{"id":2574,"date":"2017-10-04T14:43:00","date_gmt":"2017-10-04T12:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=2574"},"modified":"2020-07-02T14:49:35","modified_gmt":"2020-07-02T12:49:35","slug":"heart-of-darkness-joseph-conrad-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2017\/10\/04\/heart-of-darkness-joseph-conrad-festival\/","title":{"rendered":"HEART OF DARKNESS Joseph-Conrad-Festival"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"h3_title\"><strong style=\"font-size: inherit\">04.10.2017 &#8211; 28.11.2017, <\/strong><span style=\"font-size: inherit\">Filmmuseum D\u00fcsseldorf, kino Black Box und Universit\u00e4t Bochum<\/span><\/p>\n<div class=\"edytor programm\">HEART OF DARKNESS<br \/>Joseph-Conrad-Festival anl\u00e4sslich des 160. Geburtstages des Schriftstellers<br \/>September \u2013 November 2017<br \/><br \/>Was haben King Kong und \u201eApocalypse Now\u201c, Andrzej Wajda und \u201eAlien\u201c gemeinsam? Was verbindet Stephen King mit Bob Dylan und Iron Maiden mit Alfred Hitchcock? Die Antwort auf diese Fragen lautet: Joseph Conrad.<br \/><br \/>Joseph Conrad, eigentlich J\u00f3zef Teodor Na\u0142\u0119cz Konrad Korzeniowski, w\u00e4re in diesem Jahr 160 Jahre alt geworden. Der Autor von \u201eLord Jim\u201c, \u201eNostromo\u201c und \u201eHerz der Finsternis\u201c war der polnischste unter den englischen und der englischste unter den polnischen Schriftstellern. Seine Werke haben bis heute nichts an Aktualit\u00e4t verloren und dienen immer wieder als Inspiration f\u00fcr Filmemacher, Schriftsteller, Musiker und K\u00fcnstler.<br \/>Anl\u00e4sslich des Joseph-Conrad-Jahres 2017 widmet das Polnische Institut D\u00fcsseldorf dem Schriftsteller und seinem Werk eine Reihe von Veranstaltungen. Diese zeigen eine Conrad-Rezeption, in der sich immer wieder Popkultur und existenzielle Fragen vermischen.<br \/><br \/>Auf dem Programm stehen eine Ausstellung, Filmreihe, Lesung und Konferenz.<br \/><br \/>Heart of Darkness beim Festival hier! Lesung<br \/>Joseph-Conrad-Abend mit Schauspieler Kai Schumann. Moderation: Dr. Mario B\u00fchrmann<br \/>SA 23.09. 19:30, Altes Lehrerhaus L\u00fcnern<br \/>L\u00fcnerner Schulstr. 9, 59427 Unna<br \/><br \/><strong>Der Passagier der Nostromo<\/strong>\u00a0Ausstellung<br \/>MI 4.10. 20:00 Er\u00f6ffnung<br \/>Dauer der Ausstellung: 4.10 \u2013 14.11.2017<br \/>Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Schulstr. 4, 40213 D\u00fcsseldorf<br \/><br \/>Heart of Darkness Filmreihe<br \/>MI 4.10. 20:00 | SO 15.10. 15:00<br \/><strong>The Shadow Line von Andrzej Wajda<\/strong><br \/>Begr\u00fc\u00dfung: Lidia Helena Jansen und Monika Werner.<br \/><br \/>SA 14.10. 20:00 | SO 22.10. 18:00<br \/><strong>Apocalypse Now von Francis Ford Coppola<\/strong><br \/><br \/>MI 11.10. 20:00<br \/><strong>The Duellists von Ridley Scott<\/strong><br \/><br \/>MI 18.10. 20:00 | SO 22.10. 16:00<br \/><strong>Aguirre, der Zorn Gottes von Werner Herzog<\/strong><br \/>Einf\u00fchrung: Dr. Mario B\u00fchrmann<br \/><br \/>FR 6.10. 20:00 | SO 15.10. 17:30<br \/><strong>Sabotage von Alfred Hitchcock<\/strong><br \/><br \/>Black Box Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Schulstr. 4, 40213 D\u00fcsseldorf<br \/><br \/><strong>Joseph Conrad under Eastern Eyes<\/strong>\u00a0Konferenz<br \/>DI 28.11. 15:00 \u2013 18:00<br \/>Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Veranstaltungszentrum Beckmannshof, Seminarraum Shanghai<br \/><br \/>Ber\u00fchmte Regisseure wie Ridley Scott (Alien), Andrzej Wajda (The Shadow Line) oder Francis Ford Coppola (Apocalypse Now) adaptierten Conrads Werke. Literaturnobelpreistr\u00e4ger, darunter Gabriel Garcia Marquez und V.S. Naipaul lie\u00dfen sich ebenso von Conrad inspirieren wie Bestsellerautoren, u.a. Stephen King. Seine literarischen Texte wurden in die Sprache der Musik, der Oper und des Comics \u00fcbersetzt. Letzteres motivierte Krzysztof Ostrowski, den polnischen Grafiker und Comicautor, dazu, Joseph Conrads au\u00dfergew\u00f6hnliches Leben und seinen Einfluss auf die Kultur unserer Zeit in Comic-Sprache und damit insbesondere f\u00fcr ein junges Publikum zu erz\u00e4hlen. Die Ausstellung \u201eDer Passagier der Nostromo\u201c pr\u00e4sentiert gewisserma\u00dfen einen \u201eConrad f\u00fcr Anf\u00e4nger\u201c, zeigt die wichtigsten Fakten aus seinem Leben und Schaffen und seine starke Pr\u00e4senz in der Kultur und Kunst.<br \/>Den Anfang bildet eine Reihe von Einstellungen zu den wichtigsten Fakten aus Conrads Leben und Schaffen. Von Berdytschew, seinem Geburtsort in der heutigen Ukraine gelangen wir \u00fcber Warschau nach Marseille und sp\u00e4ter nach London, wo Conrad zun\u00e4chst das Leben eines Seemanns und sp\u00e4ter das eines Schriftstellers w\u00e4hlt. Wir segeln mit ihm auf unterschiedlichen Schiffen, wir lernen sein Leben und seine Laufbahn kennen. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich Conrads Anwesenheit in der Popkultur \u2013 von der Verfilmung des Romans \u201eSieg\u201c (1919) bis zum Film \u201eKong: Skull Island\u201c (2017). Ostrowski verfolgt Conrads Einfluss in Oper, Kino, Musik und Computerspielen.<br \/><br \/>Krzysztof Ostrowski ist Grafiker, Comicautor, Regisseur und S\u00e4nger &#8211; Frontmann der Rockband Cool Kids of Death. Er ver\u00f6ffentlichte u.a. die Comics \u201ePlastelina\u201c (Plastellin) und \u2013 gemeinsam mit Denis Wojda \u2013 \u201eNadzwyczajni. Pantofel panny Hofmokl\u201c (Die Au\u00dfergew\u00f6hnlichen. Der Pantoffel des Fr\u00e4ulein Hofmokl), illustrierte die Erstausgabe von Dorota Mas\u0142owskas Deb\u00fctroman \u201eSchneewei\u00df und Russenrot\u201c. Ostrowski lehrt an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in \u0141\u00f3d\u017a.