{"id":3619,"date":"2021-05-02T00:01:00","date_gmt":"2021-05-01T22:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?p=3619"},"modified":"2022-01-10T15:05:39","modified_gmt":"2022-01-10T14:05:39","slug":"krasnodebski-die-polnische-tradition-der-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/05\/02\/krasnodebski-die-polnische-tradition-der-freiheit\/","title":{"rendered":"Die polnische Tradition der Freiheit"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Verfassung vom 3. Mai ging in die Geschichte ein als die zweite je geschriebene Verfassung nach der amerikanischen und als ein gro\u00dfer Akt der Freiheit jener Epoche \u2013 des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Sie legte die politischen Prinzipien des Staates fest und erkl\u00e4rte gleichzeitig, dass \u201ealle Kr\u00e4fte der menschlichen Gesellschaft aus dem Willen des Volkes hervorgehen\u201c. Sie proklamierte die Gleichberechtigung der B\u00fcrger, obwohl sie noch nicht alle Einwohner Polens zu Staatsb\u00fcrgern machte. Sie war vorsichtig bei der Umgestaltung der Staatsstruktur \u2013 was im Zeitalter der Revolution, als man die Gleichberechtigung bald mit der Guillotine einf\u00fchren wollte, als Vorteil angesehen wurde. Sie garantierte die b\u00fcrgerlichen Freiheitsrechte: \u201eDie pers\u00f6nliche Sicherheit und das gesamte Eigentum, wem auch immer es von Rechts wegen geh\u00f6ren mag, als den wahren Knoten der Gesellschaft und als Kern der b\u00fcrgerlichen Freiheit, respektieren, sichern und etablieren wir, auf dass sie respektiert, gesichert und unversehrt f\u00fcr die Nachwelt erhalten werden, w\u00fcnschen wir.\u201c<\/p>\n<p>Anders als die amerikanische Verfassung war sie jedoch kein Staatsgr\u00fcndungsakt, welcher der sich gerade formierenden Nation Grundrechte einr\u00e4umte. Im Falle Polens war die Union von Lublin von 1569 ein solcher Gr\u00fcndungsakt. Er kann als erste polnische Verfassung angesehen werden, da er eine neue politische Einheit \u2013 die Republik \u2013 schuf und die Prinzipien ihrer Regierung festlegte. Aber auch sie subsumierte nur die Etappen des lange andauernden Vereinigungsprozesses des K\u00f6nigreichs Polen und des Gro\u00dff\u00fcrstentums Litauen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern entwickelte sich Polen nicht von einer Staatsmonarchie zu einer absoluten Monarchie, sondern zu einer Republik mit einem gemischten System, das sowohl eine Wahlmonarchie als auch eine Republik war, in der etwa 10 % der Bev\u00f6lkerung das Recht hatten, den K\u00f6nig und ihre Vertreter in den Sejm und die Sejm-Versammlungen zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die Vorstellung von Freiheit, die in diesem territorial ausgedehnten polnisch-litauischen Commonwealth, wie es genannt wurde, vorherrschte, \u00e4hnelte derjenigen, die Ideenhistoriker in italienischen Stadtrepubliken gefunden haben. Ihre B\u00fcrger verglichen sie gerne mit der antiken r\u00f6mischen Republik. In ihrem Verst\u00e4ndnis war der Staat kein \u201eLeviathan\u201c \u2013 ein \u00fcber die politische Nation, \u00fcber die Gesellschaft erhabenes Wesen \u2013 sondern ein \u201egemeinsames Ding\u201c, das durch gemeinsames Handeln aufrechterhalten wurde, und Freiheit wurde nicht nur als die Freiheit des Einzelnen verstanden, sondern als die F\u00e4higkeit, kollektiv \u00fcber Gesetze zu entscheiden. In Polen gab es keine Inquisition, keine Verfolgung Andersdenkender \u2013 erst als Reaktion auf den verheerenden Einfall des protestantischen Schwedens 1655 begann man, die Toleranz zunehmend einzuschr\u00e4nken. Die B\u00fcrger der Republik Polen waren, das kann man ohne \u00dcbertreibung sagen, das freieste Volk in Europa. Und so sahen sie sich auch selbst. Aus ihrer Sicht waren absolute Monarchien keine freien L\u00e4nder, sondern abschreckende Beispiele f\u00fcr Versklavung, in denen es keine Redefreiheit gab, in denen ein Adliger ohne Gerichtsurteil ins Gef\u00e4ngnis geworfen werden konnte und in denen sich die Regierung in wirtschaftliche Fragen einmischte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die intellektuellen Koryph\u00e4en des 18. Jahrhunderts in Europa wie Diderot oder Voltaire, Bewunderer aufgekl\u00e4rter Despoten wie Katharina II. oder Friedrich II., war diese polnische Freiheit ein Exzess \u2013 etwas, das der Vernunft widersprach. Kant beklagte auch, dass Polen ein Land sei, in dem jeder ein Herr und niemand Untertan sein wolle. Gleichzeitig wurde den Polen vorgeworfen, dass diese Freiheit nur einen Stand betraf, n\u00e4mlich den Adel.