{"id":24760,"date":"2024-12-03T11:20:36","date_gmt":"2024-12-03T10:20:36","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=24760"},"modified":"2024-12-19T12:23:42","modified_gmt":"2024-12-19T11:23:42","slug":"ausstellung-europa-ii-yuriy-biley","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/","title":{"rendered":"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\">Yuriy Bileys Arbeiten erz\u00e4hlen die Geschichte der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dreier europ\u00e4ischer L\u00e4nder, mit denen der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich verbunden ist: Ukraine, Polen und Deutschland. Biley beschreibt diese Bestrebungen sowohl aus der Au\u00dfen- als auch der Innenperspektive, aus Sicht eines Emigranten und eines Immigranten. In den in dieser Ausstellung gezeigten Werken analysiert er die visuelle Kultur von ausgew\u00e4hlten Momenten der Geschichte, jedoch nicht \u00fcber bestimmte historische Ereignisse, sondern schafft vielmehr einen Zugang \u00fcber die weniger offensichtlichen Prozesse, die zu diesen Ereignissen gef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Ausstellung in der Galerie des polnischen Instituts Wien setzt sich zudem mit den Themen Freiheit und Demokratie auseinander und geht &#8211; anhand von Archivmaterial der 1960-1990er Jahre &#8211; der Frage nach, wie sich diese Begriffe in Europa ver\u00e4ndert haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Biley beginnt mit Fotografien von Rolf Goetze, der die wichtigsten Ereignisse des kalten Krieges, unter anderem die Massenproteste in West-Berlin, dokumentiert hat. Anschlie\u00dfend greift er die von W\u0142adyslaw Hasior in seiner \u201ePoesie am Stra\u00dfenrand\u201c-Serie fotografierte Propaganda-Slogans auf. Ein aus sowjetischen Postkarten und Fotoalben bestehendes Projekt schlie\u00dft das Thema ab. Hierbei stellt er die wichtigste Narrative imperialistischer Propaganda dar, wie sie in der Ukraine \u00fcber Jahrzehnte verbreitet wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jeder der drei Ausstellungsabschnitte thematisiert die Grenzen des politischen Einflusses der Sowjetunion und, sp\u00e4ter, des in die Fu\u00dfstapfen des Sowjetreiches getretenen Russlands. Die drei Abschnitte zeigen gleichzeitig auch die Grenzen westlicher Demokratie auf &#8211; Str\u00f6mungen, die sich nicht nach geografischen Grenzen richten, sondern sich flie\u00dfend von West nach Ost ausbreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Biley betrachtet diese Prozesse aus einer historischen Perspektive. Er wirft auch die Frage auf, inwiefern diese Prozesse angesichts der Tatsache, dass die Ukraine als \u00f6stlichster Vorposten europ\u00e4ischer Demokratie um ihre Unabh\u00e4ngigkeit k\u00e4mpft, das Potential haben, sich zu wiederholen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Gegensatz zu den B\u00fcrger:innen der zuvor genannten L\u00e4nder befinden sich Ukrainer:innen in einem umfassenden und mit voller H\u00e4rte gef\u00fchrten Krieg, wie ihn Europa in diesem Ausma\u00df seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. In diesen unseligen und unsicheren Zeiten birgt Bileys historische Perspektive gleichsam auch ein Versprechen auf einen gl\u00fccklichen Ausgang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der K\u00fcnstler stellt verschiedene Darstellungsformen von Propaganda nebeneinander: Dokumentarfotografie, auf Postkarten gedruckte Fotografien sowie in Alben ver\u00f6ffentlichte Fotografien. Das daf\u00fcr verwendete Archivmaterial eignet sich hervorragend f\u00fcr die angestrebten Zwecke und veranschaulicht die Prozesse, die in einer k\u00fcnstlerischen Vision eines Sieges der Demokratie gipfeln. In der sich mit journalistischer Fotografie besch\u00e4ftigenden Ausstellungsreihe FREIHEIT F\u00dcR ALLE, hebt Biley die Slogans hervor, die zuhauf bei Massenprotesten in Westberlin auf dem H\u00f6hepunkt des kalten Krieges und w\u00e4hrend des Baus der Berliner Mauer zu sehen waren. Es sind eben diese Slogans, die sich am 09. November 1989 gegen\u00fcber einem zwischen den Alliierten und den Sowjets aufgeteilten Land