{"id":831,"date":"2019-06-30T18:05:00","date_gmt":"2019-06-30T16:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?p=831"},"modified":"2020-07-22T15:53:47","modified_gmt":"2020-07-22T13:53:47","slug":"filmpolska-in-quarantane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/filmpolska-in-quarantane\/","title":{"rendered":"filmPOLSKA in Quarant\u00e4ne"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Festival&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.filmpolska.de\/\"><b>filmPOLSKA<\/b><\/a>&nbsp;feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. In den Jahren &nbsp;2005\u20132019 haben wir insgesamt 1.550 Filme gezeigt. In 22 in Kinos fanden 1.290 Filmvorf\u00fchrungen statt. 324 Filmschaffende stellten ihre Arbeiten vor. Neue Filme, zahlreiche Retrospektiven, Regie-, Kamera- und Journalist(inn)en-Workshops, Konzerte, Ausstellungen und Sonderveranstaltungen \u2026 Auch das Fest des polnischen Kinos zieht sich in die Quarant\u00e4ne zur\u00fcck. Wir wollen diese Zeit nutzen, um gemeinsam den Blick auf die Geschichte des Festivals zu richten, einigen G\u00e4sten vom damals wieder zu begegnen und sie zu fragen, wie sich bei ihnen das Leben und die Arbeit in Zeiten der Pandemie gestalten.<br><br>1 \/&nbsp;Izabela Pluci\u0144ska<br>2 \/&nbsp;Bodo Kox<br>3 \/&nbsp;Anna Jadowska<br>4 \/&nbsp;Filmhochschule \u201eKrzysztof Kie\u015blowski\u201c in Katowice<br>5 \/&nbsp;Filmowe Podlasie Atakuje!<br>6 \/&nbsp;Krzysztof Zanussi<br><br><\/p>\n<div>Nr. 1 \/ 03.04.2020<b><br><\/b><b>Iza Pluci\u0144ska<\/b><br>&nbsp;<\/div>\n<div>Iza (eigetlich Izabela) Pluci\u0144ska ist nicht nur Stammgast vom filmPOLSKA, sondern geh\u00f6rt seit Jahren auch zum Organisationsteam. Ihre Animationsfilme haben das Publikum immer wieder am\u00fcsiert und gleichzeitig in Staunen versetzt. 2018 produzierte die K\u00fcnstlerin den filmPOLSKA-Trailer&nbsp;und Izas zweites Zuhause \u2013 der Kino-Klub K-18 \u2013 ist eine ungew\u00f6hnliche Festival-Spielst\u00e4tte, ein Erlebnis f\u00fcr die Filmemacher\/innen und ein Geheimtipp f\u00fcr Kinoliebhaber. Wer Izas Werk besser kennenlernen m\u00f6chte, sollte einen Blick in ihr Studio werfen.<br><br>&gt;&gt;&nbsp;<a href=\"https:\/\/claytraces.com.\/\">https:\/\/claytraces.com<br><\/a><br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u4mzywwV7mY&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u4mzywwV7mY&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<div><br>Nr. 2 \/ 10.04.2020<br><b>Bodo Kox<\/b><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Bodo Kox ist einer der \u201eGro\u00dfv\u00e4ter\u201c der unabh\u00e4ngigen Filmszene Polens und zugleich ein treuer Stammgast vom filmPOLSKA. Schon die erste Festivalausgabe wurde mit dem Film \u201eHomo Father\u201c, in dem Kox eine Hauptrolle spielte, er\u00f6ffnet und fand bald nach seiner Berliner Premiere einen deutschen Verleih. Vorher hatte Kox bereits etliche kontroverse und provokante Kurzfilme gedreht. Seine Kurzfilm-Kom\u00f6die \u201eMarco P. i z\u0142odzieje rower\u00f3w \/ Marco und die Fahraddiebe\u201c (2005) war eine Liebeserkl\u00e4rung an die Geschichte des Kinos. Kox\u2019 Langspielfilme \u201eDziewczyna z szafy \/ Das M\u00e4dchen aus dem Schrank\u201c und \u201eCz\u0142owiek z magicznym pude\u0142kiem \/ Der Man mit der geheimnisvollen Schachtel\u201c (2017) brachten ihm nicht nur den Durchbruch in der Kino-Szene, sondern zeigten auch erneut sein au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent.<br><br>\n<div>&gt;&gt; Kox bei Culture.pl:&nbsp;<a href=\"https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/bodo-kox\">culture.pl\/en\/artist\/bodo-kox<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; Kox bei filmPOLSKA:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.filmpolska.de\/filmschaffende\/bodo-kox-XU457H\">www.filmpolska.de\/filmschaffende\/bodo-kox-XU457H<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; Trailer \u201eThe Girl from the Wardrobe\u201c:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gdbLZToiaUc\">www.youtube.com\/watch?v=gdbLZToiaUc<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; Trailer \u201eThe Man with the Magic Box\u201c:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7OtAtmm0K48\">www.youtube.com\/watch?v=7OtAtmm0K48<br><\/a><\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F_3rC2ilMOY&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F_3rC2ilMOY&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<br>Nr. 3 \/ 17.04.2020<br><b>Anna Jadowska<\/b><br><br>Anna Jadowska war nicht nur mit ihren Filmen \u201eKorytarz\u201c (2004), \u201eTeraz ja\u201c (2005) und \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c (2017) bei filmPOLSKA zu Gast, sondern leitete auch im Rahmen des Festivals den Regie-Workshop \u201eBerlin von Innen\u201c. Ihr cineastische Narration fesselt und verst\u00f6rt zugleich. Jadowska macht keine Kompromisse und serviert nichts Aufgew\u00e4rmtes. Ihr Kino stiftet Unruhe, r\u00fcttelt auf und zwingt zum Nachdenken. Allen, die Polnisch sprechen, empfehlen wir als Vorgeschmack ihres Talents \u201eKorytarz \/ Der Korridor\u201c, der bei den Filmfestspielen in Cannes lief.