BEGIN:VCALENDAR
PRODID://WordPress//Event-Post-V5.9.2//EN
VERSION:2.0
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Warsaw
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Tacet – wo die Stimme verstummt
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2025/10/16/tacet-wo-die-stimme-verstummt/
LOCATION:Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
DTSTAMP:20260910
DTSTART;TZID=Europe/Warsaw:20260910
DTEND;TZID=Europe/Warsaw:20261016
DESCRIPTION:Vernissage: 10.09.2026 / ca. 20:00 nach dem Konzert „Mendelssohn
Kontexte“ im Beisein der Künstlerinnen
[gallery link="file" size="medium" ids="20124,20123,20122"]
Wenn Instrumente oder Stimmen schweigen, steht in den Noten meist
„Tacet“ – „schweigt“. Alice Chinaglia und Eliza Tatiana Albert
sind ausgebildete klassische Sängerinnen. Singen und auf der großen
Opernbühne zu stehen ist ihr Alltag – sei es in der Leipziger Oper oder
anderswo, bisweilen auch bei den Bayreuther Festspielen. Doch neben der
Musik steht die Stille, die Arbeit mit visuellen Reizen, mit Farben und
Formen – und all das im Schweigen. Welche Bilder machen Menschen, deren
erstes Ausdrucksmittel die menschliche Stimme ist? Alice Chinaglia und
Eliza Tatiana Albert zeigen in ihrer Ausstellung ihre Kunstwerke, die ganz
ohne Töne auskommen.
[gallery link="file" size="medium" ids="20130,20131,20132"]
 
Die Künstlerinnen:
[caption id="attachment_20098" align="alignleft" width="218"] Alice
Chinaglia © privat[/caption]
Die Sängerin, Dolmetscherin, Gesangslehrerin (in sechs Sprachen) und
Sprach-Coachin für Italienisch Alice Chinaglia stammt aus Rovigo
(Italien). Nach dem Studium am Conservatorio „Francesco Venezze“ in
Rovigo und Wirtschaft  an der Universität Ferrara studierte sie
Operngesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Stuttgart, wo sie ihren  Master mit Auszeichnung absolvierte – wie auch
am Conservatorio von Rovigo. Sie erhielt einige Preise und Rollen in
Italien und im Ausland als Opern- und Crossover-Sängerin. Seit sechs
Jahren ist sie hauptberuflich in Opernchören (Freiburg, Stuttgart,
Darmstadt, Innsbruck, Bayreuther Festspiele) engagiert, wo sie immer wieder
Chorsoli singt. Aktuell ist sie im Chor der Oper Leipzig fest angestellt
und gibt Konzerte mit Musik aus verschiedenen Genres – Jazz, Songwriter,
Folk, Rock, Pop und Metal. Alice begann schon als kleines Kind zu zeichnen
und zu malen. Ihre Motivation war stets eng mit ihrem Bedürfnis verbunden,
ihre Gefühle, ihre Stimmungen und ihre Sicht auf die Gesellschaft
auszudrücken – Protest, Sinnlichkeit, Liebe, Hass, Trauer, Frieden etc.
Die Farben eines abstrakten Gemäldes oder die Wahl einer einfachen
Landschaftsdarstellung spiegeln für sie immer eine bestimmte Phase, ein
Gefühl. Sie verbergen eine Botschaft. Wie Tanz, Poesie und Gesang ist für
Chinaglia alles Ausdruck reiner menschlicher Emotion. In einer Zeit, in der
künstliche Intelligenz nach Perfektion strebt, sucht sie weiterhin nach
dem Menschlichen in seiner Unvollkommenheit.
 
[caption id="attachment_20099" align="alignleft" width="218"] Eliza Tatiana
Albert © privat[/caption]
Die geborene Polin Eliza Tatiana Albert studierte Gesang und Schauspiel an
der Musikhochschule „Feliks Nowowiejski“ in Bydgoszcz. Als Gast nahm
sie an den Open-Air-Schlossfestspielen in Schwerin teil, wo sie und zum
ersten Mal auf der deutschen Bühne stand und als Annina debütierte.
Darüber hinaus sang sie dort auch im Opernchor. Danach bekam sie ein
Engagement im Chor der Oper Leipzig, wo sie bis heute singt. Dort arbeitete
sie mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf oder Peter Konwitschny
zusammen.Über ihren Weg zur bildenden Kunst sagt sie: „Alles begann, als
ich noch ganz klein war, noch vor dem Kindergarten. Da gab es jede Woche
ein Heft zum Malen und Basteln. Das habe ich so gern gemacht, dass ich fast
vergessen hatte, dass es noch etwas anderes gab in meinem Leben. Nach
vielen Jahren habe ich mein Ventil, meine Leidenschaft und Liebe zum Malen
wiederentdeckt. Ich male nicht nur, sondern schreibe auch Gedichte –
natürlich auf Polnisch. Das Malen ist für mich nicht nur Kunst, es ist
Verbindung zu dem Größeren, das uns umgibt, das durch uns spricht, das
über uns hinausweist.“
 
 
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig
Info: https://instytutpolski.pl/leipzig,
oper-leipzig.de/de/ensemble/oper/chorÖffnungszeiten: Di–Fr 10:00–16:00
und zu VeranstaltungenEintritt: freiOrt: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig
 
Titelbild © Alice Chinaglia
 
END:VEVENT
END:VCALENDAR