{"id":842,"date":"2019-06-30T23:01:00","date_gmt":"2019-06-30T21:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?p=842"},"modified":"2020-07-22T15:56:40","modified_gmt":"2020-07-22T13:56:40","slug":"kinopolska","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/kinopolska\/","title":{"rendered":"#kinoPolska"},"content":{"rendered":"\n<div>So lange das Coronavirus alle Veranstaltungen verhindert, versorgen wir euch hier digital jede Woche mit einem filmischen Einblick in die wunderbare Geschichte des polnischen Kinos.<br><br>Der Anfang ist immer voller Hoffnung. Nicht nur f\u00fcr die Eltern, sondern auch f\u00fcr die Kinder. Die Ern\u00fcchterung kommt im Leben fr\u00fch genug, aber sie muss nicht zwingend mit dem Bildungssystem zu tun haben. Einige der filmischen Bildungsst\u00e4tten in Polen haben sogar Kultstatus erworben. Eine von ihnen ist die&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.filmschool.lodz.pl\/\">Staatliche Hochschule f\u00fcr Film, Fernsehen und Theater \u201eLeon Schiller\u201c<\/a>&nbsp;in \u0141\u00f3d\u017a, abgek\u00fcrzt PWSFTviT. Wir wollen in der Reihe&nbsp;#kinoPOLSKA&nbsp;an die ersten Schritte einiger ihrer Absolventen erinnern und&nbsp;&nbsp;und weitere Gesichter des polnischen Films vorstellen.<\/div>\n<div><br>I \/&nbsp;Marek Piwowski<br>II \/&nbsp;Krzysztof Kie\u015blowski<\/div>\n<div>III \/&nbsp;Roman Pola\u0144ski<br>IV \/&nbsp;Krystyna Janda<br>V \/&nbsp;Kazimierz Karabasz<br>VI \/&nbsp;Das Kino der Frauen \u2013 Dorota K\u0119dzierzawska<br>VII \/&nbsp;Jerzy Stuhr<br>VIII \/&nbsp;Andrzej Wajda<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><b>I \/ <\/b><b>Marek Piwowski<\/b><br><br>Wir beginnen mit zwei Kurzfilmen aus der Studienzeit und einem unvergesslichen Langfilm. Gast der ersten Folge von&nbsp;#kinoPOLSKA&nbsp;ist&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marek_Piwowski\">Marek Piwowski<\/a>, das &#8222;unartige Kind&#8221; des polnischen Kinos. In seinem ersten Kurzfilm verwandelte er die Filmschule in ein absurdes Western-St\u00e4dtchen (als Referenz an den k\u00fcrzlich verstorben Hollywood-Kinohelden&nbsp;<b>Kirk Douglas<\/b>) und im zweiten in eine Spelunke oder Obdachlosenkantine. Was ihm beinahe die Exmatrikulation einbrachte. Der dritte Film \u201e<b>Rejs \/ Die Dampferfahrt<\/b>\u201c verstaubte mehre Jahre in Regalen, wohin er durch die Staatszensur verbannt wurde. Film ab!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RyP-rkbsUWU&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RyP-rkbsUWU&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qf5gyGahNMs&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qf5gyGahNMs&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IkEf42l6vo4&#038;feature=emb_title<\/p>\n<div><b>II \/ <\/b><b>Krzysztof Kie\u015blowski<\/b><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>So lange das Coronavirus alle Veranstaltungen verhindert, versorgen wir euch digital jede Woche mit einem filmischen Einblick in die Geschichte des polnischen Kinos.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Krzysztof Kie\u015blowski (1941\u20131996) gelang es, in der letzen Dekade des 20. Jahrhunderts den Blick der Welt- und Kino-\u00d6ffentlichkeit auf Polen zu lenken. Seine fr\u00fchen Dokumentarfilme waren in ihrer Rohheit ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Einblick in den Alltag des real existierenden Sozialismus der Volksrepublik Polen. Das beste Beispiel hierf\u00fcr \u2013 und heute immer noch aktuell \u2013 ist \u201e<b>Szpital \/ Das Krankenhaus<\/b>\u201c.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Im Zentrum Kie\u015blowskis filmischer Fragestellungen standen die Moral und sowie die Frage nach ihrer Funktion als Handlungsprinzip \u2013 nach dem, was je nach Perspektive richtig und was falsch ist, nach der&nbsp;<i>conditio humana<\/i>. Kie\u015blowskis kinematografische Kathedrale war eine Religion ohne Gott und Kirche; seine Interpretation des Dekalogs ist immer noch aktuell. Kie\u015blowskis vielleicht bedeutendstes Werk \u201e<b>Amator \/ Der Filmamateur<\/b>\u201c ist ein tiefer und ausdifferenzierter Einblick in die Welt des Sozialismus und zugleich eine eindringliche Hinterfragung der manipulativen Kraft der Medien.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ein Interview mit dem Ausnahmek\u00fcnstler zeigt den scharfen Geist des Mannes, dessen Kino &nbsp;den Alltag in seiner ganzen Nacktheit ber\u00fchrte. Film ab!