{"id":22020,"date":"2024-02-19T14:40:09","date_gmt":"2024-02-19T13:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=22020"},"modified":"2024-03-18T10:18:00","modified_gmt":"2024-03-18T09:18:00","slug":"imago-dei-2024-zwischentone-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/02\/19\/imago-dei-2024-zwischentone-polen\/","title":{"rendered":"Imago Dei 2024: Zwischent\u00f6ne Polen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline\">Datum:<\/span><\/strong> Sa., 16. M\u00e4rz 2024<\/p>\n<p><em>Dritte Ausgabe der Reihe \u201eImago Dei \u2013 Zwischent\u00f6ne Polen\u201c, die polnische KomponistInnen sowie f\u00fchrende Ensembles und SolistInnen portr\u00e4tiert.<br \/><\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>AUF DEN SPUREN DER FREIHEIT <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein musikalischer Tag im Zeichen der inneren Freiheit: Am fr\u00fchen Nachmittag wird die Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c mit einem ergreifenden Gespr\u00e4chskonzert fortgesetzt. Bevor das Eliot Quartett mit Beethoven, Lutos\u0142awski und Schostakowitsch nochmals musikalisch der Freiheit huldigt, wird zu einem Intermezzo: entweder einer Busexkursion zum Beethoven-Ort Gneixendorf oder einem Konzert im Archiv der Zeitgenossen eingeladen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>14.00 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Zwischent\u00f6ne Polen: Werke von Ignace Strasfogel<br \/>Gespr\u00e4chskonzert mit Kolja Lessing<br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Pianist Kolja Lessing entf\u00fchrt in die Klangwelt des polnischen Komponisten Ignace Strasfogel, der bei Franz Schreker in Berlin studierte, vor den Nazis nach New York fl\u00fcchtete und in der Emigration u. a. als Dirigent in der Metropolitan Opera ber\u00fchmt wurde. Kolja Lessing stellt den faszinierenden Komponisten in den Mittelpunkt seines Gespr\u00e4chskonzertes.<br \/><span style=\"color: #ff0000\">Tickets: <a href=\"mailto:tickets@noe-festival.at\">tickets@noe-festival.at<\/a>, 02732\/908033<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>16:00 Uhr<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Intermezzo A \u2013 Archiv der Zeitgenossen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Anschluss an das Gespr\u00e4chskonzert begleiten wir einen Teil des Publikums zu Fu\u00df in das Archiv der Zeitgenossen zu einem literarisch-musikalischen Dialog im Gedenken an die gro\u00dfe \u00f6sterreichische Autorin Ilse Helbich, die im J\u00e4nner 2024 im Alter von 100 Jahren verstorben ist: Ihre Texte sind Suchbewegungen in den tiefsten Schichten ihrer Existenz, beschrieben in einer Sprache, die sich von allen Genres radikal befreit hat. Lisa Hofmaninger reflektiert musikalisch Helbichs Text \u201eAnderswohin\u201c.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>16:00 Uhr<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Intermezzo B \u2013 Auf Beethovens Spuren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir starten um 16:00 Uhr mit dem Bus nach Gneixendorf. Der Musikwissenschaftler und Beethoven-Spezialist Manfred Permoser f\u00fchrt durch den Ort, wo Ludwig van Beethoven im Herbst 1826 auf Schloss Wasserhof, dem Gut seines Bruders Johann, seine letzten bedeutenden Werke schuf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aufgrund der begrenzten Teilnehmer:innenzahl ist eine <strong>verbindliche Anmeldung f\u00fcr die Busexkursion<\/strong> erforderlich: <a href=\"mailto:tickets@klangraum.at\">tickets@klangraum.at<\/a> oder <strong>+43(0)2732 \/ 90 80 3<\/strong><\/p>\n<p>16:00 Uhr Bustransfer vom Parkplatz Schiffstation Krems nach Gneixendorf, inkl. R\u00fcckfahrt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000\"><strong>19:00 Uhr<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Eliot Quartett Konzert<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ludwig van Beethoven: Gro\u00dfe