{"id":5388,"date":"2021-03-16T15:22:00","date_gmt":"2021-03-16T14:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?p=5388"},"modified":"2022-03-24T16:23:37","modified_gmt":"2022-03-24T15:23:37","slug":"leipzig-liest-polnische-literatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/16\/leipzig-liest-polnische-literatur\/","title":{"rendered":"Leipzig liest polnische Literatur"},"content":{"rendered":"\n<p>Trotz der Absage der Leipziger Buchmesse hei\u00dft es im M\u00e4rz wieder an vielen Orten in der Stadt \u201eLeipzig liest trotzdem\u201c und auch das Polnische Institut ist wieder mit dabei.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\">Es gilt die 3G-Regel: Zutritt mit Nachweis vollst\u00e4ndiger Impfung, Genesung oder aktuellem negativen Test. Bei Bewegung in Innenr\u00e4umen besteht Maskenpflicht. Die G\u00e4ste werden platziert, die Kapazit\u00e4t ist auf 48 Pl\u00e4tze beschr\u00e4nkt. Es gibt keine Kontaktverfolgung.<\/span><\/p>\n<p><strong>\u00dcberblick<\/strong><\/p>\n<p>16.03. \/ 19:30 \/ <strong>Wolfgang Templin: Revolution\u00e4r und Staatsgr\u00fcnder. <\/strong><strong>J\u00f3zef Pi\u0142sudski<\/strong> \u21d2 <a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/20\/leipzig-liest-polnische-literatur\/#pilsudski\">zur Veranstaltung<\/a><br>19.03. \/ 15:00 \/ <strong>Jahrbuch Polen 2022: Widerspr\u00fcche<\/strong> \u21d2 <a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/20\/leipzig-liest-polnische-literatur\/#jahrbuch\">zur Veranstaltung<\/a><br>19.03. \/ 21:00 \/ <strong>Dominika S\u0142owik: Tal der Wunder<\/strong> \u21d2 <a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/20\/leipzig-liest-polnische-literatur\/#wunder\">zur Veranstaltung<\/a><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><a id=\"pilsudski\"><\/a>16.03.2022, 19:30, Leipzig \/ Polnisches Institut<\/span><br><strong>Revolution\u00e4r und Staatsgr\u00fcnder<\/strong><br><strong>J\u00f3zef Pi\u0142sudski \u2013 eine Biografie<\/strong><br>Buchvorstellung mit dem Autor <strong>Wolfgang Templin<br><\/strong>Moderation: <strong>Jacek Lepiarz<\/strong> (Journalist)<strong><br><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_5723\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5723\" class=\"wp-image-5723\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Portrat-\u00a9-Christiane-Schubert_quadrat-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Portrat-\u00a9-Christiane-Schubert_quadrat-300x300.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Portrat-\u00a9-Christiane-Schubert_quadrat-150x150.jpg 150w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Portrat-\u00a9-Christiane-Schubert_quadrat.jpg 731w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><p id=\"caption-attachment-5723\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Christiane Schubert<\/p><\/div>\n<p>Pi\u0142sudski war ein sozialistischer Berufsrevolution\u00e4r, der zur Zarenzeit zeitweise nach Sibirien verbannt wurde. Er k\u00e4mpfte im Ersten Weltkrieg mit eigenen Truppen f\u00fcr Polens Freiheit und verk\u00fcndete nach mehr als 123 Jahren der Teilung die Unabh\u00e4ngigkeit der Republik Polen. Schon 1920 war er an der Verteidigung des wiedergegr\u00fcndeten Staats beteiligt. In der \u201eZweiten Republik\u201c herrschte er ab 1926 autokratisch. Nicht zuletzt deshalb bleibt er auch f\u00fcr viele Polen ein sperriger Held.<\/p>\n<p>Wolfgang Templin l\u00e4sst Pi\u0142sudskis abenteuerliche Biografie lebendig werden. Zugleich erz\u00e4hlt er die tragische Geschichte eines Landes zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten.<\/p>\n<p>Veranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut \/ Instytut Ksi\u0105\u017cki und dem Ch. Links Verlag<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.christoph-links-verlag.de\/index.cfm?view=3&amp;titel_nr=9152&amp;CFID=86229515&amp;CFTOKEN=8757df916b14c152-EB55430F-C88C-FA01-51AA77843883CA26\">www.christoph-links-verlag.de<\/a><br><strong>Eintritt:<\/strong> frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)<br><strong>Ort:<\/strong> Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5717 size-large\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Cover_web-658x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"658\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Cover_web-658x1024.jpg 658w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Cover_web-193x300.jpg 193w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Wolfgang-Templin-Cover_web.