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SUMMARY:Wajda und andere. Geschichte im polnischen Film
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LOCATION:Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
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DESCRIPTION:Multimedia-Vortrag von Rainer Mende (Polnisches Institut, Filmreferent und
Ko-Kurator von filmPOLSKA)
Kein filmisches Lebenswerk ist so eng mit der polnischen Geschichte –
insbesondere der des 20. Jahrhunderts – verwoben wie das von Andrzej
Wajda. Bereits in seinen frühen Filmen wie „Kanał / Der Kanal“ (1956)
oder „Popiół i diament / Asche und Diamant“ (1958) blickte er auf das
Nachkriegspolen und schuf dabei Bilder, die unsere Vorstellung dieser Zeit
bis heute prägen – wie auch später in Klassikern wie „Der Mann aus
Marmor“ (1977) oder „Der Mann aus Eisen“ (1981), „Korczak“ (1990)
oder „Das Massaker von Katyń“ (2007). Es überrascht also nicht, dass
auch sein letzter Film „Powidoki / Afterimages“ (2016) nicht nur eine
historische Person, sondern auch eine Epoche in Bild und Ton zum Leben
erweckte. In Literaturverfilmungen, Biografien und fiktiven Stoffen rückte
Wajda neben den Protagonist*innen immer auch – in sehr unterschiedlichen
Bildsprachen – die Zeit in den Fokus, in der sie leben.
Nach Wajdas Tod drängt sich die Frage auf, wer die große Lücke füllen
wird, die er hinterlassen hat. Und vor allem: Wie wird sie gefüllt?
Regisseur*innen unterschiedlicher Generationen zeigten in den vergangenen
Jahren, wie vielfältig man Geschichte auf der Leinwand vermitteln kann –
als episches Drama, versponnene Fantasy-Geschichte, Actionfilm,
feministisches Musical oder sogar als romantische Komödie. Im
Multimedia-Vortrag wird berichtet und vor allem an vielen Beispielen
gezeigt, wie bunt und vielfältig Geschichtsunterricht im Spielfilm sein
kann  – bei Wajda und bei seinen Nachfolger*innen.
Andrzej Wajda wurde am 6. März 1926 in Suwałki geboren, wo er auch seine
Kindheit und frühe Jugend verlebte. Die Kriegsjahre verbrachte er in
Radom. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte Wajda Malerei an der Akademie
der Bildenden Künste in Kraków und anschließend Regie an der neu
gegründeten Filmhochschule in Łódź. In über 60 Jahren vielseitiger
kreativer Tätigkeit, die auch Dokumentarfilme, Fernsehproduktionen,
Theaterstücke, Zeichnungen, Gemälde und Drehbücher hervorbrachte, drehte
Wajda über 40 Langspielfilme. Viele davon werden heute zu den
Meilensteinen des polnischen und internationalen Kinos gezählt.
Anschließend findet um 20:00 Uhr das Gespräch „Mein Wajda“ mit Kornel
Miglus statt.
TV-Tipp: Ab 1. März ist in der arte-Mediathek „Asche und Diamant“ zu
sehen (bis 31.5.), am 4. März um 20:15 Uhr zeigt der Sender „Das
Massaker von Katyn“ (online bis 1.6.). Ab dem 4. März steht in der
arte-Mediathek „Der Mann aus Marmor“ (bis 31.5.), ab dem 6. März der
95-minütige Dokumentarfilm „Andrzej Wajda – großes Kino aus Polen“
(FRA 2016) von Andrzej Wolski und ab dem 18. März Wajdas Klassiker „Der
Mann aus Eisen“.
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig
Veranstaltung auf FacebookInfo:
https://instytutpolski.pl/leipzig/2025/12/31/andrzej-wajda-jahr-2026Eintritt:
freiOrt: Polnisches Institut, Markt 10. 04109 Leipzig
 
[caption id="attachment_17299" align="aligncenter" width="800"] © Wajda
Film Centre[/caption]
 
 
Foto: Andrzej Wajda bei den Dreharbeiten zu "Das Massaker von Katyn" ©
Pandastorm Pictures
 
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