{"id":6519,"date":"2022-01-31T11:45:08","date_gmt":"2022-01-31T10:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=6519"},"modified":"2022-05-05T13:04:07","modified_gmt":"2022-05-05T11:04:07","slug":"begegnung-mit-polnischer-kunst-olmalerei-von-wojciech-fangor-und-tomasz-tatarczyk-mit-anetta-kuchler-mocny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2022\/01\/31\/begegnung-mit-polnischer-kunst-olmalerei-von-wojciech-fangor-und-tomasz-tatarczyk-mit-anetta-kuchler-mocny\/","title":{"rendered":"Begegnung mit polnischer Kunst. \u00d6lmalerei von Wojciech Fangor und Tomasz Tatarczyk mit Anetta K\u00fcchler-Mocny"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/youtu.be\/cB51buqeed0\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zum zweiten Teil der Online-Filmreihe ein: \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c. In der zweiten Folge \u201e<strong>\u00d6lmalerei von Wojciech Fangor und Tomasz Tatarczyk<\/strong>\u201c pr\u00e4sentiert Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin, die <strong>Pastose-Malereitechnik<\/strong> am Beispiel von Tomasz Tatarczyk und <strong>Sfumato-Malereitechnik<\/strong> am Beispiel von Wojciech Fangor.<br \/><br \/><strong>Tomasz Tatarczyk<\/strong> (geboren am 15. Mai 1947 in Kattowitz, gestorben am 10. April 2010 in Warschau) war ein polnischer Maler. Er studierte an der Technischen Universit\u00e4t Warschau und an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in Warschau. Seine Abschlussarbeit reichte er bei Prof. Jan Tarasin ein. Er arbeitete als Dozent an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Malerei seiner Alma Mater. Seit 1984 arbeitete er mit der Galerie Foksal zusammen.<br \/>Tomasz Tatarczyk erhielt Stipendien von der Ko\u015bciuszko-Stiftung und der Batory-Stiftung in den Vereinigten Staaten sowie von der Rockefeller Foundation in Italien. Er erhielt u.a. den Merit Award (w\u00e4hrend des ArtQuest&#8217;88 in Los Angeles) und den Grand Prix beim 1. Internationalen Zeichenwettbewerb in Wroc\u0142aw 1999, w\u00e4hrend 1990 das Gem\u00e4lde &#8222;Black Hill&#8221; beim Festival der polnischen zeitgen\u00f6ssischen Malerei in Szczecin ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2008 erhielt er den Jan-Cybis-Preis.<br \/>Tomasz Tatarczyk hat seine eigene Formel der Malerei entwickelt, die sich auf die Erfahrung des engen Kontakts mit der Natur konzentriert. Er hat ein Element des Geheimnisvollen eingef\u00fchrt und gleichzeitig die Stille, die von den Bildern ausgeht, intensiviert. Er hat auch den Eindruck der Monumentalit\u00e4t verst\u00e4rkt. Charakteristisch f\u00fcr Tatarczyks Leinw\u00e4nde ist auch die zur\u00fcckhaltende Farbgebung, die in der Regel auf der Spannung zwischen Licht und Dunkelheit basiert.<br \/>\u201eMein Atelier befindet sich an einem Ort abseits der Hektik der Gro\u00dfstadt&#8221;. &#8211; gestand er. \u2013 \u201eHier gibt es einen breiten Fluss, es gibt H\u00fcgel, W\u00e4lder, Felder, Schluchten und Klippen, wilde und zahme Tiere, gute und b\u00f6se Menschen und Orte und Dinge, die durch ihre Anwesenheit gekennzeichnet sind, und wechselnde Jahreszeiten und Tage, wie es sie sonst nicht gibt. Hier ist alles viel intensiver zu sp\u00fcren als in der Stadt. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass ich zur so genannten Welt der Zivilisation geh\u00f6re. So entsteht eine Art Chaos, in dem ich, wenn ich male, versuche, eine gewisse Ordnung zu finden, sozusagen gefiltert durch das, was ich wei\u00df und was ich f\u00fchle. Eine Ordnung zu finden, wenn ich ein Fragment eines gewissen Ganzen betrachte, ein Detail, das vom Rest und dem Magnetismus dieses Details gereinigt ist.