<br><br>\n<div>&gt;&gt; \u201eKorytarz\u201c (poln. OF):&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.filmpolski.pl\/fp\/index.php?etiuda=326747\">www.filmpolski.pl\/fp\/index.php?etiuda=326747<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; \u201eWomen Who Direct: 10 Visionaries of the Polish Screen\u201c:&nbsp;<a href=\"http:\/\/culture.pl\/en\/article\/women-who-direct-10-visionaries-polish-screen\">culture.pl\/en\/article\/women-who-direct-10-visionaries-polish-screen<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; \u00dcber \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c bei Culture.pl:&nbsp;<a href=\"https:\/\/culture.pl\/en\/work\/wild-roses-anna-jadowska\">culture.pl\/en\/work\/wild-roses-anna-jadowska<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c bei Amazon Prime:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.amazon.co.uk\/Wild-Roses-Anna-Jadowska\/dp\/B07N475L98\">www.amazon.co.uk\/Wild-Roses-Anna-Jadowska\/dp\/B07N475L98<\/a><br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jGzuMnWKGGc&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jGzuMnWKGGc&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<br>\n<div>Nr. 4 \/ 24.04.2020<br><b>Filmhochschule \u201eKrzysztof Kie\u015blowski\u201c in Katowice<\/b><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.writv.us.edu.pl\/\">Filmhochschule in Katowice<\/a>&nbsp;(<a href=\"http:\/\/www.kieslowski.pl\/\">www.kieslowski.pl<\/a>) wurde 1978 gegr\u00fcndet und ist als renommierte k\u00fcnstlerische Kaderschmiede nicht nur in Polen, sondern auch weit \u00fcber die Grenzen des Landes hinaus bekannt und begehrt. Die Werke ihrer Studierenden und Absolvent(inn)en wurden und werden auf Festivals rund um den Globus gezeigt und pr\u00e4miert. Zur Jubil\u00e4ums-Ausgabe Nr. 15 von filmPOLSKA hatte die \u201efilm\u00f3wka\u201c ein umfangreiches Programm vorbereitet, die zw\u00f6lf begabtesten Studierenden w\u00e4ren nach Berlin gekommen \u2026<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Zum illustren Kreis der Absolvent(inn)en geh\u00f6ren bekannte Namen im polnischen Filmbusiness: Maciej Dejczer, Urszula Antoniak, Marcin Kosza\u0142ka, &nbsp;Agnieszka Smoczy\u0144ska, Marcin Wrona, Bartek Konopka, Piotr Roso\u0142owski, Magdalena Piekorz, Kuba Czekaj, Piotr Domalewski, Jan P. Matuszy\u0144ski und viele andere. Sie alle erlernten ihr Handwerk an der Filmhochschule in Katowice, sie alle waren bereits bei filmPOLSKA zu Gast. Zu diesem Kreis geh\u00f6rt auch&nbsp;<b>Bartek Konopka<\/b>, der es mit seinem Dokumentarfilm \u201eMauerhase \/ Kr\u00f3lik po berli\u0144sku\u201c bis zu einer Oscar-Nominierung schaffte.<br><br>\n<div>Links zu Bartek Konopka:<\/div>\n<div>&gt;&gt; \u201eMauerhase\u201c (2009):&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Vom7_kCEeD0\">www.youtube.com\/watch?v=Vom7_kCEeD0<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; \u00dcber Konopka auf Culture.pl (engl.):&nbsp;<a href=\"https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/bartek-konopka\">https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/bartek-konopka<\/a><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Filme von Studierenden der Filmhochschule Katowice:<\/div>\n<div>&gt;&gt; Kurzspielfilme auf der Seite der Hochschule:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.writv.us.edu.pl\/pl\/etiudy-filmowe\">www.writv.us.edu.pl\/pl\/etiudy-filmowe<\/a><\/div>\n<div>&gt;&gt; Kurzspielfilme auf YouTube:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCsyVP1jKjdHUxf6_yFkBoJQ\">www.youtube.com\/channel\/UCsyVP1jKjdHUxf6_yFkBoJQ<\/a><\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gidVMNxYPEk&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gidVMNxYPEk&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<br>&nbsp;Nr. 5 \/ 08.05.2020<br><b>Filmowe Podlasie Atakuje!<\/b><br><br>\n<div>Seit Jahren bringt das kleine lokale Polywood aus Podlachien nicht nur filmische Leckerbissen aus dem Nordosten Polens nach Berlin, sondern auch Kostproben der einheimischen K\u00fcche. Der Programmkurator&nbsp;<b>Maciej Rant<\/b>&nbsp;schreibt heute an filmPOLSKA: \u201eIn Zeiten der Pandemie gibt es wichtige, unwichtige, wichtigere und allerwichtigste Dinge. Einige unserer Lebensr\u00e4ume kann man dicht machen, andere nicht. Mit diesen filmische Schritten kommt ihr w\u00e4hrend des Lockdowns besser mit euch selbst und mit anderen zurecht. Das Filmkollektiv aus Podlachien gr\u00fc\u00dft Berlin!<br>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RTBt2IOOGj4&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RTBt2IOOGj4&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Maciej Rant \u2013 <b>\u201eFilmowe Podlasie Atakuje!\u201c gr\u00fc\u00dft Berlin<\/b>&nbsp;(2020, OmdU, Auftragswerk f\u00fcr filmPOLSKA)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>1 \/ Wir schlafen zu kurz und zu selten, dabei sollten wir auf gesunden Schlaf Acht geben. Klinkt euch aus, macht euch locker und lasst euch von Musik und Imaginationskraft entf\u00fchren!<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/269963703\">https:\/\/vimeo.com\/269963703<\/a><\/p>\n<div>Kasia Kijek &amp; Przemek Adamski \u2013&nbsp;<b>Tunng: ABOP<\/b>&nbsp;(animiertes Musikvideo, 2018)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>2 \/ #ZostanWDomu bzw #BleibZuHause, schau aus dem Fenster und stell dir vor, dass auch hinter deinem Hof ein Riesenaffe umgeht \u2013 oder dass alle Menschen Affen sind.