im Kontext des Diskurses \u00fcber die Kunst von Frauen im sozialistischen Polen\nIn diesem Vortrag spricht die Kunsthistorikerin Agata Jakubowska \u00fcber zwei Ausstellungen: eine Einzelausstellung von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b im Jahr 1970 und das Women's Art Festival, an dem sie 1980 teilnahm. Jakubowska vollzieht nach, wie sich das Werk und die Position der K\u00fcnstlerin in diesem Jahrzehnt ver\u00e4ndert haben und wie sich der Diskurs \u00fcber Frauen und feministische Kunst in Polen im selben Zeitraum entwickelte.\n11:50 UhrVortrag Doroth\u00e9 Orczyk: Performance als weiblicher Widerstand. Zur Bedeutung von Performance im Werk von Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b\nF\u00fcr ihre Promotion \u00fcber Performance-Kunst als Widerstand untersucht\u00a0Doroth\u00e9 Orczyk die k\u00fcnstlerische Praxis von vier polnischen Performance-K\u00fcnstlerinnen, deren Arbeit sich mit der Situation von Frauen besch\u00e4ftigte: Natalia LL (1937-2022), Zofia Kulik (1947), Ewa Partum (1945) und Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b (1931-1999). 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In diesem Rundgang besprechen sie anhand der Kunstwerke zuvor in den Vortr\u00e4gen und anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chen aufgekommene\u00a0 Thesen und Fragen.\n13:30 UhrGemeinsames Mittagessen im GfZK Caf\u00e9\n14:30 UhrGespr\u00e4ch &amp; Lesung mit Magda Wlostowska sowie Verena Triesethau und Katharina Zimmerhackl von outside the box: Queere und feministische K\u00e4mpfe in Polen\noutside the box \u2013 Zeitschrift f\u00fcr feministische Gesellschaftskritik ist eine Ende 2008 in Leipzig gegr\u00fcndetes Zeitschriftenkollektiv, in deren bisher erschienenen acht Ausgaben sich Kunst, Theorie und Praxis vereinen. Zuletzt erschien 2023 Ausgabe #8 zum Thema \u201eK\u00e4mpfe\". Gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Magda Wlostowska gehen die Redakteurinnen Katharina Zimmerhackl und Verena Triesethau queeren und feministischen K\u00e4mpfen in Polen nach. Dabei geben sie unter anderem Einblicke in die Geschichte reproduktiver Rechte, feministischer K\u00e4mpfe und der queeren Bewegung und diskutieren die aktuelle Lage in Polen. Aus dieser Perspektive schauen sie auch auf die zunehmend regressiven Tendenzen weltweit und die dadurch wieder notwendig werdenden K\u00e4mpfe rund um sexuelle Selbstbestimmung. Dazu lesen und diskutieren sie Beitr\u00e4ge aus den letzten Ausgaben.\n15:45 UhrVortrag Karolina Rosiejka: Visueller Widerstand. Die \u00e4sthetische Landschaft der \u201eschwarzen Proteste\u201c und des Frauen*streiks in Polen\nIn dieser Pr\u00e4sentation gibt Karolina Rosiejka Einblicke in die im Zusammenhang mit der Protestbewegung Czarny Protest [schwarzer Protest] und dem Strajk Kobiet [Frauen*streik] entstandene visuelle Kultur. Die Proteste begannen 2016 als Reaktion auf eine drohende Versch\u00e4rfung des Abtreibungsrechts in Polen. Im Fokus von Rosiejkas Analyse stehen k\u00fcnstlerische Arbeiten, Artefakte und visuelle Praktiken, die sich im aktivistischen Feld entwickelt haben. Gemeinsam ist allen die Kritik an der Situation polnischer Frauen vor dem Hintergrund einer zunehmend restriktiven Abtreibungspolitik. Um dieser Realit\u00e4t etwas entgegenzusetzen, formulieren sie M\u00f6glichkeiten des Widerstands und entwerfen eine alternative Zukunft, die von der vorherrschenden soziopolitischen Ordnung abweicht.\nAb 16:30 Uhr\nPerformance und Get-Together mit Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk: About Flowers and Choice\nDie Performance \u201eAbout Flowers and Choice\u201c m\u00f6chte eine Diskussion \u00fcber das Recht auf Abtreibung erm\u00f6glichen. Durch das Erz\u00e4hlen von Geschichten und das Austauschen von Erfahrungen baut sie Br\u00fccken zwischen den Heiler*innen und Hexen von gestern und den Aktivist*innen von heute. W\u00e4hrend der Performance werden Spenden f\u00fcr den Kauf der Pille danach gesammelt, die an Kollektive gehen, die sie wiederum in L\u00e4nder weiterleiten, in denen der Zugang dazu eingeschr\u00e4nkt ist. Das Projekt ruft zur Solidarit\u00e4t auf und l\u00e4dt zum Handeln ein. Daf\u00fcr schaffen die K\u00fcnstler*innen einen geselligen Raum, in dem Ideen und Aktionen f\u00fcr reproduktive Gerechtigkeit diskutiert werden k\u00f6nnen. Informationen \u00fcber den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch in Mittel- und Osteuropa haben sie hier versammelt: Library of Collective Disobedience http:\/\/www.libraryofcollectivedisobedience.com.\n[caption id=\"attachment_12856\" align=\"aligncenter\" width=\"800\"] Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b \u2013 Prayer for Rain (1977) aus dem Archiv der Familie \u00a9 The Maria Pini\u0144ska-Bere\u015b and Jerzy Bere\u015b Foundation[\/caption]\nVeranstalter: Galerie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Leipzig gef\u00f6rdert durch das Adam-Mickiewicz-Institut und unterst\u00fctzt durch das Polnische Instiut Berlin \u2013 Filiale Leipzig\nDie Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Nationalmuseum in Wroc\u0142aw und dem Kunstmuseum Den Haag, gef\u00f6rdert durch das Adam-Mickiewicz-Institut, kofinanziert durch das Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen, die Stiftung f\u00fcr deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen; diese Ma\u00dfnahme wird mitfanziert auf der Grundlage des vom S\u00e4chsischen Landtag beschlossenen Haushalts\nInfo:\u00a0gfzk.de\/2024\/dekoerperpolitik-ein-symposium-ueber-feministische-kunst-aus-polen-zur-ausstellung-maria-piniska-bereenbodypolitics-a-symposium-on-feminist-art-from-poland-accompanying-the-exhibition-maTeilnahme:\u00a0kostenfrei, Anmeldung unter\u00a0welcome@gfzk.de\u00a0mit Betreff \u201eSymposium\u201cOrt:\u00a0Galerie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Karl\u2013Tauchnitz-Str. 9\u201311, 04107 Leipzig\n\u00a0"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/30\/korperpolitik-ein-symposium-uber-feministische-kunst-aus-polen\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/Zrzut-ekranu-2025-01-30-140433.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/Zrzut-ekranu-2025-01-30-140433.png","width":1138,"height":746},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/01\/30\/korperpolitik-ein-symposium-uber-feministische-kunst-aus-polen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"K\u00f6rperpolitik. 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