{"id":11784,"date":"2022-01-14T11:52:29","date_gmt":"2022-01-14T10:52:29","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=11784"},"modified":"2022-02-09T14:13:18","modified_gmt":"2022-02-09T13:13:18","slug":"abschiedsbrief-von-direktor-rafal-sobczak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2022\/01\/14\/abschiedsbrief-von-direktor-rafal-sobczak\/","title":{"rendered":"Abschiedsbrief von Direktor Rafa\u0142 Sobczak"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, <\/em><\/p>\n<p><em>am 15. Januar endet meine \u00fcber f\u00fcnfj\u00e4hrige Amtszeit als Direktor des Polnischen Instituts Wien. Die Leitung des <\/em><em>Instituts,<\/em><em> der diplomatischen Vertretung des polnischen Au\u00dfenministeriums, die seit 46 Jahren ihren Sitz im Herzen Wiens hat, war f\u00fcr mich nicht nur eine gro\u00dfe Freude und Herausforderung, sondern vor allem eine gro\u00dfe Ehre. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Begegnungen mit Ihnen, mit VertreterInnen der <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen und polnischen Wissenschaft, Kunst und Kultur, unsere zahlreichen Gespr\u00e4che, Ihre konstruktive Kritik, sowie die vielen herzlichen Worte haben mich und meine MitarbeiterInnen stets angespornt, uns f\u00fcr die bestm<\/em><em>\u00f6<\/em><em>gliche F<\/em><em>\u00f6<\/em><em>rderung der polnischen Kultur in \u00d6sterreich mit voller Hingabe einzusetzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mehr als 28 Programmhefte und 352 Veranstaltungen im Bereich der <\/em><em>\u00f6<\/em><em>ffentlichen und kulturellen Diplomatie sind das Ergebnis der Zusammenarbeit, f\u00fcr die ich mich in erster Linie bei denen bedanken m<\/em><em>\u00f6<\/em><em>chte, die mich tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt haben &#8211; bei allen MitarbeiterInnen des Polnischen Instituts Wien, mit denen ich seit 2016 zusammenarbeiten durfte.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein besonderer Dank und Respekt gelten allen meinen gesch\u00e4tzten Vorg\u00e4ngerInnen &#8211; den ehemaligen Direktorinnen und Direktoren des Polnischen Instituts Wien. Ohne ihre Leistungen w\u00e4re das <\/em><em>Institut<\/em><em> nicht das, was es heute ist &#8211; ein Ort des lebendigen Austausches zwischen VertreterInnen der <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen und polnischen Kultur, Kunst und Wissenschaft.<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, <\/em><\/p>\n<p><em>der Erfahrungsaustausch und die Organisation der Programmveranstaltungen des Instituts im Geiste des gegenseitigen Verst\u00e4ndnisses zwischen den polnischen und <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen Partern haben meine T\u00e4tigkeit zum gro<\/em><em>\u00dfen Teil <\/em><em>determiniert. Unsere Konzerte, Debatten, Ausstellungen, Vortr\u00e4<\/em><em>ge, Filmvorf<\/em><em>\u00fchrungen, Seminare, Workshops und Medienkampagnen zielten nicht nur darauf ab, dem <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen Publikum Polen n\u00e4her zu bringen, sondern auch die gegenseitigen Beziehungen aufzubauen und die polnisch-<\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichische Zusammenarbeit weiterzuentwickeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin froh, dass sich die polnisch-\u00f6sterreichischen Beziehungen in den letzten Jahren deutlich intensiviert und gefestigt haben. Besonders hervorzuheben sind Projekte wie die Querschnittsausstellungen im Heeresgeschichtlichen Museum, die vielen Vortr\u00e4ge, Diskussionen, Seminare und Ausstellungen an den Universit\u00e4ten in Wien, Salzburg und Linz, Projekte im Rahmen der Filmfestivals, u.a. Crossing Europe, Tricky Women, Let&#8217;s CEE Festival, des J\u00fcdischen Filmfestivals, sowie Veranstaltungen zur F\u00f6rderung des polnischen Handwerkes und der zeitgen\u00f6ssischen Kunst in Zusammenarbeit mit der Vienna Design Week, der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, dem Museum f\u00fcr angewandte Kunst (MAK) und dem LENTOS Museum. Dar\u00fcber hinaus haben wir auch viele unvergessliche Konzerte polnischer und \u00f6sterreichischer K\u00fcnstlerInnen in renommierten Konzerts\u00e4len in Graz, Salzburg, Wien, Innsbruck und Klagenfurt sowie zahlreiche wissenschaftliche Debatten unter Beteiligung \u00f6sterreichischer WissenschaftlerInnen, in Zusammenarbeit mit der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften und \u00f6sterreichischen Universit\u00e4ten veranstaltet. <\/em><\/p>\n<p><em>Eine sehr wichtige Rolle w\u00e4hrend meines Aufenthalts in Wien spielten die direkten Kontakte von <\/em><em>\u00f6sterreichischen und polnischen K\u00fcnstlerInnen, WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Medien und der Welt der Kunst und Kultur. <\/em><em>Ich hatte das Vergn\u00fcgen, diese Kontakte durch eine Reihe von Studienbesuchen zu vertiefen. Jedes Jahr organisierte das Polnische Institut Wien Reisen nach Polen f\u00fcr \u00f6sterreichische KunsthistorikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Von sehr gro\u00dfer Bedeutung bei unseren Veranstaltungen war auch die Zusammenarbeit innerhalb von EUNIC Austria und mit den befreundeten Kulturi<\/em><em>nstituten<\/em><em> der Visegr\u00e1d-L\u00e4nder: mit dem Collegium Hungaricum Wien, dem Slowakischen Institut in Wien und dem Tschechischen Zentrum Wien. Bemerkenswert waren zahlreiche Debatten unter Beteiligung f\u00fchrender Think-Tanks und wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen aus den V4-L\u00e4ndern und aus \u00d6sterreich \u2013 u.a. des Instituts f\u00fcr den Donauraum und Mitteleuropa, des Instituts f\u00fcr die Wissenschaften vom Menschen und der Diplomatischen Akademie Wien. Diese Debatten befassten sich mit der aktuellen Zusammenarbeit und Herausforderungen bei den bi- und multilateralen Beziehungen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, <\/em><\/p>\n<p><em>historische Diplomatie war ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktivit\u00e4ten des Polnischen Instituts Wien, das ich von 2016 bis 2022 leitete. An dieser Stelle m\u00f6chte ich betonen, dass zusammen mit u.a.: der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen, der Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.Georgen, der <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen Janusz-Korczak-Gesellschaft, den \u00d6sterreichischen Freunden von Yad Vashem oder dem Dokumentationsarchiv des <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen Widerstandes haben wir uns mit der Geschichte des deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Gusen besch\u00e4ftigt \u2013 des Symbols der Vernichtung vieler V<\/em><em>\u00f6<\/em><em>lker, in dem die meisten Opfer und H\u00e4ftlinge aus Polen stammten. Gemeinsam mit unseren <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen Partnern haben wir zahlreiche Filmvorf\u00fchrungen, Diskussionen und Workshops f\u00fcr Sch\u00fclerInnen und Studierende organisiert. Diese Projekte wurden von vielen Ausstellungen und wissenschaftlichen Konferenzen \u00fcber den Zweiten Weltkrieg begleitet.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien,<\/em><\/p>\n<p><em>ich freue mich, dass durch unsere T\u00e4tigkeit die Position des Instituts in der <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen \u00d6ffentlichkeit gest\u00e4rkt wurde. Ich freue mich auch \u00fcber die vertiefte Zusammenarbeit mit vielen renommierten <\/em><em>\u00f6<\/em><em>sterreichischen Institutionen. An dieser Stelle m\u00f6chte ich dem Ministerium f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, dem Ministerium f\u00fcr Kultur, nationales Erbe und Sport, dem Adam-Mickiewicz-Institut, allen polnischen diplomatischen Vertretungen in \u00d6sterreich, dem Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien, der polnischen Fremdenverkehrsorganisation, der St. Josefskirche am Kahlenberg, der Polnischen Katholischen Mission, der Pfarre Zur G\u00f6ttlicher Liebe, sowie den polnischen Organisationen in \u00d6sterreich meinen aufrichtigen Dank f\u00fcr die Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung aussprechen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Ende meines Aufenthaltes in Wien ist f\u00fcr mich ein sehr ber\u00fchrender Moment. Doch in jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Ich w\u00fcnsche meiner Nachfolgerin, Frau Monika Szmigiel-Turlej, alles Gute und Ihnen vor allem Gesundheit, Freude und eine bessere Zeit ohne Pandemie, sowie viel Spa\u00df bei den Veranstaltungen des Polnischen Instituts Wien, das Sie immer gastfreundlich aufnehmen wird.