{"id":9217,"date":"2025-04-25T12:37:37","date_gmt":"2025-04-25T10:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?p=9217"},"modified":"2025-07-29T14:05:09","modified_gmt":"2025-07-29T12:05:09","slug":"aneta-grzeszykowska-privacy-settings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/04\/25\/aneta-grzeszykowska-privacy-settings\/","title":{"rendered":"ANETA GRZESZYKOWSKA: Privacy Settings"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div>kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher<\/div>\n\n\n\n<div><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">KVOST pr\u00e4sentiert\u00a0<\/span><i>Privacy Settings<\/i>, die erste Einzelausstellung der polnischen K\u00fcnstlerin Aneta Grzeszykowska in Berlin. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Art Collection Telekom, der Kunstsammlung der Deutschen Telekom, die seit 15 Jahren eine Sammlung von Kunst aus Zentral-, Ost- und S\u00fcdosteuropa aufbaut.<br \/><br \/><\/div>\n<div>Ausgangspunkt der Werke von Aneta Grzeszykowska ist die Konstruktion, Wandelbarkeit und Fraglichkeit der eigenen \u201aIdentit\u00e4t\u2018. Sie spielt mit An- und Abwesenheit, Fragmentierung, Oberfl\u00e4chlichkeit, dem \u00e4u\u00dferen Abbild von sich selbst und der inneren Wahrnehmung des eigenen Selbst, das sich best\u00e4ndig wandelt.<br \/><br \/><\/div>\n<div><i>Privacy Settings<\/i>\u00a0verhandelt die Wechselwirkungen zwischen Intimit\u00e4t und \u00d6ffentlichkeit, Original und Kopie, Selbst- und Fremdbild. Die Ausstellung l\u00e4dt dazu ein, \u00fcber unsere eigenen \u201aPrivatsph\u00e4re-Einstellungen\u2018 in der medialen Realit\u00e4t nachzudenken.\u00a0Sie bietet einen Einblick in verschiedene Werkgruppen von den 2000er Jahren bis heute, die sich an der Schnittstelle von Fotografie, Film, Skulptur und Performance bewegen und Fragen der Identit\u00e4t, der Sichtbarkeit und der Konstruktion des Selbst aufwerfen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das Verh\u00e4ltnis zwischen K\u00f6rper, Oberfl\u00e4che, Haut und Maske, zwischen dem nat\u00fcrlichen und dem k\u00fcnstlichen Bild des Selbst beleuchten die\u00a0<i>Beauty Masks<\/i>\u00a0von 2017, in denen sich die K\u00fcnstlerin in absurden, handels\u00fcblichen Sch\u00f6nheitsmasken inszeniert. Sie thematisiert damit Rituale und Vorstellung von Sch\u00f6nheit und Selbstdarstellung, wie sie sich in den sozialen Medien als massenwirksame Normen etabliert haben. \u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>In neueren Werkgruppen arbeitet Grzeszykowska, wie schon in der Serie\u00a0<i>Mama<\/i>\u00a0von 2018, mit H\u00e4uten. Schweinehaut und Leder werden zusammengen\u00e4ht und zur Darstellung des K\u00f6rpers, zu Masken, Gesichtern und Tierfiguren. Irritierende Assoziationen an einen verwundeten, geschundenen und vernarbten K\u00f6rper werden provoziert. Mary Shelley gab der Kreatur, die in ihrem Roman \u201aFrankenstein\u2018 geschaffen wurde, keinen Namen. Sie sprach von \u201aKreatur, Unhold, Wesen, D\u00e4mon oder Monster\u2018. Ein von Menschen gemachtes Wesen, einem Golem \u00e4hnlich so sind diese Arbeiten von Grzeszykowksa und zitieren zugleich die erotisch fetischhafte Aufladung von Masken, Leder als einer zweiten Haut und H\u00fclle des K\u00f6rpers.