<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OXFzgHNYs9U&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OXFzgHNYs9U&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qTVyviWgHGE&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qTVyviWgHGE&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jh6W8oYy7cY&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jh6W8oYy7cY&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<div><b>III \/ <\/b><b>Roman Pola\u0144ski<\/b><br>&nbsp;<\/div>\n<div>Pola\u0144skis Filme erz\u00e4hlen&nbsp;die&nbsp;immer gleiche Geschichte von einem repressiven System als Falle ohne rettenden Ausweg. Ganz gleich, ob sich die Handlung in einem Segelboot, einem Schloss, auf einem Flo\u00df, in einem Haus oder im Warschauer Ghetto abspielt \u2013 seine Helden sind immer gezwungen, gr\u00f6\u00dfte seelische Strapazen auf sich zu nehmen und nach einem menschenw\u00fcrdigen Ausweg zu suchen. Die Bilder dazu liefern keine Fast-Food-Happy-Ends, sie sind eher ein bitterer Beigeschmack der&nbsp;<i>conditio humana<\/i>: Der Mensch bleibt Mensch und die Katastrophen seines Daseins sind mit dem ihn umgebenden System untrennbar verbunden. Hier ein Einblick in die Anf\u00e4nge seiner au\u00dfergew\u00f6hnlichen internationalen Kariere.<\/div>\n<br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z_1D_JI593M&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z_1D_JI593M&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GFqU3Z2azUA&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GFqU3Z2azUA&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<div><b>IV \/ Krystyna Janda<\/b><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Sterne kann man am Nachthimmel leuchten sehen, aber ebenso im abgedunkelten Raum des Kinos. Sie leuchten uns von der Leinwand entgegen und erhellen unsere Herzen. Krystyna Janda ist so ein Stern auf den Leinw\u00e4nden des Weltkinos. Ihr Deb\u00fct in Andrzej Wajdas \u201e<b>Der Mann aus Marmor<\/b>\u201c machte sie zur Ikone der Freiheit \u2013 ihre erhobene Faust gegen den kommunistischen Propagandasender blieb als Symbol des Widerstandes gegen L\u00fcgen und als Zeichen menschlicher W\u00fcrde im Ged\u00e4chtnis. F\u00fcr ihre Rolle in \u201e<b>Verh\u00f6r einer Frau \/ Przes\u0142uchanie<\/b>\u201c von Ryszard Bugajski, in dem sie eine Frau in Krallen des stalinistischen Systems spielte, wurde sie in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet. Ihre schauspielerischen Leistungen und ihre Berufsvita standen immer auch im Zeichen des Engagements f\u00fcr b\u00fcrgerliche Rechte. 2006 wurde die Schauspielerin mit der Karlsmedaille f\u00fcr europ\u00e4ische Medien geehrt.<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eqWolWxoN3s&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eqWolWxoN3s&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1sp0xElBLmA&#038;feature=emb_title<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=M74ovHZIJmU&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=M74ovHZIJmU&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><b>V \/ Kazimierz Karabasz<\/b><\/p>\n<div>Der Dokumentarfilm war schon immer ein wesentliches Bestandteil der polnischen Kinematografie und damit auch des Filmfestivals filmPOLSKA. Neben Jerzy Bossak gilt vor allem Kazimierz Karabasz (1930\u20132018) nach dem Zweiten Weltkrieg als Vater der polnischen Dokumentarfilm-Schule. Sein filmisches Motto lautete: \u201eDas geduldige Auge\u201c. Seine filmischen Beobachtung der Gesellschaft ergeben ein unbesch\u00f6nigtes Archiv des Sozialenlebens in Polen. Durch seine integre Pers\u00f6nlichkeit beeinflusste er als Lehrmeister und Mentor mehrere Generationen von Filmemacher(inne)n \u2013 die sogenannte \u201eKarabasz-Schule\u201c geh\u00f6rt die cr\u00e8me de la cr\u00e8me der polnischen Dokumentar-\/Filmer, darunter so illustre Namen wie Krzysztof Kie\u015blowski, Marcel \u0141ozi\u0144ski, Maria Zmarz-Koczanowicz und Pawe\u0142 K\u0119dzierski.<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R4RcZW8eDDY&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R4RcZW8eDDY&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0ItodKFSfKM&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0ItodKFSfKM&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CrGmkcwtHgo&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CrGmkcwtHgo&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><b>VI \/ <\/b><b>Das Kino der Frauen \u2013 Dorota K\u0119dzierzawska<\/b><\/p>\n<div>Das Herz h\u00fcpft vor Freude, wenn man die heutige polnische Filmlandschaft mit Hinblick auf die Rolle von Regisseurinnen betrachtet. Doch die Anf\u00e4nge waren schwer. Vor dem Krieg standen in Polen neben Nina Niovillo nur drei weitere Frauen hinter der Kamera: Marta Flantz, Alicja Horn und Stanis\u0142awa Perzanowska. Die erste Regisseurin die \u00fcber die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurde war Wanda Jakubowska. Die \u201epolnischen Filmschule\u201c hingegen war eine reine M\u00e4nnerdom\u00e4ne und so ist auch der Blick auf die Traumata des Zeiten Weltkriegs ein maskuliner geblieben.