{"id":6061,"date":"2021-10-20T09:27:00","date_gmt":"2021-10-20T07:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=6061"},"modified":"2023-04-27T11:03:38","modified_gmt":"2023-04-27T09:03:38","slug":"auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/","title":{"rendered":"Auf polnische Art. Das Bild der polnischen K\u00fcche in der deutschen kulinarischen Literatur des 17. Jahrhunderts"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/youtu.be\/HUyal350_is\n<\/div><\/figure>\n\n\n<a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/Rezepte-1-Polnische-kulinarische-Tradition.pdf\" class=\"pdfemb-viewer\" style=\"\" data-width=\"max\" data-height=\"max\" data-toolbar=\"bottom\" data-toolbar-fixed=\"off\">Rezepte-1-Polnische-kulinarische-Tradition<\/a>\n<p class=\"wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer\"><\/p>\n\n\n\n<p>Der Multimedia-Vortrag ist eine Fortsetzung der Reihe ALTPOLNISCHE AROMEN AM RHEIN \u00a0und Teil eines Kulturprogramms VIER JAHRESZEITEN IN DER POLNISCHEN KULINARISCHEN TRADITION, veranstaltet \u00a0von: Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, Stiftung Schloss und Park Benrath, Polnisches Institut D\u00fcsseldorf und Sterne-Restaurant Agata\u2019s<\/p>\n<p>SONNTAG, DEN 24. OKTOBER 2021, UM 15:00 UHR<br \/>Schloss Benrath, Ostfl\u00fcgel, Museum f\u00fcr Gartenkunst<br \/>Benrather Schlo\u00dfallee 100-106 \/ 40597 D\u00fcsseldorf \/ Tel. +49 (0)211-89-97140<br \/>Eintritt frei<br \/>Wir bitten um Anmeldung unter<strong>:<\/strong> <a href=\"mailto:besucherservice@schloss-benrath.de\">besucherservice@schloss-benrath.de<\/a><br \/>Es gelten die die aktuellen Corona Schutzma\u00dfnahmen in NRW<\/p>\n<p>Multimedia-Vortrag von <strong>Dr. Marta Sikorska<\/strong>, Wissenschaftlerin an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn <strong>\u201eAuf polnische Art. Das Bild der polnischen K\u00fcche in der deutschen kulinarischen Literatur des 17. Jahrhunderts.\u201c<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><br \/><span style=\"text-decoration: line-through\">\u00a0<\/span><br \/>Im Anschluss des Vortrags <strong>Gespr\u00e4chsrunde<\/strong> \u00fcber wechselseitige Kultureinfl\u00fcsse in der deutschen und polnischen K\u00fcche mit: \u00a0<strong>Dr. Marta Sikorska, Prof. Stefan Schweizer<\/strong>, Direktor Stiftung Schloss und Park Benrath und <strong>Grzegorz Mazur<\/strong>, Leiter der Abteilung Historische Rekonstruktion im Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns\u00a0III. in Wilan\u00f3w und <strong>Mini-Verkostung<\/strong>, zubereitet und serviert von <strong>Maciej Nowicki<\/strong>, dem K\u00fcchenchef des Schlossmuseums Wilan\u00f3w.<br \/>____<br \/><br \/>Barocke Kochb\u00fccher \u2013 so schreibt Dr. Marta Sikorska in ihrer Doktorarbeit \u2013 regen Phantasie und\u00a0 Geist heutiger Leser auf viele Arten an. Sie sind voller r\u00e4tselhafter Gerichte, entz\u00fccken durch eine andersartige \u00c4sthetik, sowohl was den Geschmack als auch das Aussehen der Speisen anbelangt. Auf\u00a0 der Tafel der Oberschicht gab es eine F\u00fclle von Tieren und Pflanzen, die heute teils vergessen sind, oder als \u201enicht essbar\u201c gelten.<br \/><br \/>Historiker f\u00fcr Esskultur betrachteten Kochb\u00fccher der Renaissance und des Barocks fr\u00fcher meist als Schatzkammer von Anekdoten, um mit Beispielen aufwendiger Speisen \u2013 wie der mit vierzig lebenden Amseln gef\u00fcllten Pastete oder des feuerspeienden gebratenen Pfaus \u2013 die Erz\u00e4hlungen von Prunkm\u00e4hlern und h\u00f6fischen Br\u00e4uchen zu illustrieren. Doch bereits seit den 1980er Jahren regen sie, zusammen mit Anthropologen, Literaturwissenschaftlern oder Soziologen dazu an, Kochb\u00fccher systematisch als kulturelle Textzeugnisse zu untersuchen, die unter verschiedenen Aspekten und multidimensional Bedeutungen enth\u00fcllen, die f\u00fcr die Gesellschaft, in der sie entstanden sind, wesentlich waren.<br \/><br \/>Das Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, die Stiftung Schloss und Park Benrath, das Polnische Institut D\u00fcsseldorf sowie das Restaurant Agata\u2019s laden ein zu einem Kulturprogramm, das einerseits die kulturellen Aspekte der kulinarischen Literatur in polnischen und deutschen Kochb\u00fcchern des 17. Jahrhunderts zeigt und zugleich das deutsch-polnische Erbe der Koch- und Tafelkultur dieser Epoche durch kulinarische Rekonstruktion n\u00e4her bringt.