{"id":3079,"date":"2021-02-01T15:49:37","date_gmt":"2021-02-01T14:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?p=3079"},"modified":"2021-02-24T15:05:32","modified_gmt":"2021-02-24T14:05:32","slug":"mitteleuropa-mit-starkem-wachstumspotenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/02\/01\/mitteleuropa-mit-starkem-wachstumspotenzial\/","title":{"rendered":"Mitteleuropa mit starkem Wachstumspotenzial"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In Zeiten der Pandemie, in denen der Zugang zu Krediten zus\u00e4tzlich erschwert ist, haben zukunftstr\u00e4chtige Unternehmen gr\u00f6\u00dfere Chancen an der B\u00f6rse, wo Investoren ihre Entscheidungen auf der Grundlage des Potenzials und des Gesch\u00e4ftsmodells eines Unternehmens treffen und nicht basierend auf ihrerVergangenheit, wie es die Banken tun.<\/strong><\/p>\n<p>Die Volkswirtschaften und mit ihnen die Kapitalm\u00e4rkte der ganzen Welt beginnen ein neues Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts unter dem Vorzeichen der Unsicherheit, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht wurde. Allerdings \u2013 wie kontrovers das auch klingen mag \u2013 hat sich diese Unsicherheit, verst\u00e4rkt durch immer neue Unw\u00e4gbarkeiten, etwa in Bezug auf neue Mutationen des Virus, f\u00fcr die B\u00f6rsen als heilsam erwiesen. Es war eben diese Unsicherheit, die zu einer seit langem nicht mehr gesehenen Bewegung auf den Kapitalm\u00e4rkten gef\u00fchrt hat, und die von mir geleitete <a href=\"https:\/\/www.gpw.pl\/\">Wertpapierb\u00f6rse in Warschau<\/a> ist ein Vorzeigebeispiel daf\u00fcr. 2020 waren wir die zweite B\u00f6rse Europas im Hinblick auf den Anstieg der Liquidit\u00e4t.<\/p>\n<p>2021 ist f\u00fcr die Warschauer B\u00f6rse ein Jubil\u00e4umsjahr. Am 16. April 2021 werden drei\u00dfig Jahre seit ihrer Auftaktsitzung vergangen sein \u2013 nach einer jahrzehntelangen Pause, die zun\u00e4chst durch den Krieg und anschlie\u00dfend durch die kommunistische Versklavung gepr\u00e4gt war.<\/p>\n<p>Die Zahlen zeigen am besten, was f\u00fcr einen Sprung das Warschauer Parkett in dieser Zeit verzeichnet hat. Den Weg von einem marginalen Markt zum Kreis der entwickelten M\u00e4rkte bew\u00e4ltigte die Wertpapierb\u00f6rse in Warschau binnen 28 Jahren. Zum Vergleich: in S\u00fcdkorea hat dieser Prozess 55 Jahre in Anspruch genommen. Hinsichtlich der Kapitalisierung hat die GPW ganz klar die F\u00fchrung in der Region \u00fcbernommen, mit einem Vorsprung von knapp 12 Mrd. Euro vor der Wiener B\u00f6rse und mit deutlichem Abstand zu den \u00fcbrigen B\u00f6rsenstandorten Ostmitteleuropas. Die GPW ist ebenfalls ein Spitzenreiter im Hinblick auf das Verh\u00e4ltnis des Kapitalmarkt-Wertes zum BIP (25,4 Prozent). Die Kapitalisierung der in Warschau notierten Gesellschaften liegt bei mehr als 235 Mrd. Euro. Dabei schloss die GPW vor drei Jahrzehnten das Jahr 1991 mit lediglich neun b\u00f6rsennotierten Gesellschaften und einer Kapitalisierung ab, die heute gerade mal 0,04 Mrd. Euro entsprechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Eine St\u00e4rke Polens, aber auch der ganzen Region Ostmitteleuropa, sind heute in erster Linie die schnell wachsenden Technologieunternehmen. Im Zuge ihrer Entwicklung brauchen sie auch Kapital. Nach Berechnungen des <em>Polnischen Entwicklungsfonds<\/em> und <em>Dealroom.co<\/em> haben die Startups aus den CEE-L\u00e4ndern im Zeitraum 2015\u20132019 einen fast f\u00fcnffachen Anstieg der Investitionen von Venture Capital Fonds verzeichnet, und zwar auf 1,8 Mrd. Dollar. Das ist ein Beleg daf\u00fcr, dass gro\u00dfe Investoren von einem enormen technologischen und wirtschaftlichen Potenzial der CEE-L\u00e4nder ausgehen und bereits in n\u00e4chster Zukunft Renditen erwarten.