&#8221;<br \/>Die Werke von Tomasz Tatarczyk befinden sich in polnischen und ausl\u00e4ndischen Sammlungen zeitgen\u00f6ssischer Kunst.<br \/><a href=\"https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tomasz-tatarczyk\">https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tomasz-tatarczyk<\/a> \u00a0<br \/><br \/><strong>Wojciech Bonawentura Fangor<\/strong> (geboren am 15. November 1922 in Warschau, gestorben am 25. Oktober 2015 dort) war ein polnischer Maler, Grafiker, Plakatgestalter und Bildhauer. Er deb\u00fctierte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und wechselte h\u00e4ufig seinen Stil &#8211; er schuf sowohl figurative als auch abstrakte Bilder.<br \/>Nach Privatstudien bei Felicjan Kowarski und Tadeusz Pruszkowski erhielt er 1946 sein Diplom an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in Warschau, wo er anschlie\u00dfend als Dozent lehrte. Er war einer der Begr\u00fcnder der polnischen Plakatschule. Zusammen mit Stanis\u0142aw Zamecznik pr\u00e4sentierte er 1958 die Weltraum-Studie &#8211; das erste sog. Environment in Polen. Er war der Hauptgestalter der Op-Art-Mosaik am Bahnhof von Warszawa \u015ar\u00f3dmie\u015bcie, die Jahrzehnte sp\u00e4ter als unbewegliches Denkmal anerkannt wurden.<br \/>1961 verlie\u00df er das Land, hielt sich in West-Berlin und in England auf und lie\u00df sich in den Vereinigten Staaten nieder. W\u00e4hrend seiner Auslandsaufenthalte hielt er Vorlesungen an zahlreichen Kunstschulen. Im Jahr 1999 kehrte er nach Polen zur\u00fcck.<br \/>In den 1960er und 1970er Jahren schuf er eine Reihe von Gem\u00e4lden mit charakteristischen Kreisen und Wellen, die optische Effekte erzeugen, die denen der Op-Art \u00e4hneln. In dieser Zeit schuf er seine weltweit ber\u00fchmteste Serie von Werken mit den charakteristischen Kreisen und Wellen. \u00a0Er ist der erste und bisher der einzige polnische K\u00fcnstler, der eine Einzelausstellung im Guggenheim Museum in New York hatte (1970). Dort zeigte er 37 Leinw\u00e4nde, die wegweisend f\u00fcr westlichen Op-Art-Forschungen waren und zu besonderen Symbolen der Op-Art geworden sind.<br \/><br \/>Bo\u017cena Kowalska schreibt \u00fcber Fangors Werk aus dieser Zeit:<br \/>&#8222;Die Kreise des K\u00fcnstlers waren ein st\u00e4ndiges, vielseitiges Experiment. In ihnen erprobte er auf immer neue Weise die Wirkung von leuchtenden oder ged\u00e4mpften Farben in ihren Kombinationen, die S\u00e4ttigung und den Grad der Helligkeit der Farbe, die Gr\u00f6\u00dfe der Kreise, die gr\u00f6\u00dfere oder geringere Breite ihrer B\u00e4nder und ihre Dichte, oder die asketische Sparsamkeit und Diskretion des Ausdrucks. Der K\u00fcnstler verwendete in seinen Bildern auch alle aus der Farbenlehre bekannten Kontraste, insbesondere die Kontraste der auftauchenden und abnehmenden Farben sowie das Ph\u00e4nomen der Nachbilder&#8221;.<br \/>Im Jahr 2007 entwarf Wojciech Fangor die endg\u00fcltige Dekoration von sieben Stationen der zweiten Linie der Warschauer U-Bahn, die zur gr\u00f6\u00dften unterirdischen Pop-Art-Galerie der Welt wurde.<br \/>Wenn man das vielf\u00e4ltige Schaffen von Wojciech Fangor verfolgt, sollte man betonen, dass der K\u00fcnstler nie aufgeh\u00f6rt hat, \u00fcber den Raum nachzudenken, den er als einen Bereich physischer Empfindungen oder metaphorisch dargestellt hat. Dieser Raum ist ein wichtiges Motiv in seinem Werk.