{"id":6232,"date":"2012-05-30T13:42:00","date_gmt":"2012-05-30T11:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=6232"},"modified":"2021-10-25T13:45:30","modified_gmt":"2021-10-25T11:45:30","slug":"frauenchor-chor-kobiet-hier-spricht-der-chor-magnifikat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2012\/05\/30\/frauenchor-chor-kobiet-hier-spricht-der-chor-magnifikat\/","title":{"rendered":"Frauenchor \/ Chor Kobiet: Hier spricht der Chor \/ Magnifikat"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"h3_title\">\u00a0<\/h3>\n<div class=\"edytor programm\">\n<p class=\"news-info\"><strong>Mi 30.05.2012 &#8211; Do 31.05.2012 <\/strong>20.00 Uhr<br \/>FFT Juta, Kasernenstr. 6, 40213 D\u00fcsseldorf und Ringlokschuppen M\u00fclheim<\/p>\nDie Musikerin und Theaterregisseurin Marta G\u00f3rnicka aus Warschau glaubt an die revolution\u00e4re Kraft des Theater-Chores. F\u00fcr \u201eFrauenchor\u201c hat sie 25 Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs um sich versammelt.<br \/><br \/>Marta G\u00f3rnicka\u00a0<strong>Frauenchor \/ Ch\u00f3r Kobiet<\/strong><br \/>in polnischer Sprache, mit deutschen \u00dcbertiteln<br \/>30.5., 20 Uhr \u2013 Teil 1: Hier spricht der Chor<br \/>31.5., 20 Uhr \u2013 Teil 2: Magnifikat (Deutschland-Premiere)<br \/>FFT Juta, Kasernenstr. 6, 40213 D\u00fcsseldorf<br \/>Karten unter 0211 87 67 87-18 oder\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fft-duesseldorf.de\/\">http:\/\/www.fft-duesseldorf.de<\/a><br \/><u>Weitere Termine im Ringlokschuppen M\u00fclheim\/Ruhr:<\/u><br \/>1.6., 19.30 Uhr \u2013 Teil 1: Hier spricht der Chor<br \/>\u00a02.6., 19.30 Uhr \u2013 Teil 2: Magnifikat<br \/>Link zum Ringlokschuppen:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ringlokschuppen.de\/ringlokschuppen\/spielplan\/veranstaltung\/?tx_z19mmevents_pi1[month]=1338501600&amp;tx_z19mmevents_pi1[view]=detailview&amp;tx_z19mmevents_pi1[item]=438\">http:\/\/www.ringlokschuppen.de\/ringlokschuppen\/spielplan\/veranstaltung\/?tx_z19mmevents_pi1[month]=1338501600&amp;tx_z19mmevents_pi1[view]=detailview&amp;tx_z19mmevents_pi1[item]=438<\/a><br \/><br \/>Die Musikerin und Theaterregisseurin Marta G\u00f3rnicka aus Warschau glaubt an die revolution\u00e4re Kraft des Theater-Chores. F\u00fcr \u201eFrauenchor\u201c hat sie 25 Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs um sich versammelt. Fl\u00fcsternd, schreiend, zischend und lachend bringen sie ihren Protest gegen klischeehafte Frauenbilder und das Diktat heutiger Sch\u00f6nheitsideale zum Ausdruck. Fragmente aus \u201eAntigone\u201c, Werken Agambens, Barthes&#8217;, Jelineks und Butlers, Werbeslogans und Kochrezepte mischt der Chor mit Computerger\u00e4uschen und Zitaten aus Liedern und Filmen. Rhythmisierte Sprache und Pop-Songs verbinden sich mit traditionellen musikalischen Formen \u2013 dem vielstimmigen Chor, Sakralmusik, Arien \u2013 und schaffen eine neuartige Form des Musiktheaters. In \u201eFrauenchor\u201c schl\u00e4gt uns der geballte \u00c4rger mehrerer Generationen polnischer Frauen entgegen, entschlossen und mitrei\u00dfend rufen sie zum Aufstand auf. Der Chor zeigt die Sprache als Macht- und Herrschaftsinstrument und auch als Mittel der Gewalt. Er h\u00e4uft Zitate bis an die Grenze des Ertr\u00e4glichen, legt Sprengladungen unter die Sprache, jagt sie in die Luft oder entsch\u00e4rft sie durch Gel\u00e4chter. Allen voran Marta G\u00f3rnicka, die ihre komplexe Partitur selbst dirigiert und mit ihren gro\u00dfartigen Performerinnen eine eindrucksvolle, von w\u00fctender Energie getragene Chor- und Choreografiearbeit leistet. \u201eFrauenchor\u201c wurde in Polen als herausragendes Theaterereignis gefeiert, zur \u201eMusiktheater-Inszenierung des Jahres 2010\u201c gek\u00fcrt und bereits auf mehreren internationalen Festivals pr\u00e4sentiert.