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SUMMARY:Listy z Wilczej / Briefe aus der Wilcza
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2024/10/16/briefe-aus-der-wilcza/
LOCATION:im Kino
DTSTAMP:20251016
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DESCRIPTION:Dok, R/B/K: Arjun Talwar, PL/D 2025, 97 min, OmdU, FSK 12
Arjun Talwar kam vor vielen Jahren nach Polen. Er arbeitet in Warschau und
hat Polnisch gelernt. Die kleine Straße, in der er lebt, kennt er wie
seine Westentasche – sie ist ein Mikrokosmos, der die polnische
Gesellschaft im 21. Jahrhundert spiegelt. Was auch bedeutet: Talwar ist
zwar Teil dieses Mikrokosmos, fühlt sich aber immer noch als Fremder.
Freund*innen ausländischer Herkunft teilen seine Erfahrungen – sie
können in der multikulturell gewordenen Touristen-Stadt Warschau zwar
arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen, werden aber das Gefühl
nicht los, dauerhaft im Abseits zu stehen.
Talwar nimmt für seinen Film-Essay die Kamera in die Hand und beginnt, im
raschen Wechsel zwischen Orten, Szenen und Jahreszeiten diesen Mikrokosmos
zu erforschen. Dabei entdeckt er Menschen, Orte und Phänomene, die er
bisher übersehen hatte. Er erzählt von Freunden, die an ihrer
missglückten Integration gescheitert sind, und findet Menschen, die sein
Schicksal teilen. Abwechselnd beobachtet er seine unmittelbare Umgebung und
sich selbst. Dabei stellt er im Off-Kommentar immer wieder die Frage: Muss
ich mich ändern oder muss die polnische Gesellschaft sich ändern, damit
Zugezogene selbstverständlich Teil der Gemeinschaft werden können?
Arjun Talwar (geb. 1984) wuchs in Neu Delhi auf. Nach einem
Mathematikstudium absolvierte er eine Kamera-Ausbildung an der
Filmhochschule Łódź und veröffentlichte einige Kurzfilme, bevor sein
erster langer Dokumentarfilm „Der Esel hieß Geronimo“ 2018 bei DOK
Leipzig seine Premiere feierte und auch in die Kinos kam. „Briefe aus der
Wilcza“ ist sein zweiter Langfilm.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=xmbijxssCoY
„Briefe aus der Wilcza“ gewann den Wettbewerb des 20. polnischen
Filmfestivals filmPOLSKA 2025. Aus dem Statement der Jury:
Dieser vielschichtige und nuancierte Film kommentiert einfühlsam, ruhig
beobachtend und doch zutiefst intim, indem er einen ausländischen
Chronisten begleitet, der eine Gesellschaft erkundet, die mit
Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und sich wandelnden kulturellen
Dynamiken ringt. Mit einem Ton, der Humor mit pointiertem Kommentar
verbindet, ist es nicht nur ein Film über das Kino selbst, sondern auch
über die Welt um uns herum, über Resilienz, Anpassungsfähigkeit und die
Anstrengungen, die es kostet, sich in einer oft unwirtlichen Umgebung
zurecht zu finden.
(Marjorie Bendeck, Wellington Almeida &amp; Valentina Bronzini)
 
Vertrieb: barnsteiner-film
Info: barnsteiner-film.de/briefe-aus-der-wilczaOrte: Kinos in Deutschland
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