als siegreich erweisen sollten. Berlin wurde zum Symbol f\u00fcr die Teilung Europas zwischen Demokratie und Kommunismus und als die Mauer fiel, wurden ihre \u00dcberreste ein Symbol f\u00fcr den Niedergang des sowjetischen Totalitarismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">DER WERT DIESER WORTE H\u00c4NGT AUCH VON DIR AB arbeitet ironische Aspekte vieler Propagandaspr\u00fcche heraus, welche in Polen zur Zeit des Kommunismus zu lesen waren. In einer Reihe digitaler Collagen, die sich stilistisch auf politische Propaganda des sp\u00e4ten 20. Jahrhunderts beziehen, stellt Biley ein fiktives, verlorenes oder zuk\u00fcnftiges Polen dar. Der Titel der dritten Ausstellungsreihe lautet MALERISCHE UKRAINE, in Anlehnung an Taras Shevchenkos Radierungen aus dem Jahr 1844, welche erweitert und thematisch untergliedert wurden: ukrainische Geschichte, Volksleben, Brauchtum, Folklore, Natur und Denkm\u00e4ler, wobei der K\u00fcnstler letztgenannter Kategorie besondere Aufmerksamkeit zukommen l\u00e4sst. Er w\u00e4hlte bewusst Shevchenko, da er nicht nur von dessen Werken und Lebensgeschichte, sondern auch von der Figur als Symbol der ukrainischen nationalen Identit\u00e4t inspiriert war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Biley stellt s\u00e4mtliche Statuen und Denkm\u00e4ler, die eine gemeinsame sowjetische Geschichte heraufbeschw\u00f6ren sollen, in einem d\u00fcsteren D\u00e4mmerlicht dar. Diese gemeinsame sowjetische Geschichte war ein auf Manipulation beruhender Mythos, der sowohl die geschichtlichen Urspr\u00fcnge der Ukraine als auch entscheidende geschichtliche Ereignisse wie den \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c, der anstelle des zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion propagiert wurde, verf\u00e4lscht darstellt. Dieser von 1941 bis 1945 andauernde Krieg endete mit einem sowjetischen Sieg \u00fcber das nationalsozialistische Deutschland. Um das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zwischen den zahlreichen sowjetischen Nationen zu st\u00e4rken, wurde der Sieg \u00fcber Nazideutschland stets als ein gemeinsamer Sieg dargestellt, was sich unter anderem in vielen Denkm\u00e4lern, welche der Freundschaft der Sowjetv\u00f6lker gewidmet sind, \u00e4u\u00dfert. Dieses Ziel, das auch noch von der russischen F\u00f6deration verfolgt wurde, ist gescheitert. Heute wird ein Krieg zur Zerst\u00f6rung der ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeit gef\u00fchrt. Die Ukraine muss sich endg\u00fcltig ihrer falsch erz\u00e4hlten Geschichte entledigen und sich bewusst aller russischen Einflussnahme erwehren. Das, was Deutschland und Polen auf eine zwar revolution\u00e4re, aber doch friedliche Art und Weise erreicht haben, ist in der Ukraine nun unm\u00f6glich geworden. Den Spuren der Geschichte folgend, analysiert der K\u00fcnstler diverse visuelle Begleitmotive und lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie wichtig es ist, entscheidende Momente der Geschichte und ihre Gr\u00fcnde und Folgen stets neu zu denken und zu analysieren. Yuriy Biley betont, dass die n\u00e4chste Phase im Kampf um die neuen Grenzen der Demokratie in Europa nun begonnen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">K\u00fcnstler: Yuriy Biley<br>Kuratorin: Marta Czy\u017c<br>Kuratorische Betreuung der p_art Galerie: Maciej \u0141yczek, Magdalena Bielecka (Polnisches Institut Wien)<br>Produktion: Natalia Budzi\u0144ska, Agata Po\u0142e\u0107<br>Grafische Gestaltung: Ola Jasionowska<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify\"><u>Datum und Uhrzeit:<\/u> 29. 11. 2024 \u2013 25. 2. 2025<br><u>Ort:<\/u> p_art Galerie, Am Gestade 7, 1010 Wien<br><u>Info und Karten:<\/u>&nbsp;Eintritt frei<br><u>Veranstalter<\/u>: Polnisches Institut Wien, BWA Galerie Wroc\u0142aw<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><u>Partner:<\/u> Botschaft der Republik Polen in Wien, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Wien, Botschaft der Ukraine in der Republik \u00d6sterreich&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1be75&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24761\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/032.