{"id":18135,"date":"2023-02-20T10:25:15","date_gmt":"2023-02-20T09:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=18135"},"modified":"2023-04-04T10:03:15","modified_gmt":"2023-04-04T08:03:15","slug":"imago-dei-2023-zwischentone-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2023\/02\/20\/imago-dei-2023-zwischentone-polen\/","title":{"rendered":"Imago Dei 2023: Zwischent\u00f6ne Polen"},"content":{"rendered":"\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Datum:<\/strong><\/span> 25. M\u00e4rz 2023 &#8211; 1. April 2023<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>Drei Konzerte in Krems (25.03., 31.03., 01.04.) und eins im Polnischen Institut Wien (29.03.)!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Imago Dei 2023 l\u00e4dt bereits zum zweiten Mal zur Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c ein, die polnische KomponistInnen sowie f\u00fchrende Ensembles und SolistInnen portr\u00e4tiert. Das im Vorjahr bejubelte polnische Streichquartett Messages Quartet ist als Festivalensemble in gleich vier Konzerten zu erleben. Das Leopoldinum Orchester Wroc\u0142aw mit dem Dirigenten Ernst Kovacic und der S\u00e4ngerin Agata Zubel pr\u00e4sentieren ebenso ein faszinierendes Programm. <\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000\">Sa., 25. M\u00e4rz 2023, 19.00 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Nach Lemberg! Eine musikalisch-juristische Erkundung. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Komponist J\u00f3zef Koffler (1896-1944) lebte bis zu seiner Ermordung in Lemberg. Er war Lehrer von Roman Haubenstock-Ramati, bei dem der in Berlin lebende \u00f6sterreichische Komponist Peter Ablinger studierte. Ablinger besch\u00e4ftigt sich in seinem neuen Auftragswerk mit Hans Kelsen, dem \u201eArchitekten der \u00f6sterreichischen Verfassung\u201c. Dem musikgeschichtlichen Bogen steht ein zweiter gegen\u00fcber, der seinen Ursprung in der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Lemberg hat. Dort studierten Raphael Lemkin und Hersch Lauterpacht, die sp\u00e4ter die Begriffe \u201eGenozid\u201c und \u201eVerbrechen gegen die Menschlichkeit\u201c ins V\u00f6lkerstrafrecht einbringen sollten. Die Verbindung zu den Menschenrechten f\u00fchrt zu dem Kompositionsauftrag an die iranisch-\u00f6sterreichische Komponistin Nava Hemyari. Sie wird in das Streichquartett \u201eUkrainische Skizzen\u201c von J\u00f3zef Koffler Interventionen in Form von Miniaturen \u201eeinkomponieren\u201c. Die Bildende K\u00fcnstlerin Luisa Pisetta thematisiert in einer Raumintervention Fragen von Sichtbarkeit von Normen. Die Schauspielerin Petra Morz\u00e9 ist in einer szenischen Lesung zu erleben. Darin stellt sich \u2013 spannungsreich und hochaktuell \u2013 die Frage, ob es Recht in einem Unrechtssystem geben kann.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>BESETZUNG:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Platypus Ensemble<br \/>Jaime Wolfson\u2014Leitung<br \/>Messages Quartet (Festivalensemble)<br \/>Luisa Pisetta\u2014Raumintervention<br \/>Petra Morz\u00e9\u2014Szenische Lesung<br \/>Nadja Kayali\u2014Textfassung &amp; Regie<br \/>Christina Bauer\u2014Klangregie<br \/>Heike Werner\u2014Kost\u00fcme<br \/>Christoph Edtmayr\u2014Videoinstallation<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>Mi., 29. M\u00e4rz 2023, 19.00 Uhr, Polnisches Institut Wien<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Gespr\u00e4chskonzert. Werke von Gra\u017cyna Bacewicz, J\u00f3zef Koffler und Agata Zubel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das zweite Jahr der Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c bringt zwei Schwerpunkte. Einerseits wird der 1944 von den Nationalsozialisten ermordete Komponist J\u00f3zef Koffler zum Ausgangspunkt f\u00fcr musikalische und musikhistorische Verbindungslinien zwischen Polen, der Ukraine und \u00d6sterreich. Andererseits werfen wir aus anderer Perspektive einen Blick auf die Musik Polens, indem wir den Spuren polnischer Komponistinnen folgen: Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969), Hannah Kulenty (*1961) und Agata Zubel (*1978).