<br \/><br \/>Die Ausstellung entstand im Auftrag des Buchinstituts (Instytut Ksi\u0105\u017cki), eine dem polnischen Minister f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe unterstehende Kulturinstitution, die das Lesen im Inland und die Verbreitung polnischer Literatur im Ausland f\u00f6rdern soll.<br \/>Ort: Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf<br \/><br \/>JOSEPH CONRAD UNDER EASTERN EYES Konferenz in englischer Sprache<br \/><br \/>Joseph Conrads Ruhm gr\u00fcndet sich auf Romane, die sich durch eine modernistische Erz\u00e4hltechnik auszeichnen und die problematischen Seiten des britischen See-Imperiums darstellen. Weniger bekannt ist, dass er polnischer Adliger war und seine Berufung zum englischsprachigen Schriftsteller erst sp\u00e4t und auf Umwegen fand.<br \/>Die Vortragsveranstaltung widmet sich den osteurop\u00e4ischen Kontexten von Conrads Werk und versammelt daf\u00fcr Beitr\u00e4ge von Philologen aus Deutschland und Polen. Es wird sowohl um Conrads Auseinandersetzung mit Russland gehen als auch um seine tiefen Verbindungen mit der polnischen (Volks-) Kultur.<br \/>Gastgeber: Prof. Dr. Mirja Lecke, Prof. Dr. Burkhard Niederhoff (Slavistik bzw. Anglistik, RUB)<br \/>Teilnehmer: Prof. Dr. Christiane Maria Binder (Anglistik, TU Dortmund), Prof. Dr. Wies\u0142aw Krajka (Anglistik, Universit\u00e4t Lublin), Prof. Dr. Anna Brzozowska-Krajka (Polonistik, Universit\u00e4t Lublin)<br \/>Ort: Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Veranstaltungszentrum Beckmannshof, Seminarraum Shanghai<br \/>http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/universaal\/raumuebersicht\/beckmannshof.html.de<br \/><br \/><br \/><strong>Joseph Conrad,<\/strong>\u00a0eigentlich\u00a0<strong>J\u00f3zef Teodor Konrad Korzeniowski<\/strong>, wurde am 3. Dezember 1857 als Sohn polnischer Landedelleute in Berdytschiw (heute Ukraine) geboren. Er starb am 3. August 1924 in Bishopsbourne\/ Kent in Gro\u00dfbritannien. Nach dem Tod der Eltern wohnte er bei seinem Onkel in Krakau und besuchte dort ein Gymnasium. Als Siebzehnj\u00e4hriger ging er nach Marseille, um Seemann zu werden und bereiste die Welt als Schiffskapit\u00e4n. Conrads Erlebnisse zur See, insbesondere im Kongo und auf den Malaiischen Inseln, bilden den Hintergrund seines Werkes. Bereits 1895 ver\u00f6ffentlichte er auf Englisch seinen ersten Roman \u201eAlmayers Wahn\u201c (Almayer\u2019s Folly). 1886 erhielt er im Alter von 30 Jahren die britische Staatsb\u00fcrgerschaft. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden gab er sein Seemannsleben auf und lie\u00df sich in Gro\u00dfbritannien als Schriftsteller nieder. Lange Zeit war er auf G\u00f6nner angewiesen. Erst 1914 hatte er seinen literarischen Durchbruch mit \u201eSpiel des Zufalls\u201c (Chance).<br \/>Mit seinen Kurzgeschichten, Erz\u00e4hlungen und Romanen gilt er als Wegbereiter der literarischen Moderne in England, obwohl er die englische Sprache erst als Erwachsener erlernte, und Meister der Motiven des Meeres in der Literatur. Zu seinen ber\u00fchmtesten Texten geh\u00f6ren u.a. \u201eLord Jim\u201c (1900) und \u201eDas Herz der Finsternis\u201c (Heart of Darkness, 1902). All seine Werke lassen sich als europ\u00e4ische Literatur lesen, da der Schriftsteller als Mensch nicht nur einer, sondern dreier Kulturkreisen gilt: der polnischen, franz\u00f6sischen und britischen. Er ist Sohn polnischer Patrioten, der den romantischen Dichter Juliusz S\u0142owacki sehr sch\u00e4tzte, aber auch ein Europ\u00e4er, der die Handlung seiner Texten auf der ganzen Welt ansiedelte.<br \/><br \/>HEART OF DARKNESS Filmreihe<br \/><br \/>The Shadow Line von Andrzej Wajda<br \/>PL GB 1976 \u2022 100 min \u2022 englische Fassung<br \/>Ein junger Seemann ger\u00e4t auf seiner ersten Fahrt als Kapit\u00e4n eines Seglers in Bedr\u00e4ngnis. Schlechte Wetterverh\u00e4ltnisse, ein marodes Schiff und der Ausfall der gesamten Mannschaft machen die Schiffsreise gef\u00e4hrlich und unsicher. Die Fahrt ist gepr\u00e4gt durch Krankheiten und Unw\u00e4gbarkeiten. Im Gegensatz zu der Romanvorlage tr\u00e4gt die Hauptfigur in diesem Film den Namen Joseph Conrad, wodurch die autobiographische Leseart der Literaturvorlage betont wird. In englischer Sprache gedreht, ist der Film Wajdas aufw\u00e4ndigste Produktion.<br \/>\u201eWajdas Stil vermeidet barocken Exzess und zeigt allt\u00e4gliche Ereignisse auf subtile Weise \u2013 gleichzeitig intim und extravagant. Die Dialoge passen sich der Stimmung, der Lichtsetzung und dem Wechsel der Tageszeiten an. All das macht den langsamen Zerfall der kleinen Gemeinschaft (das Lieblingsthema des Regisseurs), nur umso furchterregender.\u201c(Freddy Buache)<br \/>Zur Er\u00f6ffnung von Ausstellung und Filmreihe am 4. Oktober laden das Filmmuseum und das Polnische Institut D\u00fcsseldorf vor Filmbeginn zu einem Glas Sekt ein.<br \/>Begr\u00fc\u00dfung: Lidia Helena Jansen und Monika Werner.<br \/><br \/><br \/>Apocalypse Now von Francis Ford Coppola<br \/>USA 1979 \u2022 153 min \u2022 DF<br \/>Nach der Aussage von Coppola ist sein Film stark von Werner Herzogs \u201eAguirre, der Zorn Gottes\u201c beeinflusst. Beide Filme sind inspiriert durch den Roman \u201eHeart of Darkness\u201c von Joseph Conrad. Coppolas Antikriegsfilm strotzt nur so von einer differenzierten Tonmischung, die sich aus spezifischen Ger\u00e4uschen und Tonzitaten (von The Doors bis zu The Rolling Stones) zusammensetzt.