{"id":8607,"date":"2023-01-17T14:14:00","date_gmt":"2023-01-17T13:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?p=8607"},"modified":"2023-03-16T13:35:49","modified_gmt":"2023-03-16T12:35:49","slug":"begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/","title":{"rendered":"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/youtu.be\/mWbsUdQ50C8\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein. In der vierten Folge stellt Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin das Portr\u00e4t vor und pr\u00e4sentiert die Malereitechnik am Beispiel von Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter und Tamara \u0141empicka.<\/p>\n<p><strong>Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa<\/strong> (1857 \u2013 1893) \u2013 eine der bedeutendsten polnischen K\u00fcnstlerinnen des 19. Jahrhunderts, lebte viele Jahre lang in Paris. 1882 ging sie nach Paris und begann ihr Studium. Sie wurde im Frauenatelier ausgebildet. 1884 deb\u00fctierte sie im Pariser Salon mit einer Zeichnung, die ein Frauenportr\u00e4t darstellt.\u00a0Bili\u0144skas &#8222;Selbstportr\u00e4t&#8221;, das auf dem Salon 1887 mit einer Goldmedaille und auf der Weltausstellung in Paris 1889 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde, brachte ihr internationalen Ruhm ein, der durch hervorragende Kritiken in der Weltpresse noch verst\u00e4rkt wurde.<\/p>\n<p>Sie nahm mehrfach an den Pariser Salons, Pr\u00e4sentationen in der Galerie Georges Petit, der Galerie Desaix auf den Champs de Mars teil. Sie stellte ihre Werke in M\u00fcnchen, Grenoble, Roanne, London und in den Vereinigten Staaten aus. In Polen wurden ihre Bilder in der Warschauer Gesellschaft Zach\u0119ta zur F\u00f6rderung der sch\u00f6nen K\u00fcnste ausgestellt.\u00a0Dank ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Entschlossenheit und ihres Bewusstseins f\u00fcr ihre k\u00fcnstlerische Berufung verf\u00fcgte sie \u00fcber ein herausragendes Talent und war die erste polnische Frau, die eine akademische Ausbildung erhielt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/anna-bilinska-bohdanowicz\">https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/anna-bilinska-bohdanowicz<\/a><\/p>\n<p><strong>Mela Muter<\/strong> (1876 \u2013 1967) \u2013 stammte aus einer j\u00fcdischen Familie, die in Polen assimiliert und der polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstradition treu war. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in Frankreich. Dort unterhielt sie Kontakte zu polnischen K\u00fcnstlern, die in Paris lebten, und war Mitbegr\u00fcnderin des internationalen K\u00fcnstlerkreises der \u00c9cole de Paris. In Paris besuchte sie Kurse an der Acad\u00e9mie Colarossi und der Acad\u00e9mie de la Grande Chaumiere. In akademischer Hinsicht war sie jedoch Autodidaktin.\u00a0Ihre Pers\u00f6nlichkeit wurde durch ihre zahlreichen direkten Kontakte mit der k\u00fcnstlerischen und intellektuellen Elite von Paris gepr\u00e4gt. Eine wichtige Rolle spielten auch zwei M\u00e4nner, mit denen sie emotional sehr stark verbunden war &#8211; Micha\u0142 Mutermilch, dessen Frau sie war, ein \u00c4sthet und Pariser Korrespondent der polnischen Presse, und Raymond Lefebvre, ein sozialistischer Aktivist, der auf tragische Weise in der UdSSR starb.\u00a0Das reife Werk der K\u00fcnstlerin ist auch von einer starken Faszination f\u00fcr die Werke von Paul C\u00e9zanne, Vincent van Gogh und Edouard Vuillard gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/mela-muter\">https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/mela-muter<\/a><\/p>\n<p><strong>Tamara \u0141empicka (Tamara de Lempicka)<\/strong> (1898 \u2013 1980) war eine der wichtigsten Vertreterinnen der Art d\u00e9co-\u00c4sthetik. Ihr Vater war ein wohlhabender russischer Jude, ein Kaufmann oder Industrieller. Ihre Mutter stammte aus einer wohlhabenden polnischen Familie.