<br \/>____<br \/><br \/>Der Vortrag ist Teil des Kulturprogramms: VIER JAHRESZEITEN IN DER POLNISCHEN KULINARISCHEN TRADITION und eine Fortsetzung der Reihe\u00a0 \u201eALTPOLNISCHE AROMEN AM RHEIN\u201c, veranstaltet von:\u00a0 Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns\u00a0III. in Wilan\u00f3w, Stiftung Schloss und Park Benrath, Polnisches Institut D\u00fcsseldorf und Sterne-Restaurant Agata\u2019s <a href=\"http:\/\/www.instytutpolski.pl\/duesseldorf\">www.instytutpolski.pl\/duesseldorf<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.wilanow-palac.pl)\">www.wilanow-palac.pl<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.schloss-benrath.de\">www.schloss-benrath.de<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.agatas.de\">www.agatas.de<\/a><br \/><br \/>____<br \/><br \/><strong>Marta Sikorska<\/strong> ist Historikerin und spezialisiert auf die Kulturgeschichte des Essens und der K\u00fcche der Neuzeit (16.\u201318. Jh.). Ihr Forschungsinteresse gilt vor allem der Geschichte der altpolnischen und deutschsprachigen kulinarischen Literatur, kulinarischen und di\u00e4tetischen Ideen sowie dem Geschmackssinn. 2018 promovierte sie an der Geschichtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn mit dem Thema \u201eGeschmack und Identit\u00e4t. Die polnische und deutsche kulinarische Literatur des 17. Jahrhunderts\u201c bei Prof. Jaros\u0142aw Dumanowski. Eine gek\u00fcrzte Fassung der Doktorarbeit wurde 2019 vom Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w herausgegeben. Marta Sikorska ist auch Mitautorin zweier B\u00e4nde der Reihe Monumenta Poloniae Culinaria. Sie arbeitet an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn, kooperiert mit dem Zentrum f\u00fcr kulinarisches Erbe und ist Sekret\u00e4rin der polnischen wissenschaftlichen Zeitschrift \u201eKlio. Zeitschrift f\u00fcr die polnische und allgemeine Geschichte\u201c (\u201cKlio. Czasopismo po\u015bwi\u0119cone dziejom Polski i powszechnym\u201d).<br \/><br \/><strong>Marta Sikorska \u201eSmak i to\u017csamo\u015b\u0107. Polska i niemiecka literatura kulinarna w XVII wieku\u201c [Geschmack und Identit\u00e4t. <\/strong><strong>Die polnische und deutsche kulinarische Literatur des 17. Jahrhunderts, Muzeum Pa\u0142acu Kr\u00f3la Jana III w Wilanowie [Schlossmuseum Wilan\u00f3w], Warszawa 2019.<\/strong><br \/><br \/>Deutsche Kochb\u00fccher k\u00f6nnen viel \u00fcber die polnische K\u00fcche erz\u00e4hlen. Marta Sikorska, Historikerin an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn, schreibt \u00fcber die deutsche Mode f\u00fcr Speisen \u201eauf\u00a0 polnische Art\u201c und analysiert die Verbindungen zwischen deutschen und polnischen Texten. Die deutschen K\u00f6che waren, genau wie ihre polnischen Kollegen, im 17. Jahrhundert mit der Expansion der franz\u00f6sischen K\u00fcche konfrontiert; sie hatten dieselben Produkte zur Verf\u00fcgung und interessierten sich f\u00fcr dieselben kulinarischen Fragen. In dieser Abhandlung \u00fcber die Kulturgeschichte der Kochb\u00fccher erfahren wir spannende Details \u00fcber die Stellung des Kochs und Verfassers von Kochb\u00fcchern in der damaligen Gesellschaft und lernen uralte Diskussionen \u00fcber K\u00fcche &#8211; weibliche und m\u00e4nnliche, weltoffene und provinzielle, einfache und luxuri\u00f6se &#8211; kennen. Marta Sikorskas Arbeit zeigt uns die altpolnische K\u00fcche mit den Augen des deutschen Nachbarn.<br \/><br \/><strong>Maciej Nowicki<\/strong> ist K\u00fcchenchef am Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, dem \u00e4ltesten Kunstmuseum Polens. Dort gestaltet er u.a. ein Forschungs- und Bildungsprogramm zur polnischen K\u00fcche mit. Berufserfahrung sammelte er in Gro\u00dfbritannien und Frankreich. Schon lange fasziniert von der modernen europ\u00e4ischen K\u00fcche, beschloss er, sein Interesse f\u00fcr Geschichte mit der Kochkunst zu verbinden und widmete sich der kulinarischen Rekonstruktion sowie polnischen Rezepten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Maciej Nowicki m\u00f6chte alte Gem\u00fcse- und Obstsorten sowie essbare Wildpflanzen bekannter machen. Neben der Theorie der Rekonstruktion besch\u00e4ftigt er sich mit den sensorischen Wissenschaften und kulinarischen Traditionen. Der Mitpreistr\u00e4ger des namhaften Preises Europa Nostra 2019 und von Gault&amp;Millau 2018 ausgezeichnete K\u00fcchenchef verbreitet das Wissen \u00fcber traditionelle polnischen K\u00fcche nicht nur in Polen, sondern weltweit, u. a. in Frankreich, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Japan, Korea und China.<br \/><br \/><strong>Agata Reul, <\/strong>Inhaberin des Sterne-Restaurants Agata\u00b4s, ist\u00a0 Gastgeberin aus Leidenschaft und steht\u00a0 f\u00fcr kulinarisch hochqualitative Produkte. 2013 k\u00fcrt der <a href=\"https:\/\/www.tonight.de\/news\/food\/guide-michelin-kuert-restaurants-duesseldorf-hat-einen-neuen-stern.987142\">Guide Michelin ihr Restaurant mit einem Michelin Stern.