{"id":3091,"date":"2021-02-01T16:35:29","date_gmt":"2021-02-01T15:35:29","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?p=3091"},"modified":"2021-02-24T15:05:23","modified_gmt":"2021-02-24T14:05:23","slug":"wird-die-nachste-dekade-des-21-jahrhunderts-die-dekade-der-ceec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/02\/01\/wird-die-nachste-dekade-des-21-jahrhunderts-die-dekade-der-ceec\/","title":{"rendered":"Wird die n\u00e4chste Dekade des 21. Jahrhunderts die Dekade der CEEC?"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr die mittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder (CEEC) begann vor drei\u00dfig Jahren eine neue Zeit. Ein Reformprozess, der in Ungarn begann, f\u00fchrte \u00fcber eine Reihe von sanften und mehrheitlich gewaltfreien Revolutionen zum Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer B\u00fcndnisstrukturen.<\/p>\n<p>Wirtschaftlich musste die Transformation von einem planwirtschaftlichen zu einem kapitalistischen Wirtschaftssystem gemeistert werden. Dies gelang, trotz schwieriger innen- und au\u00dfenpolitischer Rahmenbedingungen, allen CEE-L\u00e4ndern, die heute Mitglieder der Europ\u00e4ischen Union (EU) sind und auf die ich mich in diesem Artikel konzentrieren m\u00f6chte. Laut Weltbank geh\u00f6ren die CEE-EU-L\u00e4nder mehrheitlich der L\u00e4ndergruppe mit hohem Einkommen an, w\u00e4hrend sie vor drei\u00dfig Jahren als L\u00e4nder mit geringem bis mittlerem Einkommen klassifiziert wurden. Trotz dieses Erfolgs ist der Aufholprozess noch nicht abgeschlossen. Immer noch liegen die Pro-Kopf-Einkommen in den CEE-L\u00e4ndern deutlich unter dem EU-Durchschnitt.<\/p>\n<p>Ist also die Zeit gekommen, die Kluft zu \u00fcberbr\u00fccken und zu den nach 1945 als westlich bezeichneten EU-L\u00e4ndern aufzuschlie\u00dfen? Ich m\u00f6chte diese Frage mit Blick auf Coronakrise, ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen, Bildungsstand der Bev\u00f6lkerung und Migration betrachten und auf die Gefahr einer Mitteleinkommensfalle eingehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Grafik 1: BIP-Wachstum der CEE-EU-L\u00e4nder<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3097 size-full\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1350\" height=\"729\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-1.jpg 1350w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-1-300x162.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-1-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-1-768x415.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1350px) 100vw, 1350px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Quelle: Eurostat 2020<\/em><\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Dekade wird alle EU-L\u00e4nder vor erhebliche Herausforderungen stellen. So sind auch CEE-L\u00e4nder stark vom Produktions- und Nachfrageeinbruch der Krise betroffen. W\u00e4hrend das deutsche BIP prognostiziert um 5.6 Prozent zur\u00fcckgeht, reduziert sich das BIP laut der Prognose der EU-Kommission in Slowenien (7.1), in der Slowakei (7.5), Ungarn (6.4) und Kroatien (9.6) deutlich st\u00e4rker. Polen (3.6) und Litauen (2.2) bilden hier Ausnahmen. Insgesamt ist der R\u00fcckgang allerdings deutlich moderater als der Einbruch der Wirtschaftsleistung in S\u00fcdeuropa. Spanien (12.4), Italien (9.9) Portugal (9.3) und Griechenland (9.4) sind alle wesentlich st\u00e4rker von der Krise betroffen und erleben einen deutlichen Anstieg der bereits vor der Krise hohen Arbeitslosigkeit. In der n\u00e4chsten Dekade ist deshalb zu erwarten, dass die 2004 der EU beigetretenen CEE-L\u00e4nder die s\u00fcdeurop\u00e4ischen EU-L\u00e4nder beim Pro-Kopf-Einkommen \u00fcberholen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine dynamische Wirtschaftsentwicklung spricht zudem der anhaltend hohe Zufluss an ausl\u00e4ndischen Nettodirektinvestitionen. Ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen sind so bedeutend, weil sie zu einem Transfer von Wissen beitragen und helfen, Produktionsprozesse zu optimieren. Dies f\u00fchrt mittel- und langfristig zu Wachstum und kann deshalb als Indikator einer positiven Wirtschaftsentwicklung gesehen werden.<\/p>\n<p>Die CEE-L\u00e4nder konnten in den letzten Jahren in unterschiedlichem Ma\u00df ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen attrahieren. Polen und Slowenien konnten den Zufluss an Direktinvestitionen erh\u00f6hen, w\u00e4hrend bei den baltischen L\u00e4ndern eine Seitw\u00e4rtsbewegung festzustellen ist und in Ungarn und Tschechien ein R\u00fcckgang.<\/p>\n<p>Aber auch die Branche, in der Direktinvestitionen get\u00e4tigt werden, ist entscheidend f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit. In den letzten Jahren werden Direktinvestitionen verst\u00e4rkt im verarbeitenden Gewerbe get\u00e4tigt. Diese Entwicklung erstaunt etwas, da der Trend in den 1990er- und den beginnenden 2000er-Jahren in Richtung IT- und Finanzdienstleistungen verlief. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vor allem in den Auswirkungen der Dotcom-Krise ab 2000 und der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 zu finden. Erstere hat die europ\u00e4ischen IT-Unternehmen schwer getroffen, zweitere hat das europ\u00e4ische Finanz- und Bankensystem destabilisiert.<\/p>\n<p>Da sowohl der IT-Bereich als auch Finanzdienstleistungen als zukunftstr\u00e4chtig gelten, k\u00f6nnten sich geringe Direktinvestitionen in diesen Sektoren darin \u00e4u\u00dfern, dass der Aufholprozess zu den f\u00fchrenden Industrienationen zum Halten kommt. Dies wird durch die aktuelle Coronakrise weiter verst\u00e4rkt, wenn die bislang recht liberale Einstellung der CEE-L\u00e4nder zu Direktinvestitionen revidiert wird. Dies ist bereits in Ans\u00e4tzen festzustellen, nachdem die EU-Kommission die europ\u00e4ischen Mitgliedsl\u00e4nder vor \u00dcbernahmen in strategischen Wirtschaftsbereichen gewarnt hat. So haben in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche CEE-L\u00e4nder wie Slowenien und die Slowakei ihre Richtlinien f\u00fcr ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen versch\u00e4rft. Hier bleibt abzuwarten, ob diese Versch\u00e4rfung die Attraktivit\u00e4t des Standorts \u2013 gerade aus Sicht von aufstrebenden Volkswirtschaften wie China \u2013 senkt.<\/p>\n<p>Neben den Direktinvestitionen spielt das Humankapital einer Gesellschaft eine entscheidende Rolle im Wachstumsprozess. Hier haben die CEE-L\u00e4nder Vorbildliches geleistet. So konnte der Anteil der Bev\u00f6lkerung mit niedriger Bildung gerade bei den 2004 beigetretenen CEE-L\u00e4ndern auf zwischen 10 und 16 Prozent gesenkt werden. Kroatien liegt bei 18 und Bulgarien und Rum\u00e4nien bei 22 bzw. 25 Prozent und damit nahe dem EU-Durchschnitt, wohingegen die s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder auf Werte bis zu 50 Prozent kommen. Im Gegenzug wurde die berufliche nichtakademische Bildung erheblich ausgebaut \u2013 nahezu zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung in Tschechien und in der Slowakei haben einen solchen Abschluss. Polen, Ungarn und die baltischen L\u00e4nder folgen mit etwa 60 Prozent und \u00fcbertreffen damit L\u00e4nder wie Deutschland und \u00d6sterreich mit traditionell starkem Berufsbildungssystem. Dies geht allerdings zulasten der Bildung im universit\u00e4ren Bereich. Hier befinden sich die CEE-L\u00e4nder wie auch Deutschland im unteren Mittelfeld, allerdings ist die Streuung recht hoch. So ist Litauen nahe der Spitzengruppe (\u00fcber 40 %) und Rum\u00e4nien unter den L\u00e4ndern mit dem niedrigsten Anteil an terti\u00e4rer Bildung (unter 20 %) zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Grafik 2: Bev\u00f6lkerung nach Bildungsabschluss in %<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3098 size-full\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1094\" height=\"759\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-2.jpg 1094w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-2-300x208.