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&gt;&gt;&nbsp;<a href=\"https:\/\/vimeo.com\/60234125\">vimeo.com\/60234125<\/a><\/div>\n<div>Marek W\u0142odzimirow \u2013&nbsp;<b>Dziwad\u0142o \/ Weirdo<\/b>&nbsp;(Dok, 2006, OmeU)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>3 \/ In Lockdown-Zeiten kann man leicht verr\u00fcckt werden, also wecke die \u201ewilde Katze\u201d in dir!<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/315413207\">https:\/\/vimeo.com\/315413207<\/a><\/p>\n<div>Hermanos de Chamuco \u2013&nbsp;<b>Herr Barbarisch. Story About Freedom<\/b>&nbsp;(Dok, 2009, OmeU)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>4 \/ Erinnerungen tun uns gut, deshalb rufen wir uns einige immer wieder ins Ged\u00e4chtnis \u2013 wir schlie\u00dfen die Augen und denken an all das Gute, was wir erlebt haben. Erinnern wir uns an Orte, Menschen, Geschm\u00e4cker und Momente, zu denen wir gerne zur\u00fcckkehren w\u00fcrden!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/166520034\">https:\/\/vimeo.com\/166520034<\/a><\/p>\n<br>\n<div>Sylwia Szki\u0142\u0105d\u017a \u2013&nbsp;<b>La soupe aux fraises \/ Strawberry Soup<\/b>&nbsp;(Anima, 2013, OmfrU)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>5 \/ Die Erde holt Luft. Das Leben ist ein Prozess. Sp\u00fcre die magische Kraft der B\u00e4ume!&nbsp;<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XXJ2_71NGhI&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XXJ2_71NGhI&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<div>Sebastian \u0141ukaszuk &amp; Ireneusz Prokopiuk \u2013&nbsp;<b>\u017bycie drzewa \/ The Life of a Tree<\/b>&nbsp;(Dok, 2018, OmeU)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>6 \/ Rufe eine die nahestehende Person an und w\u00fcnsche ihr Gesundheit! Frage sie, ob sie in dieser schwierigen Zeit etwas ben\u00f6tigt! F\u00fcge den W\u00fcnschen unbedingt ein Lied hinzu, denn Lieder sind f\u00fcr alles gut!<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PMKWLYey4Hk&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PMKWLYey4Hk&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<div>Radek D\u0105browski \u2013&nbsp;<b>S\u0142uchali\u015bcie? \/ Have you listened?<\/b>&nbsp;(Dok, 2014, OmeU)&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>7 \/ Heute spielen wir alle in einer Mannschaft, gemeinsam wir wollen eine Supertruppe sein. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir k\u00e4mpfen und hart arbeiten. Welches Ziel wir verfolgen? Das Virus zu besiegen!<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uy5SjBdlUCs&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uy5SjBdlUCs&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<div>Krzysztof Kiziewicz &amp; Radovan Lee \u2013&nbsp;<b>Prima[co]l Lowlanders. The Urban Tribe<\/b>&nbsp;(Dok, 2016, OmeU)<br><br><br>\n<div>Nr. 6 \/ 15.05.2020<br><b>Krzysztof Zanussi<\/b><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Nach den Dezember-Unruhen 1970 in Gda\u0144sk musste die national-kommunistische Regierung unter W\u0142adys\u0142aw Gomu\u0142ka zur\u00fccktreten. Polen feierte den Aufbruch in eine neue, bessere Welt. Partei und Arbeiterschaft schienen wieder vereinigt. Ein Hauch westlichen Konsums durchwehte das Land: Auf den Stra\u00dfen rollen neben Ladas und Trabants jetzt auch Fiats und Berliets. In den Kinos waren in sog. \u201eKonfrontationsprogrammen\u201c US-amerikanische Filme zu sehen. Polen feierte \u2013 auf Pump \u2013 das neue Leben.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>In dieser Zeit des Aufbruchs kamen Zanussis erste abendf\u00fcllende Spielfilme in die Kinos. Aber sie spiegelten nicht die Aufbruchstimmung der neuen Zeit wider. Zanussis Helden sind verunsichert, schon am Anfang ihres Weges. Sie trauen nicht dem gesellschaftlichen Status Quo, hinterfragen Gegebenheiten und Parolen. Zanussis Filme entfalten eine philosophische Welt. Die gro\u00dfen Fragen der Aufkl\u00e4rung und der Menschheit bestimmen ihre Erz\u00e4hlungen: Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was kann ich wissen? Und: Was ist der Mensch?<br><br>\n<div>Doch bald war die Aufbruchsstimmung der fr\u00fchen Siebzigerjahre vorbei. Mit der ersten \u00d6lkrise schnellten die polnischen Staatsschulden in die H\u00f6he und aus den Regalen verschwanden nicht nur die Luxusprodukte aus dem Westen, sondern auch Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Brot und Zucker. Die Arbeiter streikten wieder und B\u00fcrgerrechtler organisierten sich im Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR). Mit zunehmender Brutalit\u00e4t gingen Miliz und Sicherheitskr\u00e4fte gegen sie vor.&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>In dieser Zeit ereignete sich etwas Sonderbares. Die Filme von Krzysztof Kie\u015blowski, Agnieszka Holland, Barbara Sass, Janusz Kijowski und Feliks Falk kamen in die Filmtheater und pr\u00e4gten ma\u00dfgeblich das \u201eKino der moralischen Unruhe\u201c. Dass diese Garde junger Filmemacherinnen und Filmemacher ohne Zanussis Wirken in Zeiten vorget\u00e4uschter Prosperit\u00e4t genauso mutig vorgegangen w\u00e4re, ihre \u00c4ngste \u00e4hnlich furchtlos artikuliert und gegen Doppelmoral und Zynismus vorgegangen w\u00e4re, ist schwer vorstellbar. Krzysztof Zanussi, f\u00fcr den die Mitgestaltung der polnischen Gesellschaft stets mit der Aufforderung zu moralischem Handeln und geistiger Erneuerung verkn\u00fcpft war, schloss sich und ihnen an und bereitete ihnen gleichzeitig den Weg.