<br \/><a href=\"https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/wojciech-fangor\">https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/wojciech-fangor<\/a><br \/><br \/><strong>Anetta K\u00fcchler-Mocny<\/strong> geh\u00f6rt zu den bedeutenden im Ausland wirkenden polnischen Malerinnen. In ihrer Arbeit greift sie nach den Wurzeln humanistischer Sensibilit\u00e4t, die tief in der polnischen und europ\u00e4ischen Tradition verankert sind. Auf sokratische Art und Weise werfen ihre Bilder wichtige Fragen auf und zwingen uns, selbst nach Antworten zu suchen. \u00c4hnlich steht die K\u00fcnstlerin den wichtigen Problemen und Ereignissen ihrer Heimat Polen gegen\u00fcber, wie dem Katyn-Massaker 1940, der Smolensk-Trag\u00f6die 2010 oder der Figur des polnischen Papstes, des Heiligen Johannes Paul II. Die Zyklen: \u201eGrenzknoten\u201c, \u201eVerblassen\u201c, \u201eVerdecktes Paradies\u201c, \u201eUnter vier Augen\u201c, \u201edie, das, der. Versetzt\u201c und die f\u00fcr das Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny so wichtige Serie \u201ePortraits\u201c pr\u00e4sentieren eine K\u00fcnstlerin, die ihren eigenen, einzigartigen, erkennbaren und innovativen Stil entwickelt hat.<br \/>Das malerische Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny wird von den Kunstexperten hoch eingesch\u00e4tzt. Sie greift nach einem sehr schwierigen Thema, das mittels der in der polnischen Tradition tief verwurzelten k\u00fcnstlerischen Metaphorik ausgedr\u00fcckt wird. Dabei scheut sie nicht, dem Strom der politischen Korrektheit entgegenzutreten, der die Gedankenfreiheit einschr\u00e4nkt.<br \/>Anetta K\u00fcchler-Mocny wurde 1970 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Seit 1995 lebt sie und arbeitet in Deutschland, wo sie von 1998-2005 das Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Prof. Ludmilla von Arseniew, Prof. Mechthild Fritsch und Prof. Michael van Ofen absolvierte. Sie arbeitet in Berlin als freischaffende K\u00fcnstlerin und ist als Dozentin in den Bereichen Kunst und F\u00f6rderung der deutsch-polnischen Begegnungen durch Kultur t\u00e4tig. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit widmet sie sich der Malerei, wobei der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Sie stellte u.a. in Gda\u0144sk, Berlin, Bochum, M\u00fcnster, Prag, Gent, Budapest und Santiago de Chile aus. <br \/><a href=\"http:\/\/www.anettakuechlermocny.de\">www.anettakuechlermocny.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zum zweiten Teil der Online-Filmreihe ein: \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c. In der zweiten Folge \u201e\u00d6lmalerei von Wojciech Fangor und Tomasz Tatarczyk\u201c pr\u00e4sentiert Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin, die Pastose-Malereitechnik am Beispiel von Tomasz Tatarczyk und Sfumato-Malereitechnik am Beispiel von Wojciech Fangor. 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Er erhielt u.a. den Merit Award (w\u00e4hrend des ArtQuest'88 in Los Angeles) und den Grand Prix beim 1. Internationalen Zeichenwettbewerb in Wroc\u0142aw 1999, w\u00e4hrend 1990 das Gem\u00e4lde \\\"Black Hill\\\" beim Festival der polnischen zeitgen\u00f6ssischen Malerei in Szczecin ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2008 erhielt er den Jan-Cybis-Preis.Tomasz Tatarczyk hat seine eigene Formel der Malerei entwickelt, die sich auf die Erfahrung des engen Kontakts mit der Natur konzentriert. Er hat ein Element des Geheimnisvollen eingef\u00fchrt und gleichzeitig die Stille, die von den Bildern ausgeht, intensiviert. Er hat auch den Eindruck der Monumentalit\u00e4t verst\u00e4rkt. Charakteristisch f\u00fcr Tatarczyks Leinw\u00e4nde ist auch die zur\u00fcckhaltende Farbgebung, die in der Regel auf der Spannung zwischen Licht und Dunkelheit basiert.