{"id":4409,"date":"2012-11-23T14:31:00","date_gmt":"2012-11-23T13:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=4409"},"modified":"2021-05-19T14:41:50","modified_gmt":"2021-05-19T12:41:50","slug":"dorota-buczkowska-nicht-alle-teile-sind-vollstandig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2012\/11\/23\/dorota-buczkowska-nicht-alle-teile-sind-vollstandig\/","title":{"rendered":"Dorota Buczkowska &#8222;Nicht alle Teile sind vollst\u00e4ndig&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"h3_title\">\u00a0<\/h3>\n<div class=\"edytor programm\">\n<p class=\"news-info\"><strong>Fr 23.11.2012 &#8211; Mi 23.01.2013 <\/strong>Vernissage: Freitag, 23.11.2012, 19.00<br \/>Galerie des Polnischen Instituts D\u00fcsseldorf<\/p>\n<strong>Dorota Buczkowska<\/strong>\u00a0(1971 in Warschau geboren) arbeitet mit Materialien, die in der zeitgen\u00f6ssischen Kunst ungew\u00f6hnlich sind. Die bei der Ausstellung gezeigten Skulpturen sind aus Wolle, Stoff und Gummi, f\u00fcr die Papierarbeiten benutzt sie verschiedene Lippenstifte, Hautt\u00f6nungen oder Eyeliner als Farbe. Die \u00f6lhaltigen Bestandteile dieser Malmittel, die auf das unbehandelte Papier aufgetragen werden, lassen das Zeichenpapier durchscheinen. (\u2026) Die K\u00fcnstlerin dringt ein in den Raum zwischen dem, was sich anfassen, eindeutig einordnen l\u00e4sst und dem nur Vorgestellten.<br \/><br \/>In Zusammenarbeit mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.<br \/>Er\u00f6ffnung der Ausstellung: Freitag, 23.11.2012, 19.00 Uhr<br \/>Die K\u00fcnstlerin ist anwesend.<br \/>Einf\u00fchrung: Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl<br \/><br \/><em>Jedes Bild ist ein Bildnis des K\u00f6rpers. Jede Arbeit die zu den visuellen K\u00fcnsten z\u00e4hlt, ist eine Repr\u00e4sentation des K\u00f6rpers. Das bedeutet, dass wir K\u00f6rper sehen, obwohl gar keine vorhanden sind und dass das Erschaffen von Formen, in einem bestimmtem Grad die Erschaffung eines K\u00f6rpers ist.<\/em><br \/>&#8211; James Elkins, Pictures of the Body.<br \/><br \/>Dies ist ein Zyklus von Intimit\u00e4t und K\u00f6rperlichkeit. In den Zeichnungen von Dorota Buczkowska sind nicht alle Fragmente komplett, es dominieren geheimnisvolle Formen, die an K\u00f6rperteile oder Organteile erinnern. Es kommen auch geometrische Polyeder zum Vorschein \u2013 so als ob diese pr\u00e4zisere Modelle der organischen Figuren darstellen sollen. Alle pr\u00e4sentieren sich dem Auge des Betrachters auf \u00e4hnliche Weise, so wie wir Objekte in einem Medizinatlas studieren w\u00fcrden, sehen wir ihre allerkleinsten Adern und Gef\u00e4\u00dfe; feine Striche mit dem Buntstift.<br \/>Warum sind nicht alle Fragmente vollst\u00e4ndig? Ein Fragment ist ein Teil eines Ganzen; etwas, was ein Fragment darstellt, existiert nicht f\u00fcr sich alleine, sondern nur in Bezug auf etwas anderes.<br \/>Unvollst\u00e4ndigkeit kann als die Unm\u00f6glichkeit des Bezugs auf ein Ganzes gedeutet werden oder auch als das Fehlen dieses Ganzen. In diesem Sinne ist jedes Bild in seiner Unvollst\u00e4ndigkeit eine abgeschlossene Einheit \u2013 es kann sich auf nichts anderes beziehen als auf sich selbst. Sein Fehlen ist ein Fehlen welches von Anfang an geplant war; ein geplantes Fehlen eines Bezugs. Was ist also mit der K\u00f6rperlichkeit, die diese Skizzen so lebendig hervorrufen?<br \/>Die erw\u00e4hnte Verbindung\u00a0 der Zeichnungen mit dem K\u00f6rper existiert nicht nur auf visueller, sondern auch auf materieller Ebene. Bunte Schatten und Konturen entstanden aus Kosmetika die allt\u00e4glich als Make-up genutzt werden; diese Geste ist zugleich distanzierend und intim.<br \/>Die Distanz baut sich auf der formellen Ebene auf, durch den Entzug der Daseinsberechtigung traditioneller Maler-Werkzeuge und der Ersetzung durch ein Fragment des Alltags.<br \/>Intim, weil dieses ausgerissene Fragment dem K\u00f6rper am n\u00e4chsten ist; morgens aufgelegt verschwindet es im Laufe des Tages langsam, ehe wieder etwas Neues auftaucht. Make-up ist im gewissen Sinne ein Spiel mit der Malerei; es bezieht sich sowohl auf eine individuelle Person, als auch auf eine allgemeine Handlung \u2013 einem Ritual welches durch eine gewisse \u201eAllgemeinheit\u201c wiederholt wird. Die Allt\u00e4glichkeit besteht aus vielen \u00e4hnlichen wiederholten Handlungen; so schrieb Lauren Berlant, die Intimit\u00e4t des t\u00e4glichen Lebens ist gezeichnet durch widerspr\u00fcchliche Bed\u00fcrfnisse; die Menschen wollen verunsichert und allm\u00e4chtig, liebevoll und agressiv, bekannt und unerkannt, sein. \u00dcber Intimit\u00e4t nachdenken, bedeutet anders zu bewerten, wie wir waren, wie wir leben und wie wir uns das Leben vorstellen, was mehr Sinn hat, als das, welches vom Gro\u00dfteil gelebt wird. Das Erschaffen von Formen ist in einem bestimmten Grad die Erschaffung eines K\u00f6rpers.