<\/a> Im Agata\u2019s werden kulinarische Inspirationen raffiniert umgesetzt. Dabei kommen viele Zutaten ihrer Men\u00fcs direkt aus Polen, oft aus dem Garten der Gro\u00dfeltern. Auf der Speisekarte verbinden sich Elemente der polnischen K\u00fcche mit asiatischen Einfl\u00fcssen. Mit h\u00f6chster Qualit\u00e4t und dem Sinn f\u00fcr Details bietet ihr Restaurant ein einzigartig harmonisches, rundum stilvolles Ambiente, inspiriert von verschiedenen Kulturen. Agata Reuls St\u00e4rke ist zweifellos ihre Weltoffenheit. Ihrer Auffassung nach, lassen sich in der K\u00fcche \u2013 wie im wahren Leben \u2013 fast alle Richtungen verbinden. Man kann\u00a0 immer voneinander\u00a0 lernen, wenn man mit Herz und Offenheit an die Sache herangeht. <a href=\"http:\/\/www.agatas.de\">www.agatas.de<\/a><br \/><br \/>Das <strong>Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w<\/strong> bewahrt die\u00a0 historischen Zeugnisse des Schlossherrn und unterst\u00fctzt das seit 1805 bestehende Stanislaus-Kostka-Potocki-Museum. Einer\u00a0 breiten \u00d6ffentlichkeit wird auf moderne Weise Wissen \u00fcber die Epoche der beiden Namensgeber und Werte der altpolnischen Tradition vermittelt. Das Museum f\u00f6rdert eine staatsb\u00fcrgerliche Haltung und die Verantwortung f\u00fcr das nationale Kultur- und Naturerbe. Ein besonderes Beispiel der vielf\u00e4ltigen Museumsarbeit ist das Programm historischer kulinarischer Rekonstruktion \u201eGarten\u2013K\u00fcche\u2013Tafel\u201c, das 2019 den renommierten Preis Europa Nostra in der Sparte \u201eBildung, Unterricht und Bewusstseinsbildung\u201c erhielt. <a href=\"http:\/\/www.wilanow-palac.pl)\">www.wilanow-palac.pl<\/a><br \/><br \/><strong>Stiftung Schloss und Park Benrath<\/strong> pflegt eines der sch\u00f6nsten Gartenschl\u00f6sser des 18. Jahrhunderts, gelegen im D\u00fcsseldorfer S\u00fcden. 1756\u20131773 durch Architekt Nicolas de Pigage geplant und erbaut, diente Schloss Benrath zun\u00e4chst als Lust- und Jagdschloss f\u00fcr den Kurf\u00fcrsten Carl Theodor. Das Ensemble gilt heute in seiner k\u00fcnstlerischen Einheit aus Bauwerken, Inneneinrichtungen und den 60 Hektar gro\u00dfen G\u00e4rten als eines der in Europa selten gewordenen Gesamtkunstwerke des ausgehenden Rokoko. Die Schlossbauten sind mit dem Hauptgeb\u00e4ude, den \u00f6stlichen und westlichen Kavaliersfl\u00fcgeln, den beiden Torh\u00e4usern und vier Wachh\u00e4uschen vollst\u00e4ndig erhalten. Das Hauptschloss (Corps de Logis) mit seinen Exponaten (M\u00f6beln, Porzellan, Gem\u00e4lden etc.) vermittelt einen Eindruck vom h\u00f6fischen Leben der 2. H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Das Museum f\u00fcr Naturkunde und das Museum f\u00fcr Europ\u00e4ische Gartenkunst im West- bzw. Ostfl\u00fcgel des Schlosses erg\u00e4nzen das Geb\u00e4ude-Ensemble. Der barocke, an das Rheinufer grenzende Park wurde ebenfalls von Nicolas de Pigage entworfen. <a href=\"http:\/\/www.schloss-benrath.de\">www.schloss-benrath.de<\/a><br \/><br \/><strong>Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf<\/strong> ist eins von \u00fcber 25 weltweit verteilten Kulturmittler-Institutionen des Au\u00dfenministeriums der Republik Polen. Sein Ziel ist die gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem jeweiligen Gastland und Polen zu intensivieren. Dies erfolgt durch Veranstaltungen und Informationsvermittlung zu polnischer Kultur, Politik, Geschichte, Gesellschaft und Bildung in all ihren Facetten. Das 1993 in D\u00fcsseldorf gegr\u00fcndete Polnische Institut ist zum aktiven Mitgestalter des kulturellen Lebens in NRW und in den benachbarten Bundesl\u00e4ndern Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland geworden. Seine T\u00e4tigkeit reicht weit \u00fcber den eigenen, eindrucksvollen Sitz in der D\u00fcsseldorfer Carlstadt hinaus. Neben vor Ort organisierten Ausstellungen, Seminaren, Workshops, Vortr\u00e4gen und Diskussionen nimmt das Institut an zahlreichen Initiativen deutscher Museen und Hochschulen als Partner aktiv teil. Es gestaltet die Programme von Theatern, Kulturfestivals sowie Konzerts\u00e4len und Kinos mit und organisiert Studien- und Begegnungsreisen. <a href=\"http:\/\/www.instytutpolski.pl\/duesseldorf\">www.instytutpolski.pl\/duesseldorf<\/a><\/p>\n\n\n<a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/Rezepte-2-Polnische-kulinarische-Tradition.pdf\" class=\"pdfemb-viewer\" style=\"\" data-width=\"max\" data-height=\"max\" data-toolbar=\"bottom\" data-toolbar-fixed=\"off\">Rezepte-2-Polnische-kulinarische-Tradition<\/a>\n<p class=\"wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"858\" data-id=\"6122\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/7_grafika_post-na-facebook_popr.