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Erst in den glorreichen Sechzigern trauten sich Frauen wie Anna Soko\u0142owska, Teresa Kotlaczyk und Barbara Sass, in Filmen die Welt aus ihrer Sicht zu erz\u00e4hlen. Mit dem \u201eKino der moralischen Unruhe\u201c eroberte im Fahrwasser von Agnieszka Holland, die das Selbstbewusstsein des polnische Kultur entscheidend pr\u00e4gte, eine ganzer Schar junger polnischer Regisseurinnen die internationale Leinw\u00e4nde. Und auch wenn der Frauenanteil auf polnischen Regiesesseln lediglich 14 % der Gesamtfilmproduktion ausmacht, d\u00fcrfen wir dank erfolgreicher junger Filmemacherinnen wie Ma\u0142gorzata Szumowska, Agnieszka Smoczy\u0144ska, Anna Jadowska, Maria Sadowska, Anna Zamecka oder Jagoda Szelc noch viele spannende Momente.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Eine der spannendsten, eigenwilligsten und stilistisch \u00fcberzeugendsten Frauen der polnischen Regiezunft ist&nbsp;<b>Dorota K\u0119dzierzawska<\/b>. Jeder ihrer Filme ist ein Fest der Bilder und eine gro\u00dfe Metapher \u00fcber die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit. K\u0119dzierzawska hat die Perspektive der Kinder in die Welt des gro\u00dfen Kinos der Erwachsenen gebracht. Ihre kleinen Helden sind gro\u00dfe Menschen voller Emotionen, die bereit sind, eigene Wege zu gehen und sich der Welt, die l\u00e4ngst ihre Unschuld verloren hat, mit W\u00fcrde entgegenzusetzen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Das entgegengesetzte Ende von K\u0119dzierzawskas erz\u00e4hlerischem Kontinuum ist Welt der Greise. W\u00e4hrend die Kleinen angesichts des sich vor ihnen entfaltenden Lebens nahezu verstummen, blicken die Alten am Ende ihrer Reise durch das Labyrinth des Lebens stumm auf das R\u00e4tsel der Verg\u00e4nglichkeit.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>In beiden F\u00e4llen sind Dorota K\u0119dzierzawskas Filme Werke von atemberaubender Sch\u00f6nheit. Ihr Kino ist auf das Wesentliche reduziert und die Bilder sprechen ihre eigene Sprache: Wo wahre Unschuld anzutreffen ist, waltet die Stille.&nbsp;<\/div>\n<div><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=COI2BjPxyfs&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=COI2BjPxyfs&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t3xy4KFx5Qk&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t3xy4KFx5Qk&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GZnsBG5zr6I&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GZnsBG5zr6I&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><b>VII \/ Jerzy Stuhr<\/b><\/p>\n<div>Jerzy Oskar Stuhr ist Schauspieler und Regisseur, Rektor der Schauspielschule Krak\u00f3w \u2013 und ein Star. Entdeckt wurde sein Talent einst von Krzysztof Kie\u015blowski. Seine TV-Produktion \u201eSpok\u00f3j\u201c (\u201eGef\u00e4hrliche Ruhe\u201c, 1976) mit Stuhr in der Hauptrolle ist eine Melange aus dem Dokumentarischen und Fiktionalen, zugleich ist sie eine Kritik an gesellschaftlichem Opportunismus und sozialen Missst\u00e4nden. Ein schauspielerisches Glanzst\u00fcck ist auch Stuhrs Auftritt als M\u00f6chtegern-Filmemacher in Kie\u015blowskis Klassiker \u201eAmator\u201c (\u201eDer Filmamateur\u201c, 1979), ebenso wie seine Rolle eines verf\u00fchrerischen Karrieristen in Feliks Falks \u201eWodzirej\u201c (\u201eDer Conferencier\u201c, 1977). Unvergesslich bleiben seine Hauptrollen in Juliusz Machulskis Science-Fiction-Kultsatire \u201eSeksmisja\u201c (\u201eSexmission\u201c, 1983) und im Schwarz-Wei\u00df-Drama \u201eDu\u017ce zwierze\u201c (\u201eDas gro\u00dfe Tier\u201c, 2000), bei dem Stuhr auch Regie f\u00fchrte. Diese leise Anklage an eine fremdfeindliche Gesellschaft basiert auf einem Drehbuch Kie\u015blowskis von 1973, das dieser jedoch aus Zensurgr\u00fcnden nicht umsetzen konnte.<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zceY_5yQCsA&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zceY_5yQCsA&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZBzzPmmRJ_8&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZBzzPmmRJ_8&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<p><b>VIII \/ Andrzej Wajda<br><\/b>39\/14 \u2013 75 Jahre nach Kriegsende<\/p>\n<div>\u00dcber Andrzej Wajda zu schreiben ist wie in Deutschland \u00fcber Goethe zu schreiben \u2013 jedes Wort ist eines zu viel und zugleich eines zu wenig. Wajda war nicht einfach ein Regisseur. Er ist eine nationale Institution, welche die polnische Kultur und das polnische Selbstverst\u00e4ndnis wie kein anderer K\u00fcnstler nach dem Krieg gepr\u00e4gt hat. \u201ePan Andrzej\u201c war ein Teil von uns. Er hat das Kino in eine historischen B\u00fchne verwandelt und zu seiner Autobiografie gemacht.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Wajda war auch aber ein Kind seiner Epoche, ein Kriegskind. Von den 39 Filmen, die Wajda inszeniert hat, setzten sich 14 mit dem Trauma des Zweiten Weltkriegs auseinander. 