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-2-1024x710.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/02\/Baas-Grafik-2-768x533.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1094px) 100vw, 1094px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Quelle: Eurostat 2020<\/em><\/p>\n<p>Eng mit der Bildung der Bev\u00f6lkerung ist die Zu- und Abwanderung von Fachkr\u00e4ften verbunden. Hierbei liegen Chancen und Risiken eng beieinander. CEE-B\u00fcrger mit beruflicher Ausbildung sind begehrte Arbeitnehmer in L\u00e4ndern wie Deutschland und \u00d6sterreich, junge CEE-B\u00fcrger mit sekund\u00e4rem Bildungsabschluss finden auch aufgrund guter Sprachkenntnisse Besch\u00e4ftigungs- und Bildungschancen in Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Wie sehr die CEE-L\u00e4nder unter einem Verlust an klugen K\u00f6pfen (<em>brain drain<\/em>) leiden oder durch die Wanderungsbewegung profitieren, h\u00e4ngt von der R\u00fcckkehrbereitschaft ab. Hier machen Zahlen aus Deutschland Hoffnung. Ein Gro\u00dfteil der mobilen CEE-B\u00fcrger verbleibt nur bis zu f\u00fcnf Jahren in Deutschland. Obwohl wir hierzu keine weitergehenden Zahlen haben, ist zu vermuten, dass viele in ihre Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckkehren. Befragungen aus Polen weisen darauf hin, dass CEE-B\u00fcrger ihre Einkommen durch einen Auslandsaufenthalt steigern k\u00f6nnen. Dies l\u00e4sst sich leicht durch gekn\u00fcpfte Kontakte sowie spezifische L\u00e4nder-, Produktions- und Sprachkenntnisse erkl\u00e4ren. Hierdurch haben R\u00fcckkehrer begehrtes anwendungsorientiertes Wissen erworben, welches auf dem Arbeitsmarkt entsprechend entlohnt wird. Dies erh\u00f6ht den Humankapitalbestand der CEE-L\u00e4nder, f\u00f6rdert die europ\u00e4ische Zusammenarbeit und hilft, den Abstand im Pro-Kopf-Einkommen zu den einkommensst\u00e4rksten EU-L\u00e4ndern zu verringern.<\/p>\n<p>Aus den dargelegten Argumenten kann aus meiner Sicht in den n\u00e4chsten zehn Jahren davon ausgegangen werden, dass die CEE-L\u00e4nder ihr Pro-Kopf-Einkommen deutlich steigern und die s\u00fcdeurop\u00e4ischen Volkswirtschaften einholen werden. Ein hoher Bildungsgrad, eine niedrige Arbeitslosigkeit und der Zugang zum EU-Binnenmarkt senken zudem die Krisenanf\u00e4lligkeit und machen die CEE-Mitgliedsl\u00e4nder der EU zu attraktiven Standorten f\u00fcr ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen.<\/p>\n<p>Allerdings bereitet die Konzentration auf Branchen des verarbeitenden Gewerbes und die noch immer niedrige terti\u00e4re Bildung sowie die Abwanderung von Fachkr\u00e4ften Sorgen. Hier sind noch erhebliche Anstrengungen notwendig, um mit den nordwestlichen EU-L\u00e4ndern gleichzuziehen. Die Gefahr besteht, dass der Aufholprozess zum Erliegen kommt und die CEE-L\u00e4nder einer Mitteleinkommensfalle nicht mehr entkommen. Dies ist insbesondere dann zu bef\u00fcrchten, wenn nur jene Teile der Wertsch\u00f6pfungskette \u00fcbernommen werden, die in den nordwesteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern nicht mehr wirtschaftlich produziert werden k\u00f6nnen. Hier gilt es gegenzusteuern und in einen Wettbewerb um attraktive Zukunftsbranchen einzutreten, damit die n\u00e4chste Dekade zur Dekade der CEE-L\u00e4nder werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Prof. Dr. <a href=\"http:\/\/www.timo-baas.de\/\">Timo Baas <\/a><\/strong>ist Professor f\u00fcr BWL-Industrie und Volkswirtschaftslehre an der <a href=\"https:\/\/www.dhbw-stuttgart.de\/\">Dualen Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> in Stuttgart.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel entstand im Rahmen des Projekts &#8222;<span class=\"ITWTqi_23IoOPmK3O6ErT\">Opowiadamy Polsk\u0119 \u015bwiatu<\/span>&#8221; (Wir erkl\u00e4ren der Welt Polen). Er erscheint zeitgleich in der Zeitschrift &#8222;<a href=\"https:\/\/wszystkoconajwazniejsze.pl\/\">Wszystko Co Najwa\u017cniejsze<\/a>&#8221; im Rahmen der Serie &#8222;Dekada Europy Centralnej&#8221; (Die Dekade Zentraleuropas).