-logo-wyklad-24w2-1024x858.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6122\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/7_grafika_post-na-facebook_popr.-logo-wyklad-24w2-1024x858.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/7_grafika_post-na-facebook_popr.-logo-wyklad-24w2-300x251.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/7_grafika_post-na-facebook_popr.-logo-wyklad-24w2-768x644.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/7_grafika_post-na-facebook_popr.-logo-wyklad-24w2-1536x1288.jpg 1536w, https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/7_grafika_post-na-facebook_popr.-logo-wyklad-24w2-2048x1717.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Multimedia-Vortrag ist eine Fortsetzung der Reihe ALTPOLNISCHE AROMEN AM RHEIN \u00a0und Teil eines Kulturprogramms VIER JAHRESZEITEN IN DER POLNISCHEN KULINARISCHEN TRADITION, veranstaltet \u00a0von: Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, Stiftung Schloss und Park Benrath, Polnisches Institut D\u00fcsseldorf und Sterne-Restaurant Agata\u2019s SONNTAG, DEN 24. 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Jahrhunderts - Instytut Polski w Dusseldorfie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Im Anschluss des Vortrags findet eine Gespr\u00e4chsrunde \u00fcber wechselseitige Kultureinfl\u00fcsse in der deutschen und polnischen K\u00fcche statt mit: \u00a0Dr. Marta Sikorska, Prof. Stefan Schweizer, Direktor Stiftung Schloss und Park Benrath und Grzegorz Mazur, Leiter der Abteilung Historische Rekonstruktion im Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns\u00a0III. in Wilan\u00f3w und Mini-Verkostung, zubereitet und serviert von Maciej Nowicki, dem K\u00fcchenchef des Schlossmuseums Wilan\u00f3w.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"pl_PL\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Auf polnische Art. 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Jahrhunderts.\u201c\u00a0\u00a0Im Anschluss des Vortrags Gespr\u00e4chsrunde \u00fcber wechselseitige Kultureinfl\u00fcsse in der deutschen und polnischen K\u00fcche mit: \u00a0Dr. Marta Sikorska, Prof. Stefan Schweizer, Direktor Stiftung Schloss und Park Benrath und Grzegorz Mazur, Leiter der Abteilung Historische Rekonstruktion im Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns\u00a0III. in Wilan\u00f3w und Mini-Verkostung, zubereitet und serviert von Maciej Nowicki, dem K\u00fcchenchef des Schlossmuseums Wilan\u00f3w.____Barocke Kochb\u00fccher \u2013 so schreibt Dr. Marta Sikorska in ihrer Doktorarbeit \u2013 regen Phantasie und\u00a0 Geist heutiger Leser auf viele Arten an. Sie sind voller r\u00e4tselhafter Gerichte, entz\u00fccken durch eine andersartige \u00c4sthetik, sowohl was den Geschmack als auch das Aussehen der Speisen anbelangt. Auf\u00a0 der Tafel der Oberschicht gab es eine F\u00fclle von Tieren und Pflanzen, die heute teils vergessen sind, oder als \u201enicht essbar\u201c gelten.Historiker f\u00fcr Esskultur betrachteten Kochb\u00fccher der Renaissance und des Barocks fr\u00fcher meist als Schatzkammer von Anekdoten, um mit Beispielen aufwendiger Speisen \u2013 wie der mit vierzig lebenden Amseln gef\u00fcllten Pastete oder des feuerspeienden gebratenen Pfaus \u2013 die Erz\u00e4hlungen von Prunkm\u00e4hlern und h\u00f6fischen Br\u00e4uchen zu illustrieren. Doch bereits seit den 1980er Jahren regen sie, zusammen mit Anthropologen, Literaturwissenschaftlern oder Soziologen dazu an, Kochb\u00fccher systematisch als kulturelle Textzeugnisse zu untersuchen, die unter verschiedenen Aspekten und multidimensional Bedeutungen enth\u00fcllen, die f\u00fcr die Gesellschaft, in der sie entstanden sind, wesentlich waren.Das Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, die Stiftung Schloss und Park Benrath, das Polnische Institut D\u00fcsseldorf sowie das Restaurant Agata\u2019s laden ein zu einem Kulturprogramm, das einerseits die kulturellen Aspekte der kulinarischen Literatur in polnischen und deutschen Kochb\u00fcchern des 17. Jahrhunderts zeigt und zugleich das deutsch-polnische Erbe der Koch- und Tafelkultur dieser Epoche durch kulinarische Rekonstruktion n\u00e4her bringt.____Der Vortrag ist Teil des Kulturprogramms: VIER JAHRESZEITEN IN DER POLNISCHEN KULINARISCHEN TRADITION und eine Fortsetzung der Reihe\u00a0 \u201eALTPOLNISCHE AROMEN AM RHEIN\u201c, veranstaltet von:\u00a0 Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns\u00a0III. in Wilan\u00f3w, Stiftung Schloss und Park Benrath, Polnisches Institut D\u00fcsseldorf und Sterne-Restaurant Agata\u2019s www.instytutpolski.pl\/duesseldorf, www.wilanow-palac.pl, www.schloss-benrath.de, www.agatas.de____Marta Sikorska ist Historikerin und spezialisiert auf die Kulturgeschichte des Essens und der K\u00fcche der Neuzeit (16.