\u201eMein Atelier befindet sich an einem Ort abseits der Hektik der Gro\u00dfstadt\\\". - gestand er. \u2013 \u201eHier gibt es einen breiten Fluss, es gibt H\u00fcgel, W\u00e4lder, Felder, Schluchten und Klippen, wilde und zahme Tiere, gute und b\u00f6se Menschen und Orte und Dinge, die durch ihre Anwesenheit gekennzeichnet sind, und wechselnde Jahreszeiten und Tage, wie es sie sonst nicht gibt. Hier ist alles viel intensiver zu sp\u00fcren als in der Stadt. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass ich zur so genannten Welt der Zivilisation geh\u00f6re. So entsteht eine Art Chaos, in dem ich, wenn ich male, versuche, eine gewisse Ordnung zu finden, sozusagen gefiltert durch das, was ich wei\u00df und was ich f\u00fchle. Eine Ordnung zu finden, wenn ich ein Fragment eines gewissen Ganzen betrachte, ein Detail, das vom Rest und dem Magnetismus dieses Details gereinigt ist.\\\"Die Werke von Tomasz Tatarczyk befinden sich in polnischen und ausl\u00e4ndischen Sammlungen zeitgen\u00f6ssischer Kunst.https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tomasz-tatarczyk \u00a0Wojciech Bonawentura Fangor (geboren am 15. November 1922 in Warschau, gestorben am 25. Oktober 2015 dort) war ein polnischer Maler, Grafiker, Plakatgestalter und Bildhauer. Er deb\u00fctierte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und wechselte h\u00e4ufig seinen Stil - er schuf sowohl figurative als auch abstrakte Bilder.Nach Privatstudien bei Felicjan Kowarski und Tadeusz Pruszkowski erhielt er 1946 sein Diplom an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in Warschau, wo er anschlie\u00dfend als Dozent lehrte. Er war einer der Begr\u00fcnder der polnischen Plakatschule. Zusammen mit Stanis\u0142aw Zamecznik pr\u00e4sentierte er 1958 die Weltraum-Studie - das erste sog. Environment in Polen. Er war der Hauptgestalter der Op-Art-Mosaik am Bahnhof von Warszawa \u015ar\u00f3dmie\u015bcie, die Jahrzehnte sp\u00e4ter als unbewegliches Denkmal anerkannt wurden.1961 verlie\u00df er das Land, hielt sich in West-Berlin und in England auf und lie\u00df sich in den Vereinigten Staaten nieder. W\u00e4hrend seiner Auslandsaufenthalte hielt er Vorlesungen an zahlreichen Kunstschulen. Im Jahr 1999 kehrte er nach Polen zur\u00fcck.In den 1960er und 1970er Jahren schuf er eine Reihe von Gem\u00e4lden mit charakteristischen Kreisen und Wellen, die optische Effekte erzeugen, die denen der Op-Art \u00e4hneln. In dieser Zeit schuf er seine weltweit ber\u00fchmteste Serie von Werken mit den charakteristischen Kreisen und Wellen. \u00a0Er ist der erste und bisher der einzige polnische K\u00fcnstler, der eine Einzelausstellung im Guggenheim Museum in New York hatte (1970). 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In ihrer Arbeit greift sie nach den Wurzeln humanistischer Sensibilit\u00e4t, die tief in der polnischen und europ\u00e4ischen Tradition verankert sind. Auf sokratische Art und Weise werfen ihre Bilder wichtige Fragen auf und zwingen uns, selbst nach Antworten zu suchen. \u00c4hnlich steht die K\u00fcnstlerin den wichtigen Problemen und Ereignissen ihrer Heimat Polen gegen\u00fcber, wie dem Katyn-Massaker 1940, der Smolensk-Trag\u00f6die 2010 oder der Figur des polnischen Papstes, des Heiligen Johannes Paul II. Die Zyklen: \u201eGrenzknoten\u201c, \u201eVerblassen\u201c, \u201eVerdecktes Paradies\u201c, \u201eUnter vier Augen\u201c, \u201edie, das, der. Versetzt\u201c und die f\u00fcr das Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny so wichtige Serie \u201ePortraits\u201c pr\u00e4sentieren eine K\u00fcnstlerin, die ihren eigenen, einzigartigen, erkennbaren und innovativen Stil entwickelt hat.Das malerische Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny wird von den Kunstexperten hoch eingesch\u00e4tzt. Sie