39 ist fast schon eine kabbalistische Zahl, wenn man das Jahr des Kriegsbeginns bedenkt, und nicht umsonst trug Wajdas erster Film den prophetischen Titel \u201ePokolenie\u201c (Generation). Wajda schloss sein filmisches Kriegs-\u0152uvre mit dem sehr pers\u00f6nlichen Drama \u201eDas Massaker von Katy\u0144\u201c ab. Darin schilderte er nicht nur die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und das polnische Trauma, sondern erz\u00e4hlte auch die Geschichte \u00fcber den Tod seines Vaters Jakub Wajda.<br><br>\n<div>Auszeichnungen Andrzej Wajdas (Auswahl): Orden des Wei\u00dfen Adlers, Gro\u00dfes Bundesverdienstkreuz, Offizierskreuz der franz\u00f6sischen Ehrenlegion, Oscar und Europ\u00e4ischer Filmpreis (Felix) f\u00fcr das Lebenswerk, Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, C\u00e9sar f\u00fcr die beste Regie, Silberner B\u00e4r und Goldener Ehrenb\u00e4r auf der Berlinale, Goldener L\u00f6we bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, Europ\u00e4ischer FIPRESCI-Preis, Academy Fellowship der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&gt;&gt;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.wajda.pl\/\">www.wajda.pl<\/a><\/div>\n<br><br>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DkID-vGlxTc&#038;feature=emb_title\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DkID-vGlxTc&amp;feature=emb_title<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So lange das Coronavirus alle Veranstaltungen verhindert, versorgen wir euch hier digital jede Woche mit einem filmischen Einblick in die wunderbare Geschichte des polnischen Kinos. 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Gast der ersten Folge von #kinoPOLSKA ist Marek Piwowski, das \\\"unartige Kind\\\" des polnischen Kinos. In seinem ersten Kurzfilm verwandelte er die Filmschule in ein absurdes Western-St\u00e4dtchen (als Referenz an den k\u00fcrzlich verstorben Hollywood-Kinohelden Kirk Douglas) und im zweiten in eine Spelunke oder Obdachlosenkantine. Was ihm beinahe die Exmatrikulation einbrachte. Der dritte Film \u201eRejs \/ Die Dampferfahrt\u201c verstaubte mehre Jahre in Regalen, wohin er durch die Staatszensur verbannt wurde. 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Das beste Beispiel hierf\u00fcr \u2013 und heute immer noch aktuell \u2013 ist \u201eSzpital \/ Das Krankenhaus\u201c.\\n \\nIm Zentrum Kie\u015blowskis filmischer Fragestellungen standen die Moral und sowie die Frage nach ihrer Funktion als Handlungsprinzip \u2013 nach dem, was je nach Perspektive richtig und was falsch ist, nach der conditio humana. Kie\u015blowskis kinematografische Kathedrale war eine Religion ohne Gott und Kirche; seine Interpretation des Dekalogs ist immer noch aktuell. Kie\u015blowskis vielleicht bedeutendstes Werk \u201eAmator \/ Der Filmamateur\u201c ist ein tiefer und ausdifferenzierter Einblick in die Welt des Sozialismus und zugleich eine eindringliche Hinterfragung der manipulativen Kraft der Medien.\\n \\nEin Interview mit dem Ausnahmek\u00fcnstler zeigt den scharfen Geist des Mannes, dessen Kino  den Alltag in seiner ganzen Nacktheit ber\u00fchrte. Film ab!\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OXFzgHNYs9U&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qTVyviWgHGE&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jh6W8oYy7cY&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nIII \/ Roman Pola\u0144ski \\nPola\u0144skis Filme erz\u00e4hlen die immer gleiche Geschichte von einem repressiven System als Falle ohne rettenden Ausweg. Ganz gleich, ob sich die Handlung in einem Segelboot, einem Schloss, auf einem Flo\u00df, in einem Haus oder im Warschauer Ghetto abspielt \u2013 seine Helden sind immer gezwungen, gr\u00f6\u00dfte seelische Strapazen auf sich zu nehmen und nach einem menschenw\u00fcrdigen Ausweg zu suchen. Die Bilder dazu liefern keine Fast-Food-Happy-Ends, sie sind eher ein bitterer Beigeschmack der conditio humana: Der Mensch bleibt Mensch und die Katastrophen seines Daseins sind mit dem ihn umgebenden System untrennbar verbunden. Hier ein Einblick in die Anf\u00e4nge seiner au\u00dfergew\u00f6hnlichen internationalen Kariere.\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z_1D_JI593M&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GFqU3Z2azUA&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nIV \/ Krystyna Janda\\n \\nSterne kann man am Nachthimmel leuchten sehen, aber ebenso im abgedunkelten Raum des Kinos. Sie leuchten uns von der Leinwand entgegen und erhellen unsere Herzen. Krystyna Janda ist so ein Stern auf den Leinw\u00e4nden des Weltkinos. Ihr Deb\u00fct in Andrzej Wajdas \u201eDer Mann aus Marmor\u201c machte sie zur Ikone der Freiheit \u2013 ihre erhobene Faust gegen den kommunistischen Propagandasender blieb als Symbol des Widerstandes gegen L\u00fcgen und als Zeichen menschlicher W\u00fcrde im Ged\u00e4chtnis. F\u00fcr ihre Rolle in \u201eVerh\u00f6r einer Frau \/ Przes\u0142uchanie\u201c von Ryszard Bugajski, in dem sie eine Frau in Krallen des stalinistischen Systems spielte, wurde sie in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet. Ihre schauspielerischen Leistungen und ihre Berufsvita standen immer auch im Zeichen des Engagements f\u00fcr b\u00fcrgerliche Rechte. 