<br \/>\u201eEs gibt Filme, die etwas zeigen, und ein paar davon machen das gut, die meisten eher schlecht. In den ersten Episoden k\u00f6nnen wir noch den Eindruck haben, auch dieser Film wolle uns etwas \u201azeigen\u2018 \u00fcber den Krieg in Vietnam. Aber die erweiterte Fassung zeigt besser als die urspr\u00fcngliche, dass das nur eine kleine Finte am Anfang ist. Der Film \u201azeigt\u2018 nichts, und er \u201awei\u00df\u2018 nichts, er zeigt immer weniger und wei\u00df immer weniger. Er setzt sich selbst dem Verr\u00fccktwerden an diesem Krieg und dem Verr\u00fccktwerden an dieser Kultur aus.\u201c (Georg See\u00dflen)<br \/><br \/><br \/>The Duellists von Ridley Scott<br \/>USA 1977 \u2022 100 min \u2022 OF<br \/>Ridley Scotts Kost\u00fcmfilm besticht durch eine k\u00fchle Inszenierung und ist sein erstes Meisterwerk, in dem der Zuschauer in eine andere Epoche mit spezifischen Werten eintauchen kann. Duellen liegt insofern eine Absurdit\u00e4t inne, da es sich dabei um sinnentleerte Rituale handelt, die sich auf einen gewissen Ehrenkodex beziehen.<br \/>Keith Carradine und Harvey Keitel spielen zwei Offiziere aus Napoleons Armee, die zehn Jahre lang in einer Reihe von brutalen Duellen k\u00e4mpfen. Ausgel\u00f6st durch eine unbedeutende Nichtigkeit, eskaliert die Situation zur verzehrenden Passion.<br \/>In opulenter Bildgewalt seziert Scott die Duellisten. Dabei arbeitet er mal mit einer festen, mal mit einer sich frei durch den Raum bewegenden Kamera. Der Film wurde auf dem Cannes Filmfestival von 1977 als bester Deb\u00fctfilm ausgezeichnet und basiert auf der Kurzgeschichte \u201eThe Duel\u201c von Joseph Conrad.<br \/><br \/><br \/>Aguirre, der Zorn Gottes von Werner Herzog<br \/>D 1972 \u2022 91 min \u2022 DF<br \/>1650 in Peru in den Anden: Werner Herzogs Film beschreibt die Geschehnisse w\u00e4hrend eines spanischen Expeditionszuges auf der Suche nach \u201eEl Dorado\u201c. In Teilen inspiriert durch Joseph Conrads Roman \u201eHeart of Darkness\u201c, erz\u00e4hlt Herzog eine Geschichte von Machtbesessenheit und Habgier, ein Epos voller Farben und k\u00f6rperbetont.<br \/>Die Figur Don Lope de Aguirre ist Klaus Kinski auf den Leib geschrieben und er spielt damit die Rolle seines Lebens \u2013 wuchtig und meisterhaft. Um die Dreharbeiten ranken sich zahlreiche Legenden und Anekdoten. Im Film selbst wird wenig gesprochen, viel wichtiger sind die Ger\u00e4usche der Umgebung, des Urwaldes und der Zuschauer wird regelrecht in die Natur des Amazonasgebietes hineingesogen. Auf Spezialeffekte und Studioaufnahmen wird verzichtet. Der rohe Gesamteindruck pr\u00e4gt die besondere \u00c4sthetik des Films und fesselt den Zuschauer sogartig im Kinosessel.<br \/><br \/>Einf\u00fchrung am 18. Oktober in der Black Box: Dr. Mario B\u00fchrmann<br \/>Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und kulturwissenschaftlichen Anthropologie. Seit 2003 Lehrbeauftragter an der FU Berlin. Er untersucht u.a. den Stellenwert von Joseph Conrads \u0152uvre f\u00fcr einflussreiche Anthropologen und Kulturtheoretiker des 20. Jahrhunderts, wie etwa Bronis\u0142aw Malinowski, Michel Leiris oder Edward Said.<br \/><br \/><br \/>Sabotage von Alfred Hitchcock<br \/>USA 1977 \u2022 74 min \u2022 OmU<br \/>Hitchcock inszenierte in seiner britischen Periode einen Thriller nach dem Roman \u201eThe Secret Agent\u201c von Joseph Conrad. \u201eSabotage\u201c ist ein fr\u00fches Paradebeispiel f\u00fcr die wirkungsm\u00e4chtige Erz\u00e4hlweise des \u201eMaster of Suspense\u201c und doch in seiner Fr\u00fchphase eine wilde, rasante Achterbahnfahrt. Scheinbar f\u00fchrt Mr. Verloc einen ganz normalen Kinobetrieb, trotzdem steht er bei Scotland Yard schon lange unter Beobachtung. Er treibt hinter den Kulissen ein doppeltes Spiel und ist Mitglied einer Sabotage-Organisation. Auch seine Frau ist ahnungslos. Doch auch Terror-Profis k\u00f6nnen nerv\u00f6s werden. Sie schicken den kleinen Bruder von Mrs. Verloc mit einem tickenden Paket vor. Hitchcock widmet sich der Frage nach den Absichten der Menschen, die Terror verbreiten wollen. Ein d\u00fcsterer, expressionistischer Psychothriller mit hochaktueller Konnotation.<br \/>Filmtexte: Thomas Ochs<br \/><br \/>Ort: Black Box Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.10.2017 &#8211; 28.11.2017, Filmmuseum D\u00fcsseldorf, kino Black Box und Universit\u00e4t Bochum HEART OF DARKNESSJoseph-Conrad-Festival anl\u00e4sslich des 160. Geburtstages des SchriftstellersSeptember \u2013 November 2017 Was haben King Kong und \u201eApocalypse Now\u201c, Andrzej Wajda und \u201eAlien\u201c gemeinsam? Was verbindet Stephen King mit Bob Dylan und Iron Maiden mit Alfred Hitchcock? 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Diese zeigen eine Conrad-Rezeption, in der sich immer wieder Popkultur und existenzielle Fragen vermischen.Auf dem Programm stehen eine Ausstellung, Filmreihe, Lesung und Konferenz.Heart of Darkness beim Festival hier! LesungJoseph-Conrad-Abend mit Schauspieler Kai Schumann. Moderation: Dr. Mario B\u00fchrmannSA 23.09. 19:30, Altes Lehrerhaus L\u00fcnernL\u00fcnerner Schulstr. 9, 59427 UnnaDer Passagier der Nostromo\u00a0AusstellungMI 4.10. 20:00 Er\u00f6ffnungDauer der Ausstellung: 4.10 \u2013 14.11.2017Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Schulstr. 4, 40213 D\u00fcsseldorfHeart of Darkness FilmreiheMI 4.10. 20:00 | SO 15.10. 15:00The Shadow Line von Andrzej WajdaBegr\u00fc\u00dfung: Lidia Helena Jansen und Monika Werner.SA 14.10. 20:00 | SO 22.10. 18:00Apocalypse Now von Francis Ford CoppolaMI 11.10. 20:00The Duellists von Ridley ScottMI 18.10. 20:00 | SO 22.10. 16:00Aguirre, der Zorn Gottes von Werner HerzogEinf\u00fchrung: Dr. Mario B\u00fchrmannFR 6.10. 