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><i>Negative Book<\/i>\u00a0von 2012\u20132013 spielt mit dem Konzept der Umkehrung von \u201aBlack and White\u2018. Fotografische Negative sind als endg\u00fcltige Bilder pr\u00e4sentiert. Die K\u00fcnstlerin hat ihr Gesicht, ihre Haut und auch die ihrer Tochter schwarz geschminkt und in einer Echtzeitperformance den Alltag w\u00e4hrend einer Residency in Los Angeles fotografisch dokumentiert. Die Tochter ist auch Gegenstand der skulpturalen Serie\u00a0<i>Franciszka<\/i>. Es handelt sich um wei\u00dfe Puppen aus Filz, in denen die K\u00fcnstlerin den K\u00f6rper ihrer Tochter in der Zukunft darstellt. In\u00a0<i>Album<\/i> (2022) nutzt die K\u00fcnstlerin ihr Familienarchiv und entfernt die Tochter mit Photoshop aus den einzelnen Fotografien.<br \/><br \/><\/div>\n<div>Die Serie\u00a0<i>Iranian Stills<\/i>\u00a0entstand 2015 w\u00e4hrend ihres Aufenthalts im Iran. Sie dokumentiert die Fremdheit der dort f\u00fcr Touristinnen vorgeschriebenen Kleidung und vermittelt zugleich den Glamour der sp\u00e4ten 1950er Jahre und die Aura einer Grace Kelly. Vergleichbares vermitteln die Selbstinszenierungen der K\u00fcnstlerin in den\u00a0<i>Untitled Film Stills<\/i> von 2006, die eine Aneignung und Dekonstruktion filmischer Ikonografie sind. Grzeszykowska inszenierte sich selbst in den Motiven der gleichnamigen Serie von Cindy Sherman von 1977\u20131980.<br \/><br \/><\/div>\n<div>Aneta Grzeszykowska, 1974 in Warschau geboren, studierte Grafik an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in Warschau. Ihre Werke sind in Sammlungen wie Guggenheim Museum in New York, Walker Art Museum in Minneapolis, San Francisco Museum of Modern Art, Centre Pompidou in Paris, Fotomuseum in Winterthur und Museum Folkwang in Essen vertreten. 2022 nahm sie an der 59. Venedig Biennale teil.<br \/><br \/><\/div>\n<div><b>KVOST Artist Talk<\/b><\/div>\n<div>Aneta Grzeszykowska und Rainald Schumacher am\u00a0<b>3.05.2025<\/b>\u00a0um 16 Uhr<br \/><br \/><\/div>\n<div>Abbildung:\u00a0Aneta Grzeszykowska \/ Ausstellungsansicht KVOST \/ Foto: Valentin Wedde \/ Courtesy: Aneta Grzeszykowska, Raster Gallery, Warsaw, Art Collection Telekom und KVOST, Berlin<br \/><br \/><\/div>\n<div><b>Ausstellungsdaten<\/b><\/div>\n<div>K\u00fcnstlerin: Aneta Grzeszykowska<\/div>\n<div>Titel: Privacy Settings<\/div>\n<div>Kuratiert: von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher<\/div>\n<div>Er\u00f6ffnung: 30.04.2025 von 19 bis 21 Uhr<\/div>\n<div>Ausstellungszeitraum: 01.05. \u2013 19.07.2025<\/div>\n<div>\u00d6ffnungszeiten: Mi &#8211; Sa . 14 &#8211; 18 Uhr<\/div>\n<div>Ort: KVOST . Leipziger Strasse 47 \/ Eingang Jerusalemer Strasse . 10117 Berlin<\/div>\n<div>Kontakt Presse: Telefon +49.177.44 22 055 . post@kvost.de<br \/><br \/><\/div>\n<div>KVOST<\/div>\n<div>Kunstverein Ost e.V.<\/div>\n<div>Leipziger Strasse 47 \/<\/div>\n<div>Eingang Jerusalemer Strasse<\/div>\n<div>10117 Berlin<br \/><br \/><\/div>\n<div>post@kvost.de<\/div>\n<div><a id=\"LPlnk873166\" title=\"https:\/\/kvost.de\/\" href=\"https:\/\/kvost.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-auth=\"NotApplicable\" data-linkindex=\"0\">www.kvost.de<\/a><\/div>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher KVOST pr\u00e4sentiert\u00a0Privacy Settings, die erste Einzelausstellung der polnischen K\u00fcnstlerin Aneta Grzeszykowska in Berlin. 