{"id":3690,"date":"2020-04-30T16:05:00","date_gmt":"2020-04-30T14:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=3690"},"modified":"2020-05-26T16:11:52","modified_gmt":"2020-05-26T14:11:52","slug":"remembergusen-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/04\/30\/remembergusen-13\/","title":{"rendered":"#RememberGusen"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\">&#8222;Das Leben im Lager begann mit dem L\u00e4uten der Glocke um 5 Uhr fr\u00fch. (\u2026) Die erste Plagerei war das Bettenmachen, was aufgrund der Enge und der beschr\u00e4nkten Zeit eine gro\u00dfe Herausforderung darstellte. (\u2026) Das Waschen war f\u00fcr die H\u00e4ftlinge eine zus\u00e4tzliche Qual. (\u2026) In der Eingangst\u00fcr stand der Block\u00e4lteste und kontrollierte die Eintretenden. Den Ungewaschenen entsagte er die Morgensuppe. Nach dem Waschen wurde die Suppe ausgeteilt, je ein halber Liter f\u00fcr eine Person. 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(\u2026) Das Mittagessen bestand aus einem Liter Suppe (selten war es tats\u00e4chlich so viel), anfangs einer noch ziemlich dickfl\u00fcssigen, vermischt mit einem Brei. Mit dem Essen musste man sich beeilen, denn die Stunde, die f\u00fcr die Mittagspause bestimmt war, bestand au\u00dferdem noch aus dem Appell, der Ausgabe und dem Verzehren des Essens, dem Sch\u00fcsselabwaschen und der Aufstellung zur R\u00fcckkehr zur Arbeit. (\u2026) Am Nachmittag wartete man sehns\u00fcchtig auf das Signal f\u00fcr das Arbeitsende. Der Abendappell dauerte gew\u00f6hnlich l\u00e4nger als die vorherigen, denn man musste warten, bis alle Kommandos von der Arbeit zur\u00fcckgekommen waren. (\u2026) Erst nach dem Reinigen der Schuhe vom Schlamm durfte man die Baracke betreten. Auf dem Tisch beim Eingang lag das vorbereitete Brot, darauf Portionen von Wurst. (\u2026) Gleich nach dem Abendessen durfte man die Strohs\u00e4cke auslegen und sich zum Schlafen vorbereiten&#8221;. &#8211; Stanis\u0142aw Zalewski, &#8222;Ereignisse und Zeichen der Zeit aus den Jahren 1939-1945&#8221;.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Das Leben im Lager begann mit dem L\u00e4uten der Glocke um 5 Uhr fr\u00fch. (\u2026) Die erste Plagerei war das Bettenmachen, was aufgrund der Enge und der beschr\u00e4nkten Zeit eine gro\u00dfe Herausforderung darstellte. (\u2026) Das Waschen war f\u00fcr die H\u00e4ftlinge eine zus\u00e4tzliche Qual. (\u2026) In der Eingangst\u00fcr stand der Block\u00e4lteste und kontrollierte die Eintretenden. 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