<\/p>\n<p>Dabei gilt es festzuhalten, dass 90 Prozent der Wirtschaft in unserer Region Europas immer noch von Banken finanziert werden. Diese w\u00e4hlen jedoch vor allem Unternehmen aus den sog. traditionellen Sektoren aus, w\u00e4hrend die EU-Fonds vor allem f\u00fcr die Entwicklung der Infrastruktur verwendet werden. Das schr\u00e4nkt den Zugang zur Finanzierung f\u00fcr junge Firmen ein, die sich immer \u00f6fter dem Kapitalmarkt zuwenden. Das gilt insbesondere f\u00fcr die sog. Covid-Winners, d. h. f\u00fcr Games-Hersteller sowie die medizinische und technologische Branche. In Zeiten der Pandemie, in denen der Zugang zu Krediten zus\u00e4tzlich erschwert ist, haben zukunftstr\u00e4chtige Unternehmen gr\u00f6\u00dfere Chancen an der B\u00f6rse, wo Investoren ihre Entscheidungen auf der Grundlage des Potenzials und des Gesch\u00e4ftsmodells eines Unternehmens treffen und nicht basierend auf ihrer Vergangenheit, wie es die Banken tun.<\/p>\n<p>Ostmitteleuropa hat heute das Potenzial, viel schneller zu wachsen als die EU als Ganzes, die wichtigste Herausforderung bleibt freilich die gro\u00dfe Fragmentierung der M\u00e4rkte. Sie sind zu klein, als dass sie im Alleingang mit den M\u00e4rkten Westeuropas konkurrieren k\u00f6nnten. Es bedarf einer Integration, um unsere Region f\u00fcr bedeutende institutionelle Anleger interessant zu machen. Eine gro\u00dfe Hoffnung verbinde ich mit der EU-Initiative <em>Capital Markets Union<\/em>, die seit 2014 den Wiederaufbau von Kapitalm\u00e4rkten in der EU f\u00f6rdert. Eine gro\u00dfe Chance ist auch die 2015 entstandene Drei-Meere-Initiative, die sich eine Intensivierung der Zusammenarbeit der L\u00e4nder aus den Gebieten zwischen der Adria, der Ostsee und dem Schwarzen Meer im Bereich der Digitalisierung, der Energie und des Verkehrs zum Ziel gesetzt hat.<\/p>\n<p>Ich bin der Meinung, dass die GPW als einer der 25 bestentwickelten M\u00e4rkte der Welt eine f\u00fchrende Rolle bei der F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung der Entwicklung unserer Region spielen sollte. Seit Jahren erweitern wir die Zusammenarbeit zwischen den B\u00f6rsen des Drei-Meere-Gebiets, indem wir Veranstaltungen organisieren und aktiv gestalten, die entscheidend dazu beitragen, diesen Raum f\u00fcr Investitionen attraktiver zu machen. 2019 haben wir einen neuen Index eingef\u00fchrt, und zwar den CEEplus, der die gr\u00f6\u00dften und liquidsten Gesellschaften umfasst, die an den einzelnen M\u00e4rkten der Visegr\u00e1d-Gruppe, Kroatiens, Rum\u00e4niens und Sloweniens notiert werden. Im September 2020 haben wir eine Konferenz der B\u00f6rsen der Drei-Meere-Initiative veranstaltet, die unter der Schirmherrschaft des Pr\u00e4sidenten der Republik Polen Andrzej Duda stattfand.<\/p>\n<p>Die steigende Bedeutung der GPW in Europa wird durch die Angaben der <em>Vereinigung Europ\u00e4ischer B\u00f6rsen<\/em> (FESE) best\u00e4tigt. Die GPW belegt den zweiten Platz in Europa hinsichtlich der Liquidit\u00e4tssteigerung, die am Wert des Aktienhandels im Rahmen des Auftragsbuchs gemessen wird. Auch im Hinblick auf die am Portfolioumschlag gemessenen Liquidit\u00e4t haben wir manche der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen B\u00f6rsen \u00fcberholt. Wir geh\u00f6ren auch \u2013 neben anderen entwickelten M\u00e4rkten wie der Schweiz \u2013 zur Spitzengruppe der europ\u00e4ischen B\u00f6rsen, was den Kapitalumschlag betrifft. Bei der GPW ist dieser gestiegen und betrug im 3. Quartal 2020 52,5 Prozent im Vergleich zu 33,2 Prozent im selben Zeitraum des Jahres 2019.