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Aber Krzysztof Zanussi ist nicht nur ein Grandseigneur der polnischen Kultur, sondern auch ein unerm\u00fcdlicher P\u00e4dagoge des polnischen und europ\u00e4ischen Nachwuchskinos. Er unterrichtet an der Krzysztof-Kie\u015blowski-Filmschule in Katowice, am Collegium Civitas in Warschau und an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Journalismus und Politikwissenschaft der Universit\u00e4t Warschau. Seit Jahrzehnten leitet er diverse internationale Workshops und Seminare mit den jungen Adepten der Filmkunst. Bei filmPOLSKA 2019 feierte er mit einer umfangreichen Retrospektive seinen 80. Geburtstag.<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tCbHuUUyCNg&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tCbHuUUyCNg&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<span style=\"font-size: inherit\">Krzysztof Zanussi \u00fcber die Bedeutung von Filmfestivals f\u00fcr junge Regisseure (Auftragswerk f\u00fcr filmPOLSKA, 2020)<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Festival&nbsp;filmPOLSKA&nbsp;feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. 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Geburtstag. In den Jahren  2005\u20132019 haben wir insgesamt 1.550 Filme gezeigt. In 22 in Kinos fanden 1.290 Filmvorf\u00fchrungen statt. 324 Filmschaffende stellten ihre Arbeiten vor. Neue Filme, zahlreiche Retrospektiven, Regie-, Kamera- und Journalist(inn)en-Workshops, Konzerte, Ausstellungen und Sonderveranstaltungen \u2026 Auch das Fest des polnischen Kinos zieht sich in die Quarant\u00e4ne zur\u00fcck. Wir wollen diese Zeit nutzen, um gemeinsam den Blick auf die Geschichte des Festivals zu richten, einigen G\u00e4sten vom damals wieder zu begegnen und sie zu fragen, wie sich bei ihnen das Leben und die Arbeit in Zeiten der Pandemie gestalten.1 \/ Izabela Pluci\u0144ska2 \/ Bodo Kox3 \/ Anna Jadowska4 \/ Filmhochschule \u201eKrzysztof Kie\u015blowski\u201c in Katowice5 \/ Filmowe Podlasie Atakuje!6 \/ Krzysztof Zanussi\\nNr. 1 \/ 03.04.2020Iza Pluci\u0144ska \\nIza (eigetlich Izabela) Pluci\u0144ska ist nicht nur Stammgast vom filmPOLSKA, sondern geh\u00f6rt seit Jahren auch zum Organisationsteam. Ihre Animationsfilme haben das Publikum immer wieder am\u00fcsiert und gleichzeitig in Staunen versetzt. 2018 produzierte die K\u00fcnstlerin den filmPOLSKA-Trailer und Izas zweites Zuhause \u2013 der Kino-Klub K-18 \u2013 ist eine ungew\u00f6hnliche Festival-Spielst\u00e4tte, ein Erlebnis f\u00fcr die Filmemacher\/innen und ein Geheimtipp f\u00fcr Kinoliebhaber. 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Kox\u2019 Langspielfilme \u201eDziewczyna z szafy \/ Das M\u00e4dchen aus dem Schrank\u201c und \u201eCz\u0142owiek z magicznym pude\u0142kiem \/ Der Man mit der geheimnisvollen Schachtel\u201c (2017) brachten ihm nicht nur den Durchbruch in der Kino-Szene, sondern zeigten auch erneut sein au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent.\\n&gt;&gt; Kox bei Culture.pl: culture.pl\/en\/artist\/bodo-kox\\n&gt;&gt; Kox bei filmPOLSKA: www.filmpolska.de\/filmschaffende\/bodo-kox-XU457H\\n&gt;&gt; Trailer \u201eThe Girl from the Wardrobe\u201c: www.youtube.com\/watch?v=gdbLZToiaUc\\n&gt;&gt; Trailer \u201eThe Man with the Magic Box\u201c: www.youtube.com\/watch?v=7OtAtmm0K48\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F_3rC2ilMOY&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nNr. 3 \/ 17.04.2020Anna JadowskaAnna Jadowska war nicht nur mit ihren Filmen \u201eKorytarz\u201c (2004), \u201eTeraz ja\u201c (2005) und \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c (2017) bei filmPOLSKA zu Gast, sondern leitete auch im Rahmen des Festivals den Regie-Workshop \u201eBerlin von Innen\u201c. Ihr cineastische Narration fesselt und verst\u00f6rt zugleich. Jadowska macht keine Kompromisse und serviert nichts Aufgew\u00e4rmtes. Ihr Kino stiftet Unruhe, r\u00fcttelt auf und zwingt zum Nachdenken. Allen, die Polnisch sprechen, empfehlen wir als Vorgeschmack ihres Talents \u201eKorytarz \/ Der Korridor\u201c, der bei den Filmfestspielen in Cannes lief.\\n&gt;&gt; \u201eKorytarz\u201c (poln. OF): www.filmpolski.pl\/fp\/index.php?etiuda=326747\\n&gt;&gt; \u201eWomen Who Direct: 10 Visionaries of the Polish Screen\u201c: culture.pl\/en\/article\/women-who-direct-10-visionaries-polish-screen\\n&gt;&gt; \u00dcber \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c bei Culture.pl: culture.pl\/en\/work\/wild-roses-anna-jadowska\\n&gt;&gt; \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c bei Amazon Prime: www.amazon.co.uk\/Wild-Roses-Anna-Jadowska\/dp\/B07N475L98\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jGzuMnWKGGc&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nNr. 4 \/ 24.04.2020Filmhochschule \u201eKrzysztof Kie\u015blowski\u201c in Katowice\\n \\nDie Filmhochschule in Katowice (www.kieslowski.pl) wurde 1978 gegr\u00fcndet und ist als renommierte k\u00fcnstlerische Kaderschmiede nicht nur in Polen, sondern auch weit \u00fcber die