Fuge B-Dur op. 133 (1825-1826)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Witold Lutos\u0142awski: Streichquartett (1964)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 (1946)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei Schostakowitsch werden die Streichquartette zu einer Art R\u00fcckzugsort. Bedingt durch die Diktatur und Repressalien des Sowjetregimes r\u00fcckt die Kammermusik in den intimsten Zusammenhang, in die eigene Biographie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Seine Quartette werden zu einer Art Tagebuch einer inneren Entwicklung. Auch bei Beethoven spiegelt sich der Gedanke, sich zu befreien, in seinen Quartetten. Am st\u00e4rksten vielleicht in der \u201eabgekoppelten\u201c Gro\u00dfen Fuge op. 133, mit der er in die \u201ealthergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element\u201c bringen wollte. Der polnische Komponist<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Witold Lutos\u0142awski setzt sich in seinem Streichquartett auch \u00fcber festgelegte Strukturen hinweg, indem er den Interpret:innen Freir\u00e4ume l\u00e4sst und sein Quartett als eine Art \u201efl\u00fcssige Skulptur\u201c der strengen, von vornherein festgelegten Form entzieht.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"color: #ff0000\">Mi., 13. M\u00e4rz<\/span>\u00a0 <\/strong><span style=\"color: #ff0000\"><strong>19.30 Uhr, Polnisches Institut Wien<br \/><\/strong><span style=\"color: #000000\">Eintritt frei, Anmeldung unter <a style=\"color: #000000\" href=\"mailto:event.wien@instytutpolski.pl\">event.wien@instytutpolski.pl<\/a><\/span><strong><br \/><span style=\"color: #000000\">FRANZ SCHREKERS POLNISCHE KOMPOSITIONSKLASSE<\/span><br \/><\/strong><span style=\"color: #000000\">Gespr\u00e4chskonzert mit Werken von Karol Rathaus, Jerzy Fitelberg, W\u0142adys\u0142aw Szpilman und Ignace Strasfogel. Mit Kolja Lessing, Frank Harders-Wuthenow und Nadja Kayali.<\/span><br \/><span style=\"color: #000000\">Der \u00d6sterreicher Franz Schreker z\u00e4hlte vor rund 100 Jahren zu den bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit. Gleichzeitig war er als Lehrer Wegbereiter einer ganzen Generation von Komponist:innen. Jenen, die Schreker in Berlin zwischen 1920 und 1933 unterrichtete, sp\u00fcren wir in diesem Gespr\u00e4chskonzert nach. Im Mittelpunkt stehen dabei seine polnischen Sch\u00fcler: Karol Rathaus, Jerzy Fitelberg, W\u0142adys\u0142aw Szpilman und Ignace Strasfogel, deren Musik durch den Nationalsozialismus vom Eingang ins Repertoire ausgeschlossen wurde.<\/span><strong><br \/><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Pianist und Musikwissenschaftler Kolja Lessing f\u00fchrt im Gespr\u00e4ch mit Nadja Kayali und dem Verleger Frank Harders-Wuthenow in die faszinierende Welt dieser zu Unrecht vergessenen Komponisten.<\/p>\n<p><strong>BESETZUNG<br \/>Kolja Lessing\u2014Klavier, Gespr\u00e4ch<br \/>Frank Harders-Wuthenow\u2014Gespr\u00e4ch<br \/>Nadja Kayali\u2014Moderation<br \/><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum: Sa., 16. 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Bedingt durch die Diktatur und Repressalien des Sowjetregimes r\u00fcckt die Kammermusik in den intimsten Zusammenhang, in die eigene Biographie.\\nSeine Quartette werden zu einer Art Tagebuch einer inneren Entwicklung. Auch bei Beethoven spiegelt sich der Gedanke, sich zu befreien, in seinen Quartetten. Am st\u00e4rksten vielleicht in der \u201eabgekoppelten\u201c Gro\u00dfen Fuge op. 133, mit der er in die \u201ealthergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element\u201c bringen wollte. Der polnische Komponist\\nWitold Lutos\u0142awski setzt sich in seinem Streichquartett auch \u00fcber festgelegte Strukturen hinweg, indem er den Interpret:innen Freir\u00e4ume l\u00e4sst und sein Quartett als eine Art \u201efl\u00fcssige Skulptur\u201c der strengen, von vornherein festgelegten Form entzieht.