<\/p>\n<p>Ich erw\u00e4hne das, weil es in unserer Region viele Unternehmen gibt, die bereits reif f\u00fcr den B\u00f6rsengang sind \u2013 es sind sowohl die sog. Einh\u00f6rner als auch jene, die das Potenzial haben, innerhalb der n\u00e4chsten Jahre zu solchen zu werden. Die GPW ist f\u00fcr sie ein hervorragender Ort, um sich Kapital zu beschaffen und sich weiterzuentwickeln. Der wichtigste Index der Warschauer B\u00f6rse \u2013 der WIG20 \u2013 \u00e4hnelt zunehmend jenen, welche die Struktur der amerikanischen oder der s\u00fcdkoreanischen Volkswirtschaft widerspiegeln, wo die Technologie im Mittelpunkt des Interesses steht. Seit Oktober sind wir auch die Nummer 1 weltweit hinsichtlich der Anzahl der notierten Gesellschaften aus der Branche der Hersteller von Videospielen, vor der B\u00f6rse in Tokio. Die Gesamtkapitalisierung des Gamedev-Sektors liegt bei mehr als 10 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Die Verortung des polnischen Kapitalmarkts in der Gruppe der entwickelten M\u00e4rkte zieht die Aufmerksamkeit der globalen Investoren auf sich. Das wurde am B\u00f6rsengang von <a href=\"https:\/\/allegro.pl\/\"><em>Allegro<\/em><\/a> deutlich \u2013 dem gr\u00f6\u00dften Deb\u00fct seit mehr als einem Jahrzehnt in Ostmitteleuropa und einem der gr\u00f6\u00dften des vergangenen Jahres weltweit (\u00fcber 2 Mrd. Euro). Die hohe Bewertung, die Pr\u00e4senz ausl\u00e4ndischer Technologiefonds unter den Investoren und die anhaltende Liquidit\u00e4t im Aktienhandel sind ein weiterer Beweis dessen, dass die GPW ein entwickelter Markt par excellence ist.<\/p>\n<p>Die Warschauer B\u00f6rse hat noch einen Vorteil. Sie bietet Zugang zu einem breiten, differenzierten Anlegerkapital zu erheblich niedrigeren Kosten als jene, die bei einem Deb\u00fct an gro\u00dfen, ausl\u00e4ndischen B\u00f6rsenm\u00e4rkten zu tragen w\u00e4ren. Die Kosten f\u00fcr die Emission und die Notierung von Aktien an der GPW sind heute um ein Mehrfaches niedriger als an der LSE, am Nasdaq oder Euronext.<\/p>\n<p>All das zusammen \u2013 das Potenzial, der Appetit auf Erfolg, die innovative Herangehensweise und die attraktiven finanziellen Bedingungen \u2013 bildet eine solide Grundlage f\u00fcr die Kapitalm\u00e4rkte der Region in unsicheren Zeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Marek_Dietl\"><strong>Marek Dietl<\/strong><\/a> ist der Pr\u00e4sident der Warschauer Wertpapierb\u00f6rse (Gie\u0142da Papier\u00f3w Warto\u015bciowych \/ GPW).<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel entstand im Rahmen des Projekts &#8222;<span class=\"ITWTqi_23IoOPmK3O6ErT\">Opowiadamy Polsk\u0119 \u015bwiatu<\/span>&#8221; (Wir erkl\u00e4ren der Welt Polen).<br><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: Ministerium f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten der Republik Polen<br><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n<h3>Artikel in der Rubrik \u201cpressPOLSKA\u201d<\/h3><div class=\"event_loop event_list  no-list\" id=\"event_list1\" style=\"height:auto;\" ><div class=\"event_item event_past status-EventScheduled location-type-OfflineEventAttendanceMode language-Deutsch category-PressPOLSKA post_tag-PressPOLSKA\" data-color=\"000000\" style=\"\"><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2023\/09\/08\/murdered-for-human-kindness\/\"><h5>Murdered for human kindness <\/h5><\/a><div class=\"event_data