<br \/>Der erste Teil, \u201eHier spricht der Chor\u201c, hinterfragt die Frauenbilder in der westlichen Konsumgesellschaft: Lara Croft, Kuchenbacken und farbenfrohe Illustrierte sind Ausgangspunkte f\u00fcr Erz\u00e4hlungen \u00fcber die heutige Wahrnehmung von Weiblichkeit. Im zweiten Teil, \u201eMagnifikat\u201c, werden die Zuschauer mit dem kirchlichen Inbegriff f\u00fcr Weiblichkeit \u2013 der Heiligen Jungfrau \u2013 konfrontiert. Maria verk\u00f6rpert sowohl Reinheit und Unschuld als auch die ideologisierte Selbstlosigkeit einer Mutter.<br \/><br \/>\u201eDer FRAUENCHOR von Marta G\u00f3rnicka ist eine echte Entdeckung und wahrscheinlich bahnbrechend f\u00fcrs polnische Theater. 25 Frauen von unterschiedlichem Alter und Beruf sprechen im Chor zun\u00e4chst von guten Kochrezepten und guten M\u00e4nnern, bis sich die exzellente Chorarbeit den Frauenbildern in der Konsumgesellschaft zuwendet, dem Zwangshandeln f\u00fcr Sch\u00f6nheitsideale und der Verzweiflung daran. Das geht zwischen Fl\u00fcstern und Schreien, starken Gruppenformationen und zerbrechlich am Boden liegen. [&#8230;] Mit dem letzten Wort metoikia wird auf Antigone Bezug genommen, auf ihre Behandlung als rechtlose Fremde im eigenen Land \u2013 eine wirklich starke, hinrei\u00dfende Arbeit.\u201c (Thomas Irmer, nachtkritik.de, 6.4.2011)<br \/><br \/>Konzept, Libretto, Regie: Marta G\u00f3rnicka. Partitur: IEN. Choreografie: Anna Godowska. Wissenschaftliche Mitarbeit: Agata Adamiecka. Produktion: Zbigniew Raszewski Theaterinstitut Warschau. Mit: Maniucha Bikont, Justyna Chaberek, Ewa Chomicka, Alina Czyzewska, Paulina Drzastwa, Alicja Herod, Anna Jag\u0142owska, Natalia Jarosiewicz, Katarzyna Jaznicka, Ewa Konstanciak,Ewa Kossak, Katarzyna Lalik, Jolanta Na\u0142ecz-Jawecka, Agnieszka Makowska, Kamila Michalska, Natalia Obrebska, Anna Raczkowska, Anna Rusiecka, Monika Sadkowska, Kaja Stepkowska, Karolina Szulejewska, Olga Szymula, Iwona To\u0142binska, Agata Wencel, Karolina Wiech, Anna Wodzynska, Anna Wojnarowska.<br \/><br \/>Teil des Internationalen Kulturprogramms der polnischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft. Das Projekt wird vom Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationalerbe der Republik Polen kofinanziert. Im Rahmen von &#8222;Klopsztanga. Polen_grenzenlos_NRW&#8221;, gef\u00f6rdert vom Adam Mickiewicz Institut in Warschau.<br \/><br \/><strong>Marta G\u00f3rnicka<\/strong>: Regisseurin und S\u00e4ngerin, Absolventin der Aleksander Zelwerowicz Theaterakademie in Warschau und der Warschauer Musikhochschule Frederic Chopin. Sie studierte au\u00dferdem an der Universit\u00e4t Warschau und an der Staatlichen Theaterhochschule in Krakau. Ihr Film \u201eGier. Versuch einer Aufzeichnung nach Sarah Kane\u201c wurde auf dem Odkryte\/Zakryte Festival in Warschau erstmals gezeigt. Bei der Warschauer Inszenierung von \u201eSymptoms\/Akropolis\u201c von Gabriella Maione und Stanislaw Wyspianski arbeitete Marta G\u00f3rnicka mit Robert Wilson zusammen, mit