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>BESETZUNG:<\/strong><\/span><br \/>Messages Quartet (Festivalensemble)<br \/>Agata Zubel\u2014Komponistin und S\u00e4ngerin<br \/>Ernst Kovacic\u2014Dirigent<br \/>Frank Harders-Wuthenow\u2014Produzent<\/p>\n<p>Nadja Kayali\u2014Moderation<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>Fr., 31. M\u00e4rz 2023, 19.30 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Der Welt abhanden gekommen. \u201eMahlerisches\u201c Polen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u201eMusik ist vor allem eines: Gef\u00fchl!\u201c Das ist das Credo der polnischen Komponistin Hanna Kulenty (*1961). In ihrem Werk spiegelt sich die Gef\u00fchlsdichte in der Betonung von Zeit als einer bedeutenden Dimension. Um Zeit auf verschiedenen Ebenen geht es auch bei J\u00f3zef Kofflers \u201eUkrainischen Skizzen\u201c. Die polnische Musikwelt des 20. Jahrhunderts war eng mit Paris verkn\u00fcpft. Dorthin war auch Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969) zum Studium gegangen und man h\u00f6rt das Echo dieser Zeit in ihrer Sinfonietta nachhallen. Auch Zygmunt Krauze (*1938) studierte bei Nadia Boulanger in Paris. Seine Rhapsodie ist eine Aufforderung zur genauen Beobachtung der feinen Nuancen musikalischer Entwicklung und kann sich besonders im Kirchenraum in ihrer R\u00e4umlichkeit voll entfalten. Zu diesem Kaleidoskop polnischer Musik gesellen sich die Lieder von Alma und Gustav Mahler. Sie \u00f6ffnen Assoziationsr\u00e4ume, in denen die Werke der polnischen Komponist*innen auf ganz unterschiedliche Weise andocken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>BESETZUNG:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>NFM Leopoldinum Orchestra Wroc\u0142aw<br \/>Agata Zubel\u2014Sopran<br \/>Ernst Kovacic\u2014Dirigent<br \/>Messages Quartet (Festivalensemble)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>Sa., 1. April 2023, 19.30 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Meisterinnenwerke. Kammermusik \u201eImago Deae\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zwei Komponistinnen, Maria Bach (1896-1978) und Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969), stehen im Mittelpunkt dieser kammermusikalischen Entdeckungsreise. Die Komponistin Maria Bach wurde in Wien geboren. Ihr 1927\/28 entstandenes Klavierquintett mit Variationen \u00fcber das \u201eWolgalied\u201c wurde erst vor wenigen Jahren als Bibliotheksfundst\u00fcck wiederentdeckt. Seither begeistert es mit seiner sp\u00e4tromantischen Sinnlichkeit Musiker*innen und Publikum gleicherma\u00dfen. W\u00e4hrend Maria Bach in \u00d6sterreich v\u00f6llig in Vergessenheit geriet, blieb Gra\u017cyna Bacewicz in ihrer polnischen Heimat ber\u00fchmt. Bereits zu Lebzeiten genoss sie einen hohen Stellenwert im polnischen Musikleben und hatte als Pianistin, Geigerin und Komponistin einen festen Platz im Konzertrepertoire. Bacewiczs 1. Klavierquintett, geschrieben 1952, ist Musik, die ebenso augenzwinkernd aufblitzen kann wie sie im n\u00e4chsten Moment Dichte und Spannung aufbaut, gleichsam wie ein fokussierter Laserstrahl, der alle Schichten der Oberfl\u00e4che m\u00fchelos durchschneidet, um in die Tiefe<br \/>zu gelangen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>BESETZUNG:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Messages Quartet (Festivalensemble)<br \/>Oriana Masternak\u2014Violine<br \/>Aleksandra Steczkowska\u2014Violine<br \/>Maria Shetty\u2014Viola<br \/>Beata Urbanek\u2014Violoncello<\/p>\n<p><br \/>Julia Kociuban\u2014Klavier<\/p>\n<p>Manfred Permoser\u2014Moderation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum: 25. M\u00e4rz 2023 &#8211; 1. April 2023 Drei Konzerte in Krems (25.03., 31.03., 01.04.) und eins im Polnischen Institut Wien (29.03.)