\\n\u00a0\\nMi., 13. 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Im Mittelpunkt stehen dabei seine polnischen Sch\u00fcler: Karol Rathaus, Jerzy Fitelberg, W\u0142adys\u0142aw Szpilman und Ignace Strasfogel, deren Musik durch den Nationalsozialismus vom Eingang ins Repertoire ausgeschlossen wurde.\\nDer Pianist und Musikwissenschaftler Kolja Lessing f\u00fchrt im Gespr\u00e4ch mit Nadja Kayali und dem Verleger Frank Harders-Wuthenow in die faszinierende Welt dieser zu Unrecht vergessenen Komponisten.\\nBESETZUNGKolja Lessing\u2014Klavier, Gespr\u00e4chFrank Harders-Wuthenow\u2014Gespr\u00e4chNadja Kayali\u2014Moderation\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/02\/19\/imago-dei-2024-zwischentone-polen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/02\/f.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/02\/f.png\",\"width\":1485,\"height\":1117,\"caption\":\"Foto: Kaupo Kikkas\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/02\/19\/imago-dei-2024-zwischentone-polen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Imago Dei 2024: Zwischent\u00f6ne Polen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Wiedniu\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/c467341e03d74ebd7e73a7f5b6f0f563\",\"name\":\"sienkiewiczj\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"sienkiewiczj\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/sienkiewiczj\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Imago Dei 2024: Zwischent\u00f6ne Polen - Instytut Polski w Wiedniu","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/02\/19\/imago-dei-2024-zwischentone-polen\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Imago Dei 2024: Zwischent\u00f6ne Polen - Instytut Polski w Wiedniu","og_description":"Datum: Sa., 16. 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M\u00e4rz 2024\nDritte Ausgabe der Reihe \u201eImago Dei \u2013 Zwischent\u00f6ne Polen\u201c, die polnische KomponistInnen sowie f\u00fchrende Ensembles und SolistInnen portr\u00e4tiert.\n\u00a0\nAUF DEN SPUREN DER FREIHEIT \nEin musikalischer Tag im Zeichen der inneren Freiheit: Am fr\u00fchen Nachmittag wird die Reihe \u201eZwischent\u00f6ne Polen\u201c mit einem ergreifenden Gespr\u00e4chskonzert fortgesetzt. Bevor das Eliot Quartett mit Beethoven, Lutos\u0142awski und Schostakowitsch nochmals musikalisch der Freiheit huldigt, wird zu einem Intermezzo: entweder einer Busexkursion zum Beethoven-Ort Gneixendorf oder einem Konzert im Archiv der Zeitgenossen eingeladen.\n\u00a0\n14.00 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche\nZwischent\u00f6ne Polen: Werke von Ignace StrasfogelGespr\u00e4chskonzert mit Kolja Lessing\nDer Pianist Kolja Lessing entf\u00fchrt in die Klangwelt des polnischen Komponisten Ignace Strasfogel, der bei Franz Schreker in Berlin studierte, vor den Nazis nach New York fl\u00fcchtete und in der Emigration u. a. als Dirigent in der Metropolitan Opera ber\u00fchmt wurde. Kolja Lessing stellt den faszinierenden Komponisten in den Mittelpunkt seines Gespr\u00e4chskonzertes.Tickets: tickets@noe-festival.at, 02732\/908033\n\u00a0\n16:00 Uhr\nIntermezzo A \u2013 Archiv der Zeitgenossen\nIm Anschluss an das Gespr\u00e4chskonzert begleiten wir einen Teil des Publikums zu Fu\u00df in das Archiv der Zeitgenossen zu einem literarisch-musikalischen Dialog im Gedenken an die gro\u00dfe \u00f6sterreichische Autorin Ilse Helbich, die im J\u00e4nner 2024 im Alter von 100 Jahren verstorben ist: Ihre Texte sind Suchbewegungen in den tiefsten Schichten ihrer Existenz, beschrieben in einer Sprache, die sich von allen Genres radikal befreit hat. Lisa Hofmaninger reflektiert musikalisch Helbichs Text \u201eAnderswohin\u201c.\n\u00a0\n16:00 Uhr\nIntermezzo B \u2013 Auf Beethovens Spuren\nWir starten um 16:00 Uhr mit dem Bus nach Gneixendorf. Der Musikwissenschaftler und Beethoven-Spezialist Manfred Permoser f\u00fchrt durch den Ort, wo Ludwig van Beethoven im Herbst 1826 auf Schloss Wasserhof, dem Gut seines Bruders Johann, seine letzten bedeutenden Werke schuf.