<\/p>\n<p>1918 reiste sie nach Paris. Tamara Lempicka nimmt ein Studium an der Academie Ranson in Paris auf. Am wichtigsten f\u00fcr Lempicka war die Anleitung ihres n\u00e4chsten Lehrers, Andre Lhote, Maler, Dekorateur, Kunstkritiker und Theoretiker. \u00a0Sie lernte, moderne Bildformen geschickt mit der gro\u00dfen akademischen Tradition, den klassischen Kunstformen eines Poussin, David oder Ingres zu verbinden. Lempicka vertieft st\u00e4ndig ihr Interesse an der k\u00fcnstlerischen Tradition. Von der Kunst der Renaissance fasziniert, reiste sie nach Italien, um die Werke der alten Meister zu studieren.\u00a0Mitte der 1920er Jahre, mit dem Aufkommen der Art-D\u00e9co-\u00c4sthetik, begann Lempickas steile Karriere. Sie stellte in Pariser Salons und im Ausland aus. Ihre Popularit\u00e4t schlug sich schnell in finanziellem Erfolg nieder. Sie malte vor allem Portr\u00e4ts, Stillleben und Akte. Aristokratinnen und die Ehefrauen reicher Industrieller gaben bei ihr in gro\u00dfer Zahl Portr\u00e4ts in Auftrag. Ihre Portr\u00e4ts bilden eine Galerie zeitgen\u00f6ssischer Typen, die Protagonisten des Alltags der K\u00fcnstlerin sind und somit zur sozialen und kulturellen Elite geh\u00f6ren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tamara-lempicka-tamara-de-lempicka\">https:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tamara-lempicka-tamara-de-lempicka<\/a><\/p>\n<p><strong>Anetta K\u00fcchler-Mocny <\/strong>geh\u00f6rt zu den bedeutenden im Ausland wirkenden polnischen Malerinnen. In ihrer Arbeit greift sie nach den Wurzeln humanistischer Sensibilit\u00e4t, die tief in der polnischen und europ\u00e4ischen Tradition verankert sind. Auf sokratische Art und Weise werfen ihre Bilder wichtige Fragen auf und zwingen uns, selbst nach Antworten zu suchen. \u00c4hnlich steht die K\u00fcnstlerin den wichtigen Problemen und Ereignissen ihrer Heimat Polen gegen\u00fcber, wie dem Katyn-Massaker 1940, der Smolensk-Trag\u00f6die 2010 oder der Figur des polnischen Papstes, des Heiligen Johannes Paul II. Die Zyklen: \u201eGrenzknoten\u201c, \u201eVerblassen\u201c, \u201eVerdecktes Paradies\u201c, \u201eUnter vier Augen\u201c, \u201edie, das, der. Versetzt\u201c und die f\u00fcr das Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny so wichtige Serie \u201ePortraits\u201c pr\u00e4sentieren eine K\u00fcnstlerin, die ihren eigenen, einzigartigen, erkennbaren und innovativen Stil entwickelt hat. Das malerische Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny wird von den Kunstexperten hoch eingesch\u00e4tzt. Sie greift nach einem sehr schwierigen Thema, das mittels der in der polnischen Tradition tief verwurzelten k\u00fcnstlerischen Metaphorik ausgedr\u00fcckt wird. Dabei scheut sie nicht, dem Strom der politischen Korrektheit entgegenzutreten, der die Gedankenfreiheit einschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Anetta K\u00fcchler-Mocny wurde 1970 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Seit 1995 lebt sie und arbeitet in Deutschland, wo sie von 1998-2005 das Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Prof. Ludmilla von Arseniew, Prof. Mechthild Fritsch und Prof. Michael van Ofen absolvierte. Sie arbeitet in Berlin als freischaffende K\u00fcnstlerin und ist als Dozentin in den Bereichen Kunst und F\u00f6rderung der deutsch-polnischen Begegnungen durch Kultur t\u00e4tig. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit widmet sie sich der Malerei, wobei der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Sie stellte u.a. in Gda\u0144sk, Berlin, Bochum, M\u00fcnster, Prag, Gent, Budapest und Santiago de Chile aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.anettakuechlermocny.de\">www.anettakuechlermocny.