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SUMMARY:Café Ukraїna #23: Den Opfern des russischen Angriffskriegs eine Stimme geben – und den Wiederaufbau beginnen
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LOCATION:Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
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DESCRIPTION:#SolidarityWithUkraine
Im Café Ukraїna gastieren gemeinsam der ukrainische Schriftsteller Jurko
Prohasko (online, da er wegen des russischen Angriffskriegs sein Land nicht
verlassen darf)  und der deutsche Dichter Marcel Beyer – er war vor
kurzem in L‘viv, um am Literaturprojekt „Brücke aus Papier“
teilzunehmen. Beide berichten über die aktuelle Lage in der Ukraine –
und auch darüber, wie man damit künstlerisch und praktisch umgeht.
Der in L‘viv (dt. Lemberg) lebende Literaturwissenschaftler, Übersetzer
und Psychoanalytiker Jurko Prohasko (geb. 1970 in Iwano-Frankiwsk) ist
Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. 1987–1992 studierte er
Germanistik in L‘viv, seit 1993 ist er als Literaturwissenschaftler am
Institut für Literaturforschung der Ukrainischen Akademie der
Wissenschaften in L‘viv tätig. 1997 absolvierte er eine Zusatzausbildung
als Gruppenpsychoanalytiker in Altaussee (Österreich). 2007 kuratierte er
eine Lemberg-Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin. Stipendien und
Forschungsaufenthalte führten ihn an zahlreiche Orte in Österreich und
Deutschland – u. a. an die Villa Waldberta in München, das
Wissenschaftskolleg zu Berlin und das Institut für die Wissenschaften vom
Menschen in Wien. 1999 gründete Prohasko die Ukrainische
Übersetzer-Assoziation, er selbst übertrug u. a. Werke von Joseph Roth,
Friedrich Schleiermacher, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud, Martin
Heidegger, Robert Musil, Gottfried Benn, Günter Eich und Ingo Schulze ins
Ukrainische.
Marcel Beyer geb. 1965 in Tailfingen / Württemberg, wuchs in Kiel und
Neuss auf. Bis 1996 lebte er in Köln, seitdem in Dresden. Marcel Beyer ist
einer der vielseitigsten Autoren seiner Generation. Er veröffentlicht seit
1990 Romane, Erzählungen, Essays, Gedichte, hat Libretti geschrieben und
mit bildenden Künstler*innen zusammengearbeitet. Für seine Werke erhielt
er zahlreiche Auszeichnungen, 2014 etwa den Kleist-Preis, 2016 den
Georg-Büchner-Preis, 2021 den Peter-Huchel-Preis und den
Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg.
Im Anschluss gibt es wieder die Gelegenheit zum offenen Austausch bei
Snacks und Getränken.
Zur Veranstaltungsreihe „Café Ukraїna“
Seit jeher ist das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig ein Ort
europäischer Begegnungen, seit ca. 25 Jahren insbesondere auch mit Polens
Nachbarland Ukraine. Davon zeugen Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und
Diskussionen. Besonders seit dem landesweiten russischen Angriffskrieg vom
Februar 2022 ist das Institut verstärkt Ort der Begegnung mit ukrainischer
Kultur und mit Ukrainer*innen geworden. Gemeinsam mit dem Freundeskreis der
Ukraine in Leipzig öffnet es seit Juli 2024 seine Räume für monatliche
Treffen, bei denen die Ukraine im Mittelpunkt steht – mit
Gesprächsrunden, Autor*innenabenden, Filmvorführungen, Konzerten und
vielem mehr. Sie bieten die Gelegenheit, im Kreise Gleichgesinnter zu sein
und diesen Kreis zu erweitern.
Слава Україні! Slava Ukraini!
Veranstalter: Veranstalter: Sächsische Akademie der Künste,
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO),
Freundeskreis der Ukraine in Leipzig und Ukrainische Gemeinschaft Leipzig
„Oberih“ e.V. mit Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin –
Filiale Leipzig und der Stadt Leipzig
Info: freundeskreisukrleipzig.wordpress.comEintritt: freiOrt: Polnisches
Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
 
 
Grafik © Freundeskreis der Ukraine in Leipzig
 
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