greift nach einem sehr schwierigen Thema, das mittels der in der polnischen Tradition tief verwurzelten k\u00fcnstlerischen Metaphorik ausgedr\u00fcckt wird. Dabei scheut sie nicht, dem Strom der politischen Korrektheit entgegenzutreten, der die Gedankenfreiheit einschr\u00e4nkt.Anetta K\u00fcchler-Mocny wurde 1970 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Seit 1995 lebt sie und arbeitet in Deutschland, wo sie von 1998-2005 das Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Prof. Ludmilla von Arseniew, Prof. Mechthild Fritsch und Prof. Michael van Ofen absolvierte. Sie arbeitet in Berlin als freischaffende K\u00fcnstlerin und ist als Dozentin in den Bereichen Kunst und F\u00f6rderung der deutsch-polnischen Begegnungen durch Kultur t\u00e4tig. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit widmet sie sich der Malerei, wobei der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. 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In der zweiten Folge \u201e\u00d6lmalerei von Wojciech Fangor und Tomasz Tatarczyk\u201c pr\u00e4sentiert Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin, die Pastose-Malereitechnik am Beispiel von Tomasz Tatarczyk und Sfumato-Malereitechnik am Beispiel von Wojciech Fangor.Tomasz Tatarczyk (geboren am 15. Mai 1947 in Kattowitz, gestorben am 10. April 2010 in Warschau) war ein polnischer Maler. Er studierte an der Technischen Universit\u00e4t Warschau und an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in Warschau. Seine Abschlussarbeit reichte er bei Prof. Jan Tarasin ein. Er arbeitete als Dozent an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Malerei seiner Alma Mater. Seit 1984 arbeitete er mit der Galerie Foksal zusammen.Tomasz Tatarczyk erhielt Stipendien von der Ko\u015bciuszko-Stiftung und der Batory-Stiftung in den Vereinigten Staaten sowie von der Rockefeller Foundation in Italien. Er erhielt u.a. den Merit Award (w\u00e4hrend des ArtQuest'88 in Los Angeles) und den Grand Prix beim 1. Internationalen Zeichenwettbewerb in Wroc\u0142aw 1999, w\u00e4hrend 1990 das Gem\u00e4lde \"Black Hill\" beim Festival der polnischen zeitgen\u00f6ssischen Malerei in Szczecin ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2008 erhielt er den Jan-Cybis-Preis.Tomasz Tatarczyk hat seine eigene Formel der Malerei entwickelt, die sich auf die Erfahrung des engen Kontakts mit der Natur konzentriert. Er hat ein Element des Geheimnisvollen eingef\u00fchrt und gleichzeitig die Stille, die von den Bildern ausgeht, intensiviert. Er hat auch den Eindruck der Monumentalit\u00e4t verst\u00e4rkt. Charakteristisch f\u00fcr Tatarczyks Leinw\u00e4nde ist auch die zur\u00fcckhaltende Farbgebung, die in der Regel auf der Spannung zwischen Licht und Dunkelheit basiert.\u201eMein Atelier befindet sich an einem Ort abseits der Hektik der Gro\u00dfstadt\". - gestand er. \u2013 \u201eHier gibt es einen breiten Fluss, es gibt H\u00fcgel, W\u00e4lder, Felder, Schluchten und Klippen, wilde und zahme Tiere, gute und b\u00f6se Menschen und Orte und Dinge, die durch ihre Anwesenheit gekennzeichnet sind, und wechselnde Jahreszeiten und Tage, wie es sie sonst nicht gibt. Hier ist alles viel intensiver zu sp\u00fcren als in der Stadt. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass ich zur so genannten Welt der Zivilisation geh\u00f6re. So entsteht eine Art Chaos, in dem ich, wenn ich male, versuche, eine gewisse Ordnung zu finden, sozusagen gefiltert durch das, was ich wei\u00df und was ich f\u00fchle. Eine Ordnung zu finden, wenn ich ein Fragment eines gewissen Ganzen betrachte, ein Detail, das vom Rest und dem Magnetismus dieses Details gereinigt ist.