event_date \" itemscope itemtype=\"http:\/\/microformats.org\/profile\/hcard\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"event_date\" data-start=\"pi\u0105tek 8 wrze\u015bnia 2023\" data-end=\"pi\u0105tek 8 wrze\u015bnia 2023\">\n\t\t\t\t\t\t\t<time itemprop=\"dtstart\" datetime=\"2023-09-08T00:00:00+02:00\"><span class=\"date date-single\">8 wrze\u015bnia 2023<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/time>\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .event_date --><span 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Jahrhunderts unter dem Vorzeichen der Unsicherheit, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht wurde. Allerdings \u2013 wie kontrovers das auch klingen mag \u2013 hat sich diese Unsicherheit, verst\u00e4rkt durch immer neue Unw\u00e4gbarkeiten, etwa in Bezug auf neue Mutationen des Virus, f\u00fcr die B\u00f6rsen als heilsam erwiesen. Es war eben diese Unsicherheit, die zu einer seit langem nicht mehr gesehenen Bewegung auf den Kapitalm\u00e4rkten gef\u00fchrt hat, und die von mir geleitete Wertpapierb\u00f6rse in Warschau ist ein Vorzeigebeispiel daf\u00fcr. 2020 waren wir die zweite B\u00f6rse Europas im Hinblick auf den Anstieg der Liquidit\u00e4t.\\n2021 ist f\u00fcr die Warschauer B\u00f6rse ein Jubil\u00e4umsjahr. Am 16. April 2021 werden drei\u00dfig Jahre seit ihrer Auftaktsitzung vergangen sein \u2013 nach einer jahrzehntelangen Pause, die zun\u00e4chst durch den Krieg und anschlie\u00dfend durch die kommunistische Versklavung gepr\u00e4gt war.\\nDie Zahlen zeigen am besten, was f\u00fcr einen Sprung das Warschauer Parkett in dieser Zeit verzeichnet hat. Den Weg von einem marginalen Markt zum Kreis der entwickelten M\u00e4rkte bew\u00e4ltigte die Wertpapierb\u00f6rse in Warschau binnen 28 Jahren. Zum Vergleich: in S\u00fcdkorea hat dieser Prozess 55 Jahre in Anspruch genommen. Hinsichtlich der Kapitalisierung hat die GPW ganz klar die F\u00fchrung in der Region \u00fcbernommen, mit einem Vorsprung von knapp 12 Mrd. Euro vor der Wiener B\u00f6rse und mit deutlichem Abstand zu den \u00fcbrigen B\u00f6rsenstandorten Ostmitteleuropas. Die GPW ist ebenfalls ein Spitzenreiter im Hinblick auf das Verh\u00e4ltnis des Kapitalmarkt-Wertes zum BIP (25,4 Prozent). Die Kapitalisierung der in Warschau notierten Gesellschaften liegt bei mehr als 235 Mrd. Euro. Dabei schloss die GPW vor drei Jahrzehnten das Jahr 1991 mit lediglich neun b\u00f6rsennotierten Gesellschaften und einer Kapitalisierung ab, die heute gerade mal 0,04 Mrd. Euro entsprechen w\u00fcrde.\\nEine St\u00e4rke Polens, aber auch der ganzen Region Ostmitteleuropa, sind heute in erster Linie die schnell wachsenden Technologieunternehmen. Im Zuge ihrer Entwicklung brauchen sie auch Kapital. Nach Berechnungen des Polnischen Entwicklungsfonds und Dealroom.co haben die Startups aus den CEE-L\u00e4ndern im Zeitraum 2015\u20132019 einen fast f\u00fcnffachen Anstieg der Investitionen von Venture Capital Fonds verzeichnet, und zwar auf 1,8 Mrd. Dollar. Das ist ein Beleg daf\u00fcr, dass gro\u00dfe Investoren von einem enormen technologischen und wirtschaftlichen Potenzial der CEE-L\u00e4nder ausgehen und bereits in n\u00e4chster Zukunft Renditen erwarten.