Redbard Klijnstra und Swietlana Butskaja hat sie zum Thema Stimme gearbeitet. Als S\u00e4ngerin absolvierte sie zahlreiche Solokonzerte und nahm f\u00fcr das Polnische Radio ein Album mit Liedern von Astor Piazolla auf. Marta G\u00f3rnicka war Teilnehmerin von Meisterkursen und leitete Autorenwerkst\u00e4tten in Salzburg, Rom und London. Seit Dezember 2009 arbeitet sie mit dem Theaterinstitut Warschau zusammen, wo sie in den Auff\u00fchrungen des \u201eFrauenchors\u201c Regie f\u00fchrt und eine neue, eigene Form des Chortheaters entwickelt.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Mi 30.05.2012 &#8211; Do 31.05.2012 20.00 UhrFFT Juta, Kasernenstr. 6, 40213 D\u00fcsseldorf und Ringlokschuppen M\u00fclheim Die Musikerin und Theaterregisseurin Marta G\u00f3rnicka aus Warschau glaubt an die revolution\u00e4re Kraft des Theater-Chores. F\u00fcr \u201eFrauenchor\u201c hat sie 25 Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs um sich versammelt. 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F\u00fcr \u201eFrauenchor\u201c hat sie 25 Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs um sich versammelt.Marta G\u00f3rnicka\u00a0Frauenchor \/ Ch\u00f3r Kobietin polnischer Sprache, mit deutschen \u00dcbertiteln30.5., 20 Uhr \u2013 Teil 1: Hier spricht der Chor31.5., 20 Uhr \u2013 Teil 2: Magnifikat (Deutschland-Premiere)FFT Juta, Kasernenstr. 6, 40213 D\u00fcsseldorfKarten unter 0211 87 67 87-18 oder\u00a0http:\/\/www.fft-duesseldorf.deWeitere Termine im Ringlokschuppen M\u00fclheim\/Ruhr:1.6., 19.30 Uhr \u2013 Teil 1: Hier spricht der Chor\u00a02.6., 19.30 Uhr \u2013 Teil 2: MagnifikatLink zum Ringlokschuppen:\u00a0http:\/\/www.ringlokschuppen.de\/ringlokschuppen\/spielplan\/veranstaltung\/?tx_z19mmevents_pi1[month]=1338501600&amp;tx_z19mmevents_pi1[view]=detailview&amp;tx_z19mmevents_pi1[item]=438Die Musikerin und Theaterregisseurin Marta G\u00f3rnicka aus Warschau glaubt an die revolution\u00e4re Kraft des Theater-Chores. F\u00fcr \u201eFrauenchor\u201c hat sie 25 Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs um sich versammelt. Fl\u00fcsternd, schreiend, zischend und lachend bringen sie ihren Protest gegen klischeehafte Frauenbilder und das Diktat heutiger Sch\u00f6nheitsideale zum Ausdruck. Fragmente aus \u201eAntigone\u201c, Werken Agambens, Barthes', Jelineks und Butlers, Werbeslogans und Kochrezepte mischt der Chor mit Computerger\u00e4uschen und Zitaten aus Liedern und Filmen. Rhythmisierte Sprache und Pop-Songs verbinden sich mit traditionellen musikalischen Formen \u2013 dem vielstimmigen Chor, Sakralmusik, Arien \u2013 und schaffen eine neuartige Form des Musiktheaters. In \u201eFrauenchor\u201c schl\u00e4gt uns der geballte \u00c4rger mehrerer Generationen polnischer Frauen entgegen, entschlossen und mitrei\u00dfend rufen sie zum Aufstand auf. Der Chor zeigt die Sprache als Macht- und Herrschaftsinstrument und auch als Mittel der Gewalt. Er h\u00e4uft Zitate bis an die Grenze des Ertr\u00e4glichen, legt Sprengladungen unter die Sprache, jagt sie in die Luft oder entsch\u00e4rft sie durch Gel\u00e4chter. Allen voran Marta G\u00f3rnicka, die ihre komplexe Partitur selbst dirigiert und mit ihren gro\u00dfartigen Performerinnen eine eindrucksvolle, von w\u00fctender Energie getragene Chor- und Choreografiearbeit leistet. \u201eFrauenchor\u201c wurde in Polen als herausragendes Theaterereignis gefeiert, zur \u201eMusiktheater-Inszenierung