\u201318. Jh.). Ihr Forschungsinteresse gilt vor allem der Geschichte der altpolnischen und deutschsprachigen kulinarischen Literatur, kulinarischen und di\u00e4tetischen Ideen sowie dem Geschmackssinn. 2018 promovierte sie an der Geschichtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn mit dem Thema \u201eGeschmack und Identit\u00e4t. Die polnische und deutsche kulinarische Literatur des 17. Jahrhunderts\u201c bei Prof. Jaros\u0142aw Dumanowski. Eine gek\u00fcrzte Fassung der Doktorarbeit wurde 2019 vom Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w herausgegeben. Marta Sikorska ist auch Mitautorin zweier B\u00e4nde der Reihe Monumenta Poloniae Culinaria. Sie arbeitet an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn, kooperiert mit dem Zentrum f\u00fcr kulinarisches Erbe und ist Sekret\u00e4rin der polnischen wissenschaftlichen Zeitschrift \u201eKlio. Zeitschrift f\u00fcr die polnische und allgemeine Geschichte\u201c (\u201cKlio. Czasopismo po\u015bwi\u0119cone dziejom Polski i powszechnym\u201d).Marta Sikorska \u201eSmak i to\u017csamo\u015b\u0107. Polska i niemiecka literatura kulinarna w XVII wieku\u201c [Geschmack und Identit\u00e4t. Die polnische und deutsche kulinarische Literatur des 17. Jahrhunderts, Muzeum Pa\u0142acu Kr\u00f3la Jana III w Wilanowie [Schlossmuseum Wilan\u00f3w], Warszawa 2019.Deutsche Kochb\u00fccher k\u00f6nnen viel \u00fcber die polnische K\u00fcche erz\u00e4hlen. Marta Sikorska, Historikerin an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn, schreibt \u00fcber die deutsche Mode f\u00fcr Speisen \u201eauf\u00a0 polnische Art\u201c und analysiert die Verbindungen zwischen deutschen und polnischen Texten. Die deutschen K\u00f6che waren, genau wie ihre polnischen Kollegen, im 17. Jahrhundert mit der Expansion der franz\u00f6sischen K\u00fcche konfrontiert; sie hatten dieselben Produkte zur Verf\u00fcgung und interessierten sich f\u00fcr dieselben kulinarischen Fragen. In dieser Abhandlung \u00fcber die Kulturgeschichte der Kochb\u00fccher erfahren wir spannende Details \u00fcber die Stellung des Kochs und Verfassers von Kochb\u00fcchern in der damaligen Gesellschaft und lernen uralte Diskussionen \u00fcber K\u00fcche - weibliche und m\u00e4nnliche, weltoffene und provinzielle, einfache und luxuri\u00f6se - kennen. Marta Sikorskas Arbeit zeigt uns die altpolnische K\u00fcche mit den Augen des deutschen Nachbarn.Maciej Nowicki ist K\u00fcchenchef am Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, dem \u00e4ltesten Kunstmuseum Polens. Dort gestaltet er u.a. ein Forschungs- und Bildungsprogramm zur polnischen K\u00fcche mit. Berufserfahrung sammelte er in Gro\u00dfbritannien und Frankreich. Schon lange fasziniert von der modernen europ\u00e4ischen K\u00fcche, beschloss er, sein Interesse f\u00fcr Geschichte mit der Kochkunst zu verbinden und widmete sich der kulinarischen Rekonstruktion sowie polnischen Rezepten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Maciej Nowicki m\u00f6chte alte Gem\u00fcse- und Obstsorten sowie essbare Wildpflanzen bekannter machen. Neben der Theorie der Rekonstruktion besch\u00e4ftigt er sich mit den sensorischen Wissenschaften und kulinarischen Traditionen. Der Mitpreistr\u00e4ger des namhaften Preises Europa Nostra 2019 und von Gault&amp;Millau 2018 ausgezeichnete K\u00fcchenchef verbreitet das Wissen \u00fcber traditionelle polnischen K\u00fcche nicht nur in Polen, sondern weltweit, u. a. in Frankreich, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Japan, Korea und China.Agata Reul, Inhaberin des Sterne-Restaurants Agata\u00b4s, ist\u00a0 Gastgeberin aus Leidenschaft und steht\u00a0 f\u00fcr kulinarisch hochqualitative Produkte. 2013 k\u00fcrt der Guide Michelin ihr Restaurant mit einem Michelin Stern. Im Agata\u2019s werden kulinarische Inspirationen raffiniert umgesetzt. Dabei kommen viele Zutaten ihrer Men\u00fcs direkt aus Polen, oft aus dem Garten der Gro\u00dfeltern. Auf der Speisekarte verbinden sich Elemente der polnischen K\u00fcche mit asiatischen Einfl\u00fcssen. Mit h\u00f6chster Qualit\u00e4t und dem Sinn f\u00fcr Details bietet ihr Restaurant ein einzigartig harmonisches, rundum stilvolles Ambiente, inspiriert von verschiedenen Kulturen. Agata Reuls St\u00e4rke ist zweifellos ihre Weltoffenheit. Ihrer Auffassung nach, lassen sich in der K\u00fcche \u2013 wie im wahren Leben \u2013 fast alle Richtungen verbinden. Man kann\u00a0 immer voneinander\u00a0 lernen, wenn man mit Herz und Offenheit an die Sache herangeht. www.agatas.deDas Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w