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><a id=\"jahrbuch\"><\/a>19.03.2022, 15:00, Leipzig \/ Polnisches Institut<\/span><br><strong>Jahrbuch Polen 2022: Widerspr\u00fcche<\/strong><br>Buchvorstellung zum 150. Jubil\u00e4um des Harrassowitz Verlags mit dem Herausgeber <strong>Dr. Andrzej Kaluza<\/strong> (Deutsches Polen-Institut Darmstadt) und der Journalistin <strong>Ewa Wanat<\/strong> (Berlin)<br>Begr\u00fc\u00dfung: <strong>Stephan Specht<\/strong> (Leiter des Harrassowitz Verlags)<br>Moderation: <strong>Rainer Mende<\/strong> (Polnisches Institut)<\/p>\n<p>Das Jahrbuch Polen 2022 besch\u00e4ftigt sich mit polnischen \u201eWiderspr\u00fcchen\u201c. Heute scheiden sich in Polen die Geister in Fragen von Lebensentw\u00fcrfen \u2013 zwischen als verbindend empfundener Tradition und dem verlockenden Individualismus. Dabei geht es unter anderem auch um den Wandel im Verh\u00e4ltnis der Geschlechter untereinander.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig treten Spannungen zutage, welche sich trotz eigener Mobilit\u00e4tserfahrungen in der schroffen Distanz den \u201eAnderen\u201c gegen\u00fcber \u00e4u\u00dfern, die an Polens Grenzen ankommen. Auch zwischen Jung und Alt klaffen Welten \u2013 w\u00e4hrend die reiferen Jahrg\u00e4nge auf materielle Sicherheit bedacht sind, suchen gerade junge Menschen nach alternativen, postmodernen Lebensentw\u00fcrfen. Widerspr\u00fcche brechen sich auch in der \u00c4sthetik Bahn: Es gibt viele spannende Entwicklungen in Architektur und Stadtplanung, zugleich \u201eziert\u201c manche Baus\u00fcnde polnische St\u00e4dte.<\/p>\n<p>Zum Wesen der Demokratie geh\u00f6ren Vielfalt und Widerspruch. So folgt im Jahrbuch die Analyse der gr\u00f6\u00dften politischen Fraktionen zun\u00e4chst dem grundlegenden Gegensatz zwischen dem aktuell herrschenden Konservatismus und dem nach 1990 lange dominierendem Liberalismus, aber auch den politischen Extremen am rechten und linken Rand.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahrhunderte war die katholische Kirche f\u00fcr viele Pol*innen wie ein Fels in der Brandung. Sie bef\u00f6rderte das \u00dcberleben der polnischen Nation w\u00e4hrend der Teilungszeit, der Weltkriege, des Kommunismus. Aber nun erf\u00e4hrt sie aufgrund eigener Verfehlungen massiven Mitgliederschwund. Polen s\u00e4kularisiert sich im europ\u00e4ischen Vergleich derzeit am dynamischsten.<\/p>\n<p>Ist Polen also ein einziger Widerspruch in Rot-Wei\u00df? Das Jahrbuch Polen l\u00e4dt dazu ein, das ganze Spektrum zu entdecken. In der diesj\u00e4hrigen Ausgabe finden sich Texte u.&nbsp;a. von Ewa Wanat, Stefan Garsztecki, Micha\u0142 Olszewski, Jennifer Ramme, Dominika Koz\u0142owska und Olga Drenda. Hinzu kommen literarische Texte von Anna Arno, Piotr Marecki, Agnieszka Paj\u0105czkowska und Aleksandra Zbroja. Umschlag und Bilder stammen von Max Skorwider.<\/p>\n<p>Allerdings hat sich die Welt seit der redaktionellen Fertigstellung des Jahrbuchs grundlegend ver\u00e4ndert. Der russische Angriffskrieg wirft in Polen und auch in Deutschland neue Fragen auf und stellt die Gesellschaften und ihre Grundwerte wie Solidarit\u00e4t und Mitgef\u00fchl auf die Probe. Diese Neuorientierung l\u00e4sst auch das Thema \u201eWiderspr\u00fcche\u201c in neuem Licht erscheinen. Denn Polen ist durch die in gro\u00dfer Zahl in und durch das Land ziehenden Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me aus der Ukraine unmittelbar betroffen und zeigt sich in dieser Ausnahmesituation spontan in gro\u00dfer Einigkeit \u2013 Hilfsaktionen f\u00fcr das \u00f6stliche Nachbarland und seine Einwohner*innen werden von einem breiten gesellschaftlichen Zuspruch getragen und bef\u00fcrwortet.