BEGIN:VCALENDAR
PRODID://WordPress//Event-Post-V5.9.2//EN
VERSION:2.0
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Warsaw
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:André Ochodlo &amp; The Jazzish Company (D/PL): Gebete vom Ende der Welt
UID:https://instytutpolski.pl/leipzig/2025/11/12/gebete-vom-ende-der-welt-le/
LOCATION:Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, 04105 Leipzig
DTSTAMP:20261112T190000
DTSTART;TZID=Europe/Warsaw:20261112T190000
DTEND;TZID=Europe/Warsaw:20261112T210000
DESCRIPTION:Deutschlandpremiere
Der renommierte Interpret jiddischer Poesie André Ochodlo kehrt mit einem
neuen Programm in seine Heimat zurück. Im eigens für das Jahr der
Jüdischen Kultur in Sachsen „Tacheles“ konzipierten Liederabend
interpretiert er Gedichte von Paul Celan, Rose Ausländer, Selma Meerbaum
und Itzik Manger, die speziell für ihn von bekannten polnischen
Komponist*innen vertont wurden: Ewa Kornecka, Marek Czerniewicz, Jerzy
Satanowski, Adam Żuchowski, Paweł Lucewicz und Mateusz Smoczyński. Dabei
wird er von einer sächsisch-polnischen Band begleitet.
Czernowitz, die Hauptstadt des ehemaligen habsburgischen Kronlandes
Bukowina – „einer Gegend, wo Menschen und Bücher lebten” (Paul
Celan) – steht im Mittelpunkt des Programms, als ein Ort, wo eine
einzigartige Symbiose germano-romano-slawisch-jüdischer Kultur mit ihrer
polyethnischen Grundierung in kosmopolitischem Geist entstand. Das Programm
wird an diese verlorene Zeit, dieses Ende einer Welt in Wund und Wunder,
erinnern und den verfolgten, vertriebenen, in den Tod getriebenen
Poet*innen eine Stimme geben, um ihren Worten neues Leben einzuhauchen.
André Hübner-Ochodlo wurde 1963 in Plauen im Vogtland geboren. Heute lebt
der Theaterregisseur und Chansonnier in Gdańsk. Im Ostseebad Sopot
gründete er das Agnieszka-Osiecka-ATELIER-Theater, das er bis heute
leitet. Außerdem sorgt er sich um das Erbe jiddischer Poesie. Mit
„Yiddishland“ veröffentlichte er eine einzigartige Sammlung von 120
neuen jiddischen Liedern, die von zwölf herausragenden zeitgenössischen
polnischen Komponist*innen zu Gedichten der größten jiddischen Dichter
des 20. Jahrhunderts entstanden.
Besetzung:André Ochodlo (Gesang)Alma Gröning (Violine)Laurenz Welten
(Klarinette, Bassklarinette, Saxofon)Philip Frischkorn (Piano)Jan Roth
(Schlagzeug)Adam Żuchowski (Kontrabass &amp; musikalische Leitung)Andrey
Krasulin (Bühnenbild)
Veranstalter: Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. in
Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig
Info: ochodlo.com, ariowitschhaus.deEintritt: freiOrt: Ariowitsch-Haus,
Hinrichsenstr. 14, 04105 Leipzig
 
Foto: André Ochodlo © Martyna Niećko
 
END:VEVENT
END:VCALENDAR