\\nDabei gilt es festzuhalten, dass 90 Prozent der Wirtschaft in unserer Region Europas immer noch von Banken finanziert werden. Diese w\u00e4hlen jedoch vor allem Unternehmen aus den sog. traditionellen Sektoren aus, w\u00e4hrend die EU-Fonds vor allem f\u00fcr die Entwicklung der Infrastruktur verwendet werden. Das schr\u00e4nkt den Zugang zur Finanzierung f\u00fcr junge Firmen ein, die sich immer \u00f6fter dem Kapitalmarkt zuwenden. Das gilt insbesondere f\u00fcr die sog. Covid-Winners, d. h. f\u00fcr Games-Hersteller sowie die medizinische und technologische Branche. In Zeiten der Pandemie, in denen der Zugang zu Krediten zus\u00e4tzlich erschwert ist, haben zukunftstr\u00e4chtige Unternehmen gr\u00f6\u00dfere Chancen an der B\u00f6rse, wo Investoren ihre Entscheidungen auf der Grundlage des Potenzials und des Gesch\u00e4ftsmodells eines Unternehmens treffen und nicht basierend auf ihrer Vergangenheit, wie es die Banken tun.\\nOstmitteleuropa hat heute das Potenzial, viel schneller zu wachsen als die EU als Ganzes, die wichtigste Herausforderung bleibt freilich die gro\u00dfe Fragmentierung der M\u00e4rkte. Sie sind zu klein, als dass sie im Alleingang mit den M\u00e4rkten Westeuropas konkurrieren k\u00f6nnten. Es bedarf einer Integration, um unsere Region f\u00fcr bedeutende institutionelle Anleger interessant zu machen. Eine gro\u00dfe Hoffnung verbinde ich mit der EU-Initiative Capital Markets Union, die seit 2014 den Wiederaufbau von Kapitalm\u00e4rkten in der EU f\u00f6rdert. Eine gro\u00dfe Chance ist auch die 2015 entstandene Drei-Meere-Initiative, die sich eine Intensivierung der Zusammenarbeit der L\u00e4nder aus den Gebieten zwischen der Adria, der Ostsee und dem Schwarzen Meer im Bereich der Digitalisierung, der Energie und des Verkehrs zum Ziel gesetzt hat.\\nIch bin der Meinung, dass die GPW als einer der 25 bestentwickelten M\u00e4rkte der Welt eine f\u00fchrende Rolle bei der F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung der Entwicklung unserer Region spielen sollte. Seit Jahren erweitern wir die Zusammenarbeit zwischen den B\u00f6rsen des Drei-Meere-Gebiets, indem wir Veranstaltungen organisieren und aktiv gestalten, die entscheidend dazu beitragen, diesen Raum f\u00fcr Investitionen attraktiver zu machen. 2019 haben wir einen neuen Index eingef\u00fchrt, und zwar den CEEplus, der die gr\u00f6\u00dften und liquidsten Gesellschaften umfasst, die an den einzelnen M\u00e4rkten der Visegr\u00e1d-Gruppe, Kroatiens, Rum\u00e4niens und Sloweniens notiert werden. Im September 2020 haben wir eine Konferenz der B\u00f6rsen der Drei-Meere-Initiative veranstaltet, die unter der Schirmherrschaft des Pr\u00e4sidenten der Republik Polen Andrzej Duda stattfand.\\nDie steigende Bedeutung der GPW in Europa wird durch die Angaben der Vereinigung Europ\u00e4ischer B\u00f6rsen (FESE) best\u00e4tigt. Die GPW belegt den zweiten Platz in Europa hinsichtlich der Liquidit\u00e4tssteigerung, die am Wert des Aktienhandels im Rahmen des Auftragsbuchs gemessen wird. Auch im Hinblick auf die am Portfolioumschlag gemessenen Liquidit\u00e4t haben wir manche der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen B\u00f6rsen \u00fcberholt. Wir geh\u00f6ren auch \u2013 neben anderen entwickelten M\u00e4rkten wie der Schweiz \u2013 zur Spitzengruppe der europ\u00e4ischen B\u00f6rsen, was den Kapitalumschlag betrifft. Bei der GPW ist dieser gestiegen und betrug im 3. Quartal 2020 52,5 Prozent im Vergleich zu 33,2 Prozent im selben Zeitraum des Jahres 2019.