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Der <strong>Harrassowitz Verlag<\/strong> wurde am 1. Juli 1872 von Otto Wilhelm Harrassowitz als wissenschaftlicher Verlag und Buchhandlung in Leipzig gegr\u00fcndet. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog der Verlag in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Regelm\u00e4\u00dfig erscheinen dort Publikationen des Deutschen Polen-Instituts im nahegelegenen Darmstadt.<\/p>\n<p>Veranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und dem Harrasowitz Verlag<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.deutsches-polen-institut.de\/publikationen\/jahrbuch-polen\/\">www.deutsches-polen-institut.de<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.harrassowitz-verlag.de\">www.harrassowitz-verlag.de<\/a><br><strong>Eintritt:<\/strong> frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)<br><strong>Ort:<\/strong> Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig<\/p>\n<div id=\"attachment_5680\" style=\"width: 735px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5680\" class=\"wp-image-5680 size-large\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover-725x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"725\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover-725x1024.jpg 725w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover-212x300.jpg 212w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover-768x1085.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover-1088x1536.jpg 1088w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover-1450x2048.jpg 1450w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATUR-Buchmesse-Jahrbuch-Polen-2022-Cover.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><p id=\"caption-attachment-5680\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Deutsches Polen-Institut Darmstadt e.V.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><a id=\"wunder\"><\/a>19.03.2022, 21:00, Leipzig \/ Polnisches Institut<\/span><br><strong>Tal der Wunder. Der Esoteriker, die Genossin und der Arsch im Heiligenschein<\/strong><br>Buchpr\u00e4sentation mit der Autorin <strong>Dominika S\u0142owik<\/strong> und der \u00dcbersetzerin <strong>Alexandra Tobor<\/strong><\/p>\n<p>Eine Kleinstadt voller Geheimnisse: Fu\u00dfspuren im Schnee kommen aus dem Nichts und verschwinden im Nirgendwo, am Himmel erscheint ein Arsch im Heiligenschein und der Imker dressiert seine Bienen. W\u00e4hrend die Menschen im Tal auf das n\u00e4chste Wunder warten, werden Sch\u00e4tze gesucht und eine Leiche gefunden.<\/p>\n<p>Dominika S\u0142owik erz\u00e4hlt von kiffenden Jugendlichen, deren Tage zwischen harter Lebenswirklichkeit und unerkl\u00e4rlichen Ph\u00e4nomenen m\u00e4andern, und Erwachsenen, die in einer dem Untergang geweihten Welt um Bedeutung ringen. Wie wirklich ist die Wirklichkeit, wenn alles, was wir haben, Erz\u00e4hlungen sind?<\/p>\n<div id=\"attachment_5700\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5700\" class=\"wp-image-5700\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Dominika-Slowik-Wojciech-Karlinski_quadrat-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Dominika-Slowik-Wojciech-Karlinski_quadrat-150x150.jpg 150w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Dominika-Slowik-Wojciech-Karlinski_quadrat-300x300.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Dominika-Slowik-Wojciech-Karlinski_quadrat.jpg 453w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><p id=\"caption-attachment-5700\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Wojciech Karli\u0144ski<\/p><\/div>\n<p><strong>Dominika S\u0142owik<\/strong> wurde 1988 in Jaworzno im s\u00fcdlichen Polen geboren. Bereits mit ihrem Deb\u00fct \u201eAtlas. Doppelg\u00e4nger\u201c war sie Finalistin des Gdynia-Literaturpreises. Ihr Roman \u201eTal der Wunder\u201c (Originaltitel \u201eZimow\u0142a\u201c) wurde in Polen als literarisches Ereignis gefeiert. Mit ihm gewann sie 2019 den renommierten Nachwuchs-Preis \u201ePaszport Polityki\u201c in der Kategorie Literatur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_5697\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5697\" class=\"wp-image-5697\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor-150x150.jpg 150w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor-300x300.