\"Die Werke von Tomasz Tatarczyk befinden sich in polnischen und ausl\u00e4ndischen Sammlungen zeitgen\u00f6ssischer Kunst.https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tomasz-tatarczyk \u00a0Wojciech Bonawentura Fangor (geboren am 15. November 1922 in Warschau, gestorben am 25. Oktober 2015 dort) war ein polnischer Maler, Grafiker, Plakatgestalter und Bildhauer. Er deb\u00fctierte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und wechselte h\u00e4ufig seinen Stil - er schuf sowohl figurative als auch abstrakte Bilder.Nach Privatstudien bei Felicjan Kowarski und Tadeusz Pruszkowski erhielt er 1946 sein Diplom an der Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste in Warschau, wo er anschlie\u00dfend als Dozent lehrte. Er war einer der Begr\u00fcnder der polnischen Plakatschule. Zusammen mit Stanis\u0142aw Zamecznik pr\u00e4sentierte er 1958 die Weltraum-Studie - das erste sog. Environment in Polen. Er war der Hauptgestalter der Op-Art-Mosaik am Bahnhof von Warszawa \u015ar\u00f3dmie\u015bcie, die Jahrzehnte sp\u00e4ter als unbewegliches Denkmal anerkannt wurden.1961 verlie\u00df er das Land, hielt sich in West-Berlin und in England auf und lie\u00df sich in den Vereinigten Staaten nieder. W\u00e4hrend seiner Auslandsaufenthalte hielt er Vorlesungen an zahlreichen Kunstschulen. Im Jahr 1999 kehrte er nach Polen zur\u00fcck.In den 1960er und 1970er Jahren schuf er eine Reihe von Gem\u00e4lden mit charakteristischen Kreisen und Wellen, die optische Effekte erzeugen, die denen der Op-Art \u00e4hneln. In dieser Zeit schuf er seine weltweit ber\u00fchmteste Serie von Werken mit den charakteristischen Kreisen und Wellen. \u00a0Er ist der erste und bisher der einzige polnische K\u00fcnstler, der eine Einzelausstellung im Guggenheim Museum in New York hatte (1970). Dort zeigte er 37 Leinw\u00e4nde, die wegweisend f\u00fcr westlichen Op-Art-Forschungen waren und zu besonderen Symbolen der Op-Art geworden sind.Bo\u017cena Kowalska schreibt \u00fcber Fangors Werk aus dieser Zeit:\"Die Kreise des K\u00fcnstlers waren ein st\u00e4ndiges, vielseitiges Experiment. In ihnen erprobte er auf immer neue Weise die Wirkung von leuchtenden oder ged\u00e4mpften Farben in ihren Kombinationen, die S\u00e4ttigung und den Grad der Helligkeit der Farbe, die Gr\u00f6\u00dfe der Kreise, die gr\u00f6\u00dfere oder geringere Breite ihrer B\u00e4nder und ihre Dichte, oder die asketische Sparsamkeit und Diskretion des Ausdrucks. Der K\u00fcnstler verwendete in seinen Bildern auch alle aus der Farbenlehre bekannten Kontraste, insbesondere die Kontraste der auftauchenden und abnehmenden Farben sowie das Ph\u00e4nomen der Nachbilder\".Im Jahr 2007 entwarf Wojciech Fangor die endg\u00fcltige Dekoration von sieben Stationen der zweiten Linie der Warschauer U-Bahn, die zur gr\u00f6\u00dften unterirdischen Pop-Art-Galerie der Welt wurde.Wenn man das vielf\u00e4ltige Schaffen von Wojciech Fangor verfolgt, sollte man betonen, dass der K\u00fcnstler nie aufgeh\u00f6rt hat, \u00fcber den Raum nachzudenken, den er als einen Bereich physischer Empfindungen oder metaphorisch dargestellt hat. Dieser Raum ist ein wichtiges Motiv in seinem Werk.https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/wojciech-fangorAnetta K\u00fcchler-Mocny geh\u00f6rt zu den bedeutenden im Ausland wirkenden polnischen Malerinnen. In ihrer Arbeit greift sie nach den Wurzeln humanistischer Sensibilit\u00e4t, die tief in der polnischen und europ\u00e4ischen Tradition verankert sind. Auf sokratische Art und Weise werfen ihre Bilder wichtige Fragen auf und zwingen uns, selbst nach Antworten zu suchen. \u00c4hnlich steht die K\u00fcnstlerin den wichtigen Problemen