<br><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: Ministerium f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten der Republik Polen<br><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n<h3>Artikel in der Rubrik \u201cpressPOLSKA\u201d<\/h3><div class=\"event_loop event_list  no-list\" id=\"event_list1\" style=\"height:auto;\" ><div class=\"event_item event_past status-EventScheduled location-type-OfflineEventAttendanceMode language-Deutsch category-PressPOLSKA post_tag-PressPOLSKA\" data-color=\"000000\" style=\"\"><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2023\/09\/08\/murdered-for-human-kindness\/\"><h5>Murdered for human kindness <\/h5><\/a><div class=\"event_data event_date \" itemscope 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Ein Reformprozess, der in Ungarn begann, f\u00fchrte \u00fcber eine Reihe von sanften und mehrheitlich gewaltfreien Revolutionen zum Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer B\u00fcndnisstrukturen.\\nWirtschaftlich musste die Transformation von einem planwirtschaftlichen zu einem kapitalistischen Wirtschaftssystem gemeistert werden. Dies gelang, trotz schwieriger innen- und au\u00dfenpolitischer Rahmenbedingungen, allen CEE-L\u00e4ndern, die heute Mitglieder der Europ\u00e4ischen Union (EU) sind und auf die ich mich in diesem Artikel konzentrieren m\u00f6chte. Laut Weltbank geh\u00f6ren die CEE-EU-L\u00e4nder mehrheitlich der L\u00e4ndergruppe mit hohem Einkommen an, w\u00e4hrend sie vor drei\u00dfig Jahren als L\u00e4nder mit geringem bis mittlerem Einkommen klassifiziert wurden. Trotz dieses Erfolgs ist der Aufholprozess noch nicht abgeschlossen. Immer noch liegen die Pro-Kopf-Einkommen in den CEE-L\u00e4ndern deutlich unter dem EU-Durchschnitt.\\nIst also die Zeit gekommen, die Kluft zu \u00fcberbr\u00fccken und zu den nach 1945 als westlich bezeichneten EU-L\u00e4ndern aufzuschlie\u00dfen? Ich m\u00f6chte diese Frage mit Blick auf Coronakrise, ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen, Bildungsstand der Bev\u00f6lkerung und Migration betrachten und auf die Gefahr einer Mitteleinkommensfalle eingehen.\\nGrafik 1: BIP-Wachstum der CEE-EU-L\u00e4nder\\nQuelle: Eurostat 2020\\nDie n\u00e4chste Dekade wird alle EU-L\u00e4nder vor erhebliche Herausforderungen stellen. So sind auch CEE-L\u00e4nder stark vom Produktions- und Nachfrageeinbruch der Krise betroffen. W\u00e4hrend das deutsche BIP prognostiziert um 5.6 Prozent zur\u00fcckgeht, reduziert sich das BIP laut der Prognose der EU-Kommission in Slowenien (7.1), in der Slowakei (7.5), Ungarn (6.4) und Kroatien (9.6) deutlich st\u00e4rker. Polen (3.6) und Litauen (2.2) bilden hier Ausnahmen. Insgesamt ist der R\u00fcckgang allerdings deutlich moderater als der Einbruch der Wirtschaftsleistung in S\u00fcdeuropa. Spanien (12.4), Italien (9.9) Portugal (9.3) und Griechenland (9.4) sind alle wesentlich st\u00e4rker von der Krise betroffen und erleben einen deutlichen Anstieg der bereits vor der Krise hohen Arbeitslosigkeit. In der n\u00e4chsten Dekade ist deshalb zu erwarten, dass die 2004 der EU beigetretenen CEE-L\u00e4nder die s\u00fcdeurop\u00e4ischen EU-L\u00e4nder beim Pro-Kopf-Einkommen \u00fcberholen.\\nF\u00fcr eine dynamische Wirtschaftsentwicklung spricht zudem der anhaltend hohe Zufluss an ausl\u00e4ndischen Nettodirektinvestitionen. Ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen sind so bedeutend, weil sie zu einem Transfer von Wissen beitragen und helfen, Produktionsprozesse zu optimieren. Dies f\u00fchrt mittel- und langfristig zu Wachstum und kann deshalb als Indikator einer positiven Wirtschaftsentwicklung gesehen werden.\\nDie CEE-L\u00e4nder konnten in den letzten Jahren in unterschiedlichem Ma\u00df ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen attrahieren. Polen und Slowenien konnten den Zufluss an Direktinvestitionen erh\u00f6hen, w\u00e4hrend bei den baltischen L\u00e4ndern eine Seitw\u00e4rtsbewegung festzustellen ist und in Ungarn und Tschechien ein R\u00fcckgang.