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Ihre Werke sind in Sammlungen wie Guggenheim Museum in New York, Walker Art Museum in Minneapolis, San Francisco Museum of Modern Art, Centre Pompidou in Paris, Fotomuseum in Winterthur und Museum Folkwang in Essen vertreten. 2022 nahm sie an der 59. Venedig Biennale teil.\\nKVOST Artist Talk\\nAneta Grzeszykowska und Rainald Schumacher am\u00a03.05.2025\u00a0um 16 Uhr\\nAbbildung:\u00a0Aneta Grzeszykowska \/ Ausstellungsansicht KVOST \/ Foto: Valentin Wedde \/ Courtesy: Aneta Grzeszykowska, Raster Gallery, Warsaw, Art Collection Telekom und KVOST, Berlin\\nAusstellungsdaten\\nK\u00fcnstlerin: Aneta Grzeszykowska\\nTitel: Privacy Settings\\nKuratiert: von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher\\nEr\u00f6ffnung: 30.04.2025 von 19 bis 21 Uhr\\nAusstellungszeitraum: 01.05. \u2013 19.07.2025\\n\u00d6ffnungszeiten: Mi - Sa . 14 - 18 Uhr\\nOrt: KVOST . 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Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Art Collection Telekom, der Kunstsammlung der Deutschen Telekom, die seit 15 Jahren eine Sammlung von Kunst aus Zentral-, Ost- und S\u00fcdosteuropa aufbaut.\nAusgangspunkt der Werke von Aneta Grzeszykowska ist die Konstruktion, Wandelbarkeit und Fraglichkeit der eigenen \u201aIdentit\u00e4t\u2018. Sie spielt mit An- und Abwesenheit, Fragmentierung, Oberfl\u00e4chlichkeit, dem \u00e4u\u00dferen Abbild von sich selbst und der inneren Wahrnehmung des eigenen Selbst, das sich best\u00e4ndig wandelt.\nPrivacy Settings\u00a0verhandelt die Wechselwirkungen zwischen Intimit\u00e4t und \u00d6ffentlichkeit, Original und Kopie, Selbst- und Fremdbild. Die Ausstellung l\u00e4dt dazu ein, \u00fcber unsere eigenen \u201aPrivatsph\u00e4re-Einstellungen\u2018 in der medialen Realit\u00e4t nachzudenken.\u00a0Sie bietet einen Einblick in verschiedene Werkgruppen von den 2000er Jahren bis heute, die sich an der Schnittstelle von Fotografie, Film, Skulptur und Performance bewegen und Fragen der Identit\u00e4t, der Sichtbarkeit und der Konstruktion des Selbst aufwerfen.\n\u00a0\nDas Verh\u00e4ltnis zwischen K\u00f6rper, Oberfl\u00e4che, Haut und Maske, zwischen dem nat\u00fcrlichen und dem k\u00fcnstlichen Bild des Selbst beleuchten die\u00a0Beauty Masks\u00a0von 2017, in denen sich die K\u00fcnstlerin in absurden, handels\u00fcblichen Sch\u00f6nheitsmasken inszeniert. Sie thematisiert damit Rituale und Vorstellung von Sch\u00f6nheit und Selbstdarstellung, wie sie sich in den sozialen Medien als massenwirksame Normen etabliert haben. \u00a0\n\u00a0\nIn neueren Werkgruppen arbeitet Grzeszykowska, wie schon in der Serie\u00a0Mama\u00a0von 2018, mit H\u00e4uten. Schweinehaut und Leder werden zusammengen\u00e4ht und zur Darstellung des K\u00f6rpers, zu Masken, Gesichtern und Tierfiguren. Irritierende Assoziationen an einen verwundeten, geschundenen und vernarbten K\u00f6rper werden provoziert. Mary Shelley gab der Kreatur, die in ihrem Roman \u201aFrankenstein\u2018 geschaffen wurde, keinen Namen. Sie sprach von \u201aKreatur, Unhold, Wesen, D\u00e4mon oder Monster\u2018. Ein von Menschen gemachtes Wesen, einem Golem \u00e4hnlich so sind diese Arbeiten von Grzeszykowksa und zitieren zugleich die erotisch fetischhafte Aufladung von Masken, Leder als einer zweiten Haut und H\u00fclle des K\u00f6rpers.