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor-768x768.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Alexandra-Tobor.jpg 1577w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><p id=\"caption-attachment-5697\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Alexandra Tobor<\/p><\/div>\n<p><strong>Alexandra Tobor<\/strong> kam 1989 als Achtj\u00e4hrige nach Deutschland und studierte Soziologie, Psychologie und Kunstgeschichte in Marburg. Heute lebt sie als \u00dcbersetzerin, Podcasterin und freie Autorin in Augsburg. In ihren autofiktionalen Romanen \u201eSitzen vier Polen im Auto\u201c (2012) und \u201eMinigolf Paradiso\u201c (2016) besch\u00e4ftigte sie sich mit dem Aufwachsen zwischen Ostblock und dem \u201egoldenen\u201c Westen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Veranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut \/ Instytut Ksi\u0105\u017cki und dem KATAPULT-Verlag<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> <a href=\"https:\/\/katapult-verlag.de\/programm\/9783948923358-tal-der-wunder\">https:\/\/katapult-verlag.de<\/a><br><strong>Eintritt:<\/strong> frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)<br><strong>Ort:<\/strong> Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig<\/p>\n<div id=\"attachment_5698\" style=\"width: 714px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5698\" class=\"wp-image-5698 size-large\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Cover-704x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"704\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Cover-704x1024.jpg 704w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Cover-206x300.jpg 206w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Cover-768x1117.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Cover-1056x1536.jpg 1056w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-19-LITERATURA-Domonika-Slowik-Tal-der-Wunder-Cover.jpg 1238w\" sizes=\"auto, (max-width: 704px) 100vw, 704px\" \/><p id=\"caption-attachment-5698\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 KATAPULT Verlag<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>R\u00fcckblick auf die Online-Ausgabe 2021: <a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2020\/05\/30\/leipzig-liest-extra-polnische-literatur\/\">https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2020\/05\/30\/leipzig-liest-extra-polnische-literatur<\/a><\/p>\n<p>Veranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem <a href=\"https:\/\/instytutksiazki.pl\/\">Polnischen Buchinstitut<\/a> und weiteren Partnern<\/p>\n<p>Veranstaltung auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/284655550407385\/\">Facebook<\/a><strong><br>Info:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.leipziger-buchmesse.de\/de\/\">www.leipziger-buchmesse.de<\/a><br><strong>Eintritt:<\/strong> frei (es gelten die Auflagen der aktuellen <a href=\"https:\/\/www.coronavirus.sachsen.de\/amtliche-bekanntmachungen.html\">S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung<\/a>)<strong><br>Ort:<\/strong> Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instytutksiazki.pl\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3807\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/Logo-Instytut-Ksiazki-257x300.jpg\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/Logo-Instytut-Ksiazki-257x300.jpg 257w, https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/Logo-Instytut-Ksiazki.jpg 618w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz der Absage der Leipziger Buchmesse hei\u00dft es im M\u00e4rz wieder an vielen Orten in der Stadt \u201eLeipzig liest trotzdem\u201c und auch das Polnische Institut ist wieder mit dabei. Es gilt die 3G-Regel: Zutritt mit Nachweis vollst\u00e4ndiger Impfung, Genesung oder aktuellem negativen Test. Bei Bewegung in Innenr\u00e4umen besteht Maskenpflicht. 