\\nIch erw\u00e4hne das, weil es in unserer Region viele Unternehmen gibt, die bereits reif f\u00fcr den B\u00f6rsengang sind \u2013 es sind sowohl die sog. Einh\u00f6rner als auch jene, die das Potenzial haben, innerhalb der n\u00e4chsten Jahre zu solchen zu werden. Die GPW ist f\u00fcr sie ein hervorragender Ort, um sich Kapital zu beschaffen und sich weiterzuentwickeln. Der wichtigste Index der Warschauer B\u00f6rse \u2013 der WIG20 \u2013 \u00e4hnelt zunehmend jenen, welche die Struktur der amerikanischen oder der s\u00fcdkoreanischen Volkswirtschaft widerspiegeln, wo die Technologie im Mittelpunkt des Interesses steht. Seit Oktober sind wir auch die Nummer 1 weltweit hinsichtlich der Anzahl der notierten Gesellschaften aus der Branche der Hersteller von Videospielen, vor der B\u00f6rse in Tokio. Die Gesamtkapitalisierung des Gamedev-Sektors liegt bei mehr als 10 Mrd. Euro.\\nDie Verortung des polnischen Kapitalmarkts in der Gruppe der entwickelten M\u00e4rkte zieht die Aufmerksamkeit der globalen Investoren auf sich. Das wurde am B\u00f6rsengang von Allegro deutlich \u2013 dem gr\u00f6\u00dften Deb\u00fct seit mehr als einem Jahrzehnt in Ostmitteleuropa und einem der gr\u00f6\u00dften des vergangenen Jahres weltweit (\u00fcber 2 Mrd. Euro). Die hohe Bewertung, die Pr\u00e4senz ausl\u00e4ndischer Technologiefonds unter den Investoren und die anhaltende Liquidit\u00e4t im Aktienhandel sind ein weiterer Beweis dessen, dass die GPW ein entwickelter Markt par excellence ist.\\nDie Warschauer B\u00f6rse hat noch einen Vorteil. Sie bietet Zugang zu einem breiten, differenzierten Anlegerkapital zu erheblich niedrigeren Kosten als jene, die bei einem Deb\u00fct an gro\u00dfen, ausl\u00e4ndischen B\u00f6rsenm\u00e4rkten zu tragen w\u00e4ren. Die Kosten f\u00fcr die Emission und die Notierung von Aktien an der GPW sind heute um ein Mehrfaches niedriger als an der LSE, am Nasdaq oder Euronext.\\nAll das zusammen \u2013 das Potenzial, der Appetit auf Erfolg, die innovative Herangehensweise und die attraktiven finanziellen Bedingungen \u2013 bildet eine solide Grundlage f\u00fcr die Kapitalm\u00e4rkte der Region in unsicheren Zeiten.\\n \\nMarek Dietl ist der Pr\u00e4sident der Warschauer Wertpapierb\u00f6rse (Gie\u0142da Papier\u00f3w Warto\u015bciowych \/ GPW).\\nDer Artikel entstand im Rahmen des Projekts \\\"Opowiadamy Polsk\u0119 \u015bwiatu\\\" (Wir erkl\u00e4ren der Welt Polen).\\n \\n \\nQuelle: Ministerium f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten der Republik Polen\\n \\n \"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/02\/01\/mitteleuropa-mit-starkem-wachstumspotenzial\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Dietl-Wachstum.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Dietl-Wachstum.jpg\",\"width\":1280,\"height\":905},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/02\/01\/mitteleuropa-mit-starkem-wachstumspotenzial\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mitteleuropa mit starkem Wachstumspotenzial\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Lipsku\",\"description\":\"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/a74d20cf3dac53f5579b2a3ec40f22dd\",\"name\":\"Rainer Mende\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Rainer Mende\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/mender\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mitteleuropa mit starkem Wachstumspotenzial - Instytut Polski w Lipsku","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/02\/01\/mitteleuropa-mit-starkem-wachstumspotenzial\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Mitteleuropa mit starkem Wachstumspotenzial - Instytut Polski w Lipsku","og_description":"In Zeiten der Pandemie, in denen der Zugang zu Krediten zus\u00e4tzlich erschwert ist, haben zukunftstr\u00e4chtige Unternehmen gr\u00f6\u00dfere Chancen an der B\u00f6rse, wo Investoren ihre Entscheidungen auf der Grundlage des Potenzials und des Gesch\u00e4ftsmodells eines Unternehmens treffen und nicht basierend auf ihrerVergangenheit, wie es die Banken tun. 