! 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Darin stellt sich \u2013 spannungsreich und hochaktuell \u2013 die Frage, ob es Recht in einem Unrechtssystem geben kann.\\nBESETZUNG:\\nPlatypus EnsembleJaime Wolfson\u2014LeitungMessages Quartet (Festivalensemble)Luisa Pisetta\u2014RauminterventionPetra Morz\u00e9\u2014Szenische LesungNadja Kayali\u2014Textfassung &amp; RegieChristina Bauer\u2014KlangregieHeike Werner\u2014Kost\u00fcmeChristoph Edtmayr\u2014Videoinstallation\\n\u00a0\\nMi., 29. M\u00e4rz 2023, 19.00 Uhr, Polnisches Institut Wien\\nGespr\u00e4chskonzert. Werke von Gra\u017cyna Bacewicz, J\u00f3zef Koffler und Agata Zubel\\nDas zweite Jahr der Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c bringt zwei Schwerpunkte. Einerseits wird der 1944 von den Nationalsozialisten ermordete Komponist J\u00f3zef Koffler zum Ausgangspunkt f\u00fcr musikalische und musikhistorische Verbindungslinien zwischen Polen, der Ukraine und \u00d6sterreich. Andererseits werfen wir aus anderer Perspektive einen Blick auf die Musik Polens, indem wir den Spuren polnischer Komponistinnen folgen: Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969), Hannah Kulenty (*1961) und Agata Zubel (*1978).\\nBESETZUNG:Messages Quartet (Festivalensemble)Agata Zubel\u2014Komponistin und S\u00e4ngerinErnst Kovacic\u2014DirigentFrank Harders-Wuthenow\u2014Produzent\\nNadja Kayali\u2014Moderation\\n\u00a0\\nFr., 31. M\u00e4rz 2023, 19.30 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche\\nDer Welt abhanden gekommen. \u201eMahlerisches\u201c Polen\\n\u201eMusik ist vor allem eines: Gef\u00fchl!\u201c Das ist das Credo der polnischen Komponistin Hanna Kulenty (*1961). In ihrem Werk spiegelt sich die Gef\u00fchlsdichte in der Betonung von Zeit als einer bedeutenden Dimension. Um Zeit auf verschiedenen Ebenen geht es auch bei J\u00f3zef Kofflers \u201eUkrainischen Skizzen\u201c. Die polnische Musikwelt des 20. Jahrhunderts war eng mit Paris verkn\u00fcpft. Dorthin war auch Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969) zum Studium gegangen und man h\u00f6rt das Echo dieser Zeit in ihrer Sinfonietta nachhallen. Auch Zygmunt Krauze (*1938) studierte bei Nadia Boulanger in Paris. Seine Rhapsodie ist eine Aufforderung zur genauen Beobachtung der feinen Nuancen musikalischer Entwicklung und kann sich besonders im Kirchenraum in ihrer R\u00e4umlichkeit voll entfalten. Zu diesem Kaleidoskop polnischer Musik gesellen sich die Lieder von Alma und Gustav Mahler. Sie \u00f6ffnen Assoziationsr\u00e4ume, in denen die Werke der polnischen Komponist*innen auf ganz unterschiedliche Weise andocken k\u00f6nnen.\\nBESETZUNG:\\nNFM Leopoldinum Orchestra Wroc\u0142awAgata Zubel\u2014SopranErnst Kovacic\u2014DirigentMessages Quartet (Festivalensemble)\\n\u00a0\\nSa., 1. April 2023, 19.30 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche\\nMeisterinnenwerke. 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Klavierquintett, geschrieben 1952, ist Musik, die ebenso augenzwinkernd aufblitzen kann wie sie im n\u00e4chsten Moment Dichte und Spannung aufbaut, gleichsam wie ein fokussierter Laserstrahl, der alle Schichten der Oberfl\u00e4che m\u00fchelos durchschneidet, um in die Tiefezu gelangen.