\\nAber auch die Branche, in der Direktinvestitionen get\u00e4tigt werden, ist entscheidend f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit. In den letzten Jahren werden Direktinvestitionen verst\u00e4rkt im verarbeitenden Gewerbe get\u00e4tigt. Diese Entwicklung erstaunt etwas, da der Trend in den 1990er- und den beginnenden 2000er-Jahren in Richtung IT- und Finanzdienstleistungen verlief. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vor allem in den Auswirkungen der Dotcom-Krise ab 2000 und der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 zu finden. Erstere hat die europ\u00e4ischen IT-Unternehmen schwer getroffen, zweitere hat das europ\u00e4ische Finanz- und Bankensystem destabilisiert.\\nDa sowohl der IT-Bereich als auch Finanzdienstleistungen als zukunftstr\u00e4chtig gelten, k\u00f6nnten sich geringe Direktinvestitionen in diesen Sektoren darin \u00e4u\u00dfern, dass der Aufholprozess zu den f\u00fchrenden Industrienationen zum Halten kommt. Dies wird durch die aktuelle Coronakrise weiter verst\u00e4rkt, wenn die bislang recht liberale Einstellung der CEE-L\u00e4nder zu Direktinvestitionen revidiert wird. Dies ist bereits in Ans\u00e4tzen festzustellen, nachdem die EU-Kommission die europ\u00e4ischen Mitgliedsl\u00e4nder vor \u00dcbernahmen in strategischen Wirtschaftsbereichen gewarnt hat. So haben in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche CEE-L\u00e4nder wie Slowenien und die Slowakei ihre Richtlinien f\u00fcr ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen versch\u00e4rft. Hier bleibt abzuwarten, ob diese Versch\u00e4rfung die Attraktivit\u00e4t des Standorts \u2013 gerade aus Sicht von aufstrebenden Volkswirtschaften wie China \u2013 senkt.\\nNeben den Direktinvestitionen spielt das Humankapital einer Gesellschaft eine entscheidende Rolle im Wachstumsprozess. Hier haben die CEE-L\u00e4nder Vorbildliches geleistet. So konnte der Anteil der Bev\u00f6lkerung mit niedriger Bildung gerade bei den 2004 beigetretenen CEE-L\u00e4ndern auf zwischen 10 und 16 Prozent gesenkt werden. Kroatien liegt bei 18 und Bulgarien und Rum\u00e4nien bei 22 bzw. 25 Prozent und damit nahe dem EU-Durchschnitt, wohingegen die s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder auf Werte bis zu 50 Prozent kommen. Im Gegenzug wurde die berufliche nichtakademische Bildung erheblich ausgebaut \u2013 nahezu zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung in Tschechien und in der Slowakei haben einen solchen Abschluss. Polen, Ungarn und die baltischen L\u00e4nder folgen mit etwa 60 Prozent und \u00fcbertreffen damit L\u00e4nder wie Deutschland und \u00d6sterreich mit traditionell starkem Berufsbildungssystem. Dies geht allerdings zulasten der Bildung im universit\u00e4ren Bereich. Hier befinden sich die CEE-L\u00e4nder wie auch Deutschland im unteren Mittelfeld, allerdings ist die Streuung recht hoch. So ist Litauen nahe der Spitzengruppe (\u00fcber 40 %) und Rum\u00e4nien unter den L\u00e4ndern mit dem niedrigsten Anteil an terti\u00e4rer Bildung (unter 20 %) zu finden.\\nGrafik 2: Bev\u00f6lkerung nach Bildungsabschluss in %\\nQuelle: Eurostat 2020\\nEng mit der Bildung der Bev\u00f6lkerung ist die Zu- und Abwanderung von Fachkr\u00e4ften verbunden. Hierbei liegen Chancen und Risiken eng beieinander. CEE-B\u00fcrger mit beruflicher Ausbildung sind begehrte Arbeitnehmer in L\u00e4ndern wie Deutschland und \u00d6sterreich, junge CEE-B\u00fcrger mit sekund\u00e4rem Bildungsabschluss finden auch aufgrund guter Sprachkenntnisse Besch\u00e4ftigungs- und Bildungschancen in Gro\u00dfbritannien.