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Jahrhunderts unter dem Vorzeichen der Unsicherheit, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht wurde. Allerdings \u2013 wie kontrovers das auch klingen mag \u2013 hat sich diese Unsicherheit, verst\u00e4rkt durch immer neue Unw\u00e4gbarkeiten, etwa in Bezug auf neue Mutationen des Virus, f\u00fcr die B\u00f6rsen als heilsam erwiesen. Es war eben diese Unsicherheit, die zu einer seit langem nicht mehr gesehenen Bewegung auf den Kapitalm\u00e4rkten gef\u00fchrt hat, und die von mir geleitete Wertpapierb\u00f6rse in Warschau ist ein Vorzeigebeispiel daf\u00fcr. 2020 waren wir die zweite B\u00f6rse Europas im Hinblick auf den Anstieg der Liquidit\u00e4t.\n2021 ist f\u00fcr die Warschauer B\u00f6rse ein Jubil\u00e4umsjahr. Am 16. April 2021 werden drei\u00dfig Jahre seit ihrer Auftaktsitzung vergangen sein \u2013 nach einer jahrzehntelangen Pause, die zun\u00e4chst durch den Krieg und anschlie\u00dfend durch die kommunistische Versklavung gepr\u00e4gt war.\nDie Zahlen zeigen am besten, was f\u00fcr einen Sprung das Warschauer Parkett in dieser Zeit verzeichnet hat. Den Weg von einem marginalen Markt zum Kreis der entwickelten M\u00e4rkte bew\u00e4ltigte die Wertpapierb\u00f6rse in Warschau binnen 28 Jahren. Zum Vergleich: in S\u00fcdkorea hat dieser Prozess 55 Jahre in Anspruch genommen. Hinsichtlich der Kapitalisierung hat die GPW ganz klar die F\u00fchrung in der Region \u00fcbernommen, mit einem Vorsprung von knapp 12 Mrd. Euro vor der Wiener B\u00f6rse und mit deutlichem Abstand zu den \u00fcbrigen B\u00f6rsenstandorten Ostmitteleuropas. Die GPW ist ebenfalls ein Spitzenreiter im Hinblick auf das Verh\u00e4ltnis des Kapitalmarkt-Wertes zum BIP (25,4 Prozent). Die Kapitalisierung der in Warschau notierten Gesellschaften liegt bei mehr als 235 Mrd. Euro. Dabei schloss die GPW vor drei Jahrzehnten das Jahr 1991 mit lediglich neun b\u00f6rsennotierten Gesellschaften und einer Kapitalisierung ab, die heute gerade mal 0,04 Mrd. Euro entsprechen w\u00fcrde.\nEine St\u00e4rke Polens, aber auch der ganzen Region Ostmitteleuropa, sind heute in erster Linie die schnell wachsenden Technologieunternehmen. Im Zuge ihrer Entwicklung brauchen sie auch Kapital. Nach Berechnungen des Polnischen Entwicklungsfonds und Dealroom.co haben die Startups aus den CEE-L\u00e4ndern im Zeitraum 2015\u20132019 einen fast f\u00fcnffachen Anstieg der Investitionen von Venture Capital Fonds verzeichnet, und zwar auf 1,8 Mrd. Dollar. Das ist ein Beleg daf\u00fcr, dass gro\u00dfe Investoren von einem enormen technologischen und wirtschaftlichen Potenzial der CEE-L\u00e4nder ausgehen und bereits in n\u00e4chster Zukunft Renditen erwarten.\nDabei gilt es festzuhalten, dass 90 Prozent der Wirtschaft in unserer Region Europas immer noch von Banken finanziert werden. Diese w\u00e4hlen jedoch vor allem Unternehmen aus den sog. traditionellen Sektoren aus, w\u00e4hrend die EU-Fonds vor allem f\u00fcr die Entwicklung der Infrastruktur verwendet werden. Das schr\u00e4nkt den Zugang zur Finanzierung f\u00fcr junge Firmen ein, die sich immer \u00f6fter dem Kapitalmarkt zuwenden. Das gilt insbesondere f\u00fcr die sog. Covid-Winners, d. h. f\u00fcr Games-Hersteller sowie die medizinische und technologische Branche. In Zeiten der Pandemie, in denen der Zugang zu Krediten zus\u00e4tzlich erschwert ist, haben zukunftstr\u00e4chtige Unternehmen gr\u00f6\u00dfere Chancen an der B\u00f6rse, wo Investoren ihre Entscheidungen auf der Grundlage des Potenzials und des Gesch\u00e4ftsmodells eines Unternehmens treffen und nicht basierend auf ihrer Vergangenheit, wie es die Banken tun.