bewahrt die\u00a0 historischen Zeugnisse des Schlossherrn und unterst\u00fctzt das seit 1805 bestehende Stanislaus-Kostka-Potocki-Museum. Einer\u00a0 breiten \u00d6ffentlichkeit wird auf moderne Weise Wissen \u00fcber die Epoche der beiden Namensgeber und Werte der altpolnischen Tradition vermittelt. Das Museum f\u00f6rdert eine staatsb\u00fcrgerliche Haltung und die Verantwortung f\u00fcr das nationale Kultur- und Naturerbe. Ein besonderes Beispiel der vielf\u00e4ltigen Museumsarbeit ist das Programm historischer kulinarischer Rekonstruktion \u201eGarten\u2013K\u00fcche\u2013Tafel\u201c, das 2019 den renommierten Preis Europa Nostra in der Sparte \u201eBildung, Unterricht und Bewusstseinsbildung\u201c erhielt. www.wilanow-palac.plStiftung Schloss und Park Benrath pflegt eines der sch\u00f6nsten Gartenschl\u00f6sser des 18. Jahrhunderts, gelegen im D\u00fcsseldorfer S\u00fcden. 1756\u20131773 durch Architekt Nicolas de Pigage geplant und erbaut, diente Schloss Benrath zun\u00e4chst als Lust- und Jagdschloss f\u00fcr den Kurf\u00fcrsten Carl Theodor. Das Ensemble gilt heute in seiner k\u00fcnstlerischen Einheit aus Bauwerken, Inneneinrichtungen und den 60 Hektar gro\u00dfen G\u00e4rten als eines der in Europa selten gewordenen Gesamtkunstwerke des ausgehenden Rokoko. Die Schlossbauten sind mit dem Hauptgeb\u00e4ude, den \u00f6stlichen und westlichen Kavaliersfl\u00fcgeln, den beiden Torh\u00e4usern und vier Wachh\u00e4uschen vollst\u00e4ndig erhalten. Das Hauptschloss (Corps de Logis) mit seinen Exponaten (M\u00f6beln, Porzellan, Gem\u00e4lden etc.) vermittelt einen Eindruck vom h\u00f6fischen Leben der 2. H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Das Museum f\u00fcr Naturkunde und das Museum f\u00fcr Europ\u00e4ische Gartenkunst im West- bzw. Ostfl\u00fcgel des Schlosses erg\u00e4nzen das Geb\u00e4ude-Ensemble. Der barocke, an das Rheinufer grenzende Park wurde ebenfalls von Nicolas de Pigage entworfen. www.schloss-benrath.deDas Polnische Institut D\u00fcsseldorf ist eins von \u00fcber 25 weltweit verteilten Kulturmittler-Institutionen des Au\u00dfenministeriums der Republik Polen. Sein Ziel ist die gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem jeweiligen Gastland und Polen zu intensivieren. Dies erfolgt durch Veranstaltungen und Informationsvermittlung zu polnischer Kultur, Politik, Geschichte, Gesellschaft und Bildung in all ihren Facetten. Das 1993 in D\u00fcsseldorf gegr\u00fcndete Polnische Institut ist zum aktiven Mitgestalter des kulturellen Lebens in NRW und in den benachbarten Bundesl\u00e4ndern Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland geworden. Seine T\u00e4tigkeit reicht weit \u00fcber den eigenen, eindrucksvollen Sitz in der D\u00fcsseldorfer Carlstadt hinaus. Neben vor Ort organisierten Ausstellungen, Seminaren, Workshops, Vortr\u00e4gen und Diskussionen nimmt das Institut an zahlreichen Initiativen deutscher Museen und Hochschulen als Partner aktiv teil. Es gestaltet die Programme von Theatern, Kulturfestivals sowie Konzerts\u00e4len und Kinos mit und organisiert Studien- und Begegnungsreisen. www.instytutpolski.pl\/duesseldorf\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/\"]}],\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"startDate\":\"2021-10-24T03:00:00+02:00\",\"endDate\":\"2021-10-24T05:00:00+02:00\",\"eventStatus\":\"EventScheduled\",\"eventAttendanceMode\":\"OfflineEventAttendanceMode\",\"location\":{\"@type\":\"place\",\"name\":\"\",\"address\":\"\",\"geo\":{\"@type\":\"GeoCoordinates\",\"latitude\":\"\",\"longitude\":\"\"}}},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/1_Wilanow_Fot.-Maria-Gintrowska-1-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/1_Wilanow_Fot.-Maria-Gintrowska-1-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1714},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Auf polnische Art. 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Doch bereits seit den 1980er Jahren regen sie, zusammen mit Anthropologen, Literaturwissenschaftlern oder Soziologen dazu an, Kochb\u00fccher systematisch als kulturelle Textzeugnisse zu untersuchen, die unter verschiedenen Aspekten und multidimensional Bedeutungen enth\u00fcllen, die f\u00fcr die Gesellschaft, in der sie entstanden sind, wesentlich waren.Das Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, die Stiftung Schloss und Park Benrath, das Polnische Institut D\u00fcsseldorf sowie das Restaurant Agata\u2019s laden ein zu einem Kulturprogramm, das einerseits die kulturellen Aspekte der kulinarischen Literatur in polnischen und deutschen Kochb\u00fcchern des 17. Jahrhunderts zeigt und zugleich das deutsch-polnische Erbe der Koch- und Tafelkultur dieser Epoche durch kulinarische Rekonstruktion n\u00e4her bringt.