2006 wurde die Schauspielerin mit der Karlsmedaille f\u00fcr europ\u00e4ische Medien geehrt.\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eqWolWxoN3s&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1sp0xElBLmA&amp;feature=emb_title\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=M74ovHZIJmU&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nV \/ Kazimierz Karabasz\\nDer Dokumentarfilm war schon immer ein wesentliches Bestandteil der polnischen Kinematografie und damit auch des Filmfestivals filmPOLSKA. Neben Jerzy Bossak gilt vor allem Kazimierz Karabasz (1930\u20132018) nach dem Zweiten Weltkrieg als Vater der polnischen Dokumentarfilm-Schule. Sein filmisches Motto lautete: \u201eDas geduldige Auge\u201c. Seine filmischen Beobachtung der Gesellschaft ergeben ein unbesch\u00f6nigtes Archiv des Sozialenlebens in Polen. Durch seine integre Pers\u00f6nlichkeit beeinflusste er als Lehrmeister und Mentor mehrere Generationen von Filmemacher(inne)n \u2013 die sogenannte \u201eKarabasz-Schule\u201c geh\u00f6rt die cr\u00e8me de la cr\u00e8me der polnischen Dokumentar-\/Filmer, darunter so illustre Namen wie Krzysztof Kie\u015blowski, Marcel \u0141ozi\u0144ski, Maria Zmarz-Koczanowicz und Pawe\u0142 K\u0119dzierski.\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R4RcZW8eDDY&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0ItodKFSfKM&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CrGmkcwtHgo&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nVI \/ Das Kino der Frauen \u2013 Dorota K\u0119dzierzawska\\nDas Herz h\u00fcpft vor Freude, wenn man die heutige polnische Filmlandschaft mit Hinblick auf die Rolle von Regisseurinnen betrachtet. Doch die Anf\u00e4nge waren schwer. Vor dem Krieg standen in Polen neben Nina Niovillo nur drei weitere Frauen hinter der Kamera: Marta Flantz, Alicja Horn und Stanis\u0142awa Perzanowska. Die erste Regisseurin die \u00fcber die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurde war Wanda Jakubowska. Die \u201epolnischen Filmschule\u201c hingegen war eine reine M\u00e4nnerdom\u00e4ne und so ist auch der Blick auf die Traumata des Zeiten Weltkriegs ein maskuliner geblieben.\\n \\nErst in den glorreichen Sechzigern trauten sich Frauen wie Anna Soko\u0142owska, Teresa Kotlaczyk und Barbara Sass, in Filmen die Welt aus ihrer Sicht zu erz\u00e4hlen. Mit dem \u201eKino der moralischen Unruhe\u201c eroberte im Fahrwasser von Agnieszka Holland, die das Selbstbewusstsein des polnische Kultur entscheidend pr\u00e4gte, eine ganzer Schar junger polnischer Regisseurinnen die internationale Leinw\u00e4nde. Und auch wenn der Frauenanteil auf polnischen Regiesesseln lediglich 14 % der Gesamtfilmproduktion ausmacht, d\u00fcrfen wir dank erfolgreicher junger Filmemacherinnen wie Ma\u0142gorzata Szumowska, Agnieszka Smoczy\u0144ska, Anna Jadowska, Maria Sadowska, Anna Zamecka oder Jagoda Szelc noch viele spannende Momente.\\n \\nEine der spannendsten, eigenwilligsten und stilistisch \u00fcberzeugendsten Frauen der polnischen Regiezunft ist Dorota K\u0119dzierzawska. Jeder ihrer Filme ist ein Fest der Bilder und eine gro\u00dfe Metapher \u00fcber die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit. K\u0119dzierzawska hat die Perspektive der Kinder in die Welt des gro\u00dfen Kinos der Erwachsenen gebracht. Ihre kleinen Helden sind gro\u00dfe Menschen voller Emotionen, die bereit sind, eigene Wege zu gehen und sich der Welt, die l\u00e4ngst ihre Unschuld verloren hat, mit W\u00fcrde entgegenzusetzen.\\n \\nDas entgegengesetzte Ende von K\u0119dzierzawskas erz\u00e4hlerischem Kontinuum ist Welt der Greise. W\u00e4hrend die Kleinen angesichts des sich vor ihnen entfaltenden Lebens nahezu verstummen, blicken die Alten am Ende ihrer Reise durch das Labyrinth des Lebens stumm auf das R\u00e4tsel der Verg\u00e4nglichkeit.