Grenzen des Landes hinaus bekannt und begehrt. Die Werke ihrer Studierenden und Absolvent(inn)en wurden und werden auf Festivals rund um den Globus gezeigt und pr\u00e4miert. Zur Jubil\u00e4ums-Ausgabe Nr. 15 von filmPOLSKA hatte die \u201efilm\u00f3wka\u201c ein umfangreiches Programm vorbereitet, die zw\u00f6lf begabtesten Studierenden w\u00e4ren nach Berlin gekommen \u2026\\n \\nZum illustren Kreis der Absolvent(inn)en geh\u00f6ren bekannte Namen im polnischen Filmbusiness: Maciej Dejczer, Urszula Antoniak, Marcin Kosza\u0142ka,  Agnieszka Smoczy\u0144ska, Marcin Wrona, Bartek Konopka, Piotr Roso\u0142owski, Magdalena Piekorz, Kuba Czekaj, Piotr Domalewski, Jan P. Matuszy\u0144ski und viele andere. Sie alle erlernten ihr Handwerk an der Filmhochschule in Katowice, sie alle waren bereits bei filmPOLSKA zu Gast. Zu diesem Kreis geh\u00f6rt auch Bartek Konopka, der es mit seinem Dokumentarfilm \u201eMauerhase \/ Kr\u00f3lik po berli\u0144sku\u201c bis zu einer Oscar-Nominierung schaffte.\\nLinks zu Bartek Konopka:\\n&gt;&gt; \u201eMauerhase\u201c (2009): www.youtube.com\/watch?v=Vom7_kCEeD0\\n&gt;&gt; \u00dcber Konopka auf Culture.pl (engl.): https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/bartek-konopka\\n \\nFilme von Studierenden der Filmhochschule Katowice:\\n&gt;&gt; Kurzspielfilme auf der Seite der Hochschule: www.writv.us.edu.pl\/pl\/etiudy-filmowe\\n&gt;&gt; Kurzspielfilme auf YouTube: www.youtube.com\/channel\/UCsyVP1jKjdHUxf6_yFkBoJQ\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gidVMNxYPEk&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n Nr. 5 \/ 08.05.2020Filmowe Podlasie Atakuje!\\nSeit Jahren bringt das kleine lokale Polywood aus Podlachien nicht nur filmische Leckerbissen aus dem Nordosten Polens nach Berlin, sondern auch Kostproben der einheimischen K\u00fcche. Der Programmkurator Maciej Rant schreibt heute an filmPOLSKA: \u201eIn Zeiten der Pandemie gibt es wichtige, unwichtige, wichtigere und allerwichtigste Dinge. Einige unserer Lebensr\u00e4ume kann man dicht machen, andere nicht. Mit diesen filmische Schritten kommt ihr w\u00e4hrend des Lockdowns besser mit euch selbst und mit anderen zurecht. Das Filmkollektiv aus Podlachien gr\u00fc\u00dft Berlin!\\n \\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RTBt2IOOGj4&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n \\nMaciej Rant \u2013 \u201eFilmowe Podlasie Atakuje!\u201c gr\u00fc\u00dft Berlin (2020, OmdU, Auftragswerk f\u00fcr filmPOLSKA)\\n \\n1 \/ Wir schlafen zu kurz und zu selten, dabei sollten wir auf gesunden Schlaf Acht geben. Klinkt euch aus, macht euch locker und lasst euch von Musik und Imaginationskraft entf\u00fchren!\\n[embed]https:\/\/vimeo.com\/269963703[\/embed]\\nKasia Kijek &amp; Przemek Adamski \u2013 Tunng: ABOP (animiertes Musikvideo, 2018)\\n \\n2 \/ #ZostanWDomu bzw #BleibZuHause, schau aus dem Fenster und stell dir vor, dass auch hinter deinem Hof ein Riesenaffe umgeht \u2013 oder dass alle Menschen Affen sind.\\n \\n&gt;&gt; vimeo.com\/60234125\\nMarek W\u0142odzimirow \u2013 Dziwad\u0142o \/ Weirdo (Dok, 2006, OmeU)\\n \\n3 \/ In Lockdown-Zeiten kann man leicht verr\u00fcckt werden, also wecke die \u201ewilde Katze\u201d in dir!\\n[embed]https:\/\/vimeo.com\/315413207[\/embed]\\nHermanos de Chamuco \u2013 Herr Barbarisch. Story About Freedom (Dok, 2009, OmeU)\\n \\n4 \/ Erinnerungen tun uns gut, deshalb rufen wir uns einige immer wieder ins Ged\u00e4chtnis \u2013 wir schlie\u00dfen die Augen und denken an all das Gute, was wir erlebt haben. 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Polen feierte \u2013 auf Pump \u2013 das neue Leben.\\n \\nIn dieser Zeit des Aufbruchs kamen Zanussis erste abendf\u00fcllende Spielfilme in die Kinos. Aber sie spiegelten nicht die Aufbruchstimmung der neuen Zeit wider. Zanussis Helden sind verunsichert, schon am Anfang ihres Weges. Sie trauen nicht dem gesellschaftlichen Status Quo, hinterfragen Gegebenheiten und Parolen. Zanussis Filme entfalten eine philosophische Welt. Die gro\u00dfen Fragen der Aufkl\u00e4rung und der Menschheit bestimmen ihre Erz\u00e4hlungen: Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was kann ich wissen? Und: Was ist der Mensch?\\nDoch bald war die Aufbruchsstimmung der fr\u00fchen Siebzigerjahre vorbei. Mit der ersten \u00d6lkrise schnellten die polnischen Staatsschulden in die H\u00f6he und aus den Regalen verschwanden nicht nur die Luxusprodukte aus dem Westen, sondern auch Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Brot und Zucker. Die Arbeiter streikten wieder und B\u00fcrgerrechtler organisierten sich im Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR). Mit zunehmender Brutalit\u00e4t gingen Miliz und Sicherheitskr\u00e4fte gegen sie vor. \\n \\nIn dieser Zeit ereignete sich etwas Sonderbares. Die Filme von Krzysztof Kie\u015blowski, Agnieszka Holland, Barbara Sass, Janusz Kijowski und Feliks Falk kamen in die Filmtheater und pr\u00e4gten ma\u00dfgeblich das \u201eKino der moralischen Unruhe\u201c. Dass diese Garde junger Filmemacherinnen und Filmemacher ohne Zanussis Wirken in Zeiten vorget\u00e4uschter Prosperit\u00e4t genauso mutig vorgegangen w\u00e4re, ihre \u00c4ngste \u00e4hnlich furchtlos artikuliert und gegen Doppelmoral und Zynismus vorgegangen w\u00e4re, ist schwer vorstellbar. Krzysztof Zanussi, f\u00fcr den die Mitgestaltung der polnischen Gesellschaft stets mit der Aufforderung zu moralischem Handeln und geistiger Erneuerung verkn\u00fcpft war, schloss sich und ihnen an und bereitete ihnen gleichzeitig den Weg.