____Der Vortrag ist Teil des Kulturprogramms: VIER JAHRESZEITEN IN DER POLNISCHEN KULINARISCHEN TRADITION und eine Fortsetzung der Reihe\u00a0 \u201eALTPOLNISCHE AROMEN AM RHEIN\u201c, veranstaltet von:\u00a0 Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns\u00a0III. in Wilan\u00f3w, Stiftung Schloss und Park Benrath, Polnisches Institut D\u00fcsseldorf und Sterne-Restaurant Agata\u2019s www.instytutpolski.pl\/duesseldorf, www.wilanow-palac.pl, www.schloss-benrath.de, www.agatas.de____Marta Sikorska ist Historikerin und spezialisiert auf die Kulturgeschichte des Essens und der K\u00fcche der Neuzeit (16.\u201318. Jh.). Ihr Forschungsinteresse gilt vor allem der Geschichte der altpolnischen und deutschsprachigen kulinarischen Literatur, kulinarischen und di\u00e4tetischen Ideen sowie dem Geschmackssinn. 2018 promovierte sie an der Geschichtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn mit dem Thema \u201eGeschmack und Identit\u00e4t. Die polnische und deutsche kulinarische Literatur des 17. Jahrhunderts\u201c bei Prof. Jaros\u0142aw Dumanowski. Eine gek\u00fcrzte Fassung der Doktorarbeit wurde 2019 vom Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w herausgegeben. Marta Sikorska ist auch Mitautorin zweier B\u00e4nde der Reihe Monumenta Poloniae Culinaria. Sie arbeitet an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn, kooperiert mit dem Zentrum f\u00fcr kulinarisches Erbe und ist Sekret\u00e4rin der polnischen wissenschaftlichen Zeitschrift \u201eKlio. Zeitschrift f\u00fcr die polnische und allgemeine Geschichte\u201c (\u201cKlio. Czasopismo po\u015bwi\u0119cone dziejom Polski i powszechnym\u201d).Marta Sikorska \u201eSmak i to\u017csamo\u015b\u0107. Polska i niemiecka literatura kulinarna w XVII wieku\u201c [Geschmack und Identit\u00e4t. Die polnische und deutsche kulinarische Literatur des 17. Jahrhunderts, Muzeum Pa\u0142acu Kr\u00f3la Jana III w Wilanowie [Schlossmuseum Wilan\u00f3w], Warszawa 2019.Deutsche Kochb\u00fccher k\u00f6nnen viel \u00fcber die polnische K\u00fcche erz\u00e4hlen. Marta Sikorska, Historikerin an der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t Thorn, schreibt \u00fcber die deutsche Mode f\u00fcr Speisen \u201eauf\u00a0 polnische Art\u201c und analysiert die Verbindungen zwischen deutschen und polnischen Texten. Die deutschen K\u00f6che waren, genau wie ihre polnischen Kollegen, im 17. Jahrhundert mit der Expansion der franz\u00f6sischen K\u00fcche konfrontiert; sie hatten dieselben Produkte zur Verf\u00fcgung und interessierten sich f\u00fcr dieselben kulinarischen Fragen. In dieser Abhandlung \u00fcber die Kulturgeschichte der Kochb\u00fccher erfahren wir spannende Details \u00fcber die Stellung des Kochs und Verfassers von Kochb\u00fcchern in der damaligen Gesellschaft und lernen uralte Diskussionen \u00fcber K\u00fcche - weibliche und m\u00e4nnliche, weltoffene und provinzielle, einfache und luxuri\u00f6se - kennen. Marta Sikorskas Arbeit zeigt uns die altpolnische K\u00fcche mit den Augen des deutschen Nachbarn.Maciej Nowicki ist K\u00fcchenchef am Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w, dem \u00e4ltesten Kunstmuseum Polens. Dort gestaltet er u.a. ein Forschungs- und Bildungsprogramm zur polnischen K\u00fcche mit. Berufserfahrung sammelte er in Gro\u00dfbritannien und Frankreich. Schon lange fasziniert von der modernen europ\u00e4ischen K\u00fcche, beschloss er, sein Interesse f\u00fcr Geschichte mit der Kochkunst zu verbinden und widmete sich der kulinarischen Rekonstruktion sowie polnischen Rezepten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Maciej Nowicki m\u00f6chte alte Gem\u00fcse- und Obstsorten sowie essbare Wildpflanzen bekannter machen. Neben der Theorie der Rekonstruktion besch\u00e4ftigt er sich mit den sensorischen Wissenschaften und kulinarischen Traditionen. Der Mitpreistr\u00e4ger des namhaften Preises Europa Nostra 2019 und von Gault&amp;Millau 2018 ausgezeichnete K\u00fcchenchef verbreitet das Wissen \u00fcber traditionelle polnischen K\u00fcche nicht nur in Polen, sondern weltweit, u. a. in Frankreich, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Japan, Korea und China.Agata Reul, Inhaberin des Sterne-Restaurants Agata\u00b4s, ist\u00a0 Gastgeberin aus Leidenschaft und steht\u00a0 f\u00fcr kulinarisch hochqualitative Produkte. 