{"id":23860,"date":"2024-07-24T10:22:00","date_gmt":"2024-07-24T08:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=23860"},"modified":"2024-09-12T13:08:53","modified_gmt":"2024-09-12T11:08:53","slug":"stille-helden-ein-abend-zur-ehrung-der-gerechten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/07\/24\/stille-helden-ein-abend-zur-ehrung-der-gerechten\/","title":{"rendered":"Stille Helden: Ein Abend zur Ehrung der Gerechten"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><u>Datum un<\/u><\/strong><strong><u>d Uhrzeit<\/u>: <\/strong>Di., 10. September 18.30 Uhr<br \/>Veranstaltung in englischer Sprache.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wer sind die stillen Helden? Die Antwort auf diese Frage liefert ein Abend zu Ehren der Gerechten, bei dem an Personen und Familien erinnert wird, die mit der Medaille \u201eGerechte unter den V\u00f6lkern\u201c ausgezeichnet wurden, sowie an diejenigen, deren Beitrag zur Rettung der Juden in Vergessenheit geraten ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Rahmen der Veranstaltung werden Aufnahmen von Zeitzeugen aus Ostpolen pr\u00e4sentiert, die \u00fcber jene au\u00dfergew\u00f6hnlichen Helden berichten, die w\u00e4hrend der deutschen Besatzung Juden gerettet haben.<\/p>\n<p>Zu Gast ist Tomasz Wi\u015bniewski. Der Vertreter des Vereins Museum der Juden von Bia\u0142ystok und der Region engagiert sich f\u00fcr die Bewahrung des j\u00fcdischen Erbes.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Moderation:<\/strong><\/span> Marta Halpert<br \/>Marta S. Halpert ist eine erfahrene Journalistin und Autorin. Sie ist derzeit als Redakteurin f\u00fcr politische und kulturelle Angelegenheiten beim\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wina-magazin.at\/\">wina &#8211; das j\u00fcdische Stadtmagazin<\/a>\u00a0t\u00e4tig. Ihre umfangreiche journalistische Laufbahn umfasst Beitr\u00e4ge f\u00fcr bekannte Publikationen wie Newsweek, die Jerusalem Post, Focus-M\u00fcnchen und Haaretz. Neben ihrer \u00a0T\u00e4tigkeit als Korrespondentin\u00a0ist Halpert eine bekannte Autorin, die mehrere\u00a0Publikationen \u00fcber das j\u00fcdische Leben in \u00d6sterreich, Ungarn und ganz\u00a0Mitteleuropa verfasst hat. F\u00fcr ihre Beitr\u00e4ge zu diesem Thema wurde sie 2007 mit dem renommierten Bruno-Kreisky-Preis f\u00fcr politische Literatur ausgezeichnet.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Es wird gesch\u00e4tzt, dass etwa 1.000 Polen ermordet wurden, weil sie Juden geholfen haben. Im besetzten Polen war es das einzige Land, in dem die Hilfe f\u00fcr Juden mit dem Tod aller Familienangeh\u00f6rigen bestraft wurde. \u00a0Trotzdem, auf der Liste der Empf\u00e4nger der Medaille der Gerechten unter den V\u00f6lkern der Welt ist die Zahl der Polen, die Juden gerettet haben, am h\u00f6chsten &#8211; 7232 Geehrte. Zu den Tr\u00e4gern der Medaille der Gerechten geh\u00f6rt auch die <strong>Familie Ulma<\/strong>, die ihre j\u00fcdischen Nachbarn vor dem Holocaust versteckt hat.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>\u00dcber die Ulma Familie:<\/strong> W\u00e4hrend der deutschen Besatzung, wahrscheinlich Ende 1942, gew\u00e4hrten die Ulmas trotz Armut und Lebensgefahr acht Juden Unterkunft: Saul Goldman und seine vier S\u00f6hne (in \u0141a\u0144cut wurden sie Shalls genannt), sowie zwei T\u00f6chter und die Enkelin von Chaim Goldman aus Markowa &#8211; Lea (Layka) Didner mit einer Tochter unbekannten Namens und Geni (Go\u0142da) Gr\u00fcnfeld. Die Tatsache, dass die Familie Ulma Juden versteckte, wurde den Deutschen wahrscheinlich von einem Blauen Polizisten aus \u0141a\u0144cut, gemeldet. Am Morgen des 24. M\u00e4rz 1944 erschienen f\u00fcnf deutsche Milit\u00e4rpolizisten und mehrere Blaue Polizisten vor dem Haus der Familie. Sie standen unter dem Kommando von Oberleutnant Eilert Dieken. Zuerst wurden die Juden ermordet, dann J\u00f3zef und Wiktoria (die im siebten Monat schwanger war), dann ihre Kinder.<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Rahmen der Veranstaltung m\u00f6chten wir verschiedene Geschichten vorstellen, darunter eine von Jozef und Julianna Bartoszko aus Bialystok. <br \/>Bartoszko war vor dem Krieg der W\u00e4chter der Gro\u00dfen Synagoge.\u00a0 Am 27. Juni 1941 sperrte ein Nazi-Kommando mehrere hundert Juden in die Hauptsynagoge ein und setzte sie in Brand. Dann \u00f6ffnete J. Bartoszko ein kleines Fenster auf der R\u00fcckseite der Synagoge, durch das mehrere Juden entkamen. Im J\u00fcdischen Historischen Institut in Warschau befindet sich ein Originalprotokoll des Ereignisses.<br \/>Auf der Grundlage dieser Geschichte wurde ein Comic \u00fcber Jozef Bartoszko entwickelt, der w\u00e4hrend der Veranstaltung erh\u00e4ltlich sein wird.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><u>Ort<\/u>: <\/strong>Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien<\/p>\n<p><strong><u>Info und Karten<\/u>: <\/strong>Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: <a href=\"mailto:event.wien@instytutpolski.pl\">event.wien@instytutpolski.pl<\/a><\/p>\n<p><strong><u>Veranstalter: <\/u><\/strong>Polnisches Institut Wien, Verein Museum der Juden von Bia\u0142ystok und der Region<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum und Uhrzeit: Di., 10. September 18.30 UhrVeranstaltung in englischer Sprache. \u00a0 Wer sind die stillen Helden? 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Die Tatsache, dass die Familie Ulma Juden versteckte, wurde den Deutschen wahrscheinlich von einem Blauen Polizisten aus \u0141a\u0144cut, gemeldet. Am Morgen des 24. M\u00e4rz 1944 erschienen f\u00fcnf deutsche Milit\u00e4rpolizisten und mehrere Blaue Polizisten vor dem Haus der Familie. Sie standen unter dem Kommando von Oberleutnant Eilert Dieken. Zuerst wurden die Juden ermordet, dann J\u00f3zef und Wiktoria (die im siebten Monat schwanger war), dann ihre Kinder.\n\u00a0\nIm Rahmen der Veranstaltung m\u00f6chten wir verschiedene Geschichten vorstellen, darunter eine von Jozef und Julianna Bartoszko aus Bialystok. Bartoszko war vor dem Krieg der W\u00e4chter der Gro\u00dfen Synagoge.\u00a0 Am 27. Juni 1941 sperrte ein Nazi-Kommando mehrere hundert Juden in die Hauptsynagoge ein und setzte sie in Brand. Dann \u00f6ffnete J. Bartoszko ein kleines Fenster auf der R\u00fcckseite der Synagoge, durch das mehrere Juden entkamen. 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