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Fr 23.11.2012 &#8211; Mi 23.01.2013 Vernissage: Freitag, 23.11.2012, 19.00Galerie des Polnischen Instituts D\u00fcsseldorf Dorota Buczkowska\u00a0(1971 in Warschau geboren) arbeitet mit Materialien, die in der zeitgen\u00f6ssischen Kunst ungew\u00f6hnlich sind. 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Ein Fragment ist ein Teil eines Ganzen; etwas, was ein Fragment darstellt, existiert nicht f\u00fcr sich alleine, sondern nur in Bezug auf etwas anderes.Unvollst\u00e4ndigkeit kann als die Unm\u00f6glichkeit des Bezugs auf ein Ganzes gedeutet werden oder auch als das Fehlen dieses Ganzen. In diesem Sinne ist jedes Bild in seiner Unvollst\u00e4ndigkeit eine abgeschlossene Einheit \u2013 es kann sich auf nichts anderes beziehen als auf sich selbst. Sein Fehlen ist ein Fehlen welches von Anfang an geplant war; ein geplantes Fehlen eines Bezugs. Was ist also mit der K\u00f6rperlichkeit, die diese Skizzen so lebendig hervorrufen?Die erw\u00e4hnte Verbindung\u00a0 der Zeichnungen mit dem K\u00f6rper existiert nicht nur auf visueller, sondern auch auf materieller Ebene. Bunte Schatten und Konturen entstanden aus Kosmetika die allt\u00e4glich als Make-up genutzt werden; diese Geste ist zugleich distanzierend und intim.Die Distanz baut sich auf der formellen Ebene auf, durch den Entzug der Daseinsberechtigung traditioneller Maler-Werkzeuge und der Ersetzung durch ein Fragment des Alltags.Intim, weil dieses ausgerissene Fragment dem K\u00f6rper am n\u00e4chsten ist; morgens aufgelegt verschwindet es im Laufe des Tages langsam, ehe wieder etwas Neues auftaucht. Make-up ist im gewissen Sinne ein Spiel mit der Malerei; es bezieht sich sowohl auf eine individuelle Person, als auch auf eine allgemeine Handlung \u2013 einem Ritual welches durch eine gewisse \u201eAllgemeinheit\u201c wiederholt wird. Die Allt\u00e4glichkeit besteht aus vielen \u00e4hnlichen wiederholten Handlungen; so schrieb Lauren Berlant, die Intimit\u00e4t des t\u00e4glichen Lebens ist gezeichnet durch widerspr\u00fcchliche Bed\u00fcrfnisse; die Menschen wollen verunsichert und allm\u00e4chtig, liebevoll und agressiv, bekannt und unerkannt, sein. \u00dcber Intimit\u00e4t nachdenken, bedeutet anders zu bewerten, wie wir waren, wie wir leben und wie wir uns das Leben vorstellen, was mehr Sinn hat, als das, welches vom Gro\u00dfteil gelebt wird. Das Erschaffen von Formen ist in einem bestimmten Grad die Erschaffung eines K\u00f6rpers."},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2012\/11\/23\/dorota-buczkowska-nicht-alle-teile-sind-vollstandig\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/05\/CIMG6175-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/05\/CIMG6175-scaled.jpg","width":2560,"height":1920},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2012\/11\/23\/dorota-buczkowska-nicht-alle-teile-sind-vollstandig\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Dorota Buczkowska &#8222;Nicht alle Teile sind vollst\u00e4ndig&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/","name":"Instytut Polski w Dusseldorfie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e","name":"kolinskia","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","caption":"kolinskia"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/author\/kolinskia\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4409","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4409"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4409\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4411,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4409\/revisions\/4411"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4410"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4409"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4409"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4409"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}