BEGIN:VCALENDAR
PRODID://WordPress//Event-Post-V5.9.2//EN
VERSION:2.0
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Warsaw
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0100
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Café Ukraїna #17: Zeugnisse vom Leben auf der Krim
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2025/02/23/cafe-ukraina-17-krim/
LOCATION:Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
DTSTAMP:20260223T180000
DTSTART;TZID=Europe/Warsaw:20260223T180000
DTEND;TZID=Europe/Warsaw:20260223T210000
DESCRIPTION:#SolidarityWithUkraine
Im Februar, einem berüchtigten Monat in der Geschichte der Ukraine, geht
es um ein Ereignis, welches zum Beginn des russischen Krieges gegen die
gesamte Ukraine beitrug – die Besetzung der Autonomen Republik Krim im
Februar/März 2014. Es geht um Lebensrealitäten unter russischer
Okkupation und den Widerstand gegen das russische Besatzungsregime auf der
Halbinsel im Schwarzen Meer.
Die Aktivistin des Freundeskreises der Ukraine Sonja Kalmykova spricht mit
der Schriftstellerin Olena Bogatyrenko und der Mitbegründerin des
krimtatarischen Bürgermediums SEMAAT Elnara Nuriieva-Lietova. Alle drei
stammen aus verschiedenen Städten auf der Krim – u. a. Dschankoj und
Simferopol – und berichten über ihre Erfahrungen vor, während und nach
der Besetzung der ukrainischen Halbinsel im Jahr 2014.
Damit eröffnen sie auch eine Ausstellung mit grafischen Objekten des
krimtatarischen Künstlers Aider Khatipov. Diese widmet sich der
Deportation der Krimtataren am 18. Mai 1944 – einem der schrecklichsten
Ereignisse in der Geschichte der Krim und ihres indigenen Volkes.
Um 17:00 Uhr findet in der Nikolaikirche unter dem Titel „Vier Jahre
Krieg gegen die Ukraine“ ein Friedensgebet mit einer Gedenkrede des
Übersetzers Thomas Weiler statt.
„Als Künstler trage ich eine sehr eigenartige, eklektische Mischung
künstlerischer Bilder in mir. Ich sehe die schöne, reiche und komplexe
Kultur sowie die Ästhetik der Krimtataren – und zugleich sehe ich die
schreckliche, düstere historische Katastrophe, die das krimtatarische Volk
getroffen hat. All das ist in mir eng miteinander verwoben.
Als die Krimtataren in ihre Heimat zurückkehrten, mussten sie ihre
Geschichte, Kultur, ihren Alltag und ihre Traditionen von Grund auf,
buchstäblich aus den einfachsten Materialien, wiederaufbauen – trotz
zahlreicher Schwierigkeiten und Einschränkungen.
Ich habe oft darüber nachgedacht, ob ich den Prüfungen ebenso hätte
standhalten können wie meine Vorfahren. Ob ich zum Beispiel ohne
professionelle künstlerische Materialien hätte kreativ arbeiten können.
Besonders beeindruckt hat mich, wie mein Großvater Ennan aus den
einfachsten Dingen, die er auf der Straße fand, alles Notwendige für die
Pflege des Hauses, des Gemüsegartens und des Gartens herstellte. Meine
Großmutter Petje nähte Kleidung für die Familie aus ganz gewöhnlichen
Stoffen und konnte aus nur drei Zutaten ein schmackhaftes Essen für die
ganze Familie zubereiten.
Ich wollte versuchen, etwas aus einfachen Materialien zu schaffen, die in
jedem Haushalt vorhanden sind. Und sofort dachte ich an Karton und Kohle
– als Symbole dieser Erinnerung.
Ich verwende sie, um Oberflächen und eine Art Collagen oder Puzzles zu
schaffen. Mit ihrer Hilfe stelle ich historische, schöne, tragische oder
symbolische Szenen dar, die mit dem krimtatarischen Volk verbunden sind.“
Aider Khatipov
Zur Veranstaltungsreihe „Café Ukraїna“:
Seit jeher ist das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig ein Ort
europäischer Begegnungen, seit ca. 25 Jahren insbesondere auch mit Polens
Nachbarland Ukraine. Davon zeugen Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und
Diskussionen. Besonders seit dem landesweiten russischen Angriffskrieg vom
Februar 2022 ist das Institut verstärkt Ort der Begegnung mit ukrainischer
Kultur und mit Ukrainer*innen geworden. Gemeinsam mit dem Freundeskreis der
Ukraine in Leipzig öffnet es seit Juli 2024 seine Räume für monatliche
Treffen, bei denen die Ukraine im Mittelpunkt steht – mit
Gesprächsrunden, Autor*innenabenden, Filmvorführungen, Konzerten und
vielem mehr. Sie bieten die Gelegenheit, im Kreise Gleichgesinnter zu sein
und diesen Kreis zu erweitern.
Дорогі Друзі України!
Агресивна війна росії проти України
триває вже 12й рік, та вже чотири роки
триває повномасштабне вторгнення.
Протягом цього часу твориться історія,
поширювати яку є не тільки нашою
привілеєю, як жителів Євроейсього Союзу
та вільного світу, але і також нашим
обов’язком.
Ніхто. Не має. Забути.
Саме тому der Freundeskreis der Ukraine in Leipzig починає
регулярні щомісячні зуcтрічі, де ми усі,
зможемо обговорити політичну ситуацію,
пізнати більше про історію та культуру
України, збирати пожертви, опинитися в
колі однодумців, та розширювати це коло!
Усіх щиро запрошуємо!Слава Україні!
 
***
Liebe Freund*innen der Ukraine!
Der aggressive und böse Krieg Russlands gegen die Ukraine dauert bereits
das zwölfte Jahr und die Große Invasion dauert seit vier Jahren an. In
diesem Zeitraum wird Geschichte geschrieben und die Verbreitung dieser
Geschichte ist nicht nur unser Vorrecht als Einwohner der Europäischen
Union und der freien Welt, sondern auch unsere Pflicht.
Niemand darf vergessen!
Deswegen startet der Freundeskreis der Ukraine in Leipzig regelmäßige
monatliche Meet-Ups. Bei diesen Treffen wird die politische Situation
besprochen, Interessantes über die Geschichte und Kultur der Ukraine
vermittelt und Spenden gesammelt. Sie bieten die Gelegenheit, im Kreise
Gleichgesinnter zu sein und diesen Kreis weiter zu erweitern.
Alle sind herzlich eingeladen!Slava Ukraini!
Veranstalter: Freundeskreis der Ukraine in Leipzig und Ukrainische
Gemeinschaft Leipzig „Oberih“ e.V. mit Unterstützung des Polnischen
Instituts Berlin – Filiale Leipzig
Veranstaltung auf FacebookInfo:
freundeskreisukrleipzig.wordpress.comEintritt: freiOrt: Polnisches
Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
 
Bilder © Aider Khatipov
 
END:VEVENT
END:VCALENDAR