\\nBESETZUNG:\\nMessages Quartet (Festivalensemble)Oriana Masternak\u2014ViolineAleksandra Steczkowska\u2014ViolineMaria Shetty\u2014ViolaBeata Urbanek\u2014Violoncello\\nJulia Kociuban\u2014Klavier\\nManfred Permoser\u2014Moderation\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2023\/02\/20\/imago-dei-2023-zwischentone-polen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/Messages-Quartet-und-Julia-Kociuban-fot.-Anita-Wasik-Photography-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/Messages-Quartet-und-Julia-Kociuban-fot.-Anita-Wasik-Photography-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":2385,\"caption\":\"Fot. 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M\u00e4rz 2023 - 1. April 2023\nDrei Konzerte in Krems (25.03., 31.03., 01.04.) und eins im Polnischen Institut Wien (29.03.)!\nImago Dei 2023 l\u00e4dt bereits zum zweiten Mal zur Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c ein, die polnische KomponistInnen sowie f\u00fchrende Ensembles und SolistInnen portr\u00e4tiert. Das im Vorjahr bejubelte polnische Streichquartett Messages Quartet ist als Festivalensemble in gleich vier Konzerten zu erleben. Das Leopoldinum Orchester Wroc\u0142aw mit dem Dirigenten Ernst Kovacic und der S\u00e4ngerin Agata Zubel pr\u00e4sentieren ebenso ein faszinierendes Programm. \n\u00a0\nSa., 25. M\u00e4rz 2023, 19.00 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche\nNach Lemberg! Eine musikalisch-juristische Erkundung. \nDer Komponist J\u00f3zef Koffler (1896-1944) lebte bis zu seiner Ermordung in Lemberg. Er war Lehrer von Roman Haubenstock-Ramati, bei dem der in Berlin lebende \u00f6sterreichische Komponist Peter Ablinger studierte. Ablinger besch\u00e4ftigt sich in seinem neuen Auftragswerk mit Hans Kelsen, dem \u201eArchitekten der \u00f6sterreichischen Verfassung\u201c. Dem musikgeschichtlichen Bogen steht ein zweiter gegen\u00fcber, der seinen Ursprung in der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Lemberg hat. Dort studierten Raphael Lemkin und Hersch Lauterpacht, die sp\u00e4ter die Begriffe \u201eGenozid\u201c und \u201eVerbrechen gegen die Menschlichkeit\u201c ins V\u00f6lkerstrafrecht einbringen sollten. Die Verbindung zu den Menschenrechten f\u00fchrt zu dem Kompositionsauftrag an die iranisch-\u00f6sterreichische Komponistin Nava Hemyari. Sie wird in das Streichquartett \u201eUkrainische Skizzen\u201c von J\u00f3zef Koffler Interventionen in Form von Miniaturen \u201eeinkomponieren\u201c. Die Bildende K\u00fcnstlerin Luisa Pisetta thematisiert in einer Raumintervention Fragen von Sichtbarkeit von Normen. Die Schauspielerin Petra Morz\u00e9 ist in einer szenischen Lesung zu erleben. Darin stellt sich \u2013 spannungsreich und hochaktuell \u2013 die Frage, ob es Recht in einem Unrechtssystem geben kann.\nBESETZUNG:\nPlatypus EnsembleJaime Wolfson\u2014LeitungMessages Quartet (Festivalensemble)Luisa Pisetta\u2014RauminterventionPetra Morz\u00e9\u2014Szenische LesungNadja Kayali\u2014Textfassung &amp; RegieChristina Bauer\u2014KlangregieHeike Werner\u2014Kost\u00fcmeChristoph Edtmayr\u2014Videoinstallation\n\u00a0\nMi., 29. M\u00e4rz 2023, 19.00 Uhr, Polnisches Institut Wien\nGespr\u00e4chskonzert. Werke von Gra\u017cyna Bacewicz, J\u00f3zef Koffler und Agata Zubel\nDas zweite Jahr der Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c bringt zwei Schwerpunkte. Einerseits wird der 1944 von den Nationalsozialisten ermordete Komponist J\u00f3zef Koffler zum Ausgangspunkt f\u00fcr musikalische und musikhistorische Verbindungslinien zwischen Polen, der Ukraine und \u00d6sterreich. Andererseits werfen wir aus anderer Perspektive einen Blick auf die Musik Polens, indem wir den Spuren polnischer Komponistinnen folgen: Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969), Hannah Kulenty (*1961) und Agata Zubel (*1978).