<\/p>\n<p>Das polnische Experiment mit der Freiheit wurde tats\u00e4chlich immer riskanter und bedrohte das \u00dcberleben des Staates. Dieses System verlangte von seinen B\u00fcrgern viele Tugenden, damit die Freiheit nicht in Willk\u00fcr und Anarchie umschlug. Die Verfassung vom 3. Mai war ein Versuch, die Kontrolle wiederzuerlangen und sollte den Staat gleichzeitig vor Invasion und innerem Zerfall sch\u00fctzen. Sie schr\u00e4nkte die Freiheit ein, um sie zu retten \u2013 sie f\u00fchrte eine Erbmonarchie ein, entzog dem besitzlosen Adel seine politischen Rechte und erweiterte die Rechte der B\u00fcrgerlichen.<\/p>\n<p>Diejenigen, die sich dagegen aussprachen und Zarin Katharina II. zum Einschreiten aufforderten, beriefen sich auf \u201eKardinalrechte\u201c und alte Freiheiten. Aus Angst vor einer angeblichen inneren Despotie beriefen sie sich auf die gr\u00f6\u00dfte Despotie Europas. Ausl\u00e4ndische Armeen \u2013 preu\u00dfische und russische \u2013 stellten eifrig \u201eOrdnung\u201c sowie \u201eRecht und Gesetz\u201c wieder her und zerst\u00f6rten damit diesen einzigartigen Raum der Freiheit.<\/p>\n<p>H\u00e4tte die Rzeczpospolita \u00fcberlebt, w\u00e4re die europ\u00e4ische Geschichte anders verlaufen: Die Traditionen des klassischen Republikanismus w\u00e4ren nicht so leicht in Vergessenheit geraten, der russische Despotismus w\u00e4re jenseits der Grenzen geblieben und der preu\u00dfische Militarismus w\u00e4re einged\u00e4mmt worden. Nach dem Verlust der Unabh\u00e4ngigkeit und der Erkenntnis, dass es ohne sie auch keine volle pers\u00f6nliche Freiheit geben kann, k\u00e4mpften die Polen das ganze 19. Jahrhundert hindurch f\u00fcr sie, beginnend mit dem Ko\u015bciuszko-Aufstand 1794. Diese polnische Verbundenheit mit der Freiheit manifestierte sich auch im 20. Jahrhundert \u2013 1920 durch die Verhinderung des bolschewistischen Einmarschs in Europa, 1939 durch den Kampf gegen das Dritte Reich, 1980 mit der Gr\u00fcndung der \u201eSolidarno\u015b\u0107\u201c und 1989 mit der \u00dcberwindung des Kommunismus.<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. habil Zdzis\u0142aw Krasnod\u0119bski,<br>Vizepr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Parlaments, Soziologe &amp; politischer Philosoph<br><\/em><\/p>\n<p><em>Der Text wurde gleichzeitig in der polnischen Monatszeitschrift &#8222;Wszystko Co Najwa\u017cniejsze&#8221; im Rahmen eines Projekts unter Mitwirkung des Instituts f\u00fcr Nationales Gedenken und des Bergbaukonzerns KGHM ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: Ministerium f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten der Republik Polen<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung aus dem Polnischen: Bernd Karwen (Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n<h3>Artikel 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Aber auch sie subsumierte nur die Etappen des lange andauernden Vereinigungsprozesses des K\u00f6nigreichs Polen und des Gro\u00dff\u00fcrstentums Litauen.\\nIm Gegensatz zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern entwickelte sich Polen nicht von einer Staatsmonarchie zu einer absoluten Monarchie, sondern zu einer Republik mit einem gemischten System, das sowohl eine Wahlmonarchie als auch eine Republik war, in der etwa 10 % der Bev\u00f6lkerung das Recht hatten, den K\u00f6nig und ihre Vertreter in den Sejm und die Sejm-Versammlungen zu w\u00e4hlen.\\nDie Vorstellung von Freiheit, die in diesem territorial ausgedehnten polnisch-litauischen Commonwealth, wie es genannt wurde, vorherrschte, \u00e4hnelte derjenigen, die Ideenhistoriker in italienischen Stadtrepubliken gefunden haben. Ihre B\u00fcrger verglichen sie gerne mit der antiken r\u00f6mischen Republik. In ihrem Verst\u00e4ndnis war der Staat kein \u201eLeviathan\u201c \u2013 ein \u00fcber die politische Nation, \u00fcber die Gesellschaft erhabenes Wesen \u2013 sondern ein \u201egemeinsames Ding\u201c, das durch gemeinsames Handeln aufrechterhalten wurde, und Freiheit wurde nicht nur als die Freiheit des Einzelnen verstanden, sondern als die F\u00e4higkeit, kollektiv \u00fcber Gesetze zu entscheiden. In Polen gab es keine Inquisition, keine Verfolgung Andersdenkender \u2013 erst als Reaktion auf den verheerenden Einfall des protestantischen Schwedens 1655 begann man, die Toleranz zunehmend einzuschr\u00e4nken. Die B\u00fcrger der Republik Polen waren, das kann man ohne \u00dcbertreibung sagen, das freieste Volk in Europa. Und so sahen sie sich auch selbst. 