20:00 | SO 15.10. 17:30Sabotage von Alfred HitchcockBlack Box Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Schulstr. 4, 40213 D\u00fcsseldorfJoseph Conrad under Eastern Eyes\u00a0KonferenzDI 28.11. 15:00 \u2013 18:00Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Veranstaltungszentrum Beckmannshof, Seminarraum ShanghaiBer\u00fchmte Regisseure wie Ridley Scott (Alien), Andrzej Wajda (The Shadow Line) oder Francis Ford Coppola (Apocalypse Now) adaptierten Conrads Werke. Literaturnobelpreistr\u00e4ger, darunter Gabriel Garcia Marquez und V.S. Naipaul lie\u00dfen sich ebenso von Conrad inspirieren wie Bestsellerautoren, u.a. Stephen King. Seine literarischen Texte wurden in die Sprache der Musik, der Oper und des Comics \u00fcbersetzt. Letzteres motivierte Krzysztof Ostrowski, den polnischen Grafiker und Comicautor, dazu, Joseph Conrads au\u00dfergew\u00f6hnliches Leben und seinen Einfluss auf die Kultur unserer Zeit in Comic-Sprache und damit insbesondere f\u00fcr ein junges Publikum zu erz\u00e4hlen. Die Ausstellung \u201eDer Passagier der Nostromo\u201c pr\u00e4sentiert gewisserma\u00dfen einen \u201eConrad f\u00fcr Anf\u00e4nger\u201c, zeigt die wichtigsten Fakten aus seinem Leben und Schaffen und seine starke Pr\u00e4senz in der Kultur und Kunst.Den Anfang bildet eine Reihe von Einstellungen zu den wichtigsten Fakten aus Conrads Leben und Schaffen. Von Berdytschew, seinem Geburtsort in der heutigen Ukraine gelangen wir \u00fcber Warschau nach Marseille und sp\u00e4ter nach London, wo Conrad zun\u00e4chst das Leben eines Seemanns und sp\u00e4ter das eines Schriftstellers w\u00e4hlt. Wir segeln mit ihm auf unterschiedlichen Schiffen, wir lernen sein Leben und seine Laufbahn kennen. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich Conrads Anwesenheit in der Popkultur \u2013 von der Verfilmung des Romans \u201eSieg\u201c (1919) bis zum Film \u201eKong: Skull Island\u201c (2017). Ostrowski verfolgt Conrads Einfluss in Oper, Kino, Musik und Computerspielen.Krzysztof Ostrowski ist Grafiker, Comicautor, Regisseur und S\u00e4nger - Frontmann der Rockband Cool Kids of Death. Er ver\u00f6ffentlichte u.a. die Comics \u201ePlastelina\u201c (Plastellin) und \u2013 gemeinsam mit Denis Wojda \u2013 \u201eNadzwyczajni. Pantofel panny Hofmokl\u201c (Die Au\u00dfergew\u00f6hnlichen. Der Pantoffel des Fr\u00e4ulein Hofmokl), illustrierte die Erstausgabe von Dorota Mas\u0142owskas Deb\u00fctroman \u201eSchneewei\u00df und Russenrot\u201c. Ostrowski lehrt an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in \u0141\u00f3d\u017a.Die Ausstellung entstand im Auftrag des Buchinstituts (Instytut Ksi\u0105\u017cki), eine dem polnischen Minister f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe unterstehende Kulturinstitution, die das Lesen im Inland und die Verbreitung polnischer Literatur im Ausland f\u00f6rdern soll.Ort: Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorfJOSEPH CONRAD UNDER EASTERN EYES Konferenz in englischer SpracheJoseph Conrads Ruhm gr\u00fcndet sich auf Romane, die sich durch eine modernistische Erz\u00e4hltechnik auszeichnen und die problematischen Seiten des britischen See-Imperiums darstellen. Weniger bekannt ist, dass er polnischer Adliger war und seine Berufung zum englischsprachigen Schriftsteller erst sp\u00e4t und auf Umwegen fand.Die Vortragsveranstaltung widmet sich den osteurop\u00e4ischen Kontexten von Conrads Werk und versammelt daf\u00fcr Beitr\u00e4ge von Philologen aus Deutschland und Polen. Es wird sowohl um Conrads Auseinandersetzung mit Russland gehen als auch um seine tiefen Verbindungen mit der polnischen (Volks-) Kultur.Gastgeber: Prof. Dr. Mirja Lecke, Prof. Dr. Burkhard Niederhoff (Slavistik bzw. Anglistik, RUB)Teilnehmer: Prof. Dr. Christiane Maria Binder (Anglistik, TU Dortmund), Prof. Dr. Wies\u0142aw Krajka (Anglistik, Universit\u00e4t Lublin), Prof. Dr. Anna Brzozowska-Krajka (Polonistik, Universit\u00e4t Lublin)Ort: Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Veranstaltungszentrum Beckmannshof, Seminarraum Shanghaihttp:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/universaal\/raumuebersicht\/beckmannshof.html.deJoseph Conrad,\u00a0eigentlich\u00a0J\u00f3zef Teodor Konrad Korzeniowski, wurde am 3. Dezember 1857 als Sohn polnischer Landedelleute in Berdytschiw (heute Ukraine) geboren. Er starb am 3. August 1924 in Bishopsbourne\/ Kent in Gro\u00dfbritannien. Nach dem Tod der Eltern wohnte er bei seinem Onkel in Krakau und besuchte dort ein Gymnasium. Als Siebzehnj\u00e4hriger ging er nach Marseille, um Seemann zu werden und bereiste die Welt als Schiffskapit\u00e4n. Conrads Erlebnisse zur See, insbesondere im Kongo und auf den Malaiischen Inseln, bilden den Hintergrund seines Werkes. Bereits 1895 ver\u00f6ffentlichte er auf Englisch seinen ersten Roman \u201eAlmayers Wahn\u201c (Almayer\u2019s Folly). 1886 erhielt er im Alter von 30 Jahren die britische Staatsb\u00fcrgerschaft. