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SUMMARY:Eröffnung von Polish Freedom Weekend mit Verleihung von Bene Merito und Konzert FIL ROUGE
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DESCRIPTION:Festivaleröffnung | Verleihung der Ehrenmedaille Bene Merito |
KonzertDonnerstag, 12. November | 19:00 Uhr |  Maxhaus, Schulstr. 11,
Düsseldorf Eintritt frei.Anmeldung: duesseldorf@instytutpolski.pl |
Stichwort: Opening
Die Eröffnung des Festivals widmet sich der deutsch polnischen
Literaturvermittlung und der kulturellen Verständigung zwischen beiden
Ländern. Im Mittelpunkt des Abends steht die feierliche Verleihung der
Ehrenmedaillen Bene Merito an die Übersetzer Bernhard Hartmann und Renate
Schmidgall. Im Namen des polnischen Außenministers Radosław Sikorski
überreicht Gesandter Rafał Damian Sobczak, Direktor des Polnischen
Instituts Düsseldorf, die Auszeichnungen. Damit werden zwei herausragende
Persönlichkeiten geehrt, die sich seit Jahrzehnten für die Vermittlung
polnischer Literatur im deutschsprachigen Raum einsetzen.
Bernhard Hartmann und Renate Schmidgall: Brücken zwischen den Literaturen
Bernhard Hartmann übersetzt seit 2001 literarische und
geisteswissenschaftliche Texte aus dem Polnischen. Zu den von ihm
übertragenen Autoren zählen Tadeusz Różewicz, Julia Hartwig, Adam
Zagajewski, Tomasz Różycki, Hanna Krall und Lidia Amejko. Für seine
Verdienste um die deutsch polnische Literaturvermittlung erhielt er 2013
den Karl Dedecius Preis. Für seine Übersetzung von Karolina Kuszyks Buch
In den Häusern der anderen wurde er 2023 mit dem Sonderpreis des
Riesengebirgspreises für Literatur und 2024 mit dem Georg Dehio Buchpreis
ausgezeichnet.
Renate Schmidgall zählt zu den profiliertesten Übersetzerinnen
zeitgenössischer polnischer Literatur. Seit 1996 überträgt sie Prosa und
Lyrik ins Deutsche, darunter Werke von Wisława Szymborska, Adam
Zagajewski, Paweł Huelle, Stefan Chwin, Andrzej Stasiuk und Hanna Krall.
Zu ihren Auszeichnungen gehören der Karl Dedecius Preis von 2009 und der
Johann Heinrich Voß Preis für Übersetzung von 2017. 2025 wurde sie für
ihr Lebenswerk mit dem Heidelberger Übersetzerpreis Ginkgo Biloba für
Lyrik geehrt.
„Fil Rouge“: Musik als Leitfaden durch die Sinne
Im Anschluss an die Preisverleihung präsentieren Elwira Ślązak und
Jagoda Stanicka das Konzert „Fil Rouge“. Ausgehend von der verbindenden
Kraft von Sprache und Literatur überträgt das musikalische Programm den
Gedanken des kulturellen Austauschs in eine experimentelle Klangwelt.
Vier tibetische Klangschalen bilden den roten Faden der musikalischen
Erzählung. Sie stehen symbolisch für den Fluss des Lebens und regen dazu
an, über Bewegung und Veränderung, Chaos und Stillstand sowie die
bewusste Wahrnehmung nachzudenken. Marimba, Klavier und elektronische
Klänge verschmelzen zu einer pulsierenden Klanglandschaft, die Raum für
persönliche Erinnerungen, Assoziationen und Erfahrungen eröffnet.
Die Künstlerinnen
Elwira Ślązak ist Musikerin, Perkussionistin und Marimbaspielerin mit
mehr als zwanzig Jahren internationaler Bühnenerfahrung. Als Solistin und
Kammermusikerin tritt sie in Polen und weltweit auf. Ihr Repertoire umfasst
symphonische Konzerte, Soloabende, Kammermusik und interdisziplinäre
Projekte. Sie konzertierte auf Festivals in Europa, Asien und Australien
und ist als Jurorin bei internationalen Wettbewerben tätig. Ihre
Ausbildung absolvierte sie an den Königlichen Konservatorien in Brüssel
und Antwerpen.
Jagoda Stanicka, die unter dem Künstlernamen Jagodna auftritt, ist
neoklassische Pianistin und Komponistin. In ihrer Musik verbindet sie
klassische Einflüsse mit impressionistischen und minimalistischen
Elementen sowie ausdrucksstarken Melodien. Sie studierte an
Musikhochschulen in Warschau und Amsterdam und sammelte Bühnenerfahrung in
Konzertsälen in Polen und Europa. Neben eigenen Kompositionen für Theater
und audiovisuelle Projekte arbeitet sie mit Ensembles der alternativen
Musikszene zusammen. Ihre Werke werden regelmäßig von polnischen und
internationalen Radiosendern ausgestrahlt.
Mit der Verbindung von Literatur, kultureller Vermittlung und
experimenteller Musik eröffnet der Festivalabend einen Raum für Begegnung
und neue Perspektiven.Er unterstreicht die Bedeutung der Kunst als Brücke
zwischen Kulturen und als Impuls für einen Dialog über Freiheit und
gemeinsame Erfahrungen.
Das Festival Polish Freedom Weekend steht unter der Schirmherrschaft von
Marta Cienkowska, Ministerin für Kultur und Nationales Erbe der Republik
Polen, Ina Brandes MdL, Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen,
und Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt
Düsseldorf.
Medienpartner: Polnische Presseagentur (PAP).
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