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Dieses System verlangte von seinen B\u00fcrgern viele Tugenden, damit die Freiheit nicht in Willk\u00fcr und Anarchie umschlug. Die Verfassung vom 3. Mai war ein Versuch, die Kontrolle wiederzuerlangen und sollte den Staat gleichzeitig vor Invasion und innerem Zerfall sch\u00fctzen. Sie schr\u00e4nkte die Freiheit ein, um sie zu retten \u2013 sie f\u00fchrte eine Erbmonarchie ein, entzog dem besitzlosen Adel seine politischen Rechte und erweiterte die Rechte der B\u00fcrgerlichen.\\nDiejenigen, die sich dagegen aussprachen und Zarin Katharina II. zum Einschreiten aufforderten, beriefen sich auf \u201eKardinalrechte\u201c und alte Freiheiten. Aus Angst vor einer angeblichen inneren Despotie beriefen sie sich auf die gr\u00f6\u00dfte Despotie Europas. 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Dieses System verlangte von seinen B\u00fcrgern viele Tugenden, damit die Freiheit nicht in Willk\u00fcr und Anarchie umschlug. Die Verfassung vom 3. Mai war ein Versuch, die Kontrolle wiederzuerlangen und sollte den Staat gleichzeitig vor Invasion und innerem Zerfall sch\u00fctzen. Sie schr\u00e4nkte die Freiheit ein, um sie zu retten \u2013 sie f\u00fchrte eine Erbmonarchie ein, entzog dem besitzlosen Adel seine politischen Rechte und erweiterte die Rechte der B\u00fcrgerlichen.\nDiejenigen, die sich dagegen aussprachen und Zarin Katharina II. zum Einschreiten aufforderten, beriefen sich auf \u201eKardinalrechte\u201c und alte Freiheiten. Aus Angst vor einer angeblichen inneren Despotie beriefen sie sich auf die gr\u00f6\u00dfte Despotie Europas. 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Jahrhundert \u2013 1920 durch die Verhinderung des bolschewistischen Einmarschs in Europa, 1939 durch den Kampf gegen das Dritte Reich, 1980 mit der Gr\u00fcndung der \u201eSolidarno\u015b\u0107\u201c und 1989 mit der \u00dcberwindung des Kommunismus.\nProf. Dr. habil Zdzis\u0142aw Krasnod\u0119bski,Vizepr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Parlaments, Soziologe &amp; politischer Philosoph\nDer Text wurde gleichzeitig in der polnischen Monatszeitschrift \"Wszystko Co Najwa\u017cniejsze\" im Rahmen eines Projekts unter Mitwirkung des Instituts f\u00fcr Nationales Gedenken und des Bergbaukonzerns KGHM ver\u00f6ffentlicht.\n \n \nQuelle: Ministerium f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten der Republik Polen\n\u00dcbersetzung aus dem Polnischen: Bernd Karwen (Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig)\n \n "},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/05\/02\/krasnodebski-die-polnische-tradition-der-freiheit\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/04\/2021-05-03Zdzislaw-Krasnodebski_strona.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/04\/2021-05-03Zdzislaw-Krasnodebski_strona.jpg","width":960,"height":779},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/05\/02\/krasnodebski-die-polnische-tradition-der-freiheit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die polnische Tradition der Freiheit"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/","name":"Instytut Polski w Lipsku","description":"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/a74d20cf3dac53f5579b2a3ec40f22dd","name":"Rainer Mende","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g","caption":"Rainer Mende"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/mender\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/users\/79"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3619"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5233,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3619\/revisions\/5233"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}