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SUMMARY:Gangster, Nixen und Zombies
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DESCRIPTION:Vortrag von Rainer Mende (Filmreferent im Polnisches Institut Berlin –
Filiale Leipzig) im Rahmen der Ringvorlesung „Was Sie schon immer über
Polen wissen wollten (oder sollten)“
Wie hat sich das polnische Kino seit „Ida“ verändert? Wie dominant
sind noch die großen Namen und welche Generationen verschaffen sich
zunehmend Gehör? Wie funktioniert der polnische Film auf dem
internationalen Parkett? Kann anspruchsvolles Kino ein breites Publikum
erreichen? Wie präsent sind Frauen vor und hinter der Kamera? Was hat der
polnische Film für Genre-Liebhaber*innen zu bieten?
In einem Mix aus statistischen Daten, subjektiven Einschätzungen und
praktischen Beispielen arbeiten wir uns durch eine Dekade polnischer
Filmkultur.
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Die Ringvorlesung bietet eine wissenschaftlich fundierte, allgemein
verständliche und abwechslungsreiche Einführung in die polnische
Geschichte, Gesellschaft, Sprache und Kultur.
Anhand ausgewählter Themen geben die Vortragenden Einblicke in das Polen
von gestern und heute und diskutieren aktuelle Forschungsfragen, u. a.: Wie
sieht die erste Verfassung Polens von 1791 aus der Perspektive der
visuellen Geschichte aus? Mit welchen Methoden lässt sich die
polnisch-belarusische Nachbarschaft sprachwissenschaftlich analysieren? Wie
lebten Deutsche in Warschau von der frühen Neuzeit bis Anfang des 20.
Jahrhunderts? Was trug die Fotografie seit dem späten 19. Jahrhundert zur
(De)Konstruktion so genannter Volkstypen in Polen bei? Wie wird der
Kriegszustand (1981–1983) in der Kinderliteratur verarbeitet? Was
erzählt der polnische Spielfilm seit 2015 über Gangster, Nixen und
Zombies? Welche Entwicklung nimmt das Projekt „Deutsch-Polnisches Haus“
in Berlin, und was sagt es über die aktuellen deutsch-polnischen
Beziehungen aus?
Termine:
13.10.2026Polens erste Verfassung 1791 – eine visuelle GeschichteYvonne
Kleinmann | Halle
20.10.2026Die Region Białystok als Erinnerungslandschaft: Aktuelle
ForschungsperspektivenYvonne Kleinmann &amp; Johann Wiede | Halle
27.10.2026Brain-Friendly Polish: Neurodydactic insights into language
learningŻaneta Pawłowicz | Jena
03.11.2026Vergangenheit und Gegenwart postmigrantisch gesehen. Zum
deutschsprachigen Schaffen von Autor*innen polnischer und türkischer
HerkunftKrzysztof Okoński | Bydgoszcz
10.11.2026Polnisch im Sprachkontakt: Mehrsprachigkeit und
IdentitätRuprecht von Waldenfels | Jena
17.11.2026Erinnerung und regionale Identität im polnischen Theater in
Zeiten der DeindustrialisierungZbigniew Feliszewski | Katowice
01.12.2026How to Elect a King? Royal Elections in the Polish-Lithuanian
Commonwealth: Theory and PracticeTomasz Kucharski | Toruń
08.12.2026Von Fremden zu Nachbarn: Deutsche in Warschau von der
Staatenunion Polen-Litauen bis zum Ersten WeltkriegMarkus Nesselrodt |
Frankfurt (Oder)
15.12.2026Bildung für ein freies Land – Reformschulen in Polen
1918–1939Verena Laubinger | Halle
12.01.2027Das Projekt „Deutsch-Polnisches Haus“ in Berlin: Erinnerung,
Vermittlung und BegegnungBozhena Kozakevych | Berlin
19.01.2027Gangster, Nixen und Zombies. Der polnische Spielfilm seit 2015
zwischen Genre, Arthouse und KassenschlagerRainer Mende | Leipzig
26.01.2027„Sonntag ohne Teleranek“ – das Kriegsrecht (1981–1983) in
der polnischen Kinderliteratur als Spiegel des Identitätsdiskurses nach
1989Karoline Thaidigsmann | Heidelberg
02.02.2027Volkstypen in Polen, 1878–1939 – Fotografische
(De-)KonstruktionenMartin Rohde | Wien
Veranstalter: Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien in Kooperation
mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig
Ringvorlesungs-Flyer als PDF (250 KB)Info:
aleksander-brueckner-zentrum.org/veranstaltungen/ringvorlesungEintritt:
freiOrt: MLU Halle-Wittenberg, Steintor-Campus, Hörsaal III,
Emil-Abderhalden-Str. 26-27, 06108 Halle (Saale)
 
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