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Bei Bewegung in Innenr\u00e4umen besteht Maskenpflicht. Die G\u00e4ste werden platziert, die Kapazit\u00e4t ist auf 48 Pl\u00e4tze beschr\u00e4nkt. Es gibt keine Kontaktverfolgung.\\n\u00dcberblick\\n16.03. \/ 19:30 \/ Wolfgang Templin: Revolution\u00e4r und Staatsgr\u00fcnder. J\u00f3zef Pi\u0142sudski \u21d2 zur Veranstaltung19.03. \/ 15:00 \/ Jahrbuch Polen 2022: Widerspr\u00fcche \u21d2 zur Veranstaltung19.03. \/ 21:00 \/ Dominika S\u0142owik: Tal der Wunder \u21d2 zur Veranstaltung\\n16.03.2022, 19:30, Leipzig \/ Polnisches InstitutRevolution\u00e4r und Staatsgr\u00fcnderJ\u00f3zef Pi\u0142sudski \u2013 eine BiografieBuchvorstellung mit dem Autor Wolfgang TemplinModeration: Jacek Lepiarz (Journalist)\\n[caption id=\\\"attachment_5723\\\" align=\\\"alignleft\\\" width=\\\"100\\\"] \u00a9 Christiane Schubert[\/caption]\\nPi\u0142sudski war ein sozialistischer Berufsrevolution\u00e4r, der zur Zarenzeit zeitweise nach Sibirien verbannt wurde. Er k\u00e4mpfte im Ersten Weltkrieg mit eigenen Truppen f\u00fcr Polens Freiheit und verk\u00fcndete nach mehr als 123 Jahren der Teilung die Unabh\u00e4ngigkeit der Republik Polen. Schon 1920 war er an der Verteidigung des wiedergegr\u00fcndeten Staats beteiligt. In der \u201eZweiten Republik\u201c herrschte er ab 1926 autokratisch. Nicht zuletzt deshalb bleibt er auch f\u00fcr viele Polen ein sperriger Held.\\nWolfgang Templin l\u00e4sst Pi\u0142sudskis abenteuerliche Biografie lebendig werden. Zugleich erz\u00e4hlt er die tragische Geschichte eines Landes zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten.\\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut \/ Instytut Ksi\u0105\u017cki und dem Ch. Links Verlag\\nInfo: www.christoph-links-verlag.deEintritt: frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig\\n \\n19.03.2022, 15:00, Leipzig \/ Polnisches InstitutJahrbuch Polen 2022: Widerspr\u00fccheBuchvorstellung zum 150. Jubil\u00e4um des Harrassowitz Verlags mit dem Herausgeber Dr. Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut Darmstadt) und der Journalistin Ewa Wanat (Berlin)Begr\u00fc\u00dfung: Stephan Specht (Leiter des Harrassowitz Verlags)Moderation: Rainer Mende (Polnisches Institut)\\nDas Jahrbuch Polen 2022 besch\u00e4ftigt sich mit polnischen \u201eWiderspr\u00fcchen\u201c. Heute scheiden sich in Polen die Geister in Fragen von Lebensentw\u00fcrfen \u2013 zwischen als verbindend empfundener Tradition und dem verlockenden Individualismus. Dabei geht es unter anderem auch um den Wandel im Verh\u00e4ltnis der Geschlechter untereinander.\\nGegenw\u00e4rtig treten Spannungen zutage, welche sich trotz eigener Mobilit\u00e4tserfahrungen in der schroffen Distanz den \u201eAnderen\u201c gegen\u00fcber \u00e4u\u00dfern, die an Polens Grenzen ankommen. Auch zwischen Jung und Alt klaffen Welten \u2013 w\u00e4hrend die reiferen Jahrg\u00e4nge auf materielle Sicherheit bedacht sind, suchen gerade junge Menschen nach alternativen, postmodernen Lebensentw\u00fcrfen. Widerspr\u00fcche brechen sich auch in der \u00c4sthetik Bahn: Es gibt viele spannende Entwicklungen in Architektur und Stadtplanung, zugleich \u201eziert\u201c manche Baus\u00fcnde polnische St\u00e4dte.\\nZum Wesen der Demokratie geh\u00f6ren Vielfalt und Widerspruch. So folgt im Jahrbuch die Analyse der gr\u00f6\u00dften politischen Fraktionen zun\u00e4chst dem grundlegenden Gegensatz zwischen dem aktuell herrschenden Konservatismus und dem nach 1990 lange dominierendem Liberalismus, aber auch den politischen Extremen am rechten und linken Rand.\\n\u00dcber Jahrhunderte war die katholische Kirche f\u00fcr viele Pol*innen wie ein Fels in der Brandung. Sie bef\u00f6rderte das \u00dcberleben der polnischen Nation w\u00e4hrend der Teilungszeit, der Weltkriege, des Kommunismus. Aber nun erf\u00e4hrt sie aufgrund eigener Verfehlungen massiven Mitgliederschwund. Polen s\u00e4kularisiert sich im europ\u00e4ischen Vergleich derzeit am dynamischsten.