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden gab er sein Seemannsleben auf und lie\u00df sich in Gro\u00dfbritannien als Schriftsteller nieder. Lange Zeit war er auf G\u00f6nner angewiesen. Erst 1914 hatte er seinen literarischen Durchbruch mit \u201eSpiel des Zufalls\u201c (Chance).Mit seinen Kurzgeschichten, Erz\u00e4hlungen und Romanen gilt er als Wegbereiter der literarischen Moderne in England, obwohl er die englische Sprache erst als Erwachsener erlernte, und Meister der Motiven des Meeres in der Literatur. Zu seinen ber\u00fchmtesten Texten geh\u00f6ren u.a. \u201eLord Jim\u201c (1900) und \u201eDas Herz der Finsternis\u201c (Heart of Darkness, 1902). All seine Werke lassen sich als europ\u00e4ische Literatur lesen, da der Schriftsteller als Mensch nicht nur einer, sondern dreier Kulturkreisen gilt: der polnischen, franz\u00f6sischen und britischen. Er ist Sohn polnischer Patrioten, der den romantischen Dichter Juliusz S\u0142owacki sehr sch\u00e4tzte, aber auch ein Europ\u00e4er, der die Handlung seiner Texten auf der ganzen Welt ansiedelte.HEART OF DARKNESS FilmreiheThe Shadow Line von Andrzej WajdaPL GB 1976 \u2022 100 min \u2022 englische FassungEin junger Seemann ger\u00e4t auf seiner ersten Fahrt als Kapit\u00e4n eines Seglers in Bedr\u00e4ngnis. Schlechte Wetterverh\u00e4ltnisse, ein marodes Schiff und der Ausfall der gesamten Mannschaft machen die Schiffsreise gef\u00e4hrlich und unsicher. Die Fahrt ist gepr\u00e4gt durch Krankheiten und Unw\u00e4gbarkeiten. Im Gegensatz zu der Romanvorlage tr\u00e4gt die Hauptfigur in diesem Film den Namen Joseph Conrad, wodurch die autobiographische Leseart der Literaturvorlage betont wird. In englischer Sprache gedreht, ist der Film Wajdas aufw\u00e4ndigste Produktion.\u201eWajdas Stil vermeidet barocken Exzess und zeigt allt\u00e4gliche Ereignisse auf subtile Weise \u2013 gleichzeitig intim und extravagant. Die Dialoge passen sich der Stimmung, der Lichtsetzung und dem Wechsel der Tageszeiten an. All das macht den langsamen Zerfall der kleinen Gemeinschaft (das Lieblingsthema des Regisseurs), nur umso furchterregender.\u201c(Freddy Buache)Zur Er\u00f6ffnung von Ausstellung und Filmreihe am 4. Oktober laden das Filmmuseum und das Polnische Institut D\u00fcsseldorf vor Filmbeginn zu einem Glas Sekt ein.Begr\u00fc\u00dfung: Lidia Helena Jansen und Monika Werner.Apocalypse Now von Francis Ford CoppolaUSA 1979 \u2022 153 min \u2022 DFNach der Aussage von Coppola ist sein Film stark von Werner Herzogs \u201eAguirre, der Zorn Gottes\u201c beeinflusst. Beide Filme sind inspiriert durch den Roman \u201eHeart of Darkness\u201c von Joseph Conrad. Coppolas Antikriegsfilm strotzt nur so von einer differenzierten Tonmischung, die sich aus spezifischen Ger\u00e4uschen und Tonzitaten (von The Doors bis zu The Rolling Stones) zusammensetzt.\u201eEs gibt Filme, die etwas zeigen, und ein paar davon machen das gut, die meisten eher schlecht. In den ersten Episoden k\u00f6nnen wir noch den Eindruck haben, auch dieser Film wolle uns etwas \u201azeigen\u2018 \u00fcber den Krieg in Vietnam. Aber die erweiterte Fassung zeigt besser als die urspr\u00fcngliche, dass das nur eine kleine Finte am Anfang ist. Der Film \u201azeigt\u2018 nichts, und er \u201awei\u00df\u2018 nichts, er zeigt immer weniger und wei\u00df immer weniger. Er setzt sich selbst dem Verr\u00fccktwerden an diesem Krieg und dem Verr\u00fccktwerden an dieser Kultur aus.\u201c (Georg See\u00dflen)The Duellists von Ridley ScottUSA 1977 \u2022 100 min \u2022 OFRidley Scotts Kost\u00fcmfilm besticht durch eine k\u00fchle Inszenierung und ist sein erstes Meisterwerk, in dem der Zuschauer in eine andere Epoche mit spezifischen Werten eintauchen kann. Duellen liegt insofern eine Absurdit\u00e4t inne, da es sich dabei um sinnentleerte Rituale handelt, die sich auf einen gewissen Ehrenkodex beziehen.Keith Carradine und Harvey Keitel spielen zwei Offiziere aus Napoleons Armee, die zehn Jahre lang in einer Reihe von brutalen Duellen k\u00e4mpfen. Ausgel\u00f6st durch eine unbedeutende Nichtigkeit, eskaliert die Situation zur verzehrenden Passion.In opulenter Bildgewalt seziert Scott die Duellisten. Dabei arbeitet er mal mit einer festen, mal mit einer sich frei durch den Raum bewegenden Kamera. Der Film wurde auf dem Cannes Filmfestival von 1977 als bester Deb\u00fctfilm ausgezeichnet und basiert auf der Kurzgeschichte \u201eThe Duel\u201c von Joseph Conrad.Aguirre, der Zorn Gottes von Werner HerzogD 1972 \u2022 91 min \u2022 DF1650 in Peru in den Anden: Werner Herzogs Film beschreibt die Geschehnisse w\u00e4hrend eines spanischen Expeditionszuges auf der Suche nach \u201eEl Dorado\u201c. In Teilen inspiriert durch Joseph Conrads Roman \u201eHeart of Darkness\u201c, erz\u00e4hlt Herzog eine Geschichte von Machtbesessenheit und Habgier, ein Epos voller Farben und k\u00f6rperbetont.Die Figur Don Lope de Aguirre ist Klaus Kinski auf den Leib geschrieben und er spielt damit die Rolle seines Lebens \u2013 wuchtig und meisterhaft. Um die Dreharbeiten ranken sich zahlreiche Legenden und Anekdoten. Im Film selbst wird wenig gesprochen, viel wichtiger sind die Ger\u00e4usche der Umgebung, des Urwaldes und der Zuschauer wird regelrecht in die Natur des Amazonasgebietes hineingesogen. Auf Spezialeffekte und Studioaufnahmen wird verzichtet. Der rohe Gesamteindruck pr\u00e4gt die besondere \u00c4sthetik des Films und fesselt den Zuschauer sogartig im Kinosessel.Einf\u00fchrung am 18. Oktober in der Black Box: Dr. Mario B\u00fchrmannStudium der Philosophie, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und kulturwissenschaftlichen Anthropologie. Seit 2003 Lehrbeauftragter an der FU Berlin. Er untersucht u.a. den Stellenwert von Joseph Conrads \u0152uvre f\u00fcr einflussreiche Anthropologen und Kulturtheoretiker des 20. Jahrhunderts, wie etwa Bronis\u0142aw Malinowski, Michel Leiris oder Edward Said.Sabotage von Alfred HitchcockUSA 1977 \u2022 74 min \u2022 OmUHitchcock inszenierte in seiner britischen Periode einen Thriller nach dem Roman \u201eThe Secret Agent\u201c von Joseph Conrad. \u201eSabotage\u201c ist ein fr\u00fches Paradebeispiel f\u00fcr die wirkungsm\u00e4chtige Erz\u00e4hlweise des \u201eMaster of Suspense\u201c und doch in seiner Fr\u00fchphase eine wilde, rasante Achterbahnfahrt. Scheinbar f\u00fchrt Mr. Verloc einen ganz normalen Kinobetrieb, trotzdem steht er bei Scotland Yard schon lange unter Beobachtung. Er treibt hinter den Kulissen ein doppeltes Spiel und ist Mitglied einer Sabotage-Organisation. Auch seine Frau ist ahnungslos. Doch auch Terror-Profis k\u00f6nnen nerv\u00f6s werden. Sie schicken den kleinen Bruder von Mrs. Verloc mit einem tickenden Paket vor. Hitchcock widmet sich der Frage nach den Absichten der Menschen, die Terror verbreiten wollen. Ein d\u00fcsterer, expressionistischer Psychothriller mit hochaktueller Konnotation.Filmtexte: Thomas OchsOrt: Black Box Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2017\/10\/04\/heart-of-darkness-joseph-conrad-festival\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/07\/Joseph-Conrad-Festival-Plakat.