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24761\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/032.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/032-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1c665&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1050\" height=\"700\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24768\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24768\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/01.jpg 1050w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/01-300x200.jpg 300w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/01-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/01-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1050px) 100vw, 1050px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1cd5c&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"1050\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24762\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24762\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/022.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/022-200x300.jpg 200w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/022-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1d42c&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24763\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/07.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24763\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/07.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/07-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1db16&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24764\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/06.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24764\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/06.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/06-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1e1b7&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24766\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24766\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/05.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/05-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1e87c&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24767\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/04.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24767\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/04.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/04-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;69d0f77f1ef36&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on-async--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-async-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" data-id=\"24765\" src=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24765\" srcset=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/03.jpg 700w, https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/12\/03-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Powi\u0119ksz obrazek\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on-async--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center\">Fotos: Emilia Milewska<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yuriy Bileys Arbeiten erz\u00e4hlen die Geschichte der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dreier europ\u00e4ischer L\u00e4nder, mit denen der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich verbunden ist: Ukraine, Polen und Deutschland. Biley beschreibt diese Bestrebungen sowohl aus der Au\u00dfen- als auch der Innenperspektive, aus Sicht eines Emigranten und eines Immigranten. In den in dieser Ausstellung gezeigten Werken analysiert er die visuelle Kultur von ausgew\u00e4hlten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":154,"featured_media":24640,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24760","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley - Instytut Polski w Wiedniu<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"pl_PL\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley - Instytut Polski w Wiedniu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Yuriy Bileys Arbeiten erz\u00e4hlen die Geschichte der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dreier europ\u00e4ischer L\u00e4nder, mit denen der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich verbunden ist: Ukraine, Polen und Deutschland. Biley beschreibt diese Bestrebungen sowohl aus der Au\u00dfen- als auch der Innenperspektive, aus Sicht eines Emigranten und eines Immigranten. In den in dieser Ausstellung gezeigten Werken analysiert er die visuelle Kultur von ausgew\u00e4hlten [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Instytut Polski w Wiedniu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-12-03T10:20:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-12-19T11:23:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2250\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"2250\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"madanya\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Napisane przez\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"madanya\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Szacowany czas czytania\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7 minut\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"event\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/\",\"name\":\"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#primaryimage\"},\"image\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1-300x300.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1-1024x1024.png\",\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png\"],\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png\",\"datePublished\":\"2024-12-03T10:20:36+02:00\",\"dateModified\":\"2024-12-19T11:23:42+02:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/8d5323f296dd37d9db688cda4648396e\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/\"]}],\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"startDate\":\"2024-11-29\",\"endDate\":\"2025-02-25\",\"eventStatus\":\"EventScheduled\",\"eventAttendanceMode\":\"OfflineEventAttendanceMode\",\"location\":{\"@type\":\"place\",\"name\":\"\",\"address\":\"\",\"geo\":{\"@type\":\"GeoCoordinates\",\"latitude\":\"\",\"longitude\":\"\"}},\"description\":\"Yuriy Bileys Arbeiten erz\u00e4hlen die Geschichte der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dreier europ\u00e4ischer L\u00e4nder, mit denen der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich verbunden ist: Ukraine, Polen und Deutschland. Biley beschreibt diese Bestrebungen sowohl aus der Au\u00dfen- als auch der Innenperspektive, aus Sicht eines Emigranten und eines Immigranten. In den in dieser Ausstellung gezeigten Werken analysiert er die visuelle Kultur von ausgew\u00e4hlten Momenten der Geschichte, jedoch nicht \u00fcber bestimmte historische Ereignisse, sondern schafft vielmehr einen Zugang \u00fcber die weniger offensichtlichen Prozesse, die zu diesen Ereignissen gef\u00fchrt haben.\\nDie Ausstellung in der Galerie des polnischen Instituts Wien setzt sich zudem mit den Themen Freiheit und Demokratie auseinander und geht - anhand von Archivmaterial der 1960-1990er Jahre - der Frage nach, wie sich diese Begriffe in Europa ver\u00e4ndert haben.\\nBiley beginnt mit Fotografien von Rolf Goetze, der die wichtigsten Ereignisse des kalten Krieges, unter anderem die Massenproteste in West-Berlin, dokumentiert hat. Anschlie\u00dfend greift er die von W\u0142adyslaw Hasior in seiner \u201ePoesie am Stra\u00dfenrand\u201c-Serie fotografierte Propaganda-Slogans auf. Ein aus sowjetischen Postkarten und Fotoalben bestehendes Projekt schlie\u00dft das Thema ab. Hierbei stellt er die wichtigste Narrative imperialistischer Propaganda dar, wie sie in der Ukraine \u00fcber Jahrzehnte verbreitet wurden.\\nJeder der drei Ausstellungsabschnitte thematisiert die Grenzen des politischen Einflusses der Sowjetunion und, sp\u00e4ter, des in die Fu\u00dfstapfen des Sowjetreiches getretenen Russlands. Die drei Abschnitte zeigen gleichzeitig auch die Grenzen westlicher Demokratie auf - Str\u00f6mungen, die sich nicht nach geografischen Grenzen richten, sondern sich flie\u00dfend von West nach Ost ausbreiten.