BEGIN:VCALENDAR
PRODID://WordPress//Event-Post-V5.9.2//EN
VERSION:2.0
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Warsaw
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0100
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Der bestimmende Blick
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2022/12/11/der-bestimmende-blick/
LOCATION:Simon-Dubnow-Institut, Goldschmidtstr. 28, 04103 Leipzig
DTSTAMP:20231211
DTSTART;TZID=Europe/Warsaw:20231211
DTEND;TZID=Europe/Warsaw:20260226
DESCRIPTION:Die Ausstellung im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur
– Simon Dubnow stellt Fotografien jüdischen Lebens in Polen unmittelbar
nach dem Holocaust in den Mittelpunkt. Sie entstand gemeinsam mit dem
Jüdischen Historischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau, das eine
der bedeutendsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte bewahrt.
Ein einzigartiger Bildbestand insbesondere von Fotoalben gibt Einblick in
die Ambivalenz der ersten Nachkriegsjahre. Die Besichtigung der Ausstellung
ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich.
Fotografien sind keine neutrale Dokumentation der Wirklichkeit. Deswegen
fragt die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger
Forschungsinstituts, welches Interesse Auftraggeber:innen bei der
Themenwahl hatten und wie Fotograf:innen mit Motiv und Bildausschnitt den
Blick der Betrachtenden lenken. Was wurde für welche Zwecke fotografiert,
was unmittelbar in Szene gesetzt, was ist heute nur mit Hintergrundwissen
erkennbar? Was bleibt unsichtbar? Und wie prägen die damals entstandenen
Fotografien bis heute das Bild jüdischen Lebens im Nachkriegspolen?
Jüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller
Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen: zwischen Selbstbestimmung
und Gewalt, Trauer und Neuanfang, Wiederaufbau und Emigration. In
Niederschlesien, auf ehemals deutschem Gebiet, erlebte jüdisches Leben
für einige Jahre eine kurze Blüte. Zeitgleich fanden überall in Polen
immer wieder Übergriffe auf Jüdinnen und Juden statt, der größte
Gewaltausbruch war das Pogrom von Kielce im Sommer 1946. Diese Eskalation
war einer der wesentlichen Gründe für die Emigration eines großen Teils
der Holocaustüberlebenden bis Ende des Jahrzehnts.
Die Ausstellung entstand im Rahmen einer Förderung durch die Alfred
Landecker Foundation in enger Kooperation zwischen dem Dubnow-Institut in
Leipzig und dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Sie wird bis
Dezember 2025 in Leipzig zu sehen sein.
Veranstalter: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur –
Simon Dubnow
Info:
www.dubnow.de/veranstaltung/der-bestimmende-blick-bilder-juedischen-lebens-im-nachkriegspolenEintritt:
freiOrt: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon
Dubnow e.V., Goldschmidtstr. 28, 04103 Leipzig
 
Foto © Wikipedia / Adrian Grycuk / CC BY-SA 3.0 PL Deed
 
END:VEVENT
END:VCALENDAR