\\n \\nAber Krzysztof Zanussi ist nicht nur ein Grandseigneur der polnischen Kultur, sondern auch ein unerm\u00fcdlicher P\u00e4dagoge des polnischen und europ\u00e4ischen Nachwuchskinos. Er unterrichtet an der Krzysztof-Kie\u015blowski-Filmschule in Katowice, am Collegium Civitas in Warschau und an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Journalismus und Politikwissenschaft der Universit\u00e4t Warschau. Seit Jahrzehnten leitet er diverse internationale Workshops und Seminare mit den jungen Adepten der Filmkunst. Bei filmPOLSKA 2019 feierte er mit einer umfangreichen Retrospektive seinen 80. Geburtstag.\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tCbHuUUyCNg&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n \\nKrzysztof Zanussi \u00fcber die Bedeutung von Filmfestivals f\u00fcr junge Regisseure (Auftragswerk f\u00fcr filmPOLSKA, 2020)\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/filmpolska-in-quarantane\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/6.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/6.png\",\"width\":1200,\"height\":600},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/filmpolska-in-quarantane\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"filmPOLSKA in Quarant\u00e4ne\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Lipsku\",\"description\":\"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4\",\"name\":\"mw\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"mw\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/witkowskam\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"filmPOLSKA in Quarant\u00e4ne - Instytut Polski w Lipsku","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/filmpolska-in-quarantane\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"filmPOLSKA in Quarant\u00e4ne - Instytut Polski w Lipsku","og_description":"Das Festival&nbsp;filmPOLSKA&nbsp;feiert in diesem Jahr seinen 15. 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Geburtstag. In den Jahren  2005\u20132019 haben wir insgesamt 1.550 Filme gezeigt. In 22 in Kinos fanden 1.290 Filmvorf\u00fchrungen statt. 324 Filmschaffende stellten ihre Arbeiten vor. Neue Filme, zahlreiche Retrospektiven, Regie-, Kamera- und Journalist(inn)en-Workshops, Konzerte, Ausstellungen und Sonderveranstaltungen \u2026 Auch das Fest des polnischen Kinos zieht sich in die Quarant\u00e4ne zur\u00fcck. Wir wollen diese Zeit nutzen, um gemeinsam den Blick auf die Geschichte des Festivals zu richten, einigen G\u00e4sten vom damals wieder zu begegnen und sie zu fragen, wie sich bei ihnen das Leben und die Arbeit in Zeiten der Pandemie gestalten.1 \/ Izabela Pluci\u0144ska2 \/ Bodo Kox3 \/ Anna Jadowska4 \/ Filmhochschule \u201eKrzysztof Kie\u015blowski\u201c in Katowice5 \/ Filmowe Podlasie Atakuje!6 \/ Krzysztof Zanussi\nNr. 1 \/ 03.04.2020Iza Pluci\u0144ska \nIza (eigetlich Izabela) Pluci\u0144ska ist nicht nur Stammgast vom filmPOLSKA, sondern geh\u00f6rt seit Jahren auch zum Organisationsteam. Ihre Animationsfilme haben das Publikum immer wieder am\u00fcsiert und gleichzeitig in Staunen versetzt. 2018 produzierte die K\u00fcnstlerin den filmPOLSKA-Trailer und Izas zweites Zuhause \u2013 der Kino-Klub K-18 \u2013 ist eine ungew\u00f6hnliche Festival-Spielst\u00e4tte, ein Erlebnis f\u00fcr die Filmemacher\/innen und ein Geheimtipp f\u00fcr Kinoliebhaber. Wer Izas Werk besser kennenlernen m\u00f6chte, sollte einen Blick in ihr Studio werfen.&gt;&gt; https:\/\/claytraces.com\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u4mzywwV7mY&amp;feature=emb_title[\/embed]\nNr. 2 \/ 10.04.2020Bodo Kox\n \nBodo Kox ist einer der \u201eGro\u00dfv\u00e4ter\u201c der unabh\u00e4ngigen Filmszene Polens und zugleich ein treuer Stammgast vom filmPOLSKA. Schon die erste Festivalausgabe wurde mit dem Film \u201eHomo Father\u201c, in dem Kox eine Hauptrolle spielte, er\u00f6ffnet und fand bald nach seiner Berliner Premiere einen deutschen Verleih. Vorher hatte Kox bereits etliche kontroverse und provokante Kurzfilme gedreht. Seine Kurzfilm-Kom\u00f6die \u201eMarco P. i z\u0142odzieje rower\u00f3w \/ Marco und die Fahraddiebe\u201c (2005) war eine Liebeserkl\u00e4rung an die Geschichte des Kinos. Kox\u2019 Langspielfilme \u201eDziewczyna z szafy \/ Das M\u00e4dchen aus dem Schrank\u201c und \u201eCz\u0142owiek z magicznym pude\u0142kiem \/ Der Man mit der geheimnisvollen Schachtel\u201c (2017) brachten ihm nicht nur den Durchbruch in der Kino-Szene, sondern zeigten auch erneut sein au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent.\n&gt;&gt; Kox bei Culture.pl: culture.pl\/en\/artist\/bodo-kox\n&gt;&gt; Kox bei filmPOLSKA: www.filmpolska.de\/filmschaffende\/bodo-kox-XU457H\n&gt;&gt; Trailer \u201eThe Girl from the Wardrobe\u201c: www.youtube.com\/watch?v=gdbLZToiaUc\n&gt;&gt; Trailer \u201eThe Man with the Magic Box\u201c: www.youtube.com\/watch?v=7OtAtmm0K48\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F_3rC2ilMOY&amp;feature=emb_title[\/embed]\nNr. 3 \/ 17.04.2020Anna JadowskaAnna Jadowska war nicht nur mit ihren Filmen \u201eKorytarz\u201c (2004), \u201eTeraz ja\u201c (2005) und \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c (2017) bei filmPOLSKA zu Gast, sondern leitete auch im Rahmen des Festivals den Regie-Workshop \u201eBerlin von Innen\u201c. Ihr cineastische Narration fesselt und verst\u00f6rt zugleich. Jadowska macht keine Kompromisse und serviert nichts Aufgew\u00e4rmtes. Ihr Kino stiftet Unruhe, r\u00fcttelt auf und zwingt zum Nachdenken. Allen, die Polnisch sprechen, empfehlen wir als Vorgeschmack ihres Talents \u201eKorytarz \/ Der Korridor\u201c, der bei den Filmfestspielen in Cannes lief.\n&gt;&gt; \u201eKorytarz\u201c (poln. OF): www.filmpolski.pl\/fp\/index.php?etiuda=326747\n&gt;&gt; \u201eWomen Who Direct: 10 Visionaries of the Polish Screen\u201c: culture.pl\/en\/article\/women-who-direct-10-visionaries-polish-screen\n&gt;&gt; \u00dcber \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c bei Culture.pl: culture.pl\/en\/work\/wild-roses-anna-jadowska\n&gt;&gt; \u201eDzikie r\u00f3\u017ce \/ Wild Roses\u201c bei Amazon Prime: www.amazon.co.uk\/Wild-Roses-Anna-Jadowska\/dp\/B07N475L98\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jGzuMnWKGGc&amp;feature=emb_title[\/embed]\nNr. 4 \/ 24.04.2020Filmhochschule \u201eKrzysztof Kie\u015blowski\u201c in Katowice\n \nDie Filmhochschule in Katowice (www.kieslowski.pl) wurde 1978 gegr\u00fcndet und ist als renommierte k\u00fcnstlerische Kaderschmiede nicht nur in Polen, sondern auch weit \u00fcber die Grenzen des Landes hinaus bekannt und begehrt. Die Werke ihrer Studierenden und Absolvent(inn)en wurden und werden auf Festivals rund um den Globus gezeigt und pr\u00e4miert. Zur Jubil\u00e4ums-Ausgabe Nr. 15 von filmPOLSKA hatte die \u201efilm\u00f3wka\u201c ein umfangreiches Programm vorbereitet, die zw\u00f6lf begabtesten Studierenden w\u00e4ren nach Berlin gekommen \u2026\n \nZum illustren Kreis der Absolvent(inn)en geh\u00f6ren bekannte Namen im polnischen Filmbusiness: Maciej Dejczer, Urszula Antoniak, Marcin Kosza\u0142ka,  Agnieszka Smoczy\u0144ska, Marcin Wrona, Bartek Konopka, Piotr Roso\u0142owski, Magdalena Piekorz, Kuba Czekaj, Piotr Domalewski, Jan P. Matuszy\u0144ski und viele andere. Sie alle erlernten ihr Handwerk an der Filmhochschule in Katowice, sie alle waren bereits bei filmPOLSKA zu Gast. Zu diesem Kreis geh\u00f6rt auch Bartek Konopka, der es mit seinem Dokumentarfilm \u201eMauerhase \/ Kr\u00f3lik po berli\u0144sku\u201c bis zu einer Oscar-Nominierung schaffte.\nLinks zu Bartek Konopka:\n&gt;&gt; \u201eMauerhase\u201c (2009): www.youtube.com\/watch?v=Vom7_kCEeD0\n&gt;&gt; \u00dcber Konopka auf Culture.pl (engl.): https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/bartek-konopka\n \nFilme von Studierenden der Filmhochschule Katowice:\n&gt;&gt; Kurzspielfilme auf der Seite der Hochschule: www.writv.us.edu.pl\/pl\/etiudy-filmowe\n&gt;&gt; Kurzspielfilme auf YouTube: www.youtube.com\/channel\/UCsyVP1jKjdHUxf6_yFkBoJQ\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gidVMNxYPEk&amp;feature=emb_title[\/embed]\n Nr. 5 \/ 08.05.2020Filmowe Podlasie Atakuje!\nSeit Jahren bringt das kleine lokale Polywood aus Podlachien nicht nur filmische Leckerbissen aus dem Nordosten Polens nach Berlin, sondern auch Kostproben der einheimischen K\u00fcche. Der Programmkurator Maciej Rant schreibt heute an filmPOLSKA: \u201eIn Zeiten der Pandemie gibt es wichtige, unwichtige, wichtigere und allerwichtigste Dinge. Einige unserer Lebensr\u00e4ume kann man dicht machen, andere nicht. Mit diesen filmische Schritten kommt ihr w\u00e4hrend des Lockdowns besser mit euch selbst und mit anderen zurecht. Das Filmkollektiv aus Podlachien gr\u00fc\u00dft Berlin!\n \n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RTBt2IOOGj4&amp;feature=emb_title[\/embed]\n \nMaciej Rant \u2013 \u201eFilmowe Podlasie Atakuje!\u201c gr\u00fc\u00dft Berlin (2020, OmdU, Auftragswerk f\u00fcr filmPOLSKA)\n \n1 \/ Wir schlafen zu kurz und zu selten, dabei sollten wir auf gesunden Schlaf Acht geben. Klinkt euch aus, macht euch locker und lasst euch von Musik und Imaginationskraft entf\u00fchren!\n[embed]https:\/\/vimeo.com\/269963703[\/embed]\nKasia Kijek &amp; Przemek Adamski \u2013 Tunng: ABOP (animiertes Musikvideo, 2018)\n \n2 \/ #ZostanWDomu bzw #BleibZuHause, schau aus dem Fenster und stell dir vor, dass auch hinter deinem Hof ein Riesenaffe umgeht \u2013 oder dass alle Menschen Affen sind.\n \n&gt;&gt; vimeo.com\/60234125\nMarek W\u0142odzimirow \u2013 Dziwad\u0142o \/ Weirdo (Dok, 2006, OmeU)\n \n3 \/ In Lockdown-Zeiten kann man leicht verr\u00fcckt werden, also wecke die \u201ewilde Katze\u201d in dir!\n[embed]https:\/\/vimeo.com\/315413207[\/embed]\nHermanos de Chamuco \u2013 Herr Barbarisch. Story About Freedom (Dok, 2009, OmeU)\n \n4 \/ Erinnerungen tun uns gut, deshalb rufen wir uns einige immer wieder ins Ged\u00e4chtnis \u2013 wir schlie\u00dfen die Augen und denken an all das Gute, was wir erlebt haben. Erinnern wir uns an Orte, Menschen, Geschm\u00e4cker und Momente, zu denen wir gerne zur\u00fcckkehren w\u00fcrden!