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/07\/Joseph-Conrad-Festival-Plakat.png\",\"width\":691,\"height\":976},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2017\/10\/04\/heart-of-darkness-joseph-conrad-festival\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"HEART OF DARKNESS Joseph-Conrad-Festival\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Dusseldorfie\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e\",\"name\":\"kolinskia\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"kolinskia\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/author\/kolinskia\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"HEART OF DARKNESS Joseph-Conrad-Festival - Instytut Polski w Dusseldorfie","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2017\/10\/04\/heart-of-darkness-joseph-conrad-festival\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"HEART OF DARKNESS Joseph-Conrad-Festival - Instytut Polski w Dusseldorfie","og_description":"04.10.2017 &#8211; 28.11.2017, Filmmuseum D\u00fcsseldorf, kino Black Box und Universit\u00e4t Bochum HEART OF DARKNESSJoseph-Conrad-Festival anl\u00e4sslich des 160. 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Geburtstages des SchriftstellersSeptember \u2013 November 2017Was haben King Kong und \u201eApocalypse Now\u201c, Andrzej Wajda und \u201eAlien\u201c gemeinsam? Was verbindet Stephen King mit Bob Dylan und Iron Maiden mit Alfred Hitchcock? Die Antwort auf diese Fragen lautet: Joseph Conrad.Joseph Conrad, eigentlich J\u00f3zef Teodor Na\u0142\u0119cz Konrad Korzeniowski, w\u00e4re in diesem Jahr 160 Jahre alt geworden. Der Autor von \u201eLord Jim\u201c, \u201eNostromo\u201c und \u201eHerz der Finsternis\u201c war der polnischste unter den englischen und der englischste unter den polnischen Schriftstellern. Seine Werke haben bis heute nichts an Aktualit\u00e4t verloren und dienen immer wieder als Inspiration f\u00fcr Filmemacher, Schriftsteller, Musiker und K\u00fcnstler.Anl\u00e4sslich des Joseph-Conrad-Jahres 2017 widmet das Polnische Institut D\u00fcsseldorf dem Schriftsteller und seinem Werk eine Reihe von Veranstaltungen. Diese zeigen eine Conrad-Rezeption, in der sich immer wieder Popkultur und existenzielle Fragen vermischen.Auf dem Programm stehen eine Ausstellung, Filmreihe, Lesung und Konferenz.Heart of Darkness beim Festival hier! LesungJoseph-Conrad-Abend mit Schauspieler Kai Schumann. Moderation: Dr. Mario B\u00fchrmannSA 23.09. 19:30, Altes Lehrerhaus L\u00fcnernL\u00fcnerner Schulstr. 9, 59427 UnnaDer Passagier der Nostromo\u00a0AusstellungMI 4.10. 20:00 Er\u00f6ffnungDauer der Ausstellung: 4.10 \u2013 14.11.2017Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Schulstr. 4, 40213 D\u00fcsseldorfHeart of Darkness FilmreiheMI 4.10. 20:00 | SO 15.10. 15:00The Shadow Line von Andrzej WajdaBegr\u00fc\u00dfung: Lidia Helena Jansen und Monika Werner.SA 14.10. 20:00 | SO 22.10. 18:00Apocalypse Now von Francis Ford CoppolaMI 11.10. 20:00The Duellists von Ridley ScottMI 18.10. 20:00 | SO 22.10. 16:00Aguirre, der Zorn Gottes von Werner HerzogEinf\u00fchrung: Dr. Mario B\u00fchrmannFR 6.10. 20:00 | SO 15.10. 17:30Sabotage von Alfred HitchcockBlack Box Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Schulstr. 4, 40213 D\u00fcsseldorfJoseph Conrad under Eastern Eyes\u00a0KonferenzDI 28.11. 15:00 \u2013 18:00Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Veranstaltungszentrum Beckmannshof, Seminarraum ShanghaiBer\u00fchmte Regisseure wie Ridley Scott (Alien), Andrzej Wajda (The Shadow Line) oder Francis Ford Coppola (Apocalypse Now) adaptierten Conrads Werke. Literaturnobelpreistr\u00e4ger, darunter Gabriel Garcia Marquez und V.S. Naipaul lie\u00dfen sich ebenso von Conrad inspirieren wie Bestsellerautoren, u.a. Stephen King. Seine literarischen Texte wurden in die Sprache der Musik, der Oper und des Comics \u00fcbersetzt. Letzteres motivierte Krzysztof Ostrowski, den polnischen Grafiker und Comicautor, dazu, Joseph Conrads au\u00dfergew\u00f6hnliches Leben und seinen Einfluss auf die Kultur unserer Zeit in Comic-Sprache und damit insbesondere f\u00fcr ein junges Publikum zu erz\u00e4hlen. Die Ausstellung \u201eDer Passagier der Nostromo\u201c pr\u00e4sentiert gewisserma\u00dfen einen \u201eConrad f\u00fcr Anf\u00e4nger\u201c, zeigt die wichtigsten Fakten aus seinem Leben und Schaffen und seine starke Pr\u00e4senz in der Kultur und Kunst.Den Anfang bildet eine Reihe von Einstellungen zu den wichtigsten Fakten aus Conrads Leben und Schaffen. Von Berdytschew, seinem Geburtsort in der heutigen Ukraine gelangen wir \u00fcber Warschau nach Marseille und sp\u00e4ter nach London, wo Conrad zun\u00e4chst das Leben eines Seemanns und sp\u00e4ter das eines Schriftstellers w\u00e4hlt. Wir segeln mit ihm auf unterschiedlichen Schiffen, wir lernen sein Leben und seine Laufbahn kennen. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich Conrads Anwesenheit in der Popkultur \u2013 von der Verfilmung des Romans \u201eSieg\u201c (1919) bis zum Film \u201eKong: Skull Island\u201c (2017). Ostrowski verfolgt Conrads Einfluss in Oper, Kino, Musik und Computerspielen.Krzysztof Ostrowski ist Grafiker, Comicautor, Regisseur und S\u00e4nger - Frontmann der Rockband Cool Kids of Death. Er ver\u00f6ffentlichte u.a. die Comics \u201ePlastelina\u201c (Plastellin) und \u2013 gemeinsam mit Denis Wojda \u2013 \u201eNadzwyczajni. Pantofel panny Hofmokl\u201c (Die Au\u00dfergew\u00f6hnlichen. Der Pantoffel des Fr\u00e4ulein Hofmokl), illustrierte die Erstausgabe von Dorota Mas\u0142owskas Deb\u00fctroman \u201eSchneewei\u00df und Russenrot\u201c. Ostrowski lehrt an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in \u0141\u00f3d\u017a.Die Ausstellung entstand im Auftrag des Buchinstituts (Instytut Ksi\u0105\u017cki), eine dem polnischen Minister f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe unterstehende Kulturinstitution, die das Lesen im Inland und die Verbreitung polnischer Literatur im Ausland f\u00f6rdern soll.Ort: Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorfJOSEPH CONRAD UNDER EASTERN EYES Konferenz in englischer SpracheJoseph Conrads Ruhm gr\u00fcndet sich auf Romane, die sich durch eine modernistische Erz\u00e4hltechnik auszeichnen und die problematischen Seiten des britischen See-Imperiums darstellen. Weniger bekannt ist, dass er polnischer Adliger war und seine Berufung zum englischsprachigen Schriftsteller erst sp\u00e4t und auf Umwegen fand.Die Vortragsveranstaltung widmet sich den osteurop\u00e4ischen Kontexten von Conrads Werk und versammelt daf\u00fcr Beitr\u00e4ge von Philologen aus Deutschland und Polen. Es wird sowohl um Conrads Auseinandersetzung mit Russland gehen als auch um seine tiefen Verbindungen mit der polnischen (Volks-) Kultur.Gastgeber: Prof. Dr. Mirja Lecke, Prof. Dr. Burkhard Niederhoff (Slavistik bzw. Anglistik, RUB)Teilnehmer: Prof. Dr. Christiane Maria Binder (Anglistik, TU Dortmund), Prof. Dr. Wies\u0142aw Krajka (Anglistik, Universit\u00e4t Lublin), Prof. Dr. Anna Brzozowska-Krajka (Polonistik, Universit\u00e4t Lublin)Ort: Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Veranstaltungszentrum Beckmannshof, Seminarraum Shanghaihttp:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/universaal\/raumuebersicht\/beckmannshof.html.deJoseph Conrad,\u00a0eigentlich\u00a0J\u00f3zef Teodor Konrad Korzeniowski, wurde am 3. Dezember 1857 als Sohn polnischer Landedelleute in Berdytschiw (heute Ukraine) geboren. Er starb am 3. August 1924 in Bishopsbourne\/ Kent in Gro\u00dfbritannien. Nach dem Tod der Eltern wohnte er bei seinem Onkel in Krakau und besuchte dort ein Gymnasium. Als Siebzehnj\u00e4hriger ging er nach Marseille, um Seemann zu werden und bereiste die Welt als Schiffskapit\u00e4n. Conrads Erlebnisse zur See, insbesondere im Kongo und auf den Malaiischen Inseln, bilden den Hintergrund seines Werkes. Bereits 1895 ver\u00f6ffentlichte er auf Englisch seinen ersten Roman \u201eAlmayers Wahn\u201c (Almayer\u2019s Folly). 1886 erhielt er im Alter von 30 Jahren die britische Staatsb\u00fcrgerschaft. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden gab er sein Seemannsleben auf und lie\u00df sich in Gro\u00dfbritannien als Schriftsteller nieder. Lange Zeit war er auf G\u00f6nner angewiesen. Erst 1914 hatte er seinen literarischen Durchbruch mit \u201eSpiel des Zufalls\u201c (Chance).Mit seinen Kurzgeschichten, Erz\u00e4hlungen und Romanen gilt er als Wegbereiter der literarischen Moderne in England, obwohl er die englische Sprache erst als Erwachsener erlernte, und Meister der Motiven des Meeres in der Literatur. Zu seinen ber\u00fchmtesten Texten geh\u00f6ren u.a. \u201eLord Jim\u201c (1900) und \u201eDas Herz der Finsternis\u201c (Heart of Darkness, 1902). All seine Werke lassen sich als europ\u00e4ische Literatur lesen, da der Schriftsteller als Mensch nicht nur einer, sondern dreier Kulturkreisen gilt: der polnischen, franz\u00f6sischen und britischen. Er ist Sohn polnischer Patrioten, der den romantischen Dichter Juliusz S\u0142owacki sehr sch\u00e4tzte, aber auch ein Europ\u00e4er, der die Handlung seiner Texten auf der ganzen Welt ansiedelte.HEART OF DARKNESS FilmreiheThe Shadow Line von Andrzej WajdaPL GB 1976 \u2022 100 min \u2022 englische FassungEin junger Seemann ger\u00e4t auf seiner ersten Fahrt als Kapit\u00e4n eines Seglers in Bedr\u00e4ngnis. Schlechte Wetterverh\u00e4ltnisse, ein marodes Schiff und der Ausfall der gesamten Mannschaft machen die Schiffsreise gef\u00e4hrlich und unsicher. Die Fahrt ist gepr\u00e4gt durch Krankheiten und Unw\u00e4gbarkeiten. Im Gegensatz zu der Romanvorlage tr\u00e4gt die Hauptfigur in diesem Film den Namen Joseph Conrad, wodurch die autobiographische Leseart der Literaturvorlage betont wird. In englischer Sprache gedreht, ist der Film Wajdas aufw\u00e4ndigste Produktion.\u201eWajdas Stil vermeidet barocken Exzess und zeigt allt\u00e4gliche Ereignisse auf subtile Weise \u2013 gleichzeitig intim und extravagant. Die Dialoge passen sich der Stimmung, der Lichtsetzung und dem Wechsel der Tageszeiten an. All das macht den langsamen Zerfall der kleinen Gemeinschaft (das Lieblingsthema des Regisseurs), nur umso furchterregender.