\\nIst Polen also ein einziger Widerspruch in Rot-Wei\u00df? Das Jahrbuch Polen l\u00e4dt dazu ein, das ganze Spektrum zu entdecken. In der diesj\u00e4hrigen Ausgabe finden sich Texte u. a. von Ewa Wanat, Stefan Garsztecki, Micha\u0142 Olszewski, Jennifer Ramme, Dominika Koz\u0142owska und Olga Drenda. Hinzu kommen literarische Texte von Anna Arno, Piotr Marecki, Agnieszka Paj\u0105czkowska und Aleksandra Zbroja. Umschlag und Bilder stammen von Max Skorwider.\\nAllerdings hat sich die Welt seit der redaktionellen Fertigstellung des Jahrbuchs grundlegend ver\u00e4ndert. Der russische Angriffskrieg wirft in Polen und auch in Deutschland neue Fragen auf und stellt die Gesellschaften und ihre Grundwerte wie Solidarit\u00e4t und Mitgef\u00fchl auf die Probe. Diese Neuorientierung l\u00e4sst auch das Thema \u201eWiderspr\u00fcche\u201c in neuem Licht erscheinen. Denn Polen ist durch die in gro\u00dfer Zahl in und durch das Land ziehenden Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me aus der Ukraine unmittelbar betroffen und zeigt sich in dieser Ausnahmesituation spontan in gro\u00dfer Einigkeit \u2013 Hilfsaktionen f\u00fcr das \u00f6stliche Nachbarland und seine Einwohner*innen werden von einem breiten gesellschaftlichen Zuspruch getragen und bef\u00fcrwortet.\\n***\\nDer Harrassowitz Verlag wurde am 1. Juli 1872 von Otto Wilhelm Harrassowitz als wissenschaftlicher Verlag und Buchhandlung in Leipzig gegr\u00fcndet. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog der Verlag in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Regelm\u00e4\u00dfig erscheinen dort Publikationen des Deutschen Polen-Instituts im nahegelegenen Darmstadt.\\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und dem Harrasowitz Verlag\\nInfo: www.deutsches-polen-institut.de, www.harrassowitz-verlag.deEintritt: frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig\\n[caption id=\\\"attachment_5680\\\" align=\\\"aligncenter\\\" width=\\\"725\\\"] \u00a9 Deutsches Polen-Institut Darmstadt e.V.[\/caption]\\n \\n19.03.2022, 21:00, Leipzig \/ Polnisches InstitutTal der Wunder. Der Esoteriker, die Genossin und der Arsch im HeiligenscheinBuchpr\u00e4sentation mit der Autorin Dominika S\u0142owik und der \u00dcbersetzerin Alexandra Tobor\\nEine Kleinstadt voller Geheimnisse: Fu\u00dfspuren im Schnee kommen aus dem Nichts und verschwinden im Nirgendwo, am Himmel erscheint ein Arsch im Heiligenschein und der Imker dressiert seine Bienen. W\u00e4hrend die Menschen im Tal auf das n\u00e4chste Wunder warten, werden Sch\u00e4tze gesucht und eine Leiche gefunden.\\nDominika S\u0142owik erz\u00e4hlt von kiffenden Jugendlichen, deren Tage zwischen harter Lebenswirklichkeit und unerkl\u00e4rlichen Ph\u00e4nomenen m\u00e4andern, und Erwachsenen, die in einer dem Untergang geweihten Welt um Bedeutung ringen. Wie wirklich ist die Wirklichkeit, wenn alles, was wir haben, Erz\u00e4hlungen sind?\\n[caption id=\\\"attachment_5700\\\" align=\\\"alignleft\\\" width=\\\"100\\\"] \u00a9 Wojciech Karli\u0144ski[\/caption]\\nDominika S\u0142owik wurde 1988 in Jaworzno im s\u00fcdlichen Polen geboren. Bereits mit ihrem Deb\u00fct \u201eAtlas. Doppelg\u00e4nger\u201c war sie Finalistin des Gdynia-Literaturpreises. Ihr Roman \u201eTal der Wunder\u201c (Originaltitel \u201eZimow\u0142a\u201c) wurde in Polen als literarisches Ereignis gefeiert. Mit ihm gewann sie 2019 den renommierten Nachwuchs-Preis \u201ePaszport Polityki\u201c in der Kategorie Literatur.\\n \\n \\n[caption id=\\\"attachment_5697\\\" align=\\\"alignleft\\\" width=\\\"100\\\"] \u00a9 Alexandra Tobor[\/caption]\\nAlexandra Tobor kam 1989 als Achtj\u00e4hrige nach Deutschland und studierte Soziologie, Psychologie und Kunstgeschichte in Marburg. Heute lebt sie als \u00dcbersetzerin, Podcasterin und freie Autorin in Augsburg. In ihren autofiktionalen Romanen \u201eSitzen vier Polen im Auto\u201c (2012) und \u201eMinigolf Paradiso\u201c (2016) besch\u00e4ftigte sie sich mit dem Aufwachsen zwischen Ostblock und dem \u201egoldenen\u201c Westen.