\n \n[embed]https:\/\/vimeo.com\/166520034[\/embed]\nSylwia Szki\u0142\u0105d\u017a \u2013 La soupe aux fraises \/ Strawberry Soup (Anima, 2013, OmfrU)\n \n5 \/ Die Erde holt Luft. Das Leben ist ein Prozess. Sp\u00fcre die magische Kraft der B\u00e4ume! \n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XXJ2_71NGhI&amp;feature=emb_title[\/embed]\nSebastian \u0141ukaszuk &amp; Ireneusz Prokopiuk \u2013 \u017bycie drzewa \/ The Life of a Tree (Dok, 2018, OmeU)\n \n6 \/ Rufe eine die nahestehende Person an und w\u00fcnsche ihr Gesundheit! Frage sie, ob sie in dieser schwierigen Zeit etwas ben\u00f6tigt! F\u00fcge den W\u00fcnschen unbedingt ein Lied hinzu, denn Lieder sind f\u00fcr alles gut!\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PMKWLYey4Hk&amp;feature=emb_title[\/embed]\nRadek D\u0105browski \u2013 S\u0142uchali\u015bcie? \/ Have you listened? (Dok, 2014, OmeU) \n \n7 \/ Heute spielen wir alle in einer Mannschaft, gemeinsam wir wollen eine Supertruppe sein. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir k\u00e4mpfen und hart arbeiten. Welches Ziel wir verfolgen? Das Virus zu besiegen!\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uy5SjBdlUCs&amp;feature=emb_title[\/embed]\nKrzysztof Kiziewicz &amp; Radovan Lee \u2013 Prima[co]l Lowlanders. The Urban Tribe (Dok, 2016, OmeU)\nNr. 6 \/ 15.05.2020Krzysztof Zanussi\n \nNach den Dezember-Unruhen 1970 in Gda\u0144sk musste die national-kommunistische Regierung unter W\u0142adys\u0142aw Gomu\u0142ka zur\u00fccktreten. Polen feierte den Aufbruch in eine neue, bessere Welt. Partei und Arbeiterschaft schienen wieder vereinigt. Ein Hauch westlichen Konsums durchwehte das Land: Auf den Stra\u00dfen rollen neben Ladas und Trabants jetzt auch Fiats und Berliets. In den Kinos waren in sog. \u201eKonfrontationsprogrammen\u201c US-amerikanische Filme zu sehen. Polen feierte \u2013 auf Pump \u2013 das neue Leben.\n \nIn dieser Zeit des Aufbruchs kamen Zanussis erste abendf\u00fcllende Spielfilme in die Kinos. Aber sie spiegelten nicht die Aufbruchstimmung der neuen Zeit wider. Zanussis Helden sind verunsichert, schon am Anfang ihres Weges. Sie trauen nicht dem gesellschaftlichen Status Quo, hinterfragen Gegebenheiten und Parolen. Zanussis Filme entfalten eine philosophische Welt. Die gro\u00dfen Fragen der Aufkl\u00e4rung und der Menschheit bestimmen ihre Erz\u00e4hlungen: Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was kann ich wissen? Und: Was ist der Mensch?\nDoch bald war die Aufbruchsstimmung der fr\u00fchen Siebzigerjahre vorbei. Mit der ersten \u00d6lkrise schnellten die polnischen Staatsschulden in die H\u00f6he und aus den Regalen verschwanden nicht nur die Luxusprodukte aus dem Westen, sondern auch Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Brot und Zucker. Die Arbeiter streikten wieder und B\u00fcrgerrechtler organisierten sich im Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR). Mit zunehmender Brutalit\u00e4t gingen Miliz und Sicherheitskr\u00e4fte gegen sie vor. \n \nIn dieser Zeit ereignete sich etwas Sonderbares. Die Filme von Krzysztof Kie\u015blowski, Agnieszka Holland, Barbara Sass, Janusz Kijowski und Feliks Falk kamen in die Filmtheater und pr\u00e4gten ma\u00dfgeblich das \u201eKino der moralischen Unruhe\u201c. Dass diese Garde junger Filmemacherinnen und Filmemacher ohne Zanussis Wirken in Zeiten vorget\u00e4uschter Prosperit\u00e4t genauso mutig vorgegangen w\u00e4re, ihre \u00c4ngste \u00e4hnlich furchtlos artikuliert und gegen Doppelmoral und Zynismus vorgegangen w\u00e4re, ist schwer vorstellbar. Krzysztof Zanussi, f\u00fcr den die Mitgestaltung der polnischen Gesellschaft stets mit der Aufforderung zu moralischem Handeln und geistiger Erneuerung verkn\u00fcpft war, schloss sich und ihnen an und bereitete ihnen gleichzeitig den Weg.\n \nAber Krzysztof Zanussi ist nicht nur ein Grandseigneur der polnischen Kultur, sondern auch ein unerm\u00fcdlicher P\u00e4dagoge des polnischen und europ\u00e4ischen Nachwuchskinos. Er unterrichtet an der Krzysztof-Kie\u015blowski-Filmschule in Katowice, am Collegium Civitas in Warschau und an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Journalismus und Politikwissenschaft der Universit\u00e4t Warschau. Seit Jahrzehnten leitet er diverse internationale Workshops und Seminare mit den jungen Adepten der Filmkunst. Bei filmPOLSKA 2019 feierte er mit einer umfangreichen Retrospektive seinen 80. Geburtstag.\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tCbHuUUyCNg&amp;feature=emb_title[\/embed]\n \nKrzysztof Zanussi \u00fcber die Bedeutung von Filmfestivals f\u00fcr junge Regisseure (Auftragswerk f\u00fcr filmPOLSKA, 2020)"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/filmpolska-in-quarantane\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/6.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/6.png","width":1200,"height":600},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/filmpolska-in-quarantane\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"filmPOLSKA in Quarant\u00e4ne"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/","name":"Instytut Polski w Lipsku","description":"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/831","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=831"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/831\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1519,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/831\/revisions\/1519"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media\/832"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}