{"id":7858,"date":"1998-12-14T15:21:00","date_gmt":"1998-12-14T14:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=7858"},"modified":"2022-10-13T15:23:06","modified_gmt":"2022-10-13T13:23:06","slug":"reihe-unsere-nachbarn-weisrusland-integration-oder-isolation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/1998\/12\/14\/reihe-unsere-nachbarn-weisrusland-integration-oder-isolation\/","title":{"rendered":"Reihe: &#8222;Unsere Nachbarn&#8221; Wei\u00dfru\u00dfland: Integration oder Isolation?"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"h3_title\">\u00a0<\/h3>\n<div class=\"edytor programm\">\n<p class=\"news-info\"><strong>Mo 14.12.1998 &#8211; Sa 19.12.1998 <\/strong>Ein Gespr\u00e4chsabend mit G\u00e4sten aus Wei\u00dfru\u00dfland, Polen und Deutschland in Zusammenarbeit mit der Adalbert-Stiftung-Krefeld.<\/p>\n<br \/><br \/>Die Demokratisierungsprozesse im ehemaligen Ostblock nach 1989 gehen mit sehr unterschiedlichem Tempo voran. Ab und zu sind sie sogar fast r\u00fcckg\u00e4ngig. Das ist leider im Falle Wei\u00dfru\u00dflands so.<br \/><br \/>Pr\u00e4sident Alexander Lukaszenko, vom Volk \u201eBacko = V\u00e4terchen\u201d genannt, l\u00f6ste 1996 das Parlament auf und setzte die demokratische Verfassung von 1994 au\u00dfer Kraft. Die Medien sind zu fast 100 % unter seiner Kontrolle. Lukaszenko nutzt die Medien, um seine Amtszeit verfassungswidrig zu verl\u00e4ngern.<br \/><br \/>Aufgel\u00f6stes Parlament, wieder eingesetzte Medienkontrolle, keine wirtschaftlichen Reformen, die die Entwicklung zu einer freien Gesellschaft unterst\u00fctzen k\u00f6nnten, zahlreiche Verst\u00f6\u00dfe gegen die Menschenrechte, das sind die Hauptmerkmale der Entwicklung Wei\u00dfru\u00dflands in der letzten Zeit unter Pr\u00e4sident Lukaszenko.<br \/><br \/>Ein Land mit \u00fcber zehn Millionen Bewohnern und einer Fl\u00e4che von 207,6 Tausend qkm ist auf den europ\u00e4ischen Hauptwegen positioniert, verbindet Osteuropa mit Zentraleuropa, verbindet die Wege vom Schwarzen Meer zur Ostsee. Ein Land, durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges umgew\u00e4lzt, von kommunistischer Herrschaft aller historischen Traditionen beraubt, mit dem tragischen Finale von Tschernobyl, eine ethnisch gemischte, neu entstehende wei\u00dfrussische Gesellschaft erlebt nach anf\u00e4nglicher Demokratisierung erneut schwere und unsichere Zeiten. Scheinbar weit entfernt von Westeuropa liegt Wei\u00dfru\u00dfland in Wirklichkeit in geographischer N\u00e4he, und sein Schicksal ist nicht ohne Bedeutung f\u00fcr die L\u00e4nder des westlichen Teils des Kontinents.<br \/><br \/>Widmen die Europ\u00e4er dieser Situation genug Aufmerksamkeit? Sind wir empfindlich genug f\u00fcr die Probleme der Menschen, die knapp 1000 km von uns entfernt wohnen? Engagieren wir uns f\u00fcr all diejenigen Leute innerhalb Wei\u00dfru\u00dflands, die sich nach Freiheit sehnen und f\u00fcr diejenigen, die heute mit gro\u00dfem Mut f\u00fcr den Erhalt der europ\u00e4ischen Werte eintreten und k\u00e4mpfen?<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Mo 14.12.1998 &#8211; Sa 19.12.1998 Ein Gespr\u00e4chsabend mit G\u00e4sten aus Wei\u00dfru\u00dfland, Polen und Deutschland in Zusammenarbeit mit der Adalbert-Stiftung-Krefeld. Die Demokratisierungsprozesse im ehemaligen Ostblock nach 1989 gehen mit sehr unterschiedlichem Tempo voran. Ab und zu sind sie sogar fast r\u00fcckg\u00e4ngig. Das ist leider im Falle Wei\u00dfru\u00dflands so. 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