des Jahres 2010\u201c gek\u00fcrt und bereits auf mehreren internationalen Festivals pr\u00e4sentiert.Der erste Teil, \u201eHier spricht der Chor\u201c, hinterfragt die Frauenbilder in der westlichen Konsumgesellschaft: Lara Croft, Kuchenbacken und farbenfrohe Illustrierte sind Ausgangspunkte f\u00fcr Erz\u00e4hlungen \u00fcber die heutige Wahrnehmung von Weiblichkeit. Im zweiten Teil, \u201eMagnifikat\u201c, werden die Zuschauer mit dem kirchlichen Inbegriff f\u00fcr Weiblichkeit \u2013 der Heiligen Jungfrau \u2013 konfrontiert. Maria verk\u00f6rpert sowohl Reinheit und Unschuld als auch die ideologisierte Selbstlosigkeit einer Mutter.\u201eDer FRAUENCHOR von Marta G\u00f3rnicka ist eine echte Entdeckung und wahrscheinlich bahnbrechend f\u00fcrs polnische Theater. 25 Frauen von unterschiedlichem Alter und Beruf sprechen im Chor zun\u00e4chst von guten Kochrezepten und guten M\u00e4nnern, bis sich die exzellente Chorarbeit den Frauenbildern in der Konsumgesellschaft zuwendet, dem Zwangshandeln f\u00fcr Sch\u00f6nheitsideale und der Verzweiflung daran. Das geht zwischen Fl\u00fcstern und Schreien, starken Gruppenformationen und zerbrechlich am Boden liegen. [...] Mit dem letzten Wort metoikia wird auf Antigone Bezug genommen, auf ihre Behandlung als rechtlose Fremde im eigenen Land \u2013 eine wirklich starke, hinrei\u00dfende Arbeit.\u201c (Thomas Irmer, nachtkritik.de, 6.4.2011)Konzept, Libretto, Regie: Marta G\u00f3rnicka. Partitur: IEN. Choreografie: Anna Godowska. Wissenschaftliche Mitarbeit: Agata Adamiecka. Produktion: Zbigniew Raszewski Theaterinstitut Warschau. Mit: Maniucha Bikont, Justyna Chaberek, Ewa Chomicka, Alina Czyzewska, Paulina Drzastwa, Alicja Herod, Anna Jag\u0142owska, Natalia Jarosiewicz, Katarzyna Jaznicka, Ewa Konstanciak,Ewa Kossak, Katarzyna Lalik, Jolanta Na\u0142ecz-Jawecka, Agnieszka Makowska, Kamila Michalska, Natalia Obrebska, Anna Raczkowska, Anna Rusiecka, Monika Sadkowska, Kaja Stepkowska, Karolina Szulejewska, Olga Szymula, Iwona To\u0142binska, Agata Wencel, Karolina Wiech, Anna Wodzynska, Anna Wojnarowska.Teil des Internationalen Kulturprogramms der polnischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft. Das Projekt wird vom Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationalerbe der Republik Polen kofinanziert. Im Rahmen von \"Klopsztanga. Polen_grenzenlos_NRW\", gef\u00f6rdert vom Adam Mickiewicz Institut in Warschau.Marta G\u00f3rnicka: Regisseurin und S\u00e4ngerin, Absolventin der Aleksander Zelwerowicz Theaterakademie in Warschau und der Warschauer Musikhochschule Frederic Chopin. Sie studierte au\u00dferdem an der Universit\u00e4t Warschau und an der Staatlichen Theaterhochschule in Krakau. Ihr Film \u201eGier. Versuch einer Aufzeichnung nach Sarah Kane\u201c wurde auf dem Odkryte\/Zakryte Festival in Warschau erstmals gezeigt. Bei der Warschauer Inszenierung von \u201eSymptoms\/Akropolis\u201c von Gabriella Maione und Stanislaw Wyspianski arbeitete Marta G\u00f3rnicka mit Robert Wilson zusammen, mit Redbard Klijnstra und Swietlana Butskaja hat sie zum Thema Stimme gearbeitet. Als S\u00e4ngerin absolvierte sie zahlreiche Solokonzerte und nahm f\u00fcr das Polnische Radio ein Album mit Liedern von Astor Piazolla auf. Marta G\u00f3rnicka war Teilnehmerin von Meisterkursen und leitete Autorenwerkst\u00e4tten in Salzburg, Rom und London. 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