\\nBiley betrachtet diese Prozesse aus einer historischen Perspektive. Er wirft auch die Frage auf, inwiefern diese Prozesse angesichts der Tatsache, dass die Ukraine als \u00f6stlichster Vorposten europ\u00e4ischer Demokratie um ihre Unabh\u00e4ngigkeit k\u00e4mpft, das Potential haben, sich zu wiederholen.\\nIm Gegensatz zu den B\u00fcrger:innen der zuvor genannten L\u00e4nder befinden sich Ukrainer:innen in einem umfassenden und mit voller H\u00e4rte gef\u00fchrten Krieg, wie ihn Europa in diesem Ausma\u00df seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. In diesen unseligen und unsicheren Zeiten birgt Bileys historische Perspektive gleichsam auch ein Versprechen auf einen gl\u00fccklichen Ausgang.\\n \\nDer K\u00fcnstler stellt verschiedene Darstellungsformen von Propaganda nebeneinander: Dokumentarfotografie, auf Postkarten gedruckte Fotografien sowie in Alben ver\u00f6ffentlichte Fotografien. Das daf\u00fcr verwendete Archivmaterial eignet sich hervorragend f\u00fcr die angestrebten Zwecke und veranschaulicht die Prozesse, die in einer k\u00fcnstlerischen Vision eines Sieges der Demokratie gipfeln. In der sich mit journalistischer Fotografie besch\u00e4ftigenden Ausstellungsreihe FREIHEIT F\u00dcR ALLE, hebt Biley die Slogans hervor, die zuhauf bei Massenprotesten in Westberlin auf dem H\u00f6hepunkt des kalten Krieges und w\u00e4hrend des Baus der Berliner Mauer zu sehen waren. Es sind eben diese Slogans, die sich am 09. November 1989 gegen\u00fcber einem zwischen den Alliierten und den Sowjets aufgeteilten Land als siegreich erweisen sollten. Berlin wurde zum Symbol f\u00fcr die Teilung Europas zwischen Demokratie und Kommunismus und als die Mauer fiel, wurden ihre \u00dcberreste ein Symbol f\u00fcr den Niedergang des sowjetischen Totalitarismus.\\nDER WERT DIESER WORTE H\u00c4NGT AUCH VON DIR AB arbeitet ironische Aspekte vieler Propagandaspr\u00fcche heraus, welche in Polen zur Zeit des Kommunismus zu lesen waren. In einer Reihe digitaler Collagen, die sich stilistisch auf politische Propaganda des sp\u00e4ten 20. Jahrhunderts beziehen, stellt Biley ein fiktives, verlorenes oder zuk\u00fcnftiges Polen dar. Der Titel der dritten Ausstellungsreihe lautet MALERISCHE UKRAINE, in Anlehnung an Taras Shevchenkos Radierungen aus dem Jahr 1844, welche erweitert und thematisch untergliedert wurden: ukrainische Geschichte, Volksleben, Brauchtum, Folklore, Natur und Denkm\u00e4ler, wobei der K\u00fcnstler letztgenannter Kategorie besondere Aufmerksamkeit zukommen l\u00e4sst. Er w\u00e4hlte bewusst Shevchenko, da er nicht nur von dessen Werken und Lebensgeschichte, sondern auch von der Figur als Symbol der ukrainischen nationalen Identit\u00e4t inspiriert war.\\nBiley stellt s\u00e4mtliche Statuen und Denkm\u00e4ler, die eine gemeinsame sowjetische Geschichte heraufbeschw\u00f6ren sollen, in einem d\u00fcsteren D\u00e4mmerlicht dar. Diese gemeinsame sowjetische Geschichte war ein auf Manipulation beruhender Mythos, der sowohl die geschichtlichen Urspr\u00fcnge der Ukraine als auch entscheidende geschichtliche Ereignisse wie den \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c, der anstelle des zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion propagiert wurde, verf\u00e4lscht darstellt. Dieser von 1941 bis 1945 andauernde Krieg endete mit einem sowjetischen Sieg \u00fcber das nationalsozialistische Deutschland. Um das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zwischen den zahlreichen sowjetischen Nationen zu st\u00e4rken, wurde der Sieg \u00fcber Nazideutschland stets als ein gemeinsamer Sieg dargestellt, was sich unter anderem in vielen Denkm\u00e4lern, welche der Freundschaft der Sowjetv\u00f6lker gewidmet sind, \u00e4u\u00dfert. Dieses Ziel, das auch noch von der russischen F\u00f6deration verfolgt wurde, ist gescheitert. Heute wird ein Krieg zur Zerst\u00f6rung der ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeit gef\u00fchrt. Die Ukraine muss sich endg\u00fcltig ihrer falsch erz\u00e4hlten Geschichte entledigen und sich bewusst aller russischen Einflussnahme erwehren. Das, was Deutschland und Polen auf eine zwar revolution\u00e4re, aber doch friedliche Art und Weise erreicht haben, ist in der Ukraine nun unm\u00f6glich geworden. Den Spuren der Geschichte folgend, analysiert der K\u00fcnstler diverse visuelle Begleitmotive und lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie wichtig es ist, entscheidende Momente der Geschichte und ihre Gr\u00fcnde und Folgen stets neu zu denken und zu analysieren. Yuriy Biley betont, dass die n\u00e4chste Phase im Kampf um die neuen Grenzen der Demokratie in Europa nun begonnen hat.