BEGIN:VCALENDAR
PRODID://WordPress//Event-Post-V5.9.2//EN
VERSION:2.0
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Warsaw
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:15. Deutscher Slavistiktag: Herausforderung Zukunft
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2025/10/11/15-deutscher-slavistiktag/
LOCATION:Friedrich-Schiller-Universität, Carl-Zeiss-Str. 3, 07743 Jena
DTSTAMP:20260930
DTSTART;TZID=Europe/Warsaw:20260930
DTEND;TZID=Europe/Warsaw:20261003
DESCRIPTION:Mit einer Auftaktveranstaltung am 30. September 2026 beginnt in Jena der
15. Deutsche Slavistiktag, der größte Kongress der deutschsprachigen
Slavistik, der seit 1964 an wechselnden Orten ausgerichtet wird. Die
zentrale Fachtagung der deutschsprachigen Slavistik bringt Forschende aus
Deutschland und weiteren europäischen Ländern zusammen. Vertreten sind
Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft, Linguistik sowie Fachdidaktik.
Der Kongress zählt zu den wichtigsten regelmäßigen wissenschaftlichen
Treffen des Fachs im deutschsprachigen Raum.
Das Programm widmet sich aktuellen Entwicklungen in den slawischen Sprachen
und Kulturen sowie Fragen von Erinnerung, Krieg, gesellschaftlichem Wandel,
Mehrsprachigkeit, Literatur, Film und digitalen Medien. Polnische Themen
bilden einen sichtbaren Teil des Programms: Beiträge beschäftigen sich
unter anderem mit polnischer Gegenwartsliteratur und
Literaturgeschichtsschreibung, Maria Janion und Joanna Tokarska-Bakir, dem
Kino der moralischen Unruhe, Erinnerungskultur und zeitgenössischem Film.
Weitere Vorträge behandeln die polnische Sprache, Mehrsprachigkeit,
Übersetzung und die Didaktik des Polnischen. Ergänzt wird das
wissenschaftliche Programm durch Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, eine
Lesung und weitere Kulturveranstaltungen.
 
Programm (Auswahl):
 
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Anna Artwinska: Politische Verantwortung, Gender und intellektuelle
Öffentlichkeit. Maria Janion und Joanna Tokarska-Bakir als kritische
Stimmen im Polen des 20. und 21. Jahrhunderts
Bernard Brehmer / Ramona Teresa Plitt: Polnisch als Herkunftssprache in
Deutschland – Einblicke aus einer soziolinguistischen Survey-Studie
(Polski.Kompass)
Stefan Heck / Tanja Anstatt: Herkunftssprachlicher Unterricht Polnisch in
Nordrhein-Westfalen: Motivationen, Erfahrungen und Wünsche von
Jugendlichen und Eltern. Eine qualitative Interview Studie
Ewa Krauss Translationsorientierter Polnischunterricht an der Hochschule
Ewelina Woźniak-Wrzesińska: Vom Karton zum Hashtag: Lexikalisierung und
Rekontextualisierung von Slogans des Gesamtpolnischen Frauenstreiks 2020/21
im digitalen Protestdiskurs
Lydia Mattick / Lenka Scholze: Virilität in der obersorbischen
Umgangssprache und im Polnischen in Deutschland – Ergebnisse eines
Reformulierungsexperiments
Karolina Zuchewicz: Die typisch untypischen Einbettungsmuster im Polnischen
Julia Golbek: Leżać na wątrobie und serdce ne ležit. Zur Analyse von
konzeptuellen Metaphern in Somatismen
Karoline Thaidigsmann: Wie schreibt man im 21. Jahrhundert eine
Literaturgeschichte? Das Beispiel polnische Gegenwartsliteratur
Wiktoria Janecko: In der Suche nach einem ›positiven Mythos‹: Anna
Walentynowicz als ambivalente Ikone der »Solidarność«-Bewegung
Christian Zehnder: Von der Arbeit zum Charisma. Kijowski, Wajda und die
Allegorie des Dirigenten
Jens Herlth: »Erstes, zweites Programm … alles werde ich schauen!«
Fernsehen im Kino der moralischen Unruhe
Michał Mrugalski: Traum und Enttäuschung in Agnieszka Hollands Gorączka
und im Kino der moralischen Unruhe
Mateusz Kurkowski: The contemporary image of the Polish-Lithuanian
Commonwealth in computer games based on selected cases
Monika Bednarczuk: Polnische Autor*innen und das Paranormale in Zeiten des
Kommunismus: Personen, Themen und Strategien
 
Freitag, 2. Oktober 2026
Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher / Jerzy Gaszewski: Wie viele Fazilitive hat das
Polnische?
Imke Mendoza: Standardisierungsprozesse im Polnischen während der Zeit der
Teilungen
Victoria Steinfeld-Lidzbarski: Zwischen Input und Output – ist Adaptation
alles? Dialektale Variation im deutsch-polnischen Lehnkontakt
Małgorzata Szajbel-Keck: Normierte Neutralität? Sprachpolitik und
Diskursdynamiken nach der Novellierung des polnischen Arbeitsrechts
Simeon Dekker: Die Rezeption einer polnischen polemischen Schrift im Moskau
der 1640er-Jahre: Der Fall des Kasjan Sakowicz
Fabian Trau: Das Drama des Fragens. Mäeutik und Formkrise im polnischen
Drama um 1900
Marianna Leonova: Eingefangene Zeit. Raum-Zeit Struktur in Stanisław Lems
Roman Solaris und Andrej Tarkovskijs gleichnamigem Film
Gudrun Heidemann: Shoah. Erinnern mit Zukunftswissen in polnischen
Geschichtscomics
Konstanty Kuzma: Von Eisenstein zum zeitgenössischen polnischen Film:
Ästhetik politischer Legitimation im revolutionären Kino
Krystyna Wierzbicka-Trwoga: Die Identifizierung der Vorlage der polnischen
Übersetzung von Kaiser Octavianus
Agata Czaja: Methodologische Aspekte der postkolonialen Analyse der Pariser
Vorlesungen von Adam Mickiewicz
Katarzyna Grzywka-Kolago: Immer in die Zukunft schauen … Zu Oskar
Kolbergs Konzeption der Auseinandersetzung mit der polnischen Volkskultur
Oleksandr Chertenko: Colonizing by Traveling: Polish Literature on the War
in Ukraine Since 2014 / Kolonisierung durch Reisen: Polnische Literatur zum
Krieg in der Ukraine seit 2014
 
Samstag, 3. Oktober 2026
Tim-Robin Rösler-Bartsch: Mehr als Kleinigkeiten? Diminution im Polnischen
und Niederländischen vor dem Hintergrund des Deutschen
Eva Hückmann: Aus dem Exil, zurück zu Ruinen. Jiddische Kriegs- und
Nachkriegsgedichte polnischer Juden
Jakub M. Zygalski: Feuilletonistisches Schreiben über Polen 1933 bis 1939
in der konservativen Schlesischen Zeitung aus Breslau
Schamma Schahadat: Czesław Miłosz – Räume übersetzen
 
Veranstalter: Verband der deutschen Slavistik
Lokale Organisation: Institut für Slawistik und Kaukasusstudien der
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Tagungsprogramm als PDFInfo:
https://www.gw.uni-jena.de/52778/programm-und-termine,
https://slavistik.org/slavistiktag/Ort: Friedrich-Schiller-Universität,
Carl-Zeiss-Str. 3, 07743 Jena
 
END:VEVENT
END:VCALENDAR