\\nWie sehr die CEE-L\u00e4nder unter einem Verlust an klugen K\u00f6pfen (brain drain) leiden oder durch die Wanderungsbewegung profitieren, h\u00e4ngt von der R\u00fcckkehrbereitschaft ab. Hier machen Zahlen aus Deutschland Hoffnung. Ein Gro\u00dfteil der mobilen CEE-B\u00fcrger verbleibt nur bis zu f\u00fcnf Jahren in Deutschland. Obwohl wir hierzu keine weitergehenden Zahlen haben, ist zu vermuten, dass viele in ihre Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckkehren. Befragungen aus Polen weisen darauf hin, dass CEE-B\u00fcrger ihre Einkommen durch einen Auslandsaufenthalt steigern k\u00f6nnen. Dies l\u00e4sst sich leicht durch gekn\u00fcpfte Kontakte sowie spezifische L\u00e4nder-, Produktions- und Sprachkenntnisse erkl\u00e4ren. Hierdurch haben R\u00fcckkehrer begehrtes anwendungsorientiertes Wissen erworben, welches auf dem Arbeitsmarkt entsprechend entlohnt wird. Dies erh\u00f6ht den Humankapitalbestand der CEE-L\u00e4nder, f\u00f6rdert die europ\u00e4ische Zusammenarbeit und hilft, den Abstand im Pro-Kopf-Einkommen zu den einkommensst\u00e4rksten EU-L\u00e4ndern zu verringern.\\nAus den dargelegten Argumenten kann aus meiner Sicht in den n\u00e4chsten zehn Jahren davon ausgegangen werden, dass die CEE-L\u00e4nder ihr Pro-Kopf-Einkommen deutlich steigern und die s\u00fcdeurop\u00e4ischen Volkswirtschaften einholen werden. Ein hoher Bildungsgrad, eine niedrige Arbeitslosigkeit und der Zugang zum EU-Binnenmarkt senken zudem die Krisenanf\u00e4lligkeit und machen die CEE-Mitgliedsl\u00e4nder der EU zu attraktiven Standorten f\u00fcr ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen.\\nAllerdings bereitet die Konzentration auf Branchen des verarbeitenden Gewerbes und die noch immer niedrige terti\u00e4re Bildung sowie die Abwanderung von Fachkr\u00e4ften Sorgen. Hier sind noch erhebliche Anstrengungen notwendig, um mit den nordwestlichen EU-L\u00e4ndern gleichzuziehen. Die Gefahr besteht, dass der Aufholprozess zum Erliegen kommt und die CEE-L\u00e4nder einer Mitteleinkommensfalle nicht mehr entkommen. Dies ist insbesondere dann zu bef\u00fcrchten, wenn nur jene Teile der Wertsch\u00f6pfungskette \u00fcbernommen werden, die in den nordwesteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern nicht mehr wirtschaftlich produziert werden k\u00f6nnen. Hier gilt es gegenzusteuern und in einen Wettbewerb um attraktive Zukunftsbranchen einzutreten, damit die n\u00e4chste Dekade zur Dekade der CEE-L\u00e4nder werden kann.\\n \\nProf. Dr. Timo Baas ist Professor f\u00fcr BWL-Industrie und Volkswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg in Stuttgart.\\nDer Artikel entstand im Rahmen des Projekts \\\"Opowiadamy Polsk\u0119 \u015bwiatu\\\" (Wir erkl\u00e4ren der Welt Polen). 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Ein Reformprozess, der in Ungarn begann, f\u00fchrte \u00fcber eine Reihe von sanften und mehrheitlich gewaltfreien Revolutionen zum Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer B\u00fcndnisstrukturen.\nWirtschaftlich musste die Transformation von einem planwirtschaftlichen zu einem kapitalistischen Wirtschaftssystem gemeistert werden. Dies gelang, trotz schwieriger innen- und au\u00dfenpolitischer Rahmenbedingungen, allen CEE-L\u00e4ndern, die heute Mitglieder der Europ\u00e4ischen Union (EU) sind und auf die ich mich in diesem Artikel konzentrieren m\u00f6chte. Laut Weltbank geh\u00f6ren die CEE-EU-L\u00e4nder mehrheitlich der L\u00e4ndergruppe mit hohem Einkommen an, w\u00e4hrend sie vor drei\u00dfig Jahren als L\u00e4nder mit geringem bis mittlerem Einkommen klassifiziert wurden. Trotz dieses Erfolgs ist der Aufholprozess noch nicht abgeschlossen. Immer noch liegen die Pro-Kopf-Einkommen in den CEE-L\u00e4ndern deutlich unter dem EU-Durchschnitt.\nIst also die Zeit gekommen, die Kluft zu \u00fcberbr\u00fccken und zu den nach 1945 als westlich bezeichneten EU-L\u00e4ndern aufzuschlie\u00dfen? Ich m\u00f6chte diese Frage mit Blick auf Coronakrise, ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen, Bildungsstand der Bev\u00f6lkerung und Migration betrachten und auf die Gefahr einer Mitteleinkommensfalle eingehen.