\\n \\nK\u00fcnstler: Yuriy BileyKuratorin: Marta Czy\u017cKuratorische Betreuung der p_art Galerie: Maciej \u0141yczek, Magdalena Bielecka (Polnisches Institut Wien)Produktion: Natalia Budzi\u0144ska, Agata Po\u0142e\u0107Grafische Gestaltung: Ola Jasionowska\\n \\nDatum und Uhrzeit: 29. 11. 2024 \u2013 25. 2. 2025Ort: p_art Galerie, Am Gestade 7, 1010 WienInfo und Karten: Eintritt freiVeranstalter: Polnisches Institut Wien, BWA Galerie Wroc\u0142aw\\nPartner: Botschaft der Republik Polen in Wien, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Wien, Botschaft der Ukraine in der Republik \u00d6sterreich \\nFotos: Emilia Milewska\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png\",\"width\":2250,\"height\":2250},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Wiedniu\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/8d5323f296dd37d9db688cda4648396e\",\"name\":\"madanya\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61b0eec0056672c478378dcc8a9e8e56?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61b0eec0056672c478378dcc8a9e8e56?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"madanya\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/madanya\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley - Instytut Polski w Wiedniu","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley - Instytut Polski w Wiedniu","og_description":"Yuriy Bileys Arbeiten erz\u00e4hlen die Geschichte der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dreier europ\u00e4ischer L\u00e4nder, mit denen der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich verbunden ist: Ukraine, Polen und Deutschland. Biley beschreibt diese Bestrebungen sowohl aus der Au\u00dfen- als auch der Innenperspektive, aus Sicht eines Emigranten und eines Immigranten. In den in dieser Ausstellung gezeigten Werken analysiert er die visuelle Kultur von ausgew\u00e4hlten [&hellip;]","og_url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/","og_site_name":"Instytut Polski w Wiedniu","article_published_time":"2024-12-03T10:20:36+00:00","article_modified_time":"2024-12-19T11:23:42+00:00","og_image":[{"width":2250,"height":2250,"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png","type":"image\/png"}],"author":"madanya","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Napisane przez":"madanya","Szacowany czas czytania":"7 minut"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"event","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/","name":"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley","isPartOf":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#primaryimage"},"image":["https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1-300x300.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1-1024x1024.png","https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png"],"thumbnailUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png","datePublished":"2024-12-03T10:20:36+02:00","dateModified":"2024-12-19T11:23:42+02:00","author":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/8d5323f296dd37d9db688cda4648396e"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#breadcrumb"},"inLanguage":"pl-PL","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/"]}],"@context":"https:\/\/schema.org","startDate":"2024-11-29","endDate":"2025-02-25","eventStatus":"EventScheduled","eventAttendanceMode":"OfflineEventAttendanceMode","location":{"@type":"place","name":"","address":"","geo":{"@type":"GeoCoordinates","latitude":"","longitude":""}},"description":"Yuriy Bileys