\\n \\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut \/ Instytut Ksi\u0105\u017cki und dem KATAPULT-Verlag\\nInfo: https:\/\/katapult-verlag.deEintritt: frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig\\n[caption id=\\\"attachment_5698\\\" align=\\\"aligncenter\\\" width=\\\"704\\\"] \u00a9 KATAPULT Verlag[\/caption]\\n \\n \\nR\u00fcckblick auf die Online-Ausgabe 2021: https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2020\/05\/30\/leipzig-liest-extra-polnische-literatur\\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut und weiteren Partnern\\nVeranstaltung auf FacebookInfo: www.leipziger-buchmesse.deEintritt: frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig\\n \"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/16\/leipzig-liest-polnische-literatur\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Buchmesse-Logobild_neu.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2021\/03\/2022-03-16-LITERATUR-Buchmesse-Logobild_neu.png\",\"width\":2244,\"height\":1002},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/16\/leipzig-liest-polnische-literatur\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Leipzig liest polnische Literatur\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Lipsku\",\"description\":\"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/a74d20cf3dac53f5579b2a3ec40f22dd\",\"name\":\"Rainer Mende\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61382ed949dec269ce106c2fd5871a60?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Rainer Mende\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/mender\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Leipzig liest polnische Literatur - Instytut Polski w Lipsku","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2021\/03\/16\/leipzig-liest-polnische-literatur\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Leipzig liest polnische Literatur - Instytut Polski w Lipsku","og_description":"Trotz der Absage der Leipziger Buchmesse hei\u00dft es im M\u00e4rz wieder an vielen Orten in der Stadt \u201eLeipzig liest trotzdem\u201c und auch das Polnische Institut ist wieder mit dabei. 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Er k\u00e4mpfte im Ersten Weltkrieg mit eigenen Truppen f\u00fcr Polens Freiheit und verk\u00fcndete nach mehr als 123 Jahren der Teilung die Unabh\u00e4ngigkeit der Republik Polen. Schon 1920 war er an der Verteidigung des wiedergegr\u00fcndeten Staats beteiligt. In der \u201eZweiten Republik\u201c herrschte er ab 1926 autokratisch. Nicht zuletzt deshalb bleibt er auch f\u00fcr viele Polen ein sperriger Held.\nWolfgang Templin l\u00e4sst Pi\u0142sudskis abenteuerliche Biografie lebendig werden. Zugleich erz\u00e4hlt er die tragische Geschichte eines Landes zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten.\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut \/ Instytut Ksi\u0105\u017cki und dem Ch. Links Verlag\nInfo: www.christoph-links-verlag.deEintritt: frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig\n \n19.03.2022, 15:00, Leipzig \/ Polnisches InstitutJahrbuch Polen 2022: Widerspr\u00fccheBuchvorstellung zum 150. Jubil\u00e4um des Harrassowitz Verlags mit dem Herausgeber Dr. Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut Darmstadt) und der Journalistin Ewa Wanat (Berlin)Begr\u00fc\u00dfung: Stephan Specht (Leiter des Harrassowitz Verlags)Moderation: Rainer Mende (Polnisches Institut)\nDas Jahrbuch Polen 2022 besch\u00e4ftigt sich mit polnischen \u201eWiderspr\u00fcchen\u201c. Heute scheiden sich in Polen die Geister in Fragen von Lebensentw\u00fcrfen \u2013 zwischen als verbindend empfundener Tradition und dem verlockenden Individualismus. Dabei geht es unter anderem auch um den Wandel im Verh\u00e4ltnis der Geschlechter untereinander.