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein. In der vierten Folge stellt Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin das Portr\u00e4t vor und pr\u00e4sentiert die Malereitechnik am Beispiel von Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter und Tamara \u0141empicka. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa (1857 \u2013 1893) \u2013 eine der bedeutendsten polnischen K\u00fcnstlerinnen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":103,"featured_media":8608,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[299,25],"tags":[],"class_list":["post-8607","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-film-kunst","category-kunst"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka - Instytut Polski w Dusseldorfie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"pl_PL\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka - Instytut Polski w Dusseldorfie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Instytut Polski w Dusseldorfie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-01-17T13:14:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-03-16T12:35:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"639\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"361\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"kolinskia\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Napisane przez\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"kolinskia\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Szacowany czas czytania\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5 minut\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"event\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/\",\"name\":\"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#primaryimage\"},\"image\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31-300x169.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\"],\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\",\"datePublished\":\"2023-01-17T13:14:00+02:00\",\"dateModified\":\"2023-03-16T12:35:49+02:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e\"},\"description\":\"Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein. In der vierten Folge stellt Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin das Portr\u00e4t vor und pr\u00e4sentiert die Malereitechnik am Beispiel von Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter und Tamara \u0141empicka.\\nAnna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa (1857 \u2013 1893) \u2013 eine der bedeutendsten polnischen K\u00fcnstlerinnen des 19. Jahrhunderts, lebte viele Jahre lang in Paris. 1882 ging sie nach Paris und begann ihr Studium. Sie wurde im Frauenatelier ausgebildet. 1884 deb\u00fctierte sie im Pariser Salon mit einer Zeichnung, die ein Frauenportr\u00e4t darstellt.\u00a0Bili\u0144skas \\\"Selbstportr\u00e4t\\\", das auf dem Salon 1887 mit einer Goldmedaille und auf der Weltausstellung in Paris 1889 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde, brachte ihr internationalen Ruhm ein, der durch hervorragende Kritiken in der Weltpresse noch verst\u00e4rkt wurde.\\nSie nahm mehrfach an den Pariser Salons, Pr\u00e4sentationen in der Galerie Georges Petit, der Galerie Desaix auf den Champs de Mars teil. Sie stellte ihre Werke in M\u00fcnchen, Grenoble, Roanne, London und in den Vereinigten Staaten aus. In Polen wurden ihre Bilder in der Warschauer Gesellschaft Zach\u0119ta zur F\u00f6rderung der sch\u00f6nen K\u00fcnste ausgestellt.\u00a0Dank ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Entschlossenheit und ihres Bewusstseins f\u00fcr ihre k\u00fcnstlerische Berufung verf\u00fcgte sie \u00fcber ein herausragendes Talent und war die erste polnische Frau, die eine akademische Ausbildung erhielt.\\nhttps:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/anna-bilinska-bohdanowicz\\nMela Muter (1876 \u2013 1967) \u2013 stammte aus einer j\u00fcdischen Familie, die in Polen assimiliert und der polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstradition treu war. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in Frankreich. Dort unterhielt sie Kontakte zu polnischen K\u00fcnstlern, die in Paris lebten, und war Mitbegr\u00fcnderin des internationalen K\u00fcnstlerkreises der \u00c9cole de Paris. In Paris besuchte sie Kurse an der Acad\u00e9mie Colarossi und der Acad\u00e9mie de la Grande Chaumiere. In akademischer Hinsicht war sie jedoch Autodidaktin.\u00a0Ihre Pers\u00f6nlichkeit wurde durch ihre zahlreichen direkten Kontakte mit der k\u00fcnstlerischen und intellektuellen Elite von Paris gepr\u00e4gt. Eine wichtige Rolle spielten auch zwei M\u00e4nner, mit denen sie emotional sehr stark verbunden war - Micha\u0142 Mutermilch, dessen Frau sie war, ein \u00c4sthet und Pariser Korrespondent der polnischen Presse, und Raymond Lefebvre, ein sozialistischer Aktivist, der auf tragische Weise in der UdSSR starb.\u00a0Das reife Werk der K\u00fcnstlerin ist auch von einer starken Faszination f\u00fcr die Werke von Paul C\u00e9zanne, Vincent van Gogh und Edouard Vuillard gepr\u00e4gt.\\nhttps:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/mela-muter\\nTamara \u0141empicka (Tamara de Lempicka) (1898 \u2013 1980) war eine der wichtigsten Vertreterinnen der Art d\u00e9co-\u00c4sthetik. Ihr Vater war ein wohlhabender russischer Jude, ein Kaufmann oder Industrieller. Ihre Mutter stammte aus einer wohlhabenden polnischen Familie.\\n1918 reiste sie nach Paris. Tamara Lempicka nimmt ein Studium an der Academie Ranson in Paris auf. Am wichtigsten f\u00fcr Lempicka war die Anleitung ihres n\u00e4chsten Lehrers, Andre Lhote, Maler, Dekorateur, Kunstkritiker und Theoretiker. \u00a0Sie lernte, moderne Bildformen geschickt mit der gro\u00dfen akademischen Tradition, den klassischen Kunstformen eines Poussin, David oder Ingres zu verbinden. Lempicka vertieft st\u00e4ndig ihr Interesse an der k\u00fcnstlerischen Tradition. Von der Kunst der Renaissance fasziniert, reiste sie nach Italien, um die Werke der alten Meister zu studieren.\u00a0Mitte der 1920er Jahre, mit dem Aufkommen der Art-D\u00e9co-\u00c4sthetik, begann Lempickas steile Karriere. Sie stellte in Pariser Salons und im Ausland aus. Ihre Popularit\u00e4t schlug sich schnell in finanziellem Erfolg nieder. Sie malte vor allem Portr\u00e4ts, Stillleben und Akte. Aristokratinnen und die Ehefrauen reicher Industrieller gaben bei ihr in gro\u00dfer Zahl Portr\u00e4ts in Auftrag. Ihre Portr\u00e4ts bilden eine Galerie zeitgen\u00f6ssischer Typen, die Protagonisten des Alltags der K\u00fcnstlerin sind und somit zur sozialen und kulturellen Elite geh\u00f6ren.\\nhttps:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tamara-lempicka-tamara-de-lempicka\\nAnetta K\u00fcchler-Mocny geh\u00f6rt zu den bedeutenden im Ausland wirkenden polnischen Malerinnen. In ihrer Arbeit greift sie nach den Wurzeln humanistischer Sensibilit\u00e4t, die tief in der polnischen und europ\u00e4ischen Tradition verankert sind. Auf sokratische Art und Weise werfen ihre Bilder wichtige Fragen auf und zwingen uns, selbst nach Antworten zu suchen. \u00c4hnlich steht die K\u00fcnstlerin den wichtigen Problemen und Ereignissen ihrer Heimat Polen gegen\u00fcber, wie dem Katyn-Massaker 1940, der Smolensk-Trag\u00f6die 2010 oder der Figur des polnischen Papstes, des Heiligen Johannes Paul II. Die Zyklen: \u201eGrenzknoten\u201c, \u201eVerblassen\u201c, \u201eVerdecktes Paradies\u201c, \u201eUnter vier Augen\u201c, \u201edie, das, der. Versetzt\u201c und die f\u00fcr das Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny so wichtige Serie \u201ePortraits\u201c pr\u00e4sentieren eine K\u00fcnstlerin, die ihren eigenen, einzigartigen, erkennbaren und innovativen Stil entwickelt hat. Das malerische Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny wird von den Kunstexperten hoch eingesch\u00e4tzt. Sie greift nach einem sehr schwierigen Thema, das mittels der in der polnischen Tradition tief verwurzelten k\u00fcnstlerischen Metaphorik ausgedr\u00fcckt wird. Dabei scheut sie nicht, dem Strom der politischen Korrektheit entgegenzutreten, der die Gedankenfreiheit einschr\u00e4nkt.