\\n \\nIn beiden F\u00e4llen sind Dorota K\u0119dzierzawskas Filme Werke von atemberaubender Sch\u00f6nheit. Ihr Kino ist auf das Wesentliche reduziert und die Bilder sprechen ihre eigene Sprache: Wo wahre Unschuld anzutreffen ist, waltet die Stille. \\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=COI2BjPxyfs&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t3xy4KFx5Qk&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GZnsBG5zr6I&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nVII \/ Jerzy Stuhr\\nJerzy Oskar Stuhr ist Schauspieler und Regisseur, Rektor der Schauspielschule Krak\u00f3w \u2013 und ein Star. Entdeckt wurde sein Talent einst von Krzysztof Kie\u015blowski. Seine TV-Produktion \u201eSpok\u00f3j\u201c (\u201eGef\u00e4hrliche Ruhe\u201c, 1976) mit Stuhr in der Hauptrolle ist eine Melange aus dem Dokumentarischen und Fiktionalen, zugleich ist sie eine Kritik an gesellschaftlichem Opportunismus und sozialen Missst\u00e4nden. Ein schauspielerisches Glanzst\u00fcck ist auch Stuhrs Auftritt als M\u00f6chtegern-Filmemacher in Kie\u015blowskis Klassiker \u201eAmator\u201c (\u201eDer Filmamateur\u201c, 1979), ebenso wie seine Rolle eines verf\u00fchrerischen Karrieristen in Feliks Falks \u201eWodzirej\u201c (\u201eDer Conferencier\u201c, 1977). Unvergesslich bleiben seine Hauptrollen in Juliusz Machulskis Science-Fiction-Kultsatire \u201eSeksmisja\u201c (\u201eSexmission\u201c, 1983) und im Schwarz-Wei\u00df-Drama \u201eDu\u017ce zwierze\u201c (\u201eDas gro\u00dfe Tier\u201c, 2000), bei dem Stuhr auch Regie f\u00fchrte. Diese leise Anklage an eine fremdfeindliche Gesellschaft basiert auf einem Drehbuch Kie\u015blowskis von 1973, das dieser jedoch aus Zensurgr\u00fcnden nicht umsetzen konnte.\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zceY_5yQCsA&amp;feature=emb_title[\/embed]\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZBzzPmmRJ_8&amp;feature=emb_title[\/embed]\\nVIII \/ Andrzej Wajda39\/14 \u2013 75 Jahre nach Kriegsende\\n\u00dcber Andrzej Wajda zu schreiben ist wie in Deutschland \u00fcber Goethe zu schreiben \u2013 jedes Wort ist eines zu viel und zugleich eines zu wenig. Wajda war nicht einfach ein Regisseur. Er ist eine nationale Institution, welche die polnische Kultur und das polnische Selbstverst\u00e4ndnis wie kein anderer K\u00fcnstler nach dem Krieg gepr\u00e4gt hat. \u201ePan Andrzej\u201c war ein Teil von uns. Er hat das Kino in eine historischen B\u00fchne verwandelt und zu seiner Autobiografie gemacht.\\n \\nWajda war auch aber ein Kind seiner Epoche, ein Kriegskind. Von den 39 Filmen, die Wajda inszeniert hat, setzten sich 14 mit dem Trauma des Zweiten Weltkriegs auseinander. 39 ist fast schon eine kabbalistische Zahl, wenn man das Jahr des Kriegsbeginns bedenkt, und nicht umsonst trug Wajdas erster Film den prophetischen Titel \u201ePokolenie\u201c (Generation). Wajda schloss sein filmisches Kriegs-\u0152uvre mit dem sehr pers\u00f6nlichen Drama \u201eDas Massaker von Katy\u0144\u201c ab. Darin schilderte er nicht nur die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und das polnische Trauma, sondern erz\u00e4hlte auch die Geschichte \u00fcber den Tod seines Vaters Jakub Wajda.\\nAuszeichnungen Andrzej Wajdas (Auswahl): Orden des Wei\u00dfen Adlers, Gro\u00dfes Bundesverdienstkreuz, Offizierskreuz der franz\u00f6sischen Ehrenlegion, Oscar und Europ\u00e4ischer Filmpreis (Felix) f\u00fcr das Lebenswerk, Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, C\u00e9sar f\u00fcr die beste Regie, Silberner B\u00e4r und Goldener Ehrenb\u00e4r auf der Berlinale, Goldener L\u00f6we bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, Europ\u00e4ischer FIPRESCI-Preis, Academy Fellowship der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences\\n \\n&gt;&gt; www.wajda.pl\\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DkID-vGlxTc&amp;feature=emb_title[\/embed]\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/kinopolska\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/5.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/5.png\",\"width\":1200,\"height\":600},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/kinopolska\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"#kinoPolska\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Lipsku\",\"description\":\"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4\",\"name\":\"mw\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"mw\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/witkowskam\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"#kinoPolska - Instytut Polski w Lipsku","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/kinopolska\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"#kinoPolska - Instytut Polski w Lipsku","og_description":"So lange das Coronavirus alle Veranstaltungen verhindert, versorgen wir euch hier digital jede Woche mit einem filmischen Einblick in die wunderbare Geschichte des polnischen Kinos. 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Nicht nur f\u00fcr die Eltern, sondern auch f\u00fcr die Kinder. Die Ern\u00fcchterung kommt im Leben fr\u00fch genug, aber sie muss nicht zwingend mit dem Bildungssystem zu tun haben. Einige der filmischen Bildungsst\u00e4tten in Polen haben sogar Kultstatus erworben. Eine von ihnen ist die Staatliche Hochschule f\u00fcr Film, Fernsehen und Theater \u201eLeon Schiller\u201c in \u0141\u00f3d\u017a, abgek\u00fcrzt PWSFTviT. Wir wollen in der Reihe #kinoPOLSKA an die ersten Schritte einiger ihrer Absolventen erinnern und  und weitere Gesichter des polnischen Films vorstellen.