Arbeiten erz\u00e4hlen die Geschichte der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen dreier europ\u00e4ischer L\u00e4nder, mit denen der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich verbunden ist: Ukraine, Polen und Deutschland. Biley beschreibt diese Bestrebungen sowohl aus der Au\u00dfen- als auch der Innenperspektive, aus Sicht eines Emigranten und eines Immigranten. In den in dieser Ausstellung gezeigten Werken analysiert er die visuelle Kultur von ausgew\u00e4hlten Momenten der Geschichte, jedoch nicht \u00fcber bestimmte historische Ereignisse, sondern schafft vielmehr einen Zugang \u00fcber die weniger offensichtlichen Prozesse, die zu diesen Ereignissen gef\u00fchrt haben.\nDie Ausstellung in der Galerie des polnischen Instituts Wien setzt sich zudem mit den Themen Freiheit und Demokratie auseinander und geht - anhand von Archivmaterial der 1960-1990er Jahre - der Frage nach, wie sich diese Begriffe in Europa ver\u00e4ndert haben.\nBiley beginnt mit Fotografien von Rolf Goetze, der die wichtigsten Ereignisse des kalten Krieges, unter anderem die Massenproteste in West-Berlin, dokumentiert hat. Anschlie\u00dfend greift er die von W\u0142adyslaw Hasior in seiner \u201ePoesie am Stra\u00dfenrand\u201c-Serie fotografierte Propaganda-Slogans auf. Ein aus sowjetischen Postkarten und Fotoalben bestehendes Projekt schlie\u00dft das Thema ab. Hierbei stellt er die wichtigste Narrative imperialistischer Propaganda dar, wie sie in der Ukraine \u00fcber Jahrzehnte verbreitet wurden.\nJeder der drei Ausstellungsabschnitte thematisiert die Grenzen des politischen Einflusses der Sowjetunion und, sp\u00e4ter, des in die Fu\u00dfstapfen des Sowjetreiches getretenen Russlands. Die drei Abschnitte zeigen gleichzeitig auch die Grenzen westlicher Demokratie auf - Str\u00f6mungen, die sich nicht nach geografischen Grenzen richten, sondern sich flie\u00dfend von West nach Ost ausbreiten.\nBiley betrachtet diese Prozesse aus einer historischen Perspektive. Er wirft auch die Frage auf, inwiefern diese Prozesse angesichts der Tatsache, dass die Ukraine als \u00f6stlichster Vorposten europ\u00e4ischer Demokratie um ihre Unabh\u00e4ngigkeit k\u00e4mpft, das Potential haben, sich zu wiederholen.\nIm Gegensatz zu den B\u00fcrger:innen der zuvor genannten L\u00e4nder befinden sich Ukrainer:innen in einem umfassenden und mit voller H\u00e4rte gef\u00fchrten Krieg, wie ihn Europa in diesem Ausma\u00df seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. In diesen unseligen und unsicheren Zeiten birgt Bileys historische Perspektive gleichsam auch ein Versprechen auf einen gl\u00fccklichen Ausgang.\n \nDer K\u00fcnstler stellt verschiedene Darstellungsformen von Propaganda nebeneinander: Dokumentarfotografie, auf Postkarten gedruckte Fotografien sowie in Alben ver\u00f6ffentlichte Fotografien. Das daf\u00fcr verwendete Archivmaterial eignet sich hervorragend f\u00fcr die angestrebten Zwecke und veranschaulicht die Prozesse, die in einer k\u00fcnstlerischen Vision eines Sieges der Demokratie gipfeln. In der sich mit journalistischer Fotografie besch\u00e4ftigenden Ausstellungsreihe FREIHEIT F\u00dcR ALLE, hebt Biley die Slogans hervor, die zuhauf bei Massenprotesten in Westberlin auf dem H\u00f6hepunkt des kalten Krieges und w\u00e4hrend des Baus der Berliner Mauer zu sehen waren. Es sind eben diese Slogans, die sich am 09. November 1989 gegen\u00fcber einem zwischen den Alliierten und den Sowjets aufgeteilten Land als siegreich erweisen sollten. Berlin wurde zum Symbol f\u00fcr die Teilung Europas zwischen Demokratie und Kommunismus und als die Mauer fiel, wurden ihre \u00dcberreste ein Symbol f\u00fcr den Niedergang des sowjetischen Totalitarismus.