\\nAnetta K\u00fcchler-Mocny wurde 1970 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Seit 1995 lebt sie und arbeitet in Deutschland, wo sie von 1998-2005 das Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Prof. Ludmilla von Arseniew, Prof. Mechthild Fritsch und Prof. Michael van Ofen absolvierte. Sie arbeitet in Berlin als freischaffende K\u00fcnstlerin und ist als Dozentin in den Bereichen Kunst und F\u00f6rderung der deutsch-polnischen Begegnungen durch Kultur t\u00e4tig. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit widmet sie sich der Malerei, wobei der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Sie stellte u.a. in Gda\u0144sk, Berlin, Bochum, M\u00fcnster, Prag, Gent, Budapest und Santiago de Chile aus.\\nwww.anettakuechlermocny.de\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/\"]}],\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"startDate\":\"2023-01-31\",\"endDate\":\"2023-01-31\",\"eventStatus\":\"EventScheduled\",\"eventAttendanceMode\":\"OnlineEventAttendanceMode\",\"location\":{\"@type\":\"VirtualLocation\",\"url\":\"\"}},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png\",\"width\":639,\"height\":361,\"caption\":\"Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Filmfragment\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Dusseldorfie\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e\",\"name\":\"kolinskia\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"kolinskia\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/author\/kolinskia\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka - Instytut Polski w Dusseldorfie","description":"Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka - Instytut Polski w Dusseldorfie","og_description":"Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein.","og_url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/","og_site_name":"Instytut Polski w Dusseldorfie","article_published_time":"2023-01-17T13:14:00+00:00","article_modified_time":"2023-03-16T12:35:49+00:00","og_image":[{"width":639,"height":361,"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png","type":"image\/png"}],"author":"kolinskia","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Napisane przez":"kolinskia","Szacowany czas czytania":"5 minut"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"event","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/","name":"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka","isPartOf":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#primaryimage"},"image":["https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31-300x169.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png"],"thumbnailUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png","datePublished":"2023-01-17T13:14:00+02:00","dateModified":"2023-03-16T12:35:49+02:00","author":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e"},"description":"Das Polnische Institut D\u00fcsseldorf l\u00e4dt zur Fortsetzung der Online-Filmreihe \u201eBegegnung mit polnischer Kunst\u201c ein. In der vierten Folge stellt Anetta K\u00fcchler-Mocny, eine in Deutschland arbeitende polnische K\u00fcnstlerin das Portr\u00e4t vor und pr\u00e4sentiert die Malereitechnik am Beispiel von Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter und Tamara \u0141empicka.\nAnna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa (1857 \u2013 1893) \u2013 eine der bedeutendsten polnischen K\u00fcnstlerinnen des 19. Jahrhunderts, lebte viele Jahre lang in Paris. 1882 ging sie nach Paris und begann ihr Studium. Sie wurde im Frauenatelier ausgebildet. 