\nGrafik 1: BIP-Wachstum der CEE-EU-L\u00e4nder\nQuelle: Eurostat 2020\nDie n\u00e4chste Dekade wird alle EU-L\u00e4nder vor erhebliche Herausforderungen stellen. So sind auch CEE-L\u00e4nder stark vom Produktions- und Nachfrageeinbruch der Krise betroffen. W\u00e4hrend das deutsche BIP prognostiziert um 5.6 Prozent zur\u00fcckgeht, reduziert sich das BIP laut der Prognose der EU-Kommission in Slowenien (7.1), in der Slowakei (7.5), Ungarn (6.4) und Kroatien (9.6) deutlich st\u00e4rker. Polen (3.6) und Litauen (2.2) bilden hier Ausnahmen. Insgesamt ist der R\u00fcckgang allerdings deutlich moderater als der Einbruch der Wirtschaftsleistung in S\u00fcdeuropa. Spanien (12.4), Italien (9.9) Portugal (9.3) und Griechenland (9.4) sind alle wesentlich st\u00e4rker von der Krise betroffen und erleben einen deutlichen Anstieg der bereits vor der Krise hohen Arbeitslosigkeit. In der n\u00e4chsten Dekade ist deshalb zu erwarten, dass die 2004 der EU beigetretenen CEE-L\u00e4nder die s\u00fcdeurop\u00e4ischen EU-L\u00e4nder beim Pro-Kopf-Einkommen \u00fcberholen.\nF\u00fcr eine dynamische Wirtschaftsentwicklung spricht zudem der anhaltend hohe Zufluss an ausl\u00e4ndischen Nettodirektinvestitionen. Ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen sind so bedeutend, weil sie zu einem Transfer von Wissen beitragen und helfen, Produktionsprozesse zu optimieren. Dies f\u00fchrt mittel- und langfristig zu Wachstum und kann deshalb als Indikator einer positiven Wirtschaftsentwicklung gesehen werden.\nDie CEE-L\u00e4nder konnten in den letzten Jahren in unterschiedlichem Ma\u00df ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen attrahieren. Polen und Slowenien konnten den Zufluss an Direktinvestitionen erh\u00f6hen, w\u00e4hrend bei den baltischen L\u00e4ndern eine Seitw\u00e4rtsbewegung festzustellen ist und in Ungarn und Tschechien ein R\u00fcckgang.\nAber auch die Branche, in der Direktinvestitionen get\u00e4tigt werden, ist entscheidend f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit. In den letzten Jahren werden Direktinvestitionen verst\u00e4rkt im verarbeitenden Gewerbe get\u00e4tigt. Diese Entwicklung erstaunt etwas, da der Trend in den 1990er- und den beginnenden 2000er-Jahren in Richtung IT- und Finanzdienstleistungen verlief. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vor allem in den Auswirkungen der Dotcom-Krise ab 2000 und der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 zu finden. Erstere hat die europ\u00e4ischen IT-Unternehmen schwer getroffen, zweitere hat das europ\u00e4ische Finanz- und Bankensystem destabilisiert.\nDa sowohl der IT-Bereich als auch Finanzdienstleistungen als zukunftstr\u00e4chtig gelten, k\u00f6nnten sich geringe Direktinvestitionen in diesen Sektoren darin \u00e4u\u00dfern, dass der Aufholprozess zu den f\u00fchrenden Industrienationen zum Halten kommt. Dies wird durch die aktuelle Coronakrise weiter verst\u00e4rkt, wenn die bislang recht liberale Einstellung der CEE-L\u00e4nder zu Direktinvestitionen revidiert wird. Dies ist bereits in Ans\u00e4tzen festzustellen, nachdem die EU-Kommission die europ\u00e4ischen Mitgliedsl\u00e4nder vor \u00dcbernahmen in strategischen Wirtschaftsbereichen gewarnt hat. So haben in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche CEE-L\u00e4nder wie Slowenien und die Slowakei ihre Richtlinien f\u00fcr ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen versch\u00e4rft. Hier bleibt abzuwarten, ob diese Versch\u00e4rfung die Attraktivit\u00e4t des Standorts \u2013 gerade aus Sicht von aufstrebenden Volkswirtschaften wie China \u2013 senkt.\nNeben den Direktinvestitionen spielt das Humankapital einer Gesellschaft eine entscheidende Rolle im Wachstumsprozess. Hier haben die CEE-L\u00e4nder Vorbildliches geleistet. So konnte der Anteil der Bev\u00f6lkerung mit niedriger Bildung gerade bei den 2004 beigetretenen CEE-L\u00e4ndern auf zwischen 10 und 16 Prozent gesenkt werden. Kroatien liegt bei 18 und Bulgarien und Rum\u00e4nien bei 22 bzw. 25 Prozent und damit nahe dem EU-Durchschnitt, wohingegen die s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder auf Werte bis zu 50 Prozent kommen. Im Gegenzug wurde die berufliche nichtakademische Bildung erheblich ausgebaut \u2013 nahezu zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung in Tschechien und in der Slowakei haben einen solchen Abschluss. Polen, Ungarn und die baltischen L\u00e4nder folgen mit etwa 60 Prozent und \u00fcbertreffen damit L\u00e4nder wie Deutschland und \u00d6sterreich mit traditionell starkem Berufsbildungssystem. Dies geht allerdings zulasten der Bildung im universit\u00e4ren Bereich. Hier befinden sich die CEE-L\u00e4nder wie auch Deutschland im unteren Mittelfeld, allerdings ist die Streuung recht hoch. So ist Litauen nahe der Spitzengruppe (\u00fcber 40 %) und Rum\u00e4nien unter den L\u00e4ndern mit dem niedrigsten Anteil an terti\u00e4rer Bildung (unter 20 %) zu finden.\nGrafik 2: Bev\u00f6lkerung nach Bildungsabschluss in %\nQuelle: Eurostat 2020\nEng mit der Bildung der Bev\u00f6lkerung ist die Zu- und Abwanderung von Fachkr\u00e4ften verbunden. Hierbei liegen Chancen und Risiken eng beieinander. CEE-B\u00fcrger mit beruflicher Ausbildung sind begehrte Arbeitnehmer in L\u00e4ndern wie Deutschland und \u00d6sterreich, junge CEE-B\u00fcrger mit sekund\u00e4rem Bildungsabschluss finden auch aufgrund guter Sprachkenntnisse Besch\u00e4ftigungs- und Bildungschancen in Gro\u00dfbritannien.\nWie sehr die CEE-L\u00e4nder unter einem Verlust an klugen K\u00f6pfen (brain drain) leiden oder durch die Wanderungsbewegung profitieren, h\u00e4ngt von der R\u00fcckkehrbereitschaft ab. Hier machen Zahlen aus Deutschland Hoffnung. Ein Gro\u00dfteil der mobilen CEE-B\u00fcrger verbleibt nur bis zu f\u00fcnf Jahren in Deutschland. Obwohl wir hierzu keine weitergehenden Zahlen haben, ist zu vermuten, dass viele in ihre Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckkehren. Befragungen aus Polen weisen darauf hin, dass CEE-B\u00fcrger ihre Einkommen durch einen Auslandsaufenthalt steigern k\u00f6nnen. Dies l\u00e4sst sich leicht durch gekn\u00fcpfte Kontakte sowie spezifische L\u00e4nder-, Produktions- und Sprachkenntnisse erkl\u00e4ren. Hierdurch haben R\u00fcckkehrer begehrtes anwendungsorientiertes Wissen erworben, welches auf dem Arbeitsmarkt entsprechend entlohnt wird. Dies erh\u00f6ht den Humankapitalbestand der CEE-L\u00e4nder, f\u00f6rdert die europ\u00e4ische Zusammenarbeit und hilft, den Abstand im Pro-Kopf-Einkommen zu den einkommensst\u00e4rksten EU-L\u00e4ndern zu verringern.\nAus den dargelegten Argumenten kann aus meiner Sicht in den n\u00e4chsten zehn Jahren davon ausgegangen werden, dass die CEE-L\u00e4nder ihr Pro-Kopf-Einkommen deutlich steigern und die s\u00fcdeurop\u00e4ischen Volkswirtschaften einholen werden. Ein hoher Bildungsgrad, eine niedrige Arbeitslosigkeit und der Zugang zum EU-Binnenmarkt senken zudem die Krisenanf\u00e4lligkeit und machen die CEE-Mitgliedsl\u00e4nder der EU zu attraktiven Standorten f\u00fcr ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen.\nAllerdings bereitet die Konzentration auf Branchen des verarbeitenden Gewerbes und die noch immer niedrige terti\u00e4re Bildung sowie die Abwanderung von Fachkr\u00e4ften Sorgen. Hier sind noch erhebliche Anstrengungen notwendig, um mit den nordwestlichen EU-L\u00e4ndern gleichzuziehen. Die Gefahr besteht, dass der Aufholprozess zum Erliegen kommt und die CEE-L\u00e4nder einer Mitteleinkommensfalle nicht mehr entkommen. Dies ist insbesondere dann zu bef\u00fcrchten, wenn nur jene Teile der Wertsch\u00f6pfungskette \u00fcbernommen werden, die in den nordwesteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern nicht mehr wirtschaftlich produziert werden k\u00f6nnen. Hier gilt es gegenzusteuern und in einen Wettbewerb um attraktive Zukunftsbranchen einzutreten, damit die n\u00e4chste Dekade zur Dekade der CEE-L\u00e4nder werden kann.\n \nProf. Dr. Timo Baas ist Professor f\u00fcr BWL-Industrie und Volkswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg in Stuttgart.\nDer Artikel entstand im Rahmen des Projekts \"Opowiadamy Polsk\u0119 \u015bwiatu\" (Wir erkl\u00e4ren der Welt Polen). 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