\nBESETZUNG:Messages Quartet (Festivalensemble)Agata Zubel\u2014Komponistin und S\u00e4ngerinErnst Kovacic\u2014DirigentFrank Harders-Wuthenow\u2014Produzent\nNadja Kayali\u2014Moderation\n\u00a0\nFr., 31. M\u00e4rz 2023, 19.30 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche\nDer Welt abhanden gekommen. \u201eMahlerisches\u201c Polen\n\u201eMusik ist vor allem eines: Gef\u00fchl!\u201c Das ist das Credo der polnischen Komponistin Hanna Kulenty (*1961). In ihrem Werk spiegelt sich die Gef\u00fchlsdichte in der Betonung von Zeit als einer bedeutenden Dimension. Um Zeit auf verschiedenen Ebenen geht es auch bei J\u00f3zef Kofflers \u201eUkrainischen Skizzen\u201c. Die polnische Musikwelt des 20. Jahrhunderts war eng mit Paris verkn\u00fcpft. Dorthin war auch Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969) zum Studium gegangen und man h\u00f6rt das Echo dieser Zeit in ihrer Sinfonietta nachhallen. Auch Zygmunt Krauze (*1938) studierte bei Nadia Boulanger in Paris. Seine Rhapsodie ist eine Aufforderung zur genauen Beobachtung der feinen Nuancen musikalischer Entwicklung und kann sich besonders im Kirchenraum in ihrer R\u00e4umlichkeit voll entfalten. Zu diesem Kaleidoskop polnischer Musik gesellen sich die Lieder von Alma und Gustav Mahler. Sie \u00f6ffnen Assoziationsr\u00e4ume, in denen die Werke der polnischen Komponist*innen auf ganz unterschiedliche Weise andocken k\u00f6nnen.\nBESETZUNG:\nNFM Leopoldinum Orchestra Wroc\u0142awAgata Zubel\u2014SopranErnst Kovacic\u2014DirigentMessages Quartet (Festivalensemble)\n\u00a0\nSa., 1. April 2023, 19.30 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche\nMeisterinnenwerke. Kammermusik \u201eImago Deae\u201c\nZwei Komponistinnen, Maria Bach (1896-1978) und Gra\u017cyna Bacewicz (1909-1969), stehen im Mittelpunkt dieser kammermusikalischen Entdeckungsreise. Die Komponistin Maria Bach wurde in Wien geboren. Ihr 1927\/28 entstandenes Klavierquintett mit Variationen \u00fcber das \u201eWolgalied\u201c wurde erst vor wenigen Jahren als Bibliotheksfundst\u00fcck wiederentdeckt. Seither begeistert es mit seiner sp\u00e4tromantischen Sinnlichkeit Musiker*innen und Publikum gleicherma\u00dfen. W\u00e4hrend Maria Bach in \u00d6sterreich v\u00f6llig in Vergessenheit geriet, blieb Gra\u017cyna Bacewicz in ihrer polnischen Heimat ber\u00fchmt. Bereits zu Lebzeiten genoss sie einen hohen Stellenwert im polnischen Musikleben und hatte als Pianistin, Geigerin und Komponistin einen festen Platz im Konzertrepertoire. Bacewiczs 1. Klavierquintett, geschrieben 1952, ist Musik, die ebenso augenzwinkernd aufblitzen kann wie sie im n\u00e4chsten Moment Dichte und Spannung aufbaut, gleichsam wie ein fokussierter Laserstrahl, der alle Schichten der Oberfl\u00e4che m\u00fchelos durchschneidet, um in die Tiefezu gelangen.\nBESETZUNG:\nMessages Quartet (Festivalensemble)Oriana Masternak\u2014ViolineAleksandra Steczkowska\u2014ViolineMaria Shetty\u2014ViolaBeata Urbanek\u2014Violoncello\nJulia Kociuban\u2014Klavier\nManfred Permoser\u2014Moderation"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2023\/02\/20\/imago-dei-2023-zwischentone-polen\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/Messages-Quartet-und-Julia-Kociuban-fot.-Anita-Wasik-Photography-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/Messages-Quartet-und-Julia-Kociuban-fot.-Anita-Wasik-Photography-scaled.jpg","width":2560,"height":2385,"caption":"Fot. 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