1884 deb\u00fctierte sie im Pariser Salon mit einer Zeichnung, die ein Frauenportr\u00e4t darstellt.\u00a0Bili\u0144skas \"Selbstportr\u00e4t\", das auf dem Salon 1887 mit einer Goldmedaille und auf der Weltausstellung in Paris 1889 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde, brachte ihr internationalen Ruhm ein, der durch hervorragende Kritiken in der Weltpresse noch verst\u00e4rkt wurde.\nSie nahm mehrfach an den Pariser Salons, Pr\u00e4sentationen in der Galerie Georges Petit, der Galerie Desaix auf den Champs de Mars teil. Sie stellte ihre Werke in M\u00fcnchen, Grenoble, Roanne, London und in den Vereinigten Staaten aus. In Polen wurden ihre Bilder in der Warschauer Gesellschaft Zach\u0119ta zur F\u00f6rderung der sch\u00f6nen K\u00fcnste ausgestellt.\u00a0Dank ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Entschlossenheit und ihres Bewusstseins f\u00fcr ihre k\u00fcnstlerische Berufung verf\u00fcgte sie \u00fcber ein herausragendes Talent und war die erste polnische Frau, die eine akademische Ausbildung erhielt.\nhttps:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/anna-bilinska-bohdanowicz\nMela Muter (1876 \u2013 1967) \u2013 stammte aus einer j\u00fcdischen Familie, die in Polen assimiliert und der polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstradition treu war. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in Frankreich. Dort unterhielt sie Kontakte zu polnischen K\u00fcnstlern, die in Paris lebten, und war Mitbegr\u00fcnderin des internationalen K\u00fcnstlerkreises der \u00c9cole de Paris. In Paris besuchte sie Kurse an der Acad\u00e9mie Colarossi und der Acad\u00e9mie de la Grande Chaumiere. In akademischer Hinsicht war sie jedoch Autodidaktin.\u00a0Ihre Pers\u00f6nlichkeit wurde durch ihre zahlreichen direkten Kontakte mit der k\u00fcnstlerischen und intellektuellen Elite von Paris gepr\u00e4gt. Eine wichtige Rolle spielten auch zwei M\u00e4nner, mit denen sie emotional sehr stark verbunden war - Micha\u0142 Mutermilch, dessen Frau sie war, ein \u00c4sthet und Pariser Korrespondent der polnischen Presse, und Raymond Lefebvre, ein sozialistischer Aktivist, der auf tragische Weise in der UdSSR starb.\u00a0Das reife Werk der K\u00fcnstlerin ist auch von einer starken Faszination f\u00fcr die Werke von Paul C\u00e9zanne, Vincent van Gogh und Edouard Vuillard gepr\u00e4gt.\nhttps:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/mela-muter\nTamara \u0141empicka (Tamara de Lempicka) (1898 \u2013 1980) war eine der wichtigsten Vertreterinnen der Art d\u00e9co-\u00c4sthetik. Ihr Vater war ein wohlhabender russischer Jude, ein Kaufmann oder Industrieller. Ihre Mutter stammte aus einer wohlhabenden polnischen Familie.\n1918 reiste sie nach Paris. Tamara Lempicka nimmt ein Studium an der Academie Ranson in Paris auf. Am wichtigsten f\u00fcr Lempicka war die Anleitung ihres n\u00e4chsten Lehrers, Andre Lhote, Maler, Dekorateur, Kunstkritiker und Theoretiker. \u00a0Sie lernte, moderne Bildformen geschickt mit der gro\u00dfen akademischen Tradition, den klassischen Kunstformen eines Poussin, David oder Ingres zu verbinden. Lempicka vertieft st\u00e4ndig ihr Interesse an der k\u00fcnstlerischen Tradition. Von der Kunst der Renaissance fasziniert, reiste sie nach Italien, um die Werke der alten Meister zu studieren.\u00a0Mitte der 1920er Jahre, mit dem Aufkommen der Art-D\u00e9co-\u00c4sthetik, begann Lempickas steile Karriere. Sie stellte in Pariser Salons und im Ausland aus. Ihre Popularit\u00e4t schlug sich schnell in finanziellem Erfolg nieder. Sie malte vor allem Portr\u00e4ts, Stillleben und Akte. Aristokratinnen und die Ehefrauen reicher Industrieller gaben bei ihr in gro\u00dfer Zahl Portr\u00e4ts in Auftrag. Ihre Portr\u00e4ts bilden eine Galerie zeitgen\u00f6ssischer Typen, die Protagonisten des Alltags der K\u00fcnstlerin sind und somit zur sozialen und kulturellen Elite geh\u00f6ren.