\nAufgrund der begrenzten Teilnehmer:innenzahl ist eine verbindliche Anmeldung f\u00fcr die Busexkursion erforderlich: tickets@klangraum.at oder +43(0)2732 \/ 90 80 3\n16:00 Uhr Bustransfer vom Parkplatz Schiffstation Krems nach Gneixendorf, inkl. R\u00fcckfahrt.\n\u00a0\n19:00 Uhr\nEliot Quartett Konzert\nLudwig van Beethoven: Gro\u00dfe Fuge B-Dur op. 133 (1825-1826)\nWitold Lutos\u0142awski: Streichquartett (1964)\nDmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 (1946)\nBei Schostakowitsch werden die Streichquartette zu einer Art R\u00fcckzugsort. Bedingt durch die Diktatur und Repressalien des Sowjetregimes r\u00fcckt die Kammermusik in den intimsten Zusammenhang, in die eigene Biographie.\nSeine Quartette werden zu einer Art Tagebuch einer inneren Entwicklung. Auch bei Beethoven spiegelt sich der Gedanke, sich zu befreien, in seinen Quartetten. Am st\u00e4rksten vielleicht in der \u201eabgekoppelten\u201c Gro\u00dfen Fuge op. 133, mit der er in die \u201ealthergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element\u201c bringen wollte. Der polnische Komponist\nWitold Lutos\u0142awski setzt sich in seinem Streichquartett auch \u00fcber festgelegte Strukturen hinweg, indem er den Interpret:innen Freir\u00e4ume l\u00e4sst und sein Quartett als eine Art \u201efl\u00fcssige Skulptur\u201c der strengen, von vornherein festgelegten Form entzieht.\n\u00a0\nMi., 13. M\u00e4rz\u00a0 19.30 Uhr, Polnisches Institut WienEintritt frei, Anmeldung unter event.wien@instytutpolski.plFRANZ SCHREKERS POLNISCHE KOMPOSITIONSKLASSEGespr\u00e4chskonzert mit Werken von Karol Rathaus, Jerzy Fitelberg, W\u0142adys\u0142aw Szpilman und Ignace Strasfogel. Mit Kolja Lessing, Frank Harders-Wuthenow und Nadja Kayali.Der \u00d6sterreicher Franz Schreker z\u00e4hlte vor rund 100 Jahren zu den bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit. Gleichzeitig war er als Lehrer Wegbereiter einer ganzen Generation von Komponist:innen. Jenen, die Schreker in Berlin zwischen 1920 und 1933 unterrichtete, sp\u00fcren wir in diesem Gespr\u00e4chskonzert nach. Im Mittelpunkt stehen dabei seine polnischen Sch\u00fcler: Karol Rathaus, Jerzy Fitelberg, W\u0142adys\u0142aw Szpilman und Ignace Strasfogel, deren Musik durch den Nationalsozialismus vom Eingang ins Repertoire ausgeschlossen wurde.\nDer Pianist und Musikwissenschaftler Kolja Lessing f\u00fchrt im Gespr\u00e4ch mit Nadja Kayali und dem Verleger Frank Harders-Wuthenow in die faszinierende Welt dieser zu Unrecht vergessenen Komponisten.\nBESETZUNGKolja Lessing\u2014Klavier, Gespr\u00e4chFrank Harders-Wuthenow\u2014Gespr\u00e4chNadja Kayali\u2014Moderation"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/02\/19\/imago-dei-2024-zwischentone-polen\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/02\/f.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/02\/f.png","width":1485,"height":1117,"caption":"Foto: Kaupo Kikkas"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/02\/19\/imago-dei-2024-zwischentone-polen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Imago Dei 2024: Zwischent\u00f6ne Polen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/","name":"Instytut Polski w Wiedniu","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/c467341e03d74ebd7e73a7f5b6f0f563","name":"sienkiewiczj","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g","caption":"sienkiewiczj"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/sienkiewiczj\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/users\/87"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22020"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22020\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22496,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22020\/revisions\/22496"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}