\nI \/ Marek PiwowskiII \/ Krzysztof Kie\u015blowski\nIII \/ Roman Pola\u0144skiIV \/ Krystyna JandaV \/ Kazimierz KarabaszVI \/ Das Kino der Frauen \u2013 Dorota K\u0119dzierzawskaVII \/ Jerzy StuhrVIII \/ Andrzej Wajda\n \nI \/ Marek PiwowskiWir beginnen mit zwei Kurzfilmen aus der Studienzeit und einem unvergesslichen Langfilm. Gast der ersten Folge von #kinoPOLSKA ist Marek Piwowski, das \"unartige Kind\" des polnischen Kinos. In seinem ersten Kurzfilm verwandelte er die Filmschule in ein absurdes Western-St\u00e4dtchen (als Referenz an den k\u00fcrzlich verstorben Hollywood-Kinohelden Kirk Douglas) und im zweiten in eine Spelunke oder Obdachlosenkantine. Was ihm beinahe die Exmatrikulation einbrachte. Der dritte Film \u201eRejs \/ Die Dampferfahrt\u201c verstaubte mehre Jahre in Regalen, wohin er durch die Staatszensur verbannt wurde. 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Neben Jerzy Bossak gilt vor allem Kazimierz Karabasz (1930\u20132018) nach dem Zweiten Weltkrieg als Vater der polnischen Dokumentarfilm-Schule. Sein filmisches Motto lautete: \u201eDas geduldige Auge\u201c. Seine filmischen Beobachtung der Gesellschaft ergeben ein unbesch\u00f6nigtes Archiv des Sozialenlebens in Polen. Durch seine integre Pers\u00f6nlichkeit beeinflusste er als Lehrmeister und Mentor mehrere Generationen von Filmemacher(inne)n \u2013 die sogenannte \u201eKarabasz-Schule\u201c geh\u00f6rt die cr\u00e8me de la cr\u00e8me der polnischen Dokumentar-\/Filmer, darunter so illustre Namen wie Krzysztof Kie\u015blowski, Marcel \u0141ozi\u0144ski, Maria Zmarz-Koczanowicz und Pawe\u0142 K\u0119dzierski.\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R4RcZW8eDDY&amp;feature=emb_title[\/embed]\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0ItodKFSfKM&amp;feature=emb_title[\/embed]\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CrGmkcwtHgo&amp;feature=emb_title[\/embed]\nVI \/ Das Kino der Frauen \u2013 Dorota K\u0119dzierzawska\nDas Herz h\u00fcpft vor Freude, wenn man die heutige polnische Filmlandschaft mit Hinblick auf die Rolle von Regisseurinnen betrachtet. Doch die Anf\u00e4nge waren schwer. Vor dem Krieg standen in Polen neben Nina Niovillo nur drei weitere Frauen hinter der Kamera: Marta Flantz, Alicja Horn und Stanis\u0142awa Perzanowska. Die erste Regisseurin die \u00fcber die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurde war Wanda Jakubowska. Die \u201epolnischen Filmschule\u201c hingegen war eine reine M\u00e4nnerdom\u00e4ne und so ist auch der Blick auf die Traumata des Zeiten Weltkriegs ein maskuliner geblieben.\n \nErst in den glorreichen Sechzigern trauten sich Frauen wie Anna Soko\u0142owska, Teresa Kotlaczyk und Barbara Sass, in Filmen die Welt aus ihrer Sicht zu erz\u00e4hlen. Mit dem \u201eKino der moralischen Unruhe\u201c eroberte im Fahrwasser von Agnieszka Holland, die das Selbstbewusstsein des polnische Kultur entscheidend pr\u00e4gte, eine ganzer Schar junger polnischer Regisseurinnen die internationale Leinw\u00e4nde. Und auch wenn der Frauenanteil auf polnischen Regiesesseln lediglich 14 % der Gesamtfilmproduktion ausmacht, d\u00fcrfen wir dank erfolgreicher junger Filmemacherinnen wie Ma\u0142gorzata Szumowska, Agnieszka Smoczy\u0144ska, Anna Jadowska, Maria Sadowska, Anna Zamecka oder Jagoda Szelc noch viele spannende Momente.\n \nEine der spannendsten, eigenwilligsten und stilistisch \u00fcberzeugendsten Frauen der polnischen Regiezunft ist Dorota K\u0119dzierzawska. Jeder ihrer Filme ist ein Fest der Bilder und eine gro\u00dfe Metapher \u00fcber die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit. K\u0119dzierzawska hat die Perspektive der Kinder in die Welt des gro\u00dfen Kinos der Erwachsenen gebracht. Ihre kleinen Helden sind gro\u00dfe Menschen voller Emotionen, die bereit sind, eigene Wege zu gehen und sich der Welt, die l\u00e4ngst ihre Unschuld verloren hat, mit W\u00fcrde entgegenzusetzen.\n \nDas entgegengesetzte Ende von K\u0119dzierzawskas erz\u00e4hlerischem Kontinuum ist Welt der Greise. W\u00e4hrend die Kleinen angesichts des sich vor ihnen entfaltenden Lebens nahezu verstummen, blicken die Alten am Ende ihrer Reise durch das Labyrinth des Lebens stumm auf das R\u00e4tsel der Verg\u00e4nglichkeit.