\nGegenw\u00e4rtig treten Spannungen zutage, welche sich trotz eigener Mobilit\u00e4tserfahrungen in der schroffen Distanz den \u201eAnderen\u201c gegen\u00fcber \u00e4u\u00dfern, die an Polens Grenzen ankommen. Auch zwischen Jung und Alt klaffen Welten \u2013 w\u00e4hrend die reiferen Jahrg\u00e4nge auf materielle Sicherheit bedacht sind, suchen gerade junge Menschen nach alternativen, postmodernen Lebensentw\u00fcrfen. Widerspr\u00fcche brechen sich auch in der \u00c4sthetik Bahn: Es gibt viele spannende Entwicklungen in Architektur und Stadtplanung, zugleich \u201eziert\u201c manche Baus\u00fcnde polnische St\u00e4dte.\nZum Wesen der Demokratie geh\u00f6ren Vielfalt und Widerspruch. So folgt im Jahrbuch die Analyse der gr\u00f6\u00dften politischen Fraktionen zun\u00e4chst dem grundlegenden Gegensatz zwischen dem aktuell herrschenden Konservatismus und dem nach 1990 lange dominierendem Liberalismus, aber auch den politischen Extremen am rechten und linken Rand.\n\u00dcber Jahrhunderte war die katholische Kirche f\u00fcr viele Pol*innen wie ein Fels in der Brandung. Sie bef\u00f6rderte das \u00dcberleben der polnischen Nation w\u00e4hrend der Teilungszeit, der Weltkriege, des Kommunismus. Aber nun erf\u00e4hrt sie aufgrund eigener Verfehlungen massiven Mitgliederschwund. Polen s\u00e4kularisiert sich im europ\u00e4ischen Vergleich derzeit am dynamischsten.\nIst Polen also ein einziger Widerspruch in Rot-Wei\u00df? Das Jahrbuch Polen l\u00e4dt dazu ein, das ganze Spektrum zu entdecken. In der diesj\u00e4hrigen Ausgabe finden sich Texte u. a. von Ewa Wanat, Stefan Garsztecki, Micha\u0142 Olszewski, Jennifer Ramme, Dominika Koz\u0142owska und Olga Drenda. Hinzu kommen literarische Texte von Anna Arno, Piotr Marecki, Agnieszka Paj\u0105czkowska und Aleksandra Zbroja. Umschlag und Bilder stammen von Max Skorwider.\nAllerdings hat sich die Welt seit der redaktionellen Fertigstellung des Jahrbuchs grundlegend ver\u00e4ndert. Der russische Angriffskrieg wirft in Polen und auch in Deutschland neue Fragen auf und stellt die Gesellschaften und ihre Grundwerte wie Solidarit\u00e4t und Mitgef\u00fchl auf die Probe. Diese Neuorientierung l\u00e4sst auch das Thema \u201eWiderspr\u00fcche\u201c in neuem Licht erscheinen. Denn Polen ist durch die in gro\u00dfer Zahl in und durch das Land ziehenden Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me aus der Ukraine unmittelbar betroffen und zeigt sich in dieser Ausnahmesituation spontan in gro\u00dfer Einigkeit \u2013 Hilfsaktionen f\u00fcr das \u00f6stliche Nachbarland und seine Einwohner*innen werden von einem breiten gesellschaftlichen Zuspruch getragen und bef\u00fcrwortet.\n***\nDer Harrassowitz Verlag wurde am 1. Juli 1872 von Otto Wilhelm Harrassowitz als wissenschaftlicher Verlag und Buchhandlung in Leipzig gegr\u00fcndet. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog der Verlag in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Regelm\u00e4\u00dfig erscheinen dort Publikationen des Deutschen Polen-Instituts im nahegelegenen Darmstadt.\nVeranstalter: Polnisches Institut Berlin \u2013 Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und dem Harrasowitz Verlag\nInfo: www.deutsches-polen-institut.de, www.harrassowitz-verlag.deEintritt: frei (es gelten die Auflagen der aktuellen S\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung)Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig\n[caption id=\"attachment_5680\" align=\"aligncenter\" width=\"725\"] \u00a9 Deutsches Polen-Institut Darmstadt e.V.[\/caption]\n \n19.03.2022, 21:00, Leipzig \/ Polnisches InstitutTal der Wunder. Der Esoteriker, die Genossin und der Arsch im HeiligenscheinBuchpr\u00e4sentation mit der Autorin Dominika S\u0142owik und der \u00dcbersetzerin Alexandra Tobor\nEine Kleinstadt voller Geheimnisse: Fu\u00dfspuren im Schnee kommen aus dem Nichts und verschwinden im Nirgendwo, am Himmel erscheint ein Arsch im Heiligenschein und der Imker dressiert seine Bienen. W\u00e4hrend die Menschen im Tal auf das n\u00e4chste Wunder warten, werden Sch\u00e4tze gesucht und eine Leiche gefunden.\nDominika S\u0142owik erz\u00e4hlt von kiffenden Jugendlichen, deren Tage zwischen harter Lebenswirklichkeit und unerkl\u00e4rlichen Ph\u00e4nomenen m\u00e4andern, und Erwachsenen, die in einer dem Untergang geweihten Welt um Bedeutung ringen. 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