und Ereignissen ihrer Heimat Polen gegen\u00fcber, wie dem Katyn-Massaker 1940, der Smolensk-Trag\u00f6die 2010 oder der Figur des polnischen Papstes, des Heiligen Johannes Paul II. Die Zyklen: \u201eGrenzknoten\u201c, \u201eVerblassen\u201c, \u201eVerdecktes Paradies\u201c, \u201eUnter vier Augen\u201c, \u201edie, das, der. Versetzt\u201c und die f\u00fcr das Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny so wichtige Serie \u201ePortraits\u201c pr\u00e4sentieren eine K\u00fcnstlerin, die ihren eigenen, einzigartigen, erkennbaren und innovativen Stil entwickelt hat.Das malerische Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny wird von den Kunstexperten hoch eingesch\u00e4tzt. Sie greift nach einem sehr schwierigen Thema, das mittels der in der polnischen Tradition tief verwurzelten k\u00fcnstlerischen Metaphorik ausgedr\u00fcckt wird. Dabei scheut sie nicht, dem Strom der politischen Korrektheit entgegenzutreten, der die Gedankenfreiheit einschr\u00e4nkt.Anetta K\u00fcchler-Mocny wurde 1970 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Seit 1995 lebt sie und arbeitet in Deutschland, wo sie von 1998-2005 das Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Prof. Ludmilla von Arseniew, Prof. Mechthild Fritsch und Prof. Michael van Ofen absolvierte. Sie arbeitet in Berlin als freischaffende K\u00fcnstlerin und ist als Dozentin in den Bereichen Kunst und F\u00f6rderung der deutsch-polnischen Begegnungen durch Kultur t\u00e4tig. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit widmet sie sich der Malerei, wobei der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Sie stellte u.a. in Gda\u0144sk, Berlin, Bochum, M\u00fcnster, Prag, Gent, Budapest und Santiago de Chile aus. www.anettakuechlermocny.de","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2022\/01\/31\/begegnung-mit-polnischer-kunst-olmalerei-von-wojciech-fangor-und-tomasz-tatarczyk-mit-anetta-kuchler-mocny\/#breadcrumb"},"inLanguage":"pl-PL","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2022\/01\/31\/begegnung-mit-polnischer-kunst-olmalerei-von-wojciech-fangor-und-tomasz-tatarczyk-mit-anetta-kuchler-mocny\/"]}],"@context":"https:\/\/schema.org","startDate":"2022-02-01","endDate":"2022-03-31","eventStatus":"EventScheduled","eventAttendanceMode":"OnlineEventAttendanceMode","location":{"@type":"VirtualLocation","url":""}},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2022\/01\/31\/begegnung-mit-polnischer-kunst-olmalerei-von-wojciech-fangor-und-tomasz-tatarczyk-mit-anetta-kuchler-mocny\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/1-strona-filmu.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/1-strona-filmu.png","width":1366,"height":768},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2022\/01\/31\/begegnung-mit-polnischer-kunst-olmalerei-von-wojciech-fangor-und-tomasz-tatarczyk-mit-anetta-kuchler-mocny\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Begegnung mit polnischer Kunst. \u00d6lmalerei von Wojciech Fangor und Tomasz Tatarczyk mit Anetta K\u00fcchler-Mocny"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/","name":"Instytut Polski w Dusseldorfie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e","name":"kolinskia","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","caption":"kolinskia"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/author\/kolinskia\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6519"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6519\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6923,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6519\/revisions\/6923"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}