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen und besten W\u00fcnschen<\/em><\/p>\n<p><em>Rafa\u0142 Sobczak<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"background-color: #000000;color: #ffffff;text-decoration: underline\"><strong>LESEN SIE AUCH<\/strong>\u00a0<\/span><\/span><\/h3>\n<h3 class=\"header-page\" style=\"text-align: left\"><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2022\/01\/13\/inauguration-of-the-polish-presidency-of-the-organisation-for-security-and-cooperation-in-europe\/\">Inauguration of the Polish Chairmanship at the Organisation for Security and Cooperation in Europe<\/a><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2022\/01\/13\/inauguration-of-the-polish-presidency-of-the-organisation-for-security-and-cooperation-in-europe\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marlena_Faerber_13_01_2022-019-3-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11963\" width=\"840\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marlena_Faerber_13_01_2022-019-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marlena_Faerber_13_01_2022-019-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marlena_Faerber_13_01_2022-019-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marlena_Faerber_13_01_2022-019-3-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marlena_Faerber_13_01_2022-019-3.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, am 15. 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Ich w\u00fcnsche meiner Nachfolgerin, Frau Monika Szmigiel-Turlej, alles Gute und Ihnen vor allem Gesundheit, Freude und eine bessere Zeit ohne Pandemie, sowie viel Spa\u00df bei den Veranstaltungen des Polnischen Instituts Wien, das Sie immer gastfreundlich aufnehmen wird.\\n\u00a0\\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen und besten W\u00fcnschen\\nRafa\u0142 Sobczak\\n\u00a0\\n\u00a0\\n\u00a0\\nLESEN SIE AUCH\u00a0\\nInauguration of the Polish Chairmanship at the Organisation for Security and Cooperation in Europe\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2022\/01\/14\/abschiedsbrief-von-direktor-rafal-sobczak\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Projekt-bez-tytulu-22.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Projekt-bez-tytulu-22.png\",\"width\":900,\"height\":700},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2022\/01\/14\/abschiedsbrief-von-direktor-rafal-sobczak\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Abschiedsbrief von Direktor Rafa\u0142 Sobczak\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Wiedniu\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/8d5323f296dd37d9db688cda4648396e\",\"name\":\"madanya\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61b0eec0056672c478378dcc8a9e8e56?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61b0eec0056672c478378dcc8a9e8e56?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"madanya\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/madanya\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Abschiedsbrief von Direktor Rafa\u0142 Sobczak - Instytut Polski w Wiedniu","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2022\/01\/14\/abschiedsbrief-von-direktor-rafal-sobczak\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Abschiedsbrief von Direktor Rafa\u0142 Sobczak - Instytut Polski w Wiedniu","og_description":"\u00a0 Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, am 15. 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Januar endet meine \u00fcber f\u00fcnfj\u00e4hrige Amtszeit als Direktor des Polnischen Instituts Wien. Die Leitung des Instituts, der diplomatischen Vertretung des polnischen Au\u00dfenministeriums, die seit 46 Jahren ihren Sitz im Herzen Wiens hat, war f\u00fcr mich nicht nur eine gro\u00dfe Freude und Herausforderung, sondern vor allem eine gro\u00dfe Ehre. \nDie Begegnungen mit Ihnen, mit VertreterInnen der \u00f6sterreichischen und polnischen Wissenschaft, Kunst und Kultur, unsere zahlreichen Gespr\u00e4che, Ihre konstruktive Kritik, sowie die vielen herzlichen Worte haben mich und meine MitarbeiterInnen stets angespornt, uns f\u00fcr die bestm\u00f6gliche F\u00f6rderung der polnischen Kultur in \u00d6sterreich mit voller Hingabe einzusetzen.\nMehr als 28 Programmhefte und 352 Veranstaltungen im Bereich der \u00f6ffentlichen und kulturellen Diplomatie sind das Ergebnis der Zusammenarbeit, f\u00fcr die ich mich in erster Linie bei denen bedanken m\u00f6chte, die mich tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt haben - bei allen MitarbeiterInnen des Polnischen Instituts Wien, mit denen ich seit 2016 zusammenarbeiten durfte.\nMein besonderer Dank und Respekt gelten allen meinen gesch\u00e4tzten Vorg\u00e4ngerInnen - den ehemaligen Direktorinnen und Direktoren des Polnischen Instituts Wien. Ohne ihre Leistungen w\u00e4re das Institut nicht das, was es heute ist - ein Ort des lebendigen Austausches zwischen VertreterInnen der \u00f6sterreichischen und polnischen Kultur, Kunst und Wissenschaft.