\u201c(Freddy Buache)Zur Er\u00f6ffnung von Ausstellung und Filmreihe am 4. Oktober laden das Filmmuseum und das Polnische Institut D\u00fcsseldorf vor Filmbeginn zu einem Glas Sekt ein.Begr\u00fc\u00dfung: Lidia Helena Jansen und Monika Werner.Apocalypse Now von Francis Ford CoppolaUSA 1979 \u2022 153 min \u2022 DFNach der Aussage von Coppola ist sein Film stark von Werner Herzogs \u201eAguirre, der Zorn Gottes\u201c beeinflusst. Beide Filme sind inspiriert durch den Roman \u201eHeart of Darkness\u201c von Joseph Conrad. Coppolas Antikriegsfilm strotzt nur so von einer differenzierten Tonmischung, die sich aus spezifischen Ger\u00e4uschen und Tonzitaten (von The Doors bis zu The Rolling Stones) zusammensetzt.\u201eEs gibt Filme, die etwas zeigen, und ein paar davon machen das gut, die meisten eher schlecht. In den ersten Episoden k\u00f6nnen wir noch den Eindruck haben, auch dieser Film wolle uns etwas \u201azeigen\u2018 \u00fcber den Krieg in Vietnam. Aber die erweiterte Fassung zeigt besser als die urspr\u00fcngliche, dass das nur eine kleine Finte am Anfang ist. Der Film \u201azeigt\u2018 nichts, und er \u201awei\u00df\u2018 nichts, er zeigt immer weniger und wei\u00df immer weniger. Er setzt sich selbst dem Verr\u00fccktwerden an diesem Krieg und dem Verr\u00fccktwerden an dieser Kultur aus.\u201c (Georg See\u00dflen)The Duellists von Ridley ScottUSA 1977 \u2022 100 min \u2022 OFRidley Scotts Kost\u00fcmfilm besticht durch eine k\u00fchle Inszenierung und ist sein erstes Meisterwerk, in dem der Zuschauer in eine andere Epoche mit spezifischen Werten eintauchen kann. Duellen liegt insofern eine Absurdit\u00e4t inne, da es sich dabei um sinnentleerte Rituale handelt, die sich auf einen gewissen Ehrenkodex beziehen.Keith Carradine und Harvey Keitel spielen zwei Offiziere aus Napoleons Armee, die zehn Jahre lang in einer Reihe von brutalen Duellen k\u00e4mpfen. Ausgel\u00f6st durch eine unbedeutende Nichtigkeit, eskaliert die Situation zur verzehrenden Passion.In opulenter Bildgewalt seziert Scott die Duellisten. Dabei arbeitet er mal mit einer festen, mal mit einer sich frei durch den Raum bewegenden Kamera. Der Film wurde auf dem Cannes Filmfestival von 1977 als bester Deb\u00fctfilm ausgezeichnet und basiert auf der Kurzgeschichte \u201eThe Duel\u201c von Joseph Conrad.Aguirre, der Zorn Gottes von Werner HerzogD 1972 \u2022 91 min \u2022 DF1650 in Peru in den Anden: Werner Herzogs Film beschreibt die Geschehnisse w\u00e4hrend eines spanischen Expeditionszuges auf der Suche nach \u201eEl Dorado\u201c. In Teilen inspiriert durch Joseph Conrads Roman \u201eHeart of Darkness\u201c, erz\u00e4hlt Herzog eine Geschichte von Machtbesessenheit und Habgier, ein Epos voller Farben und k\u00f6rperbetont.Die Figur Don Lope de Aguirre ist Klaus Kinski auf den Leib geschrieben und er spielt damit die Rolle seines Lebens \u2013 wuchtig und meisterhaft. Um die Dreharbeiten ranken sich zahlreiche Legenden und Anekdoten. Im Film selbst wird wenig gesprochen, viel wichtiger sind die Ger\u00e4usche der Umgebung, des Urwaldes und der Zuschauer wird regelrecht in die Natur des Amazonasgebietes hineingesogen. Auf Spezialeffekte und Studioaufnahmen wird verzichtet. Der rohe Gesamteindruck pr\u00e4gt die besondere \u00c4sthetik des Films und fesselt den Zuschauer sogartig im Kinosessel.Einf\u00fchrung am 18. Oktober in der Black Box: Dr. Mario B\u00fchrmannStudium der Philosophie, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und kulturwissenschaftlichen Anthropologie. Seit 2003 Lehrbeauftragter an der FU Berlin. Er untersucht u.a. den Stellenwert von Joseph Conrads \u0152uvre f\u00fcr einflussreiche Anthropologen und Kulturtheoretiker des 20. Jahrhunderts, wie etwa Bronis\u0142aw Malinowski, Michel Leiris oder Edward Said.Sabotage von Alfred HitchcockUSA 1977 \u2022 74 min \u2022 OmUHitchcock inszenierte in seiner britischen Periode einen Thriller nach dem Roman \u201eThe Secret Agent\u201c von Joseph Conrad. \u201eSabotage\u201c ist ein fr\u00fches Paradebeispiel f\u00fcr die wirkungsm\u00e4chtige Erz\u00e4hlweise des \u201eMaster of Suspense\u201c und doch in seiner Fr\u00fchphase eine wilde, rasante Achterbahnfahrt. Scheinbar f\u00fchrt Mr. Verloc einen ganz normalen Kinobetrieb, trotzdem steht er bei Scotland Yard schon lange unter Beobachtung. Er treibt hinter den Kulissen ein doppeltes Spiel und ist Mitglied einer Sabotage-Organisation. Auch seine Frau ist ahnungslos. Doch auch Terror-Profis k\u00f6nnen nerv\u00f6s werden. Sie schicken den kleinen Bruder von Mrs. Verloc mit einem tickenden Paket vor. Hitchcock widmet sich der Frage nach den Absichten der Menschen, die Terror verbreiten wollen. Ein d\u00fcsterer, expressionistischer Psychothriller mit hochaktueller Konnotation.Filmtexte: Thomas OchsOrt: Black Box Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2017\/10\/04\/heart-of-darkness-joseph-conrad-festival\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/07\/Joseph-Conrad-Festival-Plakat.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/07\/Joseph-Conrad-Festival-Plakat.png","width":691,"height":976},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2017\/10\/04\/heart-of-darkness-joseph-conrad-festival\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"HEART OF DARKNESS Joseph-Conrad-Festival"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/","name":"Instytut Polski w Dusseldorfie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e","name":"kolinskia","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","caption":"kolinskia"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/author\/kolinskia\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2574"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2577,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2574\/revisions\/2577"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}