\nhttps:\/\/culture.pl\/pl\/tworca\/tamara-lempicka-tamara-de-lempicka\nAnetta K\u00fcchler-Mocny geh\u00f6rt zu den bedeutenden im Ausland wirkenden polnischen Malerinnen. In ihrer Arbeit greift sie nach den Wurzeln humanistischer Sensibilit\u00e4t, die tief in der polnischen und europ\u00e4ischen Tradition verankert sind. Auf sokratische Art und Weise werfen ihre Bilder wichtige Fragen auf und zwingen uns, selbst nach Antworten zu suchen. \u00c4hnlich steht die K\u00fcnstlerin den wichtigen Problemen und Ereignissen ihrer Heimat Polen gegen\u00fcber, wie dem Katyn-Massaker 1940, der Smolensk-Trag\u00f6die 2010 oder der Figur des polnischen Papstes, des Heiligen Johannes Paul II. Die Zyklen: \u201eGrenzknoten\u201c, \u201eVerblassen\u201c, \u201eVerdecktes Paradies\u201c, \u201eUnter vier Augen\u201c, \u201edie, das, der. Versetzt\u201c und die f\u00fcr das Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny so wichtige Serie \u201ePortraits\u201c pr\u00e4sentieren eine K\u00fcnstlerin, die ihren eigenen, einzigartigen, erkennbaren und innovativen Stil entwickelt hat. Das malerische Werk von Anetta K\u00fcchler-Mocny wird von den Kunstexperten hoch eingesch\u00e4tzt. Sie greift nach einem sehr schwierigen Thema, das mittels der in der polnischen Tradition tief verwurzelten k\u00fcnstlerischen Metaphorik ausgedr\u00fcckt wird. Dabei scheut sie nicht, dem Strom der politischen Korrektheit entgegenzutreten, der die Gedankenfreiheit einschr\u00e4nkt.\nAnetta K\u00fcchler-Mocny wurde 1970 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Seit 1995 lebt sie und arbeitet in Deutschland, wo sie von 1998-2005 das Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Prof. Ludmilla von Arseniew, Prof. Mechthild Fritsch und Prof. Michael van Ofen absolvierte. Sie arbeitet in Berlin als freischaffende K\u00fcnstlerin und ist als Dozentin in den Bereichen Kunst und F\u00f6rderung der deutsch-polnischen Begegnungen durch Kultur t\u00e4tig. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit widmet sie sich der Malerei, wobei der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Sie stellte u.a. in Gda\u0144sk, Berlin, Bochum, M\u00fcnster, Prag, Gent, Budapest und Santiago de Chile aus.\nwww.anettakuechlermocny.de","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#breadcrumb"},"inLanguage":"pl-PL","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/"]}],"@context":"https:\/\/schema.org","startDate":"2023-01-31","endDate":"2023-01-31","eventStatus":"EventScheduled","eventAttendanceMode":"OnlineEventAttendanceMode","location":{"@type":"VirtualLocation","url":""}},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-17-12.25.31.png","width":639,"height":361,"caption":"Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Filmfragment"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/2023\/01\/17\/begegnung-mit-polnischer-kunst-portrat-anna-bilinska-bohdanowiczowa-mela-muter-tamara-lempicka\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Begegnung mit polnischer Kunst. Portr\u00e4t. Anna Bili\u0144ska-Bohdanowiczowa, Mela Muter, Tamara \u0141empicka"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/","name":"Instytut Polski w Dusseldorfie","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/6b4b76776c5d49a1eb862046e311998e","name":"kolinskia","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/9bb79075402c1d25f1e9e4e8260c2d13?s=96&d=mm&r=g","caption":"kolinskia"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/author\/kolinskia\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8607"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8671,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8607\/revisions\/8671"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/duesseldorf\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}