2013 k\u00fcrt der Guide Michelin ihr Restaurant mit einem Michelin Stern. Im Agata\u2019s werden kulinarische Inspirationen raffiniert umgesetzt. Dabei kommen viele Zutaten ihrer Men\u00fcs direkt aus Polen, oft aus dem Garten der Gro\u00dfeltern. Auf der Speisekarte verbinden sich Elemente der polnischen K\u00fcche mit asiatischen Einfl\u00fcssen. Mit h\u00f6chster Qualit\u00e4t und dem Sinn f\u00fcr Details bietet ihr Restaurant ein einzigartig harmonisches, rundum stilvolles Ambiente, inspiriert von verschiedenen Kulturen. Agata Reuls St\u00e4rke ist zweifellos ihre Weltoffenheit. Ihrer Auffassung nach, lassen sich in der K\u00fcche \u2013 wie im wahren Leben \u2013 fast alle Richtungen verbinden. Man kann\u00a0 immer voneinander\u00a0 lernen, wenn man mit Herz und Offenheit an die Sache herangeht. www.agatas.deDas Museum des Schlosses K\u00f6nig Johanns III. in Wilan\u00f3w bewahrt die\u00a0 historischen Zeugnisse des Schlossherrn und unterst\u00fctzt das seit 1805 bestehende Stanislaus-Kostka-Potocki-Museum. Einer\u00a0 breiten \u00d6ffentlichkeit wird auf moderne Weise Wissen \u00fcber die Epoche der beiden Namensgeber und Werte der altpolnischen Tradition vermittelt. Das Museum f\u00f6rdert eine staatsb\u00fcrgerliche Haltung und die Verantwortung f\u00fcr das nationale Kultur- und Naturerbe. Ein besonderes Beispiel der vielf\u00e4ltigen Museumsarbeit ist das Programm historischer kulinarischer Rekonstruktion \u201eGarten\u2013K\u00fcche\u2013Tafel\u201c, das 2019 den renommierten Preis Europa Nostra in der Sparte \u201eBildung, Unterricht und Bewusstseinsbildung\u201c erhielt. www.wilanow-palac.plStiftung Schloss und Park Benrath pflegt eines der sch\u00f6nsten Gartenschl\u00f6sser des 18. Jahrhunderts, gelegen im D\u00fcsseldorfer S\u00fcden. 1756\u20131773 durch Architekt Nicolas de Pigage geplant und erbaut, diente Schloss Benrath zun\u00e4chst als Lust- und Jagdschloss f\u00fcr den Kurf\u00fcrsten Carl Theodor. Das Ensemble gilt heute in seiner k\u00fcnstlerischen Einheit aus Bauwerken, Inneneinrichtungen und den 60 Hektar gro\u00dfen G\u00e4rten als eines der in Europa selten gewordenen Gesamtkunstwerke des ausgehenden Rokoko. Die Schlossbauten sind mit dem Hauptgeb\u00e4ude, den \u00f6stlichen und westlichen Kavaliersfl\u00fcgeln, den beiden Torh\u00e4usern und vier Wachh\u00e4uschen vollst\u00e4ndig erhalten. Das Hauptschloss (Corps de Logis) mit seinen Exponaten (M\u00f6beln, Porzellan, Gem\u00e4lden etc.) vermittelt einen Eindruck vom h\u00f6fischen Leben der 2. H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Das Museum f\u00fcr Naturkunde und das Museum f\u00fcr Europ\u00e4ische Gartenkunst im West- bzw. Ostfl\u00fcgel des Schlosses erg\u00e4nzen das Geb\u00e4ude-Ensemble. Der barocke, an das Rheinufer grenzende Park wurde ebenfalls von Nicolas de Pigage entworfen. www.schloss-benrath.deDas Polnische Institut D\u00fcsseldorf ist eins von \u00fcber 25 weltweit verteilten Kulturmittler-Institutionen des Au\u00dfenministeriums der Republik Polen. Sein Ziel ist die gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem jeweiligen Gastland und Polen zu intensivieren. Dies erfolgt durch Veranstaltungen und Informationsvermittlung zu polnischer Kultur, Politik, Geschichte, Gesellschaft und Bildung in all ihren Facetten. Das 1993 in D\u00fcsseldorf gegr\u00fcndete Polnische Institut ist zum aktiven Mitgestalter des kulturellen Lebens in NRW und in den benachbarten Bundesl\u00e4ndern Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland geworden. Seine T\u00e4tigkeit reicht weit \u00fcber den eigenen, eindrucksvollen Sitz in der D\u00fcsseldorfer Carlstadt hinaus. Neben vor Ort organisierten Ausstellungen, Seminaren, Workshops, Vortr\u00e4gen und Diskussionen nimmt das Institut an zahlreichen Initiativen deutscher Museen und Hochschulen als Partner aktiv teil. Es gestaltet die Programme von Theatern, Kulturfestivals sowie Konzerts\u00e4len und Kinos mit und organisiert Studien- und Begegnungsreisen. www.instytutpolski.pl\/duesseldorf","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/#breadcrumb"},"inLanguage":"pl-PL","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/"]}],"@context":"https:\/\/schema.org","startDate":"2021-10-24T03:00:00+02:00","endDate":"2021-10-24T05:00:00+02:00","eventStatus":"EventScheduled","eventAttendanceMode":"OfflineEventAttendanceMode","location":{"@type":"place","name":"","address":"","geo":{"@type":"GeoCoordinates","latitude":"","longitude":""}}},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/1_Wilanow_Fot.-Maria-Gintrowska-1-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/10\/1_Wilanow_Fot.-Maria-Gintrowska-1-scaled.jpg","width":2560,"height":1714},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2021\/10\/20\/auf-polnische-art-das-bild-der-polnischen-kuche-in-der-deutschen-kulinarischen-literatur-des-17-jahrhunderts\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Auf polnische Art. 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