\n \nIn beiden F\u00e4llen sind Dorota K\u0119dzierzawskas Filme Werke von atemberaubender Sch\u00f6nheit. Ihr Kino ist auf das Wesentliche reduziert und die Bilder sprechen ihre eigene Sprache: Wo wahre Unschuld anzutreffen ist, waltet die Stille. \n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=COI2BjPxyfs&amp;feature=emb_title[\/embed]\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t3xy4KFx5Qk&amp;feature=emb_title[\/embed]\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GZnsBG5zr6I&amp;feature=emb_title[\/embed]\nVII \/ Jerzy Stuhr\nJerzy Oskar Stuhr ist Schauspieler und Regisseur, Rektor der Schauspielschule Krak\u00f3w \u2013 und ein Star. Entdeckt wurde sein Talent einst von Krzysztof Kie\u015blowski. Seine TV-Produktion \u201eSpok\u00f3j\u201c (\u201eGef\u00e4hrliche Ruhe\u201c, 1976) mit Stuhr in der Hauptrolle ist eine Melange aus dem Dokumentarischen und Fiktionalen, zugleich ist sie eine Kritik an gesellschaftlichem Opportunismus und sozialen Missst\u00e4nden. Ein schauspielerisches Glanzst\u00fcck ist auch Stuhrs Auftritt als M\u00f6chtegern-Filmemacher in Kie\u015blowskis Klassiker \u201eAmator\u201c (\u201eDer Filmamateur\u201c, 1979), ebenso wie seine Rolle eines verf\u00fchrerischen Karrieristen in Feliks Falks \u201eWodzirej\u201c (\u201eDer Conferencier\u201c, 1977). Unvergesslich bleiben seine Hauptrollen in Juliusz Machulskis Science-Fiction-Kultsatire \u201eSeksmisja\u201c (\u201eSexmission\u201c, 1983) und im Schwarz-Wei\u00df-Drama \u201eDu\u017ce zwierze\u201c (\u201eDas gro\u00dfe Tier\u201c, 2000), bei dem Stuhr auch Regie f\u00fchrte. Diese leise Anklage an eine fremdfeindliche Gesellschaft basiert auf einem Drehbuch Kie\u015blowskis von 1973, das dieser jedoch aus Zensurgr\u00fcnden nicht umsetzen konnte.\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zceY_5yQCsA&amp;feature=emb_title[\/embed]\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZBzzPmmRJ_8&amp;feature=emb_title[\/embed]\nVIII \/ Andrzej Wajda39\/14 \u2013 75 Jahre nach Kriegsende\n\u00dcber Andrzej Wajda zu schreiben ist wie in Deutschland \u00fcber Goethe zu schreiben \u2013 jedes Wort ist eines zu viel und zugleich eines zu wenig. Wajda war nicht einfach ein Regisseur. Er ist eine nationale Institution, welche die polnische Kultur und das polnische Selbstverst\u00e4ndnis wie kein anderer K\u00fcnstler nach dem Krieg gepr\u00e4gt hat. \u201ePan Andrzej\u201c war ein Teil von uns. Er hat das Kino in eine historischen B\u00fchne verwandelt und zu seiner Autobiografie gemacht.\n \nWajda war auch aber ein Kind seiner Epoche, ein Kriegskind. Von den 39 Filmen, die Wajda inszeniert hat, setzten sich 14 mit dem Trauma des Zweiten Weltkriegs auseinander. 39 ist fast schon eine kabbalistische Zahl, wenn man das Jahr des Kriegsbeginns bedenkt, und nicht umsonst trug Wajdas erster Film den prophetischen Titel \u201ePokolenie\u201c (Generation). Wajda schloss sein filmisches Kriegs-\u0152uvre mit dem sehr pers\u00f6nlichen Drama \u201eDas Massaker von Katy\u0144\u201c ab. Darin schilderte er nicht nur die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und das polnische Trauma, sondern erz\u00e4hlte auch die Geschichte \u00fcber den Tod seines Vaters Jakub Wajda.\nAuszeichnungen Andrzej Wajdas (Auswahl): Orden des Wei\u00dfen Adlers, Gro\u00dfes Bundesverdienstkreuz, Offizierskreuz der franz\u00f6sischen Ehrenlegion, Oscar und Europ\u00e4ischer Filmpreis (Felix) f\u00fcr das Lebenswerk, Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, C\u00e9sar f\u00fcr die beste Regie, Silberner B\u00e4r und Goldener Ehrenb\u00e4r auf der Berlinale, Goldener L\u00f6we bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, Europ\u00e4ischer FIPRESCI-Preis, Academy Fellowship der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences\n \n&gt;&gt; www.wajda.pl\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DkID-vGlxTc&amp;feature=emb_title[\/embed]"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/kinopolska\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/5.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/05\/5.png","width":1200,"height":600},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/2019\/06\/30\/kinopolska\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"#kinoPolska"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/","name":"Instytut Polski w Lipsku","description":"Kolejna witryna sieci &#8222;Instytuty Polskie&#8221;","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/3343fb63f02034c515fcf9c00d8ad9e4","name":"mw","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a4eeb726e07f96e3a3a64f932124c40?s=96&d=mm&r=g","caption":"mw"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/author\/witkowskam\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/users\/78"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=842"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1524,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/842\/revisions\/1524"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media\/843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}