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SUMMARY:Skraj / Am Rand
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2025/06/26/skraj-am-rand/
LOCATION:Institut für Kunstpädagogik & Gipsabguss-Sammlung, Leipzig
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DESCRIPTION:Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Fotografie und Video
Eröffnung: 12.06.2026 / 18:00 / Gipsabguss-Sammlung
Das Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig zeigt an zwei
Orten die Ergebnisse eines deutsch-polnischen Kunstprojekts, die vorher
bereits in der Galerie Nowe Miejsce in Warschau und im Ausstellungszentrum
Stara Kotłownia in Olsztyn zu sehen waren. Entstanden ist das Projekt aus
der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Kunstpädagogik
der Maria-Grzegorzewska-Universität in Warschau und dem Institut für
Kunstpädagogik der Universität Leipzig. Seit rund fünfzehn Jahren
verbindet ein intensiver Austausch beide Institutionen in Kunst, Lehre und
Forschung.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Landschaft – nicht als bloßes
Naturbild, sondern als kulturell geprägter Raum, in dem sich Spuren der
Vergangenheit, Erfahrungen von Grenzen und Formen kollektiver Erinnerung
einschreiben und sich mit der Gegenwart überlagern. Die beteiligten
Künstler*innen fragen danach, wie sich Geschichte in Bildern, Orten und
Atmosphären ablagert und wie Kunst dazu beitragen kann, Wahrnehmung zu
schärfen, Erinnerung zu öffnen und Gegenwart neu zu befragen. Damit
verbindet die Ausstellung Forschung, Kunst und Erinnerungskultur. Gezeigt
werden Arbeiten aus Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Fotografie und Video.
Das Projekt widmet sich dem kollektiven Gedächtnis zweier Nationen – der
polnischen und der deutschen. Ein künstlerisch-wissenschaftliches
Symposium führte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus Polen und
Deutschland in Michałowice im Riesengebirge zusammen. Ausgangspunkt war
die Frage, wie gesellschaftliche Veränderungen die Wahrnehmung der
Vergangenheit prägen – insbesondere dort, wo die Tendenz besteht, das
eigene Leid in den Vordergrund zu rücken und in voneinander getrennten
Geschichtsbildern innerhalb Mittel- und Osteuropas zu verbleiben.
In der sagenumwobenen und geschichtsträchtigen schlesischen
Kulturlandschaft wurde von den Teilnehmenden Erinnerung auf
„kritische“, „gemeinsame“ und „positive“ Weise erfahren –
gemäß dem dreistufigen Konzept, das Krzysztof Czyżewski von der Stiftung
Pogranicze (Fundacja Pogranicze) vorgeschlagen hat. Der erste und
schwierigste Schritt besteht darin, die Vergangenheit nicht nur durch die
Linse des eigenen Leids zu betrachten, sondern auch die eigenen
Verfehlungen anzuerkennen. Der zweite Schritt schafft Raum für die
Erinnerung anderer und für ein gemeinsames Gedenken innerhalb einer
Gemeinschaft. Der dritte Schritt beinhaltet die Reflexion darüber, was wir
durch die Begegnung mit „dem Anderen“ gewinnen.
Bezugspunkt dieser Überlegungen waren die Landschaft und Geschichte des
Jelenia-Góra-Tals sowie die Praxis der Begegnung im Grenzraum von
Kulturen, Bedeutungen und Traditionen. [Text: Universität Leipzig]
Beteiligte Künstler*innen: Carl Bens, Brigade Kompass, Jarema Drogowski,
Alexander Frohberg, Sarah Heuer, Maria Kiesner, Zuzanna Kryńska, Verena
Landau, Rafał Kowalski, Katrin Kunert, Markus Laube, Thomas Lewandowski,
Monika Masłoń, Łukasz Niewiadomski, Karol Pałka, Stefan Paruch,
Aleksandra Paszko, Mandy Putz, Tobias Rost, Katarzyna Rotkiewicz-Szumska,
Agnieszka Rożnowska, Maria Sainz Rueda, Joanna Stasiak, Magdalena
Świercz-Wojteczek, Laura Wankiewicz, Andreas Wendt, Florie Windelberg,
Anna Wójcik, Nicola Zierhut &amp; Maciej Zychowicz
Kurator*innen der Ausstellung: Alexander Frohberg, Maria Sainz Rueda und
Studierende des Instituts für Kunstpädagogik der Universität Leipzig
Kuratoren des Projekts: Stefan Paruch, Przemysław Radwański &amp; Andreas
Wendt
Theoretische Begleitung des Projekts: Magdalena Durda, Thomas Klemm, Alicja
Kulik &amp; Przemysław Radwański
Veranstalter: Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig
Info: studienart.gko.uni-leipzig.de/skraj-am-randEintritt: freiOrt:
Institut für Kunstpädagogik, Geschwister-Scholl-Haus, Ritterstr. 8–10,
04109 Leipzig /Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität
Leipzig, Dittrichring 13, 04109 Leipzig
 
 
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