\nOstmitteleuropa hat heute das Potenzial, viel schneller zu wachsen als die EU als Ganzes, die wichtigste Herausforderung bleibt freilich die gro\u00dfe Fragmentierung der M\u00e4rkte. Sie sind zu klein, als dass sie im Alleingang mit den M\u00e4rkten Westeuropas konkurrieren k\u00f6nnten. Es bedarf einer Integration, um unsere Region f\u00fcr bedeutende institutionelle Anleger interessant zu machen. Eine gro\u00dfe Hoffnung verbinde ich mit der EU-Initiative Capital Markets Union, die seit 2014 den Wiederaufbau von Kapitalm\u00e4rkten in der EU f\u00f6rdert. 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Seit Jahren erweitern wir die Zusammenarbeit zwischen den B\u00f6rsen des Drei-Meere-Gebiets, indem wir Veranstaltungen organisieren und aktiv gestalten, die entscheidend dazu beitragen, diesen Raum f\u00fcr Investitionen attraktiver zu machen. 2019 haben wir einen neuen Index eingef\u00fchrt, und zwar den CEEplus, der die gr\u00f6\u00dften und liquidsten Gesellschaften umfasst, die an den einzelnen M\u00e4rkten der Visegr\u00e1d-Gruppe, Kroatiens, Rum\u00e4niens und Sloweniens notiert werden. Im September 2020 haben wir eine Konferenz der B\u00f6rsen der Drei-Meere-Initiative veranstaltet, die unter der Schirmherrschaft des Pr\u00e4sidenten der Republik Polen Andrzej Duda stattfand.\nDie steigende Bedeutung der GPW in Europa wird durch die Angaben der Vereinigung Europ\u00e4ischer B\u00f6rsen (FESE) best\u00e4tigt. Die GPW belegt den zweiten Platz in Europa hinsichtlich der Liquidit\u00e4tssteigerung, die am Wert des Aktienhandels im Rahmen des Auftragsbuchs gemessen wird. Auch im Hinblick auf die am Portfolioumschlag gemessenen Liquidit\u00e4t haben wir manche der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen B\u00f6rsen \u00fcberholt. Wir geh\u00f6ren auch \u2013 neben anderen entwickelten M\u00e4rkten wie der Schweiz \u2013 zur Spitzengruppe der europ\u00e4ischen B\u00f6rsen, was den Kapitalumschlag betrifft. Bei der GPW ist dieser gestiegen und betrug im 3. Quartal 2020 52,5 Prozent im Vergleich zu 33,2 Prozent im selben Zeitraum des Jahres 2019.\nIch erw\u00e4hne das, weil es in unserer Region viele Unternehmen gibt, die bereits reif f\u00fcr den B\u00f6rsengang sind \u2013 es sind sowohl die sog. Einh\u00f6rner als auch jene, die das Potenzial haben, innerhalb der n\u00e4chsten Jahre zu solchen zu werden. Die GPW ist f\u00fcr sie ein hervorragender Ort, um sich Kapital zu beschaffen und sich weiterzuentwickeln. Der wichtigste Index der Warschauer B\u00f6rse \u2013 der WIG20 \u2013 \u00e4hnelt zunehmend jenen, welche die Struktur der amerikanischen oder der s\u00fcdkoreanischen Volkswirtschaft widerspiegeln, wo die Technologie im Mittelpunkt des Interesses steht. Seit Oktober sind wir auch die Nummer 1 weltweit hinsichtlich der Anzahl der notierten Gesellschaften aus der Branche der Hersteller von Videospielen, vor der B\u00f6rse in Tokio. Die Gesamtkapitalisierung des Gamedev-Sektors liegt bei mehr als 10 Mrd. Euro.\nDie Verortung des polnischen Kapitalmarkts in der Gruppe der entwickelten M\u00e4rkte zieht die Aufmerksamkeit der globalen Investoren auf sich. Das wurde am B\u00f6rsengang von Allegro deutlich \u2013 dem gr\u00f6\u00dften Deb\u00fct seit mehr als einem Jahrzehnt in Ostmitteleuropa und einem der gr\u00f6\u00dften des vergangenen Jahres weltweit (\u00fcber 2 Mrd. Euro). 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