\n\u00a0\nSehr geehrte Damen und Herren, \nLiebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, \nder Erfahrungsaustausch und die Organisation der Programmveranstaltungen des Instituts im Geiste des gegenseitigen Verst\u00e4ndnisses zwischen den polnischen und \u00f6sterreichischen Partern haben meine T\u00e4tigkeit zum gro\u00dfen Teil determiniert. Unsere Konzerte, Debatten, Ausstellungen, Vortr\u00e4ge, Filmvorf\u00fchrungen, Seminare, Workshops und Medienkampagnen zielten nicht nur darauf ab, dem \u00f6sterreichischen Publikum Polen n\u00e4her zu bringen, sondern auch die gegenseitigen Beziehungen aufzubauen und die polnisch-\u00f6sterreichische Zusammenarbeit weiterzuentwickeln.\nIch bin froh, dass sich die polnisch-\u00f6sterreichischen Beziehungen in den letzten Jahren deutlich intensiviert und gefestigt haben. Besonders hervorzuheben sind Projekte wie die Querschnittsausstellungen im Heeresgeschichtlichen Museum, die vielen Vortr\u00e4ge, Diskussionen, Seminare und Ausstellungen an den Universit\u00e4ten in Wien, Salzburg und Linz, Projekte im Rahmen der Filmfestivals, u.a. Crossing Europe, Tricky Women, Let's CEE Festival, des J\u00fcdischen Filmfestivals, sowie Veranstaltungen zur F\u00f6rderung des polnischen Handwerkes und der zeitgen\u00f6ssischen Kunst in Zusammenarbeit mit der Vienna Design Week, der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, dem Museum f\u00fcr angewandte Kunst (MAK) und dem LENTOS Museum. Dar\u00fcber hinaus haben wir auch viele unvergessliche Konzerte polnischer und \u00f6sterreichischer K\u00fcnstlerInnen in renommierten Konzerts\u00e4len in Graz, Salzburg, Wien, Innsbruck und Klagenfurt sowie zahlreiche wissenschaftliche Debatten unter Beteiligung \u00f6sterreichischer WissenschaftlerInnen, in Zusammenarbeit mit der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften und \u00f6sterreichischen Universit\u00e4ten veranstaltet. \nEine sehr wichtige Rolle w\u00e4hrend meines Aufenthalts in Wien spielten die direkten Kontakte von \u00f6sterreichischen und polnischen K\u00fcnstlerInnen, WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Medien und der Welt der Kunst und Kultur. Ich hatte das Vergn\u00fcgen, diese Kontakte durch eine Reihe von Studienbesuchen zu vertiefen. Jedes Jahr organisierte das Polnische Institut Wien Reisen nach Polen f\u00fcr \u00f6sterreichische KunsthistorikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen.\nVon sehr gro\u00dfer Bedeutung bei unseren Veranstaltungen war auch die Zusammenarbeit innerhalb von EUNIC Austria und mit den befreundeten Kulturinstituten der Visegr\u00e1d-L\u00e4nder: mit dem Collegium Hungaricum Wien, dem Slowakischen Institut in Wien und dem Tschechischen Zentrum Wien. Bemerkenswert waren zahlreiche Debatten unter Beteiligung f\u00fchrender Think-Tanks und wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen aus den V4-L\u00e4ndern und aus \u00d6sterreich \u2013 u.a. des Instituts f\u00fcr den Donauraum und Mitteleuropa, des Instituts f\u00fcr die Wissenschaften vom Menschen und der Diplomatischen Akademie Wien. Diese Debatten befassten sich mit der aktuellen Zusammenarbeit und Herausforderungen bei den bi- und multilateralen Beziehungen.\n\u00a0\nSehr geehrte Damen und Herren, \nLiebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien, \nhistorische Diplomatie war ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktivit\u00e4ten des Polnischen Instituts Wien, das ich von 2016 bis 2022 leitete. An dieser Stelle m\u00f6chte ich betonen, dass zusammen mit u.a.: der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen, der Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.Georgen, der \u00f6sterreichischen Janusz-Korczak-Gesellschaft, den \u00d6sterreichischen Freunden von Yad Vashem oder dem Dokumentationsarchiv des \u00f6sterreichischen Widerstandes haben wir uns mit der Geschichte des deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Gusen besch\u00e4ftigt \u2013 des Symbols der Vernichtung vieler V\u00f6lker, in dem die meisten Opfer und H\u00e4ftlinge aus Polen stammten. Gemeinsam mit unseren \u00f6sterreichischen Partnern haben wir zahlreiche Filmvorf\u00fchrungen, Diskussionen und Workshops f\u00fcr Sch\u00fclerInnen und Studierende organisiert. Diese Projekte wurden von vielen Ausstellungen und wissenschaftlichen Konferenzen \u00fcber den Zweiten Weltkrieg begleitet.\n\u00a0\nSehr geehrte Damen und Herren, \nLiebe Freunde und Freundinnen des Polnischen Instituts Wien,\nich freue mich, dass durch unsere T\u00e4tigkeit die Position des Instituts in der \u00f6sterreichischen \u00d6ffentlichkeit gest\u00e4rkt wurde. Ich freue mich auch \u00fcber die vertiefte Zusammenarbeit mit vielen renommierten \u00f6sterreichischen Institutionen. 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