\nDER WERT DIESER WORTE H\u00c4NGT AUCH VON DIR AB arbeitet ironische Aspekte vieler Propagandaspr\u00fcche heraus, welche in Polen zur Zeit des Kommunismus zu lesen waren. In einer Reihe digitaler Collagen, die sich stilistisch auf politische Propaganda des sp\u00e4ten 20. Jahrhunderts beziehen, stellt Biley ein fiktives, verlorenes oder zuk\u00fcnftiges Polen dar. Der Titel der dritten Ausstellungsreihe lautet MALERISCHE UKRAINE, in Anlehnung an Taras Shevchenkos Radierungen aus dem Jahr 1844, welche erweitert und thematisch untergliedert wurden: ukrainische Geschichte, Volksleben, Brauchtum, Folklore, Natur und Denkm\u00e4ler, wobei der K\u00fcnstler letztgenannter Kategorie besondere Aufmerksamkeit zukommen l\u00e4sst. Er w\u00e4hlte bewusst Shevchenko, da er nicht nur von dessen Werken und Lebensgeschichte, sondern auch von der Figur als Symbol der ukrainischen nationalen Identit\u00e4t inspiriert war.\nBiley stellt s\u00e4mtliche Statuen und Denkm\u00e4ler, die eine gemeinsame sowjetische Geschichte heraufbeschw\u00f6ren sollen, in einem d\u00fcsteren D\u00e4mmerlicht dar. Diese gemeinsame sowjetische Geschichte war ein auf Manipulation beruhender Mythos, der sowohl die geschichtlichen Urspr\u00fcnge der Ukraine als auch entscheidende geschichtliche Ereignisse wie den \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c, der anstelle des zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion propagiert wurde, verf\u00e4lscht darstellt. Dieser von 1941 bis 1945 andauernde Krieg endete mit einem sowjetischen Sieg \u00fcber das nationalsozialistische Deutschland. Um das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zwischen den zahlreichen sowjetischen Nationen zu st\u00e4rken, wurde der Sieg \u00fcber Nazideutschland stets als ein gemeinsamer Sieg dargestellt, was sich unter anderem in vielen Denkm\u00e4lern, welche der Freundschaft der Sowjetv\u00f6lker gewidmet sind, \u00e4u\u00dfert. Dieses Ziel, das auch noch von der russischen F\u00f6deration verfolgt wurde, ist gescheitert. Heute wird ein Krieg zur Zerst\u00f6rung der ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeit gef\u00fchrt. Die Ukraine muss sich endg\u00fcltig ihrer falsch erz\u00e4hlten Geschichte entledigen und sich bewusst aller russischen Einflussnahme erwehren. Das, was Deutschland und Polen auf eine zwar revolution\u00e4re, aber doch friedliche Art und Weise erreicht haben, ist in der Ukraine nun unm\u00f6glich geworden. Den Spuren der Geschichte folgend, analysiert der K\u00fcnstler diverse visuelle Begleitmotive und lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie wichtig es ist, entscheidende Momente der Geschichte und ihre Gr\u00fcnde und Folgen stets neu zu denken und zu analysieren. Yuriy Biley betont, dass die n\u00e4chste Phase im Kampf um die neuen Grenzen der Demokratie in Europa nun begonnen hat.\n \nK\u00fcnstler: Yuriy BileyKuratorin: Marta Czy\u017cKuratorische Betreuung der p_art Galerie: Maciej \u0141yczek, Magdalena Bielecka (Polnisches Institut Wien)Produktion: Natalia Budzi\u0144ska, Agata Po\u0142e\u0107Grafische Gestaltung: Ola Jasionowska\n \nDatum und Uhrzeit: 29. 11. 2024 \u2013 25. 2. 2025Ort: p_art Galerie, Am Gestade 7, 1010 WienInfo und Karten: Eintritt freiVeranstalter: Polnisches Institut Wien, BWA Galerie Wroc\u0142aw\nPartner: Botschaft der Republik Polen in Wien, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Wien, Botschaft der Ukraine in der Republik \u00d6sterreich \nFotos: Emilia Milewska"},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/10\/EUROPA-WIEDEN-SOCIALS_POST-1080x1080-1.png","width":2250,"height":2250},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2024\/12\/03\/ausstellung-europa-ii-yuriy-biley\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ausstellung: EUROPA II.Yuriy Biley"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/","name":"Instytut Polski w Wiedniu","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/8d5323f296dd37d9db688cda4648396e","name":"madanya","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61b0eec0056672c478378dcc8a9e8e56?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/61b0eec0056672c478378dcc8a9e8e56?s=96&d=mm&r=g","caption":"madanya"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/madanya\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/users\/154"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24760"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24873,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24760\/revisions\/24873"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}