\n\u00a0\nNegative Book\u00a0von 2012\u20132013 spielt mit dem Konzept der Umkehrung von \u201aBlack and White\u2018. Fotografische Negative sind als endg\u00fcltige Bilder pr\u00e4sentiert. Die K\u00fcnstlerin hat ihr Gesicht, ihre Haut und auch die ihrer Tochter schwarz geschminkt und in einer Echtzeitperformance den Alltag w\u00e4hrend einer Residency in Los Angeles fotografisch dokumentiert. Die Tochter ist auch Gegenstand der skulpturalen Serie\u00a0Franciszka. Es handelt sich um wei\u00dfe Puppen aus Filz, in denen die K\u00fcnstlerin den K\u00f6rper ihrer Tochter in der Zukunft darstellt. In\u00a0Album (2022) nutzt die K\u00fcnstlerin ihr Familienarchiv und entfernt die Tochter mit Photoshop aus den einzelnen Fotografien.\nDie Serie\u00a0Iranian Stills\u00a0entstand 2015 w\u00e4hrend ihres Aufenthalts im Iran. Sie dokumentiert die Fremdheit der dort f\u00fcr Touristinnen vorgeschriebenen Kleidung und vermittelt zugleich den Glamour der sp\u00e4ten 1950er Jahre und die Aura einer Grace Kelly. Vergleichbares vermitteln die Selbstinszenierungen der K\u00fcnstlerin in den\u00a0Untitled Film Stills von 2006, die eine Aneignung und Dekonstruktion filmischer Ikonografie sind. Grzeszykowska inszenierte sich selbst in den Motiven der gleichnamigen Serie von Cindy Sherman von 1977\u20131980.\nAneta Grzeszykowska, 1974 in Warschau geboren, studierte Grafik an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in Warschau. Ihre Werke sind in Sammlungen wie Guggenheim Museum in New York, Walker Art Museum in Minneapolis, San Francisco Museum of Modern Art, Centre Pompidou in Paris, Fotomuseum in Winterthur und Museum Folkwang in Essen vertreten. 2022 nahm sie an der 59. Venedig Biennale teil.\nKVOST Artist Talk\nAneta Grzeszykowska und Rainald Schumacher am\u00a03.05.2025\u00a0um 16 Uhr\nAbbildung:\u00a0Aneta Grzeszykowska \/ Ausstellungsansicht KVOST \/ Foto: Valentin Wedde \/ Courtesy: Aneta Grzeszykowska, Raster Gallery, Warsaw, Art Collection Telekom und KVOST, Berlin\nAusstellungsdaten\nK\u00fcnstlerin: Aneta Grzeszykowska\nTitel: Privacy Settings\nKuratiert: von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher\nEr\u00f6ffnung: 30.04.2025 von 19 bis 21 Uhr\nAusstellungszeitraum: 01.05. \u2013 19.07.2025\n\u00d6ffnungszeiten: Mi - Sa . 14 - 18 Uhr\nOrt: KVOST . Leipziger Strasse 47 \/ Eingang Jerusalemer Strasse . 10117 Berlin\nKontakt Presse: Telefon +49.177.44 22 055 . post@kvost.de\nKVOST\nKunstverein Ost e.V.\nLeipziger Strasse 47 \/\nEingang Jerusalemer Strasse\n10117 Berlin\npost@kvost.de\nwww.kvost.de"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/04\/25\/aneta-grzeszykowska-privacy-settings\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/04\/KVOST_AG_VW.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/04\/KVOST_AG_VW.jpg","width":803,"height":627},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/2025\/04\/25\/aneta-grzeszykowska-